. Zurück C E N A P

21.06.2010


    
UFO-Fall-Praxis - Im Jahr 2000: UFOs über dem Schwarzwald unterwegs

Die Zeit nach den Knörr-DEGUFO-Schock: Wieder ein Akt der neoliberalen, exologischen Schönfärberei/UFO-Kunde: Der kosmische Kult - UFOs als Verkaufserfolg

Montag, der 21.Juni 2010 - nach dem Knörr-Schock der DEGUFO. Was für spannende Zeiten in Sachen deutsche UFOlogie zur Fußball-WM, voll die "UFO-Disclosure"! Wir waren wieder zeitnah am Ball und wie immer kompetent superaktuell, um auf einen Skandal aufmerksam zu machen bei dem es nur heißen kann: "Der Fisch stinkt vom Kopf her!", wenn man die DEGUFO-Historie selbst betrachtet und kennen will. Auch diese haben wir dokumentiert und niemand braucht sich der Recherchen darum zu entlasten, wenn er guten Willens ist. Und nun der UFO-Referenz- oder Parallelfall einer echten, linaren Flugzeug-Annäherung zum Geschehen im Westerwald, wie gestern schon erwähnt:

UFO-Fall-Praxis - Ein Fall aus der UFO-Kunde oder UFO-Lehre heraus

Deutsche UFO-Historie: Der Fall "Im Jahr 2000: UFOs über dem Schwarzwald unterwegs"

+ In den frühen Nachmittagsstunden des Donnerstag, den 10.August 2000, meldete sich ein Reporter von ´Radio BB´. Im Schwarzwald gingen gerade die UFOs um wie der ´Schwarzwälder Bote´ soeben berichtete - und dies noch nicht einmal allzuweit von Ibach entfernt, wo Uriellas "Fiat Lux"-Sekte Hof hält. Sollten die Mini-Raumschiffe gekommen sein, um zur Evakuierung der Gläubigen beizutragen, wenn die Welt zum Teufel geht? ;-)

Mir war diese Meldung neu und so bat ich ihn um Übermittlung der Zeitungsberichte per Fax. Minuten später lagen mir also die Darstellungen der Zeitung vor. Es begann mit einem Schreiben, welches in der Sparte ´Meinung der Leser´ unter "Erscheinung am Himmel" am Montag, den 7.August, abgedruckt worden war: >Zu einer Himmelserscheinung in Pfalzgrafenweiler erreichte uns eine Leserzuschrift. "Folgender Bericht wurde mir übergeben: ´Was sahen wir am 1.August ab 21:45 h am Abendhimmel? Zwei Ehepaare saßen auf der Terrasse am Tisch. Plötzlich sah man in etwa 200 Grad im ersten Drittel des Horizontes zwei leuchtende Kugeln, die permanent still standen. Nach etwa einer Minute entfernte sich das eine Leuchtobjekt geradlinig in die Tiefe. Nach einer gewissen Zeit stand es wieder in der Nähe des ersten Lichtpunktes auf gleicher Höhe. Mit dem Fernglas x mal 40 betrachtet, sahen die Objekte wie Kugeln mit einem scheibenförmigen Lichtkranz in der Mitte aus. Das Licht war hell gelblich, wie von einer Glühlampe. Dieses Hin- und Herfliegen, immer geradlinig, konnten wir etwa 20 Minuten beobachten. Überfliegende Flugzeuge (Frankfurt-Zürich) erkannte man an ihren Positionslampen, also keine Verwechslung mit Luftfahrzeugen. Als die Erscheinung beendet war, konnte man im oberen Drittel des Horizontes mit dem Fernglas verschiedenfarbiges Aufblitzen von kleinen Lichtpunkten sehen. Dieser Vorgang wurde von einer Frau aus einer ein Kilometer entfernten Lage unabhängig ebenfalls beobachtet. Können sich fünf Leute täuschen? Wer hat dies noch sehen können? Man könnte jetzt an UFOs glauben!´" Erna Lange, Pfalzgrafenweiler<

Dies hatte Folgen und am 9.August wurde der Leserbrief von Margot Kampe, Freudenstadt, nachgereicht: "Ich habe diese im Leserbrief beschriebenen Lichtobjekte insgesamt drei Mal gesehen. Das erste Mal war ich allein, beim zweiten Mal war meine zehnjährige Enkelin zu Besuch. Sie kommentierte das Gesehene aufgeregt mit den Worten: ´Omi, das sind UFOs!´ Beim dritten Mal, am 1.August um 21:45 h, war auch mein Mann Augenzeuge. Er beobachtete die Flugobjekte mit dem Fernglas und stellte ebenfalls dieses gradlinige Hin- und Herfliegen fest. Jedesmal waren nach ungefähr 20 Minuten die Lichter verschwunden. An UFOs habe ich bis heute nicht geglaubt, aber welches Geheimnis bleibt hier ungelöst?"

Damit brach der Damm und weitere Menschen meldeten sich, weshalb am 10.August ein richtiger Artikel von Angela Mayer im ´Schwarzwälder Bote´ erschien: >UFOs bereiten Horberin Kopfzerbrechen - Marliese Maier aus Isenburg hatte am Samstag eine "Begegnung der dritten Art?". Stellen Sie sich vor: Um zehn Uhr Abends sind Sie mit ihrem Hund unterwegs. Natürlich ist es dunkel, nur ein paar Strassenlampen werfen ihr spärliches Licht auf die Strasse. Indes haben Sie Mühe, ihren Fiffi im Zaum zu halten, da dieser mit seinem Freiheitsdrang das Tempo und vor allem die Richtung des nächtlichen Spaziergangs bestimmen will. Plötzlich wird der Hund ruhig, mucksmäuschenstill, sehr ungewöhnlich, zumal der Vierbeiner üblicherweise keine fünf Sekunden stillhalten kann. Es scheint Ihnen bemerkenswert, aber noch nicht beunruhigend. Bis, ja bis etwas sehr Außergewöhnliches ihr Blickfeld kreuzt. Etwa zehn Meter über Ihnen schwebt eine hellerleuchtete Scheibe, etwa 50 Zentimeter im Durchmesser. Es ist weder ein Reklameschild, noch eine neu gebaute Strassenleuchte, und zu allem Unglück werden Sie von dem unerklärlichen Ding auch noch verfolgt. Egal, in welche Richtung Sie gehen, das ´Licht´ folgt Ihnen - immer noch in einer Höhe von etwa zehn Metern. Und jetzt? Nein, das war weder der Anfang eines Science-Fiction-Romans, noch die Phantasie eines Menschen, der besser eine Zwangsjacke tragen sollte, noch eine zeitgenössische Inszenierung der heiligen drei Könige - das war etwas, was sich vor kurzem abgespielt haben soll, und zwar ganz in der Nähe.

Marliese Maier aus Isenburg, 61 Jahre alt, erlebte diese Begebenheit am vergangenen Samstagabend. Die Frau, der man im gespräch sehr wohl anmerkt, dass sie eigentlich mit beiden Beinen fest im Leben steht, grübelt seither über dieses Ereignis. ´Gesagt habe ich es nur meinem Mann und meiner Schwägerin, und die hat es gleich als Hirngespinst abgetan. Ich hätte es auch nicht an die Öffentlichkeit gebracht, wenn ich nicht in der Zeitung gelesen hätte, dass es wohl noch mehrere Menschen in der Umgebung gibt, die das am Samstag gesehen haben´, meint Marliese Maier. ´Ich hätte die Sache auch nicht so ernst genommen, wenn der Hund nicht so ruhig gewesen wäre, das gibt es normalerweise einfach nicht, dass er so ist. Ich glaube schon, dass das ein UFO war. Ich bin auch überhaupt kein ängstlicher Typ, aber an diesem Abend ist esmit wirklich ganz anders geworden.´ Sie selbst, so sagt sie, hat mit dem ´Übersinnlichen´ wenig am Hut. So habe sie zwar vor einigen Jahren Erich Däniken gelesen, aber sie ist weder eingefleischter ´Star Trek´ noch ´Akte X´-Fan. ´Solche Science-Fiction-Sachen schauen wir uns daheim gar nicht an´, erklärt Marliese Maier.

