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17.06.2010 |
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UFOs oder OVNIs zur WM: Der ewige IFO-Kreis dreht sich weiter - Lights spark more UFO claimsHildesheimer Flugzeug und der "UFO-Effekt" - es liegt im Auge des Betrachters/UFO-Flotte zur WM über Neapel/UFOlogie-Kunde - es geht auch um DUIST-Exologen
Objektiv: Wieder einmal liegt es im Auge des Betrachters was er sieht Hansjürgen Köhler hat sich einem weitergeleiteten Vorfall mit ´halber UFO-Qualität´ angenommen:
Roland Gehardt hat mir zwei Fälle weitergeleitet, darunter auch nachfolgender Fall, bei welchem "ein Objekt" über Hildesheim fotografiert werden konnte, welches ich klar als Jet in der Abendsonne sehe. Der Zeuge meint jedoch etwaig die ISS oder einen Satelliten fotografiert zu haben trotz meiner Erklärung. Der Zeugenbericht:
"Ich gehöre nicht zu denen, für die jedes Licht gleich ein Ufo ist. Außerdem habe ich auf Ihrer Homepage gesehen, dass wir gerade ´UFO-Wetter´ haben, aber das was ich vorhin fotografiert habe, paßt in kein Schema. Ich wollte den Abendhimmel fotografieren (15.6.) und mit Farbkontrasten spielen, um schöne Abendaufnahmen zu bekommen. Doch heute war der Himmel dafür nicht spektakulär genug. In der WM-Halbzeitpause wollte ich auch nochmal Ausschau halten, ob ich eventuell ein schönes Foto vom Kometen erhaschen könnte.Gesehen hatte ich ihn noch nicht.Es war noch relativ hell bis etwas merkwürdiges geschah. Eine Art heller runder Stern erschien plötzlich weit hinten am Abendhimmel und blitzte taghell auf (21.22 Uhr). Normalerweise sind das immer Flugzeuge, die von Sonnenstrahlen getroffen werden und diese Illusionen erscheinen lassen. Doch der Himmel war sehr matt. Außerdem sind die Flugzeuge immer nur als kleine helle aufblitzende Punkte zu sehen. Doch dieser war bestimmt 4 mal so groß wie ein Abendstern als er aufleuchtete. Das Leuchten ging langsam weg und ich hatte meine Kamera griffbereit. Wenn ich Flugzeuge mit meinem 40fach Zoom fotografiere, bekomme ich diese immer ´bildschirmfüllend´ auf den Sucher (wenn auch dann unscharf). Doch diesmal habe ich bei maximalen Zoom das Objekt nur relativ klein vor die Linse bekommen. Die Entfernung muß enorm gewesen sein. Trotzdem sieht man bei Vergrößerung der Bilder die Konturen ganz gut. Ich habe 2 Bilder kurz aufeinanderfolgend geschossen. Danach habe ich das Objekt im Sucher verloren. Für mich sieht es aus wie ein amerikanischer Raptor F 22 von hinten. Kann ich mir hier in Hildesheim (30 km südlich von Hannover und um die Zeit) nicht vorstellen. Man könnte es auch für ein Flugzeug von der Seite mit seitlicher Sonneneinstrahlung sehen. Aber dann hätte sich das Objekt nähern müssen und auf Bild 2 entfernt es sich und man sieht nur noch die Lichtpunkte. Außerdem war es absolut geräuschlos am Himmel. So, genug geschrieben. Können Sie mir einen Tipp geben (ganz neutral), was das gewesen sein könnte? Interessiert mich sehr."
Die Bilderanalyse zeigt ja eindeutig um was für eine Art von angeblich fragwürdigen Objekt es sich handelt.... Klar, weder ISS noch Satellit, sondern ein ganz normales Passagierflugzeug in der Dämmerung und Ferne. Was den Leuten alles komisch vorkommt... Und mit der F-22 hat dies auch nichts zu tun, sondern mit einem ganz normalen und pur-konservativen Flieger und keine Besonderheit im Flug- oder Raumfahrtverkehr. Strunz normal einfach alles, voll das pure IFO. Und damit wendet man sich an eine "UFO-Meldestelle"? Da stecken doch Erwartungshaltungen dahinter...
... Dies erinnert uns auch an den Fall des "UFO-Blitzers von Wien" dieser Tage, der sich in exotischen, parallelgesellschaftlichen UFO-Foren (UFO-Laien treffen auf naive UFO-Laien der "Phantastischen UFO-{Pseudo-}Wissenschaft", ein laienhafter ´UFO-Stammtisch´ mit eigener ´innerer Kultur und Logik´ betreffs SF-UFOs bei der ´tanzenden´ Freigeister- und Querdenker-Huldigung eines ´Goldenen Kalbs´ namens "Der Heilige Spekulatius" ohne großen Durch- und Überblick wie bei Experten; wenn Sie so wollen - Profis im Bürger-für-Bürger-Service der ehrenamtlichen Art und Natur!) derweilen nach (!) unserer Erklärung des Vorfalls (wofür er sich bekanntlich bedankte und dem folgen konnte {!} und sich nun auf eine "verzweifelte Suche" nach ´Mitzeugen´ begibt {die es bei einem im Auge auftretenden Blitznachbild einfach nicht gibt} - frei nach dem Motto: Ich bin {doch} nicht allein!) tummelt, um weitere Mitbeobachter und externe Bestätigungen für seine eigentlich kopfkörperliche Nachbilderfahrung im Auge zu bekommen (unsere Antwort hat ihn nicht befriedigt, sie sei "ohne größeren Erfolg" für ihn!) - und dass das aus dem Augennerv externisierte Gebilde ja bitte von exotischer Natur ist, welches sich nur im "Tarnmodus" durch einen Blitztreffer beim Unwetter über Wien zeigte (Stichwort: extremes ´Privatabenteuer´ wird gesucht)! Zuviel ´Star Trek´ am Tag zuvor auf Kabel Eins geguckt, wo ausgerechnet ein großer Enterprise-Sende- bzw Thementag war? Hat dies mit der kulturpsychologischen Konditionierung und dem Wunsch zu tun, eine Art von "Auserwählter" zu sein, etwas "Exotisches" gesehen zu haben, etwas "Phantastisches" - eine Art "Wunder" erlebt zu haben? Und daher sozusagen auf ´Pilgerreise´ bei Mitgläubigen zu gehen? Das hebt die Moral. Das Wiederaufserstehen des zackigen und ehemals zukunftsweisenden schnittigen "Flugdrachen" der österreichischen Luftwehr (der schwedischen Saab-´Draken´) - siehe: http://www.austrianwings.info/aw/?p... . Wieder geht es schlußendlich um die Images die haften bleiben und die Bilder die man sich im Weltraumfahrt-Zeitalter macht, wozu auch exotische "Geheimwaffen" zählen und worum es einen eigenen (auch medialen) Mytbos als ´Alternative´ zu den Alien-Spacejets der ´Fliegenden Untertassen´ gibt (Stichworte: Fliegendes Dreieck, Dreamland ´Area 51´)... - siehe z.B. "Medien-Selbstläufer-Mythos ´US-Geheimwaffen´ als UFO-Hauptverantwortliche" unter http://cenap.alien.de/cenapnews/zei... . Soviel also auch mal wieder zur Psychologie von ´UFO-Zeugen´. Da können sich UFO-Freunde des Fantastischen noch so aufregen wie sie wollen, an dem Umständen ändert sich so auch nichts. Zum Thema "Der zivile IFO-Widerstand" (aka der Widerstand gegen die nüchterne Plausibilität) passt auch wieder dies aus England:
