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20.10.2007

    
UFO-Rätsel nach Polterabend - weitere UFO-Meldungen

UFOlogie und Verhaltensforschung: Klatsch und Tratsch beeinflussen die Meinung von Menschen stärker als die Wahrheit

Backstage. Zur Einstimmung aber erst einmal ein geheimer Einblick ins Mannheimer U.F.O.-HQ (dem ´Sonderkommando der UFO-Skeptiker´ in den ufologischen ´Krisengebieten´ im Versuch ohne Konventionalitäten das gesellschaftliche Aberglaubens-Feuer in schwieriger, fundamantalistisch-ideologischer Umgebung - weswegen der Weg so steinig und schwer ist - zu löschen, wobei schon mal ´Feuer mit Feuer´ begegnet werden muss, um mit Entschloßenheit und nicht nach Lehrbuch die Dinge anzupacken {gerade auch, weil wir so wenige sind und uns keine ´Warmduscher´ leisten können!}): http://www.clipfish.de/player.php?v... .

Samstag, der 20.Oktober 2007 - der erste Herbstag mit Bodenfrost, aber ansonsten blauen Himmel nicht nur in Mannheim, was ja merkwürdig im Quadrat ist. Da braucht man schon was zum Aufwärmen, vielleicht ein Blick deswgen zuerst hier hinein: http://www.youtube.com/watch?v=lr7Z... . Und dazu der neue Grey-Alien-Westernsong: http://www.clipfish.de/player.php?v... . Mein Tag begann zunächst mit einem I-Netcheck und dem auffinden der Meldung "Ufo-Alarm nach Polterabend - 30 asiatische Miniaturheißluftballons über dem rechten Weserufer sorgen für Aufregung" im ´Mindener Tageblatt´ ( http://mt-online.de/mt/lokales/mind... ):

>Minden (mt). Die Herkunft der unbekannten Flugobjekte vom vergangenen Wochenende ist geklärt: Nicht die Verkehrsbeleuchtung der Polizei, sondern 30 kleine Heißluftballons sind die Ursache der verwirrenden Erscheinung. Von Stefan Koch

Bürger schlugen bei der Mindener Polizei Alarm, als in der Nacht zwischen Samstag und Sonntag die Lichter am Himmel über dem rechten Weserufer auftauchten. "Wir grübeln noch heute und sind fest von einem außerirdischen Eintritt überzeugt", schrieb erst gestern wieder eine MT-Leserin in einer E-Mail. Zwar hatte die Polizei derartiges ausgeschlossen und eine eigene Verkehrskontrolle mit der dabei aufgebauten Beleuchtungsanlage als Ursache für die sonderbaren Lichtpunkte in Betracht gezogen. Doch es gibt auch noch eine andere Erklärung: "Es handelt sich um asiatische Himmelslaternen", sagte gestern Werner Walter, Vorsitzender des Centralen Erforschungsnetzes außergewöhnlicher Himmelsphänomene (CENAP) mit Sitz in Mannheim. Die Flugobjekte sind Miniaturheißluftballons, die bislang im buddhistischen Kulturraum gebraucht werden. Bei Feiern werden die Leuchtkörper mit Wünschen beschriftet und steigen in den Himmel auf. Mittlerweile ist der Brauch in Deutschland zum Partyspaß geworden.

Roland Gerhardt, ebenfalls CENAP-Mitglied, bestätigt in einer E-Mail: "Seit Pfingsten 2007 haben wir in Deutschland 400 {?} ähnlich beschriebene Sichtungen." 94 Prozent der Vorfälle würden am Wochenende gemeldet. Und in der Tat hatte es auch am vergangenen Samstag eine Feier in der Region gegeben. Gestern meldete sich ein Leser aus Mallorca beim MT. Er sei am vergangenen Samstag auf einem Polterabend in Porta Westfalica-Holzhausen gewesen. Dabei seien 30 Ballons gegen Mitternacht in den Himmel geschickt worden. Die Flugobjekte aus Asien werden in Deutschland im Internet angeboten und von Veranstaltern eingesetzt. Die Handhabung ist denkbar einfach. Nach der Entzündung des Brennkörpers mit Hilfe eines handelsüblichen Feuerzeugs steigt die Himmelslaterne innerhalb von wenigen Minuten leuchtend bis zu einer Höhe von 500 Metern auf, um anschließend am nächtlichen Himmel zu funkeln. Die Ballons sind aus schwer entflammbaren Papier.<