Elke Wilhelm aus Freudenstadt hat diese Lichter auch schon gesehen, gleich mehrere Male. Die 37-Jährige hat allerdings eine simple Erklärung für diese ´Lichterscheinungen´. ´Das ist das Licht der Verbrennungsmotoren von speziellen Flugzeugen´, meint sie. Wer immer von den beiden Damen jetzt auch recht haben mag, das ´All in seinen unendlichen Weiten´ wird die Menschen immer faszinieren, wenn nicht, dann bietet es ja immerhin noch den nötigen Stoff für eine Geschichte.<

Soweit die Zeitungsmeldungen und meine ersten Informationen zu den unterschiedlichen Ereignissen, von den nun der 1.August, ab 21:45 h, in Pfalzgrafenweiler (berichtet von Erna Lange für jemanden anderen), dann zwei weitere vor diesem Datum aus Freudenstadt und eine am 1.August ab 21:45 h in Freudenstadt durch die selbe Zeugin (Margot Kampe) bekannt wurde - und schließlich der ausführlichere Bericht von Marliese Maier aus Horb-Isenburg beziehend auf den Abend des 5.August. Redakteur Hermann rief zurück und konnte mir sogar sein aufgezeichnetes Interview mit Frau Maier vorspielen. Es war kein gutes Wetter an jenem Abend gewesen und es gab Wolken. Die von ihr gesehene Erscheinung war milchig-weißlich gewesen und rotierte um sich selbst herum. gelegentlich kippte das ganze Gebilde weg, um dann wieder wie automatisch an den Ursprungspunkt zurückzukehren. Als sie sich auf den Heimweg machte, blieb das Gebilde am Himmel und schien sie zu begleiten. Das Licht war nicht stark genug um sie einen Schatten werfen zu lassen, überhaupt erreichte von ihm aus kein Licht ihren Weg. Zu Hause angekommen schwieg sie ihrem Mann gegenüber und erzählte es erst am Sonntagmorgen beim Frühstück, nachdem sie bei ihrer Schwägerin in einem nahen Hotel ihre "BamS" geholt hatte und da schon auspackte. Sie war sich sicher, dass das Lichtobjekt noch draussen war, als sie daheim ankam. Inzwischen war sie so genervt, dass sie nicht den Mut hatte nach draussen zu schauen und lenkte sich durch TV-Sehen ab, dann ging sie zu Bett. Nachdem ich dieses Interview gehört hatte, war ich mir ziemlich sicher, dass dies mit den vorausgehenden Berichten soweit nichts zu tun hatte und der Fall Isenburg auf einen nicht-erkannten Skytracker-Effekt zurückging, der bei einer Festlichkeit in der Region an diesem Samstagabend projiziert wurde. Und eine solche "Kerwe" (Sommerfest) findet in dieser Zeit immer irgendwo statt. Herr Herman bestätigte dies, "ja da war sowas..."

Als nächstes rief ich dann Frau Mayer von der Redaktion des ´Schwarzwälder Boten´ in Horb (Regionalausgabe) an, die den ganzen Tag schon weitere Meldungen bekommen hatte: "Bei uns ist ganz schön was los deswegen, aber wir können den Leuten auch nicht weiterhelfen, auch wenn die das denken. Ich bin froh, dass Sie sich gemeldet haben. Ja, wir haben auch schon zwei Anrufe gehabt, wo Leute sagten, dass das von Frau Maier gesehen Lichtobjekt auf einen Großscheinwerfer zurückgeht, weil sie das selbst gesehen und erkannt haben." Man nächsten Tag sollte dann noch ein weiterer Artikel folgen, in welchem meine Rufnummer verwendet würde...

So machte ich mich dran und rief Erna Lange in Pfalzgrafenweiler an, die ich ebenso erreichte. Inzwischen hatten sie 14 Leute angerufen, die mehr wissen wollten oder auch was gesehen haben - sie organisierte deswegen schon für den übernächsten Samstag ein Treffen der UFO-Sichter. Naja, sie selbst war ja nicht Zeugin, sondern hatte den Brief für ihren Nachbarn, Herrn Ogasa, geschrieben, der am 1.August Geburtstag feierte und mit seiner Feiergesellschaft die eingänglich beschriebene Sichtungen hatte. Sie gab mir dessen Nummer und ich erreichte ihn sofort. Er war gar nicht so überrascht, da er inzwischen ja mit so vielen Leuten gesprochen hatte, die ihn anriefen. Schon wollte er mir den Leserbrief vorlesen, aber den kannte ich ja schon und ich hatte mich wie immer gemeldet, um mehr in Erfahrung zu bringen. So zuckte ich richtiggehend zusammen, als der 78-jährige Wünschelrutengeher "mit besonderer Sensitivität" mir erklärte, dass das wohl die VRIL-Scheiben der "Deutschen aus dem Zweiten Weltkrieg" waren - schließlich hatte er im Fernglas "deutlich solche Objekte ausmachen gekonnt, Sie wissen ja...zwei Halbkugeln mit einem scheibenförmigen Lichtkranz in der Mitte. Gelegentlich sah ich auch soetwas wie Kerben daran." Nun mit dem unbewaffneten Auge standen da einfach nur zwei sterngroße Lichter von gelblich-goldner Farbe einen Fingerbreit über dem südlichen Horizont (in Richtung Süden liegt von diesem Beobachtungspunkt aus auch Grünmettstetten, dazu gleich mehr!). Eines der beiden Lichter war beständig die nächsten 20 Minuten dort zu sehen nur das Zweite wurde als "lichtschwächer und flog geradlinig nach hinten weg, um dann wieder genau an die selbe Stelle zurückzukommen - so ging das immer und immer wieder." Ein horizontales Wegfliegen fand dabei NICHT statt, sondern es handelte sich um den Eindruck als ob das eine Licht nach hinten wegziehen würde, weil es lichtschwächer wurde - soetwas kannte ich schon von früheren Fällen her. Deswegen fragte ich Herrn Ogasa auch gleich, ob er nicht am nächsten Tag wieder zur selben Zeit nachgeschaut hatte, ob die Objekte wieder anwesend waren. Leider war dies nicht möglich, da bis zum heutigen Tag seither Abends das Wetter schlecht war. Mit Flugzeugen, so wurde von ihm betont, hatte dies alles nichts zu tun, da während des Geschehens auch wieder altbekannte Maschinen auf dem Weg nach Zürich unterwegs waren und durch das Sichtfeld flogen - "die sahen aus wie immer und ganz anders". Astronomischer Check aufgrund der Sichtungs-Parameter: Bemerkenswerter Weise standen die Planeten Neptun und Uranus auch in Sichtrichtung nebeneinander, aber sie sind zu schwach um optisch wahrgenommen zu werden. Interessanter waren da schon die darüber befindlichen Sterne Pegasi und Altair als ´auffallendstes´ himmlische Paar. Vorbeiziehende dünne Wolkenfetzen nehmen die Leuchtkraft weg und schon wirkt es so, als zöge sich ein Objekt zurück... Dies ist ein Gedanke der einem automatisch kommt, wenn man die astronomische Situation für den 1.August betrachtete - und seine altbekannten Erfahrungen mit astronomischen Stimulis einbringt.

