Forscher vom Institute of Science Tokyo schlagen vor, Leben anhand seiner Wirkung auf viele Planeten nachzuweisen.
Wenn eine Zivilisation sich ausbreitet und ihre Umgebung verändert, entstehen statistische Auffälligkeiten – benachbarte Planeten werden einander ähnlicher.
Diese „agnostische Biosignatur“ braucht kein Wissen darüber, wie Leben chemisch aufgebaut ist – nur zwei Grundannahmen: Ausbreitung ist möglich, Veränderung findet statt.
Biosignaturen umfassen Spuren von chemischen Stoffen, die nur biologisch produziert werden können, was jedoch schwierig ist, da oft nicht-biologische Entstehungsprozesse existieren.
Die Methode wurde im Fachmagazin *The Astrophysical Journal* vorgestellt.
Angewendet wurde sie bisher noch nicht.
