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25.04.2010


    
Welche Komponenten der UFO-Magie begegnen uns nur heute wieder?

Historie und Cover Up: Das verschwiegene "UFO-Gedicht" von Gray Barker: ´UFOs sind ein Eimer voller Scheiße´ / Thema: Atomkrieg aus Versehen - Stanislav Petrow: Der Mann, der die Welt rettete!

Sonntag, der 25.April 2010 - auch heute heißt es wieder: Vorfahrt für Vernunft, deswegen sind Sie ja auch hier, beim kontroversen FLUCH DER UFOLOGIE mit fünf Buchstaben; einem spezialisierten sowie ungewöhnlichen Teil der ´UFO-´Bewegung´ mit kritischer und skeptischer ´Feuerkraft´ als kraftvoller Waffe der UFO-Phänomen-Erforschung - quasi wie aus der legendären ´Tommy-Gun´ der ´US Airborne´ (Fallschirmjäger als effektive Kampftruppe), die eine fatale Wirkung auch wegen ihrem Kaliber auf einen Gefechtsgraben hatte. Doch wie sich der Job des klassischen Fallschirmjägers durch Kampfhubschrauber-Angriffe auf dem ´Battlefield´ auflöste und änderte, hat sich unser Potenzial im Zuge der Jahrzehnte verändert. Heute sorgt unsere Kaliber der Mission aber noch reichlich für ufologische Verwirrung und sorgt für Kopfschmerzen - die wir aber bekanntlich schnell unter dem Slogan "Fire & Forget" kurieren können. Doch ob wir als ufologische ´Air Cavalery´ zur "Ersten Liebe" oder dem "Herzblatt" als ´Schwarze Schafe" der UFOlogie-Getreuen der Szene und im Himmelreich jemals werden mag ernsthaft anzuzweifeln sein, wie wir selbst wissen!

Die Frage des Tages war: Würden sich ähnliche Melde-Himmelsereignisse tun, wie vor einer Woche am DSDS-Finalwochenende? Bundesweit gab es ja perfektes Grillwetter am blauen Himmel. Früher (= noch vor einem Jahr war dies!) war dies die Zeit der Himmelslaternen-Einsätze z.B. bei Hochzeitsfeiern und Grillfeten, die dann subjektive UFO-Impressionen durch unerkannte IFOs den zufälligen Beobachtern vermittelten und zum UFO-Geschwätz führten. Und schon kam dies auf, heijeijei:

Feuerwehrübung und der Waldbrandalarm durch die "glühende Himmelspest"

Der ´Sauerland-Kurier´ ( http://www.sauerlandkurier.de/erste... ) jedenfalls berichtete schon einmal dies:

>Erste Übung des Jahres

Anlässlich des 35-jährigen Bestehens der Jugendfeuerwehr Wilnsdorf fand gestern eine Großübung aller elf Jugendabteilungen der Gemeinde statt. Der Leiter der Feuerwehr Wilnsdorf Christian Rogalski sowie der Kreisjugendfeuerwehrwart und zugleich Gemeindejugendfeuerwehrwart Rainer Wick begrüßten 130 heranwachsende Brandbekämpfern und deren Betreuer. Den Grußworten folgte die Übernahme von 13 Jugendlichen in die Einsatzabteilung ...

Nach der offiziellen Übernahme folgte die große Einsatzübung. Als Szenario wurde angenommen, dass trotz des Verbots der so genannten "Himmelslaternen" fünf dieser unberechenbar fliegenden Brandkörper anlässlich eines Geburtstages auf die Reise geschickt wurden. Durch ungünstige Wind- und Wetterverhältnisse kamen sie nicht schnell genug auf die gewünschte Reisehöhe und gingen zum Teil im Waldgebiet "Am Haardtchen" und im Wiesenbereich "Hinter der Haardt" nieder. Dies hatte zur Folge, dass aufgrund der Trockenheit der letzten Tage der Wald und das angrenzende Wiesengelände in Brand gesetzt wurden...

Aufgrund des großflächigen Brandobjekts wurden sämtliche Jugendgruppen der Feuerwehr Wilnsdorf von der als ersten an dem Übungsobjekt eingetroffenen Jubiläumswehr zur Unterstützung angefordert. Und sie machten ihre Sache gut: Die Leitung war mit dem Ablauf der Übung und den gezeigten Leistungen sehr zufrieden.<

Da werden einem die Knie ganz weich...

Es ist wieder ein Thema unserer Tage, gerade hier in Deutschland und deswegen gab es eben erst eine Menschenkette gegen Atomkraft: 120.000 Demonstranten - Die Anti-Atomkraft-Bewegung lebt! Massenprotest gegen Kernenergie: Mit einer 120 Kilometer langen Menschenkette in der großen Handreichung (da ist eine Kettenreaktion gegen Atomkraft angelaufen) haben Atomkraftgegner am Samstag für das Abschalten der Meiler und gegen längere Laufzeiten demonstriert. An dieser Aktion "120.000 beim Maskenball am ´Geilen Brüter´", die das Atomkraftwerk Krümmel in Schleswig-Holstein quer durch Hamburg bis zum AKW Brunsbüttel verband, wurde die Anti-Atombewegung mobilisiert. Die Proteste richten sich gegen Pläne der für mich schwarz-gelben ´Alien´-Koalition, den Ausstiegsbeschluss aus der Atomenergie zu ändern und die Nutzung der Atomkraft auf unbestimmte zeit zu verlängern. Die von der früheren rot-grünen Regierung mit der Atomwirtschaft geschlossene Vereinbarung sieht vor, dass in Deutschland nach 2022 kein Strom mehr aus Kernenergie gewonnen werden soll... Einst schrieb ich einmal: Subjekt und Objekt stehen offenbar in einem emotionell aufgeladenen, geheimnisschwangeren Beziehungszustand mit- oder zueinander. Dies wird im nachfolgenden Fall bei diesem Vorlauf ganz klar:

Zeitgeschichte - Damals war es fast soweit: Atomkrieg durch falsche Flugobjekte!

Das Wort vom "Atomkrieg aus Versehen!" steckt mir noch aus der Zeit der ´Kalten Kriegs´-Epoche in den Knochen {gerade auch wegen der UFO-Frage und der weiterführenden Fragestellung ´Geheimdienst-Behandlung des Themas´, Stichworte: UFOs auf Radar oder ´Flying Saucer´-Invasion 1952 in Washington, siehe auch http://cenap.alien.de/cenapnews/zei... - http://cenap.alien.de/cenapnews/zei... - http://cenap.alien.de/cenapnews/zei... , zudem wird auch dies noch einiges enthüllen: http://cenap.alien.de/cenapnews/zei... }!

Und jetzt wurde es plötzlich wie aus dem heiteren Himmel heraus wieder aktuell, als diese Geschichte vom ´Spiegel´ und dem Autor Benjamin Bidder ( http://einestages.spiegel.de/static... - lesen Sie dort auch die verlinkten Artikel zur umfeldlichen Militärgeschichte) ausgepackt wurde:

>Der Mann, der den dritten Weltkrieg verhinderte

Atomraketen im Anflug: Im September 1983 erlebte Stanislav Petrow den Alptraum. Die sowjetische Frühwarnzentrale meldete den Start amerikanischer Raketen. Die Apokalypse? Oder nur ein Fehlalarm? Dem Oberst blieben Minuten, um die wohl wichtigste Entscheidung des 20. Jahrhunderts zu treffen. "Der Himmel", sagt Stanislaw Petrow, 70, Sohn eines sowjetischen Kampfpiloten, Oberst a.D. der Luftabwehrstreitkräfte, ein Weltenretter im Ruhestand, "der Himmel hält immer Überraschungen bereit." So wie damals, als der Himmel ihn zu täuschen versuchte, aber Petrow ihm auf die Schliche kam. Er hat sich nicht blenden lassen. Es war 1983, der Kalte Krieg steuerte gerade auf seinen Höhepunkt zu. Die Sowjets hatten seit Mitte der siebziger Jahre mehr als 400 Raketen des Typs SS-20 "Saber" in Dienst gestellt, Spitzname: "Schrecken Europas". Zwei Drittel der modernen Raketen waren auf Westeuropa ausgerichtet, auf Ziele wie London, Paris, Bonn. Jede Rakete verfügte über eine Sprengkraft von bis zu einer Megatonne, 50-mal mehr als die 1945 über dem japanischen Nagasaki abgeworfene Atombombe "Fat Man". ...

