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07.08.2008


    
Ostdeutschland übernahm Mittwochnacht die Hauptrolle wegen UFOs

Wunschballons: Himmelslaternen mit guten Wünschen - Leuchtende Attraktion ist in Bayern illegal: ´Himmelslaternen´ - schön, gefährlich, verboten

Donnerstag, der 7.August 2008 - jetzt gehts mit dem olympischen Geist in Peking gleich als Weltereignis los und der deutsche Handball-Superstar Dirk Nowitzki wird als amerikanischer NBA-Handballer die deutsche Fahne voran für unsere Sportcrew hochhalten. In Ordnung. Dennoch bleiben die 29.Spiele in diesem Sommer politisch, auch wegen dem Tibet-Konflikt. Auch für die US-Crew in Peking: die USA haben den sudanesischen Flüchtling Lopez Lomomg zum politischen Fahnenträger ernannt. Die Brisanz: Lomong, der über 1500 Meter bei den Leichtathletik-Wettkämpfen als 23-Jähriger startet, wurde im Sudan geboren und floh im Alter von sechs Jahren wegen des Bürgerkriegs in Darfur, weil er als Kindersoldat rekrudiert werden sollte. Lomong ist ein Flüchtlingsopfer des Bürgerkriegs in der Provinz Darfur. Danach lebte er zehn Jahre in Kenia in einem Flüchtlingscamp, bevor er im Juli 2007 US-Staatsbürger wurde. Ausgerechnet China aber unterstützt die sudanesische Regierung als wichtiger Öl-Käufer und ist daher ihr Waffenlieferant. ´Sorry´, aber ich glaube wirklich in meiner Analyse, dass das IOC mit der Auswahl von China als Träger der Spiele im Sommer 2008 daneben lag, ähnlich wie 1936 für Berlin..., wobei der Vergleich ein bisschen hinkt und die Peking-Situation sicherlich nicht mit Hitler´s-Show 1:1 zu setzen ist! Egal, die Sportler sind die Opfer, damals wie heute. Man kann nur hoffen, dass sich China positiv in seinem politischen Wertesystem auch durch die Spiele weiterentwickelt und nur mit ´Mao-Altlasten´ sich derzeiten herumschägt. In Russland ist es ja praktisch in Sachen Weiterentwicklung und Eigenfindung in der neuen Zeit auch so. China ist das Reich der Widersprüche, genauso wie die UFOlogie.

Trauernachricht für meine Generation: "Raumpatrouille"-Darstellerin Eva Pflug ist tot! Greifen wir einfach nur eine Meldung des ´´Badischen Tagblatt´ auf ( http://www.badisches-tagblatt.de/ht... ):

>München (dpa) - In ´Raumpatrouille´, der Science-Fiction-Kultserie aus dem Jahr 1966, zeigte Eva Pflug als kühle Russen-Agentin den Männern, wer das Sagen hat - und war damit ihrer Generation voraus. Eine ´Emanze?´ so bekannte Pflug einmal, sei sie aber nie gewesen. Dennoch prägte die Schauspielerin mit dem hochtoupierten blonden Pagenkopf und den dunklen Wimpern, die im Raumschiff ´Orion´ als Tamara Jagellovsk an der Seite von Dietmar Schönherr durch die galaktischen Weiten düste, seinerzeit nicht nur modisch einen neuen selbstbewussten Frauentyp. Mann und Kind hatte Pflug nie.

Am frühen Dienstagmorgen wurde die 79 Jahre alte Schauspielerin nach Angaben eines engen Freundes tot in ihrer Wohnung im Münchner Stadtteil Grünwald gefunden. Dort lebte sie allein. Nachbarn hatten zuvor die Polizei gerufen, weil das Licht über längere Zeit gebrannt hatte. Die Todesursache sei wahrscheinlich Herzversagen gewesen. "Das Herz war ihr Schwachpunkt", sagte ein Freund. Trotz ihres Alters und Problemen mit dem Herzen arbeitete Pflug bis zuletzt weiter. Noch im Mai drehte sie für das ARD-Fernsehspiel ´Dritte Sonnenblume links´. Sogar am vergangenen Dienstag hätte sie noch einen Termin in einem Synchronstudio gehabt.

