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21.01.2009


    
Nach dem großen Tag für Barack Obama - Weitere Freudenfeuer des Himmels!

Stuttgart: UFO-Alarm am Airport - UFO-Loser UFO: ´Next Uri Geller´ wird zum Flop - UFO-Show der Brit-Press: Geht´s noch in Sachen Hemmungslosigkeit?

Mittwoch, der 21.Januar 2009. Schon am Morgen lagen zwei eMails mit UFO-Nachrichten vor:

1) ´Zwei rötliche UFOs über Garmisch, 22 Uhr´ - so der Betreff von Friedrich A. mit seiner Mail von 0:14 h: "...während einer Pause ging ich auf die Veranda, um eine Zigarette zu rauchen. Kaum 30 Sekunden danach kamen über den nebenliegenden Häusern zwei rötliche bis gelbliche Erscheinungen ohne irgendeinen Ton herübergeschwebt und zogen über unseren Garten sehr langsam hinweg und ohne irgendeinen Schweif dahin. Von einem Lichtblitz wie in der Zeitung war gar nichts zu sehen, deswegen glaube ich auch nicht an Meteoriten! Die beiden zogen nebeneinander dahin und verschwanden nach einer Minute über den Bäumen, sah wirklich unheimlich aus! Sie waren etwas centgroß bei ausgestrecktem Art, würde der Mond am Himmel gestanden haben hätte man sie damit vergleiche können, abgesehen von der Farbe, die Bewegung und einem seltamen ´Pulsieren´ von innen heraus. Ich habe gelesen, das Kometen sehr langsam am Himmel sind, kann es soetwas gewesen sein?"

2) ´Auch eine seltsame Meteorerscheinung mitten über Hanau??´ - so Benny L. um 0:57 h: "...sahen wir vom Parkplatz kommend sowas wie einen ´Meteor´ (??) etwa 90 Sekunden lang über unserem Haus herbeikommen, fast über uns und dem nebenliegenden Spielplatz fliegen, um dann über den Gebäuden auf der anderen Straßenseite wieder aus dem Blickfeld zu verschwinden. Er schien ziemlich nedrig zu sein, vielleicht ein paar Kilometer. Es war aber ein echter und fast runder Feuerball, ohne Flammen hintenraus und geräuschlos. Wir haben vor einem halben Jahr schonmal im Korsika-Urlaub einen weißlich-gelb-grünlichen Meteor in der Nacht gesehen, aber der sah völlig anders aus und war in zwei Sekunden mit langem Schweif über den ganzen Himmel gerast! Aber vielleicht sehen die Meteorschwärme des Jahres immer anders aus, wir wissen es nicht. Aber sicherlich werden Sie uns aufklären können. Meine Geschäfts-Email-Adresse ist..."

Yes - We Did! Irgendwie steckte eindeutig den Leuten die Berichterstattung zum Samstag-Abend-Boliden* und die Berichterstattung dazu in den Knochen. Gut, unserer Erfahrung ist ja auch, dass diese Himmelslaternen immer wieder mal als ´Meteore´ gedeutet werden, was ja auch dem ´Feuerkugel-Netzwerk´ ein Greuel ist - siehe http://cenap.alien.de/cenapnews/zei... . Da schließt sich der ´UFO-IFO´-Kreis wieder. Immer der selbe Kram, sobald man den Durch- und Überblick hat.

*= Genau deswegen meldete sich auch am Nachmittag eine Redakteurin der ´Planetopia´-Redaktion, da man sich überlege, wie man dazu einen TV-Beitrag machen könne und wir besprachen einige Details.

Verblüfft fand ich dann bei YouTube dieses Video ´Ufo Captured in Mülheim Germany 20.January.2009 19:45 o´clock´ - http://www.youtube.com/watch?v=M56M... . Bereits zwei Tage zuvor hatte der Filmer dies aufgenommen - http://www.youtube.com/watch?v=pwIS... -, hier die Begleit-Info dazu: ´Ufo in Mülheim Germany 18.01.09. The Video was Captured at 21:53 o´clock´. Hören sie dabei auch in den Ton rein, "es pulsiert rot...". Auch Roland Gehardt berichtete CENAP-intern davon, dass er ebenso inzwischen entsprechende UFO-Meldungen aus der Nacht der Obamas erhielt, so wie jene aus Berlin: "Heute Abend gegen 21.30 - 22.00 Uhr rief mich mein 46 Jahre alter Bruder an, der ca. 4 Kilometer Luftlinie von mir entfernt wohnt und fragte mich ob ich auch die roten Lichter am Himmel sehen würde. Wir wohnen beide in einem dicht mit hohen Häusern bebauten Gebiet, haben also nicht wie auf freien Feld eine freie gemeinsame Sicht. Also ging ich auf meinen Balkon und Tatsache hoch am Himmel tauchten innerhalb von ca 5 - 8 Minuten erneut zwei dieser roten Lichter auf, verharrten dann für ca. 5 Minuten an der gleichen Stelle hoch am Himmel und verlöschten für ca. fünf Minuten..., fingen dann aber an eben der selben Stelle am Himmel erneut an zu leuchten und wechselten mehrfach die Farbe von Orangerot nach Weiß und zurück... Helikopter scheiden genauso wie Flugzeuge für mich aus. Physikalisch ist das für mich nicht zu erklären !"

Wahnsinn! Also verfasste ich eine PM ("´Feuerkugel-Meteore´ über Deutschland in der Nacht von Barack Obama´s Machtübernahme - sind UFO-Ballone!") und gab sie auf kleiner Tour aus. Um 12:45 h rief mich ein Radiosender aus der Lausitz an und bat um ein Interview, da kannte ich die Agenturmeldung und was aus meiner PM gemacht wurde inhaltlich noch gar nicht. Aber egal, so verdreht wird es wohl nicht gewesen sein. Bald darauf fand ich via Google-News diese Meldung der ddp - http://www.news-adhoc.com/obama-ver... - vor:

>Obama verursacht Himmelsleuchten über Deutschland

Die Amtseinführung des neuen US-Präsidenten Barack Obama hat am Dienstagabend in Deutschland zu einem Himmelsleuchten geführt. Ursache waren wahrscheinlich kleine Miniatur-Heißluftballons, wie das Centrale Forschungsnetz für außergewöhnliche Himmelsphänomene (CENAP) in Mannheim am Mittwoch nach zahlreichen Anrufen besorgter Bürger mitteilte. "Die Menschen glaubten, geräuschlose und minutenlang durch den Nachthimmel schwebende ´Feuerkugel-Meteore´ zu sehen", sagte CENAP-Sprecher Werner Walter.