Dies ging ja ohne großes Federlesen um die Ecke. Gut gemacht, wenn man bedenkt, welches ´Gequäle´ wir in den vergangenen Monaten dazu schon erlebten mussten.

Und mit der Meldung "Den Diskos aufs Dach steigen - "Lichtverschmutzung": Astronom (30) kämpft gegen Himmelstrahler - Stadt will Anlagen verbieten" begrüßte ´Der Neue Tag´ und das ´Oberpfalznet´ seine Leser ( http://www.zeitung.org/onetz/114268... ):

>(rg) Ufos über Weiden? Manch einer glaubt an eine unheimliche Begegnung der dritten Art, wenn im Nachthimmel wieder mal die Lichter tanzen. Unheimlich findet´s auch Alexander T. (Name geändert). Unheimlich bescheuert. "Das verschandelt das Stadtbild", wettert der 30-jährige Weidener. Abgesehen davon, dass ihm die umherschwirrenden Lichtkegel sein liebstes Hobby versauen. T. ist Astronom, fotografiert und beobachtet den Sternenhimmel. Es sind keine UFOs, die ihn dabei stören. In Wirklichkeit schicken zwei Veranstaltungsstätten die Strahlen in die Dunkelheit, um Nachtschwärmer anzulocken: gelegentlich die Disko "Ganter´s" in der Liebigstraße, öfter das Josefshaus, das nach T´s Beobachtungen den Skybeamer sogar unter der Woche anknipst, wenn unterm Dach keine Party tobt. "Mich hat der Rappel gepackt", erzählt der 30-Jährige. T., Gründungsmitglied des 13-köpfigen Astronomen-Clubs "Deepsky Hunters", beschwerte sich bei der Stadt Weiden über die zunehmende "Lichtverschmutzung". Offenbar mit Erfolg. "Sollte dies so weitergehen, so bekommt Weiden langsam die Beleuchtungsverhältnisse einer amerikanischen Spielerstadt in Nevada", schrieb T. in einer E-Mail. Und er brachte gute Argumente: Werbeanlagen seien verboten, wenn dadurch Verkehrsteilnehmer außerhalb geschlossener Ortschaften abgelenkt oder belästigt würden, zitierte der Astronom das Gesetz. Und er führte Präzedenzurteile gegen Himmelstrahler an, etwa jenes von 1998 aus Regensburg, als das Verwaltungsgericht einen Strahler als verkehrsgefährdend einstufte.

Verwirrte Zugvögel: Im NT-Gespräch nennt T. weitere Gründe, weshalb bei "Skybeamern" das Licht ausgehen soll: Die Lichtkegel verwirren Zugvögel, die oft - irritiert und geblendet - notlanden müssen. Vom Licht angezogen, verbrennen Massen von Nachtfalter und andere Fluginsekten auf dem Strahler. Nicht zuletzt sei´s "Energieverschwendung": "Andere Städte sparen hunderttausende Euro mit intelligenten Beleuchtungskonzepten, und hier wird das Geld sinnlos verprasst." Baudezernent Joachim Sparrer verweist auf ein ganz anderes Manko: "Die Anlagen sind nicht genehmigt, und es liegt auch kein entsprechender Antrag vor." Momentan fertigten die Rathausexperten Stellungnahmen. Tendenz: "Die Beamer sollen weg - auch wegen der Verkehrsgefährdung." Astronom T. und seine "Deepsky Hunters"-Kollegen finden´s galaktisch. Bald fliegt ihnen wohl kein "Ufo" mehr durchs Blickfeld. <