Am frühen Abend erreichte in Frau Kampe aus Freudenstadt mit ihren drei Sichtungen. Die ersten beiden waren etwa 6 Wochen (Datum nicht mehr rekonstruierbar) vor dem 1.August, wo die letzte Beobachtung stattfand. Alle drei Sichtungen waren ident. Immer nach Einbruch der Dämmerung sah sie zu jenen Zeitpunkten hinter einem nahen Waldstück in Richtung Tübingen zunächst einen "orange-roten mondgroßen" und "puslierenden" Lichtball gemächlich aufsteigen, der dann knapp über dem Wald "festhing". Danach stieg ein gleichartiges Objekt auf, welches dann neben jenem "hin- und herpendelte", um dann hochzusteigen und immer kleiner zu werden und schließlich wie ein Stern am Himmel zu verschwinden. Dann "verlosch" auch das Erstobjekt auf der Stelle. In allen drei Fällen waren es warme, schwüle Abende gewesen und die Sichtungen dauerten jeweils "bis zu 20 Minuten" - Zufall oder nicht: es waren immer Abende gewesen die aus der jeweiligen Woche herausstachen, da sie schönes Abendwetter hatten und vorher wie nachher der Himmel "nicht so schön war". Deutlich wurde hier, dass diese Sichtungen nichts mit der Beobachtung von Pfalzgrafenweiler zu tun hatte, außer mit Datum und Uhrzeit, aber dies ist deutlich ein Zufall. Diese Beobachtungen werden jeden Kenner der Materie sofort an aufgelassene Miniatur-Heißluftballone erinnern, wobei einer an seiner Kordel scheinbar festgehalten wurde während ein zweiter solcher Ballon frei schweben gelassen wurde. Doch dies sollte noch eine überraschende Wende nehmen...

Tatsächlich am Freitag, den 11.August, druckte der ´Schwarzwälder Bote´ einen kurzen Beitrag "Am Rande" über meinen Aufruf an Zeugen ab. Um 10:30 h meldete sich so Frau Flick aus Altheim, die am Samstag, den 5.August, ebenfalls wie Frau Maier zu den Zeugen des "wirbelnden Lichtes" zählte. Auch Frau Flick war zwischen 21:30 und 22 h im Freien unterwegs und nahm "unter den Wolken" diese meist still am Himmel stehende "vielleicht mondgroße weiße ´Lichtkugel´" wahr und hatte ebenso den Eindruck von ihr begleitet zu werden. Ebenso sah Frau Flick gelegentlich ein "wegkippen" des Lichtes und ein Zurückkehren an die ursprüngliche Position. Als sie zu Hause ankam, machte sie sofort ihren Mann darauf aufmerksam. Beide schauten sich dies an und es kam ihnen schon "komisch" vor. Aber sie hatten derartiges schon einmal bei Schwenningen vor einigen Jahren gesehen und damals war diese Erscheinung auf einen "Scheinwerfer" bei einem Flugplatz zurückgegangen, wo es ein Fest gab. Nun, dem Ehepaar Flick ließ die aktuelle Sichtung keine Ruhe und um 23:30 h stiegen sie aufs Flachdach ihres Hauses um bessere und freie Sicht zu erhalten. Tatsächlich konnten sie nach einigem Ausharren kurz vor 24 h wegen dem immer schlechter werdenden Wetter schließlich auch "herabführende Lichtstrahlen" ausmachen, wodurch ihnen die Sache klar wurde - auch dieses Mal war es nichts weiter als ein "Skybeamer" und so stellten sie die weitere Beobachtung ein. Die Erscheinung war offenbar in Richtung Grünmettstetten*, wo es an diesem Abend eine große "Schaumparty" gab bei der auch ein solches Lichteffektgerät eingesetzt wurde, wie die Zeugin selbst inzwischen herausgefunden hatte.

* = Wie bereits erwähnt liegt Grünmettstetten im Süden von Pfalzgrafenweiler (vielleicht Luftlinie 8 km entfernt) und von dort aus hatte Herr Ogasa mit seiner Feiergesellschaft auch seine zwei "Vril-UFOs" gesehen, wenn auch vier Tage zuvor. Diese Erscheinung und das Lichteffektgerät haben miteinander kausal und phänomenologisch nichts zu tun, sorgten aber für die Anwohner der Region dafür all diese unabhängigen Einzelsichtungen zu verschiedenen Zeiten geradezu ´zwangsläufig´ miteinander zu verbinden. So bekamen sie ein Gefühl von "ihrem UFO" (welches aber Schön-Wetter-abhängig war!). Und dies entspricht genau der Erkenntnis zu vielen anderen Flaps rund um die Welt auch, wonach verschiedene unabhängige Einzelmeldungen aufgrund einer Kernberichterstattung im Nachhinein aufkommen. Es ist aus forscherischer Ermittlersicht geradezu törricht, wenn man dies nicht mit auf den Weg nimmt um beim nächsten regionalen Flap entsprechend zu handeln. Natürlich kann auch ein auffälliges Einzel-Phänomen und UFO-Stimulus für einen lokalen Flap verantwortlich sein, deswegen sind alle Einzelmeldungen seperat zu prüfen und zu hinterfragen um ein klares Bild zu bekommen. Von emminenter Bedeutung ist auch ein schon bei früheren Untersuchungen von uns festgestellter ´Begleiteffekt´: Sucht man gezielt auch durch Zeitungsaufrufe nach Menschen, die wissen um was es sich bei dem gemelden "UFO" handelt, kann man diese auch finden, weil bei derart auffallenden Erscheinungen wie z.B. einem Skytracker natürlich irgendjemand entweder nahe oder klever genug war (wenn nicht gar das Glück aufgrund von Ausdauer wie im Fall Flick mit reinspielt) um das "UFO" in seiner wahren Natur zu erkennen. Doch dem Pfalzgrafenweiler-Wiederkehr-UFO war damit kein Deut auf die Spur zu kommen, abgesehen von dem signifikanten Umstand der Wetterbedingungen - die für eine astronomische Lösung sprechen. Die Ausführungen von Elke Wilhelm dagegen (da sind wohl Nachbrenner gemeint) zeigen auf, wie es immer so ist - das was irgendwelche Leuten (dies kann auch für Offizielle gelten) als Erklärung einbringen und den Journalisten aus Unkenntnis heraus dennoch irgendwie logisch klingt, wird dann auch abgedruckt. Auch wenn der Fachmann sofort erkennt, dass diese Lösung falsch ist.

Die Sichtungen gehen weiter - Neue Entwicklungen

Am Montagvormittag, den 14.August 2000, rief mich ein Polizeibeamter aus Sulz an, um auf den Aufruf in der Zeitung zu reagieren - weil in den beiden vorausgegangenen Nächten er selbst mit seinem Schwager die Erscheinung gesehen hatte, welche Herr Osaga und seine Freunde von Pfalzgrafenweiler aus seit dem 1.August wahrnehmen. Die selbe Zeit, die selbe Dauer - und "es machen sich hier einige Leute einen Spaß daraus, jetzt jeden Abend auf ihre UFOs zu warten". Kein Wunder in Anbetracht des erwarteten Perseiden-Meteorstroms. Ich fragte gleich nach, wie der Mond im Vergleich zu den Erscheinungen positioniert ist - "er befindet sich links davon abgesetzt und die beiden Lichter sind etwas niedriger als er". Er war sich sicher, dass diese Objekte wiederkehren werden. So fragte ich ihn ob er jemanden kenne, der diese einmal aufnehmen würde (auf Foto oder mit Video) und er wußte von seinem Schwager, dass dieser eine Videokamera besitzt. Er versprach mit ihm zu sprechen, um die Erscheinung einmal für mich aufzunehmen...

