Nach 21 Jahren Laufzeit hat das SETI@home-Projekt der University of California in Berkeley seine Bilanz vorgelegt.
Von 1999 bis 2020 nutzten Millionen Freiwillige weltweit die Leerlaufzeiten ihrer Computer, um Radiodaten des Arecibo-Teleskops nach Technosignaturen außerirdischer Zivilisationen zu durchsuchen.
Die beteiligten Rechner identifizierten 12 Milliarden auffällige Signale.
Ab 2016 half der Supercomputer des Max-Planck-Instituts elektromagnetische Störungen herauszufiltern.
So blieben schließlich 100 vielversprechende Kandidaten übrig, die nun mit dem chinesischen FAST-Radioteleskop – dem größten der Welt – gezielt überprüft werden.
