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10.12.2008

    
Esoterisch: Klaatu soll die Erde vor der Last der Menschen befreien

Ohne Plan From Outer Space - Vor 30 Jahren: Ed Wood stirbt in Hollywood

Mittwoch, den 10.Dezember 2008. Was für ein Tag: 60 Jahre U.N.-Menschenrechtsdeklaration als Teil der Nachkriegsordnung sind heute erst zu feiern - und aus Anlass des 60. Jahrestag der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte wurde in aller Welt das Recht auf Freiheit und Menschenwürde neu eingefordert. ´Soweit´ sind wir sind Sachen menschliche Grundrechte! Erinnern wir uns daran: Die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte wurde am 10. Dezember 1948 von der Vollversammlung der Vereinten Nationen verabschiedet. Hintergrund waren die Schrecken des Zweiten Weltkriegs und der Terror des deutschen Nationalsozialismus. Die Erklärung wurde in rund 360 Sprachen übersetzt und ist in die Verfassung von mehr als 90 Ländern eingegangen. - Und in genau 14 Tagen feiern wir das Weihnachtsfest...

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Direkt vor dem Filmstart von "Der Tag, an dem die Erde stillstand" II haben wir uns natürlich mit dem Thema weiter zu beschäftigen, wie wir dies schon seit geraumer Zeit auch machen. Auch wenn es eine ´Suchtgefahr´ durch das ufologische Thema nicht mehr gibt und die dadurch bedingten ´kulturellen´ Einflüße bei weitem nicht mehr so stark auf die Vorstellungskräfte des heutigen Menschen wirken wie es einstmal so, als die ´flying saucer mania´ tobte. Sorry, selbst ein Eisbär namens ´Knut´ hat heute mehr Ansprüche in Sachen öffentlicher Beachtung anzumelden, als die UFOlogie und ihr Thema.

Vorab zur weihnachtlichen Zeit: Engel und andere Außerirdische

Mit Aliens verhält es sich ähnlich wie mit Engeln: Wir wissen nicht genau, wie sie beschaffen sind und was sie von uns Menschen halten - gesetzt den Fall, sie interessieren sich überhaupt für uns. Und so unterschiedlich beide sind, eins haben die Aliens mit den Engeln gemeinsam, das ist ihre Botenarbeit: Wenn sie sich schon auf die Erde bemühen, dann haben sie uns auch etwas mitzuteilen. Das muss nicht unbedingt etwas Gutes sein, wie wir jetzt im Kino sehen können, wenn es auch in etwa um "Engel und andere Außerirdische" geht, zumal ´Klaatu´ als ´Öko-Alien´ daherkommt. Bereits am Dienstagabend hatte die BR-´Rundschau´ als erste TV-Nachrichten einen ´Daumen-runter´-Beitrag zum Streifen gebracht. Critic.de ( http://www.critic.de/filme/detail/f... ) setzte dies noch in einer Kritik von Michael Kienzl auf:

>Der Tag, an dem die Erde stillstand

Im Remake des Science-Fiction-Klassikers ´Der Tag, an dem die Erde stillstand´ soll Keanu Reeves als Außerirdischer Klaatu die Erde von der Last der Menschen befreien.

Eines Nachts stehen Regierungsbeamte vor der Wohnung der Biologin Dr. Helen Benson (Jennifer Connelly), um sie gemeinsam mit anderen Wissenschaftlern für eine geheime Operation zu rekrutieren. Sie sollen dabei helfen, das Rätsel meteoritenähnlicher, leuchtender Kugeln, die an verschiedenen Orten auf der ganzen Welt erscheinen, zu lösen. Im Central Park steigt schließlich der Außerirdische Klaatu (Keanu Reeves) mit einem riesigen Roboter aus einer der Kugeln, um die heruntergewirtschaftete Erde von der Zerstörungswut der menschlichen Rasse zu befreien.

Nachdem sich das Horrorgenre aktuell immer noch an Remakes von asiatischen Gruselfilmen (Mirrors, 2008) und Klassikern des amerikanischen Horrorkinos (Friday the 13th, 2009) abarbeitet, gibt es mit Der Tag, an dem die Erde stillstand (The Day the Earth Stood Still) nun ein Genre-Remake aus der bisher von Neuverfilmungen weitgehend verschont gebliebenen Ära der fünfziger Jahre zu sehen. Robert Wise drehte seinen gleichnamigen Film damals als Reaktion auf den Zweiten Weltkrieg und die Entwicklung der Atomenergie. Dieser sozialkritischen Tendenz bleibt auch Scott Derrickson in seinem Remake treu.

Zunächst scheint es so, als handele es sich bei der düsteren Welt des Films um eine nicht näher bestimmte Zukunft. Doch Der Tag, an dem die Erde stillstand ist deutlich in unserer Gegenwart angesiedelt. So sind Fernsehreden von Politikern wie Angela Merkel und Wladimir Putin sowie Bilder von Plünderungen und Massenunruhen zu sehen, deren Bedeutung ganz der Handlung des Films untergeordnet ist. Abgesehen von solchen Aktualisierungen - der schwarze Sohn der verwitweten Wissenschaftlerin und die weibliche Verteidigungsministerin (Kathy Bates) sind weitere Auswirkungen dieser Modernisierungsmaßnahmen -, legt Derrickson in seiner Inszenierung andere Schwerpunkte.