Die Rolle der selbstbewussten coolen Agentin blieb eine Ausnahme in der Film-Laufbahn von Eva Pflug, so wie es auch die sieben Folgen der legendären Serie ´Raumpatrouille - Die phantastischen Abenteuer des Raumschiffes Orion´ als bisher einzige deutsche Science-Fiction-Serie waren. Nie wieder stellte sich bei Pflug so ein Erfolg ein wie bei der ´Orion´-Crew. Als selbstbewusste intergalaktische Gouvernante wurde die subversive Film-Blondine zum Idol. Wäschekörbeweise habe sie damals Briefe von begeisterten jungen Mädchen bekommen, sagte Pflug einmal. Da hatte selbst ´Commander´ Dietmar Schönherr manches Mal das Nachsehen. Doch während die Karriere für Schönherr und die anderen männlichen Kollegen der ´Orion´-Crew weiter bergauf führte, ging Pflugs TV-Karriere anschließend "den Bach runter", wie sie einmal bekannte. 2003 wollte die ´Orion´-Besatzung mit dem fürs Kino aufgepeppten Film ´Raumpatrouille Orion - Rücksturz ins Kino´ anknüpfen. Aus den sieben Episoden der Schwarz-Weiß-Serie wurde ein Spielfilm geschnitten, der aber floppte. Der naive Charme der Serie mit dem legendären Bügeleisen als Hauptschalter im Maschinenraum lässt Science-Fiction-Fans heute noch allenfalls milde lächeln, wenn sie mal wieder in einem der Dritten Programme wiederholt wird.

Die Filmkarriere der am 12. Juni 1929 geborenen Pflug war geprägt durch Krimis, in denen sie auch gern die Rolle der Mörderin spielte. Pflug trat in Edgar Wallace-Krimis (u.a. ´Der Frosch mit der Maske´, 1959) auf und in mehreren ´Tatort´-Folgen. 2004 stand sie erstmals auch wieder gemeinsam mit Schönherr in einem ´Tatort´ vor der Kamera. Ihre Bühnenlaufbahn begann die Schauspielerin 1947 in ihrer Heimatstadt Leipzig. In ihrer knapp 60-jährigen Theaterkarriere spielte Eva Pflug unter anderem das Gretchen in Goethes ´Faust´ und die Martha in Kleists ´Der zerbrochne Krug´. Für ihre Rolle in Brechts ´Mutter Courage´ bekam sie 1986 den ´Großen Preis von Bad Hersfeld´. Außerdem glänzte sie in Shaws ´Die heilige Johanna´ und in Shakespeares ´Was ihr wollt´ und ´Ein Sommernachtstraum´.

Zwischen 1980 und 1985 stand Eva Pflug rund 700 Mal in Boulevard-Komödien auf den Bühnenbrettern. Darüber hinaus saß sie häufig im Synchronstudio, unter anderem als deutsche Stimme von Julie Christie, Ursula Andress und von Stephanie Forrester in der Serie ´Reich und Schön´.<

+ Siehe dazu auch: http://www.youtube.com/watch?v=hobE... - http://www.youtube.com/watch?v=PKJq... - http://www.youtube.com/watch?v=NJe-... .

Aber zunächst noch ein Rückblick auf die Mittwochnacht, wo mich noch zwei UFO-Meldungen erreichten, die auch auf diesen Abend zurückgingen. Aus Leipzig berichtete kurz vor 24 h Herr G. um etwa 22:15 h einen seltsamen leuchtenden, fast mondgroßen Lichtkörper erst 1 1/2 Minuten lang über Häusern gegenüber ausgemacht zu haben, komisch war nur, dass der nicht weiß wie der Mond, "sondern orangerot war". Dann setzte sich das Ding auf einmal in Bewegung, schien kurz über die Häuserreihe dahinzuschweben und dann immer mehr anzusteigen. Teilweise ziemlich flott. Zu hören war dabei gar nichts. Gelegentlich schien das Objekt zu pulsieren. Da trat sein Balkonnachbar heraus, um sich eine Zigarette anzusteckten. Sofort fragte G. ihn, ob er auch das komische ´Lichtding´ da aufsteigen sieht, was er sofort bejahte - nicht nur dies, er erzählte G. genau das selbe am Samstagabend schon mal gegen 23 h gesehen zu haben - aber nicht wisse, was dies ist! Nach etwa 5 weiteren Minuten gemeinsamer Beobachtung verschwand es als ganz kleiner Punkt im Himmel. G. wurde von seinem Nachbarn herübergebeten, um mal im I-Net gemeinsam zu gucken, was da los ist. So fanden die beiden meine Rufnummer und G. rief gleich an... Gleich darauf meldete sich aus Dresden das Ehepar Frank und Petra K., jenes hatte gegen 22:30 h eine "rote Lichterscheinung" langsam über der Stadt hinfliegen sehen, die "irgendwie wie eine kleine Kugel" ausschaute und minutenlang zu sehen war, wie sie immer mehr und mehr in den Himmel "hinaufstieg, statt wie ein Flugzeug herunterzukommen, außerdem sah dies sowieso ganz anders als ein Flugzeug oder Hubschrauber aus". Die Lichterscheinung verbreitete, "ein schönes, warmes Licht, wie glühendes Eisen, war einfach verrückt anzusehen - haben Sie schon mal von soetwas gehört...?" ... Zeit, um das Telefon mal wieder auszuhängen.

