{"id":38886,"date":"2026-10-21T10:53:51","date_gmt":"2026-10-21T08:53:51","guid":{"rendered":"https:\/\/alien.de\/news\/?p=38886"},"modified":"2026-10-21T09:26:26","modified_gmt":"2026-10-21T07:26:26","slug":"hartwig-hausdorf-au-erirdischen-eingriff-38886","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/alien.de\/news\/hartwig-hausdorf-au-erirdischen-eingriff-38886\/","title":{"rendered":"Hangar18b &#8211; Hartwig Hausdorf &#8211; Au\u00dferirdischen Eingriff in der Evolution vor rund 560 Millionen Jahren"},"content":{"rendered":"<p><strong>Er gilt als einer der bekanntesten deutschen Autoren f\u00fcr r\u00e4tselhafte Ph\u00e4nomene \u2013 und sorgt mit einer neuen These f\u00fcr Diskussionsstoff: Vor rund 560 Millionen Jahren, so behauptet Hartwig Hausdorf in einem Gespr\u00e4ch auf dem YouTube-Kanal \u201eHangar18b\u201c, k\u00f6nnte ein au\u00dferirdischer Eingriff die Entwicklung des Lebens auf der Erde drastisch ver\u00e4ndert haben. Anlass seiner Spekulation: die r\u00e4tselhafte Ediacara-Fauna.<\/strong><\/p>\n<h4>Das R\u00e4tsel der fr\u00fchen Meeresbewohner<\/h4>\n<p>Die Ediacara-Fauna bezeichnet eine Gemeinschaft bizarr geformter, vielzelliger Organismen, die vor Jahrmillionen in den Urmeeren lebte. Nach Darstellung Hausdorfs war diese Tierwelt \u00fcber lange Zeit erstaunlich stabil \u2013 bis sie in geologischen Zeitr\u00e4umen betrachtet \u201e\u00fcber Nacht\u201c verschwand. Kurz darauf sei mit der sogenannten kambrischen Explosion eine v\u00f6llig neue Tierwelt entstanden, die mit den vorherigen Organismen \u201e\u00fcberhaupt nichts zu tun\u201c habe. F\u00fcr Hausdorf ist dieser Bruch einer der r\u00e4tselhaftesten sogenannten Faunenschnitte der Erdgeschichte.<\/p>\n<h4>Der au\u00dferirdische \u201eCut\u201c<\/h4>\n<p>Hausdorf beruft sich auf den 2020 verstorbenen Pal\u00e4ontologen und Pr\u00e4-Astronautik-Autor Johannes Fiebag, der bereits 1992 in einem von Erich von D\u00e4niken herausgegebenen Sammelband spekuliert habe, die Ediacara-Fauna k\u00f6nne ein Indiz f\u00fcr Eingriffe in die Entwicklung des Lebens sein. Hausdorf geht noch weiter: Er h\u00e4lt einen au\u00dferirdischen Eingriff f\u00fcr \u201eeher wahrscheinlich\u201c und stellt sich die Erde als eine Art langlaufendes \u201eExperiment\u201c vor. Seine Vorstellung: Beobachter h\u00e4tten erkannt, dass sich die damalige Lebenswelt nicht weiterentwickelte \u2013 und kurzerhand einen \u201eCut\u201c herbeigef\u00fchrt. Die Evolutionstheorie sieht er durch den fehlenden \u00dcbergang zwischen Ediacara- und kambrischer Tierwelt infrage gestellt.<\/p>\n<h4>Namibia als Beweisort?<\/h4>\n<p>Seine Besch\u00e4ftigung mit dem Thema f\u00fchrt Hausdorf auf zahlreiche Reisen nach Namibia zur\u00fcck. Dort stie\u00df er eigenen Angaben zufolge im Museum des Ministeriums f\u00fcr Bergbau und Energie in Windhoek sowie im Heimatmuseum von Swakopmund auf umfangreiche Sammlungen von Ediacara-Fossilien. Besonders spannend: Vorfahren der San, auch Buschleute genannt, h\u00e4tten die Fossilien offenbar schon vor Jahrtausenden auf Felszeichnungen dargestellt. Ein Motiv in Twyfelfontein bezeichnet Hausdorf liebevoll als \u201eUFO-Landung von Twyfelfontein\u201c \u2013 seine pers\u00f6nliche Deutung eines gelandeten Objekts mit Menschen darum herum.