Die pazifistische Botschaft des Originals behält das Remake bei und bereichert sie um eine ökologische Komponente, jedoch lässt Derrickson die genaue Ursache für das kosmische Chaos ebenso wie die Herkunft Klaatus im Unklaren. Da Der Tag, an dem die Erde stillstand an keiner Stelle ein konkretes Bild der menschlichen Zerstörungen bietet, fehlt der geplanten Auslöschung der Menschen gewissermaßen die Legitimation. Umso alberner wirkt es, wenn Helen den außerirdischen Besucher mehrmals anbettelt, die Menschheit zu verschonen, weil sie sich ändern können. Dass die Menschen schlecht sind, wird immer wieder behauptet, jedoch sieht man nie etwas davon.

Anstatt die Chance für einen aktuellen Bezug wahrzunehmen, lädt Derrickson die Handlung mit einer ähnlich bedeutungsschwangeren, religiösen Symbolik auf, wie man sie bereits aus seinem letzten Film (The Exorzism of Emily Rose, 2005) kennt. Klaatu, der durch seine übertriebene Ausdrucks- und Emotionslosigkeit eher wie ein Android wirkt als wie ein Außerirdischer, wird zu einer Art Jesusfigur stilisiert, die den Planeten zwar vor seiner Zerstörung bewahren will, deren Prophezeiungen aber nicht erhört werden. Dementsprechend biblisch wird es dann auch bei der geplanten Auslöschung der menschlichen Rasse und ihrer zivilisatorischen Errungenschaften: Ein digital animierter Schwarm Cyber-Heuschrecken macht sich auf, um alles in Schutt und Asche zu legen. Das ist zwar als Spezialeffekt durchaus schön anzusehen, im Hinblick auf die penetrante religiöse Symbolik des Films aber nur schwer zu ertragen.<

Die WELT ( http://www.welt.de/kultur/article28... ) bot diesen ´politischen´ Artikel von Hanns-Georg Rodek mit sicherlich bemerkenswerter Perspektive auf:

>Alien Keanu Reeves hätte sogar Bush besänftigt

Science Fiction der neuen Art: Der jetzt anlaufende Film "Der Tag, an dem die Erde stillstand" darf als erstes Werk der Obama-Ära gelten. Darin spielt Keanu Reeves einen Außerirdischen. Er prüft, ob es die Menschen verdienen zu überleben. Dank eines Deutschen haben sie sogar Chancen. "Der Tag, an dem die Erde stillstand" dürfte der erste Hollywood-Film sein, der mit dem Hinweis für sich wirbt, das beim Dreh verwendete Holz stamme aus einem Wald mit nachhaltigem Anbau, und die Produktionsfahrer hätten strikte Anweisung gehabt, bei einem Aufenthalt von mehr als drei Minuten sofort den Motor abzustellen. Dabei gibt es ganz andere Pfunde, mit denen dieser Science-Fiction-Film wuchern kann: mit einer Invasion der Erde durch Aliens, mit vorzüglichen Spezialeffekten, mit Keanu Reeves. Zur Positionierung von "Der Tag" gehört jedoch, dass er sich als der erste Film der Nach-Bush-Zeit versteht, was den Umweltschutz angeht - und im Hinblick auf die den USA dämmernde Erkenntnis, dass sie nicht länger die Spielregeln für die Welt aufstellen und nach Belieben verändern können.

"Der Tag, an dem die Erde stillstand" ist wie so vieles mit dem Aufkleber "Neu!" ein alter Hut, ein 57 Jahre alter genauer gesagt. 1951 kam der erste Film dieses Titels in die Kinos, als dissidente Stimme zum dominierenden Trend aus "Invasion vom Mars", "Gefahr aus dem Weltall" oder "Kampf der Welten". Die Angst vor der Roten Gefahr des Kommunismus steuerte auf den Höhepunkt zu, und das US-Kino lieferte pflichtschuldigst die Filme dazu, bei denen Außerirdische die Rolle der Russkis als Angreifer übernahmen. 50 Jahre später, nachdem die USA am 11. September wirklich angegriffen worden waren, feierte aus Spielbergs Hand der "Krieg der Welten" Wiederauferstehung. Nun, im nächsten Remake, landet wieder ein fremdes Raumschiff, natürlich im Central Park zu New York, und die Armee marschiert auf, und die Nation hält den Atem an. Zunächst jedoch geschieht nicht viel, abgesehen davon, dass ein Außerirdischer von einem übernervösen Soldatenfinger angeschossen und ins Krankenhaus gebracht wird, wo er sich als Keanu Reeves entpuppt. Der Präsident schickt seine Außenministerin, die wie Madeleine Albright aussieht, aber von Kathy Bates gespielt wird und sich benimmt wie Dick Cheney. "Ich will vor der UNO sprechen", verlangt Reeves, worauf Bates "Das ist nicht möglich!" zurückschnappt. "Warum sind Sie auf unseren Planeten gekommen?" verlangt die Ministerin zu wissen und wird ihrerseits zurechtgewiesen: "Ihr Planet?" fragt der Fremde. "Es ist nicht Ihr Planet!"

