. Zurück C E N A P

15.07.2007


    
Hitze, Sommerwochenende und sehr viele orange-rote UFOs

...und die wie sich eine Beobachtungsreihe entwickelt

Vielleicht klicken Sie zuvor erst einmal dieses Musikvideo an, um sich auf die ´Summer-Madnes´ einzustimmen - Augen zu und durch, dann erst weiterlesen: http://www.youtube.com/watch?v=rZKh...

Vorspiel: Am Donnerstagabend des 12.Juli 07 fand ich bei meiner Google-News-Suche einen Link hin zur ´Thüringischen Landeszeitung´, die an diesem Abend schon dieses Thema für den nächsten Tag in der Print-Ausgabe anzeigte:

>Die Lichtstadt in Ufo-Licht getaucht

Jena. (tlz) Die Beobachter der unbekannten Lichterscheinung {vom letzten Wochenende} sind nicht allein. Nach dem gestrigen Beitrag über rot-orange leuchtende Flugobjekte über Jena, glühte das Telefon in der TLZ-Redaktion. Mindestens 30 weitere Leser versicherten, dass sie letzten Sonnabend das Lichtphänomen ebenfalls gesehen haben. Danke für alle Hinweise!

"Ich habe überhaupt keine Erklärung dafür und habe sowas noch nie beobachtet", berichtete Physik-Professor Gerhard Götz aus Wenigenjena. Er sah die schon von Familie Pitzschke beschriebenen ballonähnlichen Gebilde am Hang der Kernberge etwa fünf Minuten lang. Weitere Anrufer tippten auf eine Lichtstreuung, die vom Theaterspektakel der Kulturarena herrühren könnte. Dagegen spricht, dass an den anderen "Orestie"-Aufführungstagen keinerlei Lichtschauspiele am Himmel zu sehen waren. Über Laser-Projektionen ist nichts bekannt. Und Feuerwerk war das nicht.

Reinhard Klug aus Wenigenjena ist sich sicher, was er gesehen hat: etwa 30 beleuchtete Heliumballons. Er befand sich Zuhause und damit hoch über der Stadt. "Von Münchenroda kommend zogen die Ballons Richtung Ziegenhainer Tal". In den USA sind derlei Lichteffekte derzeit der Party-Hit und die Herstellerfirma erschließt gerade auch den europäischen Markt. Zu der Leuchtballon-Theorie passt, dass es am 7. 7. jede Menge Hochzeitsfeiern gab mit reichlich Party-Programm.

Zur Sicherheit fragte die TLZ aber bei den Experten der Bundeswehr-Luftwaffe nach. Major Kümmeritz sagte die Prüfung des Sachverhaltes anhand der Radaraufzeichnungen zu. Seine erste Vermutung - "das sind eindeutig Ufos" - nahm er zurück, als er hörte, dass die Leuchtobjekte völlig geräuschlos daherkamen. Mit einem batteriebetriebenen Leuchtstab können Heliumballons wundersam leuchten. Hier Internet-Werbung für den "Light up Balloon Stick". <

Siehe:

http://www.tlz.de/tlz/tlz.nachbarst...

Nachsatz hierzu: Wie sich zeigte ist immer wieder der veröffentliche Erstbericht notwenig und schon melden sich die Zeugen reihenweise - dieser erste Ball muss schon ins Spiel gebracht werden und dann brechen die Dämme von jenen Menschen, die nur als Zeugen darauf warten, dass jemand das Wort endlich mal erhebt. Auch ein Physik-Professor, der selbst Zeuge dieser Erscheinung wird, erklärt: "Ich habe überhaupt keine Erklärung dafür und habe sowas noch nie beobachtet." Zeuge Klug war schon nahe dran, "beleuchtete Heliumballons". Natürlich sind die rot-orangenen Lichter mal wieder ´Asiatische Himmelslaternen´ vom MHB-Typ und keine heliumabgefüllte Luftballons mit angehängten LED-Blinklichtern. Auch die von Major Kümmeritz zunächst geäußerte Vermutung "das sind eindeutig Ufos" sollte alle UFOlogen nahe der Ekstase bringen, weil dies ja eine Luftwaffen-Äußerung zu einem UFO-Fall zunächst war, einfach weil der Mann nicht Bescheid wusste. Dies erinnert mich an den Fall Wolfsburg aus dieser ersten deutschen UFO-Welle! Auch da standen die ´Experten´ alle quasi ´dumm´ da.

Ich reichte der Zeitung eine erklärende eMail ein (und gab am Freitagvormittag nochmals eine PM {>UFO-Alarmstufe Orangerot nach Sichtung in Jena ausgerufen: Für das Wochenende die "große UFO-Invasion befürchtet"<} zwecks dem für das anstehende heiße Sommerwochenende zu erwartenden Pseudo-UFO-Alarm auf breiter Basis aus). Die TLZ berichtete so am Samstag, den 14.Juli 07 im Jena-Teil:

>Erstes Ufo-Foto eingetroffen

Jena. (tlz/tb) Vieles spricht dafür, dass die mysteriösen Himmelsleuchtkörper (TLZ von gestern und vorgestern) einen ganz und gar irdischen Startpunkt hatten: Das Normannenhaus am Jenaer Forsthaus. Holger Höntzsch vom Catering Service Jacob bestätigte, dass am Abend des 7. Juli eine Hochzeitsgesellschaft rund 30 asiatische Papierballons in den Himmel hat steigen lassen. Noch existieren dazu aber keine Beweisfotos.

Wohl aber gibt es Jenaer, die Leuchtpunkte am Himmel fotografiert haben. Inge und Gerd Gropp schrieben zu ihrer Aufnahme: "Wir sahen diese Erscheinung vom Weinberg in Zwätzen aus. Leider ist die Aufnahme verwackelt, da wir 2,5 Sekunden belichten mussten und kein Stativ hatten." Die Flugobjekte schwebten in Dreiergruppen von West nach Ost.

Für die Leuchtballon-Theorie spricht auch, dass den meistens der Ufos offenbar auf der Höhe von Ziegenhain der "Treibstoff" ausging. Das heißt, die Lichter erloschen, wie Leserin Sylvia Jetschke sah. Also können es nicht Ballone mit batteriebetriebenen Minileuchtkörpern gewesen sein, da deren Leuchtdauer nach Herstellerangaben mindestens 24 Stunden beträgt. Die Meinung, dass in Jena Party-Lichter vom Himmel leuchteten, wird im übrigen auch von den Experten der Gesellschaft zur Erforschung des UFO-Phänomens (Lüdenscheid) und dem Centralen Erforschungsnetz außergewöhnlicher Himmelsphänomene (CENAP, Mannheim) geteilt. Mehr dazu in einer der nächsten Ausgaben. Die Verwacklung ist dem Fehlen eines Statives bei der langen Verschlusszeit geschuldet.<

Siehe - http://www.tlz.de/tlz/tlz.jena.voll...

Die ausgeschickte PM war am Samstag offenkundig nirgends verwendet und von den Journalisten in den Acker getreten worden. Dafür erfuhren wir aber das Ms.Hilton sich voll die Dröhnung gegeben hatte... Wie ´interessant´...

In Mannheim dagegen ging es mit dem Fall "Beim Strullern ´zerbrechenden Meteor´ gesehen" los. Das Super-Wetter lud mich am Freitagabend ein, mich mit ein paar Freunden in einem Biergarten zu treffen. Minuten nach Mitternacht kam ich zu Hause an und als ich die Wohnungstür zuschloß, bimmelte schon der Kommunikationskasten.

Ein junger Mann aus Braunharzt hinter Darmstadt meldete sich, nachdem er von der ESA meine Rufnummer erhalten hatte. Gegen 23:45 h war er in seiner Dachwohnung schnell mal zum Strullern aufs Klo gegangen und schaute aus dem Dachfenster hinaus. Dabei sah er zunächst 5 orange-rote, flackernden "Feuerbälle" in der Distanz vorbeischweben - so in etwa wie die Flugzeuge aus seiner Perspektive heraus gegen Frankfurt fliegen. Gleichzeitg rief sein Kumpel vom Wohnzimmer rüber, er solle mal schnell ´einpacken´ und rüberkommen, weil da was komisches am Himmel ist! Mit einem "ich sehs auch" eilte er aber schnell rüber, weil das Wohnzimmerfenster größer ist. Dort sahen die beiden dann nach 2 Minuten die Objekte "wie ausgehen". Und schon kamen zwei weitere dieser "Feuerbälle" nach, auf dem gleichen Weg, die aber verschwanden immer kleiner werden in der Ferne. Zu hören war absolut gar nichts und mit Flugzeugen oder so hatten alle diese Teile "nie und nimmer was zu tun". Die beiden dachten eher an "einen zerbrechenden Meteor" am Himmel und wollten dies der ESA melden, wo man diese Idee aufgrund der Darstellung aber verwarf und sie an mich verwies.

Der zweite Anrufer, Georg I. - Installateur, gleich darauf kam aus Nörvenich und war immer noch aufgeregt. Er hatte kurz nach 23 h seinen Hund ausgeführt ("einmal so um den Block rum"), als ein Nachbar zwei Hauseingänge weiter ihn vom Küchenfenster zurief und mit der Hand hochdeutend in der Luft herumfuchtelte: "Schauen Sie mal da hoch, was issn das?" Er schaute ebenso hoch "und ich war fast wie vom Blitz getroffen": "Vielleicht 15 orangene Lichtdinger - alle etwas größer als der gelbliche Stern da am Himmel {Planet Jupiter} - bewegten sich wie eine Art komisches Sternbild am Himmel dahin, ein paar schienen sich die nächsten Minuten untereinander auch zu bewegen, wobei die Gesamtgestalt wieder anders ausschaute." I. lief mit dem Hund zu seinem Nachbarn ans Küchenfenster hin; der sagte ihm, dies schon seit ein paar Minuten in Sicht zu haben. Dann verschwanden diese "Dinger" nach weiteren 5 Minuten aufgrund eines Hochhauses im Sichtfeld am Himmel: "Die zogen ganz langsam dahin, geräuschlos, aber absolut." I. wurde vom Nachbarn auf "ein Schnelles aus dem Kühlschrank" reingebeten und sie diskutierten die Beobachtung. Sie kamen zu keinem erklärenden Punkt, waren sich aber ganz sicher, "dass das nicht normal ist". Via Auskunft erreichte mich I. schließlich...

