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17.09.2007 |
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Immer wieder fängt eine neue Woche mit Wochenend-UFO-Lichter anEngland: Jubiläum´s-Feier eines Frisör-Salons sorgt für UFO-Wahrnehmungen etc/UFOlogische Verzweiflung und Suche nach ´Beweisen´, Beispiel Ukraine-Airshow
Montag, der 17.September 2007. Aufgrund der ersten "UFO-Verfolgungsjagd" durch ein deutsches TV-Kamerateam auf der A42 vom Wochenende und das sich ein deutscher Rechtsanwalt an "UFOs" die Finger verbrannte, gab ich am Sonntagnachmittag für die Medien im Osten eine Quasi-Verbraucherschutz-PM namens >Dresdener Rechtsanwalt wird "UFO"-Opfer, verbrennt sich am "UFO Nr.1" und warnt vor billigen asiatischen feuergefährlichen "UFO-Ballons"< aus, für den Westen die im Prinzip inhaltlich gleiche nur unter der Schlagzeile >Essener TV-Kamerateam jagt UFOs auf der A42 und Dresdener Rechtsanwalt verbrennt sich an UFOs die Finger, warnt vor billigen "China-UFO-Ballons"<. Sicherheitshalber setzte ich die selbe Geschichte nochmals am späten Abend bei PR-Inside auf - http://www.pr-inside.com/de/phaenom... . Jedes Einzelelement der Geschichte wäre doch noch vor 15 Jahren ein ´Fingerschlecker´ für (zumindest) die (Boulevard-)Medien gewesen. Doch selbst die Geschichte aus Kirchheim a.d.Teck vor einigen Wochen, wo eine MHB-Flotte unter Beschuß genommen worden war und zu der ich eine PM ausgab, war im Desinteresse versumpft. Und so geschah es auch mit der aktuellen Aussendung!
Kurz vor 12 h erreichte mich Frau P. aus Ellenberg, nachdem sie "die ganze Zeit stillgehalten hatte und wartete und wartete". Und zwar darauf, das in der Zeitung oder im Radio "mal was kommt, zu dem was wir gesehen haben". Aha, also mal wieder einer dieser speziellen Wochenanfänge. Am vergangenen Freitagabend war sie nach dem Besuch ihrer Eltern in Rosche heimgefahren, als sie gegen 22 h - im Radio liefen gerade die Nachrichten - durch die Windschutzscheibe glaubte, Flugzeuge links auftauchen zu sehen. Doch schnell merkte sie, dass das "aber sehr langsam ging und das waren auch eher zu viele". Nämlich weit mehr als ein Dutzend Lichter, die in einer "verzogenen Kettenformation nicht wirklich flogen, sondern schwebten". Als P. sich dem bewusst wurde, fuhr sie an den Strassenrand, da das schon kurios war. Sie stieg auch aus und sah dann für zwei bis drei Minuten diese kaum halbhoch am Himmel befindlichen Leuchtobjekte einfach weiterschweben - und zwar ohne irgendein Geräusch zu machen. Jetzt wurde ihr vollkommen klar, "dass das nichts ist, was man so normal sieht - und von dem ich auch noch nie was gehört habe". Leider war auf der einsamen Landstrasse gar kein Verkehr und so griff sie zum Handy, um ihren Mann anzurufen, da "mit ein bisschen Glück" er vielleicht das auch sehen könne, da in grober verlängerter Linie diese Kette vielleicht auch von Ellenberg aus gesehen werden könnte. Leider klappte der Netzaufbau nicht, "was hier aber auf dieser Strecke nicht ungewöhnlich ist". Frau P. war sicher: "Das können nur UFOs gewesen sein!" Seit Samstag hörte sie so das Radio ab, holte sich tags darauf die ´BILD am Sonntag´ und heute "unser Käseblatt hier". Daraufhin reichte es der resoluten Frau und sie rief in Braunschweig das Luftfahrtbundesamt an, von wo sie auch meine Rufnummer erhielt.