Moskau rechnete jederzeit mit einem Atomangriff

Der Westen reagierte auf die SS-20-Bedrohung seinerseits mit Aufrüstung - und ließ in Europa Pershing-II-Raketen aufstellen: In Washington führte seit 1981 Ronald Reagan das Zepter, der 40. Präsident der USA wollte die Sowjetunion - das "Reich des Bösen" - in einem Wettrüsten in die Knie zwingen. Die Stimmung war aufgeheizt, Moskau rechnete jederzeit mit einem Überraschungsangriff der USA, Sowjetführer Juri Andropow war überzeugt, Amerika plane den Erstschlag. Noch als Chef des sowjetischen Geheimdiensts hatte er deswegen Operation "RJAN" gestartet: Mitarbeiter der KGB-Residenturen spähten seit 1981 rund um die Uhr Regierungseinrichtungen in den Hauptstädten des Westens aus. Überstunden hochrangiger Beamter und nachts hell erleuchtete Bürofenster galten ebenso als Alarmzeichen wie ein erhöhtes Briefaufkommen bei der Post und massenhafte Einlagerung von Lebensmitteln. Es hätten Vorbereitungen für einen Angriff sein können. Wo Oberst Petrow arbeitete - davon hatte seine Familie keine Ahnung. Frau Raissa und die beiden Kinder stellten nie Fragen. Am 25. September 1983 verabschiedeten sie Petrow, um 20 Uhr begann seine Schicht in Serpuchow-15. Der Ort, rund 90 Kilometer südlich von Moskau, war auf keiner frei erhältlichen Landkarte verzeichnet, eine geschlossene Stadt, errichtet um einen Stützpunkt der Streitkräfte der Luftverteidigung. Hier befand sich die Zentrale des satellitengestützen Raketenwarnsystems "Oko", hier diente Oberst Petrow.

Der Feind soll früher sterben - das ist die Logik des Kalten Krieges

Obschon vom Rang Offizier, war Petrow selbst Zivilist, ein studierter Ingenieur. "Die Welt kann froh sein, dass ich in dieser Nacht das Kommando geführt habe - und kein dumpfer Militär", sagt Petrow heute. Vielleicht hätte ein Militär anders entschieden, streng nach Vorschrift, vermutlich falsch. Petrow dagegen vertraute seinem Gefühl. Der Nutzen von Frühwarnsystemen wie "Oko" war damals begrenzt. Dessen Satelliten können einen bevorstehenden Nuklearschlag zwar rund zehn Minuten früher melden als die klassische Radarüberwachung, doch ihn verhindern, die Raketen abfangen, das konnte "Oko" nicht. Immerhin konnte man den vernichtenden Gegenschlag früher starten, als wenn man sich nur auf Radarüberwachung stützt, Dutzende Millionen Menschen auf der Seite des Feindes stürben dann wenige Minuten früher. In der Logik des Kalten Krieges ist das ein Fortschritt. Nachdem die Amerikaner als erste ein eigenes Frühwarnsystem in Betrieb genommen hatten, arbeiteten die Sowjets fieberhaft daran, den Rückstand wettzumachen. Ab 1972 wuchsen in Serpuchow-15 die Antennen von "Oko" in die Höhe, Petrow war von Anfang an dabei. Die Computerprogramme stammten von ihm, und auch das Handbuch zur Bedienung des neuen Systems. Für Petrow war es der Job, den er sich stets erträumt hatte. "Ich war so glücklich, als ich erfuhr, dass ich mit dem Kosmos zu tun haben würde."

Sirenen künden vom Beginn der Apokalypse

Doch an jenem 26. September verwandelte sich der Traum in einen Alptraum. Kurz vor Mitternacht jaulten die Sirenen, auf dem 30 Meter messenden Bildschirm vor Petrow leuchteten rote Buchstaben auf: START. Das System hatte den Abschuss einer Atomrakete von einer US-Basis registriert. Spionagesatellit Kosmos 1382, seit einem Jahr im All, meldete den Beginn der Apokalypse. 25 Minuten blieben bis zum Einschlag, irgendwo in Russland. Im Kontrollzentrum Serpuchow-15 richteten sich die Augenpaare von 200 Mitarbeitern auf Oberst Petrow. Dass ein Atomschlag stattfinden würde, schien damals nicht nur möglich, sondern sogar höchst wahrscheinlich. Russische Spione hatten kurz zuvor von einem geplanten Großmanöver der Nato erfahren. "Able Archer 83" sollte Ende November starten - und einen Atomkrieg simulieren. Den nervösen Machthabern in Moskau galt dies als Beweis westlicher Angriffsvorhaben. Wie nervös die Finger am Abzug waren, zeigte der Abschuss eines südkoreanisches Passagierjets Anfang September. Wohl versehentlich war Korean Airlines Flug 007 in russischen Luftraum eingedrungen. Moskau fackelte nicht lang und gab den Kampfpiloten den Angriffsbefehl, 269 Menschen starben.

Falscher Alarm oder totale Vernichtung?

Petrow jedoch bewahrte Ruhe. Er erhob sich von seinem Pult. Jeder seiner Untergebenen sollte ihn sehen. Er konnte jetzt keine Panik gebrauchen, er brüllte: "Hinsetzen! Weiterarbeiten!" Petrow dachte in diesem Moment weder an die Millionen möglicher Opfer eines Nuklearkonflikts noch an seine Familie, er dachte an Teelöffel: Niemand löffelt einen Wassereimer langsam mit einem Teelöffel aus, sagte er sich leise, niemals würden die USA einzelne Raketen auf die UdSSR feuern. Ein nuklearer Angriff würde mit der Vernichtungskraft von Hunderten Raketen gleichzeitig erfolgen, so hatte er es gelernt. "Nur: Sicher war ich mir in dem Moment natürlich nicht", erinnert sich Petrow. Dann rief er seinen Vorgesetzten an. "Es ist ein falscher Alarm", rapportierte Petrow. Die Leitung knisterte. "Verstanden." Als Petrow auflegte, jaulten die Sirenen erneut: Kosmos 1382 meldete den zweiten Raketenstart und wenig später den Anflug drei weiterer Raketen. Die Systeme in Serpuchow-15 liefen einwandfrei, sie melden keine Fehler. Petrow misstraute den Riesenrechnern, die in 16 Schränken leise schnurrten, dennoch: "Wir sind klüger als die Computer. Wir haben sie geschaffen."