Schlag 11 h erreichte mit Hans-Peter K. aus Staufen, als Leser des ´Schwarzwälder Boten´: "Halten Sie mich nicht für ein Spinner! Aber ausgerechnet gestern abend sahen wir vom Wohnzimmerfenster aus ebenfalls merkwürdige Lichter über dem Schwarzwald ziehen. Das ´Heute Journal´ hatte gerade angefangen, als mein Sohn vom Balkon reinkam und uns zurief: ´Da sind AUCH SOLCHE UFOS AM HIMMEL!´ Wie es im ´Boten´ stand!" Die Familie sah 2-3 Minuten lang wie ziemlich hoch am Himmel eine Ketten-Formation von 6-7 hellrot-glühende Lichtobjekte dahinzog, wobei zwei zum Ende hin einfach aus gingen und die anderen immer schwächer werdend geräuschlos außer Sicht verschwanden. K. konnte nicht glauben, was er gesehen hatte, aber aufgrund des Zeitungsberichtes hatte er jetzt zumindest eine ´Ahnung´, was das gewesen sein mag. Er gab so auch keine UFO-Meldung in dem Sinne ab, sondern fragte nur nach, ob die nun erfolgte eigene Sichtung solche ´Asiatischen Himmelslaternen´ sind. Er gestand ein, dass wenn er die Geschichte in der Zeitung nicht gelesen hätte, "natürlich an UFOs fest überzeugt glauben würde, was soll man sonst dabei denken? An leuchtende Ballons denkt man da gar nicht, wie auch? Zudem kannte ich die ja bisher gar nicht, woher auch?" Selbst noch während unseres Gesprächs war er ziemlich aufgeregt, "weil das einfach UNGLAUBLICH aussah, verstehen Sie?" Ja! Und K.´s Ausführungen sind einmal mehr erhellend gewesen, wenn man darüber einmal in aller Ruhe und sachlich nachdenkt... und begreift, das U.F.O. schlichtweg nur für unidentifiziertes Flugobjekt steht.

In der Haus-Post fand ich nun den Brief von Richard P. aus Troisdorf, der gegen 21:50 h am Abend des 28.September 2007 eine Reihe von orange-roten Lichtpunkten 10 Minuten lang dahinschweben sah. Mit seiner Digicam hatte er sie fotografiert und legte mir einen Satz postkartengroße Ausdrucke bei. Die Stadtlichter beherrschten die Szene, nur ganz schwach waren die Punkt eher zu ´erahnen´, als wirklich zu sehen. Dies warsbolut unbefriedigend für den Mann und er wollte unbedingt doch ´mehr´ über die orange-roten Lichtpunkt erfahren..., erkennen was sie sind... P. hatte mir aber noch einen DVD-Silberling beigelegt. Hier war zu sehen, wie er die Digitalbilder auf den Videokanal seines Fernsehers aufspielte und dann mit ´Vergrößerungsarbeiten´ anfing, indem er mit seiner Digicam und deren Zoom vom Bildschirm dann die Objekte nochmals abfotografierte, wobei er noch Helligkeitkeit und Kontrast am TV-Gerät kräftig erhöhte. Bildschim-Zeilen und buntes Bildschirmrauschen nahmen prächtig in grün-blau zu - dort wo normaler Weise pechschwarzer Himmel ist. Dann machte er es mit den so gewonnen ´Vergrößerungs´-Aufnahmen noch einmal das selbe um so amorphe, artefaktisch-entstandene und elektronisch verzerrte farbige Lichtkleckselgebilde zu erzeugen...- die hatten aber längst schon nichts mehr mit der traurigen Fotowirklichkeit zu tun (vor vielen Jahren bekam ich schon mal ähnliche ´Vergrößerungs´-Aufnahmen, nachdem ein Videograf glaubte ein sternartiges UFO zu sehen und die enttäuschenden Filmaufnahmen dann ebenso auf diesem ´Weg´ vergrößerte). Ideen haben manche Menschen in ihrer Hilflosigkeit. Siehe auch die Bilderkollage. Mit dem Herrn werde ich nochmals reden müssen...

