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04.10.2009


    
UFOs und U-Fool-ogie: Die interne Irreführung - damit der Mythos weiterlebt

´Strange lights in the night sky. The first thing on our minds was a UFO because it was bright orange and had a circle round it. They are not Chinese lanterns, they were like a big fire in the sky.´

Erntedankfest-Sonntag, der 4.Oktober 2009 - und wenn die alt-ufologische Welt der Hardliner zusammenbricht, hilft da die neue Verpackung drumherum noch? Manchem mag es so sein: Erinnerungen an den Herbst ´89 kommen hoch als die Überraschungs-Wende für die Alt-DDR kam und sie eine ganz spezielle Ernte einfuhr während die Hardliner ganz dumm guckten als so unerwartet der Wandel kam.

Auch heute ist die UFO-Welt eine andere wie sie früher und bisher war. So wie früher geht es einfach nicht mehr, das macht die Welt nicht mehr mit, der ufologische Tribut hat sich erledigt:

"Der Empfang des ersten Marsmenschen - Paris ist gerüstet - Amtliches Begrüßungskomitee gegründet - Empfänge und Besuche vorgesehen" hieß es am 14.Oktober 1954 in der ´Rhein-Neckar-Zeitung´:

>Ein amtliches Begrüßungskomitee zum feierlichen Empfang des ersten Marsmenschen, der sich auf der Erde zeigen sollte, hat sich in Paris konstituiert, und der französische Staatspräsident, René Coty, besaß Humor genug, dem Komitee im Falle des Falles einen festlichen Empfang im Elysee-Palast zuzusichern. Der Initator, bezeichnenderweise Präsident des Nationalen Komitees für Festlichkeiten und Fremdenverkehrswerbung, Raymond Rodel, erklärte aus Anlaß der Gründung des neuen Komitees: "Wir können natürlich nicht wissen, ob und wann ein Marsbewohner in Frankreich landet. Da aber so viele behaupten, Marsmenschen gesehen zu haben, muß man ja etwas unternehmen." Das Komitee hat sofort einen Preis in Höhe von einer Millionen Francs (12.000 DM) für denjenigen Franzosen oder Ausländer ausgesetzt, der dem Komitee einen lebenden Marsmenschen überbringt. Da man Sprachschwierigkeiten befürchtet, einigte man sich bereits darauf, den berühmten Gast mit einem Glas Wein zu bewirten und willkommen zu heißen. Alle französischen Politiker sollen bereits ihre Mitwirkung zugesagt haben. Der erste in Paris soll für den Marsmenschen folgendermaßen aussehen:

Das Komitee unter Führung seines Vorsitzenden, dem Herzog von Brisac, wird ihm etwas zu trinken und zu essen reichen, falls er Hunger haben oder überhaupt auf grund seines Körperbaus zur Nahrungsaufnahme in der Lage sein sollte. Dann wird ihm der Präsident des Pariser Stadtrats, Bernard Lafay, in der Stadthalle empfangen und ihn bitten, sich in das Goldene Buch der Stadt einzutragen - falls er schreiben kann. Anschließend ist ein Essen im Maxim vorgesehen und dann ein Empfang bei Staatspräsident René Coty. Der Staatspräsident werde den Abgesandten des Nachbarplaneten wie einen "sehr hochstehenden" Gast eines fremden Staates behandeln. Für 16 h ist eine Pressekonferenz am Eiffelturm vorgesehen, und gegen 18 h wird der "Martianer" - deshalb so genannt, weil er vom Mars kommt - Gelegenheit haben, französischen und ausländischen Diplomaten und Militärs der NATO die Hand zu schütteln - falls er eine hat. Rodel versicherte, dass seinem Komitee die bedeutendsten Namen der französischen Gesellschaft angehören, darunter der Comte André de Charbonniere, Chevalier Jean de la Barre und André de Fouquiere. der Präsident des französischen "Höflichkeits-Komitees", Rechtsanwalt Theodore Valensi, beabsichtigt, dem Marsmenschen die Höflichkeitsmedaille zu verleihen, weil er zuerst in Frankreich gelandet sei. Natürlich gebe es noch eine ganze Reihe Probleme, versicherte Rodel, wenn man den Marsmenschen am Abend ausführen wolle. Das hinge eben davon ab, ob er männlichen oder weiblichen geschlchts sei. Eine Frau könnte vielleicht eine Modenschau ansehen, ein Mann - nun, Rodel schwieg sich darüber aus, aber lächelte vielversprechend. Zuversichtlich ist das Komitee über die Verständigungsmöglichkeiten, einmal weil die meisten Mitglieder gewohnt sind, mit den Händen ebenfalls zu reden, und dann - welcher gebildete Mann spricht nicht Französisch?