750 Millionen Tote, 340 Millionen Verletzte - die Bilanz eines Atomkriegs

Niemals war die Welt der atomaren Vernichtung näher als in dieser Nacht, sagt Bruce Blair, US-Abrüstungsexperte und heute Chef des World Security Institute. "Die oberste sowjetische Führung hätte, wenn sie über einen Angriff informiert worden wäre und da sie binnen Minuten einen Entschluss fällen musste, die Entscheidung für einen Vergeltungsangriff getroffen." Andropow, der damals bereits vom Krankenbett aus regierte, hätte wohl den "roten Knopf" gedrückt - und damit einen tatsächlichen Nuklearschlag der Amerikaner provoziert. Der SPIEGEL berichtete 1983, was ein Atomkrieg für die Welt bedeuten würde: Rund 5000 Sprengköpfe würden über dichtbesiedelten Gebieten in Nordamerika, Europa und Asien niederregnen, 1124 Städte, praktisch alle Zentren mit mehr als 100.000 Einwohnern, würden ausgelöscht. Der Cambridge-Mediziner Hugh Middleton rechnete weltweit mit 750 Millionen Toten und 340 Millionen Verwundeten. Doch dank Stanislaw Petrow kam es nicht dazu. Nach wenigen Minuten bestätigen die Radarsysteme seine Einschätzung. Es war ein Fehlalarm. Vermutlich täuschte ein von einer seltenen Wolkenformation reflektierter Sonnenstrahl das sowjetische Warnsystem, Satellit Kosmos 1382 deutete den Lichtblitz als Start einer Rakete.

Tadel von der eigenen Führung, Ehrung vom Klassenfeind

Oberst Petrow hat seiner Frau Raissa nie erzählt von jener Nacht und den fünf Raketenphantomen, der Vorfall unterlag der Geheimhaltung. Erst 1998 enthüllte ihn Generaloberst Juri Wotinzew, damals Petrows Vorgesetzter, in einem Interview. Raissa aber starb schon 1997 an Krebs. Petrow wohnt jetzt in Frjasino, einem Vorort von Moskau. Er lebt zurückgezogen, einsam. Der alte Oberst hat einen Fetzen Firmament an die speckige Küchenwand gepinnt, er klebt gleich neben der alten Marienikone, eine Karte des Sternenhimmels. "Etwas ergreift mich noch immer", sagt Petrow, schlohweißes Haar, buschige Brauen, "wenn ich in den Kosmos schaue." Petrow bekam damals für seine Heldentat keine Orden, sondern einen Tadel - weil er vergaß, seine Beobachtungen im Dienstbuch festzuhalten, während die Alarmsirenen schrillten. Die Ehrungen folgen erst später - vom einstigen Klassenfeind. Nach dem Bekanntwerden des Zwischenfalls sandten dankbare Westeuropäer und US-Bürger Fanpost ins Städtchen Frjasino. Eine Britin schickte ein Pfund Kaffee, ein Amerikaner einen Englischkurs - und Hollywoodstar Kevin Costner 500 Dollar. Petrow reiste nach New York, erhielt dort den "World Citizens Award".

"Der Mann, der die Welt rettete" nannten ihn die Zeitungen aus Übersee, und "Stan the Man". "Glauben Sie mir", sagt Petrow, "ich bin kein Held. Ich habe nur meine Arbeit getan." So sieht er es. Alle anderen wissen: Er hat die Menschheit vor einem nuklearen Inferno bewahrt.<

Thunder Over Louisville 2010 - Lima Lima Night Demo

Achtung, nächster Wahnwitz: Wieder Night-Airshow im Bild, siehe - http://www.youtube.com/watch?v=868C... . Wow! Und so sah dies bei der Vorführung vor einem Jahr aus: http://www.youtube.com/watch?v=2tis... . Und dies ist am Tageshimmel, was dahintersteckt: http://www.youtube.com/watch?v=Q3YI... . Und hier können wir mehr über diese Big Boys sehen: http://www.youtube.com/watch?v=ejvO... / http://www.youtube.com/watch?v=DH-q... / http://www.youtube.com/watch?v=nSLL... Unglaublich: Wieder einmal ein Unterschied wie Tag und Nacht... ;-) Was dies immer ausmacht, gewaltig! Es ist wie die Differenz zwischen UFO und IFO, uff... Und welche Erinnerungen werden da schon wieder bei den Experten wach? Natürlich an die tollen Hunde um die UFO-Airshow´s vom Hudson Valley (Mitte der 80er), welche schon selbst einen legendären UFO-Mythos bildeten, siehe bzw lese auch: http://cenap.alien.de/cenapnews/zei... - http://cenap.alien.de/cenapnews/zei... - http://cenap.alien.de/cenapnews/zei... ! Klare Sache, dies ist einmal mehr nichts für das Nervenkostüm der ´UFO-Talibans´, den ´Flying Saucerers´, UFOlogie-Hardcore-Leuten, UFOlogen/Exologen und jenen, die den Schulterschluß mit diesen ideologisch sowie soetwas von naiv üben!

Beim ´Thunder Over Louisville 2010´ war übrigens auch Bill Leff mit seinem Motorsegkler in der ´UFO-Beleuchtung´ am Abend bei der Airshow zugange: http://www.youtube.com/watch?v=YQnh... . Cool Stuff nach diesem hübschen Tag bei uns!

Ein weiterer sowie weiterführender Beitrag zur UFO-Kunde

Von der Esoterik zur Anomalistik der UFOs, Teil 4 (Die gute alte Zeit der ´Golden Days´ der ´Flying Saucerers´)

... Am produktivsten war damals also Barker gewesen, auch wenn er mit ´Saucerian Press´ nur einen Kleinverlag führte, aber hier hatten viele ihre Chance. Er setzte Themen und die Agenda, auch wenn er hinter den Kulissen poetische Gedichte wie Nachfolgendes an seine besten Freunde verschickte, um sich über die ganze Szene lustig zu machen. Man kann nachfolgendes "Gedicht an die UFOlogie" als hart empfinden und man wird ihm ziemlich viel Frustration entnehmen, aber man darf nicht vergessen, dass Barker, Moseley und die Bande um sie herum, zu den Motoren der amerikanischen UFOlogie in den 1950er und 1960er Jahren des vergangenen Jahrhunderts zählten und sie Teilaspekte prägten während sie in Wirklichkeit von ganz anderem Kaliber waren und über ihr Business sich schräg lachten. Ähnliches stellte frustriert auch Ian Mrzyglod vom ´The Probe Report´ aus England Mitte der 1980er Jahre fest, als er sein Hobby aufgab, weil allzuviele Falschspieler im Gebiet unterwegs sind, die sich "objektiv und ehrlich" geben und von ihrer Gemeinde auch genauso abgefeiert werden, obwohl sie ganz andere Gedanken haben über das was sie machen und über ihre Kundschaft.

Das "UFO-Gedicht" - bizarr: ´UFOs sind ein Eimer voller Scheiße´

"Ihre Gefolgschaft sind Perverse, Monogame, Säufer und Künstler des schnellen Dollar

Wahre Gläubige, objektive Gläubige, Gläubige ans Neue Zeitalter, Keyhoe-Gläubige

Zum Schweigen gebracht durch die drei Männer in Schwarz, wenn sie gerade masturbieren und von den Space-Brothers träumen

UFOs sind ein Eimer voller Scheiße

Die Luftwaffe untersucht UFOs und gab einen Bericht in Polizei-Sprache heraus, der übersetzt "UFOs sind ein Eimer voller Scheiße" heißt

Meade Layne ist ein Eimer voller Scheiße

Lex Mebane ist ein Eimer voller Scheiße

James W.Moseley ist ein Eimer voller Scheiße

Richard Ogden ist ein Eimer voller Scheiße

Ray Palmer ist ein Eimer voller Scheiße

Und ich sitze hier, schreibend, während die Scheiße meinem Gesicht in großen Strömen herunterläuft."