Die Leuchtpunkte am Horizont seien aber vor allem dort aufgetreten, "wo es starke amerikanische Gemeinden gibt". Er erinnerte sich, dass vor einem Jahr nach dem Wahlsieg der Hessen-SPD ebenfalls solche Meldungen bei der "UFO-Meldestelle" aufliefen und jene auf die sogenannten Himmels- oder Wunschlaternen zurückgingen. Auch diesmal sprechen alle Indizien für solche Phänomene, wie Walter erklärte. Der erste Hinweis sei aus Berlin gekommen, wo eine Frau gegen 21.00 Uhr "eine rötliche Lichtkugel langsam und aufsteigend durch den Himmel schweben sah". Danach ging es mit ähnlichen Meldungen über "glühende Meteore" aus Hannover, Frankfurt am Main, Böblingen, Wiesbaden und Bad Aibling weiter.

Erst am vergangenen Wochenende hatte ein mysteriöses Leuchten am Himmel über Norddeutschland die Polizei beschäftigt. In Mecklenburg-Vorpommern riefen besorgte Augenzeugen die Rettungs- und Polizeidienststellen an, weil sie am Himmel ein undefinierbares Aufleuchten beobachtet hatten. Die CENAP ging in diesem Fall von einem Meteor aus, da von einem Knall berichtet wurde. Dies bedeutet, dass das Objekt aus dem All bis in die Luftschichten herabkam, hieß es.

ddp/wsd/han<

Am Nachmittag meldete sich deswegen das ARD-Hauptstadt-Studio in Berlin, um noch ein paar Infos dazu einzusammeln, da man plane eine kleine Glosse daraus zu machen. Tatsächlich brachten dann die ´Tagesthemen´ kurz vor dem Wetter einen kleinen Beitrag daraus vor dem Hintergrundbild einer aufsteigenden Himmelslaternengruppe! Ohne dabei eine Glosse zu sein... - siehe dazu auch: http://www.tagesthemen.de/schlussli... .

Im US-Philadelphia nahm in der Obama-Nacht dieses UFO - http://www.youtube.com/watch?v=8LCv... - auf, offenbar die Venus. Ein anderes UFO aus der Lightblimp/Lightship-Klasse - http://www.youtube.com/watch?v=RVBV... - wurden ebenfalls in der Nacht in den USA aufgenommen. Und ganz herb: Ein ´UFO´ flog am Ort der Inauguration von Barack Obama direkt vorbei: http://www.youtube.com/watch?v=a6jT... . Aber die meisten Menschen werden das ´UFO´ einen durchs Bild fliegenden Vogel nennen! Während dies geschah, zog ein echtes politisches Fremd-UFO vom Ort des Geschehens weg: http://www.youtube.com/watch?v=tR0q... . ;-) Eine der schönsten Flyby-Aufnahmen der letzten Zeit!

UFO über Stuttgart etc?

Wie BILD-Stuttgart heute in einem Artikel von Robin Mühlebach (mit einer SF- ´Fliegenden Untertassen´-Grafik als im wahrsten Sinne des Wortes `Symbolbild´ für UFO) berichtete, gab es "UFO-Alarm am Airport + Mysteriöses Flugobjekt nachts über Stuttgart + Polizei-Hubschrauber im Einsatz + Spur verliert sich im Schwäbischen Wald":

>Um 21 Uhr drang das unbekannte Flugobjekt über Herrenberg in den Stuttgarter Luftraum ein. Dann gab´s den größten UFO-Alarm seit Jahren! Jetzt ermittelt die Deutsche Flugsicherung: War es ein irrer Pilot auf einem ungemeldeten Nachtflug? Die Spionage-Drohne einer fremden Streitmacht? Oder gar Eindringliche aus dem All? Fakt ist: Das unbekannte Flugobjekt bewegte sich mit extrem langsamen 50 Knoten (ca 90 km/h) über den Himmel, wurde von Fluglotsen des Airport-Towers auf Radarschirmen entdeckt. Immer wieder funkten sie: "Do you read?" Fliegersprache für "Bitte melden!" Keine Antwort! Tower-Chef Helmut Montag: "Es gab kein Transponder-Signal (Funksender, die Red.), wie es bei Nachtflügen vorgeschrieben ist." Ein Polizei-Hubschrauber stieg auf, suchte vergeblich nach dem UFO. Flugsicherungs-Sprecher Axel Raab (57): "Beim Anflug auf den Flughafen meldete ein Pilot mehrere Lichter über sich, schätzte die Höhe auf cira 2000 Meter." {Aber was hat dies mit dem Radarsignal zu tun? Zivilflughäfen haben keine Höhenfinder-Radars zur Differenzierung, sodass, wenn tatsächlich das unverbundene Signal und das vom Flieger gleichsam auftauchten, müssen beide Signale ZUR DECKUNG kommen - was aber Kollision bedeutet, also einen Katastrophenalarm ausgelöst haben müsste und den gab es nicht! Es ist ja klar einsichtlich, dass da ganz gewaltig miteinander nicht korrespondiert!}

21.42 Uhr: Plötztlich verschwand das UFO auf dem Radarschirm bei Welzheim (Schwäbischer Wald). Der Tower-Chef: Wir mussten von einem Absturz ausgehen, Polizei-Streifen schwärmten aus." Sorge auch bei den Sicherheitsexperten von Airport-Chef Georg Fundel (65): "Zum Glück wurde der Flugverkehr nicht beeinträchtigt." {Also kein Kollisionsalarm, ganz klar!} Um 22 Uhr tauchte das Radarsignal wieder {? - war es über 15 Minuten also weg und ist das zwei Radarziel dann nicht ein ANDERES} über Dinkelsbühl (Bayern) auf, bewegte sich schnurstracks nach Grafenwöhr, wo es endgültig verschwand. In Nähe eines US-Truppenübungsplatzes... Der Mannheimer UFO-Forscher Werner Walter (51): "Merkwürdig! So langsam fliegen eingentlich nur Ultraleicht- oder Motorsegelflieger, doch die haben für eine solche Reisedistanz nicht genug Sprit." Das UFO-Rätsel - BILD-Stuttgart berichtet weiter.<