Über das Aussehen der in Frankreich gesichteten Marsmenschen, die aus Untertassen, Zigarren und ähnlichen Transportmitteln entstiegen, liegen wiedersprechende Angaben vor. Einer war 1.20 Meter groß, im Gesicht völlig behaart und mit Augen wie "Kräheneier". Ein anderer war in einen Cellophan-Anzug gekleidet. Ein Dritter hatte ein gesicht wie ein Taucherhelm. Alle sollen aber sehr freundlich gewesen sein. Das Komitee ist zuversichtlich, dass im Hinblick auf den Geldpreis der nächste Franzose, der einem Marsmenschen begegnet, seine Angst überwindet und den Gast nach Paris bringen wird.<

Die UFO-Ernte der IFOs ist immer gleich, woraus niemand was lernt!

Manches dagegen ist immer die gleiche Geschichte und ewig aktuell, die Hintergründe des UFO-Phänomens nämlich, als IFOs:

Das Zeitschrift ´Wochenend´ vom 23.Oktober 1954 ließ Georg Maranz einen interessanten Beitrag unter der Schlagzeile >Pére Victor baute 1000 "Fliegende Untertassen" - In einem nordfranzösischen Ort wurde eine geheime Produktionsstätte entdeckt< einbringen.

"Vater, Vater, eine Fliegende Untertasse ist auf unserem Feld gelandet!" Mit diesem Schrei des Entsetzens stürmt der zehnjährige Roger Henebelle um acht abends in das einsam gelegene Bauerngehöft in Sailly im Norden Frankreichs. Der Vater Henebelle ist ein mutiger Mann, aber vor den Marsmenschen hat sogar er Angst. Wer weiß, was sie im Schilde führen! Liest man doch jeden Tag ganze Spalten in den Zeitungen über kleine Männchen mit Wasserköpfen und über Riesen mit Taucheranzügen, die solchen Fliegenden Untertassen entsteigen, die friedliche Bauern Frankreichs mit grünen Strahlen blenden, um sie dann freundlich zu umarmen und dabei Laute von sich zu geben, die kein Mensch verstehen kann. Vater Henebelle besitzt ein Jagdgewehr. Er nimmt es in seine leicht zitternden Hände und geht vor seiner ganzen Familie, die hinter seinem breiten Rücken Deckung sucht, gegen das Feld zu, um sich dem Feind zu stellen. Vorher schwört er noch seinem Jüngsten, dass es eine mächtige Tracht Prügel geben wird, falls die Fliegende Untertasse sich als dummer Witz erweisen solle... Kaum steht Vater Henebelle vor seiner Tür, als er schon sieht, dass sein Jüngster nicht gelogen hat. Er erblickt tatsächlich in der Dämmerung ein rötlich schimmerndes Etwas, das sich -auch das hat Roger nicht erfunden- tatsächlich auf seinem Feld neben einer Getreidepuppe niedergelassen hat und so tut, als ob es dort ganz zu Hause wäre. Vorsicht ist die Mutter der Weisheit und aus dieser weisen Überlegung heraus bringt Papa Henebelle vorsichtshalber sein Gewehr in Anschlag, als er sich langsam dem beängstigenden Etwas nähert. Er schreit sogar einige Male "Hände hoch!" in der leisen Hoffnung, dass die Marsmenschen ihre "1000 Worte Französisch" gelernt hätten, bevor sie sich auf seinem Felde niederließen. Aber niemand antwortet, nichts rührt sich. Je näher Papa Henebelle der "Fliegenden Untertasse" kommt, desto kleiner wird seine Angst und desto größer werden seine Schritte. Hat er doch bereits bemerkt, dass die "Fliegende Untertasse" aus Zeitungen zusammengeklebt ist, die sich, sobald er sie ganz erreicht, als alte französische Zeitungen entpuppen. Gleichzeitig stößt aber Papa Henebelle einen wilden Fluch aus, denn das Licht, das aus dem Innern des Luftballons schimmert, erweist sich als ein großer, in Spiritus getränkter Wattebausch, der sich soeben damit beschäftigt, Papa Henebelles Getreidepuppe anzuzünden.

