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11.10.2007 |
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"Fliegende Untertasse" an der Angelschnur - Nur mal experimentiertNeuer Mega-Klopps bei den Freunden des Phantastischen - der MUFON-CES
Zur Einstimmung aber zunächst einmal dieser (Ein-)Blick auf die mentale Welt der UFOlogen im allgemeinen: http://www.dailymotion.com/relevanc...
Hier kann man sich wahrhaft ein "Bild" machen. Ein Beispiel von Faszination und Inspiration, Fabrikation und dadurch weiterführende Mystifikation sind in der Welt der Anomalistik und Grenzwissenschaften eindeutig die >Fliegenden Untertassen< (FU), welche das eigentlich neutrale U.F.O.-Thema beseelen - ohne sie wäre es geradezu langweilig (genauso wie wenn man von Anfang an UFOs als ´Naturereignisse´ wie z.B. den ominösen ´Kugelblitz´ diskutiert hätte). Sie, die Untertassen, machen die unendliche Geschichte als eigentlicher Brennstoff im UFO-Thema als dessen bildgewordene und deswegen übermächtige Ikone aus, weil es schlußendlich in der UFOlogie IMMER darauf hinausläuft, ob es nun außerirdisches Leben gibt und jenes in diesen fliegenden Kosmoskisten, wie z.B. hier das Adamski-Filmmaterial - http://www.dailymotion.com/relevanc... - sie zeigt, über uns am Himmel erscheint (mindestens!). Und genau dies ist auch der Problempunkt und Hemmschuh der ganzen UFOlogie, weil man einfach die Ideologie über den eigentlichen Ausgangspunkt der eigentlichen UFO-Beobachtungen über unseren Köpfen (oder in unseren Köpfen) stellt. Daraus ergibt sich eine ewige Jagd nach einem Himmelsphantom ähnlich einer Fata Morgana (im übertragenen und nicht im physikalischen Sinne), weil man sich ein falsches Bild vom UFO-Phänomen aufgrund der Untertassen macht (mir ging es anno 1973 und den Folgejahren genau so - was ich gar nicht leugnen will!). Und da guckt man schnell auf oder in die Röhre: http://www.dailymotion.com/relevanc... .
Irgendwie ist es mit den FUs so wie mit dem Ungeheuer von Loch Ness, Geistern oder "Gott sehen". Die BILDER hiervon bestimmen die öffentliche Vorstellung zum jeweiligen Phänomen im Grunde. Die wertneutralen UFOs werden so eigentlich immer und wirklich (wohl meist unbewusst) als die bildgewordenen >Fliegenden Untertassen< gesehen und die Debatte darum mit diesen, und genau diesen, gleichgesetzt. (1) Zwecks ´Nessie´ ist es genauso, bei den ´Gespenstern´ identisch und Jesus Christus Bild in uns wird z.B. durch das Negativbild auf dem Turiner Grabtuch ausgemacht (von den religiösen Gemälden in allen Kirchen mal ganz zu schweigen, obwohl sie eindeutig keine ´Paßbilder´ von Jesus sind und erst zig Jahrhunderte nach Jesus Wandel auf Erden ohne Zeugenaussagen entstanden und nur symbolhaften Idealbild-Charakter besitzen und wegen ihrer toll-ankommenden Wirkung dauerhaft weitergegeben werden und deswegen ein Eigenleben entwickeln). Kommt etwas einmal gut an, wird es ewig des Erfolgs wegen genauso weitergegeben. Für die jeweilige Ebene des Glaubens stellen diese bildgewordenen Wunderlichkeiten (für die als Erzeuger die Menschen alleine verantwortlich sind!) Ikonen dar und sind mehr als Symboldarstellungen - ja, gar ´Wirklichkeits-Materialisationen´. Siehe auch hier: http://www.dailymotion.com/relevanc... . Unglaublich, im ersten Moment, in Wirklichkeit zeigt sich nur eine Reflexion der Flügelspitze des Flugzeugs, welche sich im konvexen Bullauge derart optisch verformt und wahrhaft wie eine Art "Mothership" nebem dem Flugzeug erscheint und damit eine ´optische Materialisation´ hergibt. Genauso wie wir uns Bilder vom "lieben Gott" machen - der alte Herr mit weißem Rauschebart etc. Egal, ob man nun daran glaubt oder nicht - diese bildhaften Vorstellungen ´ziehen´ und haften als idealisierte Bilder in uns. Darauf gilt in der Betrachtung dieser anomalistischen ´Erscheinungen´ grundsätzlich hinzuweisen. (2) Hier in unserem Rahmen betreffs UFOs und der Erkundung des UFO-Problems sowieso. Kritische UFO-Phänomen-Erforschung bedeutet auch Mut, der Mut unbequeme Dinge für die UFOlogie zu sagen - und zwar ohne ideologische Schere im Kopf und auch dann, wenn die Mehrzahl der UFO-Interesierten gerne glauben, dass "da mehr mehr drin ist". Die folgende ´Geschichte´ ist deswegen interessant, weil zunächst das falsche Bild vom UFO-Phänomen sich manifestiert (aber das Beispiel ist genauso typisch und quasi Standard!) und sich zufällig darauf die echte UFO-Phänomen-Herausforderung auf einem niedrigeren Level aufmacht. Ein Fall wie es ihn selten, so wie er ablief, gibt. Trotzdem ergeben sich bemerkenswerte Überlegungen (und Einsichten), die dem Leser im Gesamtrahmen aufkommen werden.
(1) = Da sind wir auch schnell beim Thema PLAGIATE. Kann man die unendlichen vielen Fotos, die von den unterschiedlichsten Gestalten der >Fliegenden Untertassen< existieren, als Plagiate bezeichnen? Eigentlich kann man dies nicht wirklich behaupten, weil es kein nachgewiesenes echtes ORIGINAL gibt. Paradoxer Weise sind die zahlreichen Bilder von den Untertassen so gesehen selbst jeweils nachgemachte Plagiate von massenwirksam ehemals durchgekommene ´Fälschungen´. Verrückt genug, nicht wahr? Insbesondere auch deswegen, weil dieses ´Standard´-UFO-Bild von der FU sich bei quasi jedem Menschen eingebrannt hat, wenn er über UFOs spricht. Irgendwie ist dies ein raffinierter psychologischer Akt, den auch die UFOlogie-Promoter geschickt auszunutzen wissen und mit den Tassen auf jedem Titelbild von UFO-Büchern oder -Zeitschriften werben. Dieses Objekt ist eindeutig ein Kaufanreiz und verkaufsförderndes Element - ich muss es wissen, schließlich hat auch 1996 ´mein´ Verlag Heel sich gezwungen gesehen für >UFOs: Die Wahrheit< eine solche Verkaufstitte dort hinzusetzen.
(2) = Eine Begriffsklärung scheint notwendig, um die Tiefe des Themas hier zu begreifen und eine Bedeutungsfindung zu ermöglichen (auch wenn jetzt hierfür ein ungewohntes Thema, auch für mich, herbeigezogen wird): >Bild und Bild sind nicht dasselbe. Bildhafte oder figürliche Darstellungen sind zu unterscheiden von den symbolkräftigen Beschreibungen Gottes, die ihm Eigenschaften, gleichsam Konturen und Farbe geben. Solche nicht gemalten Gottesbilder sind für den Glauben wichtig, und die religiösen Texte der Menschheit sind voll von ihnen: Gott als Schöpfer der Welt in orientalischen Schöpfungsmythen und in der Bibel; Jesus, der leidende Mensch, der Geist als brausender Sturm. Weil er ein Gegenüber braucht, kennt der Glaube solche Gottesbilder. Die Bibel des Alten und Neuen Testament bietet sie ihm in fast verschwenderischer Fülle und Vielfalt. Aber die Bilder bleiben Bilder. Sie müssen relativiert werden, weil sie Gott nicht wirklich erfassen können, schon gar nicht ein Bild allein den ganzen Gott. Er ist mehr als die Bilder, die wir uns von ihm machen. Niemand hat ihn je gesehen. Theologen und Philosophen von Thomas von Aquin bis Karl Rahner schärfen den Unterschied ein zwischen unseren Vorstellungen, mit denen wir uns Gott nähern wollen und müssen - und dem bleibenden Abstand zu ihm selbst, zu seinem Geheimnis.
