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20.06.2010


    
Unser UFO-Wochenend-Kurs abgeschloßen - UFO-Kunde: Evakuierung in den Weltraum

Der ´UFO-Schiedsrichter´ in der roten Glüh-Jacke meldet: Das himmlische Kosmos-Denkmal der ´Flying Saucerers´ bröckelt/Rote Karte für die UFO-Legende am Fall Westerwald-DEGUFO/Kommt der Abpfiff?

Sonntag, der 20.Juni 2010. Im Grunde ist es ja eigentlich demoralisierend und eine Demontage des UFO-Mythos, wenn man der Frage nüchtern nachgeht und hinter die Kulissen schaut wenn man der Frage nachgeht: Was ist eigentlich wirklich am UFO-Himmel los...?(!) Durch den Blick hinter den Tellerrand bekommt man einen neuen Horizont vermittelt. Ob Venus, Flugzeug oder MHB - alle UFO-Nachrichten finden am Schluß ihr IFO-Ende* auf dem Platz der Geschichte - seit Anfang an ist dies so, wenn nicht die Fans es in ihren Dreamland-Trikos Aufstellung genommen haben, um den Mystery-Ball zu kicken. Für das Fandom der ´Flying Saucerers´ und Exologen ist die Seifenblase ihrer Wunschvorstellungen aus den Outer Limits eine harte Kugel, die beliebig getreten werden kann. Nur so funktioniert der Aberglaube und der virulenten UFO-Virus der Alltags-ablenkenden Zerstreuung als Privatabenteuer in der Pseudowissenschaft UFOlogie in der Glaubensgemeinde auf amazing ´Pilgerfahrt´ und als Mysteryshopper mit modernen Verschwörungstheorieanhängseln für das besondere, zeitgenössische ´Weltbild´ und ihren popkulturell-bedingten Images als Fabel und Sage. Die UFO-Industrie bedient dies bis über den Abpiff hinaus, um irgendwie endlich einmal den Ball ins Netz zu bekommen - auf Biegen und Brechen mit aktiver Zuhilfenahme des ´Heiligen Spekulatius´ als Urkern der ´Zelle´ im Gewächs der anomalen ´Grenzwissenschaften´ von Frei- und Querdenkern auf spiritueller Partnersuche im Gleichklang der besonderen Art und Gesinnung. Deswegen sind ja auch spezielle Typen als ´Experten´ in dem Feld auf sonderliche ´Brautschau´ zugange... Und der Mysteryshopper (für den wir nur Mystery-Stopper sind, was so gesehen auch nicht falsch ist!) frägt sich oftmals nur ganz naiv: Wer ist mein ´Herzens-Typ´ mit dem ich quasi Pferde stehlen kann? Wer spielt das Spiel mit, was ich mag - und so WIE ich es mag? Und Spielverderber werden als die Anderen, wie Schlüßelkinder aus dem Keller, vom Platz geschickt... Doch dies haben wir schon zigfach durchgekaut, aber es wollen nur wenige dies kapieren und deswegen gibt es immer wieder Rohrkrepierer und Fehlschüße als Eigentor in der Szene, weil der Lernwille fehlt und dagegen nur auf oberflächlicher Glitzer-Show wie im ´Las Vegas der UFOlogie´ gemacht wird. Dazu gehört auch ein ´metapysicher Heimathafen´ der Spiritdualität als ´Anker´ oder Unterbau.

* = Egal wie in der Intonierung sie in Szene gesetzt worden sind - so z.B. wie hier aus Italien mit den leuchtenden Himmelskugeln der aufsteigenden Art in dunkler Nacht - http://www.youtube.com/watch?v=-lBw... . Oder hier in ausgerechnet Thailand - http://www.youtube.com/watch?v=UgjM... .

Der Wachruf: Die mystische Landschaft (beginnt zuerst als ´Fantastic Voyage´) im Kopf

Unglaublich, aber wahr...? Unglaublich-wirkende Phänomene des ´Überirdischen´ bzw mit dem überirdischen Hauch haben glaubwürdige (irdische) Erklärungen, von denen die Betroffenen nur keine Ahnung haben (oder haben wollen). Wie käme es dann zustande, das nicht-erkannte IFOs zu UFOs werden? Gut, wir wissen ja unsere Vorlieben für fiktive Erklärungsmodelle und Konstrukte, weil die einfach mehr Spannung versprechen, mehr anziehenden Thrill und zudem machen sie zunächst auch mal mehr Spass und geben mehr Grusel her. ´Die Geister die man so rief´ sind dann sozusagen auch schnell wie ein ´Geist aus der Flasche´ gelassen, besonders dann wenn man psycholkulturell-konditioniert sich gerne in der ´Akte X´-Welt und damit in mystischer Landschaft im Kopf bewegt, wenn dies eine Art Wellness für das Gehirn bedeutet. Irgendwie wird man dann auch zum modernen ´Geisterjäger´, der als ´Pseudowissenschaftler´ und Sonntagsforscher endlich einmal auf seinen Glückstreffer im ´paranormalen Käfig´ freudig hofft. Dies sind Antriebsmotoren, Dynamos und psychologische Wirkstoffe mit einem Funken Magie dieser besonderen Popkultur ´überirdischer´ Spannung. Und Momente der Magie gingt es immer wieder in diesem Bereich... Die Frage ist nur, ob dann der gesunde Menschenverstand flöten geht und man sich sodann gewaltig etwas vormacht, oder eben nicht...