Damit sind die beiden Themen etabliert, welche den "Tag, an dem die Erde stillstand" noch vor dessen Amtszeitende zum ersten Nach-Bush-Film machen: Die Erde ist nicht dazu da, um vom Menschen ausgebeutet zu werden, und die Probleme des Planeten sind nur von der Gemeinschaft der Völker zu lösen. Dieser Gedanke einer "Weltregierung" steckte schon im ersten "Tag", worin der Fremde Klaatu einen nach Albert Einstein modellierten Wissenschaftler traf. Keanu Reeves´ Klaatu sucht John Cleese auf, der auf einer großen Tafel an einer Weltformel herumrechnet, ergreift Schwamm und Kreide und komplettiert sie im Nu. "Das ist unfassbar!" entfährt es Cleese, und Reeves revanchiert sich mit einem "Das ist wunderschön" für die Hintergrundmusik, die erklingt. "Von Bach", erklärt Cleese, und Reeves beschleichen erste Zweifel, ob die Menschheit den Untergang wirklich verdient hat. Wir Deutschen können im Übrigen mit unserem Einfluss auf das Geschehen zufrieden sein; neben Bach benennt der Film als Repräsentanten dieser Welt Angela Merkel, Papst Benedikt und Wladimir Putin.

"Der Tag, an dem die Erde stillstand" bildet die große Ausnahme im Science-Fiction-Kanon, weil die Aliens nicht gekommen sind, die Erde zu zerstören, sondern sie zu retten - vor der Spezies Mensch. Keanu Reeves erscheint wie eine Art intergalaktischer Betriebsprüfer, der ein Urteil darüber abgeben soll, ob die Krone der Schöpfung diesen Planeten weiter regieren darf. Er sieht ihre Arroganz, ihre Gier, ihr zerstörerisches Verhalten. Aber er hört auch Bach und lernt eine Wissenschaftlerin (gespielt von Jennifer Connelly) und ihren Sohn kennen, die sich gegen die Militär- und Machtmaschinerie stellen. Scott Derricksons Film wirkt wie der Entwurf zu einer Regierungserklärung, die Hollywood vor dem Amtswechsel im Weißen Haus abgibt. Man spürt, mit welcher Freude die Filmemacher alles demontieren, worauf sich die Bush-Administration gestützt hat.

"Sie sind nicht gekommen, um uns zu schaden", sagt ein Militär - "Bringen wir sie trotzdem um" antwortet ein zweiter. Eine Reihe von Geheimdienstlern mit dem berühmten Knopf im Ohr stürzt wie vom Blitz getroffen zu Boden, weil Klaatu ihnen ein schrilles Pfeifen ins Hirn geschickt hat. Der Wachroboter vor dem Raumschiff wehrt Granaten, Bomben und Raketen lässig ab; Kampfhubschrauber stoßen in der Luft zusammen. Und die Szene, in der Jennifer Connelly Keanu Reeves beschwört, dass die Menschheit sich ändern könne, findet ausgerechnet auf einem Soldatenfriedhof statt, auf dessen Grabsteinen "Operation Enduring Freedom" und "Vietnam" zu lesen ist. Hollywood wäre nicht Hollywood, würde es die Forderung nach dem Verzicht auf Gewalt nicht damit illustrieren, wie attraktiv Zerstörung wirken kann. Keanu Reeves lässt seine Version der biblischen Heuschreckenplage (oder von Hurrikan Katrina) los, einen riesigen Schwarm schwarzer Käfer, die sich am liebsten auf metallene Gegenstände stürzen und sie piranamäßig verzehren; es sieht schon schick aus, wenn so ein riesiger, fahrender Truck in Sekundenschnelle von der Bildfläche verschwindet.

Drei Jahrzehnte nach dem ersten "Der Tag"-Film soll Ronald Reagan dem Sowjetführer Michail Gorbatschow bei einem Gipfeltreffen in Genf exakt die Vision des Films entwickelt haben: "Stellen Sie sich vor, wie schnell unsere irdischen Differenzen vergessen wären, wenn wir es mit einer außerirdischen Invasion zu tun hätten!" Wünschen wir dem Remake eine Privatvorführung im Weißen Haus.<

Die ´Süddeutsche Zeitung´ ( http://www.sueddeutsche.de/kultur/2... ) bringt einen Beitrag von T.Kniebe:

>Der Denkfehler der Aliens - Seltsam geliebter Klassiker, jetzt mit Umweltsiegel: Hollywoods verlässlichstes Milchpokerface Keanu Reeves will als Außerirdischer die Welt retten - und muss dazu die Menschheit vernichten.