>Wanstead: Orange UFO spotted again A second sighting of strange orange objects in the skies over the north of the borough has been reported. Producer Kate Sioftanou reckons she saw similar UFOs to those spotted by former pilot David Crook in Buckhurst Hill earlier this month. Ms Sioftanou said she spotted two ball-shaped lights from the back garden of her home in New Wanstead on Saturday June 5. She said: "It was a really lovely evening and we were sitting outside with some friends when suddenly this black helicopter came flying low overhead. Just behind it gliding across the sky was this big orange ball - it looked like it was following the helicopter. It was moving really, really fast. I didn´t really think anything of it the first time, but about 20 seconds later another one came past. They were quiet low and didn´t make a sound. Then I suddenly remembered the article I had read earlier that morning in the Guardian, and I went inside to re-read it and what I saw was pretty much the same." She added: "People say they could have been Chinese lanterns but the light was really intense - there wasn´t a flickering flame or anything like that. My friend, who believes in different life forms, got very excited and started waving at it, but didn´t get any response. I´m quite open-minded and you can´t say there´s nothing out there because we just don´t know. But the cynical side of me thinks that the MoD is testing something around here, which would also explain why there was a helicopter in front of the orange balls. Perhaps it was clearing the way through?" Have you seen anything strange in the sky? Email reporter Daniel Binns at [email protected]<
Nach: ´East London & West Essex Guardian´, http://www.guardian-series.co.uk/ne...
Dies passt wunderbar zu dem psychologischen Themenbereich vorraus, hier geht es um den Punkt des virulenten UFO-Virus der alltagsablenkenden Zerstreuung. Deswegen werden auch normale und natürliche Erklärungen der banalen Art einfach nicht gerne gesehen, nicht akzepetiert - plausible Lösungen haben dann keine Chance - sobald im Kopf, dem ´Schwarzen Loch´ das Privatabenteuer für den ´Mysifier´ abgeht. Genauso läuft es im nächsten aktuellen Fall aus dem sonnigen Florida in den USA ab, das Muster ist als Kern-Trend unübersehbar, gerade auch wenn man die ufologische Historie kennt:
>More UFO sightings baffle Capri residents - Bright white orb, pulsating lights On April 8, I wrote about the unusual sightings that my husband and I watched over Johnson´s Bay for three consecutive nights. We discovered that we were not the only ones to see the bright white ball of light that appeared out of nowhere and then sat silently about 150 feet above the water and mangroves March 27 through 29 . Morgan Beall, state section director with the Mutual Unidentified Flying Object Network, also known as MUFON, read this story and came to the Isles of Capri to investigate. After speaking with Isles of Capri Fire/Rescue Chief Emilio Rodriguez and some of his staff as well as Mike Castellano, owner of Capri Fish House and his staff, Beall quickly learned that they, too, had witnessed the event and others like it in past months and years. {Siehe dazu auch http://cenap.alien.de/cenapnews/zei... - es war nur der dem Himmel untergehende Vollmond über dem Wasser gesehen!} Beall´s investigation revealed that residents of Marco Island and Naples had also witnessed similar sightings {?}. On April 20 at around 9:22 p.m., workers from Capri Fish House called Beall to report seeing the same light in the same area again, but a bit further away. On that same night, four other residents of Capri also witnessed it. Each of them described the object as a strange motionless and silent white light that appeared to be pulsating a slight reddish or yellowish light {! - kommt Ihnen nicht sehr bekannt vor} off to the west over Johnson´s Bay. Beall and his partner came to Capri to investigate, but because they had to travel from Fort Myers, by the time they arrived at 11:15 p.m., the object was gone. More eyewitnesses: On May 26, and again June 10, more eye witnesses viewed this strange object. This time it was in much closer, and on both nights it was seen between 9 p.m. and 11:15 p.m. Chuck and Ginny Walton were the first to notice it May 26. They came to our house and asked us to "come out to take a look." We took our binoculars and were in awe of what we saw. Globe-shaped: It was globe-shaped, and appeared to resemble a huge gyroscope. It hovered about 200 feet over the water in Capri Pass off to the west of us. With the naked eye, we could see it pulsating a yellow and white light {!}.<
Nach: ´Maro Island Sun Times´, http://www.marcoislandflorida.com/a... - und siehe dort auch die fantastische Skizze wie man sich das UFO zusammendichtet!