Wer von Gott redet, sollte die abgründigen und rätselhaften Züge nicht ganz außer Acht lassen. In der Fastenzeit ist es gute, weithin leider vergessene liturgische Tradition, dass die kirchlichen Bilder mit Tüchern verhängt werden. Die religiöse Bilderwelt braucht von Zeit zu Zeit eine Bilder-Askese. Die Osternacht lehrt dann ein neues Sehen, weil die alten Bilder, von Worten und Klängen begleitet, in neuem Licht erscheinen. ?Kein größeres Kompliment" wurde der Kunst vonseiten der Religion jemals gemacht ?als das Bilderverbot", so der Ägyptologe Jan Assmann. Das Verbot bezeugt nämlich die Macht der Kunst. In der Tat kann sie vieles: Menschen provozieren oder erfreuen, bewegen oder auch langweilen mit Schönheit und mit Hässlichkeit. Auch kann sie an ihrem Thema, zumal dem religiösen, scheitern. Doch zurück zum religiösen Bilderverbot. Das Hauptproblem aller Gottesbilder ist ihr statischer Charakter. Bilder sind wie Momentaufnahmen. Lebendig werden sie erst in Geschichten, in Erzählungen von Gott, biblischen und gegenwärtigen, die glaubhaft sind, weil Menschen hinter ihnen stehen. Wer nur Bilder aufstellt und sie nicht bezeugt und mit ihnen lebt, den trifft in der Tat das biblische Bilderverbot. Schon der alttestamentliche Prophet Jesaia macht sich über kultische Statuen lustig. Seine Beschreibung ist nichts anderes als eine Karikatur des Idols: Gutes Holz muss man nehmen, so rät er, weil die Götterstatue sonst fault und wurmstichig wird. Auch sollte sie handwerklich gut verarbeitet sein, damit der Gott nicht wackelt. Das biblische Bilderverbot ist ein Einspruch gegen Magie, die Selbstgemachtes als göttlich ausgibt. Der breite Strom religiöser Kunst versteht sich aber anders, nämlich als Schöpfung menschlicher Spuren, die in die Richtung Gottes weisen. Das Faszinierende dieser Gottesbilder ist, dass der Betrachter mit ihnen gehen muss, wenn sie ihm etwas sagen sollen. Gut sind sie, wenn man sie auch noch ein zweites und drittes Mal sehen will.< Nach: "Gott sehen - Wie aktuell ist das Bilderverbot?" im Feature des SWR2 von Meinrad Walter am 19.März 2006 in der Reihe "Blick in die Zeit".
Und hier fängt unsere Geschichte an: Bereits am 27.Januar 2006 erreichte mich eine eMail mit dem Betreff ´Anfrage´: "Hallo Leute, habe Euch zufällig beim Surfen gefunden. Habe alte Fotos, die ich 1975 (da war ich gerade 15) mit meiner ersten Kamera gemacht habe mittlerweile eingescannt. War damals eigentlich unterwegs, um Landschaftsaufnahmen zu machen. Habe die Bilder nie rumgezeigt, weil ich keinen Dunst habe, was das ist. Vielleicht habt Ihr eine Idee, wenn Ihr Euch mit sowas auskennt. Kann ich Euch die Bilder mal schicken, ohne dass sie gleich im Internet veröffenlicht werden?" Natürlich, da war ich mal wieder ´gespannt´, was da rüberkommen würde. Tags darauf erhielt ich drei JPEG-Bilder in wunderbarem "old style" - typische Schwarz-Weiß-Aufnahmen von einer prächtigen >Fliegenden Untertasse<. So etwas hatte ich schon lange nicht mehr gesehen! Ästhetisch