Am späteren Nachmittag erreichte mich Frau St. aus Marienburg, die bereits am Samstagabend vor einer Woche kurz nach 21 h dort "zwei orangene Lichtkugeln von 1/3 des Vollmonddurchmessers" zunächst über den Häusern dahinschweben sah, die dann nicht ganz in einem 90 Grad-Winkel "fast synchron" in den Himmel anstiegen, um nach einigen Minuten geräuschlos wie kleine Sterne dort zu vergehen. Ihren Mann konnte sie nicht dazurufen, weil der in der Badewanne lag. Später berichtete sie ihm über die gemachte Erfahrung, aber der sah sie nur mit großen Augen an und wedelte mit der Hand vor seinen Augen dahin. Die ganze Woche versuchte die Frau mit Vertrauenspersonen darüber zu sprechen, stieß aber auf eine Mauer der ´Lächerlichmachung´ plus ´Unglauben´. Sie war davon jetzt nicht tief betroffen, "weil ich hätte jemanden anderem gegenüber zuvor genauso gehandelt, wenn der mir genau die selbe Geschichte erzählt hätte", aber trotzdem wurmte es sie. Zu Mittag war das Ehepaar St. bei ihrer verheirateten Tochter eingeladen, wo sie die Beobachtung nochmals erwähnte und die darauf ins I-Net ging, um da meine Rufnummer zu finden und ihrer Mutter zu geben. DOCH, dazu hatte sie sich auch ein bisschen eingelesen und fand die Sichtungen von den LICHTPUNKTEN. Viele der Meldungen klangen ziemlich "ähnlich, nur waren meine beiden Lichtbälle richtig groß". Die Nähe bzw Distanz macht´s halt eben..., mal werden die MHBs nahe gesehen und mal halt weit weg.

Nachsatz WW: Es gilt zu HOFFEN, dass das schlechter werdende Wetter nun langsam (beser wäre sogar ziemlich flott) den Freiluft-Partyveranstaltern an die Haut geht und damit es ihnen auch vergeht, MHBs bzw Flotten von ´Asiatischen Himmelslaternen´ aufsteigen zu lassen. Damit wären auch meine bereits heftig angegriffenen Nerven geschont! Mannheimer ´UFO-Meldestelle´ hin oder her, weil ich mit dieser total unerwarteten ersten deutschen UFO-Welle schlußendlich auch irgendwie die ´Arschkarte´ gezogen habe. Genauso ist es, stimmt doch! Es ist nämlich keineswegs ´prickelnd´ immer und immer wieder (und dann nochmals immer und immer wieder) die selben Geschichten von anderen Leuten aus anderen Örtlichkeiten mit im Kern dem selben Inhalt zu hören. Als vor über mehr als 15 Jahren etwa die Welle der UFO-Sichtungsmeldungen aufgrund der als Innovation aufkommenden Outdoor-Disco-Skytracker hierzulande heftig einsetzte, gab es ja bereits so eine sich entwickelnde Dauermeldezeit Weekend for Weekend, wo ich auch schon mal das Telefon einfach genervt aushängte (Geheimnislüftung: Ich habe dies damal verschwiegen, weil ich nicht zugeben wollte, dass dies mich alles nervte!). War schon heftig, aber keineswegs an die Situation heranreichend, wie dies jetzt 2007 passierte! Dies ist wahrhaft ´hot stuff´ als UFO-Meldeteppich sondersgleichen!!! So war dies mit dem Angebot der Mannheimer UFO-Meldestelle* nie wirklich geplant.

