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28.05.2010


    
Im Zuge der UFO-Kunde: Das UFO-Phänomen hinter der langen Mauer von China

Schier in UFO-Rente: Sei 63 Jahren UFOIogie - Das ´Dangerous UFOtainment Game´ hinter den Kulissen des mythologischen UFO-Zaubers! - Futoro-UFO (das wahre ´Disco Volante´) ist in Witten gelandet

Freitag, der 28.Mai 2010 - wenigstens die K- und T-Frage ist von Joachim Löw geklärt! Die deutschen Männer-WM-Kicker ziehen mit dem Kapitän Philipp Lahm und der Nr.1 als Torwart Manuel Neuer auf den Schwarzen Kontinent.

Und was klären wir als Kür des UFO-Themas? In gewichtigen Teilen klären wir am morgigen Tag das Testament der UFOs über dem Umweg China als Reich der Mitte... seien Sie gespannt, was das Nachwort zur kleinen Reihe "Das UFO-Phänomen hinter der langen Mauer von China" hergibt und den ultimativen UFO-Showdown mühsam in der Neo-UFOlogie aka UFO-Phänomen-Erforschung erarbeitet abliefert. ... Aber Sie möchten natürlich auch heute, wie jeden Tag, die volle CTU-Power sehen. Also los...

Da ist Empathie von allen Seiten gefragt, um sich der/unserer Neo-UFO-Forschung bzw der UFO-Phänomen-Erforschung von uns UFOlogie-Rebellen anzunähern. Die UFOlogie braucht dazu aber auch einmal einen ehrlichen und soliden ´Haushalt´ mit einer kräftigen Utopia-´Schuldenbremse´ - was nicht heißt, intern in dieser ufologischen Parallelgesellschaft die Neo-UFOlogie auszubremsen und auf dieser Spur dann auszurutschen, um heutzutage noch auf die ´Überholspur´ (mit der ewigen Last der ´Fliegenden Untertassen´-Nachweis-Bringschuld im Nacken!) zu gelangen. Ansonsten bleibt dies alles ein naives sowie populistisches Kindergartenspiel, ein ´Dangerous Game´.

Von den Hausdorf-Aliens und von BILD befreit! Uff... - Voyager 2 funkt wieder verständlich!

>Die US-Raumsonde Voyager 2, die seit 1977 unterwegs ist, schickt wieder wissenschaftliche Daten im vorgesehenen Format zur Erde.

Am 22. April waren erstmals die wissenschaftlichen Daten in einem unverständlichen Format auf der Erde eingetroffen. Daraufhin hatte man die Sonde am 30. April zunächst in einen Modus versetzt, in dem nur Daten über deren Status übermittelt werden, um das Problem in Ruhe analysieren zu können. Dazu ließ man sich am 12. Mai ein komplettes Speicherabbild zur Erde übertragen. Am 17. Mai war klar, dass der Fehler durch ein einziges falsches Bit (1 statt 0) im Speicher eines Computers des Flugdatensystems verursacht wurde. Dieser Computer bereitet die Daten vor der Übertragung in einem bestimmten Format auf. Mit der Erfassung oder Steuerung selbst hat er nichts zu tun. Am 19. Mai schickten die verantwortlichen Techniker einen Reset-Befehl für diesen Computer zur Sonde. Dieser Reset wurde auch erfolgreich ausgeführt. Daraufhin erhielt man am 23. Mai erstmals wieder korrekt formatierte Daten am Jet Propulsion Laboratory der NASA in Pasadena (USA). In den nächsten Wochen behalten die Techniker den entsprechenden Computer unter besonders aufmerksamer Kontrolle, sind aber optimistisch, dass das Problem mit dem Reset gelöst sein könnte.

Voyager 2 startete am 20. August 1977 und flog an allen vier Gasplaneten unseres Sonnensystems vorbei. Dabei wurden viele Aufnahmen der Planeten und ihrer Monde angefertigt und zahlreiche weitere Daten über Magnetfeld, Strahlungsumfeld, Sonnenwind oder Partikeldichte erfasst und zur Erde übermittelt. Die Sonde passierte im Juli 1979 den Jupiter, im August 1981 Saturn, im Januar 1986 Uranus und im August 1989 den Planeten Neptun. Am 30. August 2007 durchflog Voyager 2 eine Schockfront, welche die erste äußere Grenze unseres Sonnensystems darstellt. Hier werden die Partikel des Sonnenwindes durch die Wechselwirkung mit interstellarem Gas abrupt abgebremst (Termination Shock). Aufgrund der durch einen Radioisotopengenerator zur Verfügung gestellten Energie könnte die Sonde noch bis etwa 2020 funktionieren und Daten über den interstellaren Raum zur Erde übermitteln. Voyager 2 ist im Augenblick etwa 13,8 Milliarden Kilometer von der Erde entfernt.<

Nach: http://www.raumfahrer.net/news/news...

Ohne UFO-Eindruck, mal ganz normal: Perfekter Vulkan-Rauchring aus Island fotografiert

Wie jetzt bekannt wurde, hat der berühmte Aschevulkan von Island - Eyjafjallajokull sein schier für uns unaussprechlicher Name - schon am 1.Mai 2010 einen Rauchring ausgespukt, den das Fotografenpaar Steve und Donna O´Meara etwa fünf Minuten ohne UFO-Impression ganz normal aufsteigen und als solchen erhalten sah bevor er sich wieder in heiße Luft auflöste.

Mission X

Apropos heiße Luft, verpackte heiße Luft in Miniaturheißluftballons...

Dreamland-Wagenburg-Mentalität, deswegen gab es da kein ´Richtfest´ in der ´Disco Volante´-Welt mit ihrem speziellen ´UFOlogie Night-Fever´ des Realitätswegguckens bei offensichtlichen kontraproduktiven, unheiligen Meldungen wie ´Zahl der UFO-Alarme in Deutschland geht zurück´ anstelle von es werden immer mehr, und mehr und mehr - UFOs, so rund wie Untertassen in der Traumwelt zwischen ´Akte X´ und den Outer Limits:

Während normalerweise das letzte Gerücht als UFO-Nachricht sich in der Internet-UFO-Gemeinde schnell verbreitet, ist in den UFO-Foren Deutschlands natürlich kein Wort von den gestrigen Presseaktivitäten hinsichtlich den ifomäßigen ´UFO´-Himmelslaternen und der dadurch entstandenen neuen Situation auf dem ´UFOlogie-Markt´ der Pseudowissenschaft vertuschungsmäßig erwähnt, um liniengerecht keine ideologischen Unsicherheiten zum Thema bei den abgedrehten Extremisten aufkommen zu lassen. Deswegen gibt es eine unnatürliche Stille dort dazu. Nur: Warum wundert uns dies nicht nach der unendlichen Reihe von UFOlogie-internen Cover Ups dieser Art, um den dortigen Alien-UFO-Fandom-Spielzeugkisten-Kasten vor den unliebsamen und verhassten ´UFO-Feinden beim CENAP´ als die echten Wahrheitsaktivisten der UFO-Szene sauber zu halten und keine unangenehmen Fragen oder gar Zweifel am Mythos aufkommen zu lassen und damit zur Selbstimmunisierung beitzutragen (was ja das ´Kerngeschäft´ des wahren Abergläubigen auf seiner Wallfahrt ist)? Oder waren die exologisierten UFO-Freunde des Fantastischen so matt, weil ihnen die Galle übersprudelte - wie es ein Kollege ausdrückte. Oder wie sagte ein anderer dieser Tage zum ganzen UFOlogie-Kram? "Es wird immer blöder..." Naja, eigentlich alles wie immer auf dieser phantastischen Ideen-Spielwiese auf dem Ponyhof mit seiner ´Traum-Rendite´ als Pleite-Bank. So bleibt der "goldene Teint" um den Untertassenrand erhalten und wirkt nicht rostig an der alten Kiste mit Abwrackprämien-Niveau. Zudem wird der Spass erhalten, was auch ein wichtiger ´Amazing-Mystery-Faktor´ im UFOlogie-Kindergarten der Exologisierten ist! Rorschachtest-artiges UFOtainment heißt ja bekanntlich auch: Behalte den Spass im Leben!