Nachsatz WW: Am Dienstagnachmittag rief mich der Redakteur an und bat gleich um Vertraulichkeit der Meldung, solange sie noch nicht durch BILD auf dem Markt ist. Dann erzählte er mir in knappen Worten in etwa die obige Geschichte und fragte mich, ob es hierfür aus der Montagnacht aus dem betroffenen Gebiet UFO-Sichtungsmeldungen bei mir gab. Nein - die gab es nicht. Er verwendete da den Begriff "unidentizierbares" Flugobjekt, was ich ihm auf "unidentifiziertes" Flugobjekt runterbog - "unbekanntes" blieb davon dann übrig. Er fragte nach, welche Optionen so denkbar wären und ob da ein Ballon für verantwortlich sein könnte. Ich schied den Ballonkörper bei knapp 100 km/h Horizontalflug aus, zudem käme da eh nur ein Wetterballon mit Radar-Reflektor in Frage, um überhaupt via Radar aufgenommen zu werden, der steigt aber meist senkrecht auf. Meine Theorie war deswegen ein UL-Flieger (vom Motorsegler hatte ich es gar nicht) als "Roter Baron der Lüfte und ´Luftpirat´ unterwegs", wobei der BILD-Mann sagte, dass das Objekt bis nach Bayern flog, was mir dann doch sehr weit weg vorkam, da ja wegen der UL-Auslegung jedes Gramm zählt (wie der Name schon sagt), also auch Sprit knapp bemeßen ist, wodurch wegen der Betankung die Reichweite recht eingeschränkt ist - und mir ein Flug von irgendwo vor Stuttgart aufsteigend aus nach Bayern dann doch unmöglich ob der Distanz erschien..., zumal zusätzliches Gewicht durch mindestens der Winterschutzkleidung des UL-Piloten wie von einem Motorradfahrer dem Gerät zugemutet werden muss. Es hatte in der Nacht Minus 7 oder 8 Grad! Und das UL mit Licht (gut dies gab es ja auch am Anfang der Belgien UFO-Welle durch die erste Gendarmen-Sichtung) auf dieser Distanz gefiel mir auch nicht, weil man dazu wieder Lampen und Batterien braucht - schon wieder einiges an Gewicht allein wegen der Batterie. Zudem muss man natürlich von einem Hin- und Rückflug ausgehen, also mindestens doppelte Kilometerzahl. Mir gefiel dies so hauptsächlich wegen dem nächtlichen ´Luftpiraten´-Flug mitten im Winter nicht, aber natürlich gibt es irre Typen - wenn man weiß, dass da Menschen sich auf den Plastikgartensessel festschnallen, ein paar Dutzend heliumgefüllte Wetterballons daran befestigen und damit abheben und wegfliegen (was ja auch Wahnsinn ist). Also sah ich noch die Möglichkeit von einer artefaktischen Radar-Anomalie, die hier im Artikel dann gar nicht erst erwähnt wird.

Bei den SWR-Nachrichten ( http://www.swr.de/nachrichten/bw/-/... ) tauchte dazu diese Meldung am Vormittag auf:

>Stuttgart: Unbekanntes Flugobjekt gesichtet

Fluglotsen des Stuttgarter Flughafens haben in der Nacht zum Dienstag ein unbekanntes Flugobjekt auf ihren Radarschirmen entdeckt. Das Objekt sei in der Nähe von Herrenberg in den Stuttgarter Flugraum eingedrungen und habe nicht auf Funksprüche reagiert, wurde erst heute mitgeteilt. Als sich über dem Schwäbischen Wald die Spur verlor, stieg ein Polizeihubschrauber auf und suchte nach dem unbekannten Objekt. Auch mehrere Streifenwagen waren im Einsatz.

Erst später wurde das Objekt wieder gesichtet {= eine Radarwahrnehmung von einen unverbundenen Ziel von dem genau deswegen niemand sagen kann, dass das eine wirkliche Fortsetzung des Ziel Nr.1 ist und was sich so anhört, als sei dies ein zweites unabhängiges Reflexions-Signal} - dieses Mal in der Nähe von Dinkelsbühl. Beim US-Truppenübungsplatz im bayerischen Grafenwöhr verlor sich die Spur dann endgültig. Von einem UFO will man bei der Stuttgarter Flugsicherung nicht sprechen. Aufgrund der langsamen Fluggeschwindigkeit von rund 100 Stundenkilometern komme eher ein Leichtflugzeug in Frage, hieß es. Aber auch dieses hätte angemeldet sein müssen. Unterdessen ermittelt auch die deutsche Flugsicherung in Langen bei Frankfurt.<

BILD.de ( http://www.bild.de/BILD/news/vermis... ) schnappte sich die Geschichte am Nachmittag: ´UFO-Alarm am Airport - Mysteriöses Flugobjekt nachts über Stuttgart´. Damit wurde sie für die I-Net-Gemeinde auch bundesweit erfasstbar. Aber auch der ´Reutlinger General-Anzeiger´ griff die Story unter http://www.gea.de/detail/1175395 in einem Beitrag von Wolfgang Raiber detailierter auf:

>Luftverkehr - Fluglotsen am Stuttgarter Flughafen haben in der Nacht zum Dienstag ein unbekanntes Flugobjekt auf ihrem Radarschirm entdeckt. Ermittlungen laufen

Ufo-Alarm am Landesflughafen

Stuttgart/Langen. Für Aufregung hat am Mittwoch die Nachricht gesorgt, dass ein unbekanntes Flugobjekt über dem Landesflughafen gesichtet worden ist. Nach Auskunft der Deutschen Flugsicherung in Langen bei Frankfurt vom Mittwoch könnte es sich dabei um ein Ultraleicht-Flugzeug oder eine Drohne (unbemanntes Aufklärungsflugzeug) gehandelt haben. Es sei weder gemeldet gewesen, noch habe es in der luftrechtlich vorgeschriebenen Weise reagiert. Die Untersuchungen über den Vorfall wurden aufgenommen. Nach Auskunft des Stuttgarter Flughafens wurde der Flugbetrieb nicht tangiert.

Am Montagabend gegen 20.18 Uhr {also nochmals eine 3/4 Stunde früher - was halt eben alles auf den Sprit-Verbrauch geht}, so die Informationen, hätten Fluglotsen am Stuttgarter Flughafen auf ihrem Radarschirm ein so genanntes Primärziel entdeckt, für das eine genaue Einordnung nach Höhe und Umfang nicht möglich war {!}. Das Objekt sei in der Nähe von Herrenberg in den Stuttgarter Luftraum eingedrungen und habe nicht auf Funksprüche reagiert.

Von Polizei-Helikopter verfolgt - Auf Nachfrage habe ein Pilot einer anfliegenden Verkehrsmaschine das Objekt bestätigt. Von der Maschine in einer Höhe von rund 3 500 Fuss (1 100 Meter) habe der Pilot das unbekannte Flugobjekt, das immer nur zeitweise zu sehen war, auf eine Höhe von 6 000 bis 7 000 Fuss (rund 2 000 Meter) geschätzt. Von der Stuttgarter Flugsicherung alamiert, nahm ein Polizei-Hubschrauber die Verfolgung des Flugobjekts auf, das sich mit einer Geschwindigkeit von etwa 100 km/h in nordöstlicher Richtung aus dem Überwachungsbereich der Stuttgarter Flugsicherung bei Dinkelsbühl entfernte, ohne bis dahin genauer identifiziert worden zu sein. Auch mehrere Streifenwagen waren im Einsatz