"Da müssen die Gendarmen her!" stellt Papa Henebelle wütend fest und schickt seinen Jungen zur Gendarmerie. Eine Viertelstunde später erscheinen zwei notizbuchbewaffnete Gendarmen, um den Tatbestand genau aufzunehmen. "Wie schreibt man eigentlich das Wort Montgolfiere?" fragt der eine Hüter des Gesetzes seinen Kollegen, der das Wort überhaupt nie hörte und sich darüber belehren lassen muß, dass es die beiden Brüder Montgolfier waren, die im Jahre 1783 einen aus Papier gemachten Ballon mit Hilfe von warmer Luft, die durch angezündetes Stroh erzeugt wurde, zum Steigen brachten und dass solche Luftballons seit damals ihnen zur Ehre Montgolfieres benannt sind. Und was nun da auf dem Felde liegt und bald Papa Henebelles Getreidepuppe zum Opfer der Flammen werden ließ, ist zweifelsohne keine Fliegende Untertasse vom Mars, sondern ein in Frankreich erzeugter Montgolfiere, wobei es nur noch festzustellen bleibt, wer sich im Jahre 1954 damit beschäftigt, Montgolfieres aus dem Jahre 1783 nachzubauen. Eine kurze Umfrage in der Gegend genügt, um sie zu der bescheidenen Behausung von Victir Oliviera zu führen, einem pensionierten sechszigjährigen Bergknappen und alten Spaßvogel, von dem in der Gegend alle außer den Gendarmen wissen, dass er in seinen viele Mußestunden solche Luftballons erzeugt und sie den Winden anvertraut. "Was verschafft mir die hohe Ehre?" erkundigte sich Vater Oliviera schmunzelnd, als die beiden Gendarmen am folgenden Morgen bei ihm in Beauvry-lez-Bethune an der Tür klopfen. Die Kunde von der schwebenden Amtshandlung ist den beiden Gendarmen vorangeeilt und Vater Oliviera weiß genau, was sie von ihm wollen. Die Gendarmen erklären. Sie haben in der Zwischenzeit genau festgestellt, wie man mit den orthographischen Tücken eines Montgolfieres fertig wird. "Montgolfiere?" staunt Vater Oliviera. "Nie gehört! Aber wenn Sie die Papierballone meinen, die habe ich gebastelt. Über tausend Stück im Verlauf der letzten beiden Jahre", fügte er nicht ohne Stolz hinzu. "Und wozu?" fragten die Gendarmen amtsstreng. "Weil ich mich darüber ärgerte, dass es in unserer Gegend keine Fliegenden Untertassen gab", schmunzelte Vater Oliviera. "Wieso kommen gerade wir dazu, keine zu erblicken, während man in der ganzen Welt welche sieht. Da habe ich eben jede Nacht, wenn es nicht geregnet hat, eine losgelassen. Und auf einmal gab es auch bei uns Fliegende Untertassen, jeden Tag. Ich kann´s beweisen! Ich habe mir eine große Sammlung von Zeitungsausschnitten zugelegt, die von meinen Untertassen sprechen. Selbst in Deutschland und in Holland hat man sie gesehen, wenn der Wind nach Osten wehte...." Die Gendarmen haben Vater Oliviera streng verboten, weiter Fliegende Untertassen zu erzeugen, was sehr böse Folgen hat, denn wenn nun wieder Untertassen über der Gegend schweben, wissen die Gendarmen nur, dass sie nicht mehr aus der Werkstatt des Vaters Oliviera stammen...

+ Tatsächlich wird der Bericht von einem Foto begleitet, auf dem die typische fünfeckige Grundgestalt eines dieser Miniatur-Heißluftballons zu erkennen ist, die seit vielen Jahren hierzulande kommerziell z.B. von der Staffelsteiner Firma SCHORR-Flugbedarf in großer Stückzahl verkauft wurden und von sicherlich unendlich vielen Physik-Schülern und Hobby-Bastlern nicht nur in Deutschland in die Lüfte entlassen wurden und damit auch UFO-Alarm erzeugten. Wir haben damit gesehen, dass die Basteleien von Hobby-Heißluftballon-Startern nicht zu unterschätzen sind, wenn bereits inmitten der 1954er Welle in Frankreich ein Mann um die 1000 dieser Stimulis ganz bewußt hochschickte um ´Fliegende Untertassen´-Berichte zu erzeugen. Es wäre dumm-naiv anzunehmen, dass Pére Victor Oliviera mit seiner Aktion ganz allein auf der Welt gewesen war und ist. Überall gibt es solche "Brandstifter", deren Aktivitäten Öffentlichkeit, Medien und UFOlogen/UFO-Forscher verblüffen und verwirren. 2009 sind es bekanntlich die billigen Himmelslaternen.