Deswegen werden nur progestimmte UFO-Nachrichten-Botschaften empfangen, dies ist der selektive Auswahlprozeß - damit die Ausrichtung und Polung wieder stimmt bzw beibehalten wird. Da stimmt dann das "Klima" für die SF-nahe Betrachtung wieder entlang der faszinierenden Denkschule der besonderen Art, in der ein echtes und reales Phänomen eigentlich gar nicht mehr notwendig ist. Da haben wir modernen und unkonservativen Revisionisten es natürlich schwer. Wir UFO-Revisionisten sind frühere klassische UFO-Gläubige, die aufgrund praktischer Erfahrung Schritt für Schritt zu einer kritischeren Haltung als der Rest der Gemeinde mit ihren Projektionen gekommen sind. - So hat es ganz gut John Spencer in dem Buch "Geheimnisvolle Welt der UFOs" Anfang der 90ziger erfasst.

Informationsfreiheit: Aber egal, zielgruppenmässig kommt es uns auch nicht auf die UFOlogie-Extremisten an, da es hier keine "Verschwörung des Schweigens" und sonstige Paranoia gibt. Eine Strategie gegen die Unbelehrbaren aus dem UFO-Fandom des erzkonservativen Flügels haben wir dagegen nicht.

Endlich: Schwertransport wg ´Kunst am Bau´ - Futoro-UFO (das wahre ´Disco Volante´) ist in Witten gelandet

>Witten. Ein Schwertransport der besonderen Art erreichte die Stadt Witten in der Nacht von Donnerstag auf Freitag. Transportiert wurde ein "Futuro-Haus", ein rundes Kunststoffhaus in Form eines Ufos. Nachdem am Donnerstag aufgrund des Anblicks ein LKW-Fahrer auf der Autobahn 45 einen Unfall verursacht hatte, ist das Kunstobjekt nun am Zielort angekommen.

Das Ufo landet in Witten: Gegen 23.20 Uhr kam der Schwertransporter von der Autobahn. Auf der gesamten Strecke wurde das Ufo von der Polizei begleitet. Die Fahrzeugmaße des Schwertransporters machten die Fahrt nicht ganz leicht - er hatte einen Durchmesser von 8,20 Metern und eine Höhe von 4,50 Metern.

Schwierige Fahrt: 50 Tonnen wiegt das Ufo. Laternen und Verkehrszeichen mussten demontiert werden, ansonsten klappte der Transport ohne besondere Vorkommnisse. Halteverbote wurden auf der ganzen Strecke eingerichtet und auch eingehalten, nur wenige Schaulustige versammelten sich an der Strecke.

Schwerer Unfall auf der Autobahn: Eigentlich sollte der Transporter schon am Donnerstagabend in Witten ankommen. Am Mittag hatte es jedoch einen schweren Unfall mit einem LKW auf der Autobahn gegeben. Gegen 12.25 Uhr versuchte der spanische LKW, den Schwertransport zu umfahren und kippte dabei um. Er lag im Kreuz Dortmund-Witten auf der Fahrbahn der Tangente in Richtung Bochum. Die Bahn war stundenlang gesperrt.

Einst stand das Ufo auf dem Grundstück des bekannten und aus Witten stammenden Werbefachmanns und Künstlers Charles Wilp (1932 - 2005) in Düsseldorf. 

Neues Museum: Im nicht mehr genutzen Pumpengebäude auf dem Gelände des Wasserwerks wird nun ein Charles Wilp-Museum entstehen. Schon am Freitag um 11 Uhr können können interessierte Besucher erste Blicke hineinwerfen.<

Nach: ´Ruhr-Nachrichten´, http://www.ruhrnachrichten.de/lokal... mit Fotostrecke dazu, was für ein ´Bauhaus´ der Moderne, wenn auch schon Retro in seiner Art. ´Fliegende Untertassen´ waren mal ´In´ und sind jetzt - im Zeichen der Zeit - überholt/´Out´.

Weiter in der bedeutsamen und hintergründigen UFO-Kunde: Das UFO-Phänomen hinter der langen Mauer von China

UFOlogie made in China, Teil 2 (Ein weiterer Punkt Ihres Aspekt der UFOlogie-Weiterbildung ohne mentale Mauern in dieser/unserer wissensgetriebenen Gesellschaft! - Hier geht es auch um ufologisch-soziologische Wechselwirkungen zwischen Ost und West im Sinne des virulenten UFO-Virus der Alltags-ablenkenden Zerstreuung...)

... Dazu eine Anmerkung, um den Gesamt-Kontext zu verstehen: Bereits der Brite Paul Devereux hatte sich mit der sogenannten ´Earthlight-Theorie´ einen "Namen" gemacht, als er versuchte alternative Erklärungen für orange-rote Feuerbälle im modernen England zu finden. Auch er hat sich aus Unkenntnis narren lassen. Und auch wir vom CENAP hatten Ende der siebziger Jahre uns in diese Richtung bewegt, nachdem wir ein paar Dutzend derartige schwebende "Feuerquallen"-Berichte aus ganz Deutschland als unerklärte Phantome des Himmels einstufen mußten und noch keine Ahnung und Kenntnis von den Miniatur-Heißluftballs (heute Himmelslaternen der billigen Art) hatten. Deswegen adaptierten wir auch den Gedanken vom U.A.P., dem unbekannten sich in der Atmosphäre bewegenden Phänomen. Bereits Philip Klass hatte Ende der Sechziger einen ähnlichen Reinfall erfahren, als er derartige Lichtgebilde als "freies Plasma" oder "Kugelblitz" aufzuklären versuchte. Sich hier zu irren ist also keine Schande, man muss es nur zugestehen, sobald man den Irrtum erkennt, dass aus ganz banalen Ursachen wie eben nicht-erkannte Miniatur-Heißluftballone (oder wie der Amerikaner sagt: prank balloons) dann neue Mythen wie Earthlights entstehen, die dann sogar übergreifend als Lösung für UFO-Entführungen (Stichwort: Persinger) herhalten sollen, ist es ganz bemerkenswertes Faktum! Eine Schande ist es jedoch, wenn hier im Westen UFOlogen mit wissenschaftlichem Anspruch sich allein schon dem wissenschaftlichen Austausch verweigern und sich in Ignoranz üben (Stichwort: MUFON) sowie dadurch sich der Erkenntnis sperren. Auch deshalb ist die UFOlogie eine Pseudowissenschaft (geblieben).