Soviel also als Ihr Wort zum Sonntag...

Diffuse Sache - gehen wir wieder auf tagesaktuelle Ballhöhe des UFO-Phantoms: Was wird nur wieder als UFO nominiert und deklariert, um als IFO zu enden und neuerlichen Frust aufzubringen? Neuer Tag, neues Spiel. So gesehen ist jjeder Tag ein neuer Sprung ins Ungewissse - auch wegen der Pluralität der ´IFO-Welten´, die mal subjektorientiert ausfallen, mal objektorientiert (wenn auch meistens). Egal, wollen wir objektiv schauen, was geht. Was würde wieder mit dem Hauch und im Schatten des Rufs nach ´außerirdischem Besuch´ daherkommen? Was nur, um sehr wahrscheinlich wieder (früher oder später) als IFO - wie die Erfahrung zeigt - wie immer zu enden? Wie z.B. hier im Fall der "Lanterne luminose nel cielo di Taranto" - http://www.youtube.com/watch?v=rJXT... ...

Neues aus der UFOlogie-Anstalt - Unter dunklem Himmel voll die ROTE KARTE!

Falll UFO-´Flieger´ über dem Westerwald, abgeschmiert

Zum Fall des ´gestrigen´ außerirdisches Objektes, der Venus, welches von Herrn Knörr (DEGUFO) zum "Flugzeug" scheinbar wegen der ´Fliegenden Dreiecks´*-Zufallsgestalt auf dem einen verwackelten Bild von dem stillstehenden Lichtpunkt für ca 10-15 Minuten gemacht wurde bleibt jener schwammig. Auch eine Art sich aus der "Flausen-im-Kopf-Affäre" zu ziehen, auf den braven Bub zu machen und auf das unendliche Vergessen der Laufkundschaft in der UFOlogie zu setzen, um damit dort wie immer durchzukommen und das Image vom netten UFO-Onkel von nebenan zu erhalten - trotz handwerklicher Mängel. Ausschweigen und totsitzen, die berechtigten Einwürfe durch sachverständige Fachleute als "Schiedsrichter der UFOlogie" einfach als "belangloses und beklopptes CENAP-Zeugs!" wegrutschen lassen, ebenso mit dem Versuch von Polemik zu belegen. So bleiben wir als "arme Jungs" und Deppen für die Exologisierten zurück... - und die Maschine läuft einfach ohne Motorenschaden weiter. Dies ist schon wieder einmal alles eigenartig. Andererseits - einfach so wie immer. So war es im Fall Fehrenbach, so war es beim Fall Weingarten etc pp. Und dann ist alles SF-UFO-szenarisch sauer auf UNS - dem ausgesuchten UFOlogie-FeindBILD der UFO-Konservativen! Na dann - Mahlzeit und ´Heilige Einfalt´.

* = Das "Fliegende Dreieck´ im Silhouetten-Tracking entsteht in Wirklichkeit aus einem annähernden ´Lichtpunkt´ heraus, der dann an einem oder über einem vorbeifliegt. Dies geschieht aber in maximal ein paar Minuten aus der Ferne (Horizont) - vielleicht drei, vier. Zudem blinkt ein Flugzeug auf und wenn es näher kommt sind rote und grüne Flügellichter zu sehen, die sich durch die bessere optische Feinerfassung/Auflösung in der Nähe ergeben/zeigen; die meisten von Ihnen werden dies kennen. Selbst an Flugzeug, welches zunächst am Horizont ´steht´ und sich linar bewegt ist in maximal 5 Minuten von Horizont zu Horizont durch (ziemlich ähnlich wie die ISS). Wie auch immer, von einer solchen "nahen Begegnung" ist im Fall hier sowieso nicht die Rede. Wie auch immer - Referenzfälle kennt Knörr scheinbar nicht (WARUM ist dem so?} wie z.B. "UFOs über dem Schwarzwald" vom Sommer vor genau 10 Jahren den auch Dennis Kirstein aus Stuttgart ´co-untersuchte´ und knackte - dies war damals in Deutschland und für Deutschland eine große Geschichte die Kirstein auch in seinem Buch "UFO - Anatomie eines Phänomens" aufarbeitete! Wer die UFO-Historie und ihre Vergangenheit nicht kennt, der versagt auch in der Gegenwart! Und so ist es wieder einmal zwangsläufig geschehen... Da fällt einem nur ein Zitat zu Dieter Nuhr ein: "Wenn man keine Ahnung hat: Einfach mal die Fresse halten...." Und die ufologische Realsatire die sich hier prächtig zeigt ist rund.

