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25.03.2009


    
Och...nicht auch noch dass: Nasa hat Probleme bei Planetensuche unterschätzt!

England´s MoD-UFO-Banalitäten: Blaues Bananen-UFO-Männchen statt ´Blauer Klaus´ - Genug ist genug im ´Fliegenden Untertassen´-Märchengebilde: UFOlogie-Tage in Schelmenbach

Mittwoch, der 25.März 2009 - eine Woche vor meinem Vortrag im Planetarium Berlin (siehe: http://www.wfs.be.schule.de/?/FV_20... ), also keineswegs vor den ´Hare-Hare-Hare´-Jodlern (wie ist es eigentlich um deren Akzeptanz als Sekte in der Bevölkerung bestellt, dass da UFOlogen mit jenen anbändeln? {Egal, werde ich eh nie begreifen, so oder so!}) und damit eine gänzlich andere Qualität - eben im Diesseits vom esoterisch-ufologischen Eden mit seiner Faktenblindheit und der ganzen Beliebigkeit übernatürlicher Weltdeutungen und als Schrecken der 7. UFO-Kompanie, die ja eh nie mein kritisches Lehrbuch "UFOs - Die Wahrheit" sich einverleibte und überall nur fordert "Change the Rules!" und glaubt ihren Blödsinn als Teil einer neuen Weltordnung des Versponnenen, ´Hare-Hare-Hare, zelebrieren zu müssen. Naja, es war schon immer eine große Versuchung Wissenslücken mit den unterschiedlichsten Glaubensvorstellungen und Legenden/Mysterien auszufüllen, um dann in der Faszination für das Irrationale als ´Parawissenschaft´ durchzugehen bzw es zumindest so zu versuchen, da sein Unterhaltungswert in der Neugierde des Menschen liegt. Sagen sind schon immer Reaktionen auf psychosoziale, kulturelle und ´politische´ Befindlichkeiten gewesen. Dies gilt insbesondere auch für den ´Fliegenden Untertassen´-Mythos des Weltraumfahrt-Zeitalters wie man am exologischen UFO-Hobby jetzt wieder mit dem ´Akte X´-Hauch sehen kann und woraus sich sagenhafter Gesprächsstoff ergibt.

Nein ´Fliegende Untertassen´ sind solange nicht von gestern, solange sie in Erzählungen und z.B. Filmen bis in die Gegenwart hinein fortleben. Dies ist ihr ´Erfolg´ und dies macht ihre literarische ´Vitalität´ aus, schließlich haben sie nicht zuletzt für eine Gemeinschaft eine sinnstiftende Funktion in einer ´Moderne´ des relativen Wohlstands, der das Leben stetig komfortabler und sicherer machte. In dieser Zeit sind die alten Herausforderungen verschwunden und ereignislose Freizeit und Langeweile breiten sich aus, da wird mancher vom Computerzocker zum Amokläufer (und manchmal auch nur ´einfach so´). Die Langeweile befördert aber ein Interesse am Abwegigen, an tollen Deutungsmöglichkeiten sowie Gerüchten und spannenden Erzählungen - ´In Search of Mysteries´, um die Verzahnung zu unserem Thema wieder hinzubekommen. Zurück zu WW, dem ´Spalter´*: Und hier wird es knallhart um die realen UFO-Sichtungs-Meldungen der nicht-erkannten IFOs wie hier über der Bundeshauptstadt - gleichsam die UFO-Melde-Hauptstadt der Nation - gehen: http://www.youtube.com/watch?v=zohq... - http://www.youtube.com/watch?v=Mbdo... - http://www.youtube.com/watch?v=_6V6... .

*= Wahrscheinlich auch deswegen weil ich eher die wissenschaftlichen UFO-Weg gehe, aber da Wissenschaft komplett antiintuitiv ist, mag dies die spirituell-inspirierte UFO-Esoterik mit ihren spiritistischen Krämpfen eh nicht, da nicht nur ich Intuition als das ziemlich schlechteste Mittel betrachte, um herauszufinden, wie etwas funktioniert, da Naturwissenschaft im Kern eine Methode zur Überprüfung von (UFO-)Vermutungen ist. Damit ist der große Unterschied zur Theologie aufgemacht, da werden Vermutungen in der Regel nicht überprüft und wenn dann kommen wegen dem Unvermögen dazu ´Pleiten, Pech und Pannen´ raus, die man dann verheimlicht um sich dann doch wieder der Esoterik (mindestens) von hinten ganz gierig anzunähern. "Aber dennoch haben wir nach wie vor nicht die leisteste Ahnung, warum die Welt funktioniert. Warum es überhaupt so etwas wie Atome gibt oder Naturkonstanten oder den Musikantenstadt. Man weiß es nicht. Die Wissenschaft ist weit davon entfernt, ein vollkommenes Instrument des Wissens zu sein. Sie ist einfach nur das Beste, was wir haben. Der große Francis Bacon sagte: ´Wenn jemand mit Gewissenheit beginnen will, wird er in Zweifeln enden. Wenn er sich aber bescheidet, mit Zweifeln anzufangen, wird er vielleicht zu Gewissenheit gelangen.´ Genau deswegen bin ich so ein großer Fan der Wissenschaften", äußert sich Vince Ebert im Gespräch mit Bernd Harder im SKEPTIKER Nr.1/2009 für den Artikel "Achten aufs Kleingedruckte".