+ Wir erinnern uns an eine UPI-Meldung vom 15.Mai 1992: "Chinesische Wissenschaftler erkunden UFO-Geheimnisse". Mitte Mai waren sonach in Peking fast 200 Forscher aus dem ganzen Land zusammengekommen, um an einer Konferenz der China UFO Research Society (englische Abkürzung CURO) teilzunehmen, welche die "fei die" untersuchen will, in China der Begriff für ´Fliegende Untertassen´. Von Ende der 70er Jahre bis Anfang der Neunziger sammelte die Gruppe fast 5.000 UFO-Berichte aus der großen Nation ein, wovon aber nur 200 sich als normale oder künstliche Objekte wie Wetterphänomene und Flugzeuge herausstellten. Die Majorität (immerhin 96 %, also genau umgekehrt zu den Statistikwerten im Westen!) seien unerklärliche Sichtungen vom Typ des "dahinziehenden Korbbälle", "der orange-rot-leuchtenden Waschkörbe" und der "fliegenden Strohhüte". Etwa 40 Meldungen über nahe Begegnungen seien ebenfalls erfaßt, wobei zwischen Kontaktberichten, MIB-Begegnungen, "Wesen"-Beobachtungen ohne UFO und Entführungen alles enthalten sei. Ja, es gibt bei Bo sogar verschiedene deuliche Angaben von UFO-Zeugen, die Angst vor UFOs haben, "weil man soviel darüber hört, das sie Menschen entführen". Kein Wunder, da Bo und Kollegen dem Dogma unterliegen: "Seit man auf das UFO-Problem aufmerksam geworden ist, hört man öfter von der Entführung von Menschen durch nichtidentifizierte Flugobjekte." Dies stimmt so nicht, die Entführungen sind ein relativ neues Thema im Gesamtkomplex. Auch wenn Bo überraschender Weise den Fall Hans Klotzbach kurz anschneidet, der kurz nach dem 2.Weltkrieg keine Entführung, sondern eine positive Kontakt-Erfahrung erlebte. Und die MIBs kamen erst durch die Nr.4 der Bo´schen UFO-Zeitschrift "The Journal of UFO Research" (in Bo´s Buch als UFO-Forschung verkürzt wiedergegeben), welche erstmals im Februar 1981 an die chinesischen Kioske in Massenauflage kam, ins Land. Da die Zeitschrift eine große Verbreitung damals besaß ist es wenig verwunderlich, wenn wir bei Bo mehrfach darauf hingewiesen werden, dass die UFO-Zeugen sich nur nach dem Lesen der Zeitschrift an ihn gewandt hatten. Wang Changting, damals ein hoher Sprecher der chinesischen UFO-Vereinigung, erklärte 1992 das Ziel der Gruppe mit dem Aufbau einer Kommunikation der Menschen von der Erde mit anderen Planeten, "ohne dabei auf die modernen Kommunikations-Methoden angewiesen zu sein". Kein Wunder also, wenn viele der 3.500 UFOlogen sich aufmachten, um bei chinesischen Mystikern nachzuforschen, wie diese ihre Kunst betrieben und ob sie mit genau diesen Kräften auch imstande sein könnten, UFOs auszumachen und mit Aliens zu kommunizieren. Das Prinzip des "qigong" sei hierbei als praktisches Beispiel der Lebensenergie angeführt, welches sich als nützlich erweisen könnte, um den Alien-Kontakt einzuläuten.

Unter anderen Forschungsgebieten nimmt man sich dem theoretischen Studien des Raumflugs an, unternimmt Überlegungen betreffs der Möglichkeit von Leben auf anderen Planeten und den potentiellen Einfluß von UFOs auf die irdische Umwelt. Ja, UFO-Forschung wird nun in China ernstgenommen. Vor vielen Jahren gab es eine UFO-Sichtung über einem Freilichtkino (bei solchen Freiluft-Kino-Veranstaltungen beschrieb Bo übrigens mehrere zufällige UFO-Sichtungen; ebenfalls, übrigens, verweisen seine Zeugen immer wieder darauf nächtliche UFOs gerade dann gesehen zu haben, wenn sie nächtlings nochmals aufstanden und außer Haus einem dringenden, natürlichen Bedürfniss nachgingen - wir lernen hier auch viel über die intrastrukturellen Zustände der großen Nation im Bunde der Atommächte) auf dem Lande in Süd-China, hierbei drehten die Dörfler durch und traten zwei Menschen tot. Das chinesische Militär, welches gelegentlich Luftwaffenjets einsetzt um UFOs abzufangen, führt seine eigenen UFO-Studien durch und hält mit den Leuten von CURO Kontakt, so führte es Wang aus, der auch auf einen seiner Kollegen hinwies. Dieser hatte die Neigung schon immer gehabt, vielen Nonsens zu erzählen, dann aber berichtete er, er sei einer Einladung an Bord eines Raumschiffs zu kommen gefolgt. CURO stand nun da: "Wir können uns dies nicht erklären."

Nun, wenn dies Einblicke in die "wissenschaftliche UFOlogie" Chinas gewährte, kann man einige Feststellungen treffen, die wenig schmeichelhaft sind: Selbst die größten UFO-Liebhaber werden zusammengezuckt sein, wenn sie soeben erfuhren, dass die UFO-IFO-Verteilung in China genau umgekehrt aller anderen Statistiken auf dem Globus ausfällt. Dies ist kein Wunder, wenn man die Ausführungen zu CURO liest und sich mehr als nur der Verdacht auftut, als würden sich hier alle Eiferer, komischen Kautze und wildäugigen Entdecker neuer Welten zusammengefunden haben, um basierend auf den ufologischen Einflüsterungen, Verlockungen und Wirrheiten aus der westlichen Welt ihre eigene theoretische UFO-"Forschung" zu betreiben. Bereits der ins französische Exil ausgewichene Shi Bo hatte in seinem Buch auf S.61 (Kapitel: "Feststehende Tatsachen") erklären müßen: "Einige der in China eingetretenen Ereignisse bedürften eingehender Nachforschungen und einer [praktischen] wissenschaftlichen Aufarbeitung, doch da die erforderlichen Mittel nicht vorhanden sind, wurde in dieser Hinsicht noch nichts unternommen." Ein Eingeständnis, nicht weniger, des völligen Mangels einer entscheidender Grundvoraussetzung für jegliche wissenschaftlich-orientierte Arbeit zu einem in der Natur auftretenden Forschungsgegenstand: Feld-Forschung und Untersuchung, Recherche und empirische Erkenntnis. Dafür aber verläßt man sich auf die ausländische UFO-Literatur, wie z.B. die Werke von Jean-Claude Bourrett (einem alles sensationalisierenden UFO-Autor in Frankreich) aus Frankreich, um die eigenen Fälle mit denen aus dem Ausland zu "vergleichen". Bo hat recht, wenn er folgenden Satz vorgeschaltet hatte: "Ich glaube, dass wir der weltweiten Gemeinschaft der UFOlogen bei ihren unermüdlichen Nachforschungen wichtige Informationen an die Hand geben." Wie wahr, wie wahr. Die wichtige Information ist eindeutig: Praktische Fall-Untersuchungsarbeit findet nicht statt, sondern nur Theoretisieren in großer Runde unter dem schädlichen Einfluß westlicher UFO-Literatur. Auch Anfang 1997 hatte sich daran nichts geändert, wo Huneeus von Shili erfahren mußte, es gibt einfach immer noch keine Resourcen und Möglichkeiten für Fall-Untersuchungen!