Schlag 8 h berichtete Frau B. mir aufgeregt was sie zwischen 22 und 23 h über Dresden am vergangenen Abend gesehen hatte: Eine orange-rote Lichtkugel war für sie 4-5 Minuten lang über der Stadt geschwebt und als ich nachfragte, ob dies vielleicht gegen 22:30 h gewesen sein kann, stutzte sie und meinte, dass das sehr gut hinkommen kann, "wissen Sie was dazu?" Ich berichtete ihr, was mir die K.´s ausgeführt hatten und sie reagierte verblüfft: "Klar, das war so auffällig zu sehen, es müssen noch andere Leute gesehen haben, kann gar nicht anders sein..." Frau B. hatte auch deswegen sich gemeldet, weil sie gestern Abend sofort ihrer Tochter die Beobachtung erzählte, als jene gegen 23 h nach Hause kam. Dabei sagte sie ihr, am vergangenen Samstag ebenfalls soetwas gesehen zu haben als sie bei einer Gartenparty am Elbufer war - nur da waren es 6 oder 7 solcher Dinge in einem ´Block´ gewesen, die nach zwei oder drei Minuten verschwunden waren. Die Tochter dachte nicht weiter darüber nach, "weil das schon irgendetwas gewesen sein wird". Aber jetzt nachdem ihre Mutter soetwas auch sah und auch nichts dazu sagen konnte, was es war, suchten sie im I-Net und fanden mich. Deswegen rief Frau B. auch gleich um 8 h an, obwohl sie es schon den ganzen Morgen über zigfach versucht hatte, da sie deswegen nicht hatte schlafen können...

Hm, da wollte ich eigentlich fast gar nicht mehr an meinen elektronischen Briefkasten gehen, aber ich tat es natürlich - aber außer dem üblichen Spam gab es nichts. Uff.. Und dann stand in der Zeitung ´Freies Wort´ ( http://www.freies-wort.de/nachricht... ) dieser Artikel:

>Wunschballons: Himmelslaternen mit guten Wünschen - aber: Vorsicht! Städte wie Coburg haben sie schon verboten

Schleusingen - Sie heißen Himmelslaternen oder Sky-Laternen, Wunschballone oder Kong-Ming-Lampions. Jüngst stiegen sie auch in Schleusingen in den nächtlichen Himmel - mit guten Wünschen für Christina und Matthias. Die beiden jungen Leute hatten sich Stunden zuvor im Schleusinger Standesamt das Ja-Wort gegeben. Die Himmelslaternen waren eine besondere Überraschung ihrer Freunde und zauberten eine romantische Stimmung in der Hochzeitsnacht.

Die Flugkörper, die zu Hochzeiten oder ähnlichem Anlass, in den Himmel geschickt werden, bestehen aus einem nach unten geöffneten Sack aus China-Papier, der von einem dünnen Bambusrahmen oder Draht aufgespannt wird. In der Öffnung hängt ein mit brennbarer Flüssigkeit getränkter Baumwollstoff. Seine Entzündung sorgt für Auftrieb und Beleuchtung des Ballons. Sie sind in einschlägigen Märkten im freien Verkauf zu haben und machen allgemein viel Freude. Doch Vorsicht: sie sind nicht ungefährlich, vor allem im trockenen Sommer. Die Stadt Coburg hat es, wie zuvor schon Köln, Düsseldorf und andere Städte, jetzt generell untersagt, solche Flugkörper aufsteigen zu lassen. Es sei nicht zu verantworten, offenes Feuer auf die Reise zu schicken, sagte der Coburger Ordnungsamtsleiter Volker Backert. Er verwies darauf, dass im Landkreis Fürth kürzlich solche Ballons zwei Getreidefelder in Brand gesetzt hätten.

