ARTEde – ARTE-Doku analysiert Nimitz-Vorfall und fordert mehr Sensoren, mehr Daten, mehr Wissenschaft

1947 beobachtete Pilot Kenneth Arnold neun helle Objekte mit unregelmäßigen Flugbahnen. Er verglich sie mit fliegenden Untertassen. Das war die Geburtsstunde des UFO-Mythos.

2021 räumte der US-Nachrichtendienst DNI offiziell ein: Es gibt physische unbekannte Objekte. Deren Natur bleibt ungeklärt. Das Tabu war gebrochen.

Etwa zwei Drittel aller Sichtungen lassen sich erklären – Flugzeuge, Ballons, Satelliten, atmosphärische Lichtbrechung.

Rund fünf Prozent bleiben völlig offen.

Das sind etwa ein Dutzend Fälle pro Jahr.

Der Nimitz-Vorfall 2004 gehört dazu.

Radardaten zeigen Bewegungen mit bis zu 5.000 g Beschleunigung.

Es dafür keine Erklärung mit heutiger Physik.

Das ARTE-Video zieht daraus keine außerirdische Schlussfolgerung.

Aber es fordert ein Netz aus Kameras, Sensoren und Kleinsatelliten, das endlich verifizierbare Daten liefert.

Die wissenschaftliche Untersuchung von UAPs, so das Fazit, hat gerade erst begonnen.

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