. Zurück C E N A P

09.05.2010

    
Psycho: Eine Welt, die von der Wissenschaft befruchtet und vom Aberglauben verdunkelt wird

UFOs: US-Regierungsgeheimnisse mit den Projekten ´Mondstaub´ und ´Blue Fly´ um abgestürztes Material aus dem Weltraum!? Eine Art Roswell-Crash auch in Deutschland? Die UFO-Samstagnacht!

Muttertagssonntag, der 9.Mai 2010. Aber zurück erst einmal in die Samstagnacht: Gegen 23:30 meldete sich ein Herr aus Rheinfelden in der Schweiz, der kurz nach 23 h von seinen Nachbarn auf 10-11 orange-gelbe nach Süden ziehende, lautlose Objekte "wie große Sterne" aufmerksam gemacht wurde, die eindeutig in den Himmel aufstiegen und zunehmend kleiner wurden, um nach 4-5 Minuten in den Himmel hinein und den Schleierwolken zu "vergehen" und was wie "ein Ausbrennen" ausschaute. Himmelslaternen wieder unterwegs.

Kurz vor Mitternacht meldete sich aus Gummersbach Nicolai H., der gegen 23:15 h mit seiner Frau im Garten saß und mit dem Haushund spielte. Plötzlich kam aus Richtung Sonnenuntergangsrichtung "ein heller Stern" angeflogen, der lautlos und absolut linear über den fast unbewölkten Himmel zog und deswegen komisch war, weil er immer heller wurde, aber "keine grünen oder roten Lichter wie bei einem Flieger" an sich hatte. Dann tauchte ziemlich "über uns" der lautlose Stern in eine kleine Wolke ein und kam nicht mehr daraus hervor, war einfach "wie weg". Die Sichtung hatte so um die drei Minuten bis dahin gedauert. Was war los? Nun, das Ding hatte ich auch von Mannheim aus gesehen, weil ich um den Overflight der ISS wusste. Auch hier war das Teil teilweise durch Schleierwolken verdeckt gewesen und verschwand auch über mir aber am dunklen Himmel im Erdkernschatten und sah von einer Sekunde zur anderen wie ´ausgeschaltet´ aus!

Und auch im englischen Sheffield gab es eine ´Alien-Invasions-Flotte´...

...die sogar gestern Nacht aufgenommen wurde: siehe - http://www.youtube.com/user/elheadl... - http://www.youtube.com/watch?v=xdzp... . England-IFOs... Da kommt doch zum Muttertag Freude bei MUFON-CES, dem angehörigen Fandom und der exologischen Laufkundschaft wegen diesen ´unidentifierten´ Flugobjekten der unbekannten Art auf, da man bekanntlich die ja dort nicht kennen will... Wieder ein Vorfall der Zeugen-Marke: "Ich weiß doch, was ich sehe!" Dieser Satz wird gerne von der UFOlogie benutzt, um ihn ´politisch´ zur falschen Unterstützung zu nutzen und Entlastung für eine ´schwierige Position´ zu finden*. Hurra... - echte Alien-UFOs aus asiatischer Manufaktur... Die letzten Rätsel der Sky-Triller-Erscheinungen unserer Welt. Hübsch anzusehen...

* = Auch wenn man sich damit scheinheilig klar auf die Seite der angeblichen UFO-Zeugen unter dem Motto "Die Leute irren und täöuschen sich nicht, sondern sehen echte exotische UFOs, die wir für sie untersuchen/erforschen - wir forschen für sie!" stellen will und damit allein schon die Objektivitäts-Haltung verlassen hat und sich als parteiischen Klientel-´Anwalt´ ausweist, ist ja das Zahlenverhältnis allein schon dafür erschlagend: Von allen 100 % UFO-Meldungen zeigt sich ja im statistischen Zahlenspiel überall schon, obwohl alle 100 % von den Zeugen als ´echte UFOs´ gemeldeten UFOs, sich diese zum allergrößten Teil (95-97 %) auch unter dem Zugeständnis der UFOlogie (wenn dies nicht gelogen und hingetrickst ist, um in der Öffentlichkeit ´gutes Wetter´´ vorzugaukeln und Sand in die Augen zu streuen!**) als IFOs erweisen und damit der reklamierte Satz sich schon als Blödsinn erweist, weil zum Großteil doch nicht die Leute wussten, was sie sahen - weil sie nicht-erkannte IFOs als UFOs betrachteten! Sonst wäre dies ja NICHT geschehen! Also: Mit gewonnen Erkenntnissen allein schon in der klassischen UFO-Bewegung kann und will die UFOlogie nicht wirklich umgehen, weil dies dem ´Klassenziel´ widerspricht. Was will da die konservative UFO-Bewegung dann erst von Neo-UFOlogen entgegennehmen? NICHTS natürlich. Wie die Engländerin Jenny Randles als UFO-Forscherin schon längst als Ratschlag für diese Szene aufgrund ihrer Erfahrungen der UFOlogie empfahl: "Es ist die Story des Zeugen, nicht Ihre!" Allein schon aus der ggb Lage heraus, dass die Parteinahme als Verfechter und Verteidiger der Zeugenschaft immer zu Irrationalitäten führt, die sowieso schon in der UFOlogie massenhaft gegeben sind, dazu gleich mehr. Ansonsten sehen Sie in diesem Rahmen nochmals unter den "Zehn UFO-Forschungs-Prinzipien" bei http://cenap.alien.de/10.htm nach. Man kann dies alles nur immer wiederholen - nur: Warum hält sich daran dann keiner? Eben weil dies keiner will, da sonst die UFO-Konzeption den Bach runtergeht, die von sich aus schon auf Glatteis und auf schwachen Beinen sowie Tunnelblick dort noch steht. Diesen Esel nur in der Kuh-Tarnung kriegt man nicht vom Eis, auch wenn es ihm dort zu wohl geworden ist.

** = Zu befürchten ist dies, weil Illobrand von Ludwiger von MUFON-CES (als "Die Elite der deutschen UFO-Forschung" vom Fandom angesehen) dies selbst schon auf einer DEGUFO-Tagung in Bad Kreuznach umjubelt eingestand: 90 % der Fälle seien in Wirklichkeit bei MUFON-CES, wie bei den UFO-Himmelslaternen-Vorfällen, UNGEKLÄRT! Da gab es dazu keine Buh-Rufe, keine Schockstarre und scharfe Widersprüche von der UFOlogie-Basis her! Genau umgekehrt also als man in der UFOlogie vorgibt, in der es sowieso fast nur überall echte UFOs gibt. Mehr Schein als Sein gilt hier also mustergültig, was auch kein wirklicher Trost zum Wohl der UFOlogie ist, aber sehr viel über Anspruch und Wirklichkeit aussagt! Hier wird nur viel Wind gemacht - und man kommt noch nicht einmal um die heiße Luft der MHBs hinweg.

"Kleine Bundestagswahl" in Nordrhein-Westfalen

Auch in NRW sah man an diesem dortigen Wahl-Sonntag klar nach dem Wahlkampf- und Umfragenebel mit schleppenden Auftakt: ROT-GRÜN ! Die CDU erlitt schmerzhafte Verluste, genauso wie die Wahlziele von der FDP nicht erreicht wurden. Klare Mehrheiten gab es dennoch nicht, aber ´Die Linke´ ist im dortigen Landtag angekommen. Was für ein Muttertag, wo Frauen an den Spitzen das Ding wuchteten {die Grünen in NRW verdoppelten sogar ihre Stimmen}! Schwarz-Gelb ist abgewählt - mit Auswirkung auf den Bund, weil die Mehrheit dieser Koalition im Bundesrat ist erledigt. Die in der Regel erforderliche absolute Mehrheit liegt bei 35 Stimmen. Mit der Abwahl der CDU/FDP-Landesregierung in Düsseldorf verliert Schwarz-Gelb die sechs Stimmen des bevölkerungsreichsten Bundeslandes und kommt nur noch auf 31 Sitze. Wie auch immer, der Wahl-Krimi blieb bis zum Schluß erhalten und Rot-Grün war noch nicht über dem Berg der neuen Regierungsbildung in NRW...