Gray Barker´s eigenen Werke wie "Chasing the Flying Saucers" und "Book of Saucers" sorgten für reichliche Debatten in der UFOlogie. Religiös-orientierte Leute wie "Dr." Frank Stranges (welch ein glücklicher Name) veröffentlichten hier ihre Werke und kultivierten so den Markt für sich indem sie behaupteten, dass die Außerirdischen nichts weiter als eine Art Engel sind und bereits der Allmächtigte uns Schutzengel zuwies. Stranges schrieb sein Büchlein über Valiant Thor namens "The Stranger at the Pentagon", die Story über einen Venusianer, der drei Jahre lang im US-Verteidigungs-Ministerium lebte und den Präsidenten Eisenhower wie Nixon vorgestellt wurde, die aber nichts auf ihn gaben. Enttäuscht flog also Commander Thor am 16.März 1960 wieder mit seiner Fliegenden Untertasse zu seinem Heimatstützpunkt zurück. Doch die großen Verlage nahmen sich langsam immer mehr anderen Gebieten der UFOlogie an und die Kontaktler hatten es immer schwerer, sich durchzusetzen. Zum Glück wurde da gerade das Kontaktlerthema in Europa populär und man konnte fleissig Lizenzen dorthin verkaufen. Parallel einher entstanden dort eigenständige Bücher, die sich immer entlang der amerikanischen Linie orientierten und damit Erfolg hatten. Erst kam Coca Cola, dann kamen die UFOs, dann Superman und schließlich der Big Mac. Europäische Verleger fanden schnell heraus, das sie selbst mit südamerikanischen Kontaktlern in Europa und in Amerika Geschäfte machen konnten. 1959 brachte Neville Spearman in England erfolgreich das Buch "My Contact with Flying Saucers" von einem Dino Kraspedon aus Brasilien heraus. Geschickt wurde das Buch in einer Artikelserie in der damals berühmten ´Flying Saucer Review´ (FSR) promoted. Sechs Auflagen verkauften sich. Auch Kraspedon ging den Weg von Adamski, Fry und Bethurum etc und bot kosmische Botschaften der Raumbrüder an. Die frühen Kontaktler und ihre Gefolgschaft zeigten in Wirklichkeit wenig Interesse am eigentlichen UFO-Problem, sondern nutzten es nur aus, um eine Zuhörerschaft zu gewinnen - ein Trick dabei war der Vorwurf einer Vertuschung der von ihnen vorgetragenen Wahrheit durch die Regierung, dem Militär und den Geheimdienst-Organisationen. Dieser psychologisch geschickte Kunstgriff funktioniert auch heute, um von der eigenen Beweisnot abzulenken und anderen, externen Kräften die Schuld zuzuweisen, weil die UFO-Gläubigen nichts beweisen können. Zudem erhöht es das Interesse und die Spannung am Thema grundsätzlich. Fast alle behaupten "Nachforschungen" betrieben zu haben, die die geheime Konspiration über die Vertuschung der Wahrheit (ihrer Wahrheit) belegen würden, um sich selbst mehr "Glaubwürdigkeit" zu geben.

Die Kontaktler und ihre Fans hielten sich auch aus allen wirklichen Forschungsanstrengungen heraus, weil sie ja die Wahrheit kannten: Fliegende Untertassen sind außerirdische Raumschiffe liebevoller Weltraumbrüder. So hatten die meisten von ihnen auch nichts mit der US-Luftwaffe oder anderen UFO-Phänomen-Untersuchern zu tun und keine Zeit mit ihnen zu spielen. Einzig und allein ging es um ihre Botschaft der Erleuchtung und Erweckung die sie weitergeben wollten. Sie waren als Missionare unterwegs. Zusammengnommen bildeten die Kontaktler und ihre Gefolgschaft die so genannte "Flying Saucer Movement" und hatte nichts mit den ernsthaften Annäherung an die UFO-Kontroverse gemein. In ihrer Mitte standen die Kontaktler als ganz besondere, unabhängige Evangelisten. Der durchschnittliche Kontaktler dieser Ära bediente sich aus bereits erreichbaren Quellen der Pop-Kultur und warf alles zusammen um sich dann als Fokus einer psychischen/religiösen Visons-Erfahrung auszugeben. Die Bibel, wissenschaftliche Erwartungen über die Natur des außerirdischen Kontakts, spirituelle und theosophische Theologie wurde mit purer Fantasie gemischt um die größen Ängste der Epoche aufzugreifen - wie die Atomangst. Die Kontaktler der 50er Jahre setzten einfach die spirituellen und theosophischen Konzepte der vorausgehenden Jahrzehnte in neuen Kleidern fort und fanden ihre Nische eher bei Abweichlern der populären Religionen als bei jenen Leuten die seltsame Objekte am Himmel sahen oder sie erforschen wollten. Die außerirdischen Besucher denen die Herrschaften Adamski, Menger oder Angelucci begegneten zeigten ein großes Interesse daran die Menschheit vor der atomaren Selbstvernichtung zu bewahren. Praktisch eingegriffen haben sie freilich nicht, aber kosmische Sprüche in Form von Botschaften abgesetzt. Hier stellt sich also die Frage, ob im Fall der Kontaktler die Außerirdischen von venus, Mars oder Saturn nichts weiter als menschliche Phantasiegebilde waren, die zu Symbolen für die Menschheit werden sollten um ihr gewiße Mißstände aufzuzeigen und UFOs als weiteres Symbol für die Erlösung irdischer Probleme zu nehmen. Die Kontaktlertum-UFOlogie ist sonach nur eine Art besondere Science Fiction zur Realitätsflucht von Menschen mit persönlichen Problemen, die sich mit dem Fremden beschäftigen, wobei fremde Wesen und außerirdische Raumschiffe seit jeher das Haupttheme der SF ist. Aus dem Nichts manifestierte und fast schon herbeigeredete Zeichen einer "kosmischen Beachtung" des Menschlein in Anbetracht einer aus den Fugen geratenen Welt und eines aus den Fugen geratenen persönlichen Lebens um alles wieder ins rechte Lot zu rücken... Was wir hier erleben ist eine Art kosmische Religiosität zwischen kopernikanischem Schock und Atomangst. Uralte Ängste und Sehnsüchte der Menschheit schaffen sich hier eine eigene Mythologie im wissenschaftlichen Gewand um sich in der Neuzeit eine Ausdrucksform zu suchen. Hier zeigt sich die UFOlogie als Irr- oder Glaubenslehre.