*= Hintergrund-Erklärung zu ´Ring my bell´: In einer dpa-Meldung konnte der "UFO-Notruf für Sternengucker" (so die ´Abendzeitung´) am 21.August 1991 vorgestellt werden: >Mysteriöse Phänomene haben im Moment wieder Konjunktur - siehe die Kornkreise in England. Aber auch die klassischen UFOs werden immer wieder mal gesichtet. Etwa zehn Prozent aller Bundesbürger machten einmal im Leben merkwürdige Erfahrungen mit Himmelsphänomenen, schätzt die Gesellschaft zur wissenschaftlichen Untersuchung von Parawissenschaften (GWUP) in Mannheim {sic}. Um die Leute mit ihren UFO-Problemen nicht allein zu lassen, haben die Forscher jetzt eine UFO-Hotline eingerichtet. Unter Telefon 0621-701370 kann jeder seine Beobachtungen bei UFO-Forscher Werner Walter loswerden.< Um den 7.September 1992 griffen wir diese UFO-Hotline-Idee nochmals via ausgeschickter Pressemitteilungen auf und die Nachrichtenagentur dpa griff auf unser Angebot zurück und sofort wurde die UFO-Meldestelle zu einem großen Thema in der Medienlandschaft, zu einem größeren Thema als wir selbst dachten. So schaut´s aus. "UFOs im Anflug - Ruf doch mal an", "UFO-Telefon hilft weiter", "Beratungsdienst für alle, die UFOs sehen" oder "UFO-Telefon" waren die Schlagzeilen der Blätter, fast alle Zeitungen des Landes, sogar BILD mit 4,5 Millionen Auflage, druckten die dpa-Meldung ab: >Ein "UFO-Telefon" hat das "Centrale Erforschungsnetz außergewöhnlicher Himmelsphänomene" (CENAP) eingerichtet. Wie der Gründer der CENAP-Gesellschaft, Werner Walter, gestern in Mannheim mitteilte, kann jeder die Telefonnummer 0621/701370 - aber nur abends nach 19:30 h - anrufen, der Fragen zu unbekannten Flugobjekten oder selbst einschlägige Beobachtungen gemacht hat. Das "Centrale Erforschungsnetz" beschäftigt sich nach Walters Angaben seit nunmehr 16 Jahren mit der Aufklärung kurzlebiger Himmelserscheinungen. 400 UFO-Erscheinungen seien "CENAP" bislang gemeldet worden. Doch die sich anschließenden intensiven und nicht immer einfachen Untersuchungen haben bislang keinerlei Beweis dafür erbracht, dass Außerirdische die Erde besucht hätten.< Damit wurde also die erste UFO-Hotline Deutschlands vorgestellt und parallel auch etwas über unsere Erfahrung im Umgang mit UFO-Meldungen bekannt, gleichsam ebenso unsere kritische Position festgemacht. Die Folgen in jenem Herbst 1992: Über uns schwappte ein gewaltiges Medieninteresse ob unserer Presseerklärung herein. Aus dem ganzen Land erreichten uns Nachfragen zwecks Interviewwünsche, mindestens 50 Interviews waren die Folge (davon drei alleine für den deutschsprachigen belgischen Rundfunk, die deutschsprachige Abteilung von Radio Moskau und von Radio Kapstadt). Alle öffentlich-rechtlichen Radiosender und weitaus mehr private Anbieter strahlten Gespräche zwischen 2-3 Minuten Dauer aus, meinst live. Fünf Reporter aus Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz und Hessen rückten direkt zu Werner Walter´s "UFO-Zentrale" aus, um hier Gespräche zu führen. Ich staunte da wahrhaft nicht schlecht. Unsere Überlegung diese Aktion durchzuführen basierte auf zwei Beobachtungen und einer Notwendigkeit: a) mehrmals bereits war in der Vergangenheit in der deutschen Presse das Thema von UFO-Meldestellen in Belgien, Italien bzw Frankreich ("SOS OVNI") von dortigen Gruppen aufgegriffen worden, was ziemlich wenig Sinn machte, da die allerwenigsten Deutschen 1) Ferngespräche ins Ausland führen werden noch 2) Belgisch, Französisch oder Italienisch sprechen können; b) es wurde also Zeit auch in Deutschland dieses Angebot zu machen und da wir uns inzwischen aufgrund unserer praktischen UFO-Nachforschungserfahrung dazu imstande fühlten, dieses selbst zu tun (hierzu wurde extra ein Anrufbeantworter angeschafft). Die Notwendigkeit: Durch das Greifen von neuen "Datenschutz-Gesetzen" kamen wir über die via Zeitungsausschnittsdienst um Wochen verzögert bei uns auflaufenden Berichte immer weniger über die jeweiligen Redaktionen an Zeugenanschriften heran, sodass wir das Angebot den UFO-Zeugen nahetragen wollten, sich direkt bei uns zu melden, um ihnen nicht nachlaufen zu müßen - was immer wieder in eine Sackgasse führte und wir immer öfters hören mußten, dass die Namen und Telefonnummer wegen eben den Datenschutzgründen uns nicht weitergegeben wurde. So einfach ist es also. Und die Folge? So gut wie keine Reaktionen durch das millionenfach angesprochene Publikum!