Wie grundlegend falsch diese UFOlogie ist, wissen wir bereits seit Zeiten der deutschen DUIST und CoKG in der Folge durch die Exos aus dem ´Akte X´-Zeitalter. Bo und Kollegen wie Professor Ke Yang, der an der Universität Lanzhou in der Provinz Gansu volkstümliche Literatur unterrichtet, gehören zu jenem weit auch im Wesen verbreiteten UFOlogen-Schlag, der "viele Bücher über das UFO-Problem liest und allmählich anfängt, sich leidenschaftlich dafür zu interessieren". Selbst der ursprüngliche französische Herausgeber von Bo´s Buch mußte in einer Fußnote auf S.33 zugeben, dass die Verantwortung für Bo´s Interpretationen nur Bo selbst überlassen sein muß und die "objektive Wirklichkeit wenig gesichert sein dürfte". Wann kommt es schon u.a. vor, das ein Lektor sich in vielen Fußnoten zu den UFO-Behauptungen von Bo einschalten muß, weil dieser Meteore, Boliden und Kometen scheinbar genauso wenig erkennt, wie die Zeugen aus ferner Vergangenheit, die Bo als Zeugen von beschreiben zitiert, die "um so wahrer" sein müßen, "als sie weitgehend an die moderner UFOs erinnern". Auch herrschen ziemlich konfuse, aber dafür um so eher westliche Umstände glorrifizierende Positionen in China vor: Man denkt dort z.B., dass die UFOlogie an "höheren Lehranstalten in Kursen gelehrt wird und entsprechende ausgebildete Fachleute gar Titel erhalten", weswegen "man mit Fug und Recht behaupten kann, dass der UFOlogie nun ein eigenständiger Platz in der Welt der Wissenschaft und der Technik zugestanden worden ist" (S.305). Chinesische UFOlogen, so zeigt Bo auf, bekamen aus dem Westen Flausen in den Kopf gesetzt. Da wird man verblüfft auf S.316 zur Kenntnis nehmen: "Laut offiziellen amerikanischen Informationsquellen steigen unidentifizierte Flugobjekte immer dann auf, wenn ein Atomversuch stattfindet. Sie umkreisen jeweils den Wolkenpilz." Davon hat man aber hier eher selten bis noch nie gehört! Auch die "Feststellung", wonach in Frankreich die dortige Regierung die Existenz von UFOs offiziell anerkannt hat und den UFO-Studien freie Bahn einräumt, mußte der Lektor zurechtrücken: "Tatsächlich anerkennt die französische Regierung gar nichts und hat die Verantwortung für die Forschung einer speziellen Organisation (der GEPAN) übertragen, die dem Nationalzentrum für Raumforschung, der CNES, angegliedert wurde, von der sie vollständig abhängt, sowohl was Forschungen wie die Bekanntgabe von Ergebnissen betrifft. Der Leiter des GEPAN untersteht direkt dem Präsidenten des Nationalzentrums für Raumforschung, allein schon deswegen, weil er aus den Ingenieuren dieses Instituts ernannt wird. Der Präsident des Nationalzentrums ist ein Universitätsmitglied. Der wissenschaftliche Rat, der die Arbeiten von GEPAN überwacht, besteht hauptsächlich aus Universitätsangehörigen. Und an Frankreich´s Universitäten ´glaubt´ man ebensowenig an UFOs wie an den anderen Universitäten dieser Welt. Damit bleibt GEPAN nur ein sehr bescheidener Freiraum für positive Schlußfolgerungen."

Eine Feststellung von Bo haut sogar den gutgläubigsten UFOlogen im Westen um, als er auf S.32 schreibt: "Man weiß, dass Außerirdische sehr oft ein weibliches Aussehen annehmen." Woher er diese Kenntnis hat, verschweigt er aber. Ausnahmsweise kann er sie kaum der westlichen UFO-Literatur entgegengenommen haben, weil dort typische Kontaktlererfahrungen entweder mit den Arier-Space Brothers in männlicher Auslegung oder mit den neuen Greys statfinden, wobei letztere deutlich asexuell beschrieben werden! Aber es zeigt sich auch wieso Bo dieses Lied uns vorspielt: Zu gerne möchte er aus chinesischen Sagen, Märchen und Legenden die dort oftmals vorkommenden weiblichen Götter, wie die Göttin Zi Gu, präastronautisch begutachten und einbringen, um scheinbar somit den Kreis zu seiner Vorstellung von westlicher UFOlogie zu schließen - und um sich dort Kompetenz bzw Anerkennung zu verschaffen, wenn er glaubt, sich an deren Maßstäbe orientieren zu müßen. So versucht er sich auch in den Airship-Mythen Amerikas, wenn er sich auf den großen Schriftsteller Wang Jia aus der Jin-Dynastie (256-420) bezieht, weil er dort von einem "großen Himmelsschiff, das von einem gewissen Yan Zun gebaut wurde" sowie einem riesigen Schiff auf den Wellen des Westmeeres "schwebend" schrieb. Er bringt noch ein paar weitere Beispiele ein, die aber nicht so zwingend "Raumschiffe" andeuten mögen. So berichtet er von UFOs, die "auf den Wellen des Guangdong-Fujian schaukeln" oder von "ein paar rote Lichter unter der Wasseroberfläche des Sees".

Auch über Para-Phänomene ist man in China ob ihrer westlichen Ausprägung schlecht informiert, da wird Uri Geller genannt, der "durch seine Geisteskräfte einen Metallstab verformen" kann (nun es ist Eßbesteck, was man nur entfernt als Metallstab bezeichnen mag) und er eine PSI-Leistung erbringt, "die wir mit unserer Wissenschaft nicht erklären können, sie erscheint vorläufig völlig unverständlich". Tatsächlich kann die Wissenschaft tatsächlich die ´PSI-Leistung´ Geller´s nicht erklären, sondern Illusionisten haben sie als Zaubertrick erkannt. Selbst der Lektor mußte eingestehen, dass da einige Vorstellungen falsch sind: "Keine der großen westlichen Universitäten erteilt Kurse oder verleiht Diplome über diesen Lehrstoff." Unter dieser falschen Voraussetzung fordern aber chinesische UFOlogen ein, dass die Skeptiker im Land sich nun besinnen sollten und nicht allein schon die Beschäftigung mit den UFOs als "eine Verletzung der Würde der Wissenschaft" zu sehen. Interessanter Weise führt man dann die Argumentation so aus: "Um den Prozeß zu begreifen, genüngt es, einen Blick auf die mehrere tausend Jahre alte Geschichte der Akupunktur zu werfen: Noch vor 20, 30 Jahren wurden diejenigen, die sich mit dem Studium der traditionellen Akupunktur befaßten, für Scharlatane gehalten." Dies ist insofern wichtig, weil in der westlichen Welt die Akupunktur selbst wieder als "jahrtausende alte und angesehene chinesische Therapie" vorgestellt wird. Dabei wurde sie jahrtausendelang als Scharlatanerie in China angesehen!