Bald darauf meldete sich Herr Osaga bei mir um ebenso zu berichten, dass diese Erscheinungen in den beiden vorausgehenden Nächten aufgetaucht waren und inzwischen sich bis zu 25 Leute bei ihm gemeldet haben, die genau das selbe gesehen hatten. Ich bat ihm darum mir zu schildern, in welcher Position zum Mond diese Erscheinungen sich befanden. Knapp zwei Daumenbreit neben dem Mond und einen Daumenbreit etwa über dem Horizont. Hm. Und Herr Osaga sagte mir gleich, "dass das doch keine Laserstrahlen sein können". Diese Erklärung hatte er inzwischen von einigen Leuten zugetragen bekommen. Da fragte auch ich ihn, ob er nicht seine Zeugen aufrufen könne, beim zu erwartenden Auftauchen am heutigen Abend diese Phänomene einmal zu fotografieren bzw viodegrafieren, da von 25 Leuten doch jemand dabei sein sollte, der auf solche Gerätschaften zurückgreifen könne. Auch er versprach sein Bestes zu tun, um dies zu ermöglichen. Nachdem ich diese Eingänge verzeichnet hatte, schickte ich Email an diverse Redaktionen des Schwarzwälder Boten raus, um dort nachzufragen, ob man ihnen inzwischen Bild- und Videomaterial in dieser Angelegenheit vorgelegt habe und ob man einen neuerlichen Aufruf starten könne, um solche Aufnahmen anzufertigen. Danach fragte ich mich bei den Zeitungsredaktionen der ´Badischen Neuesten Nachrichten´, ´Stuttgarter Nachrichten´ und ´Stuttgarter Zeitung´ sowie bei dpa durch, ob dort ebenso UFO-Meldungen aufgelaufen waren. War leider nicht der Fall. Gleichsam unterrichtete ich Dennis Kirstein über die Ereignisse, die quasi "um die Ecke" bei ihm abliefen und bat ihn darum, sich der Sache vor Ort mal anzunehmen. Jener telefonierte mit Osaga und bekam eine Einladung für das Treffen der UFO-Zeugen für den Samstag, 19.August, worüber am 15.8. sogar etwas in der Zeitung stehen werde. Ausgerechnet an diesem Montagabend zog dann der Himmel hier in Süddeutschland zu, sodass es sinnlos gewesen wäre zwecks eigenen Beobachtungen an den Ort zu fahren, zudem ging Kirstein der PKW-Auspuff kaputt, sodass auch dem Besuch nichts werden konnte.

Am Dienstag, den 15.August, erhielt ich den Fragebogen von Frau Kampe zurück (Hausfrau, Jahrgang 1931). Und jetzt die Überraschung: Im Gegensatz zu unserem Telefongespräch war nun das von ihr gesehene Geschehen identisch mit der Osaga & Co-Sichtung. Und von "orange-roten mondgroßen" und "puslierenden" Lichtbällen war nicht mehr die Rede, sondern von "goldgelben Lichtpunkten" (etwas größer als ein Stern während in der Fragebogenskizze fette, pralle Kugeln aufgezeichnet wurden!) mit stetigem Licht. Und eine seltsame Erscheinung des Zweitobjektes löste sich in Luft auf - "diese Objekte standen etwa 5 Minuten still, wurden dann schwächer und unsichtbar, weil sie hinter Tannen niedergehend nach links (Südosten) verschwanden" (!). Frau Kampe´s Vergleich mit einem ihr bekannten Objekt war trotzdem "mit einem kleinen Ballon". Sie legte zudem noch einen kleinen Zettel bei, auf dem sie vermerkte, dass das Phänomen für sie inzwischen aufgeklärt sei, weil ein Bekannter ihr berichtete, dass der Stuttgarter Flughafen eine neue "Einflugschneise erhalten hat" und Flugzeuge regelmäßig zur selben Zeit in ihrem Sichtfeld erschienen und dort ihren Landescheinwerfer einschalteten. Das war eine interessante Information, weil damit potentieller Flugverkehr genau auf Stuttgart zielen würde - von z.B. Zürich kommend zunächst linear anfliegend, beidrehend und dort niedergehend. Sternbewegungen im Süden dagegen verlaufen westlich und ansteigend.

Dennis Kirstein war weiter am Ball in dieser Richtung und stellte anhand des Südwest-Videotext (ab S.570) zu den Ankünften auf dem Stuttgarter Flughafen fest, das da tatsächlich von 21:45 h bis 22:15 h immer ZWEI Maschinen im 5-Minuten-Takt hereinkommen (zudem kann braucht er selbst nur aus seinem Zimmerfenster in Stuttgart zu schauen um die hereinkommenden Maschinen zu begutachten). Linienflüge: Da kommen aus Süden genau um 21:50 h zwei Maschinen aus Genf an, um 21:55 h zwei aus Lissabon, um 22:15 h eine aus Barcelona. Vorher wie Nachher gibt es dann fast halbstündige Pausen, um 23 h macht Stuttgart sowieso dicht. Die meisten anderen Flüge kommen aus anderen Richtungen wie Westen oder Norden - so streifen sie nicht die Sichtungszone. Der Flughafen hat tatsächlich eine neue Landebahn bekommen und steht weiterhin im beständigen Um- und Ausbau. Inzwischen hatte Herr Ogasa auch Kirstein angerufen, um zu berichten, dass auch am Montagabend wieder die Erscheinungen zu sehen gewesen waren - wenn sie ihm dieses Mal aber nicht weiß sondern orangefarben erschienen, aber dies sind optische Effekte. In der Folge kontakte Kirstein die Flughafenaufsicht, um dort über die Ereignisse zu sprechen, wo man ebenfalls die feste Ansicht vertrat, dass das Geschehen auf hereinkommende Flugzeuge zurückgeht und man in der betroffenen Zone einfach nur die ganz normalen Landeanflüge aus der Ferne heraus fehldeutet. Natürlich waren derartige Manöver auch vor dem 1.August durchgeführt worden, aber offensichtlich war der Abend des 1.August wg der bei Herr Osaga stattfindenden Feier dann der Ausgangspunkt darauf besonders zu achten. Zusätzlich muß erwähnt werden, dass vorher der Sonnenuntergang weitaus später stattfand, sodass wahrscheinlich in der Helle des Himmels diese Landescheinwerfer gar nicht aufgefallen sind und sie sich erst in Zeiten der direkten Dämmerung bemerkbar machten. So gesehen war für uns der Fall erledigt.

