JWR Podcast – Antarktis-Mythen: Wie die Nazis angeblich UFOs und eine unterseeische Basis bauten

Die Legende von Nazi-UFOs in der Antarktis entstand aus der realen deutschen Expedition 1938/39 unter Alfred Ritscher, die 600.000 km² als „Neuschwabenland“ kartierte.

Nach Kriegsende entwickelten Autoren wie der ehemalige SS-Angehörige Wilhelm Landig die Theorie einer „Festung 211“ unter dem Eis. Diese vermeintliche Basis sollte SS-Eliten mit außerirdischer Technologie beherbergen – angebliche Flugscheiben wie „Haunebu“ oder „Die Glocke“.

Moderne Recherchen entkräften diese Mythen: Weder U-Boot-Logbücher noch Satellitendaten zeigen Hinweise auf Basen. Die oft zitierte Operation High Jump der USA 1946/47 diente tatsächlich der Polarforschung, nicht der Bekämpfung von Nazi-UFOs.

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