Wichtig:
Was sich hier ergibt es auch ein altes ´Flap´-Muster - unterschiedliche und verschiedene nicht-erkannte IFOs werden zu einem phantastischen Image von DEM UFO zusammengetan und verbacken sowie mit glitzerndem Mystery-Schleifchen abgepackt - viele Köche verderben den Brei kann man auch dazu sinnbildlich sagen und schon existieren in den Vorstellungen der Menschen exotische Phantome der Nacht! Bei jenen die sich länger mit den bzw diesen Unmöglichkeiten der "Phanastischen {Pseudo-}Wissenschaft" wie magisch angezogen beschäftigen bleibt da was hängen, was ihnen in Sachen Mystik der Zeit was gibt. Die Verschwörungstheorien sind da für jene Menschen mit der entsprechend ausgebildeten Mentalität nur noch ´plausibel´ und das umfassende, "{katzen}goldene" Rahmengebilde für die ´Phänomene´ ihrer Leidenschaft. Dumm ist: Unvernunft und geistiger Unfug sowie der Aberglaube daran kommt enthuastisch-getragen als das "Ideal" fantastischer und exklusiver "Neu-Entdeckungen" heraus! Dies wird dann ideell bis zum Messer verteidigt! Dies ist die Faszination am Irrationalen - weil man sich das unverstandene Reale irrational macht und es auch so wegen dem Gefühl der Auserwähltheit haben will! Dagegen ist die Plausibilität von Argumenten und der ´gesunde Menschenverstand´ machtlos und hoffnungslos unterlegen. Hoffnungslos und England´s mediale UFOs - das passt ja wieder in Sachen UFO-Industrie:
"´Bizarre´ UFO lights caught on camera" gibt es bei den ´Highländer News´ zu berichten ( http://www.highland-news.co.uk/news... - Bilder sind auf dem Link enthalten):
>Things that glow bright in the night are still causing a stir across the Highlands. In recent weeks there have been numerous reports of mysterious unidentified flying objects in the sky at various locations around Inverness, Easter Ross and Fort William, and one of the latest is backed by amazing unexplained photos. As reported last week, one of the most recent sightings took place in Fort William when smelter worker Stephen MacLeod, of Riverside Grove, Lochyside, saw strange lights while walking his dog just after midnight. On the back of Mr MacLeod´s report, other witnesses have now come forward having seen unexplained objects travelling across the night sky. One of them, retired Lochaber paramedic Chris Bird, captured the UFOs on his tripod-mounted camera with incredible results. Mr Bird (71) and his partner Anne, of Burnside, Bunree, Onich, witnessed four bright lights from their home shortly after 11pm on Friday, June 4. "We were looking across to the Corran Ferry and on the other side there´s a crevasse, and they just seemed to come out of there," said Mr Bird. "There were four of them and they all came up at separate times. One came up, followed by another and then two came up following a completely different course. They were reddish glowing lights and they seemed to gently rise and kept going and going until they disappeared into the high cloud." He added: "My camera was on a stand with a timed exposure, and I took some photos. When I blew them up they were quite bizarre - with squiggles and so on. One of them looks like a flower pot with other trailing parts coming off it. One person around here thought it could have been Chinese lanterns, but I have never seen one, so I would not know." {Immerhin: Ehrlich!} And Anne said: "It was really strange {!}. It was not fireworks because of the direction they went in and then disappeared into the cloud. They were definitely odd. It was my first encounter with anything like that." Another witness of strange aerial goings-on was Alastair MacPhee, of Bruce Place, Fort William, whose son is an Apache helicopter pilot in the RAF. He spotted an unexplained light the same weekend. "When I first saw it, it was about 10.50pm and was coming from the north," he said. "It came straight over from the north and stopped round about Caol. Then it went on in all different directions, north, east, south, west, spinning about. One light was shining and disappeared a couple of times and then came back on. At first it was just like a pinhole of light and when it came back on it was like a big headlight going on." And, he asked: "How could it fly in different directions if it was a Chinese Lantern? They do not have a headlight. And who switched it on? It is a mystery to me and I am very, very curious." The latest UFO mystery is one of many reported recently. But despite checks with Inverness airport and the RAF Moray bases there have been no reports of any untoward activity being picked up on radar. A spokeswoman for RAF Kinloss said the MoD no longer comment on UFO enquiries. In March, Culloden man Rob Jackson reported UFOs over the Moray Firth, Inverness and Nairn on four occasions. His story was backed up by his mother who was a witness to one of the sightings. Then on May 1, 25 orange lights were spotted by a group of students who were holidaying in Foyers. At one point during their half-hour experience, two of the lights almost collided, but then quickly changed direction to avoid contact. The next day Karl King, who works at RAF Lossiemouth, and his wife Heather, reported UFO sightings in the direction of Inverness. Keen planespotter and part-time pilot Bill Renny, from Anderson Street in Inverness, saw another inexplicable object over the Kessock Bridge on the evening of Thursday, May 20, and Cathy Gunn from Wick saw a "glowing, tumbling light" three weeks ago over Tain.<
+ Da ist ja dieses Flotten-Video auch schön dazu passend: "Bright orange lights in sky in Lincoln, UFO" - http://www.youtube.com/watch?v=kQbZ... . Und wenn man die aktuellen Kommentare dazu liest, erschienen sie vor einer Woche auch im serbischen {!} Belgrad. Aber auch im italienischen Napoli (Neapel) ging es wegen falschem UFO-Alarm betreffs der himmlischen Nervtöter (für uns) gerade wieder rund, siehe die ´Il Mattino´ - http://www.ilmattino.it/articolo.ph... mit Video . Und hier das andere Flottenvideo dazu: http://www.youtube.com/watch?v=X4na... . Da kann das harmlose Video beim Vatikan geradezu einpacken! Locker bleiben; war nicht vor ein paar Tagen erst ein Michael Jackson-Flashmob am Ort der UFO-Invasion von der "Galaktischen Förderation des MHB-Lichts"? Richtig: http://www.youtube.com/watch?v=tAR8... .
Jimmy Carter´s UFO seit Wochen über Lahnstein gesehen, auch als WM-UFO!
Gegen 13:45 h rief Herr P. aus Lahnstein an, weil er immer kurz nach Sonnenuntergang bei klarem Himmel eine seltsame Erscheinung neben dem Fernsehturm am Himmel sieht. Dies geht schon seit Wochen so und war am Abend nach dem Deutschland-Australien-Fußballspiel wieder ganz intensiv. Er rief sogar einen Freund deswegen an, der den Feldstecher rausholte und an dem stillstehenden, weißlich-leicht gelblichen "Flugzeugscheinwerfer" sogar farbige Lichter "umkreisend" sah. P. selbst sah als mal wieder eine seltsame Bewegung des Lichtes am Himmel, wie hin- und herhüpfend und dann in die Ausgangsposition zurückkehrend und dort verbleibend. Diese Bewegungen finden bei längeren Beobachtungen von ca 30 Minuten und so statt. Dies hörte sich aber sehr stark nach einem autokinetischen Effekt an. Deshalb fragte ich gleich mal in welcher Himmelsrichtung das Licht dieses komischen "Sterns" eigentlich erscheint. Nach einigem hin und her - Bingo! - war es der Nordwesten! Dort wo derzeit die alte Mutter aller UFO-IFOs erscheint und schon den ehemaligen US-Präsidenten Jimmy Carter an ein UFO glauben ließ - der prächtig am Himmel dominierende Planet Venus. Deshalb fragte ich nach, ob ein weiteres derart auffallendes Himmelsobjekt direkt daneben sei - und ´Nein!´ ist es nicht, es fällt nur dieses eine fragliche Objekt auf....