Weshalb waren diese Geschichten damals so erfolgreich, auch wenn physikalische Behauptungen aufgestellt wurden, die barer Nonsens (dafür aber romantisch angelegt) waren? Auf jeden Fall spielen die Medien eine große Rolle, weil sie die Storys der Kontaktler verbreiteten und damit ein beständiges Interesse über die "Informationen" jener Kontaktler erzeugten. Damit gehen sie Hand in Hand mit der Öffentlichkeit, die einen "okkulten Hauch" geradezu romantisch liebt und sich deswegen mit den in den Medien als "gut" verkauften Storys beschäftigt. Zudem war der Zeitpunkt exakt richtig gesetzt, weil die Menschen über den irdischen ´Scheibenrand´ hinausblickten und zu Beginn des Space Age die dunkle Schwärze des Kosmos mit Leben besetzten, geradezu rauschartig. In diesem Klima gediehen die ´Fliegenden Untertassen´-Storys nicht nur für Hollywood´s Filmindustrie, sondern auch für die Medien allgemein. Da die Öffentlichkeit so gut wie nicht aufgeklärt ist und kaum kritische Hintergrundinformationen zur Hand bekommt wird sie schnell "gläubig" und verfällt dem Aberglauben nur zu gern, wenn die damit verbundene Vorstellung Herz und Seele ergreift. Was bleibt ihr auch übrig, wenn ihr keine alternativen Erklärungen und Lösungen geboten werden und sie zudem die Ignoranz von entkräftenden Beweisen übt, da sie den Aberglauben und die Irrlehre liebt? Hinzu kommt der Hang der Menschen sich neuen Religionen hinzugeben, weil die alten Kirchen sich den neuen Herausforderungen verweigern. Die Erfüllung suchten also manche in neuen Versprechungen, auch jenen die einen romantischen Anspruch aufweisen. Die hochentwickelten Raumbrüder, fast schon Engel und auf jeden Fall überirdische Wesen, boten sich also Ersatz an. Während der 50er Jahre war die "Kontaktlerbewegung" (contactee movement) im Mittelpunkt der öffentlichen Beachtung in Sachen ´Fliegende Untertassen´ gestanden, es war jene Ära als UFO gleich ´Fliegende Untertassen´ als Raumschiffe der Marsianer standen - ein Konzept welches von vielen UFOlogen übernommen wurde und sich bis heute in immer neuen UFOlogie-Zirkeln, den "Eingeweihten", hält. Kein Wunder also, wenn in solchen Fliegenden Untertassen-Vereinigungen alles zwischen Astrologie, Metaphysik, Mystik und Esoterik abgehandelt und geglaubt wird, weil es ihnen mehr über die "ethischen Werte" als um alles andere ging. Die Kontaktler erfuhren damals eine sensationalle Medienbeachtung und dominierten schließlich das Thema. Hierdurch bekamen UFO-Forscher auch einen schlechten Ruf und bsi heute müßen wir uns abstrampeln, um deutlich zu machen mit diesem speziellen Kult nichts zu tun zu haben. Die Priorität der Kontaktler war es bekannt zu werden und Geld zu verdienen. Als Resultat davon gab es eine bis heute ausstrahlende Rufschädigung für respektable UFO-Untersuchungen, die immer am Rand der "little green man" angesiedelt bzw missverstanden werden. Durch das Kontaktlertum kam der spöttische Faktor ins Spiel. Die Kontaktlerbewegung nahm einen großen Einfluss auf die Vorstellungen der Öffentlichkeit und Medien, hat damit also schweren Schaden nach innen wie außen angerichtet.

Dies unterstützte alles in Form von Glaubenshilfe den Untertassen-Kult

Auch wenn der inzwischen verstorbene Waveney Girvan in der März/April 1960-Nummer der ´Flying Saucer Review´ einen kritisch-skeptischen Artikel einbrachte und hier lauthals die ganze Adamski-Story anzweifelte und dessen ´Fliegende Untertassen´-Fotos als "Fälschungen" benannte, hatte dies für die Bewegung so gut wie keine Auswirkungen, auch wenn ansonsten das britische ufologische Vorführjournal immer wieder gerne zitiert wurde, um die Ernsthaftigkeit der ufologischen Forschungen zu betonen. In der Folgeausgabe für Mai/Juni 1960 nahm sich David Wightman den Adamski-Scoutship-Fotos an und stellte fest, dass dieses Gebilde verdächtige Ähnlichkeit mit einer technischen Zeichnung hatte, die bereits 1910 auf dem Titelblatt des ´Electrical Experimanter´ aufgetaucht war - Jahrzehnte bevor der Begriff "flying saucer" überhaupt erfunden wurde. Niemand will behaupten, dass die genannte Zeitschrift 1910 schon Untertassen vorweggenommen hatte, sondern es darum, dass das Konzept für Fahrzeuge in Untertassengestalt durchaus weit vor der UFO-Ära umhergeisterte. Lonzo Dove, Berufsfotograf und Amateurastronom, der im amerikanischen Virginia lebte, baute bereits im Jahr 1932 das Modell einer ´Fliegenden Untertasse´ aufgrund des Titelbildes des ´Electrical Experimanter´ und fotografiert es am 20.November. Erst 1947, als sich die Berichte über ´Fliegende Untertassen´ häuften, nahm Dove mit Leuten einer Korrespondenz auf, die sich für derartige Phänomene interessierten und verschickte Abzüge und erklärte darin, wie diese entstanden. Dove spekulierte darüber, was es mit den ´Fliegenden Untertassen´ auf sich haben mag und verschickte seine Fotos von 1932 als Grundlage. Zu den Korrespondenten gehörte damals schon Clara Louis John als Herausgeberin des Okkultmagazins ´The Little Listening Post´ aus Washington (woraus sich übrigens ganz gerne die deutschen ´UFO-Nachrichten´ der Fam.Veit bedienten), die enge Kontakte zu - ja - George Adamski hielt und als Ghostwriter für sein erstes Buch wirkte. Offenbar fühlte sich Adamski dadurch angeregt. Wie auch immer, verschiedene Menschen besaßen genaus wie George King Modelle des Adamski´schen Scoutships.

Ein wichtiger Faktor, der hier mit reinspielt ist der Fall des amerikanischen Physikers Thomas Townsend Brown, der sich in den Bereich der "Elektrogravitation" ab 1920 vorwagte, aber von seinen Kollegen im universitären Betrieb als komischer Kautz angesehen und nicht ernstgenommen wurde (aber genau solche Menschen ziehen UFOlogen und UFOlogie wie magisch an, siehe so auch das Beispiel MUFON-CES und Heim). Dennoch ließ er wie besessen nicht von seiner Ideenwelt ab, erhielt 1923 von Professor Paul Alfred Biefeld den Auftrag bestimmte Grundlagenexperimente durchzuführen und konstruierte 1926 einen von ihm als "Raumfahrzeug" benannten, derart ausgefallenen Flugkörper, dass unsere heutigen Flugmaschinen dagegen antiquiert erscheinen. Wie er behauptete bestand dieses Raumfahrzeug aus einem Antriebs- und Steuerungssystem, wozu es die Veränderung und Verstärkung der elektrischen Polarisation im Bereich der Experimente zur Elektrogravitation nutze. Dies nannte er den Brown-Effekt (auch Biefeld-Brown-Effekt), der sich immer nach dem positiven Pol ausrichtet, der sich bei jeder Richtungsveränderung entsprechend verlagerte. Brown experimentierte mit den unterschiedlichsten Formen, bis sich die für seinen Flugkörper geeignetste herauskristallisierte, die Scheibenform. Das von Brown entwickelte Objekt wird als Modell sogar in von Buttlar´s 1999 erschienenem vgs-Buch "Projekt Aurora" auf S.140 abgedruckt und ist für uns ein wertvolles Dokument - es zeigt nämlich nichts weiter als das Venusier-Scoutship aus der Adamski-Saga bzw ist die Ähnlichkeit frappierend! Adamski hat nicht nur davon angekupfert, sondern auch die Antriebsmotorik-Theorie von Brown übernommen. Das Brownsche Raumfahrzeug schien der Theorie nach unabhängig von der irdischen Schwerkraft über ein eigenständig funktionierendes Elektrogravitationsfeld zu verfügen. Das heißt, Beobachtungen zufolge soll dieses zukunftsweisende Flugobjekt "auf Wunsch" beschleunigen, abbremsen, im Zickzackflug fliegen, starten bzw sich fortbewegen können, ohne dass die im Schwerefeld der Flugscheibe befindlichen Insassen ´Unbillen´ ausgesetzt wären. Nach Browns eigenen Worten von 1938 geht dabei Folgendes vor sich: das Feld verhält sich wie eine Welle mit dem negativen Pol an der Oberseite und dem positiven Pol an der Unterseite. Genau dies hat Adamski simplifiziert übernommen, als er den Space-Brothers jene Erklärungen zu ihrem Raumschiffsantrieb in den Mund legte. Wie nun Adamski in den Besitz des Brown´schen Originals kam ist schwer zu sagen, aber aufgrund seiner langjährigen Aktivität im Feld des Grenzwissenschaftlichen sollte es nicht verwundern, wenn er etwaig sogar das Brown´sche Original später in die Hände bekam und es leicht verändert für seine Zwecke der Erstellung von Untertassen-Bildern nutzte. Sicher dagegen ist, dass das Brown´sche "Raumfahrzeug-Modell" vermisst wird und nicht mehr im Besitz der Familie Brown ist...