Moskau erlebt seine bisher grösste Militärparade - und Kanzlerin Merkel war dabei

65 Jahre nach Ende des Zweiten Weltkriegs hat Russland mit einer großen Militärparade im Beisein von Kanzlerin Angela Merkel den Sieg über Hitler-Deutschland gefeiert. Zu Beginn der Parade wurde mit einer Schweigeminute der Kriegsopfer gedacht. Über den Roten Platz rollten auch Panzer sowie Transporter mit den mit Atomsprengköpfen bestückbaren Interkontinentalraketen vom Typ Topol-M. Erstmals nahmen an der Waffenschau im Machtzentrum Russlands auch mehr als 200 Vertreter der Streitkräfte der NATO-Mächte Großbritannien, Frankreich und USA teil. Bei strahlendem Sonnenschein musizierten internationale Militärkapellen. Am Ende erklang die Ode "An die Freude" von Ludwig van Beethoven - als Zeichen für die Versöhnung der Völker. Und hier nun das erwartete Airshow-Filmmaterial:

Wow - der russische Bär zeigte eindrucksvoll seine Krallen - http://www.youtube.com/watch?v=VwrW... - (die volle Paradenshow von ´Russian Today´ fast in Spielfilmlänge: http://www.youtube.com/watch?v=bxPA... - http://www.youtube.com/watch?v=qoLK... {die ´Birds´ kommen zur Air-Parade der Luftwaffe nebst ´Schwarzen Rittern´ nach der zweiten Hälfte dieses Videos als Abschluß der gigantischen Show auf dem Platz durch!}). Onboard-Kamera-Aufnahmen bei RT: http://www.youtube.com/watch?v=lfY8... . Und hier Amateuraufnahmen der Air-Parade: http://www.youtube.com/watch?v=04pU... - http://www.youtube.com/watch?v=ah69... .

Durchatmen ist angesagt: Der moderne Stand der UFO-Forschung als die eigentliche unmögliche Exo-UFOlogie-Wahrheit

Unsere UFO-Kunde auch z.B. für MUFON-CES-Anhänger, weitergeführt... - und nicht für solche verboten, es geht ja um Fort- und Weiterbildung sowie um Wissenserwerb für konsequente Schlußfolgerungen der richtigen Art für wissenschaftliches Arbeiten in der UFOlogie!

UFOs als das "kosmische Chamäleon" unserer Zeit, der besondere geistige Trigger-Effekt des Weltraumfahrt-Zeitalters!

Begeben wir uns wieder einmal in die keineswegs mysteriöse Welt der unerwarteten Zusammenhänge und klären die Atmosphäre! Wie ist dies mit dem Wurzelwerk, auf dem die heutige UFO-Konstellation basiert? Wie ist dies alles zusammengebraut?

Zuerst aber zur Auffrischung betreffs Erinnerung: "Legenden haben ein zähes Leben; sie sterben selten an der Wirklichkeit." - G.M.Trevelyan, Britischer Historiker

Im Laufe unseres allmählichen Übergangs von einer ländlichen zu einer städtischen Kultur im vorletzten Jahrhundert haben wir zunehmend unsere Fähigkeit verloren, die Natur zu verstehen, sie zu erleben und zu beschreiben. Der Naturforscher Edward Hoagland sagte dazu einmal: "Die Menschen verlieren die Fähigkeit, irgendeine Natur außerhalb ihrer eigenen ergründen zu können." Dies war die Ära, in der unsere Begnungen mit der Natur sich von schönen in bestürzende Erlebnisse verwandelten. In ganz alter Zeit war die Welt lebendig. Die Menschen sahen buchstäblich Dinge und in die Dinge hinein*; Stichworte: Deutung und Bedeutung, erschröckliche Himmelswunderzeichen. Nach dem Aberglauben gab es Omen überall. Z.B. kündeten sie als ´Vorboten´ den Wechsel der Macht oder die Götter an! Dies waren die {Himmels-}Zeichen der Zeit. So gab es Parallen in Märchen dazu, wo man die unverstandenen Naturwunder auch romantisch mystifizierte, heute haben wir die "Hypothese von den Aliens in UFOs" daraus ´modern´ gemacht, weil wir ja so fortschrittlich weiterentwickelt sind. Neo-UFOlogen betrachten dies unter dem Aspekt der "psychosozialen oder psychokulturellen Hypothese" und man wagt sich dort zu Recht deswegen in die Welt der Volkskunde und Anthropologie vor. Da haben wir mythisches Material, das an Qualität und Quantität genauso einmalig ist, wie heutzutage ´UFO-Zeugs´. In "Passport zu Magonia" machte auch Jacques Vallee die Tür auf und stellte schon die Vermutung über die ´Natur der UFOs´ an, weil er die Geschichte als solche durchforstet hatte und grundlegende Parallelen zwischen den "Luftbesuchern" in den Märchen und Legenden unserer Alten und der modernen Welle von UFO-Sichtungen mit "Wesen von anderen Welten" entdeckte.

* = Viele ungewöhnliche meteorologische Phänomene, die heutige UFOLogen als UFOs bezeichnen würden, schilderten die Menschen z.B. des Mittelalters und der frühen Neuzeit in ihren Chroniken und Flugschriften als fliegende Drachen. Wie UFO-Erscheinungn sind auch Sichtungen von Feuerdrachen ein multikausales Phänomen, das heißt, die als Feuerdrachen gedeuteten Erscheinungen konnten vielfältige Ursachen haben, wurden aber unter einem Begriff beschrieben.

Er fand bemerkenswerte Übereinstimmungen als Muster vor, die jeweils nur dem entsprechenden Zeitgeist ihrer Epoche ausgedeutet wurden. Nach langen Forschungen kam er zur Überzeugung, dass den "schillernden Gerüchten" (Jung nannte dies das "visionäre Gerücht") in inneres Gesetz innewohnt, das das Bewusstsein überall auf der Welt beeinflusst. Diese Art von innerem psychokultureller Mechanismus produziert Visionen, Glücksgefühle dabei, Entzücken und führt auch geistig das Erscheinen von Göttern und Göttinnen herbei, Zauberern und Feen, ´Geistführern´, ´Fliegende Untertassen´ und Außerirdische; jeweils abhängig von der Bildersprache ihrer Zeit und der jeweiligen gesellschaftlichen Stimmung und Kultur. Damit wurde Vallee recht bald in der Traditions- und konservativen UFOlogie abgebügelt, weil er das Großthema in eine gefährliche Zwischenwelt zwischen Wirklichkeit und Phantasie brachte und die ufologische Standard-Konzeption damit entwertete*, und geriet deswegen auch gerne in Vergessenheit. Dies war zu negativ für ein "physikalisches Nieten- und Bolzen-UFO-Phänomen", aber alles was der Mann positiv in dieser Richtung später deutete, ging für alle Ewigkeit in der UFOlogie als Unterstützung auf. Klar... - aber auch: Der ´Psychomotor´ des selektiven Exotik-UFO-Erhaltungsdenkens ist in der Szene vorherrschend. Korrektive Ideen, Geistesblitze und vernünftige Gedanken auf dem Boden der Tatsachen sind nicht gefragt und werden in die Verbannung geschickt, ausgeschlossen und wie aussätzig behandelt! Da muss man doch erkennen, dass dies zum ´Kicherfaktor´ in DER Wissenschaft betreffs UFOlogie führt, wenn man dort so nur einen neuen Aberglauben erhalten WILL und alles sich zurechtschnitzt bis das erwünschte Modell sich zeigt. UFOs sind somit das "kosmische Chamäleon" unserer Zeit geworden. Kein Wunder, wenn es da keinen wirklichen roten Faden gibt und untereinander abweichende Details mit zu vielen Deutungsmustern die Lage keineswegs für die Wissenschaft ´verführerisch´ machen, aber genau dies übt in der Pseudowissenschaft den Reiz aus.