Die chinesischen Kollegen haben es scheinbar mit einem ähnlichen Phänomen wie viele im Westen zu tun: Die offizielle Haltung gegenüber UFOs sei dennoch, dass diese Objekte auf Halluzinationen zurückzuführen sind oder die UFO-Meldungen seien einfach nur demagogische Gerüchte. Dabei wäre es interessant zu analysieren, wer was und weshalb sagt, weil immer die Gefahr im Raum steht, dass die "offizielle Haltung" verkürzt wiedergegeben wird. Tatsächlich erklärt die chinesische UFOlogie, dass die meisten ungewöhnlichen Phänomene erklärbar sind: Als Riesenballon, Flugzeug, Sternschnuppe, Satellit oder Meteorit. Aber Bo will in seinem Buch genau jene darüber hinaus erfolgenden Phänomene beschrieben haben, durch deren Studium "sich uns neue physikalische Gesetze und neue Möglichkeiten der Umsetzung von Energie" ergäben. In der Praxis, wir haben es bereits erwähnt, wimmelt es von Boliden-Fehlwahrnehmungen (und sogar einige Fälle von Re-Entrys sind enthalten) als UFOs, die nicht erkannt worden sind und dann ob ihrer Erscheinung zu den bereits genannten Spekulationen, genährt durch falsche Konzepte aus der westlichen UFOlogie, führten und total ins Abseits gehen müßen - was freilich den chinesischen Kollegen niemand sagt. Ja, ein guter Teil der modernen UFO-Berichte in Ost und West, in China und Deutschland, gehen auf jene astronomischen Erscheinungen wie Meteore zurück. Es ist entschuldbar, wenn seiner düsternen, wissenschaftsfremden Historie der Mensch nicht glauben konnte, das Steine vom Himmel fallen, aber ein studierter Mensch wie Bo sollte davon in unseren Tagen wissen. Typische "ufologische Ereignisse der Vergangenheit" wie folgende führte Bo aus: "Zwischen August und Oktober des sechsundvierzigsten Jahres der Regierung des Kaisers Jiajing der Qing-Dynastie (1563) konnten die Einwohner des Dorfes Guiling jede Nacht einen Stern sehen, der über zehn Ellen lang war. Er blieb unbeweglich am Himmel stehen, von einer weißen Dampfwolke umgeben. Er war viereckig, säbelförmig und bewegte sich langsam von Norden nach Süden. Im Oktober des neunzehnten Jahres der Herrschaft von Kaiser Kangxi aus der Qing-Dynasti, also 1680, konnten die Einwohner der Bezirkshauptstadt Linggui jede Nacht eine fliegende und strahlendhelle leuchtende Flugmaschine erblicken. Sie war mehrere Dutzend Meter lang. Die Erscheinung erfolgte während eines ganzes Monats." Wer zweifelt daran, dass dies ehemals (und heute) unverstandene Kometen-Darstellungen sind?

"Im Juli des Jahres Jiazi hörte man eines Nachts plötzlich einen entsetzlichen Lärm wie von einer Steinlawine, die im Gebirge heruntergeht. Ein riesiger bunter Vogel flog von Südosten nach Nordwesten. Glühende Flammen schossen aus allen Richtungen aus ihm heraus. Der Unterpräfekt und die Gelehrten des Bezirks Lingxian kannten den Vogel nicht, fasteten und beteten sieben Tage und sieben Nächte." Im Drachen-besetzen China war dieser bunte, flammenverschiessende Vogel scheinbar nichts weiter als eine Metapher für nicht-erkannte Boliden, die schon immer Zeichen an den Himmel setzten und im jeweiligen Zeitgeist ihre der jeweiligen Kultur angepaßte Interpretation fanden - auch in Deutschland gab es rund ums Mittelalter derartige hilflos-verzerrte Darstellungen in der Wortwelt der damaligen Zeit, hier nannte man sie dann fliegende Balken oder fliegende Schwerter etc. Besonders wichtig ist dabei den Beschwörungs-Kult, den immerhin Staatsmacht-Vertreter und Gelehrte um den Boliden-Feuervogel praktizierten, da sie ihm scheinbar böse Kräfte zusprachen. In moderner Zeit, so kann man auch übertragen, wird analog aus einem Boliden dann ein Mutterschiff-Raumschiff etc und tritt einen modernisierten UFO-Kult los.

Aber auch nachfolgenden Bericht nahm Bo als UFO, als außerirdisches Raumschiff-Manöver: "Im fünften Regierungsjahr des Kaisers Jiangxing (317) leuchteten im Monat Januar drei Sonnen gleichzeitig am bunten Himmel. Die Sonnen waren von einer Aureole umgeben und schwebten unbeweglich zehn Meter über dem Erdboden. das Zentrum der Sonnen wies eine grünliche Farbe auf." Kaum Zweifel, dass dies Neben-Sonnen-Effekte im winterlichen (Eiskristallwolken in der Atmosphäre sorgen für diesen Effekt) China waren, die unverstanden als himmlisch-überirdische Erscheinungen damals mißverstanden wurden und als gleichfalls unverstanden als UFOs herhalten müßen. Und dies sind nur ein paar Beispiele von immer wieder den gleichen bei Bo verwendeten UFO-Darstellungen. Unter diesen Bedingungen hat eine wirklich seriöse Angehensweise an die UFO-Herausforderung in China recht schlechte Karten, auch wenn die dortigen UFOlogen zwangsläufig mit der abgeschotteten Situation leben müßen oder diese schlimme Behinderung freier Ermittlungsarbeit vielleicht zu solchen Fluchtpunkten in die pure Theorie hinein Anlaß gibt und halbwegs die dortigen ´Kollegen´ entschuldigt.

Ein Beispiel von einer Ballonsichtung ist ein Stich aus dem Jahre 1892, welcher in der großen Bibliothek von Schanghai aushängt und sich auf ein Ereignis Ende der Qing-Synastie bezieht. Damals war eine Feuerkugel gesehen worden, die vom Westen herbeikam und nach Süden schwebte. Die an ein riesiges Ei erinnernde Kugel war rot, aber sie leuchtete nicht. Sie schwebte in der Luft und bewegte sich nur langsam. Wie man sieht sind die Zeugen der Erscheinung von diesem Ding sehr aufgebracht und diskutieren heftig miteinander.