Und dann noch: Jemand lügt...

TOTALMANIPULATION und RTL war sonach Schuld!

Knörr jetzt am Abend, holen Sie Luft und atmen heftig durch, O-Ton: "Ich habe mich jetzt noch mal näher mit der Sache auseinandergesetzt, aber so wie es aussieht, habe ich einen anderen Fall zur Bewertung erhalten, als dann im Beitrag gezeigt wurde..." Jetzt plötzlich fällt ihm dies nach 2 Tagen erst auf und nennt die Sendung "Firlefanz", um ablenkend von sich auf die bösen Medien herumzuhacken - im Sinn von Herrn Exo-Fleischer und CoKG damit sich der Kreis wieder schließt! Mein armer Bluthochdruck - und meine Nerven!! Jetzt gilt es Mut und Zivilcourage dem Mann gegenüber: Voll die ROTE zu zeigen!!!

WM - und Italien steht gegen Neuseeland im Spiel

Im Stiefelland herrschte Vorfreude und die ´La Nazione´ hatte die Schlagzeile "Sfere colorate avvistate nel cielo di Signa e Scandicci" aufgesetzt: Es ging am Sichtungen von "farbigen Kugeln" mit "seltsamen Flugbahnen" am Nacht-Himmel von Signa und Scandicci bei Florenz (siehe auch http://www.youtube.com/watch?v=6N1V... ), was den Carabineri gemeldet wurde. Die Polizei vergleichen die Beobachtungen mit Sichtungen dieser Art vom letzten August und bezeichneten sie als Himmelslaternen. Die Zeitung wohlwissend: "Eine Erklärung, die aller Wahrscheinlichkeit nach wenig die Zufriedenheit bei den Liebhabern von Science-Fiction auslösen wird." Aber auch wieder in Napoli (Neapel) waren sie in Flottenformation unterwegs: http://www.youtube.com/watch?v=dZrV... Apropo Neuseeland: Da war doch was mit noch ausstehenden UFO-Akten und ihre Freigabe? Sie erinnern sich? Ansonsten sind natürlich die UFO-Auslöser Himmelslaternen in dem Inselstaat auch angeboten - http://www.skylanterns.co.nz/ . WM-Ergebnis: Italien quält sich zu Unentschieden 1:1 gegen Neuseeland! Gegen den krassen Außenseiter Neuseeland enttäuschten die ´Azzurri´ auf ganzer Linie. Die ´Kiwis´ waren da mächtig stolz! Also ab mit den UFO-Dingern wie hier - http://www.youtube.com/watch?v=znHu... .

Am Abend spielten Mexiko/Elfenbeinküste und die Mexikaner zogen mit 2:1 die Nummer durch - bei einem giftigen Spiel gegen die Endphase mit Tätlichkeiten. Also können daheim die abenteuerlichen ´Globos´ wieder hoch und Herr Maussan bekommt wohl wieder "UFO-Arbeit".