Für diese Nacht gab es somit für mich nur noch ein taktisches Verhalten:

Das Telefon aushängen. Als ich um 10 h den Hörer wieder einhänge, klingelte es keine Minute später: Hans-Ulrich P. , ein Rentner aus dem Ortsteil Wehlen von Bernkastel-Kues, berichtete, wie er zusammen mit seiner Frau in der Freitagnacht vom Balkon aus "einen Lichterschwarm" gegen 23:30 h halbhoch am Himmel habe vorbeiziehen sehen. Es waren etwa ein Dutzend glühende Objekte, jedes etwas größer "als der Polarstern dort oben" (auch hier Planet Jupiter - schon erstaunlich, wie wenig Menschen offenkundig um die wahre Natur des ´Sterns´ da wissen {aber auch: dass dieser bisher noch nicht als UFO gemeldet wurde während es im April zig UFO-Meldungen wegen der Venus gab!}), aber in der unregelmäßigen Gesamtschau schon "was Unübersehbares hergab". Wie hoch oder wie weit diese Flotte nun erschien, konnte er nicht sagen, "weil ich ja nicht weiß wie groß die sind, sicher ist nur, dass die es nicht eilig hatten". Während der ca 4-5minütigen Beobachtung in absoluter Geräuschlosigkeit gingen drei oder 4 der Lichtobjekte "einfach weg, aus". Und am Schluß dann die Überraschung, binnen 10-20 Sekunden gingen auch alle verbliebenen Lichter "ebenso mitten in der Luft aus". Einige "wie abgeschaltet", andere "wie schnell runtergedimmt". Für die P.´s war DIES Anlaß für ein gemeinsames lautes Ohhhh... Über MHBs und asiatische Himmelslaternen aufgeklärt war der Mann auch verblüfft, weil er gar nicht wusste, dass es soetwas überhaupt gibt. Also alles wie immer. Auch hier wird es einmal mehr klar, was der Kürzel U.F.O. überhaupt heißt - unidentifiziertes Flugobjekt (und nicht mehr). Beobachter wissen nicht, was sie da sehen. Und so wollen auch gerne wissen, was dies wohl war, was sie sahen. Praktisch alle Berichtererstatter und Melder rufen ja nicht an, nur um ihre Wahrnehmung zu berichten, sondern ihr Motiv ist: zu erfahren was da los war! So gesehen ist das UFO-Telefon mehr ein ´Beratungstelefon´, schlußendlich auch deswegen, weil es an öffentlicher Aufklärung durch die Nachrichtenträger mangelt.

Wie auch immer, ich entschloß mich zu einem ´radikalen´ Schritt und tat etwas, was ich noch nie gemacht habe: Einfach mal durchgehend 24 Stunden lang das Telefon aushängen.

Am Sonntag, den 15.Juli 07, hängte ich um 11 h den Hörer wieder ein und ging ins Internet, um nach News zu gucken. Bei Wetterzentrale.de meldete Dennis R. um 0:40 h aus Hamburg aufgrund meines dort am 12.7. aufgemachten Themas ´UFO-Alarmstufe Orangerot ausgerufen´: "Konnte sie heute auch beobachten!! ...waren bestimmt so 50 Stück und zogen in mehreren ´Kollonien´ über den Himmel ca. 10 Km gen SW von meinem Standort aus. Gesehen habe ich sie so gegen 00:20 MESZ. Sie zogen mit der in der Höhe wohl noch vorhandenen flotten WNW-Strömung ziemlich schnell am Himmel und flackerten leicht. Nach einiger Zeit ging aber allen dieser Dinger ´der Saft aus´. Sie gingen aus, flackerten nochmals kurz auf, um dann ganz zu verlöschen. Ich muss schon sagen, das sah ziemlich beeindruckend aus. ... von einem Balkon weiter oben konnte ich vernehmen: ´Boah, was ist das denn - was geht denn hier ab. Mach mal Radio an!!´ ... kannte die Dinger vorher auch noch nicht, hab´ mir aber nicht solche Sorgen wie meine Nachbarn gemacht... Denn es war kein Flug-/Motorengeräusch zu hören und die Dinger flackerten halt... so wie Fackeln in einem kleinen Heißluft-Ballon. Und ohne es zu wissen, hab´ ich das mir selbst ja schon ziemlich gut erklärt. :-)"

In Sachen ´UFO-Zeugen-Psychologie´: Diese Ausführung ist doch sehr bemerkenswert und gibt Anlass mal genauer darüber nachzudenken - und nicht einfach nur weiterzulesen. Der Zeuge wusste aufgrund meiner Meldung um die wahre Natur dieser Erscheinungen und konnte sich THEORETISCH darauf ´vorbereiten´. Dann aber sah er die asiatischen Himmelslaternen wirklich selbst - und war aufgrund der eingetretenen SichtungsPRAXIS immer noch beeindruckt, ziemlich beeindruckt. Gleichzeitig ´uninformierte, unschuldige Mitbeobachter´ dagegen reagierten wie zu erwarten: "Boah, was ist das denn - was geht denn hier ab. Mach mal Radio an!!" Ist es nicht erstaunlich, was man allein in diesem Jahr schon alles rund um "UFOs" und ihren Beobachtern sowie Berichterstattern lernen konnte? Gehen Sie doch einfach mal den Newsticker bis zum Jahresende zurück durch! Wir haben so u.a. gesehen, dass es Menschen gibt, die sich veranlasst fühlen nicht nur bei der Berichterstattung am UFO-Telefon aus gewisser Schwierigkeit die richtige Worte zu finden übertreiben, sondern auch "anomale Extras" hinzuerfinden die es gar nicht beim nicht-erkannten IFO (und daher als UFO verstanden) gibt. Oder nehmen wir Vorfälle von nicht-erkannten IFOs, wo ERFAHRENE Himmelsbeobachter seit 30 Jahren sogar als Astronomie-Profis für sich Dinge sehen, die sie nicht identifizieren können und von denen sie keine Ahnung bisher hatten. Egal ob Wetterballons oder jetzt unsere kleinen Freunde aus Asien. ;-)

Beim Astrotreff.de meldete sich ein Neuanmelder auf mein dort bereits am 10.Juni 07 eröffneten Thema ´Heidelberg: Samstagnacht komische Lichter am Himmel´ zu einer damals aktuellen Sichtung nun mit einer ´frischen Sichtung´ gegen 1:30 h in dieser Nacht etwas merkwürdig und fast wie ein ´eingeschlichener, getarnter UFOloge´ klingend:

"Ich bin angehender Wissenschaftler und bin überzeugt, dass wir nicht das einzige Leben im Universum sind. Doch dass wir von ´Aliens´ in ´Ufos´ besucht werden, und sie sich dabei sogar noch von uns beobachten lassen für höchst unwahrscheinlich. Doch heute Abend habe ich genau diese Lichter gesehen, von welchen in diesem Post anfangs gesprochen wurde. Doch dass das ´Partyballons´ oder brennende chinesische Drachen etc waren, schließe ich kategorisch aus. Für eine windstille Nacht waren die Dinger unerhört schnell in ihrer Horizontalbewegung, nebenbei absoulut geräuschlos und da die Brenndauer mit in einem Toleranzbereich von +/- 50% (von 10 Minuten) angegeben wurde, ist es ebenfalls sehr unwahrscheinlich dass sie ausnahmslos im 10 Sekunden Takt, nachdem sie sich zu einer Formation (mit verblüffender Ähnlichkeit mit der des großen Wagens) angeordnet haben, kleiner wurden und verschwanden. Ausserdem kann ich die Lichtemission von einer Verbrennung sicherlich von der unterscheiden, derer ich heute Zeuge geworden bin. Wenn man 15 60W Birnen in einer Höhe von 100 Metern aufhängen würde, würde der Lichtstrom ungefähr äquivalent sein zu dem, welches ein einzelnes Objekt ausgestrahlt hatte. Dass die Stahlungsintensität vom Raumwinkel, und somit von der Entfernung des Empfängers abhängig ist, und die Erscheinungen definitiv weiter entfernt waren als 100 Meter folgt daraus, dass die Photometrie des Objektes entsprechend größer gewesen sein muss. Dass mein Hund fast durchgedreht wäre, kann man wohl nicht als wissenschaftliches Argument werten, doch ein brennender Ballon, egal welcher Größe hätte niemals diese Reaktion bei Ihm hervorgerufen.

Ich für meinen Teil werde den heutigen Abend in die Schublade ´Mysterien des Lebens´ stecken und es dabei belassen, da ich einfach keine plausieble Erklärung für diese Phänomene habe. Über Feedbacks aller Art würde ich mich sehr freuen, solage sie nicht auf Spekulationen beruhen und mir faktisch nachvollziebar beigebracht werden können."