+ Zurück zu modernen Zeiten, ins Space Age. Immer wieder kommen nicht nur Luft- und Raumfahrt-Interessierte als Nebeneinsteiger in den UFO-Sektor, auch mancher kommt über die UFOlogie zurück zur harten Wirklichkeit. Bei Bo finden wir so den Brief des Ke Jingzhi aus der Provinz Gansu, der erklärt erst über das Lesen von UFO-Forschung angefangen zu haben "über Natur- und Raumerscheinungen nachzudenken". Ja, nach der Großen Proletarischen Kulturrevolution begann man sich neu zu orientieren und die UFOs kamen nach China. Lü Yingzhong hatte gleich zehn Werke betreffs UFOs verfaßt, am 21.September 1979 erfuhren Millionen von Chinesen sogar großaufgemacht erstmals durch den mutigen Zhou Xingyian, Wissenschaftsredakteur beim chinesischen Zentralrundfunk, und seinem Beitrag "Gibt es UFOs?" von der Affäre, nachdem bereits Weng Shida, ein Professor und Meteorologe beim Meteorologischen Zentralbüro, einen langen Artikel veröffentlicht hatte und am 26.Januar 1979 nochmals einen Nachschlag in der Pekinger Zeitschrift für Wissenschaft und Technik ablieferte. Shida hatte sich in einigen Punkten grob vertan: A) Er sprach von authentischen UFO-Fotos, die sehr aussagekräftig seien, um die reale Existenz von Fliegenden Untertassen nachzuweisen und B) berichtete er von der US Air Force-Kommission, welche zugestand, dass da eine gewisse Zahl von Fällen unerklärlich blieben. Demzufolge gäbe es also außerirdische Besucher in ihren fliegenden Kisten. Weder gibt es tatsächlich diese aussagekräftigen, authentischen ´Fliegenden Untertassen´-Bilder (sie sind durchweg alle zumindest umstritten) noch ergibt sich aus den Blue Book-Unidentifieds automatisch ein Hinweis oder gar Beweis für Aliens, genau dieser Punkt wird nämlich vom Pentagon bestritten. Aber infolge solcher falschen Voraussetzungen "haben chinesische UFOlogen ihre Forschungen intensiviert und Artikel in verschiedenen Zeitschriften publiziert". Daraus schöpfte wieder der Chefredakteur der Zeitschrift Luftfahrtwissen, Xie Chu, Informationen ab und berichtete neuerlich in einem langen Beitrag "über unseren Kenntnisstand über die UFOs" einem breiten Publikum. Auch der Redakteur der Zeitschrift für Naturkunde, Li Sunqi, bemüßigte sich in einem "großen Beitrag zur Offensive der chinesischen UFOlogie" indem er gleich eine Artikelserie freisetzte.

In diesem ´Prima-Klima´ des Jahres 1979 wurde als CURO gegründet, auch als Ergebnis von Deng Xioping´s Programm der ökonomischen Reformen. Unter diesen Voraussetzungen, Bedingungen und Umständen gedieh das Werk des eingangs erwähnten Prof.Sun Shili, der vielleicht als erster Chinese auch mit Wesen vom anderen Stern in irgendeiner Art und Weise kommuniziert haben mag. 1969 war er in der Verbannung auf den Feldern in der Provinz Jiangxi um das Leben mit den armen Bauern zu fristen. Während er beim Reispflanzen war sah er eine glühende Kugel herbeikommen, die in einem ovalen Orbit um ihn ansetzte und einige Zeit um ihn kreiste. Als 1976 Mao verstorben war, kehrte Sun wieder nach Peking zurück und begann westliche UFO-Bücher zu lesen. Während seiner eigenen Beobachtung hatte er noch an ein sowjetisches Spioangegerät geglaubt, nun aber war er überzeugt, dass das was er gesehen hatte von viel weiter weg als aus Moskau oder vom Mars gekommen sein mußte. Im Zuge der Zeit bekam er sogar den Eindruck als würden Außerirdische unentdeckt mitten unter uns leben, weil sie sich völlig anpassen können.

Im Gesamtkontext dieser Aufarbeitung haben wir schon einiges über die chinesische UFOlogie gelernt, hauptsächlich auch darüber, wie ein moderner Mythos durch äußere Einflüße (die für sich selbst wieder verzerrt die Realitäten spiegeln und darüber hinaus noch falsch interpretiert, aufgefaßt und verinnerlicht werden) gezeugt wird, populär in genau definierten Begriffswelten des Hollywood-Schemas Verbreitung findet und dann zum Gut einer Volksgemeinschaft wird. Unter diesen unglücklichen ´Rahmenbedingungen´ kommt dann das zum Tragen, was wir nachfolgend betrachten müßen. Unter dem ufologischen Blick wird dann so manches zunächst befremdlich anzuschauende Ding, Objekt oder Licht am Himmel in diesem neuen Kontext interpretiert und scheinbar faßbar gemacht, auch wenn man damit sich nochmals von der Wirklichkeit ein gutes Stück entfernt.

Eine Welle von UFOs im Jahre 1981

Am Abend des 13.April 1981 war es dann soweit: Ein Mutterschiff ´schwebt´ durch den Himmel Nordchinas. Ein Radartechniker des Flughafens von Qingdao sah gegen 18:50 h ein leuchtendes Objekt in der Ferne wie ein "Leuchtspurgeschoß" aufblitzen, das leuchtende Objekt mit spitzem Bug flog mit großer Geschwindigkeit (!) dahin, während aus dem Heck Flammen schossen. Wenn man genauer hinsah, schien es einer brennenden Rakete zu gleichen. In zwölf Sekunden war für Yan Li alles vorbei. Ein Lehrer an der Schule "Rote Fahne" im Bezirk Lingqi sah es von Südwesten nach Nordosten fliegen. Es war von kugeliger Form, verbreitete ein weißes Licht und zog einem langen Flammenschweif hinter sich her. Der Schweif war gelb, das äußere Ende war rot. Lehrer Li De von der selben Schule war sicher: Kein Wetterballon, kein Flugzeug. Ge Zhongmin aus Tiangjing sprach in Anbetracht des Objektes von einem "Trichter, dessen Bug heller als das Heck war". Handelsschülerin Wang Xun in Tiangjing verglich es mit einer großen Lampe, die geradeaus und völlig geräuschlos flog und einen Schweif hinter sich herzog, der an eine "Feuerzunge" erinnerte und "klein, leuchtende Sternen" zurückließ. Ein Soldat der Chinesischen Volksbefreiungsarmee in Tangshan hatte den Gesamteindruck von einem Feuerstreifen, die in einer parabolischen Kurve flog. Yan Yunsheng in der Provinz Hebei sah das Objekt mit einem Schweif, "gegabelt wie die Schwanzflosse eines Fisches". Dieses Leuchtband versprühte beim Durchgang Funken. Gui Qingqiu aus Gaixian: "Das Objekt glich einem Kometen - man hatte das Gefühl, als ob es im Fluge die Dächer streifen würde, während es sich in Wirklichkeit sehr hoch oben am Himmel befand."

