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22.04.2007 |
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Ostern 2007 mit einem verspäteten CENAP-NewsflashEs geht um christlichen Glauben und der an den >Fliegenden Untertassen<-Mythos - aber auch im die legendären Foo Fighters
Das "Projekt 1947" von Jan Aldrich hat sich nicht allein auf das markante Jahr 1947 spezialisiert, sondern blickt auch auf die Jahre zuvor und danach. So bezieht man sich hier auch auf die Sauerkraut-Flieger namens foo fighters, die während des 2.Weltkriegs für manchen Wirbel auf den einzelnen Kriegsschauplätzen sorgten. So berichtete am 2.Januar 1945 die New York Times auf S.1 unter Bezugnahme auf die Agentur Associated Press: Balls of Fire Stalk U.S.Fighters in Night Assaults Over Germany! Der Bericht entstand an einer amerikanischen Kampfjäger-Basis in Frankreich. Hier die Übersetzung für Sie:
Die Deutschen haben etwas Neues in den Nachthimmel über Deutschland geschickt - die gespenstischen, mysteriösen "foo-fighter", Feuerbälle, die Rennen neben den Flügeln von amerikanischen Beaufighters auf Eindring-Mission über dem reich fliegen. Die amerikanischen Flieger begegnen diesen gespenstischen "foo-fighter" bereits seit mehr als einem Mond auf ihren Nachtflügen. Scheinbar weiß niemand genau, was dies für Himmels-Waffen sind. Diese Feuerbälle erscheinen ganz plötzlich und begleiten die Flugzeuge meilenweit. Sie wirken wie vom Boden aus funkgesteuert und halten mit unseren Maschinen mit, die mit etwa 300 mph dahinfliegen, so jedenfalls weisen die Geheimdienstberichte aus. "Es gibt drei Arten dieser Lichter, die wir ´foo-fighters´ nennen", erklärte Lieut. Donald Meiers aus Chicago. "Eines ist ein roter Feuerball, der neben unseren Flügeln erscheint und mitfliegt; das Zweite ist eine vertikale Reihe von drei Feuerbällen, die vor uns herfliegen; und die Dritten sind Gruppen von bis zu fünfzehn Lichtern, die in der Distanz wie ein Christbaum erscheinen und an- und ausgehend flackern." Die Piloten dieser Nachtkampf-Schwadron -welche seit September 1943 im Einsatz ist- nennen diese Erscheinungen die verrücktesten Dinge, denen sie jemals begegneten. Und sie sind überzeugt, dass die "foo-fighter" eher als psychologische denn als militärische Waffe dienen, auch wenn es nicht die Natur dieser Feuerbälle ist, die Maschinen anzugreifen.
"Ein ´foo-fighter´ stieß letzthin gerade Mal in 230 Meter Höhe zu mir vor und verfolgte mich zwanzig Meilen das Rhein-Tal entlang. Ich drehte steuerbordseits und da tauchten noch zwei weitere Feuerbälle auf. Dann drehte ich wieder bei, aber sie hielten alle mit. Wir flogen mit 260 mph eine Stunde lang dahin und die Bälle hielten einfach mit. Bei einer anderen Gelegenheit flogen wir mit 360 mph, aber der ´foo-fighter´ hielt sich immer an unserer Flügelspitze. Er hielt eine Weile bei, dann flog er nach oben weg. Als ich erstmals diese Dinge an meinen Flügelspitzen ausmachte, schoß mir der schreckliche Gedanke durch den Kopf, dass ein deutscher am Boden nur einen Knopf drücken brauchte und sie dann explodieren. Aber niemals greifen sie uns an oder explodieren. Sie sind wie Geister", sagte Lt.Meiers. Auch Lt.Wallace Gould aus Silver Greek, NY, hat die Lichter gesehen, wie sie an den Flügelspitzen mithielten und dann in ein paar Sekunden bis zu vielleicht 7.000 Metern hochschoßen und außer Sicht verschwanden. Lt.Edward Schlater aus Oshkosh, Wisconsin, sah die "foo-fighter" zu zwei Gelegenheiten und dann sahen sie aus "wie Sternschnuppen". Bei seiner ersten Erfahung mit ihnen, so sagte Lt.Gould, dachte "ich an eine neue Art von Düsenflugzeug, welche suns verfolgte. Aber wir waren so nah bei ihm, das wir es besser erkennen konnten. Es besaß keinerlei Struktur oder feste Gestalt, es war nur ein Feuerball."