Anfang der 1960er griff langsam die Kritik und Verurteilung des ganzen Kontaktler-Gewäschs um sich, gerade auch die Story von Adamski wurde scharf angefahren und selbst die engsten Freunde um Adamski, die inzwischen eigene Kontaktler-Geschichten entwickelt hatten, lagen sich untereinander über Kreuz und nannten sich dann wechselseitig Lügner. Selbst Lou Zinsstag machte im September 1964 ihren Bruch als Adamski-Vertreterin für die Schweiz mit ihrem Guru: "Ich glaubte niemals an George Adamski, ich glaubte nur an das was er sagte. Aber viele seiner Freunde glauben an ihn wie an einen Gott, dies kann ich aber nicht." Der Knacks kam mit der Story über den Trip zum Saturn, der einfach unglaublich war und man bestens noch als "mentale Erfahrung, induziert durch Selbsthypnose" retten konnte. Viele Adamski-Fans nahmen ihn diese Geschichte übel und konnten nicht mehr daran glauben, weil ausgerechnet Adamski genau vor solchen Sachen früher gewarnt hatte, nun aber aus Gründen ein breiteres Publikum (Expansion) noch anzusprechen genau diesen Weg gegangen war, als er öffentlich immer mehr "verbrannte" und an Zugkraft verlor. Dazu griff Adamski zu Tricks, die einfach nur billig zu nennen sind. Er verschickte sich von einem selbstangemieteten Postfach aus selbst "anonyme Briefe" um sich selbst zu bejubeln sowie als echter Kontaktler zu bestätigen und diese Schreiben dann als Briefe von seinen "Boys" (den Venusiern) auszugeben. Dies war aufgeflogen, als Adamski das Postfach aufgab und Fans von ihm an die Post schrieben um zu erfahren wer dieses Postfach unterhalten hatte und dabei herauskam, dass dies Adamski selbst gewesen war. Für die die es erfuhren war dies ein Skandal sondersgleichen, aber die Szene unterdrückte diese Feststellung geschickt.

Im ´UFO Critical Bulletin´ (erschien in Sao Paulo, hatte aber wenig mit ufologischer Kritik zunächst am Hut) wurde schließlich von seinem Herausgeber Dr.Faria frustriert geschrieben, dass die Kontaktler fliegen können wohin sie wollen, aber nicht behaupten sollten auf der Venus gewesen zu seien und vor allen Dingen darüber keine Bücher schreiben: "Die wirtschaftlichen Gelüste der angeblichen Kontaktler wie Adamski, Kraspedon, Rossi, Villanueva oder Menger sorgen dafür, dass das ganze UFO-Gebiet ins Lächerliche gezogen wird." Alsbald warf er deswegen auch das Handtuch. Tatsächlich gab es daraufhin auch erste Stimmen die konsequenterweise auch äußerste vorsicht bei den "angeblich beobachteten Landungen" von Fliegenden Untertassen forderten, weil sich bereits "zuviel ins Reich der Märchen" auf dem UFO-Gebiet verlagerte, was von zu vielen UFOlogen nach wie vor zu ernst genommen werde. Genauso wie die Kontaktberichte stellten derartige UFO-Geschichten eine "derartige Zumutung für den skeptischen Durchschnittsbürger dar, dass es sehr begreiflich ist, wenn er dies alles als die tollsten Münchhausiden ansieht", die von einem "literarischen Gangsterum" ausgegeben werden, "welches aus der Wundersüchtigkeit der Menschen skrupellos Kapital schlägt": "Je ungewöhnlicher die behauptete Erscheinung, desto zuverlässigere Bezeugungen muß man verlangen. Das muß eiserne Forderung für die UFO-Forschung werden. Nur so kann sie ein solides Fundament erhalten." Dies schrieb etwa Mitte 1960 Friedrich Baumgartner im Weltraumboten nieder, doch leider hat sich bereits damals kaum jemand in der UFOlogie daran gehalten. In den späten 60ern waren aber die reinen Kontaktler-Geschichten "out", zum Glück kam da ein neuer Schwung durch die Hill´s rein. In den 80er Jahren wurde daraus ein neuer Dreh, die Entführungs-Story. Parallel einher gab es dazu auch neue (glaubhaftere) Aliens, damit war die Sache nochmals interessanter geworden. Wir sehen, dass es allein schon aus marktgerechten Ansprüchen immer neue Themen geben muß, immer neue Facetten müssen gefunden werden, um den Markt zu bedienen. Kein Wunder, wenn die UFOlogie fortlaufend neue Trends findet, um abgelutschte Themen zu ersetzen und das Interesse am Leben zu erhalten (auch wenn sich das Problem im Kern nicht lösen läßt, aber immer neue Versprechungen als Nebelbomben gezündet werden können um für Ablenkung und neue Begeisterung zu sorgen). Allein dies ist für sich gesehen schon sehr interessant, weil daraus sich die Interaktion zwischen Mensch, Markt und Aliens ablesen läßt. Doch irgendwie retteten sich einige in die Moderne hinüber, hier einige Beispiele:

Eugenio Siragusa - was Sie wissen sollten. 1982 nahm sich der französische UFO-Forscher Jean-Pierre LeTroadec in der August-Ausgabe der Zeitschrift ´Hypotheses Extraterrestres´ dem Fall an. Damals war Siragusa 65 Jahre alt, er wurde ursprünglich im sizilianischen Catana geboren und wurde dann dort Zollbeamter, weshalb er als Staatsbediensteter früh schon in den Ruhestand treten konnte. Bereits um 1950 wurde er Zeuge eines vorüberfliegenden kreiselförmiges UFO-Objektes, welches ihn anstrahlte. Von diesem Zeitpunkt an erlebte er eine "innere Stimme", die ihn in Kosmologie und Geologie unterrichtete. Aber erst am 30.April 1962 setzte der richtige Konatkt ein, dies an einem Hang des Ätna - ausgerechnet an Siziliens berühmten vulkanischen Schicksalsberg. Seitdem richtete er sein Leben daraus aus, die Menschheit auf die Begegnung mit Außerirdischen vorzubereiten - aber auch um laufend eine Endzeitkatastrophe anzukündigen. Dies hatten schon zig andere Kontaktler vor ihm versucht und als Legitimation für ihr Wirken ausgegeben. Von den außerirdischen Weisheiten erhellt gründete er das "Centro Studi Fratellanza Cosmica" (CSFC) und umgab sich mit Gleichgesinnten und Gesinnungsgenossen. In der Folge hatte er etwa 20 Begegnungen mit den Außerirdischen, die auf telepathischer Ebene abliefen (was sie in die Nähe der Channeling-Durchgaben rückt). In Italien und dem südeuropäischen Raum wurde Siragusa zu einer festen Größe der ufologisch-esoterischen Bewegung, auch wenn man wenig genau wußte und dafür viel spekulierte. Nun aber ein paar harte Daten. Das CSFC wurde schon bald nach dem Erst-Kontakt in Italien gegründet. Gegen 1970 wurde unter Maria Mileri eine Ablegergruppe in Genf ins Leben gerufen, die sich dem dringlichen Wunsch verschrieb, Siragusa´s Botschaft unbedingt in den französischen Sprachraum zu transportieren, ähnliches geschah in Spanien. In Italien und in Genf wurden zig Veröffentlichungen in Form von Bulletins an Interessierte kostenlos weitergegegeben, wie das finanziert wurde ist unbekannt - geht aber für die Rente des Manns hinaus.