+ Verwunderung (eigentlich ist es direkt abenteuerlich in Sachen ´Verborgenes Wissens´ zu nennen) kommt dagegen auf, wenn Werner Walter den Miniatur-Heißluftballon für Deutschland erst Ende der 1970er Jahre wieder neu als wichtigen UFO-Erzeuger entdeckte und damit zahlreiche als "authentic UFO" bisher eingeschätzte Fälle knackte. Irre wird dagegen die Situation, wenn UFO-Interessierte, UFOlogen und sogenannte UFO-Forscher genau diesen uralten Stimuli einfach nicht anerkennen wollen und ihre dummen Späßchen über die Walter´schen Heißluftballon-Erklärungen machen während sie ansonsten, selbstverständlich, sich als die ganz großen Sachverständigen verstehen und es für total unglaublich halten, dass diese Stimuli in großer Quantität für UFO-Fieber sorgen. Und seine ´Wiedergeburt´ seit ein paar Jahren durch die Schwebelaternen erfährt.

Es könnte ein so schönes Erntedankfest für die UFOlogie sein...

Jetzt wird wieder einmal klipp und glasklar, wie wertvoll das CENAP-Historien-Projekt "Wie die UFOs nach Deutschland kamen!" ist. Wer die Gegenwart des UFO-Phänomens verstehen will, muss seine echte Vergangenheit kennenlernen. Dies ist doch in Sachen Grundlagen-Studium eindeutig und nicht diskutierbar wie das Erlernen vom 1 x 1 in der Schule, seltsamerweise mal wieder ein wichtiges und signifikantes Grundlagenprojekt - welches in seiner Bedeutung von der UFOtainment-Szene knallhart und bewusst unterschätzt wird, obwohl man hier eine reiche Ernte einfahren kann, um den ´Fliegenden Untertassen´-Mythos a) an sich zu erkennen und b) dadurch auch zu knacken (aber wer will dies in seinem Alien-Unterhaltungsfieber mit dem Angeber-Namen ´UFO-Forschung´ zur Ablenkung und Tarnung schon? Sicher ist: die allermeisten UFOlogen jedenfalls nicht!). Und es kommt wieder einmal vom herzlich ungeliebten ...

CENAP!

Tote leben länger... oder: Man lebt nur zweimal!

Ansonsten gilt natürlich, wenn die deutsche UFOlogie nur einen Funken an Ehrlichkeit an sich hätte, hätte sie dies schon längst so akzeptiert und genutzt wie es ist und nicht einfach totgeschwiegen, als könne und WILL man damit nichts anfangen, was ja auch wieder ein Ausfluß von der üblichen Naivität ist, aber der Faszination für das Irrationale wg seinem Unterhaltungswert geschuldet. Daraus ergibt sich die Huldigung und den Tribut der Fans aus dem Fandom an ihrem Lieblingsmythos. Was für eine Dauer-UFOlogie-Erfahrung aufgrund dieser unheimlichen UFO-Begegnung - mal wieder! Es menschelt viel zu viel in der vom Menschen für den Menschen als ´Würze des Lebens´ zeitgeistgerecht erzeugten UFO-Legende. Egal, die MJ-Verrückten wie hier gestern* beim ´Beat It´-Flashmob - http://www.youtube.com/watch?v=iAgy... / http://www.youtube.com/watch?v=2avs... / http://www.youtube.com/watch?v=9wXs... - sind mir weitaus sympathischer und 10 x lieber als die ideologisch-verblendeten UFOlogie-Irren und ewigen Banker-UFO-Lächler mit den wütenden Fäusten in der Hose wie der Joker aus ´Batman´... Wetten, dass...?

*= Oder auch heute z.B. im italienischen Neapel (eigentlich nach Rom die Mafia-Hauptstadt) - http://www.youtube.com/watch?v=d7xX... / http://www.youtube.com/watch?v=vten... - wo es heute einen ´Flash Mob Nazionale Michael Jackson´ gab! Guckst Du nur, wie hier in Turin: http://www.youtube.com/watch?v=ovdA... / http://www.youtube.com/watch?v=UL0o... ! Da fällt einem gar nichts mehr ein. Außer: Merken Sie etwas - die popkulturelle, zeitgenössische Kraft dahinter und gleichzeitig rund um den Globus ´explodierend´ ist a) einmalig und b) zeigt auf wie die andere Ex-Popkultur - die der ´Fliegenden Untertassen-Idee´ und ihre ´"Saucerers´ - diese Dynamik nie erreichte (ganz zu Schweigen von heutzutage erreicht)! Da ist ´Atmosphärisch´ etwas ganz Interessantes im Gang, was die Wertigkeit in seiner Bedeutung aufzeigt. Und ich muss eingestehen, vor einem Jahr (nur einem Jahr!) dies nicht so erwartet zu haben, wie es in ´Vergleichstest´ kam.