Nachwehen

Am Freitag-Nachmittag, den 18.August, meldete sich noch das Ehepaar Gärnter aus dem Schluchsee-Gebiet, welches gerade die alten Zeitungen entsorgen wollte und deswegen schnell nochmals die zurückliegenden Zeitungen durchblätterte und nun erst die kurze Notiz über meinen Aufruf fand. Auch die beiden hatten gegen 21:45 h, aber am Sonntag, den 13.August von Norden nach Süden eine Erscheinung, 1/4 so groß wie der Mond, rasen sehen, von der sie zunächsten dachten, es handle sich um eine Art gigantisches bengalisches Feuerwerk. Begleitet wurde dieses Objekt von einem Schweif, der noch ca 15 Sekunden lang am Himmel hing und dann vergangen war. Eindeutig handelt es sich hierbei um einen Boliden der mit unserem Fall hier nichts zu tun hatte, dafür aber den Perseiden zuzuschreiben ist. Als 21:49 h-Bolide ging er in die deutsche Meteorjäger-Geschichte ein und wurde auch an anderer Stelle verzeichnet. Kurz darauf rief Frau Kraupp aus Einhausen hinter Heppenheim an, die gerade mit ihrer Freundin aus Donaueschingen wegen einer "seltsamen Himmelserscheinung" kurz vor Mitternacht des 13.August während einer Grillparty "zum Ausharren nach den Sternschnuppen" an einer Pferdeweide telefoniert hatte - und diese Dame aus Donaueschingen blätterte schnell im Schwarzwälder Boten nach, weil sie dort von mir als UFO-Forscher gelesen hatte. Über diesen Umweg kam eine neue UFO-Meldung über ein knapp mondgroßes, rot-orang-leuchtendes und "mit irgendwie vertikalen Längs-Streifen überzogenes" Gebilde herein. Dieses war bei der Partygesellschaft von Einhausen zunächst horizontal "in einiger Höhe" dahingeschwebt, um dann nach etwa drei Minuten "steil in den Himmel hochzuschießen, und dort als ein Stern zu verschwinden". Dies war überdeutlich ein Miniatur-Heißluftballon gewesen und Frau Kraupp hatte inzwischen selbst schon an einen (bemannten) "Heißluftballon" gedacht, aber dies schließlich ausgeschlossen, weil "das Ding so schnell hochschoß und in einer Minute oder so weg war". Mit der Lösung konfrontiert, lachte sie dann herzlich auf und sagte mir: "Das muß es gewesen sein, hier waren überall an dem Wochenende Leute bis ziemlich früh noch unterwegs und überall saßen Gruppen zusammen weil sie wohl auf Sternschnuppen warteten..."

Samstag, den 19.August: Herr Schwarz aus Nagold meldete sich am frühen Nachmittag, nachdem er in der Zeitung von unserem Aufruf gelesen hatte. "Entschuldigen Sie, aber ich bin kein Untertassen-Seher. Dennoch möchte ich meine Meinung abgeben, nachdem ich von einem Arbeitskollegen die Zeitungsberichte bekommen habe, wissen Sie ich bin hier das ´UFO-Männle´ weil ich mich für SF interessiere. Aber da muß ich Widerspruch einlegen. Auch ich sehe seit Wochen diese Dinger um die Uhrzeit. Das sind aber nichts weiter als Flieger, die drüben in Stuttgart reinkommen. Ich habe schon mal mit dem Fernglas nachgeschaut und die Flügel gesehen." Auch er sah zwei Lichtflecken aus Süden herbeikommen und "einige Zeit" am Himmel "bis sie nach Stuttgart rüberziehen und runtergehen".

Am 30.August machte dann Dennis Kirstein der UFO-Hatz im Schwarzwald ein Ende und verfaxte entsprechende Pressemitteilungen um die Vorfälle aufzuklären. Schon am 31.August 2000 erschien dann in den ´Stuttgarter Nachrichten´ hierzu ein Artikel.... Später wurde dies dann nochmals ´ausgegraben´ - siehe http://kirstein.alien.de/medien_stg... .

Soweit, so gut was auch unter Mithilfe des ehemaligen Herausgebers des Magazins "UFOZINE" auf die Reihe kam, der heutzutage ein vollkommener Kritiker der populären Breiten-UFOlogie ist und zu CENAP-Südwest der deutschen Neo-UFOlogie-Strömung mit dem Spassnamen CTU (CENAP-Taskforce UFO) gehört.

+ Wie ging es aber im Fall DEGUFO-´Westerwald´ aktuell weiter?

Ein Akt der neoliberalen, exologischen Schönfärberei

Dies ist schon ein abenteuerliches Stück aktueller UFOlogie: Es musste ja so kommen, nun wurde eine besondere ufologische Form mit DEGUGO-Knörr geübt und ein MUFON-CES-Vertreter (Marius Kettmann*) mischte sich ein, der seinen Kumpel in Schutz nahm: "Ich muss Alex recht geben - wir alle haben ... {s}eine Arbeit gesehen. Gekürzt - eigentlich nur ein Ergebnis einer Ermittlung {???}. Jetzt wegen einer RTL-Sendung jemanden einen Strick draus zu drehen, geht auf keine Kappe von uns, und muss nicht sein." Die ufologische Stammtisch-Leitung (ähm Board-Leitung**) des alienierten UFO-Forum dazu sich windend und drehend: "Flugzeug scheidet aufgrund des langen Stillstands aus. Irgendwelche Sterne, Planeten {!!!} oder sonstiges astronomisches Gedöns schaltet sich auch nicht einfach so aus. Maximal würde ich bei der Identifikation schreiben wollen: ggf. natürlicher Verursacher {! - was ja etwas gänzlich anders ist was ursprünglich Knörr als ´Expertenmeinung´ sagte, nämlich Flugzeug}. ... {Und dann aber verrückterweise geht es so weiter:} Eine Zwangserklärung der Bilder {! - verwackelte und verzerrte Handyaufnahmen der Venus als dominierndes Objekt am Nachthimmel dieser Zeit - ´groß´ und hell genug, um überhaupt auf einem Handy aufgenommen zu werden und nicht wie bei anderen ´Sternen´ außer vielleicht Sirius - aber der fällt bekanntlich zeitlich sowieso raus - wegen Unscheinbarkeit nur Schwarzfilm abzuliefern} halte ich wie immer für genau so ein unseriöses Vorgehen." Ein Forumsmitglied forderte daraufhin Knörr auf von RTL eine zeitnahe Gegendarstellung zu fordern, wenn man ihn mit einem anderen Fall hinter der Kamera hereingelegt hat und das gezeigte vor der Kamera nicht mit dem übereinstimmt, um was es eigentlich angeblich gegangen sei und der Sachzusammenhang nicht stimmt!

* = Den kennt man auch aus der ´Jungschar´ der exologischen UFO-Jungtruppen-Vereinungskirche, die sich mit Exologe Robert Fleischer 2008 in Erfurt sogar vor der Kamera als ´new wave´ mit dem neuen GEP-Pressesprecher am runden Tisch kameragerecht postierten: Thema - "UFOlogie in Deutschland: ´Die Zeit der CENAP-Spalter ist vorbei´", siehe u.a. unter http://cenap.alien.de/cenapnews/zei... und vielleicht weiter http://cenap.alien.de/cenapnews/zei... . Geben Sie doch mal in diesem CENAP-UFO-Newsticker und seinem Suchfeld oben in der Übersicht das Stichwort "Erfurt" ein, um sich damit auch zum Thema UFOlogie-Spalter nochmals schlau zu machen.

** = Eine Sippschaft: Die gehen ziemlich krass vor, siehe "Gefloppter CENAP-Einschüchterungsversuch durch UFOlogin!" unter http://cenap.alien.de/cenapnews/zei... .