Ein bisschen UFOs auf Sat1 am Sonntagmorgen...
In den Nachmittag hinein unterrichtete mich eine Redakteurin von Sat1, das am kommenden Sontag um 8 h morgens in der Sendung "Weck Up" es auch um UFOs geht. Im Grunde geht es darum - http://cenap.alien.de/cenapnews/zei... .
UFO-Kunde: Überall UFO-Alarm, Abschluß - DUIST-Exologen und Sonderlichkeiten!
....Während ich meine Untersuchungen systematisch durchführte und zur natürlichen Erklärung gelangte, kamen zwei ufologische Kreuzritter daher und negierten dies einfach, um ihren eigenen kruden Vorstellungswelten stellvertretend für die UFOlogie Platz einzuräumen und alles andere wegzuwischen. Die seriösen Lösungen mit Verrücktheiten wegzuerklären sozusagen. Und dies ist kein Einzelfall, sondern durchgehende Überlebens-Übung im Bereich der UFOs und sonstigen anomaler Phänomene. Erinnern wir uns an das Jahr 1989, welches mittels der ersten deutschen UFO-Großkonferenz namens "Dialog mit dem Universum" den UFO-Boom förderte. In diesem Umfeld gab es zahlreiche Medienberichte und auch ein bißchen Kritik durch die CENAP/GWUP-Seite. Dies haben manche UFO-Fans nicht verkraftet. So veröffentlichte der Hanauer Anzeiger vom 28.November 1989 folgenden Leserbrief des Fundamental-UFOlogen Helmut Chodan, DUIST-Mitglied: "Am 28.10.1989 erschien ein Artikel mit der Überschrift ´Geschäftemacher mit den UFOs kritisiert´. Meine Stellungsnahme dazu: Herr W.Walter berichtete, er habe seit 1973 400 Meldungen über UFO-Sichtungen untersucht und keine hätten sich als stichhaltig erwiesen. Dies nehme ich Herrn Walter nicht ab, dass dies nur Heißluftballons, Planeten oder Meteoriten waren. Ich und Millionen meiner UFO-Kollegen meinen, er sagt die Unwahrheit. Wie schon Herr Hesemann in der letzten Fernsehsendung ´Der Schlachthof´ sagte: ´Herr Walter maßt sich UFO-Sichtungen von wahren und vermeintlichen unterscheiden zu können, wo doch weltweit bekannt ist, dass Herr Walter überhaupt keine Ahnung von UFOlogie hat und somit nicht das geringste Fachwissen noch Urteilsvermögen!´ Die letzten UFO-Landungen von Woronesch in Rußland waren doch wieder eine eklatante UFO-Existenzmeldung aus der jüngsten Gegenwart. Diese Sache ist wahr, UFOs sind existent und es wurde schon oft darüber berichtet, und Herr Walter sagte die Unwahrheit." Dazu gibt es eine interessante Geschichte über den Hardcore-UFOlogen Chodan, die einiges erkenntnisreiche mit sich bringt. In den UFO-Nachrichten Nr.271 tauchte er Ende 1981 als UFO-Zeuge mit dem Artikel "Mehr als 1000 Autofahrer sahen das Energie-IFO bei Gernsheim/Rhein". IFO versteht sich hier in alter DUIST-Tradition als "interplanetarisches Flugobjekt", als ´Fliegende Untertasse´ von Mars oder Venus.
Herr Chodan befand sich am Sonntag, den 30.August 1981, gegen 20 h, auf der Fahrt von Marköbel nach Pforzheim. In der Nähe von Gernsheim, südlich von Darmstadt, sichtete er sein IFO, nichts weiter als eine leuchtende Diskusscheibe, die er bereits von Darmstadt aus gesehen hatte. Bereits wissend, dass dort die Planetenfreunde unterwegs waren schickte er eine "telepathische Aufforderung" dorthin und bat darum, die Maschine etwas verweilen zu lassen, damit er auf die Standspur fahren könne um mit seiner Kamera die Erscheinung des Raumschiffs ungestört zu filmen. Das Spaceship hielt sich daran und stellte sich gemütlich zur Schau. Mindestens "1000 Personen" sollen diese "gewaltige Demonstration gesehen haben". Da dieses Ereignis quasi vor der Haustüre des CENAP stattfand, unternahm ich sofort den Versuch der Beweissicherung am 8.Dezember 1981 und machte den Schmuckdesigner in Hammersbach-Marköbel aus. Hierbei erklärte er, dass der von ihm aufgenommene Film (leider) im Labor verschwunden sei und wahrscheinlich die "NASA oder der CIA" abkassiert habe. Um genauer zu sein, er hat zwar einen Film zurückbekommen, aber da waren nur ein paar erleuchtete Fenster eines Hochhauses drauf und nicht seine 60-80 Meter durchmessende Fliegende Untertasse, dies sei ein typisches Vertuschungsmanöver: "Die wollen einem da was vortäuschen, gell? Es macht doch keinen Sinn wenn ich abends Fenster filmen sollte, gell?" Als altes DUIST-Mitglied wußte er also bestens Bescheid und dass dies nur ein "Scoutship" von einem Mutterschiff gewesen sein konnte, schließlich hatte er es eine Viertel Stunde lang beobachten gekonnt. Zudem kannte er sich aus persönlicher Sicht auf UFOs bestens aus, so hatte er selbst bei Mannheim schon "einige Male Sichtungen" gehabt, ansonsten sei sei bevorzugtes Beobachtungsgebiet der Kantelwald im Schwarzwald. Dort sah er schon zig Mal "ganze Züge, Formationen" vorbeiziehen. Er selbst habe bei seinen Sichtungen "so 40, 50 x schätze ich" Fotos und Filme gemacht. Zudem arbeite er an den "telepathischen Kontakten", die noch "ausbaufähig" seien, aber da mußte er dann selbst lachen. Darüber hinaus habe er schon "manchmal so ein Gefühl gehabt", dass der "eine oder andere Mitmensch" auf der Strasse oder sonstwo "einer von denen da oben ist".
