Wer einen unheimlichen Ort besucht, nimmt manchmal mehr mit, als er ahnt.
Der sogenannte Hitchhiker-Effekt – das unfreiwillige Mitnehmen paranormaler Phänomene – passiert immer mal wieder.
Ein deutscher Biologe berichtete einmal, dass nach einer Begegnung mit zwei blauen Lichtern in einem Maisfeld tagelang Schattengestalten, fliegende Gegenstände und Flüstern seine Wohnung heimsuchten.
Dann war es vorbei.
Forscher der Skinwalker Ranch in Utah machten ähnliche Erfahrungen: Nachdem sie die Ranch verlassen hatten, sahen sie in ihren eigenen Häusern Gestalten auftauchen und wieder verschwinden.
Ein verwandtes, aber anderes Phänomen sind sogenannte Shared Death Experiences.
Dabei erlebt eine gesunde, anwesende Person beim Sterben eines anderen etwas, das klassischen Nahtoderlebnissen ähnelt.
Eine Intensivkrankenschwester erlebte, wie ein sterbender Patient sie zu einem Lichttunnel führte – sie war danach ein anderer Mensch.
Eine Tochter sah am Sterbebett ihres Vaters sein gesamtes Leben in Bildern vor sich.
Die Abteilung für Wahrnehmungsstudien an der University of Virginia, gegründet 1967, erforscht solche Fälle seit Jahrzehnten.
Rein psychologische Erklärungen greifen dabei oft nicht: Pflegekräfte erleben es bei völlig Unbekannten und erhalten dabei teils Informationen, die sie nicht haben konnten.