* = Nach der folkloristischen UFOlogie-Vorstellung geht es bei ihren Thesen um eine objektive Richtigkeit, aber Vallee ließ dies außer acht und wurde deswegen abgestraft oder gründlich falsch verstanden, wenn es ´gut´ ging - wonach er quasi bewiesen hätte, das die Alien-UFOs und Aliens selbst schon immer auf der Erde sind und in der Geschichte mit ihrem Auftauchen belegt {fast wie wie eine Art zweiter Erich von Däniken wurde er so gehandelt}. Dies war aber nicht provokante Vallee´s Absicht & Ansatz gewesen, nur die der UFOlogie, die zweckdienlich dachte und sich nur den "physikalischen Nimbus ihrer Wissenschaft" erhalten wollte: Hier ging es ihm auch als Naturwissenschaftler aber um tiefergehende subjektive Wahrheiten als Ergebnis einer kreativen Interaktion des Menschen mit einer imaginierten Umwelt. Diese Bereicherung wollte er als Ausdruck des Menschseins begreiflich machen, als eine mytische Erfahrung die archetypisch verwurzelt ist und damit in uns schlummernd uralt. Eine lebendige Tradition unseres Volkes der Menschen! Die Produkte daraus hängen in ihren Deutungen nur von den Moden und Trends der Denkmodelle in ihrem Zeitgeist entlang der Zeitachse ab.

Wie CUFOS-Hendry in seinem nützlichen Leitfaden "The UFO Handbook" schrieb, "gab es für die weitaus meisten Sichtungen prosarische Erklärungen; sie stellten fehlerhafte Wahrnehmungen von natürlichen oder von Menschen geschaffenen Reizen dar." Z.B. wenn ein erfahrener Polizeibeamter (Achtung: ´Elitezeuge´ und ´Ich weiß doch, was ich sehe!´) den Planeten Jupiter für eine ´Fliegende Untertasse´ hält. Er berichtete auch davon, dass die ´USS Houston´ während des 2.Welktkriegs 250 Schuss auf die Venus abfeuerte, während der Artillerieoffizier herumbrüllte: "Verlängert den Feuerbereich...!" Man nahm an, dass das seltsame Licht am Himmel eines an einem Flugzeug der Japaner sei... Genau die selbe Situation trat bei Bomberangriffen der Amerikaner auf Japan ein, als man glaubte ´Foo Fighters´ zu begegnen und abschießen zu müssen und das Feuer auf die Venus eröffnete, die aber keine Kamikaze-Absichten weiter zeigte und sich auch in diesem Fall nicht wehrte. Eine weitere Geschichte kam vom FAA-Beamten vom Metropolitan Airport von Detroit, der Hendry fragte: "Wissen Sie, wie viele Male wir der Venus die Landebahn räumten, damit sie dort als ungemeldetes Flugzeug landen kann?"

Erschröckliche Himmels-Wunderzeichen: Dem Volksaberglauben der Lappländer zufolge wird das nördliche Polarlicht von Geistern erzeugt, die, wenn sie die Seelen der Verstorbenen durch das Himmelsgewölbe hindurch ins Jenseits begleiten, brennende Fackeln tragen... Umschalten auf unsere heutige Zeit: Ein Zeuge mag etwa einen Meteoren sehen, der in mehre Teile zerplatzt. Das Ereignis ist so nichts Ungewöhnliches, sondern nur für unserewn Beobachter, der vielleicht von Presseberichten in der Zeitung, nach denen in der Gegend UFOs gesehen wurden, den Meteor für etwas Außerordentliches halten. Natürlich sah er kein Raumschiff, doch er hat jetzt konditioniert durch die UFO-Meldung im Blatt die Lichter am dunklen Himmel (die ideale Tarnkappe für UFOs/IFOs) für eine Reihe von Bullaugen halten und das Raumschiff darum im Vorgang des Silhoutten-Tracking durch seine Kreativität ausgemalt haben, also selbst erschaffen. Diese doppelte Verzerrung der Realität durch den heutigen UFO-Zeugen (und mögliche weitere durch die Forscher, die die jeweilige Beobachtung in ihre eigene Terminologie übertragen) muss man stets vor Augen haben, wenn man eine Sichtuzng beurteilen will, sonst läuft man Gefahr 1) den Mythos nur auszubauen und 2) über seine eigene Füße zu stolpern. Und was begegnen wir hier? Eine Gleichsetzung kulturell verarbeiteter Erzählung und Wirklichkeit. Allein dies ist schon unheimlich genug!

Mystische Visionen aufgrund von Naturereignisse sind hier in einem Maße Allgemeingut, das wir modernen Menschen dies kaum nachvollziehen können, aber zur Ablöse haben wir unsere eigenen zeitgenössischen Mysterien entwickelt. Es scheint, dass unheimlich-wirkende Lichter am Himmel, bizarre Geschichten an der dünnen Linie zwischen Realität und Mystik sich in allen Kulturen im Laufe der Geschichte wiederholt ereignet haben und in der jeweiligen Kultur eine eigene wundersame ´Wirklichkeit´ in der Ausdeutung erfahren, die nur ´übernatürlich´ zu nennen ist. Der Mangel an echtem naturwissenschaftlichen Wissen ist dafür dann auch verantwortlich. Margaret Sachs als Herausgeberin von der "The Ufo Encyclopedia" (1981) kommentierte, dass der Glaube an bemannte Raumschiffe aus dem Weltraum nur aufgrund der Interpretationen wenig verstandener Phänomene bestehe, die "das 20.Jahrhundert als Weltraumzeitalter lieferte, und der Mensch das Bedürnis hat, an eine höhere Macht zu glauben". Diejenigen, die aus der Geschichte nichts lernen, sind dazu verdammt, erneut einem Irrtum zu verfallen, indem sie meinen, dass ihre Generation die unergründlichen Geheimnisse (Omen*) aller Zeiten besitze. Dabei wiederholt sich alles nur ´modern´-umgedeutet mit neuen Worten in eigener, zeitgemäßer und der jeweiligen Massenkultur angepassten Bildersprache! Die zur UFOlogie berufenen Menschen legen scheinbar viel mehr Wert auf das "Geheimnisvolle" und seinem Erhalt als "letztes Geheimnis der Welt", als auf Entschlüßelung als IFO. Die psychologische, soziologische Analyse vorzunehmen und den Komplex der menschlichen Wahrnehmung und Vorstellungkraft zu berücksichtigen ist da einfach nur unangenehm als ´Störfall´ wenn man auf die nächste Debatte zum nächsten ´Fliegenden Untertassen´-Absturzfall wartet, um endlich die Umfaller aus dem Weltraum ´nachzuweisen´.

* = Als 1938 ein Nordlicht über Deutschland aufflackerte, hielten es viele Zeugen davon für ein Kriegsomen - so lange ist dies noch gar nicht her. Die ´Spannung´ lag in der Luft. Am Vorabend des Ersten Weltkriegs führte die vergleichbare Situation zu einer Angst vor einer deutschen Invasion in Großbritannien dazu, dass dort deutsche Zppeline am Himmel gesichtet wurdn, obwohl nachweislich alle in Deutschland waren. manche Briten wollten sogar mit deutschen Luftschiffern gesprochen haben, die in England und Wales gelandet seien. Eine Untersuchungskommission des Militärs sammelte Zeugenberichte dazu ein. Das ´Zeppelinlicht´ am Himmel in der Dunkelheit erwies sich als der Planet Venus...