sprachen mich die Aufnahmen (zumindest die ersten zwei) sofort an. Der Text dazu: "OK, versuchen wir es mal. Wenn Du weißt, was das ist, teile es mir bitte mit. Gruß: Nobbi. PS: Habe später in den 80er Jahren Fotograf gelernt, und einige Jahre in dem Job gearbeitet. Bin aber auch mit Berufserfahrung nicht dahinter gekommen." Naja, dies klang mir auch aufgrund der handwerklich wunderbar gemachten Bilder doch mal wieder nach einen ´Testlauf´ von einem geschickten Fotografen, der sich auch einmal in >Fliegenden Untertassen<-Aufnahmen versuchen wollte - was für Jugendliche in den ´goldenen Jahren der UFOlogie´ schon immer eine Herausforderung war, national wie global. Mit dem SFX-Plus: Unschuldig zu tun und gleichsam sich als Fachmann vorzustellen. Die Bilder, die abgeliefert wurden, waren genauso prächtig wie alle anderen die man so aus der Literatur her kennt - und dort von irgendwelchen UFOlogen dann als echte Beweise für ausserirdische Raumschiffe ausgegeben werden und u.U. das Leben einer Hydra erfahren. Eine FU zwischen und unter scheinbaren Überlandstrom- bzw Telegrafenleitungen. Bild 3 war optisch ´verschmiert´ und zeigte die Untertasse wegfliegend, was mir gleich wie geworfen ausschaute. So oder so, derartige Bilder gibt es massenhaft in der Szene. Spätestens seit dem Schaffen von Klaus Webner (Wiesbaden) ist da aber die Luft raus. Trotzdem, in diesen kühlen Zeiten der Digitalbilder von ´Orbs´ und ´Rods´ sind die alten, warmen ´analog´-Bilder in b&w von FUs von einem gewissem Charme.
Ich teilte dies auch dem Einsender mit und alsbald teilte er so auch mit: "Herzlichen Glückwunsch! Gut erkannt. Du bist der Erste, der nicht auf Anhieb drauf reinfällt. Entschuldige den kleinen Test, ich wollte nur sehen, wie real Ihr Euch mit sowas befasst. Das Einzigste, was stimmt: Die Bilder sind 31 Jahre alt, und ich war gerade 15 und in der Experimentierphase. Das Objekt auf den Bildern ist eine Gießharzfigur, an der Basis etwa 9 cm Durchmesser, das Ganze mit Kreppband beklebt und silber angemalt. ´Geflogen´ ist es durch simple Muskelkraft, von meinem Bruder geworfen. Ich schicke Dir mal Bilder von den ´Originalen´, und noch ein paar damals entstandene Werke, ich habe damals noch mehr so ´UFOs´ abgelichtet. Die UFOs waren ein Schmuckstein, eine alte Lampenfassung, ein Schalter vom Gasherd, ein alter Gleitfuß von einem alten Tisch, auf Dichtungen geklebte Bolzen, usw. Als Berufsfotograf habe ich mich allerdings nie mit sowas befasst, aber wenn es drauf ankäme, könnte ich jetzt natürlich noch dazu mein Know-How einfließen lassen. Ich hoffe, die Bilder kommen alle an, es müssten 13 Stück sein. Gruß Norbert. PS: Als begeisterter Taucher habe ich auch mal ´Nessie´ abgelichtet, aber die Negative und Abzüge habe ich leider mal im Jugendhaus im Labor vergessen, und irgendjemand dachte wahrscheinlich, er hat den großen Fund gemacht." Mitgliefert wurde das komplette "Making of..." der Untertassen. Klasse und klassische (banale) Bestandteile der selbrigen Objekte.