Mein Feedback war gleich mal, mehr inhaltliche Falldarstellungsinformationen jenseits von einem "kann alles nicht sein" zu erfahren, auch weil Ort und Uhrzeit fehlten - und im User-Profil keine Angaben über den Neuankömmling zu finden waren. DANACH kam aber keinerlei Reaktion mehr..., was mir viel eher darauf hinweist, dass da eigentlich mit der Eingabe was gänzlich anderes bezweckt wurde - nämlich der bewusste Versuch hier künstliche Mystifizierung zu schaffen.

Bei Astronomie.de fand ich den Bericht ´Gelbes Licht am Nachthimmel - 14.07.07´: "...da guckst du nun fast 30 Jahre in den Himmel und siehst trotzdem mal was Neues... Folgende Beobachtung von letzter Nacht, ca. 1 Uhr MESZ, Standort Kiel, klarer Himmel mit einigen Schleierwolken, Windstille, etwa 15° C Außentemperatur: Ich wollte gerade mit dem Refraktor Epsilon Boo einstellen und peilte über den Tubus ins Zielgebiet, da fiel mir etwa auf Höhe von Arktur ein heller, gelber Lichtpunkt auf, der sich bewegte. Die Helligkeit war etwa vergleichbar mit der der ISS, schätzungsweise -2 m. Das Objekt war sternförmig, zeigte aber leichte, unregelmäßige Schwankungen in der Helligkeit während der Sichtung. Es zog in etwa 10 Sekunden bis mitten in die Kastensterne des Großen Wagens, die Geschwindigkeit vergleichbar mit einem Flugzeug oder Satelliten. Ich dachte zunächst auch an sowas, aber die deutlich gelbe Farbe, fehlendes Geräusch und fehlende Positionslichter machten mich stutzig. Für einen Meteor dauerte mir die Erscheinung zu lange - wie gesagt - mindestens 10-15 Sekunden. Als das Licht die hinteren Kastensterne vom Gr. Wagen passiert hatte, ging es, ohne vorher schwächer zu werden, schlagartig aus. Danach war´s nicht mehr zu sehen. Ein Eintritt in den Erdschatten kann IMO ausgeschlosssen werden, denn das Licht flog von SW nach N parallel zum Horizont, also nicht mit Zugrichtung der Wolken (von W). Die Bahn war gradlinig, keine sich ablösenden Teile, kein Schweif... Also - ich weiß nicht, was es war. Vielleicht hat jemand eine Idee?!"

Hier war bei einer sichtfeldeingeschränkten Astro-Beobachtung wohl das ´Ende´ einer asiatischen Himmelslaterne während ihrer letzten Sekunden ausgemacht worden, die zufällig durch die Optik zog. In gewisser Weise ´Glück´ gehabt.

Auch sowas gibt es: UFO-Sichtung in Old Germany, aber nach Kanada gemeldet! ´Otterbach, German: A Bright Red Light Followed By 6 Or 7´ - nannte sich ein Sichtungsbericht aus der Mitternacht des 8.Juli 20007 bei HBCC UFO Research in Kanada, der dort am 13.Juli einging:

>Location: Otterbach, Germany about 5 Kilometers outside Kaiserslautern and about 10 miles from Ramstein AFB. Approach Direction: Approaching East. Departure Direction: West. Witness Direction: West.

Description: It was almost exactly midnight. I was in bed and turned to face away from the TV and towards the west which is a sliding glass door. I was about to close my eyes when I saw a bright red light to the left of a tree in my back yard. It was about 5000-6000 feet in the air. It was very bright which is why it caught my eye. I watched it moving towards my direction (east). My husband is stationed at Ramstein AFB and we live about 10 kilometers away (east of). Because it was midnight, I thought it strange because they have quiet hours here. No Aircraft can fly without a waiver past 2200. When I stood up to take a closer look I noticed another bright light behind it. I moved to the left of the door and saw that it was being followed by at least 6 or 7 other Bright Red lights. I´m prior Air Force and my job was an Air Traffic Controller. I´ve seen plenty of ACFT and helicopters during my career. The light coming from these objects was quite different from the blinking lights on ACFT, not to mention, it was only one light. They were about a mile apart from each other, directly behind one another. I woke my husband to look.

We thought maybe it was flares. But flares lose altitude and fizzle out..these were not doing that. We went outside, it was a beautiful clear night. No noise. I live in a small village about 5 kilometers away from a major road (270) and about 7 Kilometers away from the A6 (Autobahn). You could of heard a pin drop outside. I thought maybe they were helicopters until we realized there was no noise being omitted from them. I see planes and helicopters all the time during the day. You can hear them from a couple of miles a way. I tried to take a picture but my batteries were dead. I hurried up to get dressed so I could go to the front of the house. When I got to the front, they were gone. I can see pretty far in all directions from the front of my house... I was baffled.

This morning I called Ramstein´s SP´s (police) and I was the only one who had reported anything. They had no idea what I was talking about. I called Vogelweh Air Base MP´s, same story there. (Vogelweh is about 6 kilometers to the south west of us). I called Ramstein´s Command Post to see if any planes were flying. They had no record and no one had reported anything to them either. I was transferred to Public affairs where they filed my "report". I´ve never seen anything like it. Color/Shape: Bright Red Light I couldn´t see any shape behind the light. Height & Speed: Not very fast, not slow. I watched them for about 5 minutes. Maybe the speed of a Helicopter or a little faster. TV/Radio/Press: I have no idea...I don´t have German Cable.<

Zufällig fand ich bei diesem Internetrundgang auch einen Hinweis auf das "Forum der Stadt Wels - ´Lichter am Himmel über Wels´". Dort hatte am 8.7.07 ein User unter dem genannten Betreff die Frage gestellt: "Wer von euch hat gestern (07.07.2007) auch die glühenden Lichtpunkte über dem Welser Nachthimmel beobachtet? Kann mir jemand nähere Informationen zu dieser Beobachtung liefern?? Meine Vermutung ist, dass es sich um irgendwelche Asteroiden oder Weltraumschrott handelte der in den hörenen Schichten unserer Erdatmosphäre verglüht sind. Der einzige Haken an dieser Geschichte ist, dass sie sich nicht wirklich von der Stelle bewegt hatten. Dies könnte allerdings am geringen Streuungswinkel auf Grund der großen Distanz zwischen dem Auge und der Lichtpunkte selbst und die relativ geringe Fläche liegen. Vielleicht hat jemand eine andere Erklärung..." Nachem sich einige User sich die üblichen Spässle wie "Ufos!!" oder "Ahhhh - die Ausserirdischen sind gelandet!" zu einem ernsten Them machten, gab es schließlich eine bekannte Erklärung für das Geschehen durch einen informierten Nutzer des Forums: "Es handelte sich um 10 kleine ´Heissluftballons´ die anlässlich einer Hochzeitsfeier in Schauersberg gestartet wurden und einige Zeit leuchteten."

Ab 11: 45 h ging es telefonisch wieder zur Sache. Eine ´Karin´ aus Iserlohn fragte erst einmal sachte nach: "Haben Sie auch Sonntag Dienst?"* und berichtete, wie sie gegen 1 h in der vergangenen Nacht mit Freunden noch im Garten bei einer kühlen Erdbeerbowle saß und sie alle "zwischen 15 bis 20" hellgelbe-leicht orangene "Dinger" am Himmel dahinschweben sahen, die gegen den dunklen Himmelshintergrund absolut "unnormal" ausschauten. Zu hören war gar nichts gewesen und die ungeordneten Lichter, "grob war dies eine Art Kette am Himmel", verschwanden auch "schnell" nach 30 Sekunden außer Sicht. Wegen dem "schnell" hakte ich aber mal nach, was das zu bedeuten hat. Und so erfuhr ich, das einfach der Sichtwinkel zum Himmel wegen den Häusern links und rechts eingeschränkt und der Garten recht klein ist - und eigentlich nur ein Hinterhof (wo man früher an Stangen Teppiche ausklopfen konnte und an zwei Ständern Fahrräder abstellen) zwischen zwei Häuserreihen. Die Objekte selbst schwebten eindeutig und rasten nicht dahin. Der Blick auf sie war nur wegen der baulichen Gegebenheiten kurz!

*= Dies ist wahrhaft Extra-Außergewöhnlich, weil praktisch immer die Leute - auch zu später Nachstunde - gleich mit ihren Meldungen ´lospoltern´ und noch nie jemand mich fragte, ob es mir gerade überhaupt passt!

12:30 h: Aus Friedrichshafen am Bodensee berichtete ein Ehepaar, wie sie Samstagabend ein Strandfest mit spätem Feuerwerk besucht hatten und noch weit nach Mitternacht am Hafengelände umherbummelten, weil es eine wunderschöne Nacht war und "wer weiß ob wir so ein Bombenwetter nochmals bekommen". Das Feuerwerk war da schon längst vorbei gewesen, als sie erst vier hellorangene Lichter über den Bodensee aus Richtung Allensbach gemächlich hierbeikommen sahen, die insgesamt erst die Gesamtgestalt wie ein ´in allen Ecken verzogenes ´Rechteckt´ hergab, aber binnen zwei Minuten dann diese ´Gestalt´ auflösten und einfach frei dahin dahinbschwebten. Da es im Hafen aber noch recht ´lebendig´ wegen dem ausgelaufenen Fest für diese Zeit war, war nicht zu sagen, ob diese Lichter ein Geräusch von sich gaben. Für Flugzeuge dagegen waren sie einfach viel zu tief am Himmel und viel zu langsam - "jedenfalls so aus dem Bauch heraus". Wie auch immer, als diese Lichter noch dahinschwebten, kamen "nochmals vier von diesen aus der selben Richtung daher, aber alle schwebten jetzt hintereinander". Und sie bewegten sich 1:1 wie die anderen dahin, "nur irgendwie ruhiger". Insgesamt sahen nicht nur die beiden Herrschaften dies vielleicht zehn Minuten lang, bis die Lichter irgendwo über dem Bodensee - noch ein Stück angestiegen - ausgingen, "einfach so ausgingen". Da sie nicht wussten, was da am Himmel los war und dies alles mehr als komisch ausgesehen hatte, begannen sie gleich nach dem Frühstück den Versuch, dazu mehr in Erfahrung zu bringen. Zunächst riefen sie SwissControll an, wurden nach Karlsruhe weiterverwiesen und so ging es immer weiter bis zur Darmstädter ESA. Nirgendwo wusste man Bescheid und konnte auch nichts dazu sagen. ´Gute Ratschläge´ an wen sich die beiden wenden sollten, bekamen sie schon, aber weiterhelfen konnte niemand.* Und schließlich landeten sie bei der UFO-Meldestelle und einmal mehr erklärte ich, was da am Himmel derzeiten zu sehen ist... In dem Fall wäre ein Bildtelefon gut gewesen, die Gesichter der beiden Leute wünschte ich gesehen zu haben!