Die Engel und die Außerirdischen... - Wir kommen um sie nicht herum!

In seinem brillianten Werk "Angels: An Endangerd Species" hob Malcolm Godwin eine Reihe von Parallen zwischen Engeln und Außerirdischen hervor, zu denen unter anderem folgende gehören: Beide existieren im inneren und äußeren Weltraum und sind kraft ihrer Nähe zu Gott überlegene Wesen; sie sind häufig im Besitz einer phantastischen Sprachbegabung, so dass sie die Sprache des jweiligen von ihnen besuchten Landes sprechen können; sie sind ´Botschafter´ im wahrsten Sinne des Wortes; beide verwenden magische Scheiben, Räder oder Untertassen als Transportmittel; beide sind Lichtwesewn und strahlen subtile Auren aus, und beide haben ein ernsthaftes Interesse am Wohlergehen der Menschen auf unserem Planeten. Der Betrachter und der Betrachtete scheinen durch ein Gefühl von mystischer Einheit kosmisch miteinander verbunden zu sein, deswegen wurde der jeweilige ´Kontaktierte´ auch auserwählt. ´Engel´ sind von ihrem Betrachter untrennbar. Dies gilt auch für die Beziehungsverhältnisse von Menschen mit ihren ´UFO-Entführern´, den Trollen aus dem Weltraum.

Was wir lernen können: Insgesamt gesehen stellen diese UFO-Meldeberichte eine geradezu hypnotisierende Mischung aus Wissenschaft, Mystizismus, wahrgewordene SF-Dramatik (´Akte X´) und der Eindringlichkeit von Schlagzeilen dar. Die UFO-Geschichten provozieren fantastische Fragen in unserer Zeit wie "Was-wäre-wenn...?" hinsichtlich des Wesen des Weltraums und reines Spekulantentum dazu, wir kennen dies alle alls z.B. "Was würde sich ändern, wenn das alles wahr wäre was in der BILD-Zeitung zu UFOs steht?" Ich denke, das der Psychologe und UFO-Entführten-Forscher Kenneth Ring der Sache ziemlich nahe kam, als er schrieb: "Vielleicht ist in vielen von uns sogar der Wunsch vorhanden, das UFO-Geheimnis nicht so bald zu lösen, es vielmehr zu genießen, denn die Anziehungskraft des Geheimnisvollen besteht darin, dass es unser eigenes Potenzial an Kreativität und Fantasie wachruft."* Deswegen ist leicht verständlich, wenn auch gewisse UFOlogen-Menschen wie allergisch reagieren, wenn man ihnen extern die ´Spielzeuge der Fantasie´ wegnimmt und durch Lösungen des Geschehens kaputtmacht. Da sind natürlich all jene weitaus eher gefragt und beliebt, die das Geheimnis bewahren! Ich dagegen denke, das dies alles was wir hier gehört haben, das echte UFO-Geheimnis ist und darstellt.

* = Übrigens machte er mit den Leuten die UFO-Entführten-Erfahrung, dass dadurch 1) die Objektivität durch die subjektive Personifizierung verloren geht und 2) er das Muster bei den Betroffenen entdeckte, das jene "Personen sind, die zu Begegnungen neigen, sie fordern transzendale Erfahrungen geradezu heraus, sie sind für alternative Wirklichkeiten geradezu empfänglich." Er folgerte daraus, das die Grenzen der Realität mit jenen durcheinander gebracht werden, die den inneren Erfahrungsraum ausmachen. Was will da die Naturwissenschaft dazu sagen, wenn mystische Erfahrungen verwissenschaftlicht werden sollen und man als einzig Option in der Esoterik verbleiben soll? Soetwas bringt Stress für die ´Anerkennung der UFOlogie als Wissenschaft´ mit sich und führt sie gleichsam nicht aus der pseudowissenschaftliche Nische nicht heraus. Sorry, mal einmal mehr so erst sein zu müssen und die Grenzen aufzuzeigen!

UFO-Nester und Kornkreise als Pilgerorte des Wundersamen

In den obigen Rahmen eingepasst ist die Idee vom UFO-Lande- oder Kornkreis als außergewöhnliches Geländemerkmal mit ´Sonderbarkeiten´ wie ´Orbs´. Deshalb zieht es die ´Pilger´ dorthin und es ist ihr spezieller Wallfahrtsort.

Pilgern ist eine uralte Tradition des Reisens zu einem legendären Ziel wie einem heiligen Schrein, mit dem sich Menschen durch einew mythenreiche Historie verbunden fühlen. In jüngster Zeit ist diese Praxis wieder in Mode gekommen. Genauso, wie wir bei näherer Betrachtung des UFO-Phänomens davon angetan sein können, zu beobachten, wie ein Mythos im Entstehen begriffen ist, so können wir auch dem geheimnisvollen Prozess des Entstehens von Wallfahrtsorten beiwohnen. Tausende von Menschen pilgern jetzt zu Orten auf der ganzen Welt, die Berühmtheit erlangt haben, weil dort ´Fliegende Untertassen´ oder verdächtigte militärische Geheimaktivitäten beobachtet worden sein sollen {Area 51); andere Plätze wiederum verheißen, dass dort die Intergalaktische Förderation vom Himmel herabsinken wird. Etc pp.

Wallfahrtsorte üben traditionellerweise deshalb eine starke Anziehung aus, weil es sich um kraftvolle, ja göttliche Orte handelt. Etwas ist an diesem Ort passiert, jemand hatte eine Begegnung mit Gott, jemand ist eine Offenbarung zuteil geworden, eine Sekte oder Religion ist dort gegründet, ein Geheimnis enthüllt worden - oder zumindest wurde das Versprechen gegeben, dass es dem Gläubigen bald enthüllt werden wird. Dorthin zu reisen, diesen Boden zu berühren, jene Luft zu atmen, über das Geschehene nachzudenken bedeutet, auf eine solche Weise in "das heilige Zentrum" einzutreten, das neugierige Seelen dann ihre Identität als Mitglied einer spezifischen Religion oder einer gesellschaftlichen Tradition bekräftign können: Ich gehöre dazu* - und feiere hier in einer Glaubensgemeinschaft einen Propheten oder Visionär ab, huldige ihm! Es ist ein uralter Weg, um an einem großen Mysterium teilzuhaben, einem Übergangsritus, der den Menschen hilft, die nächste Phase ihres Lebens zu beginnen, oder der sie dazu inspiriert, die große Palette menschlicher Leistungen zu überdenken. Das Persönliche steht als außergewöhnliche Zusatzerfahrung im Mittelpunkt. Und genau dies ist das eigentliche und wichtige Phänomen um diesen Punkt der Personifizierung und der Personalifizierung der Wunder, wo wir wieder bei Deutung und persönlicher Bedeutung sind. Die Leute wollen das Licht sehen..., sie sind dann nicht mehr {so) allein {gelassen}.

* = Bemerkenswert ist in diesem Rahmen die Ausweitung des Themas auf die in den 1990er Jahren so ´beliebten´ UFO-Entführungsopfer. Dazu schrieb Ulrich Magin in seinem TB der ´Beck´schen Reihe´, "Von UFOs entführt", 1991 auf: "Die meisten Zeugen suchen sich unter UFO-Interessierten einen neuen Bekanntenkreis, wo sie weder ihre Erfahrung noch ihr Gefühl des Auserwähltseins verschweigen müssen. In der Gruppe der UFO-Anhänger finden die Entführten die Anerkennung, die ihnen von der Gesellschaft versagt wurde. ... Für viele ersetzt die UFO-Subkultur das frühere soziale Umfeld." Vielen Sektieren wie ´Scientologen´ oder ´Zeugen Jehovas´ geht es genau so! Unter diesen Bedingungen macht sich natürlich die persönliche ´Transformation´ besonders gut und besser als auf der Psychiater-Couch. Es geht ja auch um Psycho-Wellness in unserer Dimension trotz des Herumjammerns über die Qual mit der anderen Realität im Kopf.