Die Wahrheit der Bilder ist nicht immer wie hier - http://www.dailymotion.com/relevanc... und http://www.dailymotion.com/relevanc... - gegeben, so schön es auch zunächst ausschaut und Herz und Auge erfreuen mag, siehe auch da: http://www.dailymotion.com/relevanc... . Der Einsender identifizierte sich übrigens als Norbert Richter aus Weinsberg. Und er schrieb auch: "Andere ´UFO-Fans´ habe ich nie kontaktiert, habe auch weiter nie nach Adressen gesucht. Auf Euch bin ich zufällig gestoßen, und da fiel mir mein Bilderarchiv wieder ein. Eigentlich müsste mit den heutigen technischen Möglichkeiten jeder, der sich etwas mit Fotografie befasst, die Fälschungen erkennen. Die kleinen ´UFOs´ hingen an hauchdünnen Angelschnüren. Kostet natürlich Filmmaterial, bis es gut drauf ist." Inzwischen machte sich Richter dann selbst mal auf, um sich in der UFO-Szene umzusehen und wie es der Zufall will meldete er daraufhin: "Bin da auf so einen Typen namens Albrecht aus Hameln gestoßen, der jeden Dreckfleck auf dem Objektiv als UFO deklariert, kennst Du den? Ist ja spaßig. Ich war früher viel als Naturfotograf unterwegs, und eins dieser Dinger ist mit Sicherheit ein Insekt, vermutlich eine Zikade. Ein anderes, laut ihm ein UFO mit Tarnvorrichtung, sieht ganz schwer nach einem Turmfalken im Beuteanflug aus, möglicherweise auch eine Taube im Überflug. Das Meiste ist einfach Dreck auf der Optik, altes Fotografenproblem. Ist ja wirklich drollig, sind die UFOlogen wirklich so naiv?" Naja, was sollte ich dazu nun sagen...? Außer der Wahrheit natürlich.
Da inzwischen Ferhat Talayhan auf die Idee kam, dass der Berichterstatter seine Bilder mal an die "bekannten UFO-Organisationen" zur Analyse und Bewertung schicken sollte, trug ich Richter diesen Vorschlag mit einem Grummeln im Magen vor. Erstens weil ich nicht wusste, wie er darauf reagieren würde und zweitens weil mir dies irgendwie schräg vorkam, wenn ich einen Trickser - auf den ich nicht hereinfiel - quasi "einfach weiterreiche". Doch, zu meiner Überraschung, stimmte der Fotograf dem ausdrücklich zu, weil er ja schließlich seinen Erfolg der persönlichen Art darin sah, ausgezeichnete UFOlogen auf ihre Qualifikation hin zu testen! Da war es dann spannend, was dabei rumkommen würde. Wenn überhaupt. Vielleicht würde die für seriöse UFO-Phänomen-Erforscher notwendige ´Sicherheitsarchitektur´ anspringen? Jeder der sich als UFO-Forscher in diesen Minenfeld voller Treibsand begibt, weiß doch um die fortlaufenden Lügen- und Schwindelgefahren insbesondere und gerade um die Alien-UFO-Geschichten, abgesehen von Leuten die entweder selbst als Abenteurer oder ´Revolutionäre´ unterwegs sind. Als ´wissenschaftliche Revolutionäre´ mit elitärem Selbstwertgefühl sehen sich wohl insbesondere "die Wissenschaftler, die an Fliegende Untertassen glauben" bei MUFON-CES. Dies haben wohl alle Arten von ´Extremisten´ gemeinsam und sind mit falschem Selbstvertrauen ("mir kann keiner was") und Abschätzung der Lage, inklusive Selbstimmunisierung - eben das ganze Programm, unterwegs. Wahre Wissenschaft lernt aus ihren begangenen Fehlern um dem Fortschritt zu dienen, um sich eigenkorrektiv weiter zu entwickeln. Ein wichtiges Instrument hierbei ist die SKEPSIS. Spätestens nach dem Fall Fehrenbach - vorher schon Nagora - sollte es jedoch völlig normal sein, überhöhte Wachsamkeit an den Tag zu legen, wenn es um SF-UFO-Material wie >Fliegenden Untertassen<-Bilder und -Geschichten geht.* Einfach auch um sein eigenes Haus zu bewachen, sauber zu halten. Doch wie wir sehen werden, wurde das Scheunentor schon wieder der eigenen Leichtgläubigkeit wegen sperrangelweit aufgemacht...