<\/p>\n<h4>Kein Meteorit, aber eine Reise<\/h4>\n<p>Die naheliegende Frage des Moderators, ob \u2013 \u00e4hnlich wie bei den Dinosauriern vor 65 Millionen Jahren \u2013 ein Meteoriteneinschlag das Ende der Ediacara-Fauna verursacht haben k\u00f6nnte, verneint Hausdorf: Die Geologie liefere keine Hinweise auf einen entsprechenden Impakt, zudem habe die Fauna vollst\u00e4ndig im Meer gelebt. Ein Einschlag an Land h\u00e4tte das Leben im Meer kaum beeinflusst. Stattdessen wirbt er f\u00fcr seine Namibia-Reise vom 2. bis 15. Juni 2027, bei der Interessierte unter dem Motto \u201eCome and Search\u201c \u2013 angelehnt an sein Vorbild Erich von D\u00e4niken \u2013 die Fossilien und Fundorte selbst in Augenschein nehmen k\u00f6nnen.<\/p>\n<h4>Wissenschaftlich umstritten<\/h4>\n<p>Die Ediacara-Fauna ist tats\u00e4chlich ein bedeutendes Forschungsr\u00e4tsel \u2013 allerdings eines, das die Wissenschaft deutlich vorsichtiger beschreibt. Die Ediacara-Periode dauerte etwa von 635 bis 539 Millionen Jahren vor heute; der \u00dcbergang zum Kambrium vollzog sich nicht in wenigen tausend Jahren, sondern \u00fcber l\u00e4ngere Zeitr\u00e4ume, und die kambrischen Tiergruppen entstanden keineswegs ohne evolution\u00e4re Vorfahren. F\u00fcr das Ende der Ediacara-Gemeinschaften werden nat\u00fcrliche Ursachen wie Ver\u00e4nderungen der Meereschemie, des Sauerstoffgehalts und \u00f6kologische Konkurrenz untersucht. Die Deutung der San-Felskunst als Fossilienabbildungen ist eine Interpretation, kein gesicherter Befund \u2013 und die Bezeichnung \u201eUFO-Landung\u201c bleibt eine pers\u00f6nliche Benennung ohne unabh\u00e4ngigen Beleg. Hausdorfs Schlussfolgerung, ein au\u00dferirdischer Eingriff sei wahrscheinlich, ist damit eine spekulative These \u2013 faszinierend, aber wissenschaftlich nicht belegt.<\/p>\n<p>*Wer sich selbst ein Bild machen m\u00f6chte: Die Reise nach Namibia findet laut Hausdorf vom 2. bis 15. Juni 2027 statt, mit maximal 15 bis 16 Teilnehmern und Direktflug von Frankfurt nach Windhoek.*<\/p>\n\n<a class=\"gurlpb\" href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=zjBSmWy5PRw\" style=\"visibility:hidden\" gurlpb-image=\"\"gurlpb-html=\"\">UrlPreviewBox<\/a>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hartwig Hausdorf &#8211; Au\u00dferirdischen Eingriff in der Evolution vor rund 560 Millionen Jahren<\/p>\n<p><strong>Er gilt als einer der bekanntesten deutschen Autoren f\u00fcr r\u00e4tselhafte Ph\u00e4nomene \u2013 und sorgt mit einer neuen These f\u00fcr Diskussionsstoff: Vor rund 560 Millionen Jahren, so behauptet Hartwig Hausdorf in einem Gespr\u00e4ch auf dem YouTube-Kanal \u201eHangar18b\u201c, k\u00f6nnte ein au\u00dferirdischer Eingriff die Entwicklung des Lebens auf der Erde drastisch ver\u00e4ndert haben. 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F\u00fcr Hausdorf ist dieser Bruch einer der r\u00e4tselhaftesten sogenannten Faunenschnitte der Erdgeschichte.