UFOlogen-Pilgerstätten waren in der guten, alten amerikanischen Kontaktlerzeit in Kalifornen das Yucca Valley mit dem Gigant Rock im Zentrum (ausgesucht weil dies ein uralter, heiliger Platz der Indianer bei Joshua Tree war). Aber auch in St.Paul, Alberta/Kanada ging die ´UFO-Ausstrahlung´ ein. Dort wurde nämlich ein ungewöhnliches Monument errichtet: Eine Landebahn bzw ein UFO-Flughafen! Während eines Besuchs von DER Mutter Theresa in Kanada 1982 stand sie auf der Plattform dieses besonderen ´Spaceports´ und erklärte zur Eröffnung: "Wenn jemand im Weltraum krank wird, dann würden wir auch dorthin gehen...." In Sachen UFO-Mystery-Industrie fällt uns noch der UFO-Cash in Roswell dazu ein, um ein ufologisches Touristenzentrum mehr zu erwähnen.

Der kumulative Mystery-UFO-Effekt

Sie sehen wieder, nichts ist verrückt genug rund um das Mysterium mit den drei Buchstaben - und dieses angeblich mystische Phänomen und die Verbreitung dieses Gerüchts mit dem medialen und visonären Impuls führt zu einer kumulativen Wirkung auf die Gesellschaft und ihre Popkultur. ´Fliegende Untertassen´-Bilder wie die von Billy Meier etc haben auf die Vorstellungskraft von Millionen ihren Eindruck hinterlassen und die Gedanken auf mysteriöse Art und Weise inspiriert. Die davon ausgehende Aura um den Fall Meier zeigt ganz gut das Mysterium des menschlichen UFO-Phänomens auf. Ja ist die Wahrheit wirklich dort draussen? Oder schließen wir mit dem goldenen Mystery-Schlüßel in allen Zeiten nur die Tür für unsere schrulligen Zeitgeist-Fantasien in der Twilight Zone auf? Rod Serling, das kreative Genie hinter der US-Fernsehserie ´The Twilight Zone´ aus den 1960er Jahren sagte einmal: "Man hat gesagt, dass Science Fiction und Fantasy zwei verschiedene Dinge seien. In der SF wird das Unwahrscheinliche möglich gemacht, in der Fantasy wird das Unmögliche wahrschewinlich gemacht." Beide Parameter treffen auch zusammengenommen auf die UFOlogie zu. Je weniger man die Dinge scheinbar erklären kann, um so besser für sie. Das entspricht ja dem Zeitgeist der ´Flying Saucerers´ und aus diesem wurden sie geboren, um dann sinnbildlich ins ´Akte X´-Studio zu marschieren, in ihr amazing Mystery-Studio für die Privatabenteuer im Kopf, die sie aber gerne mit anderen Gleichgesinnten teilen mögen. So entstand die Odyssee im Weltraum der speziellen Art in unserer Zeitebene, UFOlogie ist ihr Eigenname. Der eigensinnige Wahlspruch dieser Bewegung ist gleichsam ihr ´Heiliger Gral´: Die UFO-Wahrheit ist da draussen, und sie wird uns selbst befreien. Ebenso wie sich in den Büchern von Jules Verne und H.G.Wells die ´Bilder´ des ´kollektiven Unterbewussteins´ ihrer Zeit widerspiegelten, so lebten die Medien von den Ideen z.B. eines Donald Keyhoe oder George Adamski "zu einer Zeit auf, als die Idee des Reisens in den Weltraum*, und besonders der Kontakt mit dem Mars, bereits in der Luft lag", sagte Hilary Evans zum unserem modernen UFO-Zeitalter im Rückblick. Autor Phil Cousineau, der "UFOs: Das Handbuch der Phönomene" als Ullstein-TB auf den Markt bringen konnte (1997), notierte als Abschlußwort dort auf: "Stellen wir fest, dass der Akt des Erforschens dieser Thematik selbst ein Tanz sein kann, der unser Leben hier auf der Erde von neuem belebt. ... Dort, wo wir in Stille schweigend auf die modernen Zeichen am Himmel blicken, können wir noch einmal in den Zustand ständigen Erstaunens über das Leben zurückkehren."

* = Der Weltraum... Damit ist es so eine Sache. Heute übernimmt der unendliche Weltraum des großen mysteriösen Ortes, aus dem unerklärliche Phänomene sich bis zu uns am Himmel (meist Nachthimmel, erinnern Sie sich an die ´UFO-Lichter in der Nacht´ - nach langer Fahrt durch das dunkle All braucht man schon etwas Licht als Raumschiffer) ausbreiten können. SF-Autoren und die UFOlogen besiedeln ihn auf ihre Weise schon lange mit ihren technologisch-verbrämten Sagen.

Und nun geht es weiter mit... UFOs: US-Regierungsgeheimnisse?

Unmittelbar mit den vorausgegangen Themenkomplexen (es ist ja eigentlich ein einziger großer im Gesamtrahmen!) verbunden ist das Kapitel der geheimen Bergungen von UFOs bis hin zum Roswell-Zwischenfall. Nachdem sich das MJ-12-Rätsel als Schwindel entpuppte, ist die ufologische Seite schwer unter Druck geraten. Verzweifelt sucht die ufologische Gefolgschaft nun Zuflucht im Sektor Project Moon Dust etc. Zunächst einmal greife ich das Heft "UFO Universe" für den Herbst 1994 auf, wo Kevin D.Randle die Feder ergriff.

Randle wurde damals stundenlang von Cliff Stone in Beschlag genommen, um über dessen Spezialgebiete Project Moon Dust und Operation Blue Fly eingewiesen zu werden, die angeblich auch konkret dazu eingesetzt wurden, um UFOs aus dem Weltraum zu bergen. Im Newsletter "Just Cause" von ´Citizens Against UFO Secrecy´ (CAUSE) vom September 1994 (# 41) deckten die Verantwortlichen unter Barry Greenwood einen neuen Skandal auf. Bereits seit geraumer Zeit kursierten immer wieder "Dokumente" mit denen nachgewiesen werden soll, dass die US-Air Force eine geheime Politik betreffs der Bergung von abgestürzten Fliegenden Untertassen und ihren außerirdischen Piloten betreibt. Zumindest wollen UFOlogen damit beweisen, dass die amerikanische Regierung (oder eine ufologisch-eingeweihte geheime Schattenregierung) viel mehr über außerirdische Besucher auf Erden weiß, als sie nach außen hin eingesteht. Zumindest seit dem "Roswell Incident" und der Diskussion darum, lebt dieses Thema wieder auf, weil damit der Finger nicht mehr auf die UFOlogie selbst gerichtet wird, sondern von ihren Behauptungen weg auf das Pentagon oder Weiße Haus (synonym dafür steht z.B. auch die Area 51). Zu dem kleinen Bündel von "Beweisen" gehört auch ein Papier, welches am 3.November 1961 vom Department of the Air Force, im Washingtoner Hauptquartier, erstellt wurde und Geheimaktivitäten im Rahmen der Projekte Moon Dust (Mondstaub) und Blue Fly (Blaue Fliege) gegenüber Luftwaffen-Geheimdienstchef Colonel Betz darlege - übrigens wurde das Papier bereits im August 1979 ganz offiziell unter der Freedom of Information Act (FOIA) freigegeben und kam keineswegs durch "geheime Insider-Quellen" in die Hand der UFOlogie. Diese beiden genannten Projekte sollen der ufologischen Deutung nach verdeckte UFO-Bergungs-Operationen beinhalten. Das Dokument vom 3.November 1961 enthält in seiner originalen FOIA-Freigabe eine wichtige und alles entscheidende handschriftliche Notiz von seinem Verfasser Lt.Col. Norman M.Rosner, die von den UFO-Freunden des Phantastischen mit Tipp-Ex entfernt worden ist, um ihr Spiel überhaupt treiben zu können: "Dieser Konzept-Entwurf wurde nicht genehmigt und tritt somit nicht in Kraft." Die § 5f und 5g über die Missionen, die Blue Fly und Moon Dust ausführen sollten, wurden im Original im eckigen Klammern gesetzt, aber auf diesem Entwurf dann mit einem handschriftlichen NEIN versehen. Dies besagt, dass das Luftwaffen-Ministerium die von Lt.Col. Rosner angedachten Aufgaben für diese Projekte nicht genehmigte und damit auch nicht umsetzte.