Heiße Luft - die ´Plasma-UFOs´, ähm...

Am Wochenende gab es wegen UFOs gerade große Aufregung in London*, jetzt wurde aus dem französischen Alsace ebenso aufregendes OVNI-Vidematerial vom 11.Oktober 2008 bekannt, siehe und höre: http://www.youtube.com/watch?v=h-b4... . Aber auch im Raum Moskau gab es vor einigen Tagen wegen diesen ´Plasma-UFOs´ aka ´Alien-Sonden´ vom Miniatur-Heißluftballon-Typ das übliche Erstaunen: http://www.youtube.com/watch?v=pta3... .

*= Gerade als die dritte Ladung MoD-UFO-I-Netmaterial freigestellt wurde, wozu eben gerade die in Florida erscheinende ´Herald Tribune´ ( http://www.heraldtribune.com/articl... ) unter der Headline ´More yawns from the MoD´ auch schrieb: "The revelations contained in the British Ministry of Defence´s latest UFO data dump last weekend were so nebulous and soupy-thin, nobody could agree on a lead. ... The Independent followed the most illuminating angle, about how the MoD once scrapped its plans to file UFO reports in a computer database ´because officials did not want people to believe they were taking the idea of visitors from outer space seriously.´ Which gives us an idea about just how much the British bureaucracy hates this stuff. ..."

UFOs über England...

Die ´The Whitehaven News´ ( http://www.whitehaven-news.co.uk/ne... ) setzten die Headline ´UFO seen over Kells´ hierzu auf:

>A UFO has been spotted over Whitehaven - the latest in a flap of sightings over Cumbria. Now UFO investigators are appealing for any other witnesses to come forward. The latest sighting occurred over Kells, Whitehaven, on Saturday March 14 when a strange light was seen in the sky. Members of North West UFO Research are investigating the sighting of the mysterious orange object.

In recent weeks other orange lights have been seen over Cumbria leading to speculation of a ´UFO flap´ in the county.<

Aus den Gehardt-Files...

"Gestern abend, 24.03.2009, ca. 19:30 Uhr sah auch ich drei rote, große, leuchtende Lichter. Allerdings stiegen diese NICHT von unten nach oben auf, sondern flogen quasi am Horizont entlang von Norden nach Süden (wohnen in Monheim am Rhein, flogen aus Richtung Düsseldorf in die Richtung Leverkusen). Im ersten Moment dachte ich, als nur eines dieser Lichter zu sehen war, dass es ein brennendes Flugzeug war. Allerdings war die Geschwindigkeit schneller und es waren keinerlei Geräusche zu hören. Ich hab jetzt immer nur wieder gelesen, dass dafür die Erklärung diese Himmelslaternen sein sollen. Aber wie gesagt, sie flogen NICHT nach oben, sondern ´von rechts nach links´ {ja und dann?}."

Meine Meinung:

Genug ist genug im ´Fliegenden Untertassen´-Märchengebilde - UFOlogie-Tage in Schelmenbach

Es ist schon längst unerträglich geworden, was nicht nur hierzulande in der in die Enge getriebenen UFOlogie abgeht. Nachdem wieder einmal purer Käse auf dem Blog von Andreas Müller schon gestern zwecks dem großen UFO-Fall vom 5.November 1990 zu lesen stand, wurde auch heute wieder ein Stück Psychologie ins Spiel gebracht, um als künstliche Sonderkonjunktur für die UFOlogie huldvoll zu dienen - und als Speichelleckerei für das Butterbrot der Exologen. Wobei der bräunliche Brotaufstrich alles andere als ´Honig´ ist...