Unser Wochenend-Kurs - UFO-Kunde: Evakuierung in den Weltraum, 2.Teil

...In Nr.10/1984 der belgischen Privat-Zeitschrift "SVLT" berichtete Wim van Utrecht über seine Erfahrungen als UFO-Forscher (um es auch gesagt zu haben: dies sind Menschen, die den Dingen und Behauptungen nachgehen, um sie zu überprüfen - damit die Spreu vom Weizen getrennt werden kann), der zahlreiche UFO-Meldungen überprüft hatte: "Ich möchte hier die Gelegenheit ergreifen um die Tatsache zu verdeutlichen, das viele UFOlogen nicht wirklich ihrer Verantwortung gegenüber der Wahrheit gerecht werden. Ich spreche aus Erfahrung, wenn ich erkläre das viele Berichte und Fotos nur wenigen Leuten als Fälschung oder Täuschung bekannt sind, diese aber weiterhin ausführlichst in Zeitschriften und Büchern als echte UFO-Beweise publiziert werden - und dies obwohl sie bereits schon als Schwindel ´zusammengebrochen´ sind. Wieder und wieder verfehlt die UFOlogie ihre hochgesteckten Erwartungen durch falsche Propheten und hohe Einsätze in einem Pokerspiel z.B. dann wenn mal wieder ein Fall hochgezogen wird, der den ´Durchbruch´ der UFO-Wahrheit mit sich bringt (und dann sang- und klanglos wieder von der Showbühne verschwindet). Das Kern-Problem ist nicht die unkorrekte Fall-Dokumentation, soetwas kann passieren und ist verzeihlich. Das Problem ist, dass sie zumindest teilweise von den UFOlogen selbst erzeugt werden und sie sie über die Jahre wieder und wieder vortragen. Ich habe es immer wieder erlebt, das eigentlich niemand daran interessiert ist Dementis und Korrekturen einzubringen - dies gilt für die britische FSR (Flying Saucer Review) genauso wie für das MUFON UFO Journal in Amerika. Viele der spektakulären südamerikanischen Fälle sind ganz irdische Fälschungen und ich könnte hier ein Beispiel nach dem anderen anführen. Tatsache ist, dass das UFO-Phänomen völlig durch die Aktivitäten der UFO-Industrie vernebelt wurde. Diese UFO-Mafia dient nicht der Wahrheitsfindung, sondern spielt mit der Sensationssucht ihres Publikums für welches ein Markt geschaffen wurde um diesen zu bedienen. Ich irre mich nicht, es gibt keine weltweite Verschwörung oder etwas derartiges rund um UFOs durch die Behörden, sondern nur eine Verdunkelung der Wahrheit durch UFOlogen und derart interessierte Kreise*. Was wir hier erleben ist die menschliche Reaktion auf ein scheinbar unbekanntes Phänomen, welches aber nur in der Fantasie prächtig gedeiht und existiert. Das wirkliche Problem sind nicht die UFOs, sondern die UFOlogen (mit ihren teilweise vorherrschenden ´Berufungen´)! Ich weiß, meine Betrachtung der Situation ist düster, aber ich weiß auch, das es da einige wenige ernsthafte und glaubwürdige Forscher gibt, deren kritische Arbeit man aber falsch versteht..."

* = Heisenberg sagte einmal, dass der Forscher durch seine Forschung den Gegenstand seiner Forschung selbst manipuliert. In unserem Fall trifft dies haargenau zu.

Auch Steuart Campbell von der alteingesessenen British UFO Research Association (BUFORA) griff in seinem Artikel "The UFO Myth" im "BUFORA Bulletin" für Januar 1986 den Faden auf und blickte retrospektiv zurück. Auch seine Gruppe war ehemals von UFO-Freunden gegründet worden, die voraussetzten, dass es ein exotisches UFO-Phänomen einfach gibt. Dass die BUFORA-Gründungsväter wirklich "unvoreingenommen" und "wissenschaftlich" gearbeitet haben ist von ihm in Zweifel gezogen worden, da dann die UFOlogie in England wohl anders durchgestartet wäre. Wie die meisten anderen UFO-Gruppen auch publizierten sie einfach im naiven Glauben an die Wahrhaftigkeit der berichteten Storys die Darstellungen der Zeugen frei nach dem Motto: "Es wird ja wohl schon stimmen, wenn die Leute etwas nicht identifizieren konnten und dann muß es ja wohl ein echtes Phänomen gewesen sein!" Genau diese Einstellung, die gerne in ufologischen Kreisen bis heute gepflegt wird, hat nichts mit wissenschaftlicher Arbeit zu tun, sondern genau mit dem Gegenteil. Trotzdem gab es deswegen auch bei den Briten kaum Probleme, die UFOlogen waren mit sich und ihrer Welt zufrieden: Wenn irgendjemand einen UFO-Bericht übermittelt wird er schon etwas Mysteriöses am Himmel gesehen haben und da er kein Flugzeug oder Ballon, sondern ein UFO oder gar eine Fliegende Untertasse meldet ist dann unter diesem Seelenfrieden alles in Butter. Soetwas ist eine kindisch-naive Haltung und von Scheuklappen-Mentalität bestimmt, wenn es um den "Willen-zum-Glauben" bei den leichtgläubigen UFOlogen geht. Campbell bedauerte so eingestehen zu müßen, dass die UFOlogie in eine Illusion hineingeboren wurde, die aus Falscheinschätzungen und purer Imaginationskraft* besteht - innen wie außen. Kurz gesagt: ziemlich viel ist schiefgelaufen und Jahrzehnte lang wurde international dagegen rein gar nichts unternommen. Kritik wurde kurzgehalten, aber was soll die angebliche "Wahrheitsfindung" dann, wenn Kritik verboten ist? Das visionäre Gerücht um den außerirdischen Besuch in den Fliegenden Untertassen konnte so wie ein Krebsgeschwür sich festsetzen und bildete gleichsam Metastasen für immer neue Elemente und Facetten des Mythos aus. Filmemacher wie Steven Spielberg ("Close Encounters...") oder Roland Emmerich ("Independence Day") haben sich später nicht umsonst aus der UFO-Spekulativ-Literatur bedient um ihre Millionen-Knaller verwirklichen zu können. Und dabei haben sich die beiden Herren noch zurückgehalten, da das Feld weitaus phantastischere Verrücktheiten bieten kann über die die UFOlogen gerne debattieren.