Kurz gesagt: ´Mondstaub´ ist ein Projekt des amerikanischen Air Defense Command, um feindliches Personal, Ausrüstung und Gerät zu orten, zu bergen und abzutransportieren. Moon Dust wurde zur Zeit des Korea-Kriegs (also weit nach Roswell!) ins Leben gerufen und hat seine Basis auf Fort Belvoir, VA. Randle mit seinen eigenen Worten: "Leider wurden die Nachrichtenteams dieses Projekts bis 1957 nicht gefordert, um dann mit verschiedenen Friedenszeit-Aktivitäten ausgelastet zu werden, darunter die Untersuchung von glaubhaften UFO-Berichten in den USA." Klartext: Moon Dust hatte bis zehn Jahre nach Roswell nix zu tun. Um es noch deutlicher zu machen: Projekt Mondstaub hatte deutlich die Aufgabe, die Bergung von Objekten zu gewährleisten, die als Rückkehrer von irdischen Unternehmungen im Weltraum den atmosphärischen Durchgang überlebten. Randle: "Blue Fly assistierte das Projekt bei der Bergung von Ausrüstungen des sowjetischen Blocks". Sprich: Blue Fly diente der logistischen Unterstützung. Soweit ist eigentlich alles klar und logisch, jetzt setzen aber die gewohnten ufologischen Verdrehungen und Halbwahrheiten ein.

Randle geht in der Geschichte zurück. Am 3.Januar 1953 wurde die 4602d Air Intelligence Squadron (AISS) durch den Befehl 24-4 des Air Defense Command ins Leben gerufen. Acht Monate später wurde am 26.August 1953 die 4602d mit der offiziellen Untersuchung der UFOs unter Air Force Regulation 200-2 betraut. Das war billiger und schien effektiver als die 1952 diskutierte Idee zu verwirklichen, wonach man an speziellen Standorten mit besonderer UFO-Sichtungs-Frequenz noch zu entwickelnde Filmkameras mit besonderen Spektralfiltern zu installieren, um endgültig einmal wissenschaftlich auswertbares Beweismaterial in Händen zu halten. Geplant war nach den green fireball-Sichtungen in Neu Mexiko Ende der 40er und Anfang der 50er Jahre Videokameras für die UFO-Beobachtung einzusetzen. Diese sollten der Planung nach von einer Einheit betreut werden, die aus 20-40 Einsatzteams bestände, um diese umfangreichen Ausrüstungen dorthin zu bringen, wo es Konzentrationen von UFO-Meldungen gab. Schließlich aber wurde das Projekt wegen der Sprunghaftigkeit, den negativen Erfahrungen mit UFO-Beobachtungsposten während der Welle von Grünen Feuerball-Sichtungen und auch wegen den damit verbundenen ungeheuren Kosten wieder verworfen. Es wäre dem Steuerzahler nicht zuzumuten gewesen, für nichts sehr viel Geld auszugeben. Randle: "Dieser Befehl sorgte dafür, dass alle UFO-Berichte aus den USA zunächst über die 4602d liefen, bevor sie ans Projekt BLAUBUCH gingen." Und dies sei nun ein gewaltiger Schritt in der Verschwörungs-Hypothese und ein Beweis. Gähn! Nach Randle ist also die 4602d Air Intelligence Squadron die wahre UFO-Forschungseinrichtung der US-Regierung und BLAUBUCH vorgeschaltet. Klipp und klar: die Fort Belvoir-ansäßige AISS sei die echte und wahre UFO-Station der US-Regierung! Über die 4602d würde nun entschieden sein, was ans ATIC auf Wright-Field weiterging - Cover-Up!!! Randle, am Rande seiner Roswell-Argumentation: "Die primäre Verantwortlichkeit für UFOs hatte also Fort Belvoir." Quatsch: Das personell völlig unterbesetzte Projekt BLAUBUCH rief nach externer Hilfe für Fall-Ermittlungen und die AISS wurde wegen Unausgelastetheit berufen, Blaubuch zu unterstützen! UFOlogen drehen den Spieß einfach um. Während die AISS dazu diente, Vorab-Untersuchungen zu leisten und Blue Book zu entlasten, wird der 4602d nun ein weitaus höherer Grad an Verantwortung zugeschaufelt. Die Arbeit der 4602d AISS war nur jene einer Zuträgertruppe!

Blue Book soll nur eine vorgeschaltete PR-Einheit gewesen sein, um die wahrhaft interessanten UFO-Fälle an anderen Orten zu bearbeiten. Insider von Blue Book würden sich deswegen im Grabe umdrehen! Und: Die PR-Arbeit lief übel. Jetzt stürzt sich die ganze UFOlogen-Herde auf eine Abschlußfeststellung von Brigadier General Bolender, welcher zum Niedergang von Blaubuch anno 1969 ein Memo verfaßte und erklärte, dass weiterhin Berichte über UFOs, die die nationale Sicherheit betreffen, entsprechend JANAP 146 oder Air Force Manual 55-11 behandelt werden.

Auch hier hören die Verschwörungs-Taktiker überdeutlich hin und empfangen Signale aus dem Kosmos. UFO steht nach wie vor für unidentifiziertes Flug-Objekt, die wahrhafte Domäne jeglicher Flugraum-Sicherung und -Verteidigung. Dies muß nicht sofort etwas mit unserem Thema zu tun haben! Es wäre geradezu gefährlich und leichtsinnig, wenn die USAF mit Niedergang von Blue Book den eigentlichen UFOs keine Beachtung schenken würde - der Ost-West-Konflikt machte zu jenem Zeitpunkt überall die Menschen heiß. Es ist vielleicht an dieser Stelle zu betonen, dass der UFO-Begriff für die Militärs ein anderer ist, als für UFOlogen! Was die Militärs unter UFOs verstehen {unidentifizierte feindliche Flugzeuge} und was die UFOlogen {´Fliegende Untertassen´ als friedliche Besucher aus dem Kosmos} darunter versinnbildlichen, ist ein himmelweiter Unterschied. Genau daran krankt die ganze Diskussion.

Gut, irgendwo mag der Aufgabenbereich der 4602d AISS sich mit Mondstaub überschnitten haben, aber die Vorab-Auswägung von UFO-Berichten in den USA und der Blue Fly/Mooon Dust-Einsatz im Ausland sind zwei verschiedene Dinge! Ein FOIA-freigegebenes Papier vom November 1961 wird überdeutlich: "HQ USAF hat Projekt Mondstaub dazu berufen, ausländisches Raumfahrtmaterial auszumachen, zu bergen und zu sichern." Die hierfür eingesetzten Teams bestehen, in aller Regel, aus drei Mann: Einem Linguisten, einem Techniker und einem Geheimdienstler, "der dazu geeignet ist, Geheimdienstteams schnell ans Ziel zu führen, Verhöre von feindlichem Personal durchzuführen". Randle wird nun tollkühn und setzt sich außerhalb der vernünftigen Diskussion. Moon Dust sei ein USAF-Projekt, um UFO-Material von unidentifizierter "und außerirdischer Herkunft" zu sichern.