Nachdem sich der Primärzeuge als seltsamer Vogel herausstellte, der offenkundig die UFOlogie als Trostspender und Lebenselexier benötigt, rief ich zunächst die Autobahnpolizei in Darmstadt an, um mal zu sehen, wieviele der "1000 Autofahrer" dieses spektakuläre UFO-Erscheinen vermeldeten und was die Behörden dazu wußten. Pressesprecher Grundmann war total verblüfft: "Na, sowas! Davon weiß ich nichts, davon wissen wir nichts, da haben wir auch nichts in der Presse darüber gelesen. Da hätte ich schon was mitbekommen sollen, sowas spräche sich doch bei den Kollegen rum. Hören Sie, dass hier ist mein Bezirk, aber dazu weiß ich überhaupt nichts." Herr Grundmann gab mir aber eine Telefonnummer des Regierungspräsidiums in Darmstadt, wo man vielleicht mehr wisse. Dort erklärte ich Pressesprecher Hühler mein Anliegen und der wußte nach kurzem Nachdenken auch gleich etwas zu berichten: "Ja, da gab´s letzthin eine UFO-Sichtung, aber das war soetwas wie ein Wetterballon gewesen. Aber wo sagen Sie war es gewesen, bei Gernsheim? Neinnein, das war damals bei Biblis gewesen, das weiß ich ganz genau. Das stand doch damals sogar in Mannheimer Morgen, müßten Sie doch kennen. Rufen Sie doch mal die Polizeiwache in Lampertheim an, die war dafür zuständig, verlangen Sie Herrn Heck, den Dienststellenleiter." Empfohlen, getan. Dieser zeigte sich nach einem "Ach, du liebe Zeit..." recht offen und blätterte sofort im Diensttagebuch den August/September 1980 nach Besonderheiten durch, fand aber nichts. Nachdem ich ihm dann das Stichwort ´Ballon´ gegeben hatte, erinnerte er sich jedoch weiter: "Ach das, das liegt aber mindestens eineinhalb bis zwei Jahre zurück.." Ich mußte mich in diesem Moment zusammenreißen, da ich just bemerkte, meinem eigenen Fall von Biblis nachzurecherchieren, der aber nichts mit Chodan´s Behauptung zu tun hatte. Wir hatten damals einen Miniatur-Heißluftballon zu Testzwecken hier in Mannheim aufgelassen, der vom nahen Viernheim aus als ein "Stern unter der Wolkendecke" von einer Polizeistreife gesehen wurde und weswegen es einen kleinen UFO-Flap in der Region gegeben hatte und in dessen Folge dann auch ein Fliegendes Dreieck nahe dem AKW Biblis gemeldet worden war (ein von Frankfurt kommendes Flugzeug).
Schließlich rief ich die Gernsheimer Gemeindeverwaltung an, um zu erfahren, ob man wenigstens dort was von dem 60-80 Meter großen Raumschiff was wisse welcher über der Gemeinde am hellichten Sommerabend des 30.August 1981 mindestens 15 Minuten lang sich zur Schau stellte. Der Leiter der Verwaltung war perplex: "Nein, wie kommen Sie nur darauf, bei uns hat doch keiner sowas gemeldet." Abschließend erreichte ich das Darmstädter Echo und wurde da durch die verschiedenen in Frage kommenden Redaktionen verbunden, niemand wußte etwas vom UFO über Gernsheim, aber einige Redakteure wollten gerne mehr erfahren, wenn ich fündig geworden wäre. Einer der Redakteure wohnte in Gernsheim und arbeitete sogar ebenfalls für das Gernsheimer Anzeigenblatt, aber auch er hörte soeben erstmals von solch einem Ereignis. Soviel also zur UFO-Sichtung des Herrn Chodan und damit verbunden zu seiner eigenen Glaubwürdigkeit, wenn er erklärt ich sage die Unwahrheit. Nebenbei: Nachdem wir diese Feststellungen im CR Nr.71 veröffentlichen und diversen DUIST-Funktionären zugehen ließen, erfuhren wir als direkte Folge mehrere Nächte lang Telefonterror. KlausWebner hatte wegen dem Fall mit der Firma Kodak in Stuttgart Kontakt aufgenommen und von dort eine interessante Antwort durch den Kundendienst-Leiter Horst Andres am 5.Januar 1981 erhalten: "Mit Sicherheit ist Herr Helmut Chodan einer optischen Täuschung zum Opfer gefallen. Es ist kein Geheimnis, dass bei tiefstehender Sonne Spiegelungen zustandekommen, die bei Zeitgenossen mit reger Fantasie zu der Einbildung führen, einen mysteriösen Flugkörper aus einer anderen Welt zu sehen. Herr Chodan hatte uns einen so gut wie unbelichteten Super-8-Film zur Entwicklung zugesandt. Die Kontrollnummern der Bearbeitungsunterlagen stimmen überein. Eine Verwechslung ist demzufolge ausgeschlossen. Den Wert seines Filmes beziffert Herr Chodan auf DM 500.000 bis 1 Millionen." Und in den UFO-Nachrichten Nr.292 tauchte der Herr UFOloge wieder auf, weil er nun ein "raketenförmiges Mutterschiff über Hammersbach" am 12.August 1983 fotografiert hatte, was auf den ersten Blick schon als Wolke zu erkennen ist. Niemand wird so wundern, wenn sich W.K.Weisser aus Österreich in der Folgenummer mit einem Leserbrief hierzu äußerte und die UN "eine Weltfundgrube für Wissende, eine Sonderklasse für Lernende" nannte während ein Leser M.H. aus Frankfurt schrieb: "Schon nach den ersten Zeilen überkam mich eine nie erlebte Erschütterung, dass ich weinte und betete zugleich..."