Zwar gibt es in Thüringen derzeit keine rechtliche Grundlage zum Verbot, sagte Hauptamtsleiter Sebastian Fleischmann im Schleusinger Rathaus. Die Luftfahrtbehörde im Thüringer Landesverwaltungsamt habe aber den Ordnungsämtern empfohlen, den Aufstieg der Flugkörper grundsätzlich zu untersagen. "Wir müssten dann unsere ordnungsbehördliche Verordnung entsprechend ändern", sagte er. Bisher habe noch keine Veranlassung dazu bestanden.

Bei der Hochzeit von Christina und Matthias haben die Himmelslaternen keinen Schaden angerichtet und vielleicht erfüllen sich die guten Wünsche. Doch, auch wenn Himmelslaternen noch nicht verboten sind, der verantwortungsbewusste Umgang mit ihnen ist angebracht. kat<

Und die ´Nürnberger Nachrichten´ ( http://www.nz-online.de/artikel.asp... ) meldeten:

>Leuchtende Attraktion ist in Bayern illegal: ´Himmelslaternen´ - schön, gefährlich, verboten

Ufos dürfen in Nürnberg nicht fliegen. Auch wenn sie gar keine sind. Darauf weist die Berufsfeuerwehr hin´. Am letzten Juliwochenende sichteten einige Nürnberger über der Stadt Ufos. In Wirklichkeit waren das so genannte Himmelslaternen, die von Besuchern des Classic Open Air im Luitpoldhain in den Nachthimmel geschickt worden waren. Darüber wurde das Gartenbauamt informiert, das dann das Ordnungsamt einschaltete. Dieses wiederum veranlasste die Berufsfeuerwehr zu einer Klarstellung: Das Steigenlassen von Himmelslaternen ist in Bayern verboten.

Denn der Aufbau dieser aus Asien stammenden fliegenden Lampen ist ganz einfach. Zu einfach: ein unten offener Ballon, unter dem ein Brennkörper angebracht ist. Ganz ähnlich wie bei einem Heißluftballon. Die durch die Flamme erhitzte Luft im Ballon lässt die Himmelslaterne bis zu 500 Meter hoch steigen. "Man weiß halt nicht, wo so eine Laterne landet", erklärt Matthias Ottinger von der Feuerwache 3: "Normalerweise geht der Brennstoff irgendwann aus und die Laterne kommt runter. Aber es kann auch sein, dass thermische Abwinde sie runterdrücken." Und dann wird es gefährlich. Im Fürther Land hat bereits ein solcher Himmels-Lampion ein Getreidefeld in Brand gesetzt.

"10 000 Mal geht´s gut, aber einmal fällt sie halt in einen Heuhaufen", sagt Ottinger. Deshalb auch das Verbot dieser unkontrollierbaren Flugobjekte. Die Rechtsgrundlage dafür ist § 19 der bayerischen ´Verordnung über die Verhütung von Bränden´. Diese verbietet es, unbemannte Ballons steigen zu lassen, bei denen die Luft mit Brennstoffen erwärmt wird - wie bei der Himmelslaterne. Schon für durchschnittlich zwei bis sieben Euro sind diese Lampions erhältlich, die auch Kong-Ming-Lampen heißen. Benannt wurden sie nach dem chinesischen Militärführer Kong Ming, der diese unbemannten Flugobjekte vor etwa 2000 Jahren verwendete, um seinen Truppen Signale zukommen zu lassen. Inzwischen werden sie aber auch in Deutschland immer öfter auf Grillpartys und Festivals in den Himmel geschickt. In Bayern gilt das als Ordnungswidrigkeit, die ein Verwarngeld nach sich zieht. Entsteht durch die Laterne ein Brand, kommen noch strafrechtliche Ermittlungen dazu. Florian Kaiser<

Gegen 10 h meldete sich ein Redakteur von einem großen Privat-Radiosender, um sich einmal wegen der deutschen UFO-Welle zu erkundigen, da man an einem Feature-Beitrag hierüber arbeitet - nachdem er selbst am vorletzten Samstagabend solche Objekte sah und seinen Augen nicht traute, später aber von einem Kollegen erklärt bekam, dass das Himmelslaternen waren, die derzeiten für den großen UFO-Wirbel sorgen. Also wies ich ihn ein. Mal sehen, was dann daraus wird...