Argument: Die USAF habe nach dem vom CIA gesponserten Robertson-Forum vom Januar 1953 eine Reihe von Spezialeinheiten einberufen, um die Blaubuch-Aktivitäten zu umschiffen. "Blaubuch war seither nicht mehr wirklich verantwortlich für die UFO-Untersuchung", lesen wir da. Der historische Kontext wird übersehen. BLUE FLY war der logistische Teil, Moon Dust die operative Einheit. Die 4602d (dann die 1006th AISS und dann die 1127th USAF Activities Group) unterstützte zunächst die Arbeit des USAF-Stabs in Kriegszeiten, während "Friedenszeiten" wurde sie herangezogen, um verschiedene USAF-Projekte zu unterstützen, dies in Form von "schnellen Eingreif-Einheiten" - heutzutage hat man hierfür die beweglichen Einheiten der Fort Bragg-Gruppe Delta Force oder die Navy Seals. Um in Friedenszeiten die 4602d zu beschäftigen, ließ man sie auf die UFO-Untersuchung los, sozusagen eine Arbeitsbeschaffungs-Maßnahme, aber erst sechs Jahre nach Roswell. "Mondstaub wurde vom HQ der USAF dafür ins Leben gerufen, um ausländisches Raumfahrtmaterial ausfindig zu machen, zu bergen und uns bereitszustellen", heißt es in der USAF-Anweisung vom November 1961.

In einem klassifizierten Dokument des US-Außenministeriums vom 26.Juli 1973 (ausgegeben an "alle amerikanischen diplomatischen und konsularische Posten") wurde erklärt, dass das Projekt MONDSTAUB bereitstehe, um eingesetzt zu werden, sobald es um "Fälle von nicht-amerikanischen Raumobjekten oder Objekten von unbekannter Herkunft geht". Damit waren aber Satelliten, Raketen, Booster-Stufen, Treibstofftanks und sonstige Raumfahrt-Technologie-Teile gemeint - wie der "International UFO Report" im Mai/Juni 1994 in einem Report von Christopher D.Allan verdeutlichte! Dokumente die Clifford Stone erhielt, weisen auf, dass die Mondstaub-Operation einige Male anlief. In der Nacht vom 25.auf den 26.März 1968 gingen im Gebiet von Nepal vier Objekte nieder. Die amerikanische Botschaft in Kathmandu alarmierte am 23.Juli die 1127th USAF Field Activities Group in Fort Belvoir, obwohl der Botschaft bereits klar war, um was es sich bei den Teilen handelte. Drei dieser Objekte wurden dann von den USA untersucht und später wieder an Nepal zurückgegeben.

Moon Dust wurde ebenso am 17.August 1967 eingesetzt, als man Material im Sudan barg: Teile von einem Satelliten in Röhrenform mit drei Tonnen (?) Gewicht. Die bisher geborgenen Dokumente über MONDSTAUB, so geben die Autoren in Bezug auf diese Affäre zu, "weisen darauf hin, dass die zunächst als von unbekannter Herkunft ausgegebenen und geborgenen Objekte, schließlich doch auf irdische Maschinen zurückgingen". Dennoch, die US-Regierung habe also spezialisierte Teams im Einsatz, "welche auch dazu dienen könne, etwas zu bergen, was von einem anderen Planeten hier abstürzt". Klar, aber das könne stört doch gewaltig. Wie auch immer, General Arthur Exon, der 1965 Basis-Chef der Wright-Patterson AFB war, erklärte gegenüber Randle: "Gelegentlich erhielten wir einen Anruf aus Washington, DC um eine Maschine bereitzustellen. Mal ging es dann nach Montana, dann nach Wyoming und in die nordwestlichen Staaten; zwei oder drei Mal ging es nach Arizona." Hierbei handelte es sich jedoch nicht um die dreiköpfigen Teams von MOON DUST, sondern um Einheiten mit acht bis fünfzehn Leuten. Nach Exon´s Interpretation handelte es sich dennoch um Moon Dust-Einheiten, die zu Bergungen von Raumobjekten aufbrachen. Dennoch, es gibt keinen Beweis dafür, dass damit automatisch ´Fliegende Untertassen´ als Raumschiffe vom anderen Planeten gemeint sein müßen. Die Historie belegt dies durchaus. Colonel Mattingley, USAF, gestand zwar zu, dass die Einheiten Moon Dust und Blue Fly ehemals existierten, aber wegen mangels Einsatzmöglichkeiten aufgelöst wurden. Wörtlich: "Obgleich Raumobjekte und Trümmer gelegentlich von Bürgern der USA gemeldet und geborgen werden, um schließlich in die Hände von USAF-Personal zu gelangen, läßt dies es nicht zu, hierfür ein spezielles Geheimdienst-Team einsatzbereit zu halten."

Tatsache ist auch, das man ab August 1955 begann diese Ballons als Ziele für radargesteuerte ´air-to-air missiles´ zu verwenden, wodurch so manche Story über Raketenbeschuß von einer Fliegenden Scheibe am Himmel erstmals für uns eine neue Wendungen bekommt. Ab 1960 wurden diese Ballons auch zu Tests von Teilen des ersten US-Fernaufklärungs-Satelliten eingesetzt, wieder von der Holloman AFB aus gestartet. In den 60er, 70er und 80er Jahren wurden derartige Stratosphärenballone von vielerlei Abteilungen der US-Regierung, des Militärs und der Wissenschaft eingesetzt und an den unterschiedlichsten Orten auch weit außerhalb der USA aufgelassen. Ja, selbst viele NASA-Tests mit Teilen von Raumsondern, deren spezielle Eigenschaften bei atmosphärischem Wiedereintritt geprüft wurden, fanden über diese Ballons statt. ´´ Hierfür wurden spezielle "rapid recovery-teams" ausgebildet und bereitgestellt, was ganz besonders für die Arbeiten rund um das erste amerikanische Fernaufklärungs-Satelliten-System unter dem Kodenamen CORONA für das damals offiziell gar nicht existierende NRO galt! Man war ganz heiß darauf, die verbleibenden physikalischen Teile ganz schnell zu bergen und zu untersuchen, die als Payload hochgebracht und dann als Re-Entry zurückkamen. Dies hatte seinen Grund: Das amerikanische Programm hinkte mit zehn Fehlschlägen in den Jahren 1959 und 1960 den sowjetischen Gegen-/Parallel-Entwicklungen nach. Unter diesem Druck ist es sicherlich zu verstehen, wenn sich amerikanische Geheimdienste einen Teufel um internationale Vereinbarungen scherten, wonach man fremdes Fluggerät, welches über eigenem Territorium niederging, der jeweils dafür Besitzanspruch anmeldenden Nation wieder zurückgeben sollte. Ganz schnell holte man die fremden Kastanien aus dem Feuer, gerade auch im freundlich-gesonnenen Ausland, um sich der jeweils noch fremden Technologie (dazu zählen auch Materialkomponenten) anzunähern. Wie sich Fliegen weitgehendst unbemerkt über einen Kadaver hermachen, bekommt dann auch eine anderen ufologische Legende eine neue Kehrtwendung.

Eine Art Roswell-Crash auch in Deutschland?