In den "UFO-Nachrichten" Nr.279 (April/Mai 1983) fand sich ein weiterer UFO-Bericht von Helmut Chodan. Hiernach wird deutlich, dass dieser nach dem "Studium" des Buches ?Erlebnisse jenseits der Lichtmauer? von Elizabeth Klarer ein geschärftes "Beobachtungs- und Wahrnehmungsvermögen für UFOs" entwickelte. Seither sah er fortlaufend UFOs, woraus sich obige Story erklärt. Eine weitere Sichtung geschah am Nachmittag des 29.August 1980 als die Nachbarkinder von ihm in Marköbel ihre Drachen steigen ließen. Doch dabei tauchte ein walzenförmiger Flugkörper mit halbkugeligen Enden auf: "Er flog sehr langsam in etwa 300 m Höhe an den Drachen vorbei. Der Flugkörper könnte eine Länge von 10 m gehabt haben. Er war dunkel wie stumpfes Blei oder dunkles, mattes Schmirgelpapier - ohne jeglichen Glanz. Das ist doch kein Helikopter, sagte ich mir, da diese in unserer Gegend vielfach, oft sogar täglich über unser Haus fliegen. Denn dieses Flugobjekt hatte keinerlei Rotorblätter noch machte es irgendein Geräusch. Völlig lautlos schwebte es an den Drachen vorbei, wie wenn es diese näher in Augenschein nehmen wollte." Eine begleitende Skizze zeigte nichts weiter als einen Solar-UFO-Zeppelin auf...
Ein weiteres Item soll dies belegen:
"Mysteriöses Flugobjekt über Oberösterreich - Gendarm sah aus dem Fenster: UFO flog am Himmel" berichtete der ´Kurier´ vom 31.Oktober 1986 in einem Artikel von Karl Ploberger: UFO-Alarm in Oberösterreich. Mittwoch-Nachmittag beobachteten zwei Gendarmeriebeamte des Postens Garsten im Bezirk Steyr ein unbekanntes Flugobjekt über der alten Eisenstadt. Zuerst stand es lange Zeit still, bis es plötzlich in Richtung Garsten flog und kerzengerade und schnell in den Wolken verschwand. "Ich glaub´, dass es nichts Mysteriöses ist", vermutet der 27-jährige Inspektor Kurt Braunreiter, der gegen 14:50 h das Objekt über Steyr gesehen hat. "Ich sass eben bei der Schreibmaschine und schaute aus dem Fenster", berichtete er über die seltsame Beobachtung. Sofort "alarmierte" er seinen Kollegen, den 51-jährigen Revierinspektor Adolf Glöckner. Auch dieser sah das UFO. Beschrieben haben es die beiden Beamten so: Es sah aus wie ein nicht ganz aufgeblasener Ballon mit "zerknitterter" Oberfläche. Einen Korb konnte man nicht erkennen. Das einzige Mysteriöse: Es leuchtete manchmal hell auf, dann war es wieder dunkel. Nach einiger Zeit begann es abrupt in Richtung Süden zu fliegen, "obwohl absolute Windstille herrschte", erzählt Inspektor Braunreiter. Als das UFO über Garsten war, hatte es - von unten gesehen - die Umrisse eines ovalen Körpers. Nach wenigen Sekunden verschwand es. Fotos konnten die Beamten von dem Objekt nicht schießen. Die Linzer Flugsicherung registrierte kein Flugobjekt in dieser Gegend.
Obige Meldung schlug in Österreich wie eine Bombe ein und fast alle Zeitungen berichteten von dieser Beobachtung unter Schlagzeilen wie "Bei Windstille und Hochnebel über Garsten: zwei Gendarmen sahen ein eiförmiges UFO" (der Nebel setzte in der Gegend in 400 Meter Höhe ein, weswegen das Objekt unterhalb geflogen sein muß um sichtbar gewesen zu sein) oder "Kommen Besucher aus dem All nach Niederösterreich?" bzw "Unheimliche Begegnung mit einem UFO in Steyr". Selbst in der Nachrichtensendung "Österreich heute" auf ORF1 berichtete das Fernsehen hiervon. Dr.Alexander Keul nahm deswegen die Ermittlungen auf und sprach zunächst mit dem betreffenden Gendarmerieposten, der bestätigte das die Medienmeldung authentisch ist und auf den Tagesbericht vom 29.Oktober dort zurückgehe. Im übrigen wurde das Objekt als "von unten offen" erkannt und das in ihm "soetwas wie Feuer" züngelte. Alle Hinweise sprachen mehrheitlich für einen Miniatur-Heißluftballon der hier bei trüben Tageslicht aufgelassen wurde und offenbar nicht ganz prall im Fluge gewesen war. Weder Presse noch Fernsehen hatten sonderlich Interesse gezeigt in dem Vorfall weiter zu recherchieren und die Beamten haben eben nur brav ihre Meldung weitergeben, "ansonsten ist mir alles wurscht" erklärte der Revierinspektor gegenüber Keul. Der verantwortliche ORF-Redakteur hatte deswegen nicht weiter nach einer Erklärung gesucht, "weil dies zu weit gehen würde. Ich halte ja persönlich von dem Ganzen nix, melden wir es halt, weil es die Öffentlichkeit interessiert..." Schließlich klärte Keul den Vorfall mit unserer Hilfe auf und zwischen dem 23.und 24.November 1986 wurden großaufgemachte Artikel mit Schlagzeilen wie "Geheimnisvolle UFOs waren wahrscheinlich Party-Ballons" oder "Bei Wind sind Papier-UFOs feuergefährlich" (so die Neue Tiroler Zeitung) mit Hinweis auf "eine Vereinigung in Mannheim" veröffentlicht. Selbst das ORF klärte schließlich das Geschehen so auf und ließ einen Sprecher der deutschen Vertreiberfirma (Schorr) zu Worte kommen: "Der Ballon ist rot und weiß gestreift, er wiegt keine 200 Gramm und kann ohne weiteres rund 300 Meter hoch steigen. Dabei entsteht ein flackerndes Licht, das immer wieder die Farbe wechselt, daher kann der Ballon durchaus einen mysteriösen Eindruck erwecken. Jedenfalls werden derzeit allein in der Bundesrepublik pro Jahr rund 10.000 dieser Ballons verkauft. Auch in Österreich sind diese Ballons zum Stückpreis von 280 Schilling in Umlauf, zum Teil werden sie direkt bei uns bestellt..." Walter K.Weisser, Vize-Präsident der Gesellschaft für Interplanetarik, in Steyr kochte und verschickte deswegen erbost einen offenen Brief an die Medien-Verantwortlichen. Wie sich zeigte hatte er überhaupt keine Untersuchungen des Fall vorgenommen und auch keine Ahnung von einem der wichtigsten UFO-Stimulis. Die Lösung der Sichtung nannte er einen "Schönheitsfehler mit dürftigem Vokabular" um "derart plumpe Verdrehungen" aufzubringen und zu einem "Trauerspiel" ausarten zu lassen. Sicher ist die Sache ein Trauerspiel, aber ganz anders als Weisser es meinte und vor allem auf sich selbst bezogen.