* = Als Imaginationen werden u.a. Vorstellungen angesprochen, die nicht direkt mit einem äußeren Geschehen in Verbindung stehen, sondern die von innen auftauchen. Sie können zwar von außen durch "etwas" angeregt werden, können auch Erinnerungsbilder beinhalten, stellen aber keine Repräsentationen der momentan sich abspielenden Vorgänge in der Außenwelt dar. Bilder und sonstige Fantasien, die gesehen oder erlebt werden, können zwar in Form möglicher Eindrücke aus der Außenwelt gekleidet sein, doch sie bilden sie nicht ab. Imaginationen können Züge von gestalten aus Märchen, Sagen oder sonstigen Geschichten tragen oder sinnliche Empfindungen oder Gefühle beinhalten. Wenn sich in einer Imgatination das im selben Moment Gehörte oder Erfahrene niederschlägt, dann wird dies durch die Vorstellung nicht denotativ angesprochen, sondern taucht in einer Verkleidung auf, es erscheint in Assoziationen. Imaginationen sind insofern metaphorischer Natur.

Den meisten Menschen fällt es leicht zu glauben, aber schwer, zu zweifeln...

Skepsis und Zweifel aber sind für den Fortschritt unentbehrlich. Leider sind diese Begriffe in unserer Gesellschaft negativ besetzt. Dabei ist das Motiv der skeptischen Haltung stets die Nachprüfung, nicht der Zweifel. Dennoch macht sich der Neinsager, der Dissident, unbeliebt, wenn er Überzeugungssysteme kritisch hinterfragt. Zweifellos gibt es viele Dinge zwischen Himmel und Erde, von denen die heutige "Schulwissenschaft" sich noch nichts träumen lässt - deswegen geht ja die Forschung immens weiter und hält nicht inne. Passt die Schulwissenschaft nicht in das Konzept, wird sie als engstirnig und veraltet abgewatscht, dort wo sie gebraucht wird, ist sie auf einmal willkommen und hochgelobt. Dass aber paranormale/grenzwissenschaftlich/anomalistische Behauptungen in adäquaten Doppelblind-Tests widerlegt worden sind, muss allen, die keine Wissenschafts-Analphabeten sind, zu denken geben, wenn sie sich diesen Informationen und den damit verbundenen Erkenntnissen nicht versperren (was aber leider meisten der Fall ist und deswegen die Wunderwelt des magischen Aberglaubens blühen kann). Wer dennoch an diesen Bildern festhält, dem fehlt die Einsicht (und die vom ihm meistens auch verweigerte Information), dass seine Vorstellungen nach heutigem Stand des Wissens auf Selbsttäuschung gründen. Aberglaube wird nicht dadurch wahrer, dass er sich über "Jahrtausende" hin ´bewährt´. In Sachen UFOs heißt dies, dass eine UFO-Meldung nur so glaubwürdig sein kann wie der Beobachter selbst.

