Am 7. September 1967 wurde in der San Luis Valley, Colorado, ein einjähriges Fohlen namens Snippy tot aufgefunden.
Fleisch von den Schulterblättern bis zum Kopf entfernt. Augen, Ohren, Zunge fehlten.
Kein Blut. Die Knochen waren weiß gebleicht – als hätten sie jahrelang in der Sonne gelegen.
Im Matsch rund um die Leiche: keine Spuren eines Täters.
Snippys eigene Hufabdrücke endeten abrupt – etwa acht Meter vor dem Fundort.
Als wäre das Tier von oben abgesetzt worden.
Die anderen Pferde der Ranch flohen in die entgegengesetzte Richtung.
Kojoten näherten sich der Leiche nicht.
Agnes King, die 80-jährige Mutter der Besitzerin – anfangs skeptisch – berichtete, in jener Nacht ein UFO über der Ranch gesehen zu haben.
Snippy war der erste international bekannte Tier-Verstümmelungsfall – und wurde zum Vorlage für Hunderte späterer Fälle.
Über 30 Jahre lang galten die Originaldokumente als verschollen.
Erst 2023 tauchten sie wieder auf – mit Fotos, Audioaufnahmen und handschriftlichen Notizen, die den Fall neu beleuchten.
