Bisher galt nur der Abstandsbereich um einen Stern als lebensfreundlich, in dem flüssiges Oberflächenwasser stabil existieren kann.
Neue Klimamodelle zeigen jedoch, dass auch Planeten außerhalb dieser Zone lebensfreundliche Bedingungen bieten könnten.
Bei gezeitengebundenen Planeten, die ihrem Stern immer dieselbe Seite zuwenden, kann eine dichte Atmosphäre oder Ozeane die Wärme so effektiv verteilen, dass selbst auf der Nachtseite flüssiges Wasser möglich ist.
Umgekehrt könnten kalte Planeten in größerer Entfernung flüssiges Wasser unter dicken Eisschichten beherbergen – ähnlich wie subglaziale Seen auf der Erde.