In der Optik einer Diskussion über ein Phänomen, wie dem des UFO-Problems, ist es zu allererst wichtig, zu verstehen und zu wissen, dass der Zeuge ein ebenso wichtiger Faktor ist, wie der physikalische Stimulus, der das Zustandekommen einer UFO-Sichtung bewirkte. Wie wir aber aus der Kriminalistik und der Wahrnehmungspsychologie* wissen, tendieren Menschen sehr häufig dazu, verheerende Fehleinschätzungen zu leisten. Zahlreiche Experimente haben bewiesen, dass die Zeugenaussage großen Fehlerquellen unterliegt. Die Wahrnehmung ist einfach nicht nur das Wiedergeben dessen was wir sahen, mehrere Elemente sind einfach nur Interpretation und Erinnerungen an erworbene Kenntnisse über den jeweiligen Sachgegenstand erschweren den Zugriff auf den eigentlichen Kern. Zudem hat jeder Mensch seine eigene, subjektive Wirklichkeit. Nicht selten führte eine beträchtliche Portion Wunschdenken - gerade auch bei psychisch labilen Personen, die wie magisch von anomalen Phänomenen angezogen werden - dazu, dass die Wahrnehmung verzerrt und entstellt wird, gerade auch dann wenn die reale Wahrnehmung von einem Ereignis mit vorher aufgeschnappten Erinnerungen und Kenntnissen aus der populären UFO-Folklore ausgefüttert wird. Das Gedächtnis den Menschen ist fragil, der Hang neue und externe Elemente hinzuzufügen ist leider nicht gerade ein Ausweis für Glaubwürdigkeit. Zudem können Erinnerungen soetwas wie eine Art Eigenleben entwickeln, sobald sie dazu dienen sollen, sich selbst in den Mittelpunkt von etwas ganz Besonderem zu stellen, was man sich nicht nehmen lassen will. Deswegen sind also "Augenzeugenberichte" immer mit einem guten Pfund Skepsis zu betrachten, gerade auch weil sie es sind, die den wichtigsten Faktor der UFO-Forschung darstellen. Es wird oftmals vorausgesetzt das ausgebildete Beobachter wie Polizisten, Wissenschaftler und Fluglinien-Piloten sich vor Fehleinschätzungen hüten (oder gar Scherzbolde seien*), da ihre Berufserfahrung und berufliche Ausbildung sie selbst dazu bringt als objektive Beobachter zu dienen und sich vor emotionalen Reaktionen unter Stress zusammennehmen zu können (wenn sie nicht gerade wie in der Berufsgruppe der Fluglinienpiloten unter Alkohol stehen, nach Zeitungsmeldungen vom 6.Oktober 2000 waren allein im Jahr 2000 von British Airways 11 Flugzeugkapitäne wegen Trunkenheit am Flugsteuer aus dem Verkehr gezogen worden - so z.B. die ´Abendzeitung´). Aber Ausbildung und Erfahrung bieten keinen wirklichen Schutz oder gar eine garantierte Versicherung gegen Verzerrungen und Fehleinschätzungen die aufgrund von Stress, intensiver Beunruhigung, völlig perplexer Schau auf Dinge die man nie zuvor gesehen hat und nur kurz in Sicht waren. Unter Spannungen und Befürchtungen kommen schnell merkwürdige Erfahrungen auf, die aufgrund einer Illusion den Prozess der Einlesung einer "völlig unerklärlichen" Begegnung fördern. Am besten ist es daher immer, wenn ein und das selbe anomalistische Phänomen aus dem grenzwissenschaftlichen Sektor von mehreren unabhängigen Zeugen beschrieben wird, um eine höhere Glaubwürdigkeit zu erlangen. Eine Vergleich der unterschiedlichen Darstellungen kann mit etwas Glück die Zuverlässigkeit der Darstellungen belegen und/oder auch das Erscheinungsbild der wahrgenommene Anomalie besser definieren - im Idealfall jedenfalls. Ich muß an dieser Stelle den Punkt aus meiner Praxis festmachen, dass die groben Fehldarstellungen nicht nur von isolierten Randgruppen kommen, sondern objektiv festzustellen ist, das alle Leute, ob jung oder alt, aus welchen Berufen auch immer, solche IFOs als UFOs berichten und sie diese recht verwischt darstellen. Nachfolgender Zeitungsbericht enthält so bemerkenswerte Feststellungen, die den ganzen Problemkreis deutlich machen:

* = Die Wahrnehmungspsychologie, so soll hier kurz ausgeführt werden, gehört zur "Gedächtnispsychologie" und ist hiervon ein Teilbereich; sie ist eigentlich der älteste Teil der wissenschaftlichen Psychologie und etwa 170 Jahre alt; von Physiologen und Physikern entwickelt. Bei ihr geht es im Grunde genommen um eine ganz einfache Frage: Wie kommt es, dass die Dinge so aussehen, wie sie aussehen; d.h. unsere Sinnesorgane sind das Bindeglied unserer Innen- mit der Aussenwelt. Die Wahrnehmungspsychologie guckt da genauer hin und schaut wie die Informationen die wir über unsere Sinne aufnehmen verarbeitet werden und was dann das Ergebnis ist.

Von Außerirdischen keine Spur

"Das UFO am Silvesterhimmel hat eine ganz natürliche Erklärung/Aufregung um E.T. war - nüchtern gesehen - nur heiße Luft" berichtete am 3.Januar 1984 die ´Allgäuer Zeitung´: Rätsel um jenes geheimnisvolle Flugobjekt, das kurz nach der Jahreswende am Kemptener Nachthimmel gesichtet worden war, ist gelöst. Es handelte sich weder um einen Spionagesatelliten im Tiefflug, noch um einen Hubschrauber ohne Blinklicht und schon gar nicht um einen fliegenden Suppenteller in Festbeleuchtung. Das UFO war schlicht und einfach - etwas ganz anderes (Auflösung unten, sonst lesen Sie ja nicht weiter). Aber all denen, die den mysteriösen "Feuerball" gesehen haben, können wir schon hier versichern: Sie sind keiner Sinnestäuschung erlegen, auch nicht in Hinsicht auf ihren vorhergehenden Alkoholkonsum. Die Frage in der gestrigen AZ-Ausgabe, ob noch jemand das geheimnisvolle Ding gesehen hat (außer jenem Anrufer nämlich, der in der Neujahrsnacht versicherte, er sei stocknüchtern), hätten wir eigentlich umgekehrt stellen müßen. Nämlich so: Wer hat das Zweitfahrzeug des nahmhaften Außerirdischen E.T. nicht gesehen? Denn auf diese zunächst nur scherzhaft gemeinte Frage hin gingen - die Redaktionssekretärin drohte am frühen Nachmittag entnervt mit Kündigung - zahllose Anrufe von Auch-Augenzeugen ein. Interessant (nicht zuletzt für Juristen, die sich immer wieder mit der Glaubwürdigkeit von Zeugen zu befassen haben), was die Leute alles gesehen haben (oder gesehen haben wollen). Für die einen war es ein glutroter Feuerball mit einer Art hellem Heiligenschein drum herum. Andere sichteten ein Dreieck, außen rot, innen ganz hell. Mal flog das Ding von West nach Ost, mal von Süd nach Nord, mal von Südsüdwest nach Nordnordost. Und während die einen eine affenartige (nicht um zu sagen: Perschingmäßige) Geschwindigkeit registrierten, hatten viele eher den Eindruck gemütlichen Schwebens. "Wie ein Weltraum-Zeppelin in einem Zukunftsroman von Jules Verne", formulierte trefflich ein belesener Beobachter.