Am Ende, als die größten Wissenschaftler und Religionsführer der Welt auf Gartenstühlen sitzen und der Außerirdische seine Rede beginnt, entfaltet er vor seinen Zuhörern eine Utopie: Keine Gewalt mehr, nirgendwo; es gibt Sicherheit für alle, oder es gibt gar keine Sicherheit; niemand muss Freiheit aufgeben - außer der Freiheit, unverantwortlich zu handeln. Eine "neue Rasse von Robotern" patrouilliert die Welt, ausgestattet mit unwiderruflichem Gewaltmonopol: Beim kleinsten Zeichen der Aggression vernichten sie jeden Aggressor - wie auch die Erde vernichtet werden wird, wenn sie diesem "Friedenssystem" nicht schnell beitritt. "Die Wahl liegt ganz bei Ihnen", sagt der hochgewachsene Alien Klaatu mit den traurigen Augen. Dann nickt er seinem Kampfroboter zu - und die beiden schweben erst einmal davon.

Sinistre Polizeistaatsphantasie

Schöne Wahl, das - dieses Ultimatum aus dem Jahr 1951. Entweder für oder gegen uns, das kennen wir doch. Totale Sicherheit für alle, die angeblich keine Freiheit kostet? Och nee, bitte nicht. Und schon mal dran gedacht, dass Roboter auch manchmal nicht funktionieren - besonders dann, wenn man sie mit unwiderruflicher Macht ausgestattet hat? Offenbar nicht. Es gehört zu den großen Rätseln von Filmgeschichte und Popmythologie, wie Robert Wises "Der Tag, an dem die Erde stillstand" mit dieser sinistren Botschaft zu dem allseits geliebten Science-Fiction-Klassiker werden konnte, der er bis heute ist. Außerirdische, die mal nicht sofort auf Ausbeutung und Vernichtung aus sind - das ist der erste, offensichtliche Grund. Aber sonst? Der gutaussehende Fremde im silbernen Raumanzug, der mitten in Washington landet, sein metallischer Kumpan mit der großen Vernichtungskraft, der nur durch die Worte "Klaatu barada nikto" vorübergehend deaktiviert werden kann, die schöne alleinerziehende Witwe, die für die gefühlvolle Seite der Erdenbewohner steht - sie alle waren nur vor dem dominierenden Denkhorizont von McCarthyismus und Kaltem Krieg überhaupt denkbar. Wie schwer muss die Angst vor der atomaren Selbstvernichtung, vor dem scheinbar für alle Zukunft festgeschriebenen Ost-West-Konflikt, damals auf den Gemütern gelastet haben? Nur unter dem atmosphärischen Druck der politischen Großwetterlage war es möglich, in diesem Alien überhaupt einen friedliebenden Heilsbringer zu sehen - und nicht etwa die totalitäre Polizeistaatsphantasie, die er tatsächlich verkörpert. Ronald Reagan, so berichtet Colin Powell, in den Achtzigern dessen National Security Advisor, war ein großer Fan dieses alten Films.

Weltfriedhofsruhe

Erst heute begreift man allmählich, warum: Die Idee der unausweichlichen, dank überlegender Technologie erzwungenen Weltfriedhofsruhe war damals ein Wunschtraum - und sie ist erst jetzt, mit George W. Bush, an ihr jämmerliches Ende gekommen. Die einzig denkbare, aber leider auch gültige Antwort darauf heißt heute: Weltterrorismus. Spannend also, dass der unergründliche Ratschluss Hollywoods gerade jetzt ein Remake des Films in die Multiplexe bringt. Wovor sollen wir diesmal gerettet werden? Welch neue Großutopie bahnt sich an? Weniger darf es nicht sein, da steht schon das Erste Gesetz aller Neuverfilmung entgegen: Du sollst auf das Original noch eins draufsetzen. Das Draufsetzen sieht hier so aus, dass man ganz unmittelbar den Verlust der Unschuld begreift, den das Kino in den letzten fünfzig Jahren verkraften musste. Damals berichteten Radioreporter mit pathetisch bebender Stimme, ein unbekannter Flugkörper rase mit "viertausend Meilen pro Stunde" auf die Erde zu. Heute rast er mit "dreimal zehn hoch sieben Meilen pro Sekunde". Also wesentlich, wesentlich schneller. Aber warum? Was ist der Unterschied? Ein gewisser Mut zur Ehrlichkeit, wenn man so will: Damals bekannte man sich ganz simpel zu dem Versuch, eine komplett phantastische Geschichte zu erzählen, und hoffte auf die freundliche Teilnahme der Zuschauer - heute geht sowas nicht ohne Tonnen von pseudowissenschaftlichem Bullshit ab. Dazu kommt das ganze Brimborium aus schwarzen Minivan-Karavanen, allseits quäkende Headsets, Kommandozentralen, Hubschrauberflottillen und Militärkolonnen: Der feuchten Rapid-Response-Traum der Katastrophenlogistik, die Lieblingsfiktion des amerikanischen Blockbusters - real dauert es ja dann doch zwei volle Tage, bis die angeforderte Nationalgarde zum Beispiel im überfluteten New Orleans eintrifft.

