Das Fermi-Paradoxon fragt, warum wir trotz eines riesigen, alten Universums keine Spuren außerirdischer Zivilisationen finden.
Eine naheliegende Erklärung lautet, dass sich intelligente Spezies selbst auslöschen, bevor sie interstellar werden können.
Jede technologische Zivilisation durchläuft ein universelles Muster:
1) Sie entdeckt Werkzeuge,
2) entwickelt sie zu immer effizienteren Waffen und
3) steht schließlich vor der Wahl zwischen globaler Kooperation oder Selbstvernichtung.
Die menschliche Psyche – geprägt von evolutionären Instinkten wie Angst und Machtstreben – erschwert den friedlichen Weg.
Die Menschheit befindet sich aktuell genau an dieser kritischen Schwelle.
Externe Gefahren wie Asteroiden sind dabei zweitrangig.
Ob wir den sogenannten „Great Filter“ überwinden, hängt davon ab, ob globale Einigung gelingt.
Das Paradoxon ist somit weniger eine Frage nach Aliens, sondern eine Warnung an uns selbst.