Am Dienstag ergaben dann weitere Nachforschungen, dass das unbekannte Flugobjekt südlich von Nürnberg vom Radarschirm der Münchner Flugüberwachung erfasst worden war {!!! - dies ist also eine unabhängig von Stuttgart festgestellte ´Ortung´, wodurch sich natürlich jetzt schon wieder das Geschehen dort in der ´Dramatik´ reduziert}, um dann nordöstlich bei Grafenwöhr, wo sich ein US-Truppenübungsplatz befindet, endgültig vom Schirm zu verschwinden. Aus der eingeschlagenen Flugrichtung sei zu errechnen, dass das Flugobjekt etwa bei Lahr in Südbaden den deutschen Luftraum erreicht habe. Über die Hintergründe könne derzeit nur spekuliert werden, hieß es. Von einem Ufo wollte man bei der Stuttgarter Flugsicherung auf Anfrage allerdings nicht sprechen {obwohl es um ein unidentifiziertes Flugobjekt bzw einer Radaranzeige zu solch einem vermeintlich solchen geht, wenn man nicht weiß, was das Flugobjekt war}. (GEA)<

Auch die ´Stuttgarter Zeitung´ ( http://www.stuttgarter-zeitung.de/s... ) nahm sich der Geschichte an, dort erfahren als News nur noch dies: "Vom Militär habe es keine Meldung über Flüge oder Drohneneinsätze gegeben, hieß es am Stuttgarter Tower." Diese Medien-Option (für die sich sicherlich viele UFOlogen wie elektrisiert begeistern, genauso wie sie es lieben bei nicht-erkannten Himmelslaternen zwischen ´Alien-Sonde´ und geheimes Militärfluggerät zu pendeln, nur die einfachste Lösung darf es nie sein) war also vom Tisch.

Die ´Stuttgarter Nachrichten´ ( http://www.stuttgarter-nachrichten.... ) berichteten:

>Rätselhafter Flieger - Ufo hält Flugsicherung in Atem

Einem unbekannten Flugobjekt ist die Flugsicherung am Stuttgarter Flughafen auf der Spur. Das "Ufo" tauchte am Montag gegen 21 Uhr bei den Lotsen auf dem Radar auf, mit dem der Luftraum kontrolliert wird. Das Objekt sei unbekannt und nach den Aufzeichnungen weder gestartet noch gelandet, sagt Sprecher Helmut Montag: "Wir stehen vor einem Rätsel." Angemeldet war das Objekt nicht: "Wir gehen trotzdem nicht von Außerirdischen aus", sagt Montag schmunzelnd. Er tippt auf ein Ultraleichtflugzeug, das freilich der Flugsicherung hätte gemeldet sein müssen. Für diese Version spreche, dass das Objekt langsam unterwegs gewesen sei, "mit etwa 100 Kilometer pro Stunde", so Montag.

Der Pilot einer anderen Maschine habe die Lichter des Objekts ebenfalls gesehen, das sich nordöstlich Richtung Welzheim bewegte. Dort verschwand es plötzlich vom Radar, was im Großraum Welzheim eine 20-minütige Suchaktion mit dem "Bussard"-Polizeihubschrauber und mehreren Streifenfahrzeugen auslöste. "Es hätte ein Flugzeug abgestürzt sein können", sagt Montag. Nach 22 Uhr wurde das mysteriöse Objekt dann bei Dinkelsbühl in Bayern noch einmal geortet. So protokollierte es die Waiblinger Polizei. Woher diese Information aber stammt, ist unklar: Weder die dortige Polizei noch das Luftamt Nordbayern wissen Bescheid. Sie wurden von dem Vorfall am Mittwoch erst durch unsere Zeitung aufmerksam gemacht {?!? - da läuft offenkundig einiges Durcheinander und die Story wird immer ´unsauberer´}.

Gemeinsam mit seinen Kollegen in Bayern und, wenn nötig, in Langen (bei Frankfurt) will Helmut Montag nun den Start- und Landeplatz des "Ufos" ermitteln und so auch den Piloten ausmachen. Der, mutmaßt Montag, sei wohl, um nicht erkannt zu werden "absichtlich im Tiefflug durch die Täler geflogen". Dann würde das Objekt vom Radar nicht erfasst. Start- und Landebahn könnten "eine x-beliebige Wiese" gewesen sein: "Wenn der Pilot mutig ist, geht das." Erlaubt wäre ein Start eines Ultraleichtflugzeugs bei Nacht nur an einigen wenigen beleuchteten Flugplätzen gewesen: Mit Freiburg, Donaueschingen, Schwäbisch-Hall oder Lahr nennt Montag einige. Das Segelfluggelände auf der Hahnweide bei Kirchheim/Teck komme dagegen nicht in Betracht. Bis Ende der Woche hofft er, das Mysterium um das Ufo enträtselt zu haben.

Die letzte Ufo-Aufregung gab es im August 2008 in Bad Cannstatt - die vielen Leuchterscheinungen waren indes Papierballons, sogenannte Skylaternen. Werner Walter vom Centralen Erforschungsnetz außergewöhnlicher Himmelsphänomene (Cenap) weiß jedenfalls: "Himmelserscheinungen werden erst durch Fantasie zu Ufos." {Ich wurde deswegen zwar nicht in dieser Angelegenheit gefragt, aber es stimmt trotzdem!}<

Wie auch immer, so ganz und gar wirklich interessiert bin ich an der Geschichte mangels visueller UFO-Sichtungsmeldungen NICHT.

Neue UFO-Meldungen an diesem Mittwochabend...

Kurz nach 21 h meldete sich Bruno K. aus Leinfelden-Echterdingen, "der vorhin auch ein UFO für eine halbe Stunde am Himmel stehen gesehen hat". Was hieß hier "auch"? K. hatte mich wegen der BILD-Stuttgart-Meldung von heute via Telefonauskunft ausfindig gemacht, nachdem er von 18:30-19 h ein "grelles, großes und noch nie gesehenes Lichtobjekt" hoch oben am Himmel stehen sah, dann musste er die Beobachtung abbrechen, weil sein Bruder anrief und er mit ihm längere Zeit irgendwelche "Vertragsformulierungen" besprechen musste, als er kurz vor 20 h wieder rausschaute war von dem Objekt nichts mehr zu sehen. Er war recht aufgeregt deswegen, erinnerte sich an die Zeitungsgeschichte, überlegte sich etwas hin und her und rief die Auskunft an, um mich zu erreichen. Das Lichtobjekt stand hoch am Südwest-Himmel einsam und alleine da, war nicht übersehbar, "viel greller als ein Flugzeugscheinwerfer". Naja, er hat nur eines gesehen - nämlich die Venus als UFO angesehen, womit er nicht alleine steht. Irgendwie schien dies ihm nicht zu gefallen und als ich ihm sagte, das auch US-Ex-Präsident Carter schonmal die Venus als UFO meldete, war er total zerknirscht und hängte ohne Danke oder Verabschiedung einfach ein...

