Lars A. Fischinger – 6.500 Jahre alte Kreisgrabenanlage in Tschechien ist älter als Stonehenge

Archäologen haben nahe Chleby in Tschechien eine bislang unbekannte neolithische Kreisgrabenanlage entdeckt.

Die Anlage ist nach bisheriger Datierung etwa 6.500 Jahre alt und besitzt einen Durchmesser von rund 230 Metern.

Sie bestand vermutlich aus einem bis zu 2,5 Meter tiefen Graben und mehreren hölzernen Palisaden.

Zwölf Eingänge sollen nicht zufällig angeordnet worden sein, sondern auf Sonnenwenden und bestimmte Mondpositionen weisen.

Möglicherweise wurde sogar der rund 18,6 Jahre dauernde Mondstillstandszyklus berücksichtigt.

Fischinger sieht darin einen Hinweis auf langfristige Himmelsbeobachtungen und ein über Generationen bewahrtes Wissen.

Er spricht von einem möglichen „tschechischen Stonehenge“, das nach der verwendeten Datierung ungefähr tausend Jahre älter als frühe Stonehenge-Bauphasen wäre.

Und er meint, sie als sensationell groß gewesen.

Auch Stierschädel und Hörner wurden gefunden; sie könnten Teil einer Toranlage oder ritueller Handlungen gewesen sein.

Ein sicherer Nachweis für einen Stierkult oder Menschenopfer liegt damit jedoch nicht vor.

In der Eisenzeit verlor der Ort offenbar seine ursprüngliche Bedeutung und wurde später als Siedlungsfläche genutzt.

Luftbildarchäologie machte die unterirdischen Strukturen sichtbar.

Wie die Anlage tatsächlich aussah und welche Rituale dort stattfanden, bleibt vorerst offen.

scinexx – Erste Sonde zur Sonne Alpha Centauri soll 2029 starten in in 77 Tausend Jahren ankommen

Die Fermi Explorer Mission soll 2029 zum etwa 4,37 Lichtjahre entfernten Sternsystem Alpha Centauri starten.

Sie wäre die erste gezielt auf einen anderen Stern ausgerichtete Raumsonde.

Noch handelt es sich jedoch um ein ambitioniertes Frühphasenprojekt, nicht um eine fertig entwickelte und vollständig finanzierte Mission.

Alpha Centauri wäre erst nach rund 77.500 Jahren erreichbar.

Dabei ist lediglich ein Vorbeiflug in etwa 0,044 Lichtjahren Entfernung vom Systemschwerpunkt vorgesehen, keine Landung und keine Umlaufbahn.

Der Funkkontakt soll nur ungefähr 18 Monate bestehen, sodass die Sonde später keine regulären Messdaten zur Erde übertragen könnte.

Mitfliegen sollen mindestens ein Kilogramm wissenschaftlicher Experimente sowie kulturelle Inhalte wie Kinderbotschaften oder ein Datenträger nach dem Vorbild der Voyager Golden Record.

Welche Instrumente tatsächlich eingebaut werden, ist ebenso offen wie die Auswahl des Herstellers.

scinexx – 364-Tage-Kalender von Qumran war kurz praktisch im Einsatz – scheiterte aber an der Realität

Fast 20 Qumran-Schriftrollen befassen sich mit Kalendern oder Astronomie.

Der 364-Tage-Kalender regelte wahrscheinlich zunächst den religiösen Alltag und diente zugleich der Abgrenzung vom Jerusalemer Kalender.

Das Jahr war jedoch rund 1,25 Tage zu kurz.

Dadurch hatten sich die Festtage innerhalb von 20 Jahren um fast vier Wochen gegenüber den Jahreszeiten verschoben.

Ohne Schaltregel war eine dauerhafte praktische Nutzung nicht möglich.

GreWi – Psychologin Dr. Jennice Vilhauer wurde in den UAP-Forschungsrat der US-Regierung berufen

Dr. Jennice Vilhauer, Mitglied des neuen UAP-Forschungsrats der US-Regierung, beschäftigt sich mit den psychologischen Folgen ungelöster UAP-Fälle.

Ihrer Ansicht nach ist das Problem nicht nur die Frage, was am Himmel beobachtet wird.

Es gehe auch darum, wie Behörden mit fehlenden, widersprüchlichen oder geheim gehaltenen Informationen umgehen.

Die Veröffentlichung der sogenannten PURSUE-Akten habe zwar großes öffentliches Interesse ausgelöst.

Da die Dokumente jedoch kaum eingeordnet worden seien, hätten sie nach Vilhauers Einschätzung mehr Fragen als Antworten geschaffen.

Vilhauer zufolge führt diese Situation bei manchen Menschen zu Misstrauen, Wut und einem Gefühl des Kontrollverlusts.

