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27.01.2010


    
+++ New Day, Killer-Erdbeben von Haiti +++

Ohne UFOs: Das Beben, das die ganze Welt erschüttert. Der ganz-ganz dringende Notruf ist gehört. Haiti: Das unglücklichste Land der Welt!

Haiti Trauer-Tag 5... Das Beben, das die ganze Welt erschüttert. Der ganz-ganz dringende Notruf ist gehört. Haiti: Das unglücklichste Land der Welt. Ein ganzes Land stirbt zwischen Trümmern. In Washington sagte US-Präsident Barack Obama: "Es liegen noch viele schwierige Tage vor uns." Ex-Präsident Bill Clinton rief unterdessen gemeinsam mit seinen beiden Amtsnachfolgern zur Hilfe für Haiti auf. George W. Bush, Bill Clinton und Barack Obama forderten ihre Landsleute auf, für die Erdbebenopfer zu spenden. "In diesen schwierigen Stunden steht Amerika zusammen", sagte Obama nach einem halbstündigen Gespräch mit Bush und Clinton im Weißen Haus. Clinton sagte, die Priorität liege derzeit bei der Lieferung von Nahrungsmitteln, Medikamenten und Trinkwasser. Anschließend beginne der Wiederaufbau. Nach Angaben von Haiti´s Gesundheitsminister wurden zudem 250.000 Menschen verletzt! 1,5 Millionen seien obdachlos! Drei Viertel der Hauptstadt müssten neu aufgebaut werden! Am Samstag kam US-Außenministerin Hillary Clinton, um sich Eindrücke von der Katastrophe mit historischem Ausmass abzuholen und Erfahrungen mit nie gesehenen logistischen Probleme abzuholen. Nach einem Gespräch mit dem haitianischen Präsidenten René Preval in der zerstörten Hauptstadt Port-au-Prince versprach Clinton langfristigen Beistand: "Wir werden heute, morgen und in Zukunft hier sein."

"Wir haben jeden Respekt vor den Toten verloren." - Eine würdevolle Bestattung ist für viele Menschen nicht mehr möglich: Die Helfer in Haiti verscharren Tausende Erdbebenopfer in Massengräbern, aus Angst vor Seuchen werden Leichen einfach auf der Straße verbrannt. Es ist ein makaberes Schauspiel: Alle paar Minuten kommt ein Pick-up angefahren, entlädt eine, zwei oder mehrere Leichen, und fährt sofort wieder ab. Helfer werfen die leblosen Körper in ein Massengrab. Die Grube haben sie ausgehoben, um die zahllosen, zum Teil schon verwesenden Erdbebenopfer Haitis schnell von der Straße wegzubekommen. Die Umstehenden können nur schwer die Tränen zurückhalten - und den Brechreiz. Vorübergehende verlieren bei dem furchtbaren Anblick die Fassung, manche geraten außer sich. Wir können uns dies NICHT vorstellen, wollen es auch nicht - und schauen uns DSDS zur Anlenkung an, ich auch - und mit schlechtem Gefühl weil auf Haiti die überlebenden Menschen an ihrem Schicksal verzweifeln.

Wie gehts da erst den wackeren Helfern an Ort? Sie sind ja selbst BELASTUNGEN auch in Herz und Seele ausgesetzt, die einfach gigantisch sind. Krankenschwester, Doktor, Rote Kreuz-Helfer, Blau Helm-Soldat oder einfach nur Marine hin oder her - möchte Sie dazu zählen? Ganz zu schweigen zu den Opfern... So oder so, die Helfer werden schon bald selbst Hilfe brauchen! Auf die praktische Apokalypse ist doch niemand vorbereitet! Unterdessen hat UN-Generalsekretär Ban Ki-Moon hat bestätigt, dass bei dem Erdbeben der Chef der UN-Mission (MINUSTAH), Hedi Annabi, und dessen brasilianischer Stellvertreter ums Leben gekommen sind. "Ich bin tieftraurig, dass ich den tragischen Tod meines Sondergesandten in Haiti, Hedi Annabi, bestätigen muss", erklärte Ban in New York. Auch der Tod von Annabis Stellvertreter Luiz Carlos da Costa und des UN-Polizeichefs in Haiti, des Kanadiers Doug Coates, sei bestätigt. Selbst beim Tsunami Ende 2004 in Asien mit mehr als 230.000 Toten habe man wenigstens die logistischen Probleme so nicht gehabt, sagte eine UN-Sprechin. "Wir können auf keine staatliche Infrastruktur zurückgreifen und fangen praktisch bei Null an."

+++ Hier ist Zivilcourage und humanitäre Hilfe nicht nur gefordert - nein, eine Selbstverständlichkeit im Bei- und Mitleid und der Mitmenschlichkeit. Kurz gesagt: SIE BRAUCHEN ESSEN, DIE MENSCHEN LEIDEN UND STERBEN! +++

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