Der amerikanische UFO-Historiker Keith Chester vom Project 1947 konnte im Winter 2000 bei seiner Dokumentensuche im National Archives folgendes auskundschaften: 1943 hatten das amerikanische War Department, das Navy Department und das Office of Scientific Research and Development sich zusammengeschlossen und die sogenannte "Alsos-Mission" gegründet, die von Lt.Col.Boris T.Pash angeführt wurde. Diese Organisation wurde primär dazu aufgebaut, um bestimmen zu können, wie weit Deutschland in der Atom-Forschung war und um Informationen über wissenschaftliche Entwicklungen in Deutschland zu erhalten, die schließlich zu Kriegswaffen führen könnten. Zur Operation Alsos gehörten übrigens auch Dr.H.P.Robertson und Dr.Samuel Goudsmit (die im Januar 1953 zum vom CIA einberufenen sogenannten Robertson-Panel in Washington gehörten, um die Lage in Sachen UFOs zu beurteilen). Robertson und Goudsmit gehörten während des Kriegs zu den führenden Mitgliedern des Combined Intelligence Objectives Subcommittee (CIOS), einem Joint Venture der amerikanischen und britischen Geheimdienste zur Erlangung wissenschaftlicher Informationen. Klar dagegen ist, dass alle schriftlichen Dokumente, egal zu welchem Thema, von Regierungen oder Militärs aufbewahrt werden. Schließlich kann jedes Thema zu einem späteren Zeitpunkt wieder aktuell werden, daher werden auch UFO-Meldungen z.B. von Geheimdiensten gesammelt. Als die US-Truppen Frankreich einnahmen, gehörte Dr.Goudsmit an der Spitze dazu. Im National Archives konnte Chester feststellen, dass die Unterlagen von Mission Alsos vollständig freigegeben sind und sie enthielten auch bemerkenswerte historische Daten, aber in Sachen Foo Fighters wurde deutlich, dass man diese zwar vermerkte, aber ansonsten nicht weiter ernst nahm (um es vorwegzunehmen: auch in Sachen "Nazi-Flugscheibe" findet sich bei Alsos nichts). Das interessante wissenschaftlich-technische Thema von zunächst exotisch-klingender Natur war der "Guide Beam", wohinter sich aber kein Star Wars-Energiestrahl verbirgt, sondern nur die Fernsteuerung von Geräten mittels elektromagnetischer (Funk-)Wellen. Dies in Verbindung mit der Fernsteuerung von Raketen. Man hatte einfach den Kopf voll mit anderen Problemen, als den Foo Fighter-Wahrnehmungen wirklich nachzugehen. Die interessantesten Entdeckungen damals waren: Proben eines neuen Turbinenblattes für das Junker 004-Triebwerk, die Bergung von DB-603-Motoren, Produktionsunterlagen für das Junkers 004-Jettriebwerk, Entwicklungsunterlagen über neue Erforschungsmethoden für Fluggleiter, einen Flügel der ME-163, ebenfalls ein Flügel der ME 109, Proben der Legierungen von Jettriebwerken und die kompletten Produktions-Pläne für das Flugboot Dornier 24.