Wie recht er doch hat und wie richtig all jene liegen, die das rätselhafte Flugobjekt als "eine Art beleuchteten Ballon" beschrieben. Denn genau das war es: Ein etwa mannshoher Heißluftballon aus Seidenpapier, den ein Duracher gegen 0:20 h am 1.Januar auf die Reise geschickt hatte. Die Hülle dieses UFOs, das nun kein unbekanntes mehr ist, wird durch die kleine Flamme in einer Wachspfanne aufgebläht, die unter dem Ballon hängt. Das Feuerchen gibt ihm Auftrieb (bis über 2000 Meter) und bei Nacht das Aussehen einer Fliegenden Untertasse mit Festtagsbeleuchtung. Die Flugrichtung bestimmt allein der Wind, weshalb es durchaus möglich ist, dass das UFO in der Silvesternacht mal auf dieser und mal auf jener Route gesichtet wurde. Übrigens kann das Ballönchen eine Nutzlast bis zu 800 Gramm tragen. Ob das für ein grünes Männchen reicht? Ein Scherzartikel der neuen Art also, der sich von den üblichen Silvesterknallern etwas abhebt. Oder doch sehr deutlich, wie die unerwartete Leser-Reaktion beweist. Zumal der Duracher Scherzbold nicht nur einen, sondern sogar zwei Ballone steigen ließ, und ein Dietmannsrieder auch noch einen dritten gleicher Machart. Was aber sonst noch, dreieckig oder schneller als ein(e) Phantom, in der Silvesternacht am Kemptener Himmel unterwegs war, das können nur E.T. und die grünen Männchen wissen, sofern sie zu der Zeit nicht auch blau waren.

* = Das dies nicht immer die ganz emotionslosen kühlen Menschen sind beweist nachfolgende Meldung: Am 3.April 1989 berichtete die Zeitung ´Journal Noticias´ von einem UFO-Zwischenfall am International Airport von Bogota, Kolumbien, am Abend des 1.April. Hiernach hätten viele Menschen eine Fliegende Zigarre mit hellen Bullaugen am Himmel fliegen sehen, einige riefen den Flughafen an, der tatsächlich auch ein solides Ziel auf dem Radar verzeichnete, welches in der Gegend kreiste. Der Flughafen wurde von der Bezirksregierung daher in den Alarmzustand versetzt, nachdem das "UFO" über ihn hinweggeflogen war und auch die Luftverkehrs-Kontrolleure es ausmachten. Anfliegende andere Maschinen wurden zu anderen Flughäfen umgeleitet. Und schließlich meldete sich gar der Pilot des "UFOs" und bat um Landegenehmigung. Es war eine Airliner-Maschine gewesen, deren Crew sich einen unerwarteten Aprilscherz erlaubte und sich als UFO ausgab, in dem sie den Transponder abschaltete, genauso wie alle äußeren Lichter, um durch die Kabineninnen-Beleuchtung den UFO-Effekt ganz bewußt zu erzielen, als sie in großer Höhe flogen. Ein weiterer Piloten-Schwindel gefällig? Hierzu erwähnen wir den Fall vom 13.Februar 1966. Hier hatte ein Flugzeug-Pilot namens Inake Oses über Venezuela die berühmte "Avensa-Airliner"-Untertassen-Aufnahme abgeliefert, wonach ein seltsames untertassengestaltiges Ding über der Geografie zu sehen war. Nach einer Weile gestand der Fotograf aber zu, dass die Aufnahme gefälscht war. Motiv: Rache an UFO-Fans, die ihn verspottet hatten, weil er nicht an Fliegende Unterassen glaubte. Es gab sogar mehrere Kosmonauten die sich ihren Spaß mit der Erzeugung von UFOs machten!