Und weiter gehts in Sachen ´Atmosphärisches´ über die UFOlogie, die ein ´Prima-Klima´ über sich selbst vorgaukelt, um wenigstens sich selbst damit zu gefallen und zu sonnen. Nur leider war dies selbst in den ´Goldenen Zeiten´ der UFOlogie nie so - und heute erst recht nicht. Da wird bestenfalls nur noch mehr rhetorische Gaukelei von jenen Blendern betrieben, die gerne einen ´UFOlogie-Helden´-Status haben möchten und der ´Akte X´-Kunstfigur ´Fox Mulder´ für eine morsche UFOlogie-Bewegung mit vielen Kindsköpfen und soviel Licht wie im Küstennebel der Twilight Zone in ihr nachhecheln. DIES ist der reale Aufenthalts- und Lebensraum der UFOlogie, in jeder Ecke stehen sowieso die Dämonen der Esoterik wie Zombies bereit, um ihren Thriller abzuliefern. ;-)

Neues Brasilien-UFO-Unterlagen-Bündel - leider wieder für die Katz´...

>Regierung in Brasilien gibt neue UFO-Akten frei

Vor wenigen Monaten hatte sich die Regierung in Brasilien schon dazu entschlossen, geheime Aktensammlungen von UFO-Sichtungen sowie Untersuchungen aus den 1950er bis 1970er Jahren freizugeben. Jetzt hat die Regierung in Brasilien wieder ein Paket der eigentlich geheimen Akten herausgegeben. Damit bekommen UFO-Forscher in Brasilien die Möglichkeit, selbst nachzuforschen und ihrer Arbeit nachzugehen.

Soweit der brasilianische UFO-Forscher und Herausgeber des Brazilian UFO Magazine, A. J. Gevaerd, bisher sehen konnte, handelt es sich bei diesen Unterlagen um Akten aus den 1980er Jahren. Auf mehr als 4.000 Seiten lassen sich laut Gevaerd sehr wichtige Dokumente und Informationen finden. Bei den Unterlagen von der Regierung in Brasilien kann man zum Beispiel nachlesen, was es genau mit der Brasilien UFO-Nacht auf sich hat. In der Nacht vom 19. Mai 1986 wurden nämlich 21 kugelförmige Objekte von knapp 100 Metern Durchmesser auf Radarschirmen und von Piloten gesichtet.<

Nach: http://www.brasil-treff.com/home/ne...

Nachgedanken der Roten Jacke:

Schade mal wieder, weil natürlich auch wieder in der Landessprache verfasst und sich nie jemand aufmachen wird dieses gesamte Material z.B. ins Englische zu übersetzen (was eh kaum ein deutscher UFOloge kann und dumm guckt, wenn es um englisches Zeugs geht, selbst zur erkenntnisreichen englische UFO-Monsterwelle derweilen {seit 3 Jahren!} gibt es so gut wie nur Eines - Stillschweigen). Auch bei früheren UFO-Unterlagen-Freigaben wie z.B. aus unserem unmittelbar- oder mittelbar europäischen angrenzen Nachbarländern gab es zwar überall Jubel an sich (man entsinne sich an das französische CNES-Material, was sogar die Server gleich nach den Meldungen sinnlos zuzsammenbrechen ließ), aber niemand wusste eigentlich warum, weil bis heute fast überall kein UFOloge sich selbst hinsetzte und sich selbst an die Übersetzung(en) machte und sich einige wenige sich in einigen wenigen Fällen auf mangelhafte Computer-Übersetzungen sich verließen - und es dann auch wegen der Mangelhaftigkeit auch wieder sein ließen. Bedauerlich, sehr bedauerlich. Aber in der UFOlogie einfach Standard. Man entsinne sich an die 130.000 Seiten USAF-Projekt-Blaubuch-Unterlagen in Englisch von Mitte der 1970er Jahre, wo man sich Teilübersetzungen zusammensuchen muss und sich wundert, wenn die meisten UFOlogen gar nicht einmal wissen, dass in den im National Archiv zu Washington, D.C. ausliegenden Unterlagen haufenweise ´UFO-Trümmer´ beigelegt sind, die man der USAF einst als solche ankarrte. Irrwitzig sondergleichen, weil alle Welt später zum Roswell-Fall ´Material´ suchte als ging es um Alles während in Washington UFO-Material (siehe unser heutiges Einstiegsbild!) den einsamen Schlaf für sich ungestört hält... - der totale UFOlogie-Witz ist dann der Dummquatsch, wenn Rotzlöffel-UFOlogen heute unter sich darüber verrücktes Zeugs spekulieren, WANN und ob ÜBERHAUPT einmal die USA ihre UFO-Akten freigeben, um sich gegenseitig scharf zu machen und künstlich in Sachen Geheimhaltung aufzugeilen.