Es geht gleich um Vernichtung

Inmitten der ganzen Aufregung entsteigt dann der neue Klaatu seinem leuchtenden, kugelförmigen Flugkörper: Keanu Reeves, Hollywoods verlässlichstes Milchpokerface. Er wird gleich von einem Soldaten angeschossen und operiert, ganz wie damals, sucht Kontakt zu den "Führern der Erde", findet aber nur eine grimmige Verteidigungsministerin, entkommt mit der schönen alleinerziehenden Witwe, die diesmal Astrobiologin ist, und lernt die menschliche Rasse näher kennen. Welche Botschaft aber bringt er diesmal? Es geht gar nicht mehr um das kriegerische Wesen des Menschen, soviel wird schnell klar - oder doch nur in einer Beziehung: "Es gibt nur eine Handvoll Planeten, auf denen komplexes Leben möglich ist. Die Erde darf nicht sterben", deklamiert Klaatu, nun also ein Rächer der bedrohten Natur. Die aggressive Spezies, die alles kaputtmacht, muss daher beseitigt werden, inklusive ihrer Bauten und Maschinen. Von einer Art Öko-Diktatur ist gar nicht mehr die Rede, es geht gleich um Vernichtung. Bald setzt sich zu diesem Zweck ein Milliarden-Schwarm von winzigen, alles pulverisierenden Roboterinsekten in Bewegung, der nicht von ungefähr an eine biblische Heuschreckenplage erinnert . . . Leider sitzen hier die Aliens, oder besser gesagt die Macher des Films, einem gewissen Denkfehler auf. Unser aktuelles Umweltproblem besteht ja darin, dass wir die Erde für uns selbst unbewohnbar machen - während das Ökosystem als solches uns locker überleben wird. Jede außerirdische Intelligenz könnte sich diesen Prozess der Selbstvernichtung in Ruhe anschauen und erstmal ein Bier aufmachen - Hektik ist nur für die Menschen angebracht.

So entlarvt sich der Film als aufgeregte, oft lachhafte, letztlich hohle Anbiederung an den Zeitgeist, der sicher nicht zum geliebten Klassiker reifen wird - nicht einmal aus den falschen Gründen.<

´Gameswelt.de´ ( http://www.gameswelt.de/articles/sp... ) nahm sich ebenso in einer Rezension des Films an und kommt zu diesem Fazit: "´Der Tag, an dem die Erde stillstand´ hätte so wunderbar werden können. Das Thema bietet unglaublich viel kreativen Spielraum. Herausgekommen ist eine Zusammenstellung von Szenen, die lieblos aneinander geklatscht wirken. Ein Spannungsbogen wird zu Beginn aufgebaut, flacht dann aber ebenso schnell wieder ab. Alle Darsteller wirken überraschend blass. Was hier an Potenzial verschenkt wurde, passt auf keine Kuhhaut. Unser Tipp: Schaut euch den Trailer an, der zeigt bereits alle sehenswerten Szenen. Was bleibt, ist die Enttäuschung nicht nur über eine verpatzte Chance, Science-Fiction wieder spannend zu interpretieren, sondern auch über ein mit wenigen Ausnahmen spannungsarmes Kinojahr 2008. Bleibt nur zu hoffen, dass die Auswirkungen des Autorenstreiks bald ein Ende haben und wir uns 2009 wieder auf frische und vor allem interessante Geschichten im Kino freuen dürfen."

Wie auch immer, so schlecht wie Ed Wood kann man sicherlich die Crew hinter dem aktuellen Film nicht sehen. Der WDR brachte übrigens zu Wood dies auf:

>Vor 30 Jahren: Ed Wood stirbt in Hollywood - "Der schlechteste Regisseur aller Zeiten"

Bei ihrem Versuch, die Weltherrschaft an sich zu reißen, stellen sich die Außerirdischen überaus dilettantisch an. Acht Versuche sind schon gescheitert. Jetzt holen sie Verstorbene aus ihren Gräbern, um mit ihrer Hilfe Macht über die Lebenden zu erlangen. 1959 kommt "Plan 9 from Outer Space" in die US-Kinos. Stars des Films sind ein abgehalfterter Wrestler, dessen Gesicht als Halloweenmaske bekannt geworden ist, ein TV-Wahrsager, der in Särgen schläft, und eine Ansagerin von Vampirfilmen im Fernsehen. Die Untoten tragen Dracula-Kostüme, weil diese gerade zur Hand sind, die Ufos sind selbstgebastelt. Spezialeffekte werden einfach aus anderen Filmen herausgeschnitten. 1980 wählen Kinofans "Plan 9 from Outer Space" zum schlechtesten Film aller Zeiten.

