Avi Loeb spekuliert, 3I/Atlas könnte eigenes Licht erzeugen – eine Hypothese, die wissenschaftlich nicht haltbar ist.
Tatsächlich handelt es sich beim blauen Leuchten des Ionisationsschweifs um UV-induzierte Lumineszenz: Sonnenstrahlung regt Moleküle wie Kohlenmonoxid-Ionen an, die Energie als sichtbares Licht abgeben.
Das Objekt verhält sich weiterhin wie ein typischer Komet mit Staubschweif, organischen Molekülen und einer Rotationsperiode von etwa 16–72 Stunden.
James-Webb-Daten im September werden die Zusammensetzung endgültig klären.
Loebs medienwirksame Thesen (atomarer Antrieb, Supernova-Fragment) dienen eher der Aufmerksamkeit als der Wissenschaft.
Seriöse Analysen bleiben bei der Kometeninterpretation.