Genau dies aber macht die Popularität und den Reiz der UFOlogie für ihre Anhänger aus* - ich weiß es definitiv, weil ich ehemals selbst einer war und auch genauso darauf reingefallen bin! So genau will es man es gar nicht wissen, als Fan und Freund des Fantastischen. Abgesehen wenn man wirklich wissen will, was es mit dem UFO-Phänomen auf sich hat und genau deswegen zum UFO-Phänomen-Erforscher wird... Dann fallen aber die Spänne reihum und auch reihenweise. Da guckt man echt nur noch auf die plötzlich anfallende Makulatur aus den ufologischen Quellen, die einem selbst vorher noch so wertvoll erschienen und sich dann zum ideologischen ´Sündenfall´ weiterentwickelten, als die ufologischen Hüllen als Showelemente fielen! Deswegen kann ich es auch definitiv und schonungslos im Blick hinter die Kulissen sagen wie es ist: Dies ist ein reales Bild zwecks dem inneren Morschheits-Zustand der UFOlogie! Ideotisch geradezu, aber niemand braucht sich bei den Ideoten im Feld deswegen auch nur ein bisschen zu wundern. Da ist eh vieles einfach nur Eines: Dabbisch... - in der ´Qualitäts´-Abstufung bis hoch zu Saudabbisch. Und so mancher meiner CENAP-Kollegen ging es eigenständig in der Erkenntnis über die ufologische Roßtäuscherei haargenau SO. Dadurch wird uns die Architektur und innere Struktur des modernen Aberglaubens um die angeblich erschröcklichen Wunderzeichen des Himmel in der ufologischen Religion des Weltraumfahrt-Zeitalters auch deutlich und tritt als schlußendlich eine Art ´Sektenunwesen´ klar hervor. Bei Kontaktler-Kulten als dem Höhepunkt der ´Fliegenden Untertassen´-Glorie wird dies geradezu pathologisch, hier zeigt sich dann auch offen was für ein Zeugs in diesen speziellen Aberglauben mit einfließt: Esoterik sowieso, aber dort exemplarisch auf den Beinen des Okkultismus und Spriritismus mit all ihren Volksaberglauben-Spielarten in ganz ferne Zeiten hinein, wo quasi die pure Mystik auf den Strassen herrschte. Die meisten alienierten UFOlogen wissen dies gar nicht - und wollen diese signifikanten Hintergründe auch gar nicht wissen, weil dann ein wichtiges Image kaputt geht - das über den wahren ´(Zu)Stand der UFOlogie´. Da werden sogar die wahren Eltern dieser Irrrelehre verleugnet! Erst recht wenn man blindlinks an der Computer-Tastur sitzt und sein Vergnügen der anderen Art sucht, um auf soetwas wie wahrgewordene ´Akte X´ zu setzen, die ja in Wirklichkeit und strenggenommen sogar aus sich selbst heraus (!) eine ´Akte XY´ ist.

