Bryce Zabel und Brent Friedman glauben, ein Konflikt beginnt erst, wenn Außerirdische bleiben.
Dann geht es um Macht, Recht und Zusammenleben.
Hollywood spielt diese Szenarien bereits durch.
Serien wie *Falling Skies*, *V*, *Captive State* und *Colony* zeigen vor allem Besatzung, Überwachung und Widerstand.
Andere Geschichten behandeln Außerirdische als Einwanderer, Flüchtlinge oder Teil einer neuen pluralistischen Gesellschaft.
Nach Ansicht von Zabel und Friedman handeln solche Geschichten deshalb meistens weniger von Aliens als von unseren eigenen Ängsten und politischen Konflikten.
Besonders ungewöhnlich sei das Hive-Mind-Szenario aus *Pluribus*: Es verspricht Frieden, beendet aber zugleich Einsamkeit, Konflikte und persönliche Individualität.
Die beiden fragen außerdem, ob Hollywood nur menschliche Urängste verarbeitet – oder die Gesellschaft unbewusst auf verschiedene Formen eines Kontakts vorbereitet.
Die zentrale Perspektive des Videos lautet: Der Kontakt wäre nur der Wendepunkt – entscheidend wäre die Zivilisation, die danach entsteht.
