Unter dem Gizeh-Plateau könnte eine zweite Sphinx vergraben liegen.
Italienische Forscher um Filippo Bondi identifizierten mithilfe von Satelliten-Radartechnologie einen 55 Meter hohen Hügel aus verhärtetem Sand – kein natürlicher Fels.
Italientische Forscher um Filippo Bondi nutzten die Ausrichtung der Pyramiden von Cheops und Chephren zur bekannten Sphinx als geometrische Referenz.
Der spiegelbildliche Punkt liegt unter einem 55 Meter hohen Hügel aus verhärtetem Sand.
Die Scans darunter zeigen vertikale Schächte und horizontale Tunnel.
Diese Schächte seien nahezu identisch mit dem Untergrundprofil der originalen Sphinx.
Bondi selbst schätzt die Wahrscheinlichkeit auf 80 Prozent und spricht von einer „unterirdischen Megastruktur“ unter dem gesamten Plateau.
Einen möglichen historischen Hinweis liefert die Traumstele von Thutmosis IV. aus dem Jahr 1401 v. Chr..
Die Traumstele zeigt zwei Sphinx-Figuren.
Ob das Abbild symbolisch oder real gemeint war, ist bis heute offen.
Das Team hat einen Projektantrag bei den ägyptischen Behörden eingereicht, um verschüttete Schächte freizulegen.