Kurz nach 12:30 h erreichte mich Sascha H. aus einem kleinen ostfriesischen Ort des Emsland. Dort hatte er als Helfer auf der Kirmes bei den ersten Abbauarbeiten des Fahrgeschäfts seines Vaters am Sonntagabend um 20:19 h (Melder hatte danach sofort auf die Uhr geguckt) einen orange-roten geräuschlosen Feuerball ohne Schweif etwa eine Minute lang dahinziehen gesehen und sofort die anderen Mitarbeiter darauf aufmerksam machen gekonnt, die ebenso dem Objekt nachschauten, bevor es über Bäumen außer Sicht verschwand. Andere Leute auf dem Gelände schienen dem Lichtkörper ebenso nachzuschauen, schließlich lief der Rummel ja gerade erst aus. Gleich machte man sich die bekannten Spässle um "Die Aliens sind hier..." etc pp. Und H. sagte sich selbst: "Das gibts doch gar nicht!" Die Erscheinung war weit größer als ein Stern ausgefallen und kein Vergleich mit den ersten Sternen zu dieser Zeit am freien Himmel. Auch H. hatte wie viele anderen Melder aus der letzten Zeit den Eindruck, als sei das Objekt "schnell und hoch am Himmel" gewesen, weil er es automatisch mit seinen normalen Flugzeugsichtungs-Erfahrungen verglich. Was mir seit Beginn der UFO-Welle immer wieder auffällt. In der Darstellung aber auch immer wieder mit dem einschränkenden "ich weiß nicht (nicht wirklich)" begleitet. Übrigens hatte der Berichterstatter vorher schon der regionalen BILD-Zeitung die Beobachtung geschildert gehabt, und gehofft gehabt, das sich dort bereits andere Leute gemeldet haben. Er wolle auch noch die Lokalzeitungen deswegen kontaktieren, da den "Feuerball" doch auch andere gesehen haben müssen... BILD jedenfalls zeigte sich soweit wenig interessiert! Unglaublich. Denn, wenn man BILD als öffentliches Barometer hinsichtlich des UFO-Interesses nehmen wolle, dann ... sollten sich alle UFO-Phänomen-Schönreder mal ein paar warme Gedanken machen.
Mal wieder in England bzw Schottland. "Celebration secret of fire in the sky" setzte als Headline ´The Courier´ an diesem Tag ( http://www.thecourier.co.uk/output/... ) und führte weiter aus:
>The 50th anniversary celebrations of a Dundee hairdressing salon turned into a hair-raising experience for UFO spotters in Dundee last night. Several people were left with the hair standing up on the back of their necks after seeing a series of eerie lights drifting silently towards Broughty Ferry. The Courier received several calls from witnesses pulling their hair out. Reader Ian Duncan said, "Around 8.15 this evening around nine fiery objects were sent into the evening sky from the area adjacent to Riverside airport. They rose quickly to a height of round 1000 feet then drifted towards the east passing above the city centre and onwards towards Broughty Ferry before disappearing out of view in the distance. What were they?"
But The Courier has found a hairdressing salon´s event was at the root of it. Jaconelli celebrated its 50th anniversary with a party at the West Park Centre on Perth Road. Family, friends and staff past and present gathered at the centre´s Henderson´s Restaurant for a buffet and live music to mark the business being passed down through three generations. After the party, guests released eight Chinese lanterns into the sky, each containing wishes made by the people at the party. The lanterns were spotted by the stargazers. Founded in 1957 by Betty Jaconelli, the salon was originally in Hawkhill, but moved to Perth Road eight years later. In 1980, Betty´s daughter Doreen took the reins and Doreen´s son Craig now runs the business. Doreen explained, "Some of our customers started coming to my mum in the late 50s - and they´re still coming along for their haircuts. "We just wanted to celebrate the fact that this little hairdresser opened all those years ago and it´s just gone from strength to strength." She went on, "We called the airport last night to make sure we were able to release the lanterns, and they put us in touch with air traffic control. People put their wish inside and then we lit them and let them go - we can´t believe people thought they might have been UFOs!"<
Bisher ´entgangene´ UFO-Meldung nachgereicht!