Uninformierte, aber dafür konditionierte UFO-Exologen - mitten in DEM Informationszeitalter: Bei YouTube gab es inzwischen dumme auf reone Polemik ausgerichtete Kommentare (bei über 400 Klicks zu dem bekannten Video unter http://www.youtube.com/watch?v=Iz2w... ) zu dem besagten ´Kurzfilm´ von RTL in dieser Sache: Hiernach sei Knörr genau so ein Spinner wie Werner Walter, wenn nicht sogar der größere. Etc - lesen Sie doch selbst! Da Schlackern einem die Ohren! Und dieser Krampf unmittelbar vor dem Jahrestag (24.Juni) der klassischen Kenneth Arnold-Sichtung von "Fliegenden Sicheln"*, aus denen schon die Medien als der eine Teil der UFO-Industrie die "Fliegenden Untertassen" mit Magie zauberten! Aber hier zeigt sich (mehr als nur symbolisch), woran die Pseudowissenschaft UFOlogie krankt - und dies schon mehr als 60 Jahre lang: Am blinden modernen UFO-Sagen-Aberglauben durch die Faszination für das Irrationale als sagenhafter Gesprächsstoff! Darum ergibt sich auch das Dauer-Thema und humane Dilemma "Warum Menschen an Unfug glauben"!

* = Siehe dazu "60 Jahre Raumfahrtzeitalter-Mythos ´Fliegende Untertassen´" unter http://cenap.alien.de/cenapnews/zei... ; "Es begann mit einer Medienlüge und mit einer anderen Lüge ging es weiter" - http://cenap.alien.de/cenapnews/zei... - http://cenap.alien.de/cenapnews/zei... ; und dazu im großen Rahmen "Gesellschaft: Wie die ´Fliegenden Untertassen´ Amerika eroberten" unter http://cenap.alien.de/cenapnews/zei... ; "Nur in den USA ist dies möglich, dem Land der wahr gewordenen Träume" - http://cenap.alien.de/cenapnews/zei... .

+ Wie immer zur Mittagsstunde setzte Roland Gehardt auf seinem Blog der UFO-Meldestelle auch den Beitrag "DEGUFO: ´Wir forschen für Sie´ - DEGUFO-Chef hat nichts begriffen!" ( http://ufo-meldestelle.blog.de/2010... ) auf. Die Sache der "seltsamen Entschuldigung" wonach RTL hier angeblich ihm einen anderen Fall vorlegte und das gezeigte Material vom Rettungssanitäter aus dem Westerwald nicht übereinstimmt, was ihm auch angeblich erst nach zwei Tagen der Ausstrahlung auffiel (und auch keine innere Logik auf seine Aussage im TV selbst zu sehen macht - dies passt nämlich so 1 zu 1 zusammen!), forderte Gehardt klipp und klar: "Wir erwarten hier jedenfalls mehr als Worte und eine lückenlose Aufarbeitung und Beweisführung seitens Knörr, dass seine Behauptung der Wahrheit entspricht. ... Auf der anderen Seite sind solche Medienschelten eine gerne genutzte Möglichkeit um die Schuld anderen in die Schuhe zu schieben...." (Motto: Es sind immer die anderen) -- und damit vom eigenen und bitteren Versagen abzulenken, um im naiven Fandom der Exologisierten weiterhin gut dazustehen und am (falschen) Image nicht einzubrechen. Gleichzeitg gilt aber auch ein alter Spruch in unseren Tagen: Wer einmal lügt, dem glaubt man nicht (mehr)! Und Gehardt ist schon ein paar Mal knallhart von Knörr direkt ins Gesicht angelogen worden, mit strahlendem Unschuldslammlächeln... Sie wissen ja Bescheid. Lieber Herr Gesangsverein der extrem schrägen Töne! Der Lack ist also ab... - und Knörr´s bisher gezeigtes Verhalten der pure Insider-Bärendienst für die Pseudowissenschaft UFOlogie. Und dies nach dem MUFON-CES-Flop mit der verpackten heißen Luft, mit den MHBs - siehe bekanntlich "Sammlung von Anekdoten zur Glaubenshilfe: MUFON-CES-News durch eine Buchbesprechung, aber welche..., alles UFO oder was...." unter http://cenap.alien.de/cenapnews/zei... . Da schließt sich ein Kreis... - aber so war es schon immer in der deutschen UFOlogie-Geschichte, siehe "CENAP kommt ins Spiel - Historisches" unter http://cenap.alien.de/historisches/... ; "Ein Abriß der deutschen UFO-Geschichte von den Anfängen bis Heute" - http://cenap.alien.de/chronicles.htm . Soviel einmal wieder in Sachen Transparenz. Da gibt es doch von uns nie verhüllte ´Geheimnisse´, sondere klare und wahre Sicht auf die Dinge. So ist es nun einmal - auch wenn dies den exologisierten Hardcore-UFOlogen nicht gefällt, klar.

Aufruf zur Informations-Beschaffungs-Meuterei: Die Felle schwimmen davon

Heijeijei welch ein Zeichen für Unsicherheit, da ist heftige Nervosität mit von der Partie: Dann in den Abend hinein reagierte Knörr in einem alienierten UFO-Klub-Forum verärgert, aber wie in der Form der hilflosen Ablenkung von sich: "Gebt diesen {CENAP-}Spinnern nicht noch mehr Futter, indem Ihr deren Blogs lest und Euch hier drüber auslasst. Nichtbeachtung ist das einzige, was hier {für mich} Früchte trägt. Wenn sich keiner mehr drüber aufregt, legt sich das gehetze wieder." Dafür aber kein weiteres Wort zu dem angeblichen Beschiss durch RTL... - und dies ist vielsagend genug! Ich verstehe nicht, wie man so nur seinen eigenen Glaubwürdigkeitsverlust dick unterstreicht - aber dafür wieder den Hass gegen CENAP in der Szene schürrt. Die ganze Nummer ist ohne Substanz! Die rote Karte bleibt so weiterhin natürlich gezückt! Im 2.Weltkrieg war das Abhören des britischen Radios in Deutschland auch verboten, warum wohl? Die Wahrheit braucht jemand mit dem Mut sie auch auszusprechen... - für die UFOlogie ist dies CENAP! Aber Achtung, der UFOlogie-´Feind´ hört mit! ... Radio freie UFO-Phänomen-Erforschung in der Alien-Nation ...

Weiter geht es dazu wie passend (über den Tellerrand hinaus):

UFO-Kunde: Der kosmische Kult! Teil 1

+ Die Reaktionen der unserem Themenkreis ablehnend gegenüberstehenden Mehrheit der Menschen ist - egal ob Wissenschaftler oder Laie - stets identisch: lächelnd wird auf die so hochgerühmten "grünen Männchen vom Mars" verwiesen. Erschwindelte und in den Medien zigfach breitgetretene UFO-Stories werden mit Erich von Däniken (dem "Propheten den Vergangenheit") in den selben Topf geworfen, der Durchschnittsbürger vermag das eine nicht vom anderen zu unterscheiden - wie sollte er auch. Dennoch macht man es sich zu einfach, wenn man allein den ufologischen Heilbotschaftlern die gesamte Verantwortung für das negative Image der UFO-Thematik in die Schuhe schöbe. Denn die wesentliche Schuld an dieser Misere liegt zweifelsohne bei der UFOlogie als solche und insgesamt, da deren Vertreter ganz gerne sich von Fantasievollen Schriftsteller, Journalisten und UFOlogie-Promotern zu eigenen Gunsten ins Reich der Fiktionen leiten lassen und deren Konglomerate als UFO-Beweise verteidigen, weil sie ins eigene Weltbild passen und so wunderbar sind. Einsteins Spruch "Vorstellungskraft ist wichtiger als Wissen" mag seine Berechtigung haben, doch sollten wir bei diesen Traumausflügen nicht den Boden unter den Füßen verlieren, was allzuschnell geschieht, wenn man sich der notwendigen Skepsis und Kritik am Sachgegenstand verschließt. Für einen guten Teil der "ufologischen Bewegung" ist es daher schwierig den Rücksturz zur Realität zu finden, die weitaus weniger faszinierend und spannend ist als die "ufologische Realität". Schnell kommt dann die vielleicht sogar berechtigte Vorstellung vor den Türen der UFOlogie auf, dass da Spinner, Scharlatane und Sektierer ihr eigenes Feld beackern.