Gut, es gibt eine kommerziellere Werke über die Schaffen von Siragusa, aber daran verdienten nur deren Autoren. Diese scheinen aber Siragusa direkt unterstützt zu haben, der in einer bescheidenen Pension für Zollbeamte lebte und nie irgendwelchen Reichtum besaß, dafür aber von seiner Familie Unterstützung fand. Sie werden verblüfft sein, aber als der Fall Cergy-Pontoise um Frank Fontaine aufkam, schickte er Fontaine und seinen Freunden 5000 France, weil sie sich an ihn wandten, um angeblich ihn besuchen zu wollen, aber selbst kein Geld dafür zu haben. Sie nahmen die Kohle zwar entgegen, aber damit war es schon gewesen. In Genf wurde das große Geld gemacht, Siragusa war soweit immer idealistisch unterwegs. 1978 dann gab es einen Einbruch, Siragusa verkündete, das seine Mission erledigt sei. Die Veröffentlichungen danach gehen einmal mehr auf andere Personen zurück, die es für wichtig fanden Siragusa´s Kontakte zu verbreiten, die immer noch anhielten.

Siragusa´s Gruppe hatte überall kleine Zweige erblühen lassen, darunter auch eine italienische Gruppe der "Kosmischen Bruderschaft" in Milano die herb zur Sache ging und ein 5jähriges Mädchen verhungern ließ, weil man es "Reinigen" wollte um es auf die Wiedergeburt vorzubreiten. Betroffen hiervon waren die Eltern des Kindes, die einem religiösen Wahn erlagen, von denen sich Siragusa schließlich scharf distanzierte. Parallel einher wurde Siragusa von Leslie und Kelly Hooker, zwei engen Mitarbeitern Siragusa´s, angeklagt wegen "Verführung, Vergewaltigung und Gaunerei". Ende 1978 wurde Siragusa deswegen verhaftet und dies machte ihn Bella Italia eine Menge Medienwirbel. Selbst Hellmuth Hoffmann berichtete in der Esotera Nr.3/1979 darüber. Die Hooker´s waren junge Amerikaner, die von Siragusa "verzaubert" wurden und ihm nach Catania folgten, um ihm zu dienen und bei ihm zu wohnen. Bald kauften sie aufgrund einer Unterstützung ihres kanadischen Onkels für Siragusa eine große Villa mit riesigem Park bei Catania, die zum HQ der Siragusa-Gruppe wurde. Dies war also das neue Zentrum am Ätna, wo sich auch beim Untergang der Welt, dem Aufzug der Apokalypse, die Getreuen sammeln sollten, um dann von den Planetariern in UFOs abgeholt zu werden (dieses Muster ist also nicht neu). Schließlich wurde der Vorwurf von Leslie ob einer Vergewaltigung zurückgewiesen und das Gericht stellte fest, das sie wohl Siragusa verehrte und von dem gutaussehenden Mann nicht ins Bett geholt wurde, wie sie es sich wünschte und daraufhin Fantasien entwickelte. Das Verfahren wurde eingestellt und die Hooker´s kehrten nach Amerika zurück. Sicher ist das Siragusa zwar ne Reihe von Frauen aus der Gruppe in sein Bett holte (er selbst lebte in Scheidung und hatte ein feste Freundin namens Manuela), aber diese sagten vor Gericht aus, dass dies alles auf ihren eigenen Wunsch hin geschah und sie eine Vergewaltigung dem Mann keineswegs zutrauten.

"Die Außerirdischen von Cergy - ein Scherz!" war die Schlagzeile im ´Le Parisien Libere´ des 7.Juli 1983: Frank Fontaine, ein junger Markthändler der angab von Außerirdischen in Cercy-Pontoise "entführt" worden zu sein, hat gelogen! Alles war eine reine Erfindung, wie nun einer seiner Freunde und Mittäter, Jean-Pierre Prevost, zugab. "Wir haben das Ding aufgezogen, um ein wenig Geld zu verdienen", gestand er ein. Und der Haupttäter sitzt wegen Diebstahl inzwischen im Gefängnis. Damit wurde der für den 15.August angekündigte Wiedererscheinungs-Termin der Außerirdischen zum Platzen gebracht. Damit bekam auch Jimmy Guieu, Gründer des "Institut des sciences avanges", eine blaues Auge geschlagen, da er in seinem Buch "Contacts Cercy-Pontoise" mithalf, den Glauben an Frank Fontaine´s Geschichte zu verbreiten und bei manchem zu festigen. Gleiches gilt für Jean-Claude Bourret, der auch in diesem Fall wieder einmal zu überschwenglich war. Bereits die Gendarmerie nannte wegen fehlender Spuren den Fall einen Scherz und das GEPAN stellte einige Hypothesen gegen die UFO-Entführungs-Behauptungen auf, die es nie beweisen konnte. Prevost, der nun "sang", gestand ein, hinter der Geschichte gestanden zu haben und auch dafür gesorgt zu haben, das Fontaine eine Woche lang nicht im fremden Raumschiff, sondern in der Wohnung eines gemeinsamen Freundes in Pontoise "verschwand": "Ich habe Frank selbst dorthin gebracht und ihn später wieder abgeholt. Ich habe die ganze Zeit herzlich über die Aufregung gelacht und fragte mich, wie man nur glauben könnte, dass ein solcher Kasper wie Frank wirklich von Außerirdischen geholt wurde. Ich war erstaunt, mit welchen Leuten wir dann zusammenkamen, die meisten wollten wohl wirklich daran glauben und das Publikum war groß. Ich habe gesehen, dass die Leute nicht mehr an traditionellen Religionen interessiert sind und es ihnen an einer religiösen Stütze fehlt, die ihnen die ´Außerirdischen´ geben. Genau darauf habe ich reagiert und versucht eine Sekte aufzuziehen, leider hatte ich kein Erfolg, da mir wohl das ´Charisma´ dazu fehlt." Warum er nun, vier Jahre später erst, die Sache eingestand ist einfach: In Frankreich verjährt nach drei Jahren eine Irreführung der Behörden...

Mein Gott, was laufen da für Typen auf Mutter Erde herum! Man muß zu obigen Zeilen noch eine historische Note ansetzen, um dies alles besser verstehen zu können. Wer sich heutzutage mit der UFO-Thematik beschäftigt hat meistens wenig Ahnung, woher die heute umherspukenden Konzeptionen stammen. Die meisten UFO-Interessenten denken, dass die ´Fliegenden Untertassen´ ganz plötzlich anno 1947 über uns kamen. Doch ist ist so nicht richtig. Nur ein Beispiel. Bereits in der populären amerikanischen Zeitschrift "Science and Invention" (soetwas wie ein zeitgenössisches Produkt wie mindestens unser ´P.M.´ in dieser Ära) vom Februar 1922 berichtete so Hugo Gernsback* in dem Editorial "Power from the Air" von einem US-Ingenieur namens Hermann Plauson, der angeblich in Deutschland damals schon seit 25 Jahren an der kostenlosen "freien Energie" arbeitete, welche er mit Ballonen einzufangen gedenke - eine revolutionäre Erfindung die "ohne Zweifel bald schon universelle Anwendung auf der ganzen Welt finden wird". Hier also findet sich das Element der "free energy", welche heute noch Esoteriker und UFO-Verschwörungsfans umtreibt.