Je mehr sich diese Erscheinung in den Gegenden zeigte, wo sie schließlich verging, je mehr zerbrach dies UFO in einzelne Teile: Zwischen drei bis fünf oder gar acht Einzelkörper (verglichen von Zeugen mit einer "brennenden Zigarettenspitze") schossen dann in Formation dahin und zogen den bekannten Leuchtschweif hinter sich her. Ein Bauer der Volkskommune Dagujia schließlich erging sich darin, tatsächlich eine Erscheinung "ähnlich einer Untertasse" anzuzeigen, die glühende Feuerstöße ausstieß, welche "stark an einen Feuerschweif erinnerten". Während die einen eine V-Formation dahinzischen zu sehen glaubten, waren andere wieder überzeugt, dass die nun entstandene Formation einen Halbkreis bildete. Und ein weiterer Bauer der Volkskommune Chutoulang sprach von einem "feurigen Drachen, der durch den schwarzen Himmel ritt" - neben dieser eher traditionell-mystischen Interpretation gab er aber auch konkrete, weltliche Informationen preis: "Vor ihrem Verschwinden haben die Flugobjekte ihren Rückstoß verkürzt, darauf sind allmäglich die kleinen Kugeln verloschen, und im Laufe weniger Minuten war alles verschwunden und der Himmel wieder wie zuvor. Es war 19:42 h."

Was sich zunächst wie ein Boliden-Report anhört, führte bei den chinesischen UFOlogen zu einer Fehleinschätzung, weil sie verschiedene Fehler machten, die auch ihren westlichen Kollegen unterlaufen (was übrigens auch der Lektor in einer Fußnote auf S.210 zugesteht!): Bei einer unendlichen Zahl von Zeugen quer über ein gewaltiges Territorium kommt es naturgemäß vor, dass die Uhrzeiten (wer hat schon im Westen eine Funk-gesteuerte Uhr, ganz zu schweigen in China?) nicht exakt angezeigt sind und unterschiedliche Richtungsangaben gemacht werden, da die wenigsten Menschen meßgenaue Angaben über Himmelsrichtungen machen können. Hierdurch kommt die UFOlogie weltweit immer wieder in Probleme bei derartigen Vorfällen, so auch in China passiert. Auf einer Karte wurden die Beobachtungspunkte aufgetragen und somit ergab sich zwar im Kern gerade, aber in Teilabschnitten scheinbar leicht gekurve Bahnbewegung, sodass man ein natürliches, astronomisches Objekt wie einen Boliden ausschloß. Zudem spekulierte man über die Zeitlöcher, man bedenke, dass der Radartechniker um 18:50 h sein himmlisches Leuchtspurgeschoß ausgemacht haben will und der Zeuge des feurigen Drachen erst um 19:42 h auf seine Uhr schaute. Irgendwo muß dieser Denkweise nach das Objekt Zwischenstation gemacht haben, leider gibt es dazu keine Berichte und alle vorliegenden Darstellungen weisen auch darauf hin, dass dieses Einzellicht, welches sich dann gegen Ende in mehrere Brocken aufteilte, durchweg am Himmel dahinschoßen und nirgends pausierten. Am vernünftigsten wäre es also tatsächlich gewesen, an falsch gehende Uhren zu denken, aber nein, die ufologischen Uhren laufen anders. Tatsächlich gibt es eine Kernzeit gegen 19:20 h, also fast exakt im Mittel zwischen vorgeblichen Anfang und angeblichen Ende des Durchgangs. Auch bei der Beobachtungsdauer gibt es ein Mittel von 2 Minuten (die Beobachtungen von vielen Sekunden Zeitumfang sind die Minderheit), was eigentlich einen Boliden ausschließt. Mehrere Zeugen stellten die Erscheinung übrigens als glühenden ´Trichter´ dar, was informierte Forscher sofort an den Fall über Mitteleuropa vom 18.März 1972 (Raab, Linz) denken läßt (siehe CR 129/168), der sich als Wiedereintrittskörper (Re-Entry) einer französischen Raketenstufe herausstellte.

Unter den echten Boliden-Darstellungen findet sich ein UFO-Bericht vom 10.Dezember 1978, als eine entsetzliche Explosion um 21:07 h den Menschen einer Produktionsbrigade der Volkskommune aufschreckt, nachdem plötzlich ein strahlendes Licht durch den Himmel gezogen und "die Landschaft taghell geworden war". Eine große leuchtende Kugel mit einem weißen Licht und einer Spur wie "Feuer eines Hochofens" zog mit der Geschwinigkeit weit jenseits eines Düsenflugzeugs geräuschlos durch das Firmament. Als das "UFO" dann über den Köpfen der Menschen dahinschoß, hörten sie es am Himmel rumpeln, bis schließlich mit einer letzten "fürchterlichen Explosion" das Schauspiel in sekundenschnelle beendet war.

Das Geheimnis der Spiral-UFOs

Shi Bo führt auch jenes angeblich sonderbare Phänomen auf, welches im ehemals sowjetischen Karelien durch die Nähe des supergeheimen militärischen Raketenstartkomplexes Plesetsk (wir erinnern an das Petrozavodsk-UFO vom 23.September 1977) bereits immer wieder von den Anwohnern gesehen und fehlverstanden wurde: Geheime nächtliche bzw in der Dunkelheit stattfindende Raketenstarts, die im chinesischen Reich als "Spiral-Form"-UFOs bekannt geworden sind und auch in Reich des Roten Drachen für UFO-Massensichtungen sorgte, weil (wie bereits Bo eingestand) Untersuchungen von UFO-Meldungen in dieser Region nicht möglich sind, es ein Informations-Struktur-Defizit gibt und militärische Operationen sowieso von der Öffentlichkeit abgeschirmt sind. Dazu muß auch eingeflochten werden, dass erst am 24.April 1970 den Chinesen eine "technologische Sensation ersten Ranges" gelang: Ihr erster künstlicher Erdsatellit, der "China 1", war in die Umlaufbahn gebracht worden, was betont, dass die chinesische Raumfahrt und Raketenentwicklung hinter Rußland und Amerika stark herhinkte. Ähnlich war es auch in der alten UdSSR gelaufen, wo aufgrund des totalitären Staatssystems selbst Wissenschaftler auf Raketenstarts oder Wiedereintrittskörper von eben solchen Raketeneinsätzen und des Mangels an Information darüber nur auf die Option "echtes UFO" setzen konnten und damit schief lagen - in ihrem wissenschaftlichen Weltbild erschüttert wurden und falsche Vorstellungen aufbauten! Hier sehen wir, dass das grundlegende Problem der Information über die Palette von IFO-Erscheinungen ebenfalls ein grundlegender Bestandteil jeglicher Beurteilung von vorgeblichen UFO-Zwischenfällen ist, ja sein muß!