Kaum waren 15 Minuten vergangen als sich Norbert A. aus Eberswalde recht aufgewühlt meldete und berichtete, am Mittwochabend gegen 22:45 h "seltsame Dinge am Himmel ausgemacht zu haben, die ich nie zuvor gesehen habe". Und was war´s? Zwei rote, größere Lichtpunkte, die in der Ferne direkt hintereinander in den Himmel aufstiegen, "nicht herunterkamen!", um dann nach 2 Minuten beide einfach horizontal und linear weiterzufliegen, wobei sie intensiv aufleuchteten, um dann binnen 30 Sekunden einfach zu vergehen. A. kam es vor, als wenn die Körper bei einer Kleingartenansiedlung "hochgekommen wären". Heute morgen gegen 7 h war der dorthin geradelt und hatte sich eine Stunde lang umgesehen, ob da "Landestelleneindrücke" oder soetwas zu finden waren, war aber alles normal. Ja, für den Herrn waren dies "echte UFOs" gewesen - und er hatte nach ´soetwas wie Konkreisen´ Ausschau gehalten! Es gab bei ihm schon eine deutliche Frustration, als ich ihm von Himmelslaternen berichtete und ausführte, was die sind und wie sie erscheinen - nämlich genauso wie beschrieben...

Korn-"Gebilde" im Grossherzogtum

Manchmal ist es doch irre. Gegen 11 h erreichte ein Redakteur der Luxemburger Zeitung ´Lëtzebuerger Journal´, nachdem er von der GWUP-Geschäftstelle meine Rufnummer erhalten hatte. Sein Anliegen: Die Bewertung eines am 20.Juli bereits gefundenen Korn-"Gebilde", wovon der Redaktion auch Bilder vorlagen, die vom Hubschrauber aus aufgenommen wurden. Der Mann schickte mir einen Bildersatz - und leider war das wahrhafte Großgebilde (da steckte eine Menge Fußarbeit von mehreren Leuten dahinter, die da wohl ein Mega-Kunstwerk erstellen wollten!) keineswegs ästhetisch schön ausgefallen und leider von Windschlag auch stark angegriffen. Da werden sich die Macher aber geärgert haben. Oder sie haben selbst wegen eines groben Fehlers bei ihrer Fußarbeit ihr Kunstwerk vernichtet...

30 Minuten später berichtete Wilfried P. aus Zittau (schon wieder Ostdeutschland!) von der Observation von vier ungewöhnlich dunklen orange-roten Objekten in der vorausgehenden Nacht, die er zusammen geräuschlos hat über den Dächern herbeikommen sehen - sofort guckte er als alter Astronomie- und Raumfahrtbegeisterter auf die Uhr - 0:18 h. Die vier Lichter kamen herbei, wobei zwei plötzlich nach 30 Sekunden einfach so "weg waren, einfach weg wie verglüht". Der Mann griff zu seiner Foto-Kamera und konnte die letzten zwei aufnehmen, wie diese weiterschebten. Am Himmel wirkte es so, als zögen sie mit "der Geschwindigkeit der einstigen MIR oder ISS dahin". Dann griff er zu seinem Fernglas, was aber nicht viel brachte, weil die Dinger dann schon wieder hinter höheren Dachgiebeln in der Nachbarschaft verschwanden. Soetwas habe er noch nie gesehen. Es war für ihn und seine Frau einfach Unglaublich! Das Bildmaterial sei "einigermaßen ordentlich" geworden und er wolle es mir rüberschicken, um dann nochmals die Sache zu besprechen. Also gut.