Drehbuchautor und Regisseur des Films ist Ed Wood. Er wird 1924 als Edward Davies Wood jr. in der Kleinstadt Poughkeepsie im Bundesstaat New York geboren. Vor der Liebe der Mutter, die ihn in Mädchenkleider steckt, flieht der hübsche Junge ins Kino - so wird er seine Leidenschaft für Filme, Angorapullover und Damenunterwäsche später erklären. Vor allem die Dracula-Filme mit Bela Lugosi haben es Wood angetan. Mit zwölf Jahren schenken ihm die Eltern eine Kamera, mit 16 verlässt er die Schule, um Platzanweiser zu werden. Später nimmt er Schauspielunterricht und haust in einem leer stehenden Kino. In einer Jahrmarktsshow ist er als Dame mit Oberlippenbärtchen zu sehen. 1947 geht Wood nach Hollywood. Als er den drogensüchtigen Lugosi trifft, dreht er mit ihm seinen ersten abendfüllenden Film, "Glen or Glenda". Er wird ein Flop. Der Nachfolger "Die Braut des Monsters" kommt nur zustande, weil ein Fleischgroßhändler ihn finanziert, damit sein Sohn die Hauptrolle spielen darf. Überhaupt haben die Geldgeber immer auch ein Wörtchen bei der Produktion mitzureden. "Plan 9 from Outer Space" darf das Wort "Grabräuber" nicht im Titel tragen, weil dies den baptistischen Financiers zu frevlerisch klingt. Auch muss die Filmcrew sich taufen lassen.

Ed Wood stirbt am 10. Dezember 1978, erst 54 Jahre alt, völlig vergessen und vom Alkohol gezeichnet, in Hollywood an einem Herzinfarkt. Niemand in der Filmmetropole nimmt Notiz von seinem Tod, seine Asche wird im Meer verstreut. 1994 verfilmt Tim Burton Woods Leben mit Johnny Depp als "schlechtestem Regisseur aller Zeiten" in der Hauptrolle. Dem Kult-Status seiner Filme bei einem an Trash interessierten Publikum ist das nur förderlich. Die eifrigsten Fans haben inzwischen eine "Kirche des Ed Wood" im Internet gegründet. Sie feiern nicht Weihnachten, sondern "Woodmas" an seinem Geburtstag.<

Nach: http://www.wdr.de/themen/kultur/sti...

Sky Lantens Of Love

Um den Frieden mit allen zu machen, schicken wir doch ein paar Himmelslaternen der Liebe zum Himmel, wie hier bei dieser Hochzeit: http://www.youtube.com/watch?v=_Tac... .

Sie liefen schon über den ´Roten Teppich´!

Wie mir um 11:30 h bekannt wurde, fand die Premiere von DTESS (zum ´Zweiten Tag´) bereits in der vergangenen Nacht in New York City statt, lese und siehe auch http://www.dailymail.co.uk/tvshowbi... . Bildergallerien zur Veranstaltung finden Sie unter http://www.zimbio.com/pictures/REh-... http://www.aceshowbiz.com/movie/day... . Jetzt wurde es noch spannend, was das Videomaterial dazu hergeben würde. Viel war es ja wirklich nicht, siehe http://www.youtube.com/watch?v=rNjk... . Wenn dies ein Stimmungs-Barometer sein sollte, na dann ´Gute Nacht, Klaatu!´ Und dann noch dies:

Mr.Reeves mit seinem Film bei den britischen Sky-News: http://www.youtube.com/watch?v=arpy... ; hier eine AP-Videonews: http://www.youtube.com/watch?v=NFC9... . CNN zeigte sich widerspenstig und brachte meiner Beobachtung nach keinen Beitrag dazu, selbst RTL´s ´Punkt12´ war da schneller und brachte einen Beitrag über Jaden Smith bei der Premiere, wobei der Film selbst nur vernachlässigbarer Beipack war. Die TV-Boulevard-Magazin waren hierzulande auch nicht wirklich so auf die Kugeln vom Himmel, dem Riesenrobi und Klaatu kosmisch-eingestimmt (dafür erfuhr ich aber überall, dass ´24´-Star Kiefer Sutherland seinen Stern auf dem ´Walk Of Fame´ bekam). Erst bei ´Leute heute´ im ZDF ging man auf ´unseren Film´ etwas ein, wobei das Leben von Keanu Reeves eher im Mittelpunkt stand. N-TV und N24 - Fehlanzeige. Wobei auch gesagt werden soll, dass fast überall unterschiedliche Kinofilmstarts schon abgehandelt wurden, die mich überhaupt nicht interessierten. Komischer ´Stellenwert´, auch wenn natürlich die RTL II-News sich erwartungsgemäß um einen entsprechenden Beitrag mit der typischen Begeisterung einbrachte, was ich gar nicht mal kritisieren mag, weil ein bisserl ´Fantum´-Verhalten dort sogar von mir erwartet wird und ich in diesem Fall weitere `Sterbehilfe´ sogar ungern gesehen hätte! Eine echte SF-Alien-UFO-Hollywood-Zugnummer wirft aber auf jeden Fall andere Schatten voraus! Oder etwa nicht? Das bevorstehende Einspielwochenende wird es dann zeigen. Zeigen tut sich zumindest in den I-Net-UFO-Klubs wegen dem Wiederkommen von Klaatu schon mal keine Beachtung. "Der Tag, an dem die Erde stillstand" wird meines Erachtens nach auch keinerlei "Aufschwung"-Interesse am Thema hinsichtlich einer neuen ´UFOlogen-Generation´ triggern - schon ganz und gar nicht wie es das 1951er-Original von Robert Wise mit dem erstmaligen Zeigen der ´Fliegenden Untertassen´ bewirkte, so stark gar, dass damit der durch Arnold initiierte Untertassen-Mythos voll die Dreifach-Ladung von ´Viagra´ verabreicht wurde und die Tassen extrem megastark von der Leinwand herunterschwebten, um das Leben ultimativ zu erreichen und das heimliche Wettrennen um die ´besten Fliegenden Untertassen´-Fotos rauschmäßig begann.* Der letzte Film dieser ´durchschlagenden´ Art war ja 1996 ´ID4´ gewesen, der ja a) in der ´Endära´ von ´Akte X´ reinrutschte und b) den Area 51-Mythos (und damit Roswell) mitbediente.