Reiner Wisser machte uns auf den interessanten Artikel "Verhaltensforschung: Menschen glauben eher Klatsch als Wahrheit" bei Spiegel-Online ( http://www.spiegel.de/wissenschaft/... ) aufmerksam:

>Klatsch und Tratsch beeinflussen die Meinung von Menschen stärker als die Wahrheit - selbst wenn die Gerüchte durch eindeutige Beweise widerlegt werden.

Gerüchte haben einen stärkeren Einfluss auf die Meinung und Entscheidungsfindung als Fakten, ergab eine Studie deutscher Wissenschaftler. "Menschen werden übermäßig stark von Klatsch beeinflusst, auch wenn er dem widerspricht, was sie gesehen haben", berichtete der Biologe Ralf Sommerfeld vom Max Planck Institut für Evolutionsbiologie im schleswig-holsteinischen Plön in dem US-Fachmagazin "Proceedings of the National Academy of Sciences". Um den Einfluss des Klatschs zu untersuchen machten die Forscher ein Experiment mit Studenten: Jeder Teilnehmer erhielt zehn Euro und durfte sich entscheiden, ob er einem Partner davon einen Teil abgab oder das ganze Geld für sich behielt. In weiteren Runden erfuhren die Studenten dann vor ihrer Entscheidung durch verteilte Notizen, wie sich ihr Gegenpart zuvor verhalten hatte.

Wurde ein Mitspieler von anderen als großzügig bezeichnet, tendierten die anderen dazu, ihm auch eher Geld zu geben - ohne dass sie für die Richtigkeit der Notizen Belege hatten. Sogar als die Spieler Informationen über das konkrete Verhalten ihrer Mitspieler in vorherigen Runden erhielten, vertrauten sie lieber dem Klatsch auf den Notizen, auch wenn dieser der Realität widersprach. Menschen seien kulturell daran gewöhnt ihre Entscheidungen aufgrund von Tratsch, Gerüchten oder anderen mündlich überlieferten Informationen zu treffen, erklärte Sommerfeld. Diese Strategie sei vor allem erfolgreich in Umgebungen, wo ein Mensch nicht alles selbst beobachten kann, sondern auf indirekte Informationen aus anderen Quellen angewiesen ist. lub/afp<

Obiges passt wunderbar 1:1 auf das Thema UFOlogie in der Gesamtaussage.

Externe Links

http://www.clipfish.de/player.php?videoid=NDgwNjI2fDEzNjUxODk%3D
http://www.youtube.com/watch?v=lr7ZxQcgJ24
http://www.clipfish.de/player.php?videoid=Nzk4NDk1fDEzMjg4MDc%3D
http://mt-online.de/mt/lokales/minden/?sid=8abd31e08ac6d3baba707e8bd2f68894&cnt=1907512
http://www.zeitung.org/onetz/1142685-118,1,0.html
http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/0,1518,511796,00.html

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