Die ´Lausitzer Rundschau´ vom 15.Juni 2007 berichtete: >Sommerhimmel mit Ufos? In Sommernächten den Abendhimmel zu beobachten, kann richtig interessant sein, mitunter auch spannend und sogar ein bisschen unheimlich. Frank Netsch aus Guben und seine Frau machten am Dienstag, kurz nach 22.30 Uhr, eine Beobachtung letzterer Art. Am Nachthimmel bewegten sich von Nord nach Ost fünf leuchtende Punkte. Geistesgegenwärtig hielt der Hausherr diese Erscheinung mit einer Kamera fest. Doch weder das Original noch die Abbildung gaben Aufschluss über die Art der Flugobjekte. Wer fängt da nicht an, über Ufos nachzudenken?< Am 19.Juni 07 trug die Zeitung aber nach:
>´Leuchtende Punkte´ starteten bei Hochzeitsfeier/Wunschlaternen am Sommerhimmel Guben. Die Frage, welcher Art die unbekannten Flugobjekte (LR vom 15. Juni, S. 11, ´Sommerhimmel mit Ufos?´) waren, die Frank Netsch und seine Frau sowie eine weitere Gubenerin heute vor einer Woche am Nachthimmel beobachteten, wurde gestern beantwortet. Die ´Aufklärung´ ist ebenso erfreulich wie spannend.
Hochzeit wurde am Dienstag voriger Woche in der Gaststätte Schefter in Reichenbach gefeiert. Die beiden Ex-Gubener Marcus Wächtler und Madlen Pompösius, die jetzt in der Nähe von München leben und arbeiten, feierten dort mit Verwandten und Freunden ihre Eheschließung. Die Organisatoren der Feier hatten außer der Hochzeitszeitung noch etwas ganz Besonderes vorbereitet: Himmelslaternen, auch Skylaternen, Fluglaternen, Wunschlaternen oder Flammea genannt. Marcus´ Mutter Regine Wächtler-Richter erfuhr von diesen besonderen Leuchtkörpern und ließ sie sich schicken. "Die fliegenden Himmelslaternen sind vor 1800 Jahren im alten Dreikönigsreich von dem bekanntesten und weisesten Militärführer Mr. Kong Ming entwickelt worden. Mr. Kong Ming hat die Skylaternen zum Transfer von militärischen Informationen für sein Königreich eingesetzt und die Sichtbarkeit über viele Kilometer für die Kommunikation genutzt" ist unter http://www.himmelslaterne.com und in der Hochzeitszeitung von Marcus und Madlen zu lesen. In späterer Zeit entdeckte das gewöhnliche Volk in Asien die Himmelslaternen und setzte sie als Kommunikationshilfe ein, um Freunden und Familie durch das Aufsteigen in festgelegten Intervallen Gesundheit und Wohlbefinden zu signalisieren. Das Steigen der Himmelslaterne soll von Unglück, Armut, Krankheit und Leiden befreien und ein neues, glückliches Leben beginnen lassen. Vor dem Aufsteigen wird ein Wunsch in die Laterne geflüstert oder darauf geschrieben und um Glück, Reichtum, Wohlbefinden, Erfolg und Gesundheit gebeten.