*= Die eigentliche und signifikante Bedeutung wird derzeiten noch nicht aufgegriffen (obwohl ich schon vor zwei Wochen diverse Reaktionen und Redakteure darauf aufmerksam machte!), auch wenn die FR-Online ( http://www.fr-online.de/in_und_ausl... ) schon halbwegs nahe dran war, als Daniel Kothenschulte schrieb: "Es gibt wenige Filme, die so unvergesslich sind wie ´Der Tag, an dem die Erde stillstand´ von 1951. Und leider doch sehr viele, die man so leicht vergessen kann wie sein Remake von 2008...."

Der EXPRESS ( http://www.express.de/nachrichten/r... ) wird an diesem Donnerstag dies zu melden haben:

>Köln - Mit Schock-Video! Aliens sprengen unseren Dom

Eine gewaltige, unsichtbare Kraft zerquetscht die zwei 157 Meter hohen Domtürme, sprengt die Kathedrale, legt sie in Schutt und Asche. Der Kölner Dom als Spielball einer außerirdischen Macht - mit diesem TV-Spot wirbt die Hollywood-Filmfirma "20th Century Fox" für ihren neuen Streifen "Der Tag, an dem die Erde still stand". Auch in der Kölner City blickt Hauptdarsteller Keanu Reeves als Alien "Klaatu" von Plakatwänden - mit einem abgewandelten Slogan: "Der Tag, an dem Köln stillstand".

Doch wer glaubt, die Außerirdischen hätten bei ihrer weltweiten Invasion nichts anderes zu tun, als ausgerechnet den Dom zu verwüsten, wird hinters Licht geführt: Diese Szenen tauchen im Kinofilm gar nicht auf! Die Bilder, die wie die schockierenden CNN-Live-Schaltungen beim Anschlag aufs World Trade Center anmuten, sind extra für einen Werbespot gedreht worden, der nun im Privatfernsehen {war bei Pro7 in der Sendung ´Galileo´ in der Langversion zu sehen, gleichsam in der Sat1-Übertragung des Champions-Cup-Spiel Lyon-Bayern - ganz klar abgeguckt aus ´ID4´!} geschaltet wird. "Der Kölner Dom hat dem Filmverleih 20th Century Fox anscheinend sehr gut gefallen", sagt Nina Weiss von der betreuenden PR-Firma "Kosmosmedia". "Aber neben dem Dom wird beispielsweise auch das Brandenburger Tor in Berlin zerstört."

Der Dom musste schon mehrfach TV-Angriffe überstehen: Im RTL-Thriller "Geisterjäger John Sinclair" wurde er in die Luft gesprengt, im Katastrophen-Film "Die Pest" von Ratten heimgesucht und im Frühjahr diente er als unheilige Kulisse für das "Papst-Attentat".<

"Robbie Williams sucht aktiv nach Unterwasser-Aliens" hieß es im Womanweb ( http://www.womenweb.de/lifestyle/so... ), heijeijei:

>Pop-Gott Robbie Williams jagt zurzeit offenbar auf einem Jet-Ski nach Unterwasser-Aliens. Der abgeschieden lebende Sänger möchte auf diese Weise so genannte USOs (Unidentified Submerged Objects) ausfindig machen. Davon sollen vor der Küste Kaliforniens bei Malibu angeblich einige gesichtet worden sein. Williams wird von US-Medien mit folgender Aussage zitiert: "Ich habe von diesen Sichtungen in Malibu gehört. Sie sollen ins Wasser abgestürzt sein. Ich dachte, es könnte ziemlich spannend sein, auf einem sehr kleinen Gegenstand auf der Meeresoberfläche unterwegs zu sein, während da unten etwas Größeres sein könnte. Deswegen mieten wir jetzt ein paar Jet-Skis und fahren damit von Marina Del Rey zur Insel Catalina." Robbie behauptet nach wie vor, er habe in seinem Leben bereits drei Treffen der besonderen Art gehabt. Nun enthüllte er, dass er das Interesse für das Übernatürliche von seiner Mutter geerbt habe: "Ich bin in einem Haushalt aufgewachsen, in dem sich die Mutter sehr viel mit Tarot-Karten beschäftigt hat. Sie hat dazu viel gelesen und Hellseher aufgesucht. Ich wuchs inmitten von Mythen und Legenden auf, ich bin dazu aufgefordert worden, mich intensiver mit dem Zeug zu beschäftigen und ich interessiere mich dafür seit sehr langer Zeit." Der 34-jährige hat angeblich auch seine US-amerikanische Freundin, die Schauspielerin Ayda Fields, davon überzeugt, dass es überirdisches Leben gäbe. Die 29-Jährige erklärte: "Das hat meine Sicht der Welt verändert. Sobald du damit in Kontakt gerätst, ist es unmöglich, die Dinge noch auf dieselbe Art und Weise zu sehen." Robbie soll im Laufe des Jahres an vielen Orten im Freien übernachtet haben, wo in der Vergangenheit UFOs gesehen worden sein sollen. Einmal will er ein "viereckiges Ding" in etwa einhundert Meter Höhe über dem kalifornischen Beverly Hills Hotel hinweg schweben gesehen haben. Das geschah, während er sich selbst den Alien-Song "Arizona" vorspielte. Im September hatte Michael C. Luckman, Direktor des New Yorker Zentrums für Außerirdische Forschung, erklärt, er sei fest überzeugt davon, dass Robbie Williams ein "Kontaktmann" der Aliens sei und er jederzeit entführt werden könne. (am)<

UFO über Zagreb

Der UFO-Witz des Tages kam aus Kroation. BalkanInside.com ( http://www.balkaninsight.com/en/mai... ) meldete:

>Croat Police Calm Public amid ´UFO Sighting´

Croatian police have said there is no need for alarm after residents in Zagreb reported UFO sightings as well as seeing strange lights accompanied by a blast on Wednesday morning. Zagreb Police Department said it has no information of possible flights or explosion sounds but said it is probing the claims. It urged people there is no need for panic. The reports were made by local Radio Antena, who on their morning show featured Kresimir Misak, the editor of the local science fiction television show "On the Brink of Science." {Sic!} He claimed that he had seen this unusual occurrence.

Local Index.hr news portal reports that the alleged UFO sighting might be a hoax to cause panic in the Croatian capital. Should the police determine the reports as false and disturbing, it "will file charges," Krunoslav Borovec from the Zagreb Police Department told Index.hr.<

Der TV-Beitrag von RTL-Kroatien dazu unter: http://www.youtube.com/watch?v=_822... .

´UFO´ am Gardasee fliegen gelassen

Sehen Sie hier da Video: http://www.youtube.com/watch?v=XAos... . Schon seit geraumer Zeit werden dort, lt. Ulrich Magin, immer und immer wieder UFO-Meldungen mit genau diesen nicht-erkannten Objekten bekannt.

Besuch vom Planeten CGI: http://www.youtube.com/watch?v=BvXZ... . Schön geworden.

Externe Links

http://www.critic.de/filme/detail/film/der-tag,-an-dem-die-erde-stillstand-1463.html
http://www.welt.de/kultur/article2852623/Alien-Keanu-Reeves-haette-sogar-Bush-besaenfti...
http://www.sueddeutsche.de/kultur/285/451001/text/
http://www.gameswelt.de/articles/specials/5469-Der_Tag,_an_dem_die_Erde_stillstand_--_F...
http://www.wdr.de/themen/kultur/stichtag/2008/12/10.jhtml
http://www.youtube.com/watch?v=_TacFw_YMx4
http://www.dailymail.co.uk/tvshowbiz/article-1093432/Keanu-Reeves-Will-Smith-grace-red-...
http://www.zimbio.com/pictures/REh-VwOIusc/Day+Earth+Stood+Still+Premiere+Red+Carpet/-o...
http://www.aceshowbiz.com/movie/day_the_earth_stood_still_the/premiere.html
http://www.youtube.com/watch?v=rNjkMZluDvM
http://www.youtube.com/watch?v=arpypSrJpJk
http://www.youtube.com/watch?v=NFC9qNPVEYo
http://www.fr-online.de/in_und_ausland/kultur_und_medien/feuilleton/1643729_Die-letzte-...
http://www.express.de/nachrichten/region/koeln/aliens-sprengen-unseren-dom_artikel_1225...
http://www.womenweb.de/lifestyle/sonstiges/news.18099.html
http://www.balkaninsight.com/en/main/news/15427/
http://www.youtube.com/watch?v=_822ob4XvLU
http://www.youtube.com/watch?v=XAosVgOmPyU
http://www.youtube.com/watch?v=BvXZTvUf-m8

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