*= Es ist keineswegs ungewöhnlich, das Beobachter von für sie unerklärlichen Erscheinungen diese große Telefonochsentour auf sich nehmen, sobald sie es wirklich wissen wollen und die entsprechende Motivation sowie Zivilcourage aufbringen. Der heimliche Gewinner ist hierbei die Telecom und andere Provider.

13:15 h: Peter R. aus Duderstadt fragte eher vorsichtig nach, ob etwas "über ein Licht- und Leuchtphänomen" in der vergangenen Nacht aus dem Großraum Göttingen schon bekannt geworden sei. Bisher ja nicht, so fragte ich nach, ob er es gesehen habe.* Ja, genauso war es und R. berichtete, während er nervös an einer Zigarette sog, in etwa dies: Zusammen mit einem Dutzend Leute hatte er im Vereinsheim ab 22 h gegrillt gehabt, als irgendwann zwischen Mitternacht und 1 h der nächste Kasten Bier aus einem kleinen Brunnen, wegen der Kühlung, geholt wurde und jemand beim Öffnen der ersten Flasche daraus verblüfft in die Runde sagte: "Was´n das da...?" Alle schauten mit ihm hoch als "mehr als 20 kleine Lichtpunkte irgendwie orangegelb und jedes größer als der Stern dort oben" (= Planet Jupiter) sich langsam am Himmel dahinbewegten, "alle durcheinander". "Das war ein richtiger Durchmarsch und nach 5, 6 Minuten brachen die ersten Lichter in sich zusammen, anders kann ich es gar nicht sagen." Bis die Lichter endgültig außer Sicht verschwanden, waren es "keine Zehn mehr". Zu hören war gar nichts gewesen, "diese Stille war ja das fast Unheimliche daran, wenn soviele nie gesehene Lichter in der Nacht sich dahinbewegen..."

*= Auch dieses Verhalten ist mir nicht unbekannt und kommt immer wieder vor: Erst mal vorsichtig nachfragen, ob andere Leute schon... Ähnlich ist es ja mit jenen Menschen, die daheim nervös ´trippeln´, neugierig Radionachrichten abhören und die TV-Nachrichten schauen, am nächsten Tag sich sofort auf die Tageszeitung stürzen, um zu sehen, ob dort was zur eigenen Beobachtung geschrieben steht. Wenn nicht, dann wird es entweder zerknirscht wohl ´vergessen´ (was m.E. nach dann meistens der Fall ist) oder es rappelt sich jemand dann auf, um in eigener Regie sich umschauen, wer dazu was sagen kann. Die Motivation und Zivilcourage muss da schon vorhanden sein oder die Leute sind einfach unkompliziert und ´verstecken´ sich nicht. Wie bewegt die Zufallsbeobachter sind, kann man gut am Beispiel von Jena sehen, wo auch noch nach Tagen die Leute es satt haben können wenn informationsmäßig nichts geschieht und sich dann selbst an die Zeitung wenden, um ´auszupacken´. Wenn sie Glück haben wird dies dann auch tatsächlich aufgegriffen und schwupps können dan alle Dämme brechen und wie in Jena gesehen, melden sich erst dann die Zeugen reihenweise. Was aber aus der Erfahrung heraus nicht immer diesen ´Automatismus´ auslösen muss.

13:45 h (ein riesiger Zufall kommt ins Spiel, festschnallen!): Martina G. aus Zwickau besuchte kurz vor Samstagmittag ihre im Spital liegende Mutter (Hüftgelenk-OP). Da jene gerade in dieser ´Ruhephase vor dem Alltag´ ihre Englisch-Kenntnisse aufbessern will, schaut sie dort im Krankenzimmer CNN. Im Gespräch mit ihrer im Bett liegenden Mutter schaute Martina auch immer mal auf die Mattscheibe und zuckte zusammen: "Weil die dort genau die UFO-Lichterkette im Film zeigten, die ich selbst zusammen mit meinem Mann in der Nacht zuvor bei Zwickau am Himmel gesehen habe." Sie bat ihre Mutter den Ton lauter zu stellen um mithören zu können, wobei sie hörte, dass das echte UFOs gewesen sind! Es geht hier um die Phoenix-Lights von 1997. So berichtete sie ihrer Mutter über ihre Beobachtung und aufgrund des gerade laufenden Programms wo es um solche Lichter eben ging, wurde sie ganz aufgeregt.

Abends sprach dann Martina G. mit ihrem Mann darüber, das sie echte UFOs aus dem Weltraum gesehen haben und es im amerikanischen Fernsehen ´bestättigt´ wurde - und was sie jetzt machen sollten. So kamen sie überein, es weiterzumelden und via Internet fanden sie mich nun. Doch nun war es Zeit nachzuhaken, was die G.´s in der Freitagnacht selbst gesehen haben. Kurz: Sie befanden sich gegen 23:30 h auf dem Balkon, als eine hell-orangene Lichterkette mit etwas mehr als ein Dutzend einzelnen Lichtern über den gegenüberliegenden Häusern auftauchte und herbeikam, "fast wie entlang eines Lineals". Jedes einzelne Licht war größer als der ´Polarstern´ (= ist und bleibt dennoch der Planet Jupiter) dort oben und die Lichter flogen für 2-3 Minuten dahin, wobei zwei oder drei dabei "irgendwie plötzlich weg waren". Dann verschwanden sie geräuschlos um das Haus außer Sicht. Aufregend fanden sie die Beobachtung schon und völlig "außer Plan" für das, was sie da normaler Weise am Zwickauer Abend bzw Nachthimmel sehen. Es war einfach "lustig" und sie machten sich auch nach einer halben Stunde keine Gedanken mehr dazu. Bis eben Martina G. gerade bei ihrer Mutter ins Krankenzimmer hereinschneite, als Larry King auf CNN mit seiner UFO-Talkshow lief und gerade im ´richtigen Moment´ die Phoenix-Lights* auch als Film ins Spiel kamen! Ist doch ´Wahnsinn´, oder etwa nicht? Eine halbe Stunde früher oder zehn Minuten später gekommen und alles wäre ganz anders gelaufen. Die eigene Sichtung blieb wohl geraume Zeit noch als Kuriosum in Erinnerung, aber ansonsten nurmehr eine Geschichte für vielleicht künftige Kinder des Ehepaar G. Nun aber war alles anders geworden und die Wirkmechanismen des UFO-Mythos setzten blitzschnell ein: Sie bestehen in diesem ´Eintopf´ aus den Fällen selbst, den Personen rundherum und ihren Einstellungen dazu, sowie der Medienpräsentation des Phänomens - und dem, was dazu beim Menschen kleben bleibt.

Ich erklärte der Frau was sie wohl wirklich gesehen hat und es nichts - auch wenn es aufgrund des kurzen Films bei CNN zunächst so den falschen Augenschein hat - mit dem amerikanischen Fall zu tun hat und der auf ganz andere IFOs zurückgeht.** Was sie so nicht wirklich akzeptieren wollte und deswegen gab ich den Ratschlag einfach mal die CENAP-News aufzusuchen, die Darstellungen über die letzten deutschen UFO-Wochenenden sich zu Gemüte zu führen UND später dann im Suchfeld den Begriff ´Phoenix´ einzugeben, um die Geschichte aus Arizona kennenzulernen.

*= Schauen Sie mal diesen Videoclip an: http://www.youtube.com/watch?v=tbNc... . Hierzu gibt es die Info: >Am Samstag den 16.06.2007 haben Malte und Sascha cirka 20 gelb aufleuchtende Lichter am Himmel gesehen, welche alle aus Richtung Westen kamen, sich dann zu seltsamen Zeichen transformiert haben und schließlich langsam Richtung Osten flogen. Die ganze Sache dauerte rund 15 Minuten. Hier ist nur ein einminütiger Ausschnitt daraus (leider nur in schlechter Qualität, da es mit dem Handy aufgenommen wurde). Diese Art von Lichtern wurden schon des öfteren gesichtet. unter anderem in Phoenix (USA). Man nannte sie ab da an auch "Phoenix Lights".< Doch da hier die Objektlichter eindeutig BLINKTEN und selbst nicht wirklich STETIGE Lichter ausmachten, geht diese Beobachtung wohl weitaus eher auf die LED-Blinklichter des ´originalen´ Stillen Feuerwerks´ mittels heliumabgefüllten Kinderluftballonen zurück, was noch weitaus ferner aller ´Phoenix-Lichter´ ist, aber zunächst auch hier nach dem ´erste Blick´ ergreifend: http://www.youtube.com/watch?v=3fw6... . Trotzdem FALSCH.