Um etwa 21:30 h meldete sich Frau G. aus Ostfiltern, die sich "einfach mal melden musste". Auch sie kam via BILD auf mich. Am gestrigen Dienstagabend hatte sie nämlich "merkwürdige Lichter" über den Himmel ziehen gesehen, die mit dem Montagabend-UFO vielleicht was gemein haben könnten: Gegen 21:30 h - genau vor 24 Stunden - nämlich kamen plötzlich über den Häusern und erst recht niedrig 3 orange-gelbliche Lichterkörper nebeneinander wie übergroße Sterne aus der Ferne herbei, die dann a) immer näher kamen und b) aber auch immer mehr in den Himmel stiegen - c) dies absolut lautlos. Die ganze Beobachtung dauerte mehr als eine Zigarettenlänge an. Dann gingen die Lichter nach und nach einfach "wie aus".

Gerade eingehängt meldete sich ein "Paul" aus Gerlingen, der mir gleich sagte, mich wegen der BILD-Geschichte gefunden zu haben und mich "dringend sprechen musste", weil er bei seinem nachmittäglichen Anruf bei BILD zu den "UFOs von Samstagnacht" sich nur wirklich ernstgenommen fühlte und irgendwie er den Eindruck von Desinteresse hatte. Auf jeden Fall hatte er um etwa 23 h in der Samstagnacht "bis zu 15 UFOs über den Himmel fliegen sehen". Es waren gelbliche Lichtpunkte gewesen, die halb über den ganzen Himmel in einer langen Kette 2-3 Minuten dahinzogen, bevor sie wegen den anderen Häusern linksab außer Sicht verschwanden. Dies waren für ihn "eindeutig und ganz logisch UFOs gewesen, was sonst?" Ja eben, aber als ich ihm dann die Himmelslaternen erklärte und wie die am Himmel ausschauten, staunte er wahrlich nicht schlecht.

Na da mag ja bei BILD-Stuttgart heute die Bude gekocht haben. Schlußendlich darf man nicht vergessen, das ausgerechnet der Stuttgarter Großeraum für Ba-Wü ein UFO-Meldezentrum gerade in den letzten zwei Jahren wurde - immer und immer wieder werden von dort die nicht-erkannten Himmelslaternen als UFOs gemeldet, wir haben es hier ja alles dokumentiert. Und dann hatte BILD-Stuttgart in diesem ´Hexenkessel´ gerade die bekannte Geschichte drin. Heijeijei. Egal, ich machte dicht.

Aus den Gehardt-Files...

"Ich habe auch eine Sichtung zu melden. Und zwar habe ich in der Silvesternacht auch ein Objekt in Terrakotta- bis Orangefarben gesehen was direkt über mich und meine Freundin in Peine um 20 Uhr von Norden nach Süden geflogen ist. Danach ist es irgendwie schneller geworden und wurde recht schnell kleiner und kleiner bis es ganz verschwand. Ps:Und das war nicht das erste mal, dass wir sowas gesehn haben paar Tage vor Silvester auch schon."

Nächste UFO-Loser-Uri-Show der Zauberei... - ein weiterer Flop für Pro7!

´Menatlisten-Casting: Wenn die Tricks bei Uri Geller schief gehen´ hieß es bei Welt-Online ( http://www.welt.de/vermischtes/arti... ) dazu:

>"The Next Uri Geller" ist derzeit der wohl größte Schund, der im deutschen Fernsehen zu besichtigen ist. Das Schlimmste sind nicht mal die Tricks an sich, die sind bloß recht langweilig. Das wirklich Ärgerliche ist die lachhafte Wichtigtuerei und der Größenwahn der Geller-Trittbrettfahrer. Gestern wäre fast einer ertrunken.

Die gestrige Folge war erst ein Narkotikum und schließlich ein Denkzettel. Die selbst ernannte verführerische Mentalistin Amila lief Gefahr, in einem Wasserbassin zu ertrinken, da sie partout nicht die richtigen Zahlen für das Schloss herbeiphantasieren konnte. Den ehrlichsten Moment der vor fürchterlichen, haarsträubenden, gähnend langweiligen und wirklich ärgerlichen Momenten nur so strotzenden Folge von ?The Next Uri Geller? erlebte der Zuschauer am gestrigen Abend schon nach wenigen Minuten. Der Moderator Stefan Gödde sprach Maestro Geller auf seinen Auftritt im aktuellen Playboy an. Geller sah Gödde an, wie andere Menschen kleine Kinder anblicken, die von Tuten und Blasen keine Ahnung haben: "Weißt du Stefan, sagte er, und blickte ganz ernst und ganz gewichtig, wie sagt man doch bei euch so schön: ´Ich war jung und brauchte das Geld.´" Endlich! Das es auch mal ausgesprochen wurde, herrlich.

Geller trickst, dass sich nicht nur alle Balken, sondern auch unschuldige Löffel verbiegen und er versuchte neulich allen Ernstes, Ufos im All zu kontaktieren. Er kürte einen Mann, der nicht nur einen harmlosen Vogel hat, sondern sich auch einbildet, durch diesen Kontakt ins Jenseits aufnehmen zu können, zu seinem Nachfolger. Das Problem ist nicht, dass Geller all dies tut, Menschen machen die verrücktesten Dinge und "Leben und leben lassen" ist sicherlich kein verkehrtes Motto. Das Problem ist vielmehr, dass der ganze Hokuspokus von Pro Sieben zur Hauptsendezeit ausgestrahlt wird. Und da gute Faltencremes teuer sind, und weil Geller mit 62 Jahren tatsächlich so aussieht, als würde er besonders exklusive verwenden, gibt es seit letzter Woche die zweite Staffel von der Suche nach einem Nachfolger, den die Welt nicht braucht. Um diese Sendung halbwegs unbeschadet zu überstehen, muss man sie als Realsatire sehen. Als zynisches Kommentar zu einer krisengebeutelten Zeit, in der die allerorts herrschende Unsicherheit dazu führt, dass sich die Zuschauer in Scheinwelten flüchten wollen. Glücklicherweise ist es immer noch eine Zeit, in der der Verstand und das Verlangen nach guter Unterhaltung noch nicht völlig ausgeschaltet sind. Der Auftakt der Show fiel beim Publikum durch. Wenn alles mit rechten Dingen zugeht, wird auch die gestrige Ausgabe kein Quotenrenner.

Ihr angekündigter Höhepunkt wurde zu einem sehr nassen und noch viel peinlicheren Fiasko. Amila, eine sehr blonde, junge Frau mit großen äh, Augen und einem Blick, von dem professionelle Dominas noch lernen können, ließ sich in ein Bassin sperren. Während Wasser hineinströmte, musste sie versuchen, den vom prominenten Gast Simon Gosejohann ausgedachten Zahlencode durch pure Geisteskraft zu erraten. Sie riet leider falsch. Und das zweimal. Bevor sie ertrank, hatten die Pro Sieben Mitarbeiter dann doch Erbarmen und brachen den Kessel auf. Der Spuk war vorbei, der Trick gescheitert. Die selbst ernannte Magierin schwieg eisern und Schauspielerin Mariella Ahrens flüsterte "Oh Gottogott". Comedian Gosejohann blickte verstört. Die arg blonde Assistentin verlor jedoch angesichts des spritzenden Wassers und des verpfuschten Tricks schon mal die Nerven: "Simon, hast du dich auch wirklich auf die richtigen Zahlen konzentriert?" keifte sie. Es war der peinlichste Moment einer Show, die vor allem deshalb so schlimm ist, weil sie den Zuschauer für dumm verkauft und manipuliert. Anstatt einfach zuzugeben, dass die fünf antretenden Mentalisten bloß gewitzte Zauberkünstler sind, die mit viel Kunstnebel, starrem Blick und Taschenspieler-Tricks ihr Publikum auf den Arm nehmen. Mal glückt das eben ganz passabel, wie im Fall von Manuel Horeth, der mit breitem Grinsen aus Millionen Telefonnummern die richtige vorhersagte.