Durch die Hintertüre machen dann Aktionen wie "Blue Fly" [sic!] in den Operationen von "Moon Dust" auch einen Sinn. Als Kommunikations-Geheimdienst war hier natürlich auch die NSA (National Security Agency) eingeklinkt, welche entsprechende Fundmeldungen von space object-crahs von im Ausland stationierten US-Botschaften handhabte, auch im Interesse der NASA (National Aeronautic and Space Administration). Entsprechende NSA-Dokumente weisen dies überaus deutlich auf! So ein Airgram des Außenministeriums, ausgegeben vom amerikanischen Konsul Monterrey in Mexico City. Konsol Monterrey hatte am 17.Februar 1967 den Bericht über ein unidentifiziertes Objekt, welches nahe General Teran (im Staate Nuevo Leon) nierging, durchgekabelt, um es an die NASA weitergeben zu lassen. Über das frühe NASA-Interesse in dieser Angelegenheit berichteten wir im gedruckten CR 243, womit das Gesamt-Thema einer deutlicheren Ausleuchtung in ihren Twilight-Zonen erfuhr. Der damalige, wir sprechen konkret von 1967, NASA-Direktor Kurt H.Debus, hatte in seiner "Managment Instruction" auch das Thema "Bearbeitung von Berichten über Sichtungen von Raumfahrt-Fahrzeugs-Fragmenten" aufgegriffen, um die entsprechenden Prozeduren in Gang zu setzen, mittels derer man derartiges Material auch in die NASA-Hände bekommen wollte. Auch wir Deutsche können in diesem Fall mitsprechen, wurde unser Land doch tatsächlich einmal Ziel eines Bergungseinsatzes - und, es ist noch nicht einmal so lange her. Erinnern wir uns an die Silvesternacht 1978 auf 1979, in der auch Lord Gainford "einen leuchtenden weißen Ball mit einer Spur von rot und einem weißen kegelförmigen Schweif" gesehen hatte. In dieser Nacht zog sich ein UFO-Flap von England bis nach Norddeutschland hin, der in Zusammenspiel mit dem ´UFO-Film´ von TV-Nachrichtenmann Quentin Fogarty im fernen Neu Seeland die UFO-Debatte weltweit zu einem neuen Höhepunkt führte, weil in Folge dieser Verwirrung sogar das britische "House of Lords" eine Art UFO-Krisensitzung einberief, weswegen sich dort gar ein UFO-Unterausschuß bildete, der eher unregelmäßig zusammenkam. Wir berichteten bereits. Hinzu kommt noch ein weiterer Faktor: Das Pentagon selbst hatte die UFO-Diskussion genau zu jener Zeit angeregt, weil es bisherige Geheimberichte freigab, wonach UFOs (beschrieben übrigens als "hubschrauberähnliche Gebilde" mit entsprechender und typischer Sound-Begleitung, was das für UFOs wohl waren?) über amerikanischen Atomwaffen-Silos im Jahre 1975 erschienen waren! Wie auch immer, uns interessiert hier zunächst einmal ein Deutschland betreffendes Detail. Agenturmeldungen nach, sei damals ein kegelförmiges UFO-Teil bei Nienburg im schneebedeckten Acker eingeschlagen, nachdem man vorher eine seltsame Lichterformation durch den Himmel rasen gesehen hatte. Die Regionalzeitung ´Die Harke´ berichtete am 9.Januar 1979 verblüffende Details, die wir bereits in unserer Dokumentararbeit "1990: UFOs - Das europäische Haus!" vorstellten.

Auf dem Feld des Bruchhagener Landwirts Friedhelm Schumacher schlug das UFO-Teil ein, um welches "sich zunächst die Polizei und jetzt andere zuständige Stellen" kümmerten. Gefunden worden war ein teilweise verglühter 10 kg schwerer Metall-Kegel, der von der Zeitung sogar noch fotografiert werden konnte, bevor er für immer aus der öffentlichen Sicht verschwand und man niemals mehr etwas davon hörte. Der Kegel bestand aus dunkelgrauem Metall, welches in einem Stück gegossen wirkte und am oberen Ende stark eingeschmolzen ausschaute: "Der an beide Seiten offene Kegel hat eine Höhe von etwa 110 Zentimetern, unen einen Durchmesser von 77 und oben von 30 Zentimetern. Die doppelte geriffelte Wandung hat einen Durchmesser von etwa fünf Millimetern." Spezialisten der nahen niederländischen Luftwaffe nahmen eine Strahlenmessung vor, "die dem Vernehmen nach negativ verlief". Man brachte das Objekt in der Zeitung sofort mit der damals berühmten amerikanischen Raumstation "Skylab" in Verbindung. Doch zeigte sich in der Ermittlung zu den UFO-Sichtungen, dass das fragliche Objekt zwar Teil eines Raumschiffs war, wenn auch von sowjetischer Seite her stammte: Dem Kosmos 1068! Somit kann man davon ausgehen, dass die "anderen zuständigen Stellen" weder das deutsche Militär noch das Braunschweiger Luftfahrt-Bundesamt waren, sondern militärisch-geheimdienstliche Regierungs-Aktivisten des US-Pentagons.Wie Niels N.von Haken (Reuter) am 15.Januar 1979 in z.B. der ´Franfurter Rundschau´ meldete, zeigte sich die Polizei wenig auskunftfreudig. Nachdem der Fund geborgen war, ging er zum Braunschweiger Luftfahrtbundesamt, was nach der dortigen Untersuchung mit dem Teil geschah, weiß seither niemand. von Haken kontaktierte in Bonn das Bundesinnenministerium sowie den Bundesforschungs-Minister über den Verbleib des Objektes, doch in Bonn wußte niemand bescheid. Unter dem Druck der Reuter-Agenturmeldung schob dpa am nächsten Tag die Erklärung aus Braunschweig nach, wonach der kosmische Findling Teil einer "Raketendüse" gewesen sei, was sicherlich auch stimmt. Was aber der Verbleibt des Obejektes anging, ist seither alles im Trüben verblieben. Man kann durchaus davon ausgehen, dass die Amerikaner sich das Teil geangelt haben.

Zehn Jahre vor dem Zusammenbruch der Sowjetunion und des Warschauer Pakts stand die Welt gerade mittels einer wahnwitzigen Rüstungsspirale an der Wand und die Isolation des Riesenreichs unter dem russischen Bären war vollkommen wie nie zuvor, sodass natürlich der aktuelle und augenblickliche Entwicklungsstand sowjetischer Raumstreitkräfte Anlaß zur flotten Bergung des space debri gab. Und dabei war es den Verantwortlichen völlig schnurzegal, ob sie damit gegen internationale Verträge verstoßen, wir berichteten bereits im gedruckten CR 227 darüber: ALLES was mit MiIitär-, Luftfahrt- und Raumfahrt-Technologie im weitesten Sinne zu tun hat, fällt nicht nur in den Vereinigten Staaten unter den Sicherungsschirm der "nationalen Sicherheit", und um diese nationale Sicherheit zu gewährleisten, leistet man sich auch manchen Vertragsbruch, da seit Sputnik (Oktober 1957) das Rennen in den Weltraum nicht nur ein wissenschaftlich ausgetragen wurde, sondern ursächlich strategisch-militärisch vorangetrieben worden ist. Raketen befördern nämlich nicht nur Astronauten und wissenschaftliches Messgerät in den Kosmos, sondern auch Kriegsgerät, sprich Sprengköpfe! Im Zeitalter des Kalten Kriegs war natürlich der nukleare Sprengkopf die äußerste Bedrohung, die mittels Raketentechnologie einem potentiellen Feind den Garaus bereiten sollte und damit die Führungsstäbe in allen Lagern bittere Sorgen bereitete.

Fortsetzung folgt...

Externe Links

http://www.youtube.com/user/elheadless#p/a/u/1/xdyw1rcvBhg
http://www.youtube.com/watch?v=xdzpDfpeBOM
http://cenap.alien.de/10.htm
http://www.youtube.com/watch?v=VwrWlm-tljQ
http://www.youtube.com/watch?v=bxPAdmlZCHI
http://www.youtube.com/watch?v=qoLKsB1z5Ak
http://www.youtube.com/watch?v=lfY8IQF3lPU
http://www.youtube.com/watch?v=04pUqtE22HM
http://www.youtube.com/watch?v=ah69cgVg4Ow
Hypnose Frankfurt am Main

Views: 3733