Naja, ich habe es längst aufgegeben in der UFOlogie-Szene Menschen mit einem Funken von Ehre im Leib anzutreffen, aber selbst mit einem Funken von Anstand ist es im ufologischer Lagerfeuer am Rande der Gesellschaft schwerlich - aber dafür ist man dort erfolgreich als Augenwischer! Bei den grenzwertigen Infos von Müller ging es heute wieder rund: "2.-3. Mai 2009: UFO-Forscher und -Skeptiker treffen sich zu Tagung ... Vom 2. Auf den 3. Mai 2009 treffen sich deutsche UFO-Forscher, -Kritiker, und -Skeptiker zu einer erstmaligen {??? - Lüge!} vereinsübergreifenden Fachtagung ... Anwesend sein und Ihre Arbeit präsentieren werden auf Einladung der Gesellschaft zur Erforschung des UFO-Phänomens Vertreter der deutschen UFO-Organisationen ... Exopolitik Deutschland {??? - seit wann gehören die Exologen zu den ´UFO-Forschern´ Deutschlands, abgesehen dass sie sich selbst so gerne sehen wollen um sich besser verkaufen zu können und hier nach ihren Reputationsschein suchen und hier auf ´Einkaufstour´ sind}. ... Dem in den vergangenen Jahren bei vielen aktiven Untersuchern dieser Organisationen aufgekommenen Wunsch nach stärkerer Kooperation der Gruppen untereinander will die Tagung entgegenkommen und ein erstes Kennenlernen auf direkter fachlicher Ebene ermöglichen {?!?! - im Kreis gehende Lügen bleiben trotzdem Lügen - und wer dies aus ideologisch-politischen Gründen mitmacht lügt ebenso, muss man an den DEGUFO-Chef Knörr und seine Lügen noch extra erinnern?}".

Und dann kommt es ja, um was es wirklich in all dieser Blendung geht: "Auch Robert Fleischer, Koordinator der deutschen Exopolitik-Initiative, sieht die Tagung als Chance für eine Ausweitung zukünftiger Zusammenarbeit: ´Wir wollen unsere Arbeit vorstellen* und sind gespannt auf die Reaktionen. Zudem wünsche ich mir, dass im persönlichen Treffen die bisherige verbale Härte aus der eigentlichen Sachdiskussion genommen werden kann.´" Also ´Hara-Hare-Hare´ unter dem GEP-Trommelwirbel anstimmen, da fallen einem ja die letzten Schamhaare aus! Nur nebenbei, um zu zeigen, dass hier nur Agitation mit den falschen Worten zur Psycho-Ablenkung betrieben wird: Bei den bisherigen UFO-Forscher-Arbeitstagungen der vergangenen Jahrzehnte gab es nie ´Schlägereien´ etc pp, sondern einfach die notwendigen Positionierungen eben durch verbale Härten wie z.B. im DB-Rahmen, was ja besser ist als körperliche Züchtigungshärten, wobei natürlich schon so manchmal die Fäuste in der Hosentasche geballt waren. Doch dies ist dann wieder etwas anderes. Uff, und am Schluß heißt es natürlich, so wie immer es war: UFOlogen willkommen, da ja sonst eine solche Tagung eine sehr überschaubare ´Veranstaltung´ wäre - "Natürlich steht die Tagung auch Nicht-Mitgliedern der genannten Organisationen offen." ´Hara-Hare-Hare´... Damit hat A.Müller dem Ort der Veranstaltung endgültig den Schelmenbach-Brandstempel aufgedrückt, weil er sich selbst als Schelm entpuppte. Und dies ist doch noch eine extrem nette Formulierung von mir! Hingegen verstehe ich es überhaupt nicht, dass sich Müller überhaupt das Marketing-Highlight hier entgehen lässt (wieder einmal so, als wenn er er gar nichts davon weiß und dumm dasteht): Schelmenbach als WW-freie Zone! Dies ist doch ein ganz und gar dickes Werbepfund zur Begeisterung der UFOlogie! Gleiches gilt übrigens für die GEP selbst, die doch darum weiß und es auch noch nicht verstanden hat, dies ganz groß herauszuhängen. Im Grunde nimmt/klaut man sich damit selbst die Butter vom Brot. Ist schon alles ganz merkwürdig und so halbherzig durchgezogen.

*= Nur darum gehts, weil die anderen und hoffentlich echten UFO-Forschungsgruppen muss man gar nicht intern vorstellen, da diese seit Ewigkeiten bekannt sind. Dies hier ist nur eine raffiniert-versteckte Verbeugung um die ´Greenhorns´ einzuführen - im Versuch diese in der ´UFO-Forschung´ zu etablieren, damit die Exologen damit den Maximalertrag für SICH daraus ziehen können, da sonst niemand etwas davon wie bei der Anbindung und Anbieterung mit der UFOlogie hat (anstellte sich davon streng zu distanzieren!). Genauer hingeguckt sind da nur ´Greenhorns´ untereinander unterwegs um sich gegenseitig hochzujubeln.