1 1/2 Stunden später erhielt ich Herr P.´s Mail, in der nochmals erklärte: "Ich bin ein rein astronomisch interessierter Mensch und habe noch keinen Gedanken an Ufos gehabt. Das erschien mir immer unreal. Doch diese Beobachtung ist auch für mich sehr seltsam und völlig neu." In Sachen "einigermaßen ordentliches Bildmaterial", naja solches schaut schon anders aus. Andererseits ist anhand der Objekte in der Nacht eh nur selten besseres Bildmaterial zu erhalten. Aber zu dem Fall noch etwas Erstaunliches nachgeschoben. Genau an diesem Tag war in der Regionalausgabe Zittau der ´Sächsischen Zeitung´ der Artikel ´Ufo überm Olbersdorfer See war wahrscheinlich Spielzeug´ abgedruckt: >Mysteriöse Lichter über dem Olbersdorfer See: ein Ufo? Ein Flugzeug? Oder etwas Anderes? Erklärung ist vermutlich ganz einfach. Ominöse Geschehnisse sind für die Gegend zwischen Olbersdorfer Seeund Zittauer Gebirge wahrlich nichts Neues. Blinksignale vom Töpfer, ein Ufo über demselben, kreisende Lichtbündel am Himmel-so manches haben SZ-Leser in den vergangenen Jahren schon beobachtet. Jetzt hat der Olbersdorfer Wolfgang Fröde ein Phänomen am...< und weiteres kann der I-Net-User dann im Bezahlbereich weiterlesen... - http://www.sz-online.de/nachrichten... . Abgebildet war aber hierzu schon mal vorab ... eine Himmelslaterne. Ist schon verrückt, aber klar nicht jeder Anwohner liest jeden Tag auch die Zeitung an Ort.

Via eMail erhielt ich dann zur Abwechslung mal diese Meldung von Volker P. mit dem Betreff ´Anfrage wegen unbekanntem Objekt´:

"Seit 40 Jahren beobachte ich regelmäßig den Sternhimmel und habe schon viele Dinge gesehen. Allerdings wurde ich gestern (6.8.2008) doch noch überrascht. Ich betrachtete hier in Gau-Algesheim (bei Ingelheim, Länge 8,01 ; Breite 49,57) wegen aufziehender Zirren den Himmel. Es war gegen 20 Uhr MESZ als ich einen hellen Stern trotz tiefem Sonnenstand erkennen konnte. Die Helligkeit muß deutlich heller als die Venushelligkeit gewesen sein. Schon im Fernglas wurde das Objekt flächig. Daraufhin beobachtete ich das Objekt mit meinem alten R114 von Vixen bei 90-facher Vergrößerung. Es hatte ungefähr die Größe von Jupiter (bei dieser Vergrößerung) und zeigte symmetrisch zur Mitte zwei hellere Punkte. Mitten über das Objekt zog sich leicht geschwungen ein dunkler Ring (halbmondförmig). Ich vermute es war ein Ballon. Besonders interessant war aber  ein helles punkt/sternförmiges Gebilde westlich des flächigen Objekts. Dieses schwang mit einem Winkel von ca. 45 Grad um das größere Objekt. Im weiteren Verlauf änderte sich diese Schwingungsbahn etwas und näherte sich auch dem größeren Objekt. Zu Beginn der Beobachtung blieb der Abstand gleich. Gegen 20h40 MESZ  stand das Objekt, das sich  mit der Erddrehung weiterbewegte ungefähr 60 Grad hoch ziemlich exakt im Süden. Es war sehr hell und gut zu sehen. Ich schrieb dann meine Beobachtungen nieder. Als ich gegen 21 Uhr MESZ noch einmal auf den Himmel schaute war das Objekt verschwunden. Könnten sie mir, mit ihrer Erfahrung, erklären, was ich da gesehen habe. Auf eine Antwort bin ich sehr gespannt und bedanke mich im voraus."

Endlich mal wieder etwas anderes und die typische Darstellung für einen Wetterballon.

Und zwischendurch nochmals ein Blick in die Schweiz...

´Von Ufos und Ifos - Ein Politiker und ein Licht am Himmel´ war die Schlagzeile in der ´Neue Zürcher Zeitung´ ( http://www.nzz.ch/nachrichten/panor... ) zu diesem Beitrag:

>fsi. Ungeheuerliches hat sich am vergangenen Wochenende über dem Himmel von Bellinzona zugetragen. Dies zumindest glaubt der Tessiner Grossrat und SVP-Präsident Pierre Rusconi. Laut einer Meldung der Schweizerischen Depeschenagentur hatte der Politiker nämlich am Samstagabend von der Terrasse seines Hauses in Claro bei Bellinzona aus ein Ufo gesichtet. Dies hatte er gegenüber mehreren regionalen Medien behauptet und auf Anfrage der SDA am Dienstag ein weiteres Mal bestätigt. Das unidentifizierte Flugobjekt sei dreimal schneller als ein Flugzeug über den Nachthimmel gezogen und habe extrem hell geleuchtet, erklärte Rusconi gegenüber der Nachrichtenagentur.