So hielt es auch Marcus´ Mutter. Da die Laternen aus dünnem Papier sind und niemand riskieren wollte, dass sie beim Beschriften zu später Feierstunde Schaden nehmen, bemalte und beschriftete Regine Wächtler-Richter die sieben Ballons selbst. "Wir hatten den Parkplatz bei Schefters freihalten lassen, weil wir vermeiden wollten, dass ein Auto beschädigt wird", sagte Marcus´ Oma Anita Wächtler, die gestern auch die RUNDSCHAU ´aufklärte´. "Beim ersten Ballon dauerte es auch etwas länger mit dem Aufsteigen, weil wir ja erstmal probieren mussten. Im Ballon befindet sich eine brennbare Masse. Die Himmelslaterne muss so lange von zwei Leuten festgehalten werden, bis sie nach oben weg will", erklärt Anita Wächtler das abendliche Geschehen. Die anderen sechs Skylaternen - jede etwa 75 Zentimeter im Durchmesser und etwa einen Meter hoch - stiegen relativ zügig auf. Dass beobachteten nicht nur die Hochzeitsgäste, wie zwei RUNDSCHAU-Leser mit ihren Anrufen in der Redaktion bekundeten. Inzwischen hatte Anita Wächtler auch Frank Netsch angerufen und ihm die Sache mit den unbekannten Flugobjekten am Dienstagabendhimmel erklärt.<
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Gell, dies alles ist doch recht langweilig (?). Und schon wird aus dem ufologischen Zauberkasten ein ´neues´ Kaninchen aus dem Hut gezogen. Unter http://www.ufos-co.de/news_artikel/... wird keck die Story "CNN ZEIGTE FLUGZEUG CRASH DURCH UFOs" inszeniert, um mehr UFOtainment in diesen harten Zeiten für den wahren UFO-Gläubigen zu bieten: "Während einer Flugshow im Juli 2002 in der Ukraine war es zu einem furchtbaren Unglück gekommen. Zwei unbekannte (kleine) Flug-Objekte waren aufgetaucht und um ein Jet herumgekreist*, welcher kurz darauf zu Boden ging und 85 Menschen tötete. Manche sagen, diese Objekte seien für den Absturz verantwortlich, andere denken, sie hatten versucht, dem Flugzeug zu helfen..." Dabei sind nur die kleinsten Flugobjekte der Welt unterwegs, die nahe bei der einen Kamera vorbeihuschen und gar nix mit dem Crash der SU-27 als solches zu tun haben - Fliegen. Naja, gut, es gibt noch kleinere UFOs - die angeblitzten Staubpartikel und Regentröpfchen bei den "Orb-Fotos"... Ansonsten hat niemand die UFOs auf der Flugshow selbst gesehen und nur aus einer bodenständigen Kamerasituation auf dem Acker heraus tauchen die beiden kleinen, schwarzen und unscharfen ´Objekte´ auf. Sie sind auch eigentlich im Gesamtbild gar nicht bemerkbar - siehe hier: http://www.youtube.com/watch?v=OeX2... . Danach muss man schon suchen! Das Phänomen ist doch aus zahlreichen Bildern von den unerwarteten Fotoobjekten als Insekten bestens bekannt. Was soll dieser dumme Quatsch eigentlich? Da ist doch schon wahrhaft interessanter zu sehen, was wirklich im legendären Hangar 18 der Wright-Patterson AFB in Dayton/Ohio in Sachen kleine grüne Männchen läuft: http://www.youtube.com/watch?v=6ZD_... - http://www.youtube.com/watch?v=mcxG... . Lesen Sie auch die Ausführungen zu den jeweiligen Videos!
*= Selbst das ist eine Lüge - sehen Sie selbst: http://www.youtube.com/watch?v=trEc... - http://www.youtube.com/watch?v=HHQe... . Selbst in der Illusion ist da gar nichts in Sachen "Herumkreisen" zu sehen. Da kreist nur was im Kopf der verantwortlichen Schreiberin. Ist doch eindeutig.
Die Aliens kommen mit ganz besonderen Wünschen, siehe anhand diesem Gag-Video: http://www.youtube.com/watch?v=1jDc... . Auch in Zeiten des Films ´Transformers´ gibt es neue Werbeclips in Sachen >Fliegende Untertassen< sind gelandet: http://www.bendecho.de/4af990cc51-u... . Externe Linkshttp://www.pr-inside.com/de/phaenomen-essener-tv-kamerateam-jagt-ufos-auf-der-a42-und-d...http://www.thecourier.co.uk/output/2007/09/17/newsstory10290386t0.asp http://www.himmelslaterne.com http://www.ufos-co.de/news_artikel/htdocs/modules/news/article.php?storyid=1058 http://www.youtube.com/watch?v=OeX2MHBLwoU http://www.youtube.com/watch?v=6ZD_-HEbBCU http://www.youtube.com/watch?v=mcxGcLLxjyY http://www.youtube.com/watch?v=trEcpBVTE3g http://www.youtube.com/watch?v=HHQe-CEkVrI http://www.youtube.com/watch?v=1jDcmDAUdnQ http://www.bendecho.de/4af990cc51-ufo-transformers |
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