Doch da alle Darbietungen mit biederem Ernst und lachhaftem Größenwahn vollzogen werden, ist es nicht mal möglich, sich von dem Spuk unterhalten zu lassen. Man wird stattdessen einfach nur sauer. Niemand lässt sich schließlich gern für dumm verkaufen. Den zweiten entlarvend ehrlichen Moment bescherte uns die Show unfreiwilligerweise, als der selbsternannte Schamane und Indianerspross Waayatan erklärte: "Jeder Mensch hat einen Schatten. Dass wir auf diesen Einfluss haben, wissen wir. Aber nur die Anhänger meines Stammes wissen, wie groß unser Einfluss auf den Schatten wirklich ist. Und jetzt: Schließt die Augen und spürt euren Schatten." Tja, dachte man da, so ein Schatten ist wirklich eine fiese Sache. Um diesen zu spüren, brauchten wir dank Sendungen wie "The Next Uri Geller" gar nicht die Augen zu schließen. Leider steht zu befürchten, dass der persönliche Schatten durch Konsum derlei Unfugs beängstigend anwächst. Da hilft nur: Abschalten.<

Ich kann und will mich auch nicht showeffektmäßig rühmen ´außersinnliche Fähigkeiten´ zu besitzen, aber was habe ich ´voraussehend´ gestern zu den Quoten der Sendung gesagt? Lesen Sie doch einfach selbst im gestrigen CENAP-UFO-Newsticker-Beitrag nochmals nach...

´Der kress-Quotencheck: Obama strahlt, ProSieben trauert´ ( http://www.kress.de/cont/story.php?... ):

>Während die ganze Welt Strahlemann Barack Obama feierte und die TV-Sondersendungen Millionen zu Tränen rührten, musste sich ProSieben am Dienstagabend einsam, verlassen und unattraktiv fühlen. Hart bekam der Sender gnadenlose Gleichgültigkeit bereits in der Primetime zu spüren, wo die eben erst neu gestartete Show "The next Uri Geller" mit nur 1,26 Mio jüngeren Zuschauern auf einen beklagenswerten Marktanteil von 9,5% abrutschte. In der Vorwoche war die zweite Staffel der Esoterikreihe bereits schwach, aber immerhin noch deutlich besser mit 12,1% Marktanteil gestartet. Und es kam noch grausamer: Einen harten Ellenbogen-Check bekam auch die neue Spaßshow "Comedystreet" verpasst, die diesmal mit nur 800.000 Werberelevanten auf indiskutable 6,6% Marktanteil abschmierte...<

"TIEFER FALL - Aus der Zauber: ´Next Uri Geller´ wird zum Flop" schrieb das Medienmagazin DWDL.de ( http://www.dwdl.de/article/story_19... ) und führte aus:

>Der Auftakt der zweiten Staffel von "The next Uri Geller" fiel in der vergangenen Woche schon recht mäßig aus, in Woche 2 kam dann aber vollends der Einbruch. Das einstige Erfolgsformat fällt in die Einstelligkeit. Der Uri Geller-Hype, der im vergangenen Jahr nach längerer Ruhephase wieder ausgebrochen war, darf wohl endgültig als beendet betrachtet werden. Nachdem die zweite Staffel der ProSieben-Show "The next Uri Geller" in der vergangenen Woche schon mit enttäuschenden Werten startete, sich aber immerhin noch im Senderschnitt hielt, kam diesmal nun der Absturz tief in den roten Bereich. Gerade mal noch 1,26 Millionen 14- bis 49-jährige Zuschauer sahen die zweite Folge der neuen Staffel. Nach dem Negativ-Rekord in der vergangenen Woche noch einmal ein Rückgang um 280.000 junge Zuschauer. Der Markanteil in der Zielgruppe brach auf nur noch 9,5 Prozent ein. Insgesamt schalteten in dieser Woche noch 1,85 Millionen Zuschauer ab drei Jahren ein, was beim Gesamtpublikum einem Marktanteil von 5,7 Prozent entsprach. ...<

´Letmeentertainyou´ ( http://www.letmeentertainyou.de/art... ) schrieb unter der Schlagzeile ´Quotenabsturz bei Uri Geller´: "...Momentan wünschen sich die Programmverantwortlichen bei ProSieben sicherlich, dass Uri Geller wirklich zaubern könnte... Hat sich Uri Geller etwa mit seiner zuletzt ausgestrahlten ´Alien-Beschwörungsshow´ das letzte bisschen Glaubwürdigkeit genommen? Hat überhaupt jemals irgendjemand an den ganzen inszenierten Hokuspokus geglaubt? letmeentertainyou.de meint: ´The Next Uri Geller´ taugt wenn, dann nur als unfreiwillige Comedyshow!"

Weitere Schlagzeilen dazu: ´Keinen Bock mehr auf Uri Geller´ ( http://www.dermedienverwerter.de/ht... ) - ´Absturz: Geller-Show entwickelt sich zum Flop´ ( http://www.quotenmeter.de/cms/?p1=n... ).

Weitere Gähn-UFOs der Skylantern-Klasse über England... Geht´s noch?

"Sighting of ´turbine UFO´ in Cotmanhay" hieß es beim ´Ilkeston Advertiser´ ( http://www.ilkestonadvertiser.co.uk... ) und wir erfahren:

>A woman from Cotmanhay is convinced she saw a UFO on the same night as one was reported to have crashed into a wind turbine. Janette Jeffrey insists the yellow ball she saw in the sky was not an aircraft and must have been the UFO which made national headlines after supposedly wrecking the generator in Lincolnshire. Mrs Jeffrey, of Beauvale Drive, said: "I went outside and I saw this yellowy-orange ball in the sky. I got a full view of it, as it went towards Giltbrook. It was high in the sky and it was climbing but there was a lot of mist about. I was there for three or four minutes watching it." The 62-year-old was in her daughter´s garden in Edale Square on the evening of Saturday, January 10, when she spotted the mysterious object.

Newspapers and television sources reported speculation that a UFO hit the turbine. One of the 65ft blades was torn off and another was left twisted and useless. Another woman reported seeing a yellowy-orange ball flying towards the generator and others reported seeing a UFO nearby or having heard a loud noise in the night. Mrs Jeffrey said: "I bet it was the same one. It´s got to have come from somewhere hasn´t it? There was a plane going in the opposite direction but a lot lower, but they must have seen it."