Auch wenn es da und dort mal zu irgendwelchen UFO-Berichten keine sofortige Erklärung durch die Fachwelt gibt ist dies noch lange kein Grund sofort außerirdische Besucher herbeizuziehen und damit auf dem Niveau der Klatschpresse zu agieren. Diese Berichte beinhalten keine überzeugenden und unzweifelhafte Beweise für außergewöhnliche Stimulis und mit dem Ruf, dass das dann außerirdische Raumschiffe gewesen sein müßen, muß man vorsichtig sein. Zu oft wurden genau diese "unzweifelhaften Beweise" mit banalen Erscheinungen in unserer Umwelt aufgeklärt und ließen blaue Augen bei den Vertretern abenteuerlicher Ansichten zurück. Deswegen hat die UFOlogie auch einen schlechten Ruf und die grundsätzliche Schwierigkeit als ernsthafte "Wissenschaft" verstanden bzw anerkannt zu werden. Dummerweise wollen genau diesen Punkt die Freunde und Anhänger des Fantastischen nicht wahrhaben und führen ihren Tanz um das "Goldene Kalb" ungebremst weiter, wobei das Unbegreifliche als normal angesehen wird während Normales ihnen anomal erscheint und deswegen die UFOs weiterhin als ungeglöste Rätsel in ihren "Dokumenten" herumspuken. So gesehen besitzt traditionell die UFOlogie eine Art "Altersstarrsinn", weswegen sie nicht imstande ist verankertes Altes zu revidieren. Immer wieder gibt es Stimmen aus dem eigenen Feld, worin schädliche und unseriöse Strömungen angeprangert werden - aber diese Leute stoßen nur auf Widerstand, Ablehnung und Unverständnis. Der Grund dafür ist simpel: Journalist kann sich jeder nennen, wohl selbst der, der gar nicht schreibt. Bäckergeselle ist ein eingetragener Beruf, Bäckermeister ist man nur mit behördlicher Anerkennung, aber UFO- oder Para-Journalist...? Michael Gartner, Verleger der Zeitung Moines Register in Amerika: "Jeder kann gut schreiben, wenn er sich nicht um die Tatsachen kümmern muß." Und der Franzose Lou Aragon, der in seinen Romanen am liebsten den Niedergang der Bourgeoisie schilderte, war ein strenger Moralist der das Wort "Journalist" nur verwendete, um dies als Umschreibung für "Drecksau" zu nehmen. Ja, die Freiheit der Meinung ist die Freiheit jener, die das Instrumentarium und die Resourcen als Profis zur Verfügung haben.

Der Weltraum, unendliche Weiten - und der kosmische Kult darum

Das Weltall, rätselhaft allein schon in seiner Unendlichkeit und voller Wunder für uns gestern, heute und morgen. Die Unendlichkeit des Kosmos gewinnt immer mehr an Faszinationskraft, die tollen Bilder des Hubble-Weltraumteleskops sprechen Bände, wer kann sich an den Schönheiten eines unendlich weiten und kalten Raums nicht sattsehen? Und sicher ist für alle Weltraum-Forscher und Kosmos-Enthusiasten eines: Dort draußen ist noch mehr, viel mehr! Steven Spielberg hatte für den Mega-Knaller "Unheimliche Begegnung..." den Werbeslogan "Wir sind nicht allein!" erfunden, für die Akte X-Generation ist Chris Carter auf TV-Niveau mit dem Abklatsch "Die Wahrheit liegt da draußen..." nachgezogen um in die gleiche Kerbe zu hauen. Seit kurzem wissen wir: Außerirdische existieren - zumindest in der Warenwelt und in den Medienprodukten. Ihrer Ästhetik können wir nicht entfliehen, genausowenig wie dem neuen Alien-Archetypen - den kleinen Grauen. Sie haben eine geheimnisvolle Ausstrahlung auf uns und ihre Mystifizierung macht sie zum Symbol einer neuen Generation von UFO-Freunden des Phantastischen. Alles Para oder was? Mystery ist "In", hier begegnet der Mensch seiner Sehnsucht nach Transzendenz und erfährt Begegnungen mit den unheimlichen, neuen Heiligen - alles Fragenbereiche die mit dem Sinn des Lebens oder durch die Begegnung mit dem Tode zu tun haben, schlußendlich. Angereichert mit einem guten Schuß "action" - den "unerklärlichen" Wundern und Phänomenen. Neu hingegen ist die kommerzielle Ausnutzung im Kern religiöser Bedürfnisse, die nur in neuen Kleidern verpackt daherkommen um nun einen zeitgenössischen Outer Space-Irrationalismus zu fördern und um Auswirkungen auf unsere gesamte Kultur zu haben. Die Inhalte sind nämlich gleich geblieben, nur heißen Engel heute Aliens, die Geisterbeschwörung Channeling* statt Spiritismus und eine spezifisch westliche Form der Reinkarnation verlegt das Paradies ins Diesseits. Vergessen wir nie, dass der Menschen von entscheidender Bedeutung bei der Erschaffung seines eigenen Erkenntnis- und Vorstellungs-Horizont ist und damit natürlich auch das wichtigste Teil bei Mythen wie dem UFO-Phänomen. Und dass die Faszination am Weltraum ungebrochen ist... Heutzutage muß niemand mehr auf Mission gehen, um die Menschen auf Außerirdische aufmerksam zu machen, der Mensch von heute lebt bereits mit einer "kosmischen Perspektive". Und unter dieser Aura löst eine Lichterscheinung am Himmel die Assoziation "UFO" im Denkraster der Menschen aus. Liegt nun die Wahrheit wirklich "irgendwo da draußen"? Oder ist sie den meisten Menschen einfach nur viel zu langweilig?

* = Diese "Befähigung" ist seit spätestens den Fünfzigerjahren des 19.Jahrhunderts bekannt. Damals nannte man die Befähigten ein Geistmedium, jemand der im Stande zu sein behauptet, Geister heraufzubeschwören - meistens durch Versinken in eine Art Trance. Gerade in den USA war dies sehr häufig erfolgreich praktiziert worden.

Der Wunsch zum Kontakt mit höheren Wesen, UFOs, Aliens und himmlischen Abgesandten hat Hochkonjunktur und damit verbunden ist unser Verlangen nach schwereloser Existenz sowie der Drang über den irdischen Tellerrand hinauszuschauen, um den Schauer des unendlichen Kosmos zu spüren. Bevor die Außerirdischen kamen waren es die Engel die schon immer als Mittler zwischen Menschen und dem Unbegreiflichen da oben waren, also dem Unerreichbaren und dem wo wir leben, der Erde. Wir haben ein Bedürfnis diesen Raum dazwischen auszufüllen und die Sendboten stehen somit dem Menschen näher als der Absender da oben selbst. Damit sind Erwartungen verknüpft, man will am Übernatürlichen teilhaben - egal wie und in welcher Ausformung. Die Gattung Mensch will nicht mehr nur Raupe sein, sondern als Schmetterling ins neue Millennium flattern und anderen Lichtgestalten begegnen, um neue seelische und geistige Bereiche zu erschließen und um uns aus der Verwirrung hinauszuführen ins Licht eines kosmischen Übermenschentums. Der Archetypus des "Paradies" wird heutzutage dorthin projiziert, wo UFOs mögliche Erfüllung verheißen. Höhere Wesen stehen nicht allein da, es geht bei ihnen immer darum was sie für uns bedeuten und dies hat atmosphärische Auswirkung was bis zum Verlust der Bodenhaftung führen kann, wenn wir sie leibhaftig werden lassen, um unsere Enttäuschung zu überbrücken, da die höhere Macht so weit weg ist. Das hat mit Gefühlen und Sehnsüchten zu tun, die einen affektiv berühren. Dies hat nichts mit objektiven Wahrheiten zu tun, sondern die Menschen lieben das Märchen und die Romantik, die mit solchen Vorstellungen verbunden sind. Seltsame Tatsachen erzeugen noch seltsamere Spekulationen - wenn die UFO-Forschung jedoch Sinn haben soll, muß sie zunächst Realitäten nachgehen und ideologischen Glaubensbalast über Bord werfen.