Och...nicht auch noch dass: Nasa hat Probleme bei Planetensuche unterschätzt!

>Sind wir allein im All? Die Nasa verspricht sich von einem neuen Hightech-Teleskop eine Antwort - und macht es sich dabei zu leicht, sagen Forscher. Selbst die neueste Generation der Weltenspäher werde sich schwertun, einen Erdzwilling zu finden.

Natürlich hätte sie am liebsten positive Nachrichten überbracht, sagt Lisa Kaltenegger mit einem Lächeln. Doch stattdessen bringt die Österreicherin, die am Harvard-Smithsonian Center for Astrophysics arbeitet, die internationale Gemeinde der Exo-Planetologen mit einer aktuellen Studie ziemlich in die Bredouille. In dem Papier, das die Forscherin zusammen mit James Traub vom Jet Propulsion Laboratory der Nasa verfasst hat, geht es um Widrigkeiten bei der Fahndung nach der zweiten Erde. Kaltenegger und ihr Kollege zeigen in der Forschungsarbeit, die im Fachmagazin "Astrophysical Journal" erscheinen wird, dass diese Suche wohl weit schwieriger wird als bisher angenommen. Das klingt zunächst einigermaßen verwunderlich, denn schon in den kommenden Monaten und Jahren dürften interessante Kandidaten auftauchen. Die Hoffnungen der Wissenschaftler liegen vor allem auf dem jüngst von der Nasa gestarteten Weltraumteleskop "Kepler", das die Fahndung nach Erdzwillingen aufgenommen hat. Doch das Observatorium kann nur herausfinden, ob Exoplaneten die passende Größe haben und ihren Stern in der richtigen Entfernung umkreisen.

Ob es Leben in den fernen Welten gibt, lässt sich damit noch nicht sagen. Bestätigt werden müsste der Verdacht vom "James Webb Space Telescope". Der Nachfolger des altersschwachen Forschungs-Methusalems "Hubble" soll nach bisherigen Planungen in vier Jahren ins All starten. Der Plan: Mit seinem sechseinhalb Meter großen, aus Beryllium gefertigten Spiegel sucht das fliegende Hightech-Messgerät nach Zeugnissen des Urknalls, erforscht Struktur und Schicksal von Galaxien - und nimmt mögliche ferne Planetensysteme ins Visier. Die Fahndung nach der Zwillingserde soll so ablaufen: Wenn das Teleskop einen sogenannten Transit beobachtet, also einen zum Beispiel von "Kepler" entdeckten Exoplaneten vor einem Stern vorbeiziehen sieht, dann wird ein Teil des Sternenlichts von der Planetenatmosphäre gefiltert. Und genau dabei, so hoffen die Wissenschaftler, lassen sich von "James Webb" mit Hilfe der Infrarotspektroskopie Biomarker wie Ozon und Methan nachweisen. Denn die Gase, die ein Beleg für Leben auf dem fernen Planeten sein könnten, absorbieren einen Teil des Sternenlichts und verändern so das Spektrum.

"Wir müssten ausgesprochenes Glück haben"

Kaltenegger hat sich nun einmal angesehen, ob "James Webb" seinen wichtigen Analyseauftrag tatsächlich zur Zufriedenheit erfüllen kann - mit ziemlich ernüchternden Ergebnissen, berichtet sie im Gespräch mit SPIEGEL ONLINE: "Wir müssten ausgesprochenes Glück haben, um bei einem Transit eines Exoplaneten herauszubekommen, dass dessen Atmosphäre erdähnlich ist." In der Praxis gibt es nämlich gleich zwei Probleme: Erstens stört das Restlicht des Sterns, das nicht von der Planetenatmosphäre beeinflusst wird, die Beobachtung. Zweitens bleibt für die nötigen Analysen nur wenig Zeit. "Das Problem ist, dass der Transit nur ein paar Stunden dauert", sagt Kaltenegger.