Regelmässig auftretendes ´Phänomen´

Ein solches Phänomen liess sich an den vergangenen Abenden hierzulande tatsächlich mehrmals beobachten, und zwar nicht nur am Tessiner Himmel, sondern auch an jenem über Zürich. Allerdings handelte es sich bei dem auffälligen Lichtpunkt nicht um ein unbekanntes, sondern um ein sehr wohl identifiziertes Flugobjekt: die Internationale Raumstation (ISS). Auf ihrer Bahn um die Erde überstreift die Station mit einer Geschwindigkeit von 26 000 Kilometern pro Stunde nämlich regelmässig auch die Schweiz. Wenn dies relativ bald nach dem Eindunkeln geschieht, reflektiert sie die letzten Sonnenstrahlen aus ihrer Höhe von 400 Kilometern und leuchtet dabei besonders intensiv.

Vom Freitagabend bis zum Mittwochabend war die ISS von der Schweiz aus sechs Mal zu sehen, und zwar am besten am Samstagabend um 21 Uhr 42, als die Raumstation während 3 Minuten von Nordwest nach Ostsüdost zog und dabei im Tessin eine Höhe von 62 Grad über dem Horizont erreichte. Von Zürich aus wäre sie, wolkenfreies Wetter vorausgesetzt, sogar 4 Minuten lang zu sehen gewesen; hier stieg sie auf eine maximale Höhe von 80 Grad über dem Horizont. Um 23 Uhr 16, nach einem weiteren Umlauf um unseren Planeten, überquerte die ISS die Schweiz ein zweites Mal. Sie war dabei aber nur noch 1 Minute lang sichtbar, und die Höhe über dem Horizont betrug bescheidene 16 Grad. Doch auch das dürfte für eine Beobachtung des Ufos, das eigentlich ein Ifo ist, ausgereicht haben.

Rusconi gehört zwar einer Partei an, die ihren Blick generell eher rückwärts und nach innen als vorwärts und nach aussen und schon gar nicht nach oben richtet. Dennoch wäre er gut beraten gewesen, sich beispielsweise auf der Website der amerikanischen Raumfahrtbehörde Nasa oder auf jener des deutschen ´Space Science Journal´ über die Bahndaten der ISS zu informieren, ehe er mit seiner schockierenden Beobachtung an die Öffentlichkeit trat. Für den Spott braucht der publizitätsbewusste Tessiner Politiker nach seinem ´Scoop´ gewiss nicht zu sorgen.<

Im Forum von Astroinfo.de fand ich das Thema ´3.8.08, ca. 22:00: Helles Objekt über Zofingen (Schweiz)´ bereits am 4.08.08 aufgemacht:

"Gestern Abend (ca. 10 Minuten vor dem ISS-Überflug, also ziemlich genau um 22:00 Uhr) habe ich über Zofingen (Kanton Aargau, Schweiz) folgendes beobachtet: Ein hell leuchtendes Objekt bewegte sich über den Himmel (ca. Nordost nach Süd). Zunächst hab ich es für einen brennenden oder glühenden Feuerwerksartikel (der 1. August war der Schweizerische Nationalfeiertag und entsprechend viele Raketen, usw. sind noch im Umlauf) oder eine von diesen Himmelslaternen gehalten. Die Farbe würde ich als diejenige eines warmen Feuers beschreiben. Das Objekt hatte einen scheinbaren Durchmesser, der ca. einem Viertel der Mondscheibe entsprach und bewegte sich ähnlich schnell wie ein hoch fliegendes Verkehrsflugzeug. Als sich das Objekt offensichtlich nicht senkrecht nach oben sondern leicht versetzt über mich hinweg bewegte, wurde mir klar, dass es sich nicht um einen Ballon oder Feuerwerkskörper handelte. Ich holte daraufhin mein Fernglas, um es besser beobachten zu können und sah gerade noch, wie es kurz nach dem Überqueren des Zenits schlagartig deutlich dunkler wurde. Ich habe mir das im Nachhinein damit erklärt, dass es nicht selbst leuchtete, sondern das Sonnenlicht reflektierte und in diesem Moment in den Erdschattten eingedrungen sein muss. Mit dem Fernglas konnte ich es im Süden nur noch ´schwach leuchtend´ verschwinden sehen. Obwohl ich - wie eingangs erwähnt - definitiv nicht an UFOs glaube, kann ich das Objekt, das ich im Fernglas gesehen habe, nur als ´diskusförmig´ beschreiben. Das gestrige Wetter in Zofingen: Wolkenloser Himmel, praktisch windstill... Kann irgendjemand meine Beobachtung bestätigen? Möchte jemand versuchen, zu erklären, was ich da gesehen haben könnte?"