**= Siehe: http://www.youtube.com/watch?v=QgIp... ; http://www.youtube.com/watch?v=tZ-W... ; http://www.youtube.com/watch?v=0We4...

Die Zwickmühle: Das fing ja schon wieder klasse an diesem Tag an. Ich war nahe dran wieder den Telefonhörer auszuhängen - und tat es schließlich doch nicht, weil ich jetzt schon wieder einige interessante Dinge rund um die aktuellen Meldungen erkannte. Damit war ich natürlich in Sachen Forschungsgeist und Erkenntnisgewinn angesprochen, Ehrensache wenn ich die weitere Entwicklung dann ´durchhaltend´ abwartete.

17 h: In Annaberg hatte ein Herr O. in der Samstagnacht kurz nach 23 h festgestellt, das ihm die Zigaretten ausgingen und fuhr noch schnell zu einer Tankstelle, um sich welche zu holen. Als er die Tanke wieder verließ und zurückfuhr, musste er an einer Kreuzung kurz halten und sah dabei über den Häusern EINEN "nicht wirklich roten" Flugkörper, "halb so groß wie der Vollmond" langsam dahinziehen. O. querte die Kreuzung und da das Ding direkt vor ihm am Himmel schwebte, hielt er bei nächster Gelegenheit an, stieg aus dem Auto und guckte dem Ding zwei/drei Minuten noch nach. Dabei hörte er auch gar nichts, bemerkte aber, dass die Erscheinung rund war und "innen lichterne Bewegung" war. Dann war es außer Sicht und der Mann überlegte sich, ob er es noch mit dem PKW verfolgen sollte, aber die Strassenführung ließ dies nicht zu... Da aber dazu im Radio den ganzen Tag nichts berichtet wurde und er am Mittagstisch die Sache nochmals seiner Familie vorbrachte, war das Wort UFO gefallen und der Sohn der Familie konnte bald darauf bei einem Freund aus der Nachbarschaft via Internet mich ausfindig machen UND: Er hatte so auch den bereits aufgesetzten Teil zum Geschehen an diesem Wochenende gelesen gehabt. Da aber immer nur von vielen Objekten die Rede war, fragte O. jetzt nach, "ob man solche Ballons auch einzeln hochlassen kann". Natürlich, warum auch nicht - war ja die ganzen Jahre über bisher auch die Regel gewesen...

18:30 h: Aus Coburg meldete sich ein junger Mann, der zusammen mit Freunden in der Samstagnacht in der Stadt rumhing, weil es irgendwo eine große Samba-Party gegeben hatte und daher auch auf den Strassen einiges los war. An einer Ecke kam plötzlich Rummel "wegen den ´UFO-Ballons´ auf" (!) wie jemand rief und einige Leute schauten schon zum Himmel, wo "so um die zehn orangerote Lichtpunkte" für den Mann und seine Kumpels sichtbar wurden. Die zogen etwa 3 Minuten dahin, bevor sie außer Sicht verschwanden. Natürlich sah die Schau in den Himmel toll aus, auch wenn das Wort von den "UFO-Ballons" bereits gefallen war und damit die Sichtung sofort ´Entschärfung´ fand. Erst jetzt am späten Sonntagnachmittag suchte der Mann aus reiner Neugier mal im I-Net unter dem Suchbegriff ´UFO-Ballon´ und wurde auch schnell fündig und erfuhr so auch, was wirklich solch einen Ballon ausmacht. Trotzdem wollte er mich auch schnell anrufen und nur Bescheid geben, "wenn da UFO-Meldungen aus Coburg kommen, das waren die Himmelslampen - erst jetzt weiß ich auch, was das eigentlich ist". Und er werde jetzt auch solche Ballons bestellen..., "weil man damit die Leute verarschen kann".* Was guckst Du demnächst über Coburg?

*= In dem Zusammenhang: Nachdem ich in der SWR3-TV-Sendung "Kaffee oder Tee" am 3.Juli die MHBs als UFO-Massen-Meldeauslöser vorstellte, bekam ich in der Folge dieser Live-Sendung insgesamt nur zwei Zuschauerreaktionen zu ´verspüren´, nachdem die Zuschauer meine Rufnummer auf Nachfrage vom Sender erfahren hatten: Sie wollten Bezugsadressen für diese Ballons haben! Natürlich gab ich dies zähneknirschend weiter, obwohl ich natürlich kein Vertriebsagent für z.B. Schorr Aviation in Bad Staffelstein bin!

Gleich nach der ´Tagesschau´ meldete sich eine Dame aus Weisenbach, offensichtlich etwas nervös. Sie entschuldigte sich und es kam ihr fast schon komisch vor, "einmal eine UFO-Sache melden zu müssen", aber ein Bekannter "aus der Astronomie" habe ihr dies nun geraden, weil da mal "über den ein Riesenartikel in der ´Astronomie Heute´ drin war". Wie auch immer, die Frau saß in der Nacht von Freitag auf Samstag noch auf dem Balkon und schaute dabei immer mal wieder in die Sterne hoch. Bei einem solchen Blick machte sie plötzlich "drei Leuchtobjekte aus, die irgendwie eine ´Aura´" besaßen. Die Färbung war irgendwo zwischen gelb-orange und hellem rot. Die flogen "eines voraus, die zwei schräg versetzt übereinander eine Handbreit hinterher", absolut ohne das sie irgendeinen Ton davon kommend hörte. Insgesamt schienen sie aber alle auch zum Himmel aufzusteigen, um dann nach 6-7 Minuten dort auch "wie kleine Sterne zu verschwinden". Derartiges hatte sie "und ich bin über 70" noch nie gesehen. Am Sonntagnachmittag hatte sie zum Kaffee alte Freunde zu Besuch und dort schilderte sie auch ihre Beobachtung. Niemand wusste was dazu zu sagen, aber der eine Bekannte wusste zu helfen und wolle ihr später eine "spezielle Rufnummer" nennen, wo man deswegen nachfragen kann. Dies geschah nun gerade und sofort rief sie mich an. Auch hier erklärte ich, was hinter der Sichtung stand und die Anruferein war völlig perplex. Da sie am Montag sowieso in die Bibliothek der Stadt fahren werde, um Bücher abzugeben, werde sie dort auch mal auf die CENAP-Webseite gehen und sich dort weiterinformieren, insbesondere auf die Bilder und Videoclips sei sie ganz gespannt.., weil "ich mich trotz Ihrer Erklärung nur schwer da reindenken kann."

Gegen 22:30 h schaute ich zunächst mal in Sachen elektronischen Posteingang nach und erhielt so zwei weitere Meldungen:

Sascha B. meldete sich unter dem Betreff ´Ungewöhnliche Lichterscheinungen am Nachthimmel" und führte aus: "Ich saß am gestrigen Abend mit Freunden im Garten, als äußerst ungewöhnliche Lichterscheinungen am Himmel erschienen. Zu sehen waren ca. 5 bis 7 Lichter, die intensiv gelb und sehr hell leuchteten. Sie bewegten sich (grob geschätzt) von Südwest nach Nordost. Ich hielt diese aufgrund ihres Aussehens zunächst für Feuerwerkskörper, nach einigen Sekunden wurde mir jedoch klar, dass dies nicht möglich ist - sie waren recht schnell unterwegs und änderten ihre Richtung über den gesamten zu beobachtenden Weg nicht und die Größe und Lichtintensität nahm auch nicht ab. Allerdings behielten die Lichter, die sich dem Anschein nach nicht in allzugroßer Höhe befanden, ihre Formation nicht bei, sondern diese änderte sich ein wenig. Die Erscheinung war auch nicht mit einer Geräuschentwicklung verbunden, zumindest war außer den Umgebungsgeräuschen nichts zu hören.

Die Beobachtung wurde am gestrigen Samstag, 14.07.2007 gegen 23.45 Uhr in 66538 Neunkirchen/Saar von vier Personen gemacht. Wir hatten alle etwas Derartiges noch nie gesehen und waren sehr verwundert. Ich habe nicht lange gezögert und habe meine Kamera geholt um die Erscheinung zu Fotografieren, insgesamt habe ich drei Bilder machen können. Leider konnte ich in der Hektik den Blitz nicht ausschalten und die Batterien waren nach dem dritten Bild leer. Dennoch sind die Lichterscheinungen gut zu erkennen. Auf dem ersten Bild ist am oberen Rand eine runde Struktur {ein ´Orb´-Effekt trat hier zufällig mit ein, siehe Bild} zu erkennen, die ich nicht am Himmel beobachtet habe. Diese sieht etwas seltsam aus, ist aber wahrscheinlich lediglich eine Reflexion, die durch ein Insekt oder ähnliches hervorgerufen wurde (Blitz!). Ich habe die Bilder angehängt (unbearbeitet). Falls Sie eine Idee haben, was das sein könnte, würde ich mich freuen, von Ihnen zu hören." Der gleiche Fall wurde gleichsam den GEP-Kollegen gemeldet, woraus Hans-Werner Peiniger auch inzwischen dem Melder bekanntmachte:

"Das von Ihnen beschriebene optische Erscheinungsbild und das dynamische Verhalten der Flugkörper, sowie Ihre Aufnahmen lassen erkennen, dass es sich um Party-Modell-Heißluftballons gehandelt haben könnte. Diese Fluggeräte sind den großen, bemannten Heißluftballons nachempfunden. Sie bestehen, wenn man sie käuflich erwirbt, in der Regel aus roten und weißen Papierbahnen oder einfarbigem Drachen- oder Reispapier und strahlen daher meist in einer rotorangenen oder einer anderen hellen Farbe (Eigenbauten können andere Farben und Formen aufweisen). Die Ballons haben einen Durchmesser von etwa 1 - 2 Meter und sind mit einem Alu-Teller oder Drahtgestänge ausgestattet, auf/an dem sich brennbares Material (Zip-Würfel, in Spiritus getränkte Watte, Teelichter o.ä.) befindet. Nach dem Anzünden erwärmt sich die im Ballon enthaltene Luft und er beginnt sehr schnell zu steigen. Die gewerblichen Ballons haben meist eine Flugdauer von etwa 20 Minuten. Da es sich um windgetriebene Körper handelt, können sie je nach den lokalen Windbewegungen scheinbar sehr schnelle Geschwindigkeiten erreichen, bewegungslos am Himmel verweilen und/oder ungewöhnliche Flugmanöver durchführen. Dabei ist zu berücksichtigen, dass die Windgeschwindigkeiten und -bewegungen je nach lokalen Gegebenheiten und Höhen von den am Boden herrschenden Winden abweichen können. Die Form wird oft als rund oder birnenförmig beschrieben. Aus größerer Entfernung sind meistens keine genauen Strukturen mehr zu erkennen, nur eine ´flimmernde, rotorange oder helle Lichtkugel´. Selbst gebastelte Modelle, in vielen Büchern findet man entsprechende Bauanleitungen, können noch zu ganz anderen Erscheinungsbildern führen."