*= Doch die "Wissenschaftler, die an Fliegende Untertassen glauben" wollen es einfach nicht, siehe so auch der Fall Plauen (vom größten deutschen UFO-Incident aller Zeiten, Greifswald, mal ganz abgesehen!), den sie zu einem der besten UFO-Vorfälle in Europa zählen. Und der zu einem MUFON-CES-Trauerspiel für sich wurde. Siehe so auch http://www.alien.de/cenap/flfifteen... - http://www.alien.de/cenap/crtwelve.... . Ein solches Verhalten muss doch Gänsehaut erzeugen. Darüber wird aber sehr großzügig hinweggesehen, weil sonst der mentale UFO-´Spielzeugladen´ zusammenbricht. UNGLAUBLICHES VERHALTEN, meiner Meinung nach.
Doch dann zog es sich wahrhaft hin... Richter informierte mich immer wieder, wie es ´voran´ ging. Hier seine diversen Nachrichten: 22.Januar 2007, mit dem Betreff ´Ufo-fakes´ - "Melde mich nach einiger Zeit mal wieder. Die Jungs von Mufon haben jetzt geraume Zeit meine Negative, sind deswegen ganz zappelig und wollen mich persönlich kontakten. Musste allerdings erstmal zahlreiche Mails schicken, um mal eine Antwort zu erhalten. Schicke Dir die Mail von denen mal mit. Kennst Du diesen erwähnten Ingenieur? ´Sehr geehrter Herr Richter, ich möchte mich bei Ihnen für die lange Zeit entschuldigen, die vergangen ist, bevor ich mich wieder bei Ihnen melde. Die Negative Ihrer Sichtung, stießen bei unserem Analyseteam auf großes Interesse und befinden sich derzeit in der Untersuchung durch unser Bildanalyseteam. Von diesem Team soll ich Ihnen die Frage übermitteln, ob es eine Möglichkeit zu einem persönlichen Gespräch zu Ihrer Sichtung geben könnte. Ein Ingenieur lebt in der Nähe von Ihnen. Ich möchte mich nochmals bei Ihnen für die lange Zeit bis zur Beantwortung Ihrer Fragen entschuldigen und verbleibe in Erwartung Ihrer Rückantwort mit herzlichen Grüßen. Marius Kettmann, MUFON-CES-Fallermittlungen´. Wenn es mir zeitlich reinpasst, treffe ich mich mal mit dem Knaben. Ich halte Dich auf dem Laufenden. Immerhin forschen die da jetzt seit Juni letzten Jahres dran rum." 21.Juni 2007, mit dem Betreff ´Never ending story´ - "Habe nach ewiger Zeit und mehreren Reklamationen von diesen Mufon-Jungs mal wieder eine Reaktion bekommen. Da will sich einer aus Ludwigsburg mit mir treffen und mir bei der Gelegenheit die Negative wiederbringen. Ich soll ihm dann zeigen,wo die Aufnahmen entstanden sind. Viel gibt´s da nicht zu sehen, da ist jetzt ein Industriegebiet. Stelzig heißt der Knabe, der hier angerufen hat, schon mal gehört? Das Ganze soll im Juli stattfinden, rausgefunden haben sie gar nichts, die scheinen das für echt zu halten. Er hat was von Fluggeräuschen im Ultraschallbereich gefaselt, weil ich erwähnt hatte, daß bei den Aufnahmen mein Hund dabei war. Und er wollte wissen, ob ich den Hund noch habe!!!! Ein Fall für´s Guinessbuch, der wäre jetzt glatte 34 Jahre alt. Ich hätte spaßeshalber ja sagen sollen."
Der Brecher und ´Judgement Day´ für MUFON-CES - siehe dazu auch dieses Video: http://www.youtube.com/watch?v=AMiC... . Da ist es total AUS in Sachen, es ufologisch wippen zu lassen, wie hier: http://www.youtube.com/watch?v=SE7-... . Und dann kam es knüppeldick am 5.September 2007, als der UFO-Spassfotograf meldete: "Mal wieder ein Statusbericht. Jetzt kriege ich nach Reklamation mal meine Negative wieder, samt dieser Mail:
>´Hallo Herr Richter, ich habe heute - wie telefonisch besprochen - die Negative an Sie abgeschickt, als Einwurf-Einschreiben. Nochmals vielen Dank dass Sie uns das Material zur Verfügung gestellt haben, und ich möchte Sie auch um Entschuldigung bitten dass sich das ganze etwas in die Länge gezogen hat, aber wir machen das ja alles in unserer Freizeit die knapp bemessen ist, und ich bearbeite auch noch andere Projekte zur UFO-Forschung, wie z.B. eine automatisch arbeitende Station die UFOs erfassen und aufnehmen kann. {Sichtworte: ARGUS-UFO-Meßstation, 600 km Reise nach Österreich, um dort dann die Venus als immer wieder gesehenes UFO zu identifizieren - immerhin, auch wenn einfach ein Blick zum Himmel gereicht hätte.}
Ihre Bilder zählen zweifellos zu den besten die jemals in Deutschland aufgenommen wurden.