*=Hinzu kommt wegen dem ´Fliegenden Untertassen´-Mythos und dem dadurch in der UFO-Sage aus der Flasche entlassenen Geist (= SF-UFO-Geschichten) die automatisch sich wegen der Faszinationskraft generierenden sonderbaren Geschichten aus der Klasse der geheimnisvoll-klingenden Mystery-Geschichten aus der Kategorie der extrem-ungewöhnlichen Stories mit dem besonderen Bewusstsein sich materialisierend als außergewöhnliche menschlich-persönliche Erfahrungen des Wunschdenkens. Was sich dann selbst in die Nebelwelt der Lüge bis Übertreibung/Überhöhung des Normalen aus ideologischen Gründen verliert und als Entschuldigung funktionieren soll. Dies nehmen die Leute gerne der "guten Sache" wegen auf sich, wenn sie ihre ´Terror-Attentate´ gegenüber wirklichen UFO-Phänomen-Erforschern verüben wollen, um sie rüberzuholen, auf Mystery umzupolen. ´Thrilltime´ atmosphärisch zu verursachen..., um als Aufspalter und als Mitglieder irdischen UFOnauten-Bodentruppen zwischen Mythos und Wahrheit zu fungieren. Tue ´Gutes´... - hauptsächlich für den eigenen Aberglauben, andere damit zu knacken und einzunebeln. Schon die alten Kontaktler waren u.a. in ihrer ´Priesterschaft für die Engel von Oben´ so drauf. Auch dies ist eben Teil des UFO-Theaters mit seinen Nebelbomben. Die Faszinationskraft der UFO-Idee ist ja gegeben. Und die dahinterstehenden Idee, die Aliens sind in UFOs {´Fliegende Untertassen´} hier, begeistert einige Menschen so und zu sehr, um selbst den Boden unter den Füßen zu verlieren.

Danach, wenn man wortgewaltig am Ball bleibt und als Aufklärer sagt klipp und klar wie es ´clubintern´ wirklich ist, dann ist man wie in jeder Sekte und den Hardlinern der verhasste ´Feind´ und ´Verräter´. Genauso wie unser eigenartiger ´Rollenspiel´-Status in der UFO-Szene schon lange Zeit für Generationen von UFO-Freunden des Fantastischen ist. Wir und ich haben schon viele mit Seifenblasen aufgemotzte Angeber der UFOlogie Kommen und ... Gehen sehen... - wir kennen die Mentalität dieser Pappenheimer. Die Kennen aber nicht die unsere...

Thema UFO-Pest geht weiter und weiter...

Um 15:30 h meldete sich aus Lüneburg Karlheinz B., der mal nachfragen wollte, ob es inzwischen weitere Meldungen von den "Lichtern gestern Abend" a) gab und b) ob man inzwischen weiß, was sie seien. Davon war bisher hier noch nichts vernommen worden. Hmm, Herr B. erzählte wie er gegen 21 h am gestrigen Samstagabend gerade nach Hause lief, als er darauf aufmerksam wurde, wie ein paar Leute auf dem Weg zusammenstanden und heftig gestikulierend zum Himmel zeigten und es von UFOs hatten. Er kam schaute auch gleich auf und sah hinter den Bäumen hervorkommend etwa 12-15 hell-gelbe bis rötliche Lichter in einer langen Kette und von sich aus leuchtend etwa 3/4 hoch am Himmel Richtung Mond ziehend. Nach nicht ganz einer Minute gingen sie "ganz verschieden in der Formation aus, wie als wenn sie in sich erloschen". Dann waren sie weg, zu hören war nichts gewesen und "normale Flieger waren dies auch nicht, deswegen redeten wir auch über UFOs, scherzhaft..." Komisch war es schon gewesen - aber da nach wie vor an diesem Sonntag im Radio dazu nichts kam und im I-Net dazu auch nirgends was Aktuelles aufzufinden war, war B. mal auf die Spur der "UFOs" und "Lüneburg" gegangen*, wurde gleich fündig und rief deswegen einfach mal an..., weswegen er auch nicht mehr wirklich erstaunt war, als ich ihm die YouTube brachte und er die ersten Himmelslaternen-Film sah. Inzwischen machte er sich darauf schon durch die Artikel und Bilder gefasst, aber jetzt als Filme dies nochmals zu sehen. Kurzum: "Tja, dass sind die UFOs von gestern Abend!"

*= Und fand gleich u.a. diesen ´Süddeutschen´-Artikel - http://www.sueddeutsche.de/panorama... vom Sommer 2007, den er auch mir gleich von der Schlagzeile, her vorlas: "UFOs über der Lüneburger Heide" etc pp.

Englische Langweiler-UFO-Meldungen, aber nach wie vor sind es typische UFO-Meldungen...

>Mysterious UFO sightings continue on Cannock Chase - is it aliens?

Sightings of strange lights and shapes in the sky are continuing in the Chase area, with residents claiming they have had close encounters. The Cannock area has been at the centre of a glut of sightings of strange, luminous shapes in the sky. This week residents on the Pye Green Road say they are even spotting the objects in broad daylight.