Leider ist die Zahl der Wissenschafts-Analphabeten in der Bevölkerung erschreckend hoch, nicht umsonst werden sehr oft astronomische Erscheinungen tatsächlich als seltsame Himmelserscheinungen bzw UFOs berichtet! So wird der Himmel über uns immer wieder zu einer Projektionsfläche für eine Art kollektiven Rorschach-Test, was an ein englisches Sprichwort erinnert: "Sehen bedeutet glauben." In unserem Fall hieße es dann "Glauben bedeutet sehen." Die mangelnde Bildung betrifft weniger das Tatsachenwissen, sondern etwas Fundamentaleres: nämlich die Art und Weise, wie wissenschaftliche Erkenntnis entsteht. Man kann zwar prinzipiell nicht beweisen, dass eine Theorie wahr ist, aber man kann wissenschaftliche Theorien als falsch erkennen, indem man ihre Voraussagen unvoreingenommen prüft.

Wenn z.B. eine Heilmethode im Doppelblindexperiment keine signifikant besseren Resultate hervorbringt als eine adäquate Placebo-Behandlung, dann ist die Wirksamkeit dieser Methode damit unvoreingenommen widerlegt. Gleiches gilt für UFO-Meldungen, bei denen IFOs als Kontrollgruppe fungieren: Sobald deren Parameter nicht über das (hoffentlich dem Forscher) bekannten IFO-Spektrum (IFO = identifiziertes Flugobjekt, eine Erscheinung also, die zunächst als UFO gemeldet wurde und dann doch einer banalen Erklärung zugeführt werden konnte) hinausreichen, müßen wir mit großer Wahrscheinlichkeit davon ausgehen, dass die UFOs nicht weiter als nicht-erkannte IFOs sind, zudem zeigt die Historie auf das immer wieder Fälle aus der Klasse der "besten UFO-Beweise"*, die die Enthusiasten ohne wenn und aber verteidigen, sich dennoch als IFOs entpuppen. Außerhalb dieser Logik gibt es keinen anderen Weg zu verlässlicher Erkenntnis und zum hintergründigen Nachdenken über die Situation. Antirationales Denken hat noch nie in der Geschichte der Menschheit bleibende Fortschritte gebracht. Die Theorien der anomalistischen Glaubenssysteme sind nach heutigem Wissensstand nichts als unbelegte Fantasieprodukte des menschlichen Geistes, Vorstellungen, die wir in die reale Welt (was immer man philosophisch darunter verstehen mag, aber das Finanzamt holt alle ein) hineingeheimnissen, denen aber nichts Reales zu entsprechen scheint. IFOs sind gerade wenn sie zunächst als spektakuläre UFOs gemeldet worden sind ein hervorragendes Instrument der Qualitätskontrolle der UFO-Daten überhaupt. Mit ihnen kann man auch die Aussagen von UFOlogen, UFO-Schriftsteller und UFO-Forscher sozusagen kalibrieren um abzuschätzen, wie seriös sie arbeiten und wie qualifiziert sie sind. Aufgeklärte Fälle sind nicht nur etwas für Statistiken, sondern auch soetwas wie ein "Kontroll-Experiment" und eine Testmöglichkeit über die Seriosität und das Einschätzungsvermögen von UFO-"Fachleuten". Verkaufen sie uns nämlich (echte) IFOs als (falsche) UFOs dann wird es um ihre Glaubwürdigkeit düster und man kann ihre publizistische Leistung und ihr Denken auf andere UFO-Vorfälle die sie schildern übertragen. Diese Berichte lehren uns zwar nichts über UFOs, aber eine ganze Menge über die UFOlogie und ihre Promoter. Und dies ist der einzig wirklich wichtige Maßstab der zählt - und nicht der Beruf, nicht die Zahl der Doktortitel auf der Visitenkarte, nicht die Beliebtheit und nicht die verkaufte Auflage von ihnen.

* = Und genau diese brechen wieder und wieder zusammen, was den Gläubigen entweder ganz verschwiegen wird oder derart halbgegoren angeboten, dass diese dann darüber nur noch spotten. Es dauert nur ein paar Minuten um eine UFO-ERfahrung darzustellen, aber es kann Monate und gar Jahre dauern bis man eine Erklärung hierfür herbeiführen kann. Z.B. dauerte es 4 Jahre für mich, um den größten deutschen UFO-Fall von Greifswald (Sommer 1990) endlich im Herbst 1994 aufzuklären.

Externe Links

http://www.youtube.com/watch?v=-lBwjc_U5Nk
http://www.youtube.com/watch?v=UgjMkE72QxQ
http://www.youtube.com/watch?v=rJXT37F3pZU
http://www.youtube.com/watch?v=6N1V6hRTkes
http://www.youtube.com/watch?v=dZrVKdJvGwA
http://www.skylanterns.co.nz/
http://www.youtube.com/watch?v=znHuMH4mDto

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