Ivan Sanderson hatte in seinem Buch ?Uninvited Visitors? (Kapitel II) das Thema aufgegriffen. Während des 2.Weltkriegs diente er selbst als britischer Gegenspionage-Offizier in der Karibik und erfuhr dabei von einer britischen Armee-Einheit in Curacao, die einem Objekt auf dem Boden begegnete, welches bald darauf zum Himmel hochzog und verschwand, auch wenn für die Foo Fighters derartige Sichtungsberichte ungewöhnlich waren, entsprach seine Erscheinungsform jedoch ansonsten den sonstigen Darstellungen von Feuerball-artigen Lichtern am Himmel. Nicht nur das, auch eine eigene Begegnung mit einem sich im Luftraum bewegenden grünen Licht hatte Sanderson damals über die Geheimdienstkanäle laufen lassen, die auf besonderes Interesse bei seinem Vorgesetzten in London stieß. Don Berliner schrieb vor zig Jahren schon ans britische Militär, um nach den Foo Fighters zu fragen, im Gegenzug bekam er eine Reihe von Fragen gestellt und schließlich ein Bündel von Berichten geschickt, bei denen es sich um Nachtsichtungen von Me-262ern und Me-198ern handelte, die man unter Foo Fighters laufen ließ! Aber es gab auch andere Berichte, die kaum von heutigen irrtümlichen UFO-Darstellungen wie der Venus oder Signallichtern zu unterscheiden sind und dennoch als unerklärliche Foo Fighter (FF)-Berichte abgelegt waren. Übrigens: Ab 1942 gab es bei den Briten eine doppelte "Buchführung" über diese Lichter, einmal die bekannten FF´s und dann schlichtweg nur "The Light". So dokumentiert im Einsatztagebuch von Schwadron-Führer P.Wells, der in seinem Beaufighter über dem italienischen Neapel einen "aufregenden Hundekampf mit dem Licht" notierte. Jeff Lindell ist einer jener Forscher, die sich auf Foo Fighters spezialisiert haben und aus dem Blickwinkel des Folklore-Forschers Interviews mit Flugmannschaften des 2.Weltkriegs führt. Er weiß um das Beispiel eines Piloten, der nach seiner Sichtung damals wie folgt vernommen wurde und in welchem ein interessanter Dialog zustandekam:
Frage: "Haben Sie eine Begegnung mit einem Foo Fighter gehabt?" Antwort: "Nein." Frage: "Mit ungewöhnlichen Lichtern?" Antwort: "Ja!"
Ein Licht hatte die Maschine des Zeugen in der Nacht zunächst an der linken Seite begleitet und war nach dem Beidrehen des Flugzeugs scheinbar davongeschoßen. Datum, Zeit und Dauer sowie Richtung wiesen allerdings deutlich auf die Venus hin. Auch die Amerikaner verwendeten aus der Tradition heraus noch den Begriff Foo Fighters während des Jahres 1952 in Korea, obwohl der UFO- bzw flying saucer-Begriff von Blue Book und den damit verbundenen Befehlsausgaben offiziell verwendet wurde. Und selbst im Robertson-Panel-Bericht gab es Hinweise auf FF´s in bezugnahme auf die Personen Alvarez, Robertson und Griggs - auch wenn sich darüber hinaus nicht substantielles ergab. Festhalten möchte ich hier einmal, dass schon der Begriff "flying saucer" nichts weiter als schon eine vorgefasste Erklärung des UFO-Phänomens beinhaltet, weil er in einer beschreibenden Maskerade auftritt.