Es gibt leider nicht viele brauchbare Bilder von Tageslicht-Sichtungen. Obwohl sie sehr gut sind, kann man aber trotzdem durch Herausvergrössern kaum zusätzliche Details gewinnen {welche, die von dem Antriebsmechanismus der Untertassen?}. Ich habe mit dem Mikroskop Ausschnitte bis in die Filmkörnung hinein gemacht, aber auch das hat keine zusätzlichen Details gebracht. Ich weiss nicht was Sie mit Herrn Kettmann ausgemacht hatten, deshalb frage ich lieber nochmals nach: Wären Sie mit einer Veröffentlichung der Bilder einverstanden (auf Wunsch natürlich ohne Nennung Ihres Namens)? Falls nicht, bleiben sie natürlich unter Verschluss, aber ich finde sie wären es schon wert, gezeigt zu werden. Die Entscheidung liegt natürlich ganz bei Ihnen. ... Es gibt da noch keine konkreten Pläne, ich wollte nur mal fragen ob Sie da evtl. bereit wären Ihre Zustimmung zu geben, oder ob Sie es generell ausschliessen würden. Es wäre dann wahrscheinlich ein Artikel in einer wissenschaftlichen Fachzeitschrift, z.B. das ´Journal for Scientific Exploration´, also eine Publikation die sowieso nur von einem sehr begrenzten Personenkreis gelesen wird. Oder (sofern mal wieder einer erscheint) in einem MUFON-Sammelband. Das wäre alles auf nichtkommerzieller Basis, eben für wissenschaftliche Zwecke. Wenn Sie sowas nicht prinzipiell ausschliessen, dann können wir uns ja nochmals melden sobald es konkret wird... Falls Sie mal Zeit und Lust haben, könnten wir uns gerne mal treffen. {Soviel also auch zur ´Feldforschung´ der MUFON-CES, die alle UFO-Gläubigen so bewundern!} Viele Grüsse, Wolfgang Stelzig´<
Was meinst Du, soll ich denen mal die Veröffentlichung gestatten? Könnte lustig werden, aber auch ein Wirrwarr auslösen. ... Was diesen Kettmann betrifft, der war derjenige, der mir als erstes auf meine erste Mail geantwortet hatte, und dem ich die Negative geschickt hatte. Ansonsten habe ich ihm eigentlich das ganze letzte Jahr Mails geschrieben (bitterböse teilweise), weil keine Antwort kam. Zuletzt habe ich mir seine Telefonnummer besorgt und ihn am Telefon rundgemacht. Kurz darauf rief dieser andere Knabe bei meiner Frau an, ich war nicht da, und die wusste nicht, was das für ein Spinner ist. Ich habe ihr von dem Jux erst jetzt erzählt, gar nicht dran gedacht. Ich rief ihn zurück, das darauffolgende kennst Du ja bis jetzt. "
Skepsis ist der erste Weg zur Erkenntnis, egal wie man sich dagegen sträubt. Zugegeben, als ich erstmals die eMail las, kam mir schon ein Lacher auf, aber gleichsam auch - ja Verärgerung! Verärgerung darüber, dass da schon wieder ein Versager der "Wissenschaftler, die an >Fliegende Untertassen< glauben" vorkam - entweder weil sie gar nichts aus eigenen Fehlern lernen können bzw wollen, um nur sich mit ihrer Ideewelt für wen auch immer zu retten oder/und um ihre fantastischen Vorstellungen nicht aufgeben zu müssen. Intellektuelles Versagen, mindestens. Unglaublich! Mal wieder. Dies ist ja schier sektenhaftes Verhalten frei nach dem Motto: Wir bleiben unserer Idee bis zum Untergang treu..., fortlaufende Pleiten-Pech-und-Pannen egal! Jetzt reicht´s