Die Beobachtung von fernen Planetensystemen ist erst relativ spät zu den Aufgaben des "James Webb"-Teleskops hinzugekommen. Die Planungen für den "Hubble"-Ersatz liefen bereits, als der große Exoplanetenboom der vergangenen Jahre einsetzte. Deswegen ist das Teleskop für die nötigen Beobachtungen nicht spezialisiert genug, argumentiert Forscherin Kaltenegger. In mathematischen Modellen, mit denen die Tauglichkeit von "James Webb" trotzdem bestätigt worden sei, hätten Forscher unrealistisch positive Annahmen getroffen. So sei mit kleinen Planeten gerechnet worden, die über eine extrem hohe Atmosphäre verfügten. Doch in der Realität dürften solche Bedingungen eher selten zu finden sein. Mit Daten der Erdatmosphäre, die aus dem US-Spaceshuttle gesammelt wurden, fand Kaltenegger bei Modellrechnungen heraus, wie schwierig verlässliche Aussagen zu machen sind. Die verräterischen Biomarker lassen sich vergleichsweise schwierig nachweisen. Theoretisch funktioniert der Beleg am besten in den obersten Atmosphärenschichten. Doch dort gibt es nur wenige gasförmige Zeugnisse von Leben auf dem Planeten. Sie sind am ehesten nahe der Oberfläche zu finden, wo aber besonders wenig Licht durch die Atmosphäre dringt.

Das wäre alles kein Problem, wenn die Forscher genügend Zeit für ihre Untersuchungen hätten. Dann ließe sich herausfinden, welche Signale tatsächlich von interessanten Gasverbindungen stammen - und welche nur Störsignale von Sternenlicht sind. Doch Beobachtungszeit dürfte in vielen Fällen knapp sein. Tendentiell würden zunächst wohl Exoplaneten entdeckt, die kleinere Sterne umkreisen, argumentiert die Forscherin. Der Grund dafür sei recht einfach: In diesen Fällen sei der Einfluss der Planeten auf das Zentralgestirn besonders groß - und die kreisenden Himmelskörper seien damit am ehesten aufzuspüren. Allerdings zögen die Planeten in diesen Fällen ihre Bahnen auch besonders nah am jeweiligen Stern, was wiederum für besonders kurze Transitzeiten sorgen würde. Das Fazit der Forscherin: "Wir müssen uns viele, viele Transits ansehen."

Es gelte, Hunderte Einzelbeobachtungen aufzusummieren, um auf diese Weise Aussagen über mögliches Leben in fernen Welten treffen zu können. Ein erdähnlicher Planet, der einen sonnenähnlichen Stern umkreise, brächte es pro Jahr auf zehn Stunden Transitzeit. Für 100 Beobachtungsstunden mit dem "Webb"-Teleskop seien also zehn Jahre nötig. "Das wichtigste ist, die Schwierigkeiten zu kennen, um sie gekonnt zu umschiffen", sagt Kaltenegger. Sie schlägt vor, die Suche auf Exoplaneten zu konzentrieren, die sogenannte Rote Zwerge umkreisen. Diese kämen in unserer Milchstraße häufig vor, seien kühler und weniger hell als unsere Sonne. Weil sie auch kleiner seien, könne man Planeten auch vergleichsweise leicht aufspüren.

Ein erdähnlicher Planet würde vergleichsweise nahe an seinem Stern rotieren müssen, um das Vorhandensein von flüssigem Wasser zu ermöglichen. Damit wären Transitphasen zwar nur kurz, aber sie würden eher häufig stattfinden. Mit genügend Geduld ließe sich auf diese Weise vielleicht doch ein Erdzwilling aufspüren, sagt hofft Kaltenegger - wenn man lange genug beobachtet.<

Nach: Der Spiegel, http://www.spiegel.de/wissenschaft/...

ISS - jetzt kommt sie ganz fesch daher

Derweilen ist die Raumfähre ´Discovery´ wieder von der Raumstation abgedockt, um den ´Rücksturz zur Erde´ einzuleiten und dabei entstand auch eine Aufnahme mit der neuen ISS und ihrem schicken Wings: http://www.youtube.com/watch?v=qYDQ... - und hier der Gegenschuss von der ISS auf die ´Discovery´ im ´flyaround´ nach dem Abdocken: http://www.youtube.com/watch?v=kuXU... . Sehen eigentlich nicht beide Raumschiffe fesch aus?

Externe Links

http://www.wfs.be.schule.de/?/FV_20090401
http://www.youtube.com/watch?v=zohq7gxsO2I
http://www.youtube.com/watch?v=MbdoRU28o90
http://www.youtube.com/watch?v=_6V66xXBUJ4
http://www.youtube.com/watch?v=h-b40FdpB0s
http://www.youtube.com/watch?v=pta3oj41nms
http://www.heraldtribune.com/article/20090324/BLOG32/903249954/-1/NEWSSITEMAP
http://www.whitehaven-news.co.uk/news/ufo_seen_over_kells_1_531801?referrerPath=news/
http://www.spiegel.de/wissenschaft/weltall/0,1518,615165,00.html
http://www.youtube.com/watch?v=qYDQssltDCY
http://www.youtube.com/watch?v=kuXUJ0H0xD4

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