*= Gernsback gab bereits im April 1918 einem vorausschauenden Grafik-Talent eine Chance und ließ diesen auf die Titelseite der US-Zeitschrift ´Electrical Experimenter´ eine Fliegende Untertasse für den Artikel "The War With The Invisible" abdrucken. Hier schließt sich ein Kreis wieder.

Im selben Heft behandelte man bereits "Städte der Zukunft", welche als "Städte am Himmel" anzusehen wären und die Habite der künftigen Menschen seien. Auf einer ganzseitigen Abbildung waren nichts weiter als Fliegende Untertassen (sogar mit "festen Lichtstrahlen", solid lights) als die Maschinen der Zukunft abgebildet. Ernest K.Chapin war in der Zeitschrift Autor der utopischen Story "An Excursion Into the Past", sicherlich ausgewiesen als "scientific yarn". Die erfundene Geschichte wird Ihnen in ihren Basismotiven bestens vertraut sein, wenn auch aus ganz anderer Zeit: Ein Mann fährt eines schönes Tages mit seinem Wagen durch einen abgelegenen Wald, plötzlich sieht er aus dem klaren Himmel ein "großes, leuchtendes, weißliches Raumschiff" (damals nannte man soetwas nich "space flyer") herabkommen, der Motor des Wagen stottert und versagt. Das herabkommende Objekt leuchtet den Wald ringsum aus. Aus der Maschine steigt ein Raummann (hier "aerial chauffeur" genannt) aus und lädt den Autofahrer ein, "die nächste Welt" mit ihm zu besuchen. Das Auto fährt in das Raumschiff und schon fliegen sie davon quer durchs Weltall, wo die Sterne schließlich nur noch wie "kleine Lächer in einem schwarzen Vorhang" aussehen. Der Außerirdische ("a Martian", ein Marsianer) hat Warnungen für die Menschheit parat - damals freilich war das "schnell-fahrende Auto" wegen seiner Unfallgefahr das größe Problem, er riet an mit nicht mehr als 60 mph zu fahren. Offenbar aus Mangel an Weltraum-Vorstellungen ging es dann in dieser Geschichte um einen Rücksturz in die irdische Vergangenheit, wo der Mensch dann viele historische Momente erlebte, um daraus zu lernen. Schließlich ging es in eine irdische Zukunftswelt, wo gerade ein "World War" tobte. Ausgetragen mit Strahlenwaffen und zigarrenförmigen Fluggefährten im Kampf gegen herkömmliche Flugzeuge, wodurch sich das "Mutterschiff" zeigt und auch die alsmal aufkommenden Bilder von "Fliegenden Untertassen"-Kämpfen mit irdischen Flugzeugen aus den späten 40er und frühen 50er Jahren des 20.Jahrhunderts hier bereits ausbildeten. Ich denke, all dies wirft ein neues Licht auf die Entstehung des modernen UFO-Mythos.

Jeder Leser kann sich nun selbst seine Gedanken machen, wenn es darum geht festzustellen was zuerst da war - Ei oder Henne (in unserem Sinne also Fiktion oder ´echte UFOs´). Auf jeden Fall kann man nicht leugnen, dass a) ausgerechnet in den USA die späteren amerikanisch-geprägten UFO-Konzeptionen bereits in massenattraktiven Organen vorgestellt wurden; b) diese nicht nur ´Irgendwie´ Übereinstimmungen mit sich bringen, sondern ziemlich nahe der ´Wirklichkeit´ sich orientieren; und c) man nicht vergessen darf, dass die damalige Zeit die "der Ruhe" und nicht der Hektik wie heutzutage war. Man erinnerte sich hier wahrscheinlich noch an die knapp 25 Jahre zurückliegenden Welle von "Airship"-Sichtungen (darin manifestierte sich das Konzept des anstehenden neuen Zeitalters des Fliegens z.B. mit Zeppelinen) und projizierte Ereignisse, die sich knapp (wieder) 25 Jahre später scheinbar aktuell ereigneten - Fliegende Untertassen, Marsianer in ihnen und die UFO-Trägerschiffe in Form der "Fliegenden Zigarren". Die 20er Jahre waren eine "Schwellenzeit" mit dem Ausbruch des industriellen Zeitalters inmitten der Ausläufern des "Wilden Westen" und dem vorgegebenen Spannungsfeld des Flugwesens, der Aeronautik mit all ihren fesselnden Vorstellungen. Es war auch die Periode des Lesens - mit einer größerer Bedeutung als Heute, da es damals gerade erst mal das Radio für einige Wenige gab und Kino ein ganz großes Erlebnis (dort jedenfalls wo es eine der seltenen Vorführstätten gab). Fernsehen, Video und Internet sich noch nicht einmal am Horizont abzeichneten. Es überrascht zudem, dass die Chapin-Story "moderne UFO-Inhalte" vorgibt, obwohl ganz sicher derartige "Erfahrungen" aus der damaligen Epoche als reale UFO-Geschichten nicht existierten! Bemerkenswert auch die bildliche Vorgabe von "solid light"-Erscheinungen im Umfeld von ´Fliegenden Untertassen´ zu einer Zeit als es die "wirklichen" flying saucer´s und ihre an "Magie erinnernten Effekte" noch gar nicht gab.

Manche von Ihnen werden Ulrich Magin´s Beitrag "Das Shaver-Geheimnis: eine frühe Parallele zum UFO-Mythos" entweder von der UFO-Konferenz Cröffelbach 2000 oder durch die Pilotnummer der "Zeitschrift für Anomalistik" kennen. Bereits hier verwies Kollege Magin auf die "verblüffenden strukturellen Ähnlichkeiten zwischen dem modernen UFO-Mythos und dem sogenannten ´Shaver-Geheimnis´" aus dem Jahr 1943, welches in der populären amerikanischen SF-Zeitschrift "Amazing Stories" (von Ray Palmer) aufgegriffen wurde - und weswegen die Verkaufsauflage binnen kurzer Zeit von 25.000 auf 250.000 Exemplate stieg. Was ein Hinweis darauf ist, dass die Menschen nach solchen bereits vorgegebenen Geschichten gierten (wenn sie sie ablehnen und für als zu ´verrückt´ angesehen hätten, dann wäre dies die Pleite der Zeitschrift gewesen) . Die Zeit war einfach reif um eine "soziale Bewegung" auszulösen, wie Magin als Soziologe es nennt und damit wohl recht hat. Genauso wie Shaver/Palmer direkten Einfluss auf das nahmen was ab 1947 laufen sollte (Magin sieht sogar eine Beeinflussung durch die beiden auf Ron Hubbard´s als darauf erfolgende Scientology-Konzeption - was gar nicht einmal so verkehrt ist, schließlich versuchte sich Hubbard genau in jenen Tagen ebenso als Utopia-Schriftsteller und scheiderte!), so gibt es auch einen sich wechselseitig anregenden Vorlauf der sich gestaltend auf die UFOlogie auswirkte - einen solchen habe ich hier kurz umrissen. Was wir gesehen habe ist der Umstand, dass die Bestandteile des heutigen UFO-Mythos bereits durch fantastische Ideen ausgerechnet dort geboren wurden, wo man das "Mutterland der UFOs" festmacht - den Vereinigten Staaten von Amerika.

Fortsetzung folgt...

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