Auch Georg Atzlesberger aus Linz gehört zu den UFOlogen und schrieb einen Leserbrief an das ´Neue Volksblatt´, dort wurde er am 19.Dezember 1986 veröffentlicht. Er verwies darauf, dass der Bericht aus Steyr laut den ihm vorliegenden UFO-Nachrichten "im wesentlichen mit Tausenden von UFO-Erscheinungen in aller Welt übereinstimmt" und es daher "unmöglich" ist, dass das was der "Meteorologe und die UFO-Spezialisten (?)" betreffs einem Heißluftballon aussagten damit "übereinstimmen kann. Es kann eben nicht wahr sein, was nicht wahr sein darf... Wenn Sie also wahre UFO-Spezialisten brauchen, dann wenden Sie sich an die Deutsche UFO-Studiengesellschaft e.V. in Wiesbaden. Von dort wurden unzählige UFO-Berichte geprüft und Sie werden sachlich informiert." Ein hervorragendes Beispiel von Gehirnwäsche wie ich meine. Einmal mehr wurde der pure "Wille-zum-Glauben" an das Geschriebene in der UFOlogie-Gazette zum Träger einer falschen Einsicht und natürlich auch einer völlig unkorrekten Sichtweise - siehe gerade den Punkt, wonach bei der DUIST "unzählige UFO-Berichte geprüft" würden und man durch dieses Blatt "sachlich informiert" werde. Doch dies ist anhand dieses Muster kein Einzelfall, sondern mit dieser dogmatischen Einstellung wurde über drei Jahrzehnte hinweg in Deutschland (und anderswo) die UFOlogie von ihren Jüngern nach außen hin verteidigt und weitergetragen.
Ein Hanauer UFOloge zählt ebenso zum Urgestein der Bewegung (zuzuzählen der Frankfurter DUIST-Abteilung) - Ernst K.Lohne, über den die ´Offenbacher Post´ vom 23.September 1987 berichtete, als er vor dem Esoterischen Kreis Offenbach und 15 Personen einen Vortrag hielt. Hier erklärte jener: "Ich beschäftige mich schon seit 35 Jahren als UFOloge mit diesen Themen. Es gibt außerirdische Wesen. Da besteht für mich überhaupt kein Zweifel. In den letzten 40 Jahren haben wir in der UFO-Forschung große Fortschritte gemacht. Wir sind schon längst über das Stadium hinaus, dass wir über die Existenz von UFOs und außerirdischen Wesen streiten. Es gibt sie. Natürlich sind darunter sicherlich auch viele optische Täuschungen. Aber die UFO-Forschung geht davon aus, dass ein Großteil dieser Tatsachenberichte der Wahrheit entsprechen. Die Regierungen der Nationen schweigen zu diesem Thema. Deshalb müssen sich Privatleute wie ich in Eigeninitiative darum kümmern." Lohne berichtete hier sogar von nahen Begegnungen der 4.Art, womit im weiten ufologischen Feld eigentlich Entführungen gemeint sind - für ihn aber sind damit jene Ereignisse gemeint, wo die Außerirdischen "Menschen zu ihrem Heimatplaneten eingeladen und sie nach ihrem Besuch dort auf der Erde wieder abgesetzt haben". Aber diese Leute könnten nur den Kontakt aufnehmen, wenn sie "medial veranlagt" sind. Zu ihnen zählt Billy Meier (man nennt ihn in der Szene auch "Beam", weil man seinen Namen auch als Billy Eduard A.Meier schreiben kann) aus der Schweiz, der neben schönen ´Fliegenden Untertassen´-Fotos auch Tipps bekam, wie man "außerirdische Kartoffeln anbauen könne". "Diese Wesen haben hier eine Mission zu erfüllen. Die Bewohner fremden Planeten leben in Vereinigungen, die wir UFO-Forscher ´Cosmische Allianz´ und ´Liga der Rassen´ nennen", führte Lohne aus um den UFOlogen (nicht UFO-Forscher!) aus dem Herzen zu sprechen. Und er hatte es von "erdrückenden Beweisen für die Richtigkeit dieser Theorie" - Fotos und Filme, aber auch eidesstattliche Erklärungen von Menschen die Alien-Kontakte haben; nicht nur unheimliche, sondern auch als unmittelbare Begegnung mit Außerirdischen. Nur die Regierungen der Welt würden dies alles verheimlichen und deswegen die Weltöffentlichkeit narren. Genau die mentale Fantasiewelt dieses UFOlogen spiegelt im Kern die ufologische Szene in voller Breite wieder, weswegen sie auch zum Spiegelkabinett der verirrten UFOlogen wurde. Einige UFOlogen sind einfach nicht mehr von dieser Welt. Manche sehen die "wirkliche" Welt als so chaotisch und beunruhigend an, dass sie nur mit Hilfe imaginärer Freunde oder in ihrem imaginären Universum weiterleben können, wo die Menschen gut und liebevoll sind, wo es keinen Krieg und keine Schmerzen gibt. Sie erschaffen sich in ihrer Vorstellung ein Universum voll von UFOs, die Außerirdische zu uns bringen, um die Welt vor Zerstörung zu retten.
Übrigens tauchte UFO-Dauersichter Chodan im November 2000 wieder in den "UFO-Nachrichten" mit einem Artikel auf, um von seiner "Traum-UFO-Flugreise von der Erde zum Mars" vom 13.Januar 1987 zu schwärmen. Es wird deutlich, dass die alltägliche sowie fanatische UFO-Beschäftigung einigen Menschen bis in den Schlaf hinein verfolgt. Ob hier eine Grenze zum Wahn bereits überschritten wurde, sollen andere beurteilen. Auf jeden Fall ist für mich klar, dass neben dem sozialen Umfeld auch die Charaktereigenschaften eines Menschen einen starken Einfluss auf den Glauben nehmen. Es ist in der Sozialpsdychologie sehr ungewöhnlich, Menschen zu finden, die auch dann an ihren Überzeugungen festhalten, wenn sie von offizieller Seite lächerlich gemacht werden und keine Unterstützung von ihrer Familie oder ihren Freunden erfahren, es sei denn, sie leiden an illusionären Verkennungen. Auffallend ist hierbei der Umstand, dass die Beteiligten in solchen Fällen einen besonderen Status beanspruchen, einen Status, der meist von routinemäßigen Rollenverpflichtungen entbindet. Hierbei kann es zu einer Wahrnehmungshysterie kommen, in der nur das wichtig ist, was man persönlich für wichtig hält und als Wahrheit verstehen will.