doch. Spätestens jetzt., alles andere wäre eine Belohnung von Doofheit. Aus rein ideologischen Gründen. Nichts ist unmöglich, gerade auch bei den Freunden des Phantastischen - ich und Kollegen kennen dies bis über den Brechreiz hinaus. Und dies hier war doch wieder ein Mega-Klopps, der den letzten MUFON-CES-Fahnenschwinger entsetzten sollte, da die Wirklichkeit über das Herz siegte. Und irgendwie hatte dies etwas vom japanischen ´Götterwind´, dem MUFON-CES-Kamikaze, für mich auf sich. Klar ist das blöd, dennoch ist es genau so. Schon wieder, immer wieder. Wer dies nicht sieht, dem muss man schon Blinden-Binden ausgeben. Unter all den bekannten Voraussetzungen kann da niemand mehr mit nüchternem Verstand den Fahnenschwinger aus dem MUFON-CES-Fanklub machen - aber wo gibt es in der UFOlogie die Menschen mit nüchternem Verstand, wenn nur der phantastische Weg als fantastische Reise - http://www.youtube.com/watch?v=8GP_... - verfolgt wird, hinsichtlich dem was man liebt - http://www.youtube.com/watch?v=lSFg... - und weil der so gut tut - http://www.youtube.com/watch?v=6caj... - ? Freilich gibt es die erfahrenen und sachkundigen Leute auf der Skeptiker-Seite, aber die mag man ganz und gar nicht in der UFOlogie. Richter an Stelzig: "Wenn es nicht in der ganzen Presse rumgejubelt wird, bin ich einverstanden, aber nur mit meinem vollständigen Namen als Copyright. Ich möchte nicht, daß irgendjemand damit Kohle macht."
Eigentlich sollte diese Geschichte erstmals beim Cröffelbacher UFO-Seminar vom letzten Wochenende enthüllt werden, aber leider konnte Norbert Richter aus zeitlichen Gründen nicht vorbeikommen.
"Skepsis ist eine essentielle Komponente der UFO-Untersuchungen. Die besten und gründlichsten UFO-Nachforschungen sind oftmals die von jenen, die skeptisch an einen Fall herangehen. Ohne Skepsis sind UFO-Untersucher unfähig das Reale vom Unrealen zu trennen, das Wichtige vom Unwichtigen, das Signal vom Rauschen und ohne sie wäre die UFO-Forschung entweder chaotisch oder unmöglich sein..." David M.Jacobs zur Eröffnung seines Vortrags beim 1977er First International UFO Congress in Chicago. Externe Linkshttp://www.dailymotion.com/relevance/search/UFO/video/x2at2t_discovery-channel-ufo-spec...http://www.dailymotion.com/relevance/search/UFO/video/x2wros_ufo-adamski-footage-1955_tech http://www.dailymotion.com/relevance/search/UFO/video/x1utb_video-ufo-rhode-island-1967 http://www.dailymotion.com/relevance/search/UFO/video/x23ff_england1966-ufo-amazing-ear... http://www.dailymotion.com/relevance/search/UFO/video/x2phn_ufo98brazil-unbeliveable_ev... http://www.dailymotion.com/relevance/search/UFO/video/xgk7i_ufo_events http://www.dailymotion.com/relevance/search/UFO/video/x2ny8t_ufos-on-tv-et-sky-lanterns... http://www.alien.de/cenap/flfifteenb.pdf http://www.alien.de/cenap/crtwelve.pdf http://www.youtube.com/watch?v=AMiC_9JVBwg http://www.youtube.com/watch?v=SE7-tWEEejU http://www.youtube.com/watch?v=8GP_mPAdQyQ http://www.youtube.com/watch?v=lSFgPKWt0NM http://www.youtube.com/watch?v=6cajy5WSDd0 |
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