<\/p>\n<h4>Der au\u00dferirdische \u201eCut\u201c<\/h4>\n<p>Hausdorf beruft sich auf den 2020 verstorbenen Pal\u00e4ontologen und Pr\u00e4-Astronautik-Autor Johannes Fiebag, der bereits 1992 in einem von Erich von D\u00e4niken herausgegebenen Sammelband spekuliert habe, die Ediacara-Fauna k\u00f6nne ein Indiz f\u00fcr Eingriffe in die Entwicklung des Lebens sein. Hausdorf geht noch weiter: Er h\u00e4lt einen au\u00dferirdischen Eingriff f\u00fcr \u201eeher wahrscheinlich\u201c und stellt sich die Erde als eine Art langlaufendes \u201eExperiment\u201c vor. Seine Vorstellung: Beobachter h\u00e4tten erkannt, dass sich die damalige Lebenswelt nicht weiterentwickelte \u2013 und kurzerhand einen \u201eCut\u201c herbeigef\u00fchrt. Die Evolutionstheorie sieht er durch den fehlenden \u00dcbergang zwischen Ediacara- und kambrischer Tierwelt infrage gestellt.<\/p>\n<h4>Namibia als Beweisort?<\/h4>\n<p>Seine Besch\u00e4ftigung mit dem Thema f\u00fchrt Hausdorf auf zahlreiche Reisen nach Namibia zur\u00fcck. Dort stie\u00df er eigenen Angaben zufolge im Museum des Ministeriums f\u00fcr Bergbau und Energie in Windhoek sowie im Heimatmuseum von Swakopmund auf umfangreiche Sammlungen von Ediacara-Fossilien. Besonders spannend: Vorfahren der San, auch Buschleute genannt, h\u00e4tten die Fossilien offenbar schon vor Jahrtausenden auf Felszeichnungen dargestellt. Ein Motiv in Twyfelfontein bezeichnet Hausdorf liebevoll als \u201eUFO-Landung von Twyfelfontein\u201c \u2013 seine pers\u00f6nliche Deutung eines gelandeten Objekts mit Menschen darum herum.<\/p>\n<h4>Kein Meteorit, aber eine Reise<\/h4>\n<p>Die naheliegende Frage des Moderators, ob \u2013 \u00e4hnlich wie bei den Dinosauriern vor 65 Millionen Jahren \u2013 ein Meteoriteneinschlag das Ende der Ediacara-Fauna verursacht haben k\u00f6nnte, verneint Hausdorf: Die Geologie liefere keine Hinweise auf einen entsprechenden Impakt, zudem habe die Fauna vollst\u00e4ndig im Meer gelebt. Ein Einschlag an Land h\u00e4tte das Leben im Meer kaum beeinflusst. Stattdessen wirbt er f\u00fcr seine Namibia-Reise vom 2. bis 15. Juni 2027, bei der Interessierte unter dem Motto \u201eCome and Search\u201c \u2013 angelehnt an sein Vorbild Erich von D\u00e4niken \u2013 die Fossilien und Fundorte selbst in Augenschein nehmen k\u00f6nnen.<\/p>\n<h4>Wissenschaftlich umstritten<\/h4>\n<p>Die Ediacara-Fauna ist tats\u00e4chlich ein bedeutendes Forschungsr\u00e4tsel \u2013 allerdings eines, das die Wissenschaft deutlich vorsichtiger beschreibt. Die Ediacara-Periode dauerte etwa von 635 bis 539 Millionen Jahren vor heute; der \u00dcbergang zum Kambrium vollzog sich nicht in wenigen tausend Jahren, sondern \u00fcber l\u00e4ngere Zeitr\u00e4ume, und die kambrischen Tiergruppen entstanden keineswegs ohne evolution\u00e4re Vorfahren. F\u00fcr das Ende der Ediacara-Gemeinschaften werden nat\u00fcrliche Ursachen wie Ver\u00e4nderungen der Meereschemie, des Sauerstoffgehalts und \u00f6kologische Konkurrenz untersucht. 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