Tatsächliche betrieb die US-Marine ein Project X-148 betreffs der Wahrnehmung von Lichtern aus Flugzeugen in der Nacht (Hintergrund: die deutschen Nachtjäger benutzen "starke Suchscheinwerfer, um ihre Ziele zu erfassen bzw um die feindlichen Heckschützen zu blenden"), Publikationen fanden damals in kleinen akademischen Publikationen wie den Journal der Hawaiian Academy, der Science Review, statt. Dementsprechend interessierten sich die Marine-Wissenschaftler für alle Lichterscheinungen, aber nicht auf der Suche nach außerirdischen Raumschiffen, sondern betreffs der Bewältigung von pilotenmäßigen Wahrnehmungstäuschungen die zu nächtlichen Abstürzen aufgrund von Desorientierungen z.B. auch durch Bodenlichter, die für Lichter am Himmel gehalten werden können, führen. In diesem Zusammenhang sei darauf verwiesen, dass gerade ab Ende 1944 die Foo´s angeblich massiv auftraten. Hinzu kam, dass die Deutschen die sogenannten "Seifenblasen" aufließen: die nichts weiter als "einfache, mit dünnen Metallspiralen versehene Ballons" waren, "die beim feindlichen Radar Störungen verursachen sollten". "Japan´s last secret weapon - balloons" hieß ein von Reader´s Digest 1963 veröffentlichter Artikel vom ehemaligen Stabschef des US Western Defence Commando, Brigadier-General W.H.Wilburg. Hiernach hatten ab Frühjahr 1944 die japanischen Streitkräfte unzählige unbemannte und elf Meter durchmessende, perlgraue, gasgefüllte Ballons mit anhängenden Sprengbomben über den Pazifik geschickt, die dann mit den Winden in 10.000 bis 12.000 Metern Höhe das amerikanische Festland erreichen sollten, um dort dann ihre Bombenlast fallen zu lassen, natürlich können bei diesen ungelenkten und unkontrollierbaren Flugkörpern einige leicht auch aus der Bahn geworfen und ganz wo anders und zu späterer Zeit als rätselhafte Erscheinungen gedeutet worden sein.
Zwischen 900 bis 1000 dieser Fugo-Ballone hätten schließlich den Nordwesten der Vereinigten Staaten und das westliche Kanada erreicht, spielten aber in der Abwehr kaum eine Rolle und sie richteten keinen bemerkenswerten Schaden an, da sie niemals Städte erreichten und viele von ihnen in der Luft explodierten und die meisten von ihnen über dem Meer verschollen sind. Bis März 1945 starteten die Japaner bis zu 100 dieser Ballone täglich! Im Detail bestanden diese Fugos aus vielen kleinen einzelnen gasgefüllten Ballonen, die sich in einem Netz befanden und mit einer gummierten Reispapierhülle zusammengehalten wurden. Um die Japaner nicht über den Erfolg oder eher Mißerfolg des Einsatzes dieser Geheimwaffe zu unterrichten, verhängte man kurzerhand eine Geheimhaltung um diese Ballons, somit wußten auch die Piloten im Einsatz nicht, was ihnen alles am Himmel begegnen könne. Die Erscheinungs-Palette von Ballonen ist bekanntlich breit und kann zu gespenstischen Phantomen führen. Bis heute sorgen unterschiedliche Ballone für UFO-Sichtungsberichte von Piloten, obwohl heutzutage Ballone eigentlich alltäglich sind - nur damals garantiert nicht! Erstaunlich ist auf jeden Fall, das im April 1945 die Foo Fighters verschwanden während gleichsam die Japaner ihr Fugo-Programm einstellten. Erst 1948 erfuhr Brigadier-General W.H.Wilburg bei einem Besuch in Japan und bei einem Gespräch mit dem japanischen General Kusaba, ehemals Kommandeur der Fugo-Offensive, dass die Japaner insgesamt 9000 dieser Ballone zum Stückpreis von damals über ? 160 aufließen und man berechnet hatte, dass davon wohl 10 % Amerika erreichen würden. Man war sich wegen des Schweigens der US-Medien in dieser Sache aber schließlich unsicher, ob überhaupt ein minimaler Erfolg erzielt worden war. Doch General Kusaba machte weiter, auch wenn man ihm im japanischen Generalstab vorwarf nur die Resourcen seines Landes mit dieser Kampagne zu verschwenden und schließlich keine Erfolge zu erzielen. Schließlich wurde ihm Ende April 1945 regelrecht verboten weiterzumachen. Natürlich werden sie nicht alle Foo Fighter-Berichte erklären können, aber dennoch sicherlich schon eine gewiße Anzahl.