Im Gesamtspektrum muß man sich schon fragen, warum dies alles so ist - die pure Faszination am "Unmöglichen" kann es alleine nicht sein, weil sie die große Liebe nach der Leichtgläubigkeit der Menschen mit sich bringen würde, die sich selbst der oftmals als rational vorgestellten und allem anderen Leben des Planeten Erde übergeordneten Homo Sapiens zuordnen. Leichtgläubigkeit als Spiel des Lebens und harter Bestandteil dessen? Eine solche Erkenntnis (und Anerkenntnis) würde aber unsere Zivilisation mit all ihren Erfordernissen nach dem "funktionalen Funktionieren im nüchternen Kapitalismus" in Frage stellen. Meine persönliche Erkenntnis nach all den Jahrzehnten im Sektor jedenfalls ist soweit, dass die Grenze zwischen willkürlichem Betrug und Selbstbetrug keine scharfe, sondern ein breite sowie diffus-schwammige ist. Deswegen kann sehr viel populäres Blendwerk eine Zeitlang freies Spiel haben, schließlich wird die Szene von ufologischen ´Übervätern´ (man hat sie schon mit Prädikaten wie UFO-Päpsten oder - Gurus belegt) beherrscht, die diese Bewegung mit einer Meinungsdiktatur belasten und in die das gläubige Volk herrlich (also leichtgläubig) einstimmt. Trommler werden immer gebraucht um den Krieg der Worte zu führen und die Propaganda gedeihen zu lassen. Ansonsten gibt es eine Gardinenpredigt von den Promotern der UFOlogie und schon erneten sie meistens stürmischen Beifall - und ohne wirklich nachzudenken schwatzen die Freunde des Fantastischen dann die Inhalte nach, als Erfüllungsgehilfen der Brandstifter (vom letzten Aufgebot?). Wahrheit stört, wenn die Lüge überzeugt - und Hetzer geben nie Ruhe. Viele vermeintlich geheimnisvolle dargestellte Vorgänge haben einen recht weltlichen Hintergrund, wenn nur genügend ernsthaft recherchiert wird (und werden kann). Allein dies ist schon aufschreckend genug - und für die Wissenschaft abschreckend. Ich zweifle, dass dieser signifikante Punkt von den meisten "paranormalen Grenzwissenschaftlern" überhaupt objektiv verstanden und begriffen wird - allein aus dem Grund, weil sie soetwas nicht zentral als Gegebenheit ansprechen. Warum dies so ist, darüber kann (und muß) sich jeder seine eigene Gedanken machen. Wie auch immer, die Entwicklung der Wissenschaft kann nicht losgelöst von der kulturellen Entwicklung unserer Zivilisation gesehen werden. Durch die breite Negierung des UFO-Themas reagiert sie also schon (passiv).
Offensichtlich leben zahlreiche UFOlogen unter einer Denke, wie sie direkt ´Fox Mulder´ entsprungen sein könnte: Sie wollen das Unerwartete erwarten und das Unvorhersehbare vorhersehen weil sie in einem Universum unendlicher Möglichkeiten leben. Damit leben sie in einer Seinsebene des ´unkonventionellen Denkens´, was sie aber mehr in Schwierigkeiten bringt als sie denken, sobald sie es mit der realen Welt zu tun bekommen. Alles um den Preis der "Freiheit der Fantasie", welche pseudowissenschaftliche und mystische Erklärungen stützt und beflügelt. In der UFOlogie bedeutet die Freiheit der Fantasie aber auch, die des radikalen Rätselns, angegangen in einer Laune des kreativen Fabulierens. Fast überflüssig zu erwähnen, dass die wissenschaftliche Beweisführung der UFOlogie nun ins Gegenteil gewendet wird: Was nicht hieb- und stichfest widerlegt ist, ist dort möglich, was möglich ist, kann plausibel werden, wenn es getragen wird vom Bedürfnis nach etwas Geheimnisvollen, nach Schatztruhen in der Rumpelkammer des aufgeklärten Geistes, die vielleicht altes, aber elektrisierendes Wissen bergen. Zu erkennen, dass die Welt, so wie sie ist, nicht notwendigerweise ist, sondern dass sie auch anders sein könnte, ist besonderes Privileg der UFOlogen und spezifische Last des Menschseins zugleich. Damit einher geht oft die Marginalisierung des Faszinierenden aus dem Alltagsbewußtsein. UFOlogen plädieren für ein Faszinosa, dessen kreativer Konstrukteur sie selbst sind.
+ Und am Freitag steht dennoch in Südafrika bei der Kicker-WM 2010 das Duell der Jungs aus der deutschen ´Alien-Nation´ mit ihren Zauberfüßen gegen ´NLO´-IFO-Serbien an...
Externe Linkshttp://www.lompocrecord.com/news/local/military/article_a2fad3e4-795e-11df-85e2-001cc4c...http://www.raumfahrer.net/news/raumfahrt/15062010235633.shtml http://www.austrianwings.info/aw/?p=324 http://cenap.alien.de/cenapnews/zeigen.php?satzid=9273 http://www.guardian-series.co.uk/news/rbnews/8221699.WANSTEAD__Orange_UFO_spotted_again/ http://cenap.alien.de/cenapnews/zeigen.php?satzid=9827 http://www.marcoislandflorida.com/apps/pbcs.dll/article?AID=/20100617/MARCOCOLUMNISTS03... http://www.highland-news.co.uk/news/fullstory.php/aid/7590/_Bizarre__UFO_lights_caught_... http://www.youtube.com/watch?v=kQbZvAID8wI http://www.ilmattino.it/articolo.php?id=106775&sez=NAPOLI# http://www.youtube.com/watch?v=X4nalYPUWPg http://www.youtube.com/watch?v=tAR8APS4P4E http://cenap.alien.de/cenapnews/zeigen.php?satzid=8755 |
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