Titan, der größte Mond des Saturns, gilt als einer der erdähnlichsten Orte im Sonnensystem.
Er besitzt eine dichte Atmosphäre und Seen aus flüssigem Methan – ein bizarrer Wasserkreislauf bei minus 180 Grad Celsius.
Eine populäre Hypothese schlug vor, dass sich dort aus Acrylnitril zellähnliche Membranen bilden könnten.
Computersimulationen hatten das als plausibel erscheinen lassen.
Nun haben Forscher des NASA-Jet Propulsion Laboratory diese Idee erstmals im Labor getestet.
Ergebnis: Unter titanähnlichen Bedingungen bildeten sich keine membranartigen Strukturen.
Leben auf Titan ist damit nicht ausgeschlossen, müsste aber anders funktionieren.