Jan Aldrich meldete am 1.Juli 1997 auf der Project 1947-Liste hinsichtlich des uns interessierenden UFO-thematischen Materials beim Air Force Historical Archives, Maxwell AFB, Al (HQ, AFHRA/RSA, 600 Chennault Circle, Maxwell AFB, AL 36112-6424, USA), in Sachen Foo Fighters, dass die Mikrofilme A 0800 bis A 0826 die Historie der Operationen und Geheimdienst-berichte von Night Fighter Squadrons (NFS) zwischen 1943 und 1945 enthalten. Der Mikrofilm A 0827 enthält darüber hinaus die Einsatzberichte der 549th NFS mit verschiedenen FF-Darstellungen und Observationen von "Ball of Fire". Auf dem Mikrofilm A 0915 (1712) findet man die Berichte von 1943 bis 1945 der 110th Recon Squadron. Hier meldet Major Joe Thompson von der 109th Recon Sq eine Tageslicht-Sichtung von einem FF in Deutschland, irgendwann im Zeitrahmen November/Dezember 1944. Verblüffend ist jedoch das Mikrofilmmaterial, welches die Aktivitäten der "US Air Force Strategic Force" in Europa und seine Geheimdienst-Meetings ausführt. Hier wurden FFs erst gar nicht erwähnt, sie spielten keine Rolle. Auch in den Telegrammen jenes Kommandos nach Washington während des Kriegs und danach enthielten keine FF-Verweise bzw -Erwähnungen. In den Intelligence Summaries des selben Kommandos sind ebenfalls keinerlei Foo Fighters erwähnt.
Aldrich prüfte auch die Unterlagen des Strategic Air Command-HQ (SAC) auf der Andrews AFB nahe Washington, DC. von März-Dezember 1946 und vollständig für 1947 sowie 1948 betreffs UFOs: "Doch ich fand nichts, obwohl dort selbst Unterlagen der ´Very Heavy Bomb Groups´ vorhanden sind. Selbst Baseball-Spiele der gegeneinander spielenden Verbände wurden hier vermerkt."
Am 16.Juli 1998 war Aldrich bei seinen Nachforschungen weitergekommen und meldete, die sogenannten Southeast Command´s Weekly Intelligence Summaries durchgearbeitet zu haben, in denen ein paar Foo-Meldungen aufzufinden waren und in einer Kategorie namens "Unusual Objects and Missile Sighted During Operations" abgelegt wurden. Hier einige Beispiele:
26.11.1943: Bremen, "Flammenringe von knapp 1 Meter Durchmesser, grün, korkenzieherartig beim Flug dahinbewegend." 30.10.1944, 01:45 h: München, eine B-17 der 419th Bomb Squadron war auf einer "Lone Wolf"-Mission unterwegs. Ein hellblauer Feuerball begleitete die Maschine für eine Weile. 22.11.1944, 19:00 - 22:00: Koblenz, die 422d Night Fighter Squadron (NFS) beririchtete 4-6 "Jets", drei davon in einer Reihe dahinbewegend. 27./28.11.1944, zwischen 23:30 und 03:30 h: Im gebiet Köln-Bonn sahen Maschinen der 422d NFS 3 "Jets" auf Streife. Aldrich´s Überprüfung der 4th Air Force Weekly Intelligence Summaries dagegen erbrachte keinerlei Foo-Berichte. Bei all seinen Bemühungen fand er aber nie irgendwelche Referenzen über eine konkrete USAF-Studie in dieser Sache, man nahm die Berichte auf und wartete ab, wie sich die Sache weiter entwickeln würde. Einzig und allein 1953 gab es einen kurzen Hinweis in dem USAF Intelligence Decimal Correspondence File, wonach man manchen der Foo Fighter "auf leuchtende Objekte an Ballons" zurückführte - leider ohne dies weiter auszuführen. Nebenbei merkte Aldrich an, dass die historischen Akten der deutschen Luftwaffe inzwischen vom amerikanischen National Archives nach Deutschland zurückgingen.
