Diodor von Sizilien (1. Jh. v. Chr.) beschrieb die Cheops-Pyramide als so perfekt, „als sei sie nicht von Menschen errichtet, sondern von einem Gott hingestellt worden“.
Der Historiker berief sich auf ägyptische Quellen, wonach 360.000 Arbeiter die Pyramide in 20 Jahren erbaut hätten – mittels Rampen aus „Salz und Salpeter“, die später durch Nilfluten weggespült worden seien.
Archäologische Funde widerlegen dies: Entdeckte Rampenreste bestehen aus Schlamm und Schotter, nicht aus Salz. Zudem reichten sie nie bis zur Pyramidenspitze (147 m).
Diodors Angaben zu Pharao Cheops sind hingegen plausibel: Er regierte laut ihm 50 Jahre (heutige Schätzungen: ~40 Jahre) und vollbrachte im Gegensatz zu „faulen Vorgängern“ bedeutende Taten.