Mach dich schlau – Teilchenbeschleuniger ist in CERN aus und MachDichSchlau meint die Zeit ist währendessen verrückt

Das Video „Mach dich schlau“ verbindet die LHC-Abschaltung im Juni 2026 mit Berichten über verändertes Zeitgefühl, den Mandela-Effekt und angebliche Portalöffnungen.

Wissenschaftler und normal denkende Menschen widersprechen.

Erinnerungslücken entstehen durch menschliche Wahrnehmung, nicht durch Teilchenbeschleuniger.

PSO – Bucegi-„Sphinx“ Felsformation in Rumänien

Die Bucegi-Sphinx wird von Geologen als natürlich verwitterter Felsen erklärt, während esoterische und ufologische Kreise darin ein künstliches Monument oder ein Tor zu verborgenen Räumen sehen.

Besonders am 28. November soll sich dort bei Sonnenuntergang eine dreieckige Lichtpyramide zeigen.

Nach einer modernen Legende wurde eine Frau mit violettem Hut an diesem Tag von einer schweren Gehbehinderung geheilt.

Eine spirituelle Deutung sieht in dem Licht dagegen ein kosmisches Portal, das Heilung, Bewusstseinserweiterung oder sogar Zeitreisen ermöglichen soll.

PSO hält ungewöhnliche Geschichten grundsätzlich für möglich, fordert seine Zuschauer aber auf, selbst zu urteilen.

Mach dich schlau – Orb-Flotten, geheime Kongresssitzungen und die Jahreszahl 2027

Der Journalist Tom O’Neill berichtet von einer nichtöffentlichen Konferenz im US-Kapitol.

Ein Kongressmitarbeiter, der regelmäßig besonders geschützte SCIF-Räume betrete, soll ihm von erschreckenden Informationen erzählt haben.

Aus China werden weitere Aufnahmen aus Hebei vom 29. August und aus Ningbo vom 22. August 2026 genannt.

In Südkorea führten grüne Lichtkugeln laut Video zu Flughafensperrungen und Umleitungen, wobei mindestens ein Vorfall auf eine Drohne zurückgeführt werden konnte.

Sammeln sich Orbs zu einer Flotte?

Wladislaw Raab – Die Sage der 27 Mäher von 1559, die keine Köpfe hatten und lautlos ernten

1559 erschienen während der Erntezeit bei Cölln an der Spree 27 unheimliche Mäher.

Fünfzehn von ihnen sahen wie gewöhnliche Männer aus, zwölf weitere besaßen überhaupt keinen Kopf.

Mit ihren Sensen schlugen sie lautstark in den Hafer, doch kein Halm bewegte sich.

Auch die vielen Zuschauer konnten die Gestalten nicht anfassen.

Als man sie verfolgen wollte, glitten sie davon wie Schatten.

Die Prediger des Kurfürsten Joachim II. sahen darin den Tod selbst und kündigten eine Pest an.

Die Pest kam aber nicht.

Greyhunter vergleicht die Geschichte mit Berichten aus Russland über kopflose oder bucklige schwarze Wesen auf Feldern.

Seiner Ansicht nach handelt es sich bei diesen Berichten um halbmaterialisierte Wesen.

Die unterschiedlichen Erklärungen – Feldgeist, Spukgestalt oder UFO – seien laut Autor vom jeweiligen Zeitbild abhängig.

Roland M. Horn – Roland M. Horn im 0x1-Podcast mit Mic Schneider: UFO-Skeptizismus ohne Dogmatismus

Roland M. Horn erklärt, dass ein UFO zunächst nur eine nicht eindeutig identifizierte Beobachtung bezeichnet und keine Herkunftserklärung liefert.

Dahinter können nach seiner Darstellung außerirdische Besucher, geheime Militärtechnik, ein Naturphänomen oder etwas völlig anderes stecken.

Im Gespräch geht es um Sichtungen in Deutschland, Kontaktler, angebliche Implantate, die Foo Fighters des Zweiten Weltkriegs, Pentagon-Videos und Luis Elizondo.

Auch interdimensionale Erklärungen, die Rolle des Vatikans und Hollywoods sowie die Möglichkeit eines zukünftigen Erstkontakts werden angesprochen.

Mic Schneider beschreibt Roland M. Horn deshalb als überraschend skeptischen Gesprächspartner.

Schneider bewertet die Folge als offene und bodenständige Diskussion.

scinexx – Aborigines-Felskunst: Regenbogenschlangen

Australische Forschende haben 29 große Felsdarstellungen an 21 Fundorten untersucht, die möglicherweise zu Beginn der Kolonialzeit entstanden.

Da die Bilder meist nicht direkt datiert werden können, werteten die Forschenden unter anderem Überlagerungen, Malstile und Pigmente aus.

Im Mittelpunkt stehen monumentale Regenbogenschlangen, die in den Überlieferungen der Region als mächtige Ahnenwesen gelten.

Aborigines haben in der kolonialen Zeit besonders viel gemalt.

Ein Beispiel: 6 Meter lange Schlangen neben europäischen Schiffen gemalt.

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