Dazu meldete sich heute ein weiterer Beobachter: "Bin ich froh, dass ausser meinem Freund und mir sonst noch jemand dieses leuchtende Ding am Himmel gesehen hat! Mein Freund sassen gerade auf unserer Dachterrasse in CH-Oberrieden (Kt. Zürich) und schauten in den Sternenhimmel, als wir dieses Leuchten um etwa 10 Uhr sahen. Ich würde es ziemlich ähnlich beschreiben, wobei es für mich schon eher so aussah, als da etwas brennen würde. Insbesondere glühte es vorne stärker als hinten. Kurze Zeit später war es für uns dann nicht mehr ersichtlich... Wäre sehr froh zu erfahren, was das denn gewesen sein könnte!"

Aus den Gehardt-Files...

1) "Hallo, mein Name ist Benjamin W. und ich wohne in Todtnau. Vorhin (6.8.08, ca.22.25 Uhr) haben wir über Todtnau eine seltsame Himmelserscheinung beobachtet. Wir sahen ein sehr helles Licht, sah auß wie ein großer Feuerball, vor dem Feriendorf am Walde aufsteigen. Zuerst war er ganz groß, und stieg sehr langsam auf. Danach wurde er rasch kleiner und verschwand am Himmel. Der Himmelskörper sah wie gesagt wie ein großer Feuerball aus(orange leuchtend). Da wir zuerst sehr verduzt waren, hätten wir gerne eine Erklärung für dieses Vorkommnis. Ich habe dies auch mit meiner Kamera aufgenommen, allerdings sind die Aufnahmen schlecht. Wir würden uns über eine Antwort freuen."

2) "Gestern {6.8.08} in Barmstedt (Kreis Pinneberg) gegen 22:30 sah ich gemeinsam mit anderen exakt das, was ich schon 2 Wochen zuvor am Himmel von Schenefeld (ca 1:30) beobachtet habe: Eine Kugel (orange/rot, ´feuerfarben´) kam uns entgegen. Sie bewegte sich auf, ab und hin und her, so dass alle Beteiligten Sternschnuppen, Satelliten, Flugzeuge und Helikopter ausschlossen. Das Ding war lautlos und wirkte sehr nah (unter 5 km). Nach einigen Sekunden bewegte es sich langsam von uns weg, bis es schließlich kleiner wurde und verschwand. Zwischen dem ersten Auftauchen und dem letzten sichtbaren Licht vergingen etwa 3-4 Minuten. Wissen Sie mehr? Christina T."

40 Minuten später kam dann die Mail: "Hallo, hat sich erledigt. Jetzt habe ich ein bißchen nachgelesen und das sind sicher Laternen gewesen..."

Ansonsten muss auch schon ein bisschen CGI-UFO-Spaß als Betthupferl sein: http://www.youtube.com/watch?v=Gc_j... - http://www.youtube.com/watch?v=BG0q... - http://www.youtube.com/watch?v=v5FO... .

Externe Links

http://www.badisches-tagblatt.de/html/ticker/00_20080807131046_Raumpatrouille_Darstelle...
http://www.youtube.com/watch?v=hobEAZ5N3L4
http://www.youtube.com/watch?v=PKJqGn7_7nM
http://www.youtube.com/watch?v=NJe-CdWsICY
http://www.freies-wort.de/nachrichten/regional/hildburghausen/hildburghausenlokal/art24...
http://www.nz-online.de/artikel.asp?art=862734&kat=11&man=3
http://www.sz-online.de/nachrichten/base.asp?ausgabe=317
http://www.nzz.ch/nachrichten/panorama/von_ufos_und_ifos_1.800447.html
http://www.youtube.com/watch?v=Gc_j99mYre4
http://www.youtube.com/watch?v=BG0q4OnpDMk
http://www.youtube.com/watch?v=v5FOp8CMJtk

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