Goethe und Schiller sahen´s locker, sie liebten die Doppel-Null und läuteten mit Sturm und Drang das neue Jahrhundert schon am 1.Januar 1800 ein. Bereits 1799 ließ sich ein gewisser Jakob Kaiserer zu einer skurrilen Luftnummer hinreißen, mit denen er das Flugwesen im 19.Jahrhundert revolutionieren wollte: Er entwickelte in einer Abhandlung die himmlische Idee, einen Ballon "durch Adler zu regieren". Der Kondor und der Lämmergeier seien schließlich stark genug, ganze Schafe anzufallen und durch die Luft zu tragen, wieso sollten sie nicht einen Ballon schleppen können, fragte sich Kaiserer und entwickelte ein Luftfuhrwerk. "Die Adler müssten mit den Füßen vor die Mitte des Ballons gespannt werden; so würde die Maschine in gerader Richtung bleiben..." In ein schmales Hoch von Leder und Fischbein sollten die stolzen Vögel eingespannt werden und ein Condor-Kutscher brächte sie an Schnüren auf Kurs, "zum Aufsteigen würde ein Ruf oder der Knall einer Peitsche hinreichen." Die schwungvolle Idee von den gefiederten Zugpferden knallte indes voll durch. Die Rechenkünstler jener Tage ließen sich indes noch Zeit und feuerten -mathematisch korrekt- erst ein Jahr später, am 1.Januar 1801, in das neue Säkulum. Und bereits 1804 brachte Claude Nicolas Ledoux die Wohnutopie ein, dass der Mensch bis zum Ende des Jahrhunderts in einer perfekten, ästhetischen und erhabenen Hausform leben werde: in einer Kugel.

Der Disput um die rechte, echte Zeitenwende flammte 1899 erneut auf, bis ein Beschluss des Bundesrates den Anfang des nächsten Jahrhunderts auf den 1.Januar 1900 festlegte. Bislang ist der Weltuntergang verschiedentlich vorausgesagt, dann aber in letzter Minute immer wieder verschoben worden. Für die Zukunft wurden bei Jahrhundertwenden ersatzweise der Menschheit auch goldene Zeiten versprochen - wenn auch mit dem gleichen Resultat. Ängste, Wünsche, Hoffnungen, Visionen und Utopien sind mit Zeitenwechsel verbunden, natürlich auch Zukunftsvorstellungen von Technik, Arbeit, Gesellschaft und Umwelt. Das Lebensgefühl entfesselte sich und strebte himmelwärts, Ballone stiegen in die Luft und der Telegraph waren die beiden großen Sensationen des letzten Jahrzehnts des 18.Jahrhunderts. Vor 200 Jahren gelangte eine Nachricht von einer Stadt zur anderen nicht schneller als ein Pferd laufen kann. Vor 200 Jahren dauerte es genauso lang, um von Liverpool nach London zu gelangen, wie heute von der Erde zum Mond. Derartiges beschäftigte, begeisterte die Zeitgenossen - und die Elektrizität sorgte für Geistesblitze, wenn auch in den deutschen Polit-Köpfen kein Funke zündete, man beharrte auf bestehenden Systemen. Die Menschen des 19.Jahrhunderts pendeln desorientiert zwischen der Verherrlichung des neuzeitlichen Fortschritts und der romantischen Besinnung auf alter Tradition. Fortschritt und Reaktion. Neues Denken und alte Glaubensform stehen unversöhnlich und teilweise kriegerisch nebeneinander. Der Konflikt entlädt sich in Revolution und sozialer Umwälzung. Die Menschen müßen jetzt ertragen lernen, dass es viele Wahrheiten gibt. Mitte des 19.Jahrhunderts war die Welt wie ein überhitzter Dampfkessel. 1848: Überall in Europa türmen revolutionäre Gruppen Strassenbarrikaten auf und setzen Schlösser der Obrigkeit und Edlen in Brand, dies als Folge von Knechtschaft, Unterdrückung und Hunger. Doch das Ende der meisten Monarchien zerbricht auch viele menschliche Orientierungen wegen des Glaubens an deren Obrigkeit, was jahrhundertelang irgendwie doch als ordnendes System funktionierte. Das Arbeiterleben ist zu hart und zu unmenschlich geworden - das ansetzende Industriezeitalter und der Kapitalismus verändern vieles von grundauf. 1848 ist die Geburtsstunde der Sozial-Demokratischen Partei. Doch die Arbeiter bleiben die Verlierer des neuen Wohlstandes. Die reaktionären Kräfte der Oberschicht lassen die Waffen des Militärs sprechen. Es wird einem neuen Gott gehuldigt - dem Geld, seine Priester sind die Bankiers. Die Kirche bietet im allgemeinen keine Alternative zur gesellschaftlichen Entwicklung. Mystisches Erschaudern und eine neue Frömmigkeit werden in dieser Phase zum Gegenpol einer Welt die immer mehr auf Kalkül und Vernunft setzt. Längst haben viele Menschen an die Verheißungen der neuen Zeit den Glauben verloren. Die Bahnhöfe sind die neuen Kathetralen, in ihnen wird der Zeit und dem Geld gedient. Das christliche Monopol der Weltdeutung ist gestürzt. Es gab eine Aufbruchstimmung in eine von Gott befreite Welt - eine Welt die vollständig gemacht wird durch Geld, Technik und Wissenschaft. Metallene Maschinen des Dampf-Zeitalters und zu Beginn der Elektrifizierung werden zu Schreckgespensten der Rationalisierung.

Fortsetzung folgt...

Nachsatz - ein bisschen Bildungs-und Öffentlichkeitsarbeit

An diesem Nacbmittag meldete sich ein Herr der Zeitschrift "Innsicht" der Universität Passau, Abteilung ´Medien und Kommunikation´ um ein Interview zum Themenkreis UFO-Mythologie zu machen. Also gut.

Externe Links

http://kirstein.alien.de/medien_stgtzeitung.html
http://cenap.alien.de/cenapnews/zeigen.php?satzid=9213
http://cenap.alien.de/cenapnews/zeigen.php?satzid=8798
http://cenap.alien.de/cenapnews/zeigen.php?satzid=9078
http://www.youtube.com/watch?v=Iz2wTyAzo5w
http://cenap.alien.de/cenapnews/zeigen.php?satzid=8427
http://cenap.alien.de/cenapnews/zeigen.php?satzid=8426
http://cenap.alien.de/cenapnews/zeigen.php?satzid=8423
http://cenap.alien.de/cenapnews/zeigen.php?satzid=8488
http://cenap.alien.de/cenapnews/zeigen.php?satzid=8616
http://ufo-meldestelle.blog.de/2010/06/21/degufo-forschen-8839904/
http://cenap.alien.de/cenapnews/zeigen.php?satzid=9824
http://cenap.alien.de/historisches/historisches1.htm
http://cenap.alien.de/chronicles.htm

Views: 5153