Bo berichtet so vom frühen Abend des 26.September 1971, als bei wolkenlosem Himmel von der Provinz Jiangsu aus beobachtet wurde, wie ein "leuchtender Punkt" 10° über dem Horizont erschien, fortlaufend größer und größer wurde, um schließlich sich zu "einem spiralförmigen Objekt mit einem besonders hellen Kern" auszudehen, um dann von der scheinbaren Größe des Vollmonds am Himmel zu erschienen, nach knapp 10 Minuten Observationsdauer verschwand das Gebilde wieder. Ein Zeuge berichtete, gesehen zu haben, wie ein "blendendes, weißes Objekt" auftauchte, welches an einer "rötlichen Rauchsäule" vom Horizont her aufgestiegen kam und scheinbar "gleißende Flammen aus ihm hervorschossen". Ein anderer Zeuge nahm das Objekt in der "Form einer Patrone" wahr, die soetwas wie "eine weiße Rauchspur zurückließ, die in einem heftigen Feuerstoß endete". Ein anderer notierte extra den langen Schweif, welches das am westlichen Himmel aufsteigende Ding absonderte. Eine andere Person sah das Gebilde als eine Art "schrägen Kgel" mit einer "faustgroßen Basis", die "leuchtende Flammen ausstieß".

Am 23.November 1978 passierte wieder ähnliches, als nach Sonnenuntergang am nordwestlichen Himmel der Bezirkshauptstadt Dulan plötzlich ein weißes Band erschien, welches sich schnell aus Südwesten ausdehnte, sich dabei zu drehen begann und eine Spirale ausbildete. Erst daraufhin bewegte sich das voranfliegenden Objekt, "welches hinter sich leuchtende Stacheln" ausstieß", schier waagerecht langsam gegen Westen. Am 30.Dezember 1979, morgens um kurz vor 7:45 h Peking Zeit, wurde sogar das Personal im Observatorium Yunnan (welches innerhalb des Chinesischen Akadamie der Wissenschaften organisiert ist!) von einem Objekt dieser Kategorie genarrt: Man sah soetwas wie ein "hochfliegendes Flugzeug", welches aber "drei brennende, rotgelbe, helleuchtende Partikelströme ausstieß". Die Erscheinung, die die Astronomen (20 Zeugen) sahen, bot vor dem tiefblauen Himmel "einen wahrhaft prächtigen Anblick". Berichterstatter Zhang Zhousheng, einer der jungen Astronomen an Ort, meldete, dass diese Art von Phänomens vorher und nachher schon registriert worden war. Jede dieser über den Horizont aufsteigenden Erscheinungen war jemals um die zehn Minuten in Sicht und zog lange Leutschweife nach. Auf wissenschaftlichen Fachkonferenzen chinesischer Astronomen kamen derartige Beobachtungsberichte immer wieder zur Aussprache, aber niemand schien sie erklären zu können, da diese "UFOs" kaum etwas mit dem astronomischen Alltag zu tun haben.

Der bereits zitierte Dichter Liu Shahe war ebenfalls unter den Zufallsbeobachtern eines fernen Raketenstarts, der am 26.Juli 1977 geschah. In dieser Nacht sah er ein leuchtendes Objekt in der Form einer Spirale: "eine leuchtende Kugel, die von weißen Kreisen umgeben war wie vom Rauch einer Insektenvertilgungskerze. Ich konnte deutlich erkennen, dass die Nebelschleifen vom leuchtenden Kern erzeugt wurden. Ich zählte insgesamt drei helle Leuchtringe." Und tatsächlich kam er auf den richtigen Gedanken: "Möglicherweise eine Rakete, die nicht wie vorgesehen gestartet werden konnte. Wenn ihre Flugbahn senkrecht zu unserer Sichtlinie stehen würden, würden wir ihren Rückstoß als wellenförmige Linie wahrnehmen. Aber das Objekt entfernt sich aus unserer Sichtlinie; daher nehmen wir den Rückstoß als eine Art Schraubenlinie oder als spiralförmige Insektenvertilgungskerze wahr." Sogar traf er den Nagel auf den Kopf, als er beschrieb, weshalb der Düsenabstrahl so hell in der Dunkelheit erscheint: "Ganz einfach: Das Objekt [der Schweifstrahl] befindet sich in großer Höhe, und die Sonne, die für uns hinter dem Horizont gesunken ist, kann es nach wie vor bescheinen." Liu Shahe hielt dies lange Zeit für die "zutreffende Erklärung" und dachte nie, dass es ein UFO sei. Aber erst nachdem er in der Zeitschrift Ausgewählte Artikel der Woche den Bericht des Astronomen Zhang Zhousheng las und die redaktionelle Meinung hörte, dass dies wohl ein "von einem anderen Planeten gekommenes UFO" sei, legte er seine eigene logische Erklärung zurück und schloß sich den "Autoritäten" an, wohl ebenfalls aus opportunistischen Gründen, da man erwähnen muß, dass der Dichter Liu Shahe aus politischen Gründen während der sechziger Jahre in Ungnade gefallen war und damit wohl in Verbannung lebte. Als dann auch in weiteren Blättern derartige Beobachtungen zum UFO gestempelt worden waren und 1979 Weng Shida, ebenfalls ein berühmten Astronom in China, einen Kontra-Artikel veröffentlichte und diese Vorfälle als "Raketen" aufklärte, stellte sich Liu Shahe sogar gegen ihn und schrieb ihm ein spöttisches Gedicht! Shahe ist damit zum glänzenden Symbol und zum Stellvertreter unzähliger Menschen geworden, ohne dass diese und ohne das er selbst es weiß. Genauso wie ihm gingen es weltweit bereits Tausende, Zehntausende oder gar Hunderttausende in Anbetracht von verblüffenden Erscheinungen am Himmel, die man zwar erstaunt registriert, dann aber doch irgendwie (zunächst) einstuft, aber durch irgendeinen äußeren Umstand verliert man die tatsächlich logischste Erklärung aus dem Auge, wird von falschen UFO-Darstellungen angestachelt und kann sogar zum Verteidiger des UFO-Aberglaubens werden. Eine unglückliche Kette von Ereignissen narrt wechselseitig die Teilnehmer an diesem UFO-Game.

Am 17.Juni 1981 hatte China ein Pendant zum sowjetischen Petrozavodsk-Zwischenfall (beschrieben wie eine Feuerqualle am Himmel) anzubieten. Drei Provinzen (Hebei, Anhui und Jilangsu) waren betroffen, als kurz nach 20 h am westlichen Himmel zunächst ein "sägezahnförmiger weißer Rauch" kurz nach Sonnenuntergang erschien, hinter dem sich ein "hutförmiges Objekt" befand, das "rasch nach oben stieg". Schließlich breitete sich ein orangeroter, nebelverhangener, gewundener Schweif aus, der so groß wie der Vollmond war und fast noch eine Viertelstunde sichbar blieb, obwohl der obenwegziehende "Hut" bereits nach ein paar Minuten und dem Durchbruch einiger Wolkenbänke verschwunden war. Zeugen beschrieben dies mit: "Sie glich auffallend einer Untertasse...die an Umfang und Länge zunahm. Es stieß, völlig geräuschlos, eine Rauchwolke aus..." Andere Leute wieder sahen den "leuchtenden Kopf", der einen "sich unregelmäßig schlängelnden Schweif" abgab. Man sprach auch von einem "Leuchtkranz, der um das Kernobjekt sichtbar und immer größer wurde".

Fortsetzung folgt...

Externe Links

http://www.raumfahrer.net/news/newsbits/newsbits.shtml#27052010111644
http://www.ruhrnachrichten.de/lokales/witten/Witten-Ufo-ist-in-Witten-gelandet;art939,9...
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