Did you see the same light in the sky that night? Let us know by leaving a comment below.<

´UFO sightings gather momentum´ war die Headline im ´Strathspey & Badenoch Herald´ ( http://www.strathspey-herald.co.uk/... ) dazu:

>An article on sightings of a strange orange light in the sky above the strath has prompted another reader to come forward with details of how he saw the same unexplained phenomenon around the end of last year. Colin Scott emailed the paper to say he had seen a similar light in the sky while out walking his dog shortly before 10pm on December 29. This was exactly the time Jennifer and Andy Hill were reported to have seen a similar orange light above their home at Middle Terrace, Kingussie. Mr Scott stated: "Like Mr and Mrs Hill I saw the, now famous, orange object in the sky on the evening of December 29.I was out with my dog and saw what I thought was a very bright star to the south between 9.50 and 9.55pm. It came closer and larger, not quiet spherical and not a regular outline."

He added that the light gave off no noise, did not flash like those on an aircraft and was travelling due north. Mr Scott was not confident enough in his sighting to say he could give any indication of the altitude of the light nor of how fast it was travelling. Although he did add that he watched the light for some time before "it disappeared to the north quite suddenly".<

"UFOs ´could have been hoax´" kam es von ´Fleetwood Today´ ( http://www.fleetwoodtoday.co.uk/pou... ) hierfür:

>Strange lights in the sky seen in Fleetwood and Poulton before Christmas could have a rational explanation - a cheeky hoax! That´s what Fleetwood taxi driver Mike Sharples says after he saw youths larking about in Thornton with home made "air balloons" {Luftballons???}. Such devices consist of lightweight plastic carrier bags with small candles attached {Luftballons mit Kerzen angehängt - wie unnötig kompliziert wird dies alles noch gemacht???}. Mike, who drives a taxi for a Cleveleys firm but lives in Fleetwood, said: "I am fairly sure that the mysterious UFO lights were just part of a prank by these young lads. If you see these things from a distance away, they can look very convincing. On the night I saw these lads, near the Thornton health clinic, there was a very feint breeze which would have carried the things over Poulton, where some of these lights were reported. I saw one of them set alight and crash to the ground before the others went up!"

Several reports of orange lights were made by people in the North Fylde area who had never seen such a sight before. There remains a strong interest in UFOs across the world, despite the views by sceptics that there is a rational explanation to sightings of unusual lights in the sky and other phenomena. Recently national newspapers carried stories of orange balls of light in Lincolnshire.<

´UFOs spotted over county´ hieß es beim ´Shropshire Star´ ( http://www.shropshirestar.com/2009/... ) für diese Story:

>Mystery surrounds an unidentified flying object spotted in the skies above Telford. Reader Robson Bolam sent us these pictures {auf der Website ausnahmsweise zu finden} of a mystery object which he saw over Donnington. And he is at a loss as to explaining what it is he photographed {schaut sehr stark nach einem unerwarteten Foto-Objekt der Vogel-Kategorie aus!}. But Mr Bolam is not the only person puzzling over something they have seen in the sky.

Mark Young, from Telford, told the Shropshire Star he noticed six or seven red and green lights {Lichter in der Nacht und ein Tageslichtfoto sind schon mal zwei verschiedene Paar Schuhe!} above Clive Barracks at Tern Hill, near Market Drayton, as he drove along the A53 towards Market Drayton yesterday. He said he saw the lights at about 7pm and again an hour later when he returned. He said: "Although I was driving at the time they were flying at no great speed, but there were six or seven, possibly more, at the same time. They all had a red or green light flickering and occasionally there was a bigger brighter white light flying with them. It was difficult to guess their direction, but they appeared to be going round in circular motions. When I came back down this road an hour later they were still there flying."

However military officials from the barracks, which is home to the First Battalion of the Royal Irish Regiment said the lights were probably helicopters {6 - 7 Stück? Mit "flackernden roten Lichtern"??}. Phil Hoyle, a member of the UFO Investigations and Research Unit based in Shrewsbury, said Donnington was one of the country´s top hot spots for sightings, and added: "This sounds like a definite sighting of a UFO." {Was ist dies wieder für ein UFO-Depp?}<

Nachsatz WW: Wir haben es schon einmal angesprochen, offenkundig sind diese Geschichten eine besondere Art Zeitungs-Geschäftsidee zwischen Print und Internet. So erlebt die Zeitung "Zukunft", der Patient Zeitung lebt, weil der Patient an einem ungewissen I-Net-Tropf hängt. Daher mag dieser Zeitungs-Business-Insider-Artikel aus der ´Schweringer Volkszeitung´ ( http://www.svz.de/index.php?id=1464... ) bemerkenswert sein, den Hansjürgen Köhler fand:

>In sein Netz gehen Fische und User

Dirk Stascheit freut sich, wenn einer anbeißt. Das ist beim Angeln so und auch bei seiner Arbeit. Denn als Online-Volontär dieser Zeitung will der 26-Jährige besonders viele Klicks auf die Internet-Ausgabe erreichen. Dafür legt er täglich besondere Köder aus: knackige Geschichten, Bilder und gerade gedrehte Videos. Für Rekord-Klickzahlen hat er sich jetzt besonders ins Zeug gelegt und das Video eines niedergehenden Meteoriten sogar aus Südschweden besorgt. Klick, klick. Und wieder: Klick. Das ganze 16000 mal. Auf eine einzige Geschichte unserer Homepage. Was das bedeutet, ist für den Nicht-Fachmann schwer vorstellbar. Dirk Stascheit beschreibt die Euphorie, die diese 16000 Klicks für ihn als Mitarbeiter der Online-Ausgabe unserer Zeitung auslöst, anschaulich: "Dafür würde ich jederzeit eine 80-Zentimeter-Forelle sausen lassen", sagt der  passionierte Angler.

Am vergangenen Sonntag floss besonders viel Adrenalin durch  seine Adern. Sonntag, "eigentlich ein Saure-Gurken-Tag". So hatte er es erwartet, bis über den Ticker plötzlich diese kuriose Meldung lief: "Meteorit über der Ostsee abgestürzt." Bitte, was? Stascheit stellte die Nachricht sofort Online. War aber nicht zufrieden -  zum Text fehlte noch die Illustration. "Irgendjemand muss doch dieses Ding gefilmt haben", so seine Gedanken. Als Online-Fürst, wie er einmal liebevoll von einem Kollegen genannt wurde,  weiß Stascheit, wo er nachschauen muss. Er kramte die Agenturen durch, klickte sich von News-Dienst zu News-Dienst und fand "nach zehn Minuten, und das war schon ziemlich lange" tatsächlich ein Video vom Meteoriten-Fall. Nur: Einfach herunterladen und veröffentlichen, ist verboten. Stascheit musste an die Person, die das Video gedreht hat, ran. Yahoo-News gab ihm den entscheidenden Hinweis. Der Dienst hatte das Video von einer südschwedischen Tageszeitung. Dort erreichte Stascheit  den Bildredakteur. Mit "Tankstellen-Englisch"  verhandelten die beiden telefonisch ein Honorar. Der Chef vom Dienst, Matthias Hufmann,  nickte es ab. Stascheit hatte das Video. Gleich dazu auch die Genehmigung, Standbilder davon zu veröffentlichen. In den Printausgaben.