Resident Darren Capewell spied the lights just before lunchtime on September 27, on the Pye Green Road. "It was the strangest thing I have ever seen," Darren said. "I noticed something out the side of my eye and thought nothing of it at first. But when I looked harder, I could see it was three large discs in the sky. They did not have a colour and were see-through, but I could just make them out. I immediately rushed back into the house to get my camera and capture it on film. There is no way these things were Chinese lanterns or whatever people are saying they are. These things were moving in a formation. There was one each side and one in the middle, making a kind of triangle shape. I never believed in things like UFOs before, but I know what I saw was not normal."

Resident Caroline Thomas also saw the strange lights. "At first I thought they were reflections of some sort," Caroline said. "But after staring at them, I realised they were moving in patterns across the sky. It was really weird."{Jaja, so sind sie halt - a) die strange Skylanterns und b) die strange UFO-Zeugen nach dieser strange Brit-Press-UFO-Kultur, wegen derer man einfach die Wand hochkrabbeln muss*!}<

*= Wichtig: Dazu muss man nicht den vorderpfälzer Schnaps "Krabbel-die-Wand-nuff!" getrunken haben! Was aber NICHT gleichbedeutend damit ist, dass man einen solchen nicht dringend braucht, nachdem man die Verrücktheiten der Brit-Press betreffs ihren Weird-UFO-Stories liest. Amazing!

Nach: ´Sunday Mercury´, http://www.sundaymercury.net/news/m...

In West-Australien heißt es jetzt - genug ist genug!

Zwecks den Skylaterns gibt es in Australien interessante, durchgreifende News vom 2.Oktober 09:

>Bushfire risk sees sky lanterns banned

A popular wedding and festival decoration has been banned from sale {!!!} in WA due to concerns it could spark bushfires. Sky lanterns will not be able to be sold in the state for the next 18 months. Those caught doing so could face fines of up to $100,000 for companies and $20,000 for individuals.

Commissioner for Consumer Protection Anne Driscoll said the lanterns, usually made from paper or fabric, used an open flame as a heat source to lift them into the air, and could still be alight when they eventually fell to the ground. "There are reports they have caused fires in other countries," she said. "With summer and the bushfire season just around the corner, they are particularly dangerous in an Australian context with the real possibility of causing serious fires and injuries."<

Nach: ´West-Australian Today´, http://www.watoday.com.au/wa-news/b...

Nachsatz Rote Jacke: Nicht wie in Deutschland ein neoliberales diesbezügliches Rumgewixe, sondern knallhart ein VERKAUFSVERBOT und Basta. Die Koala-Bärchen werden dankbar sein! Aber ehrlich... Darauf noch ne Extraladung Eukalyptusblätter!

UFO-Nachricht in der Sonntag-Nacht! Straubinger Feuerkugeln...

Kurz nach 21:45 h meldete sich Jolanda M. aus Straubing recht aufgeregt und atemlos, da sie vor noch nicht einmal eine Stunde "langsame Feuerkugeln über der Stadt" dahinziehen sah. 6, 7 oder 8 Stück mögen es in einer Ketter hintereinander am Himmel gewesen sein und etwas unregelmäßig bewegten sie sich lautlos "goldgelb wie ein Fischstäbchen, ich weiß selbst wie albern dieser Vergleich ist, aber es kam mir eben so gerade" dahin, meine sie zunehmend und kurz extrem-amüsiert wegen ihrem Spontanwortwitz. Die kleinen Lichtkugeln waren schräg aufsteigend etwa 2 Minuten zu sehen, dann gingen sie mitten am Himmel aus. Unterschiedlich untereinander.

Externe Links

http://www.youtube.com/watch?v=iAgyukgUVmU
http://www.youtube.com/watch?v=2avsG7_ds6o
http://www.youtube.com/watch?v=9wXsRP5l0Yc
http://www.youtube.com/watch?v=d7xXPT6j1nI
http://www.youtube.com/watch?v=vten5K1sXEQ
http://www.youtube.com/watch?v=ovdA20ePTFQ
http://www.youtube.com/watch?v=UL0oKauckHE
http://www.brasil-treff.com/home/news/index_de.php?&news_id=1310
http://www.sueddeutsche.de/panorama/582/377389/text/
http://www.sundaymercury.net/news/midlands-news/2009/10/03/mysterious-ufo-sightings-con...
http://www.watoday.com.au/wa-news/bushfire-risk-sees-sky-lanterns-banned-20091002-gfx3....

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