Sandy W. berichtete uns unter ´Wieder ein dämlicher fliegender Lampion?´: "Hoffe, Ihnen nicht zu sehr auf den Wecker zu gehen, Sie bekommen sicher ständig solche Post. Wir haben am 14.07.2007 in Mülsen (bei Zwickau) spät abends als es schon richtig dunkel war den klaren Himmel und die Sterne beobachtet. Da hab ich aus nord-östlicher Richtung ein gelb-oranges Licht (Lichtpunkt) ´näherkommen´ sehen. Es war sehr klein und wurde dann immer heller und größer bis zu der Größe eines Sterns in der Nähe, relativ hoch über dem Horizont.  Ich dache erst an ein entferntes Flugzeug (wir wohnen bei Berlin und sehen immer die Flugzeuge mit eingeschaltetem Licht landen). Von der Größe und Form her war das Licht ebenso wie ein ´üblicher´ heller Stern in der Nähe anzusehen, es bewegte sich nur eben (Licht hat nicht ´geflackert´). Aber Flugzeuge in der Gegend und dann noch mit Licht? Unwahrscheinlich! Auch hielt es nach einer Weile an und stand eine ganze Zeit still an einem Punkt. Ich dachte dann an einen Hubschrauber (mit Scheinwerfer), den man auf die Entfernung wahrscheinlich auch nicht gehört hätte. Aber orange? Nach einer Weile hat sich das Licht dann in einer ähnlichen Richtung (Nord-Ost) mit beschleunigter Geschwindigkeit und irgendwie nach oben hin, immer kleiner und blasser werdend in den Himmel verzogen. Da ich denke, dass es für alles eine einfache Erklärung gibt, denke ich, dass es eigentlich nur ein einzelner dieser fliegenden Lampions gewesen sein kann. Obwohl die Leute dort auf dem ´Dorf´ sowas nicht kennen. Kann man diese Lampions tatsächlich so lange und weit entfernt erkennen? Fliegen die wirklich so schnell und weit nach oben weg? Sind die so hell?"

Bei der GEP lief ebenso noch jene Meldung an diesem Tag auf - ´Unbekannte Flugobjekte um Raum Berlin´: "Hallo, ich habe gestern abend mit zehn anderen Freunden so gegen 22:30 Uhr mehrere unbekannte Flugobjekte gesehen. Ich wohne in Strausberg (Randberlin) als sie am Himmel langflogen. da es leichte Abenddämmerung war konnte ich sie noch leicht erkennen. Es handelte sich um längliche Flugobjekte die sich um die eigene Achse drehten und die meisten von ihnen haben geleuchtet. Sie flogen in ca. 3 bis 4 km Höhe und sehr schnell, dabei gaben sie aber nicht das geringste Geräuch von sich. Ich habe schon einiges fliegen sehen, aber nichts was sich durch schnelles Drehen um die eigene Achse dermaßen schnell und lautos vorbewegt, wir waren alle sprachlos. Geschätzt waren es 8 solcher Dinger. Einige flogen auch in einer leichten Fornation, aber sowas von sauber, das habe ich noch nie gesehen. Wir bitten um Rat." Wie mir scheint war hier mal wieder das "anomale Extra" mit eingebracht worden.

Beim Astrotreff.de meldete sich ein User: "Habe genau das gleiche gesehen! Es war so gestern ca. 10 Min vor Mitternacht. Es haben ca. 30 Leute auch gesehen (Geburtstagsfeier). Keiner konnte es sich erklären. In der Nähe von Bremen hat es sich ergeben. Nachdem diese Lichter eines nach dem anderen verschwunden waren sahen wir dann noch ein roten Punkt. Dunkelrot und nicht am Flackern oder so. Es flog ziemlich schnell gen Westen. Kann mir nicht vorstellen das es ein Flugzeug war." Ein Forumsnutzer dazu: "Wenn es erwähnte japanische ´Reispapier-Teelicht-UFO´s´ waren, frag ich mich, wer allen ernstes schlappe 15 ? für so nen Teil berappt, das etwa 10 Minuten ein Slow-Motion-Feuerwerk verursacht und sprichwörtlich in die Luft geht. Da kommt mir das Sprichwort mit dem Geld und den Fenster in Erinnerung. Und weiter warte ich auf Meldungen aus den Medien, wo sich aufgrund ungeklärter ´Himmelskörper´ und bewundernder Autofahrern ein paar Unfälle ereignen, wenn die jedermann überall kann steigen lassen. Ist ja recht nett anzuschauen, geb ich ja zu, aber wenns nen ´Trend´ wird, würde ich es als lästig empfinden."

Bis dahin - 16 neue Fälle und zwei ´alte´. Dies wird wohl nicht das Ende der Fahnenstange für dieses Wochenende gewesen sein...

Am Montagvormittag, den 16.Juli 2007, gab ich so eine breit-gestreute PM mit der Schlagzeile >Supersommer-Hochdruckgebiet ´Andrea´ ließ Nena´s "99 Luftballons" als UFOs aus Asien aufkommen< zu dem bisher bekanntgewordenen Wochenend-Meldungen aus und fasste sie ausnahmsweise etwas spassiger ab, um an den unvergessenenen Nena-Hit anzubinden. Nutzt genauso wenig was, wie die Woche für Woche vorher nach all diesen Wochenenden ausgegebenen PMs. Deutschland wird durch das mediale ´Schweige-Kartell´ für ´dumm´ gehalten.

Aus dem Münchener Süden rief Frau T. kurz nach 13 h mit starkem regionalem Zungenschlag an, nachdem sie sich alle Zeitungen aus der Region geholt hatte und hoffte, "da was zu lesen, was da Samstanacht los war". Dann fasste sie sich an Herz und rief den BR an, wo man ihr meine Rufnummer gab, weil man dazu gar nichts sagen konnte und auch nicht zuständig fühlte. Ja, aber was war da los und warum rief sie mich an? So berichtete sie, irgendwann zwischen 23 und 24 h war sie mit ihrer Familie im Garten beim Grill. Dabei machte die Tochter der Familie alle darauf aufmerksam, "mal schnell in den Himmel zu schauen". Tatsächlich bewegte sich da "eine Lichterprozession" geräuschlos dahin: Vielleicht "20 oder mehr" auffallende, gelbliche Lichter zogen wie "eine Art langsamer Vogelschwarm" einige Minuten lang quer über den Himmel "und nahmen bei ausgestreckten und weit gespreizten Armen ein gutes Stück davon ein". Jeder, der da gerade hochschaute, "MUSS es gesehen haben". Im Zuge der paar Minuten dehnte sich die Gesamtkonstellation a) immer mehr aus und b) gingen gut die Hälfte der Lichter "einfach mitten im Flug aus, waren wie weg". Herr T. fiel dann ein, die Erscheinung vielleicht mit der Videokamera aufzunehmen, eilte ins Haus und suchte...doch bis er endlich zurückkam, war alles vorbei. MHBs, asiatische Himmelslaternen - von solchen Begriffen hörte die Frau erstmals was, ansonsten hatte ich den Eindruck, als sei dies alles für sie wie ´Böhmische Dörfer´...

Um 14:30 h meldete sich eine Redakteurin/Moderatorin des Bonner Radiosenders ´Radio Bonn/Rhein-Sieg´, weil in der späten Nacht von Samstag auf Sonntag im Bonner Raum von einigen Leuten zwischen 7 bis 10 seltsame "weiße Lichtern, die irgendwie aber brannten und doch nicht" am dunklen Himmel irgendwie "aufsteigend, kurz ein Stück am Himmel bewegend und dann an Ort und Stelle erlöschend" gemeldet wurden. Das Spektakel habe einige Minuten gedauert. Zunächst habe man die Anrufe nicht für voll genommen, aber als eine Moderatorin des Senders sich heute mittag selbst als Zeuge der Ereignisse bekannte, gingen die Recherchen los!!! Doch weder Feuerwehr, Polizei und Flugsicherung wussten was dazu zu sagen, noch war ihnen was gemeldet. Inzwischen hatte der Sender auch bei Veranstaltern in der Gegend rumgefragt, ob da jemand eine Feuerwerksveranstaltung durchgeführt habe - war aber negativ, da man zum Lichterspektakel in Köln von Samstagnacht sowieso keinen Kontrapunkt setzen könne. Es gab für den Sender das große Hin- und Herverbinden bei den Stellen, aber schließlich kam dabei nichts heraus. Also rief man mich als ´Notnagel´ an und die Redakteurin/Moderatorin war verblüfft, gleich zu erfahren, was da am Himmel los gewesen war - daraus ergab sich dann sofort noch ein Radiointerview... In diesem Rahmen: Unter http://www.radiobonn.de/bonn/rb/152... können Sie in dieser Angelegenheit einen Beitrag abhören.