Das war so ein Moment, in dem sich Online- und Druckausgabe nicht nur ergänzen, sondern gegenseitig bereichern. In den elf verschiedenen  Printausgaben unserer Zeitung ist Stascheit jeden Tag auf der Suche nach den besten Geschichten, dem richtigen Bild, dem schmackhaftesten Köder für die Leser der Online-Ausgabe unserer Zeitung. Je höher die Klickzahlen, desto besser macht er seinen Job.   "Es ist, als würde ich  überall gleichzeitig  umherspringen  und schauen, wo es am meisten brennt. Und da lösche ich." Löschen bedeutet für Stascheit und die anderen "Onliner": Die spannendste und aktuellste  Geschichte so schnell wie möglich ins Netz zu stellen. Schneller  als die Konkurrenz, aber ohne dabei die journalistische Sorgfalt zu vernachlässigen. Da verlässt er sich auf  die Erfahrung seiner Kollegen  aus dem Printbereich: "Sowohl in der Nachrichtenredaktion als auch in den Lokalredaktionen sitzen die eingespielten Teams aus erfahrenen und motivierten Journalisten  zusammen. Die haben die Kontakte, machen die Recherchearbeit und schreiben die lebendigen  Texte". Er zapfe lediglich  deren Sachverstand an, wenn er die digitale Ausgabe der Zeitung baut, die unter dem   eingeführten Markennamen   der gedruckten Zeitung  im Internet zu finden ist.

Stascheit ist ein in der Wolle gefärbter Online-Macher, sagt aber aus voller Überzeugzung: Qualitativ hochwertigen, tagesaktuellen Journalismus  kann langfristig nur aufrecht erhalten, wer das Prinzip "print first" verfolgt. Heißt für ihn: Im täglichen Tauziehen zwischen Print und Online muss die  gedruckte Ausgabe prinzipiell Vorrang  haben. "Diese Arbeitsweise zwingt uns täglich zum Nachdenken: Was macht den Wert der Zeitung morgen aus?  Was den Reiz der Online-Ausgabe? Welche Nachricht muss sofort online erscheinen? Was bringen wir um 22 Uhr und welche Geschichten sind erst morgen früh die Top-Themen, welche erscheinen parallel zum gedruckten Blatt?" Wenn alles stimmt, klicken die User, und viele wollen dann auch unbedingt die gedruckte Zeitung lesen,   ist die Chefredaktion zufrieden.

Sein Ziel: Online  und Print  zusammenhalten Wenn der "Online-Fürst" in die Zukunft blickt, befürchtet er, dass sich Print- und Online-Journalismus auseinander entwickeln: "Ich glaube, dass es künftig einige hochwertige, aber teure Druckprodukte geben wird und zahlreiche werbefinanzierte Online-Medien, die qualitativ hinter den Produkten  zurückbleiben, die auf dem Markt sind." Oder, wie er formuliert:  "Nur online  kann tierisch in die Hose gehen." Stascheit selbst will jedoch daran arbeiten, dass sich Print-Journalismus und die Trends der  Online-Berichterstattung  ergänzen, verschränken  "und zusammen ein Ganzes ergeben, das qualitativ über die Grenzen der einzelnen Sparten   hinaus geht." Wie im Fall des Meteoriten am mecklenburgischen Himmel.<

Die Folge von der medialgetragenen britischen UFO-Hysterie im Land kam auch in Gestalt dieses Video - http://www.youtube.com/watch?v=7JO-... - aus Lancashire auf, da keine Uhrzeit angegeben ist, sind zwei Optionen hierfür möglich: 1) Venus oder 2) Sirius.

Aus Holland kam heute dieses Video - http://www.youtube.com/watch?v=aVbV... - aus der Silvesternacht noch auf: "Those flying UFO´s, they were bright and red and were coming and moving to all directions. I saw them flying above our house in Hoorn, Holland from 31 Decembre 2008, 20:00 untill 1 January 2009, 1:00. It was really weird, I´ve never seen so many UFO´s at once. And they were coming from all directions."

Externe Links

http://cenap.alien.de/cenapnews/zeigen.php?satzid=8871
http://www.youtube.com/watch?v=M56MLELLKNY
http://www.youtube.com/watch?v=pwIS_YJEOes
http://www.news-adhoc.com/obama-verursacht-himmelsleuchten-ueber-deutschland-idna200901...
http://www.tagesthemen.de/schlusslicht/himmelsleuchten100.html
http://www.youtube.com/watch?v=8LCvdBv9dR0
http://www.youtube.com/watch?v=RVBVIOh1TGU
http://www.youtube.com/watch?v=a6jTAd-TVFM
http://www.youtube.com/watch?v=tR0qtrSChPA
http://www.swr.de/nachrichten/bw/-/id=1622/nid=1622/did=4420634/czsud7/
http://www.bild.de/BILD/news/vermischtes/2009/01/21/ufo-alarm-am-airport/mysterioeses-f...
http://www.gea.de/detail/1175395
http://www.stuttgarter-zeitung.de/stz/page/1926219_0_2147_von-lotsen-entdeckt-ufo-ueber...
http://www.stuttgarter-nachrichten.de/stn/page/1926262_0_2147_raetselhafter-flieger-ufo...
http://www.welt.de/vermischtes/article3063867/Wenn-die-Tricks-bei-Uri-Geller-schief-geh...
http://www.kress.de/cont/story.php?id=126212
http://www.dwdl.de/article/story_19422,00.html
http://www.letmeentertainyou.de/artikel_3974.html
http://www.dermedienverwerter.de/html/100451_keinen_bock_mehr_auf_ur.html
http://www.quotenmeter.de/cms/?p1=n&p2=32658&p3=
http://www.ilkestonadvertiser.co.uk/news/Sighting-of-39turbine-UFO39-in.4895323.jp
http://www.strathspey-herald.co.uk/news/fullstory.php/aid/3818/UFO_sightings_gather_mom...
http://www.fleetwoodtoday.co.uk/poulton/UFOs-39could-have-been-hoax39.4898770.jp
http://www.shropshirestar.com/2009/01/21/ufos-spotted-over-county/
http://www.svz.de/index.php?id=1464&no_cache=1&tx_ttnews%5Btt_news%5D=924873
http://www.youtube.com/watch?v=7JO-fUdkTCY
http://www.youtube.com/watch?v=aVbV_vYV_6M
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