Kurz nach Beginn der Bohrungen kam ein Anruf: Ein Kalb war zusammengebrochen – südlich der Bohrstelle, direkt innerhalb der Bubble-Grenze.
Tierärztin Haley Lundgren untersuchte das Tier vor Ort.
Erhöhte Herzfrequenz, erhöhte Atemfrequenz, Körpertemperatur knapp über dem Normalwert.
Sie ordnete Antibiotika an und empfahl ein vollständiges Blutbild – inklusive Schwermetalltest.
Eine Strahlenvergiftung oder elektromagnetische Einflüsse könne sie nicht ausschließen.
Eric maß parallel die Strahlung in der Umgebung.
Keine erhöhten Werte. Normale Dosen – wie überall sonst auf der Ranch.
Was auffiel: Sobald das Kalb aus dem Bereich herausgebracht wurde, erholte es sich schnell.
Es stand auf. Es wirkte wieder normal.
Der Kontrast zum Zustand innerhalb der Bubble war deutlich.
Es ist nicht das erste Mal.
Vor einigen Jahren wurde an fast derselben Stelle ein Kalb mit Strahlungssymptomen gefunden.
Auch damals liefen gerade Bohrungen. Auch damals blieb die Ursache offen.