16 h: Ein Herr aus dem brandenburgischen Templin fragte nach, ob es am Samstagabend in Raum Berlin-Brandenburg vielleicht "seltsame Himmelserscheinungen" gegeben habe. Ich verwies auf eine Meldung aus Straußberg (ohne nähere Auskunft dazu zu geben) und wollte wissen, was er denn so beobachtet habe: Gegen 22 h habe er von West nach Osten ziehend zunächst ein merkwürdiges Flugobjekt - "innen hell, dann einen Kranz und außenrum irgendwie bunt" - gesehen, welches bei etwas Wind dahinzog. Gefolgt von zwei weiteren gleichartigen Objekten - und nochmals einem Einzelgänger hinterher. Zu hören war absolut nichts gewesen und nach 4-5 Minuten waren die Teile auch alle in gerader Flugbahn wieder "schnell" außer Sicht. Da ein normales Verkehrsflugzeug bald darauf die Bahn der durchgezogenen Körper quasi ´kreuzte´ konnte er die Lichtbefeuerung dieser hochfliegenden Maschine gut mit den vier Lichtern vergleichen - die waren nämlich schon etwas größer und wirkten "nicht elektrisch" wie das Licht an dem Flugzeug. Zudem waren die vier Einzellichter "wohl gar nicht so hoch, vielleicht ein paar hundert Meter". Als ich nach der Zeugendarstellung auf die Existenz von MHBs kam und schilderte was die sind, lachte der Mann irgendwie doch befreit auf: "Natürlich... Das ich nicht selbst daran gedacht habe! Wissen Sie, als Schüler haben wir sowas selbst gebaut, aber die sind mir immer am Boden schon verbrannt... Klar, wenn die so niedrig fliegen und keine Masse haben wirkt es schon als ziehen die ´schnell´ dahin. Klar, klar, klar. Vielen Dank." Dem merkte an richtiggehend an, wie im der berühmte ´Stein vom Herzen fiel´.

17:30 h: Ein Mann aus Roßhaupten - "mein Name spielt jetzt keine Rolle, aber es ist mir sehr ernst" - hatte inzwischen sich auch seit Mittag durch die Gegend telefoniert und bekam schließlich die Nummer vom "UFO-Telefon" von den ´Raumleuten aus Darmstadt´. Er betonte sofort mich nicht "verarschen zu wollen, weil Sie so ein UFOloge sind, aber mir ist es sehr ernst". Nebenbei: dieses "sehr ernst" schien eine Standardfloskel bei ihm zu sein und praktisch in jedem zweiten Satz packte er dieses "sehr ernst" mit ein. Seine Darstellung: Er war zusammen mit Freunden am Sonntagabend (!) in Roßhaupten im Biergarten gesessen, als gegen 22:30 h "da am Himmel was nicht stimmte". Ich könne mir wohl selbst nicht vorstellen, was da erschienen war und er selbst gestand ein, "dass das absolut Irre war, aber es ist mir sehr ernst". Er wurde laut und energisch am Telefon, weil er und seine Freunde "um die 30 oder mehr hell-orangene Lichtpunkte" so etwa halbhoch am Himmel dahinschweben sahen - "und dies ist mir sehr ernst, es war absolut kein Mucks zu hören". Obwohl er selbst zugab, um die Zeit schon "vier Helle" zum halben "Händel" getrunken zu haben - "bei uns gehört das einfach dazu" - sei es ihm sehr ernst und die Beobachtung sei Wirklichkeit, "so wie ein Krug in meiner Hand". Am Unglaublichsten war für ihn einfach die reine Quantität dieser Himmelslichter, die über ein gutes Stück am Himmel dahinzogen. Einer der umsitzenden anderen Biergartengäste meinte dann noch laut in die Runde hinein: "Das wird schon etwas sein..." - und bald darauf wurden einige der Lichter schnell schwächer, "vergingen einfach" und nach insgesamt vier oder fünf Minuten war nichts mehr zu sehen. Einige Handys blitzten während des Durchzugs auf. Unter den Leuten ging zwar auch mal scherzend das Wort von "UFOs" um, was aber wirklich nicht ernsthaft gemeint zu sein schien. Und meinem Anrufer war es ja "sehr ernst" und er konnte sich mit dem "Das wird schon etwas sein..." nicht abfinden, weil er gerne wissen will, WAS dieses "etwas schon sein" nun wirklich ist! Ich finde, dies ist eine durchaus sinnvolle und berechtigte Frage, wenn man Derartiges sieht - damit ist ja auch unidentifiziertes Flugobjekt erfasst, punktgenau erfasst. Und, richtig, dies ist ja auch der Grund weswegen wir uns als UFO-Phänomen-Erforscher selbst ´einschrieben´.

Dies war also nun der Meldeeingang Nr.20 zum aktuellen Geschehen. Bald eine Zahl wie aus dem vorausgegangenen Wochenende - und dazu hatte ich jetzt noch 24 Stunden lang das Telefon von Samstagvormittag bis Sonntagvormittag zur Nervenschonung vor dieser leuchtenden Himmelspest und den dazu gehörigen UFO-Meldungen ausgehängt gehabt! Jeder der sich mit und zum Thema auskennt, weiß genau, dass das der absolut-anhaltende Dauerwahnsinn ist. Und dies alles - man kann es nicht oft genug sagen - nur wegen verpackter heißer Luft (um die praktisch fast keiner in Deutschland weiß - und zu der auch niemand eine Breitenaufklärung einbringen will)! Ansonsten wissen wir aber alle aber seit heute aufgrund der Massen-Medienberichterstattung, das die Hilton nun ins Prosecco-Business einsteigt... Ist doch auch schon was, oder?

Dienstag, 17.Juli 07: Um 11 h meldete sich Frau U. aus Herbolzheim. Sie hatte bis jetzt gewartet, weil sie erwartete im Radio, im Fernsehen und/oder in der Zeitung was zu erfahren, zu dem was sie am späten Samstagabend aus dem Elsaß herbeikommend gesehen hatte. "Doch da kam gar nichts, was ja nicht sein kann - oder soll da was verheimlicht werden?" Hm, aber was eigentlich? Sie war mit ihrem Mann in der Nacht auf dem Balkon gewesen, vielleicht war es gegen 23 h, als "eine ganze Menge hell-orangener Lichtpunkte" aus dem Elsaß "herüberkamen". Auch hier war es eine eher ungeordnete Formation von bis zu 30 Lichtkörpern, die sich schwebend als Lichter in der Nacht näherte, "jeder mindestens so groß wie der große Stern {Jupiter} da am Himmel gegenüber" - und sie zogen genau auf den in den nächsten Minuten zu! Sie flogen AN IHM VORBEI, er erschien quasi mitten unter ihnen, als die Formation ihn passierte und ihn zurück ließ. Nach 4-5 Minuten verloren sie sich geräuschlos außer Sicht. Das war absolut spektakulär anzuschauen, weswegen auch die U.´s erwarteten, dass die Presse darüber "natürlich berichten wird, war ja eine verrückte Sache". Doch dem war nicht so, weswegen Frau U. sich an den DWD wendete und mal nachfragte, ob man dort was dazu sagen könne - dort aber anstelle dessen meine Rufnummer bekam.

Am frühen Nachmittag rief mich ein Journalist von der ´Frankfurter Neuen Presse´ an, der eine meiner PMs von vor zwei Wochen aufgriff, "weil wir auch anders können, als nur über die Hilton zu berichten" (!). Er interviewte mich zu den UFOs der letzten Monate, Schwerpunkt: Sichtungen aus Hessen. Dies war insbesondere deswegen interessant, weil gleichzeitig in der internen Medienwelt das erschreckende Thema "Sat1 ohne Hauptnachrichtensendungen" wie eine Bombe einschlug: der Medienkonzern ProSiebenSat.1 Media will rund journalistische 180 Stellen abbauen! Journalismus in der reinsten Form ist nicht mehr gefragt, sondern nur noch verträumtes ´Star Force--Entertainment-TV´. Ein Thema, welches ich schon zigfach medienkritisch abgehandelt habe. In diesem Umfeld ist auch interessant, das ein Mitarbeiter von den ARD-´Tagesthemen´ mir heute auch nach dem Vorschlag endlich mal die "UFO-Flotten über Deutschland" dort aufzuklären mitteilte: "Ich habe versucht, mit ihrem Thema in dieser Woche zu landen. War aber leider nicht erfolgreich." Daher muss hier auch ´enthüllt´ werden, dass eine RTL-Produktionsfirma für die Sendung "Punkt 12" bereits am 25.Mai 07 auch in dieser Angelegenheit hier in Mannheim einen Aufklärungs- und Entmystifizierung-Beitrag gedreht hat - bis heute wurde aber der dazu entstehende Beitrag NICHT ausgestrahlt.

Entsprechende Aufklärungsangebote habe ich z.B. auch ´RTL Aktuell´, ´ZDF Heute-Journal´, N24 und N-TV schon vor Wochen immer wieder nahegelegt - aber die haben darauf noch nicht mal eine Antwort gegeben. DIE WOLLEN EINFACH NICHT. Erinnert sei an der Fall von Konstanz wo selbst eine Mitarbeiterin des ´Südkurier´ glaubte UFOs in MHBs zu sehen und erstaunt erfuhr, was die Objekte wirklich waren und dazu einen Aufklärungsbeitrag ihrem CvD antrug. Doch nichts geschah...

Bald darauf erreichte mich eine eMail von Michael S. mit dem Betreff ´Seltsame Lichter´, die wie die berühmte Faust aufs Auge passt: "Hallo, erst mal muß ich sagen, ich glaube definitiv nicht an UFO´s! Jetzt bin ich aber froh, Ihre Seite gefunden zu haben. Am Abend des 13.07.2007 gegen 22:30 Uhr habe wir im Süden von Leipzig mit Blick nach Norden etwa 30 orange leuchtende Punkte gesehen, die wir uns nicht erklären können. Sie bewegten sich von West nach Ost völlig geräuschlos und mit gleichmäßiger Geschwindigkeit. Für Ballons o.ä. viel zu schnell! Es herrschte kaum Wind. Sicher gibt es eine simple Erklärung für dieses Phänomen?! Habe leider nicht einen einzigen Hinweis in den Medien gefunden. (Herr über unsere Sinne waren wir auch noch)."

Am Abend meldete Hans-Werner Peiniger (GEP, Lüdenscheid) eine bei ihm aufgelaufene Sichtungsmeldung: "15.07.2007, ca. 0:05 MESZ, 49401 Damme. Herr E. beobachtete zusammen mit seinem Sohn ein rötlich leuchtendes Objekt am Himmel, das keine scharfen Konturen aufwies, etwa wie ein halbes Ei aussah und für etwa 25 Sekunden geräuschlos am Himmel flog, bis es hinter Bäumen verschwand."

Damit waren es nun 23 Meldungen, man kann eindeutig sagen, dass damit die Lage sich total veränderte, gegenüber dem was unlängst (am 23.Juni 07) die österr. Zeitung ´Der Standard´ als Titel setzte: "Um UFO-Sichtungen ist es still geworden". Und es ist absolut richtig, was die ´Wolfsburger Nachrichten´ am 27.Juni 07 in ihre Schlagzeile schrieb: "Lichter am Nachthimmel beschäftigen Ufo-Forscher". Es ist also so nicht richtig, wenn ´Die Zeit´ am 21.Juni 07 schrieb: "Mysteriöse Phänomene: Ufos im Ruhestand" und nur richtig, was 20min.ch vor einem Monat unter http://www.20min.ch/maz/stories/sto... zum Beitrag >Töfflibuben liessen Zürcher "UFOs" steigen!< schrieb:

>"Diese Ballonlichter kommen wieder vermehrt in Mode. Da kommt diesen Sommer einiges auf uns zu", sagt Walter.<

Genau so und nicht anders war es. Und es gab noch aktuellen ´Nachschlag´:

Am Mittwoch, den 18.Juli 2007, erreichte mich diese eMail von Wolgang Sch. mit dem Betreff ´UFO? Sichtung´:

"...nach langen ernsthaften Überlegungen, habe ich mich entschieden Ihnen diese E-Mail zu senden! Bis vor kuzem stand ich, was Pressemeldungen über angebliche UFOs betraff, sehr skeptisch gegenüber. Als Justizbeamter der Bundesanwaltschaft in Karlsruhe, glaube ich nur was erwiesen ist, Vermutungen sind eher spekulatativ, dennoch machte ich folgende Beobachtung. Am Samstag den 14.Juli 2007, saß ich zusammen mit meiner Frau in Marxzell-Schielberg, (ca.20 Km von Karlsruhe entfernt) auf dem Balkon unseres Hauses im ersten Obergeschoss. Von dort kann man teilweise in das Albtal im Bereich zwischen Bad Herrenalb, Frauenalb und Marxzell einsehen. Gegen 22.45 Uhr kam plötzlich ein zunächst unscheinbares Licht im Talkessel fliegend (von Bad Herrenalb kommend - Süden) in nördlicher Richtung fliegend (Karlsruhe) im Abstand von ca.300-400 Meter an uns vorbei. Beim erstaunten betrachten sahen wir, daß es sich um eine rote Halbkugel (größer wie ein Heißluftballon) an dessen Unterteil ein sehr helles gelbes, grelles, gleichbleibendes Licht schimmerte handelte. Beim näheren betrachten mit meinem Fernglas (16x50) erkannte ich eine Art zweistöckige Kabine, mit ringsum rechteckigen Fenstern. Das Objekt flog absolut geräuschlos (keine Brenner, Propeller oder Turbinengeräusche) an uns vorbei. Flughöhe im Tal ca. 80-100 Meter, als das Objekt an Höhe gewann und aus dem Talkessel emporstieg, erhöhte es, gewaltig seine Geschwindigkeit und verschwand schließlich am Horizont in nördlicher Richtung. Da ich zunächst, Radio und Pressemeldungen abwartete um in Erfahrung zu bringen, ob das Objekt von mehreren Zeugen gesehen wurde, melde ich mich erst heute bei Ihnen. Leider wurde das Objekt offenbar nur von meiner Frau und mir, sowie meinen beiden Töchtern gesehen! Da dieses Ereignis meine Familie und mich sehr stark beschäftigt, würde es uns sehr freuen, wenn Sie uns vielleicht eine Erklärung, dazu abgeben könnten..."

Obiges ist ja fast nahe dran, eine Idealbeschreibung des typischen ´Schorr-MHB´ zu sein, abgesehen von der defokussierten Optik* durch das Fernglas - beinahe, aber nur beinahe wären ja sogar die ´Schorr-typischen´ rot-weißen Ballonhüllensegmente (die Asia-Himmelslaternen sind soweit noch in ihrer Ballonhülle EINFARBIG) als solche erkannt worden - naja, so waren es dann die ´Fenster´ (eine Ausführung die uns nicht ganz unbekannt in diesem Zusammenhang ist). Dies geschieht selbstverständlich im Versuch, die Beobachtung von einem für die Zeugen unbekannten und unidentifizierten Objekt in Wort zu fassen. Zudem kommt auch der durchs Tal entstandene Kamineffekt durch die abentlichen Aufwinde zur Betonung.

*= Siehe dazu auch den Clip: http://www.youtube.com/watch?v=TLgw...

Am selben Tag erfuhr ich von Daniel Fischer am Rande einer Mail im GWUP-Mitgliederforum zum Thema "Skeptiker auf dem Vormarsch in der Massenpresse": "...Ein Erlebnis genau dieser Art hatte ich jedenfalls selbst letzten Monat, als ich mich zufälligerweise mit einem Redakteur der ´Westdeutschen Allgemeinen Zeitung´ über eine UFO-Meldung von Pfingsten unterhielt, der er nachforschte: Weil es da eine Menge andere auch gegeben hatte, die ähnlich klangen, schickte ich ihm einen entsprechenden Artikel von der CENAP - und die Folge am 5. Juni waren - http://www.astro.uni-bonn.de/~dfisc... {"Himmelslaternen ließen an UFOs denken - Lichterscheinungen am Nachthimmel lösten Rätselraten aus"} - ein Aufmacher und - http://www.astro.uni-bonn.de/~dfisc... {"Es waren wohl doch keine UFOs - Phänomenale Erscheinungen am nächtlichen Himmel nicht nur über Bochum erstaunen viele Menschen - Experten meinen: Höchstwahrscheinlich waren es ´Asiatische Himmelslaternen"} - ein grosser Artikel im Lokalteil. Die CENAP-Erklärung überzeugte den Mann offensichtlich, und tags darauf kam es sogar noch besser: Der konkrete Verursacher des ´UFOs´ hatte sich tatsächlich gemeldet - http://www.astro.uni-bonn.de/~dfisc... {"Es waren wirklich 40 kleine Heißluftabllons - Anlässlich einer Hochzeitsfeier von den Gästen aufgelassen - Rainer Albrecht lüftet das Geheimnis: ´Der Mitarbeiter von CENAP hat die Situation vollkommen richtig eingeschätzt.´"} Hier sind die entsprechenden Zeitungsartikel als Scans abgelegt.

Wie solch ein Mysterium am Himmel ausschaut konnte man eines Juni-Abends 2007 sogar über Moskau sehen und filmen: http://uk.youtube.com/watch?v=8acQG... . Siehe dazu auch: http://www.flickr.com/photos/880163...

Externe Links

http://www.youtube.com/watch?v=rZKhWk69FBU
http://www.tlz.de/tlz/tlz.nachbarstaedte.volltext.php?kennung=on1tlzLOKStaJena39273&zul...
http://www.tlz.de/tlz/tlz.jena.volltext.rahmen.php?kennung=on6tlzLOKStaJena39274&zulief...
http://www.youtube.com/watch?v=tbNcV8i-Rkg
http://www.youtube.com/watch?v=3fw63H_Fs1c
http://www.youtube.com/watch?v=QgIpTeDi8FE
http://www.youtube.com/watch?v=tZ-Wn-h1fzs
http://www.youtube.com/watch?v=0We40rEs0ZY
http://www.radiobonn.de/bonn/rb/152719/programm/953E13DB9B018A5F8C6678513635C3E1
http://www.20min.ch/maz/stories/story/21778882
http://www.youtube.com/watch?v=TLgwcMxFscQ
http://www.astro.uni-bonn.de/~dfischer/blog/ufo1.jpg
http://www.astro.uni-bonn.de/~dfischer/blog/ufo2.jpg
http://www.astro.uni-bonn.de/~dfischer/blog/ufo3.jpg
http://uk.youtube.com/watch?v=8acQG6zPiQc
http://www.flickr.com/photos/8801632@N03/sets/72157600335376445/

Views: 11317