Kaum beachtet ist der Umstand, dass der Zweite Weltkrieg noch weitere sagenhafte Erscheinungen mit sich brachte - nämlich seltsame Wesen, denen man den Namen "Gremlins" gab. Die ersten Berichte (welche von Forteanern gesammelt wurden) über Gremlins stammten von Piloten, die bei Feindflügen bemerkten, dass in ihren Flugzeugen koboldartige Gestalten lauerten, denen sie den Spitznamen Gremlin gaben. Sie schienen eher freundlich als feindlich gesinnt, da sie den Besatzungen nur gelegentlich harmlose Streiche spielten. Der Geisterjäger Alasdair Alpin MacGregor berichtete: "Angehörige der Royal Air Force, die an der Schlacht um England teilnahmen, haben mir von ihnen erzählt. Und obwohl das Oxford English Dictionary das Wort nicht kennt, erzählt ein Professor in Oxford seinem Freund, dem berühmten A.L.Rowse, dass die Gremlins ´mein ganzes Leben lang bei mir gewesen sind´". Ender der 70er Jahre tauchten dann Berichte über Gremlins auf, die in Fabriken ihre Scherze trieben. Manche vermuteten daraufhin, dass sie Wesen sein könnten, die irgendwie durch das Wirken der Maschinen geformt werden... Bald darauf wurden die Gremlins auch durch einschlägige Hollywood-Filme bekannt, die allerlei bitterbösen Schabernack treiben. Bemerkenswert ist der sich hier ausbildende Umstand, wonach offensichtlich geheimnisvolle Himmelserscheinungen, denen man nicht habhaft werden kann, auch die Wahrnehmung von mindestens genauso mysteriösen Wesen hervorbringt.
Schlußendlich hatte der Vorläufer der CIA, das Office of Strategic Services (OSS), unter General William J.Donovan sich dem Phantom der Lüfte angenommen, weil der General ein persönliches Interesse daran zeigte und es studierte. Donovan und sein Stab folgerten schließlich, dass die Foo Fighters zwar "ein ungewöhnliches, dennoch harmloses Phänomen" sind. Auch beim britischen Verteidigungsministerium kam man schließlich zu einer ähnlichen Einschätzung, da die Foo Fighters keine oder nur sehr geringe Aggressionen zeigten und dementsprechen "no defence significance" haben.
Unter dem Betreff "Interesting WWII Incident" meldete sich Aldrich am 4.Mai 2003 auf der Project 1947-Emailliste und stellte nachfolgenden Vorfall vom Morgen des 7.Februar 1945 vor, welcher von einem Mitglied der Combat Air Patrol an Bord des Flugzeugträgers USS Wasp gemeldet wurde. Damals war an Bord des Trägers Alarm geschlagen worden, weil man in etwa 7000 Metern Höhe über der Begleitflotte einige "Bogies" (= feindliche Flugzeuge im damaligen Jargon) ausmachte. Man rief die Piloten der Abfangjäger in den Operations-Raum zusammen und erklärte die Lage, eine Stunde nach der ersten Radar-Ortung gab der Flight Director Startfreigabe auf ein deutliches Ziel 15 Meilen westlich der Flotte nach Radarangaben. Mit voller Maschinenleistung stiegen die Abfangjäger auf und steuerten das bestimmte Ziel an. Doch dort war überhaupt nichts zu sehen! Sie kreisten wieder und wieder und erkannten nur, dass da irgendetwas glitzerndes zum Meer hinab fiel. Man nannte soetwas "Window"-Material, metallisches Störmaterial (Lametta) welches von Flugzeugen abgestoßen wurde, um mit Vorbedacht falsche Signale auf Radar zu erzeugen, die stark an Flugzeuge erinnerten. Tatsächlich stellte sich später heraus, dass es sich hierbei um eine geheim angesetzte Übung handelte, um die Verteidigungsbereitschaft der Flotte zu testen. Die Geschichte wurde schließlich als "Wild Goose Chase" ins Logbuch aufgenommen. Komisch war dabei nur, dass zwar weitere Lametta-Abwürfe stattfanden, es Abfangjägereinsätze gab, aber man in diesem Fall niemals die auslösenden Flugzeuge festmachen konnte, welche scheinbar die Flotte umkreisten und ihre Spielchen trieben.
Die britische UFO-Forscherin Jenny Randles hatte für ihr Buch ?Something in the Air? (1998) ein Gerücht nachgeprüft, wonach der englische Komödiant Michael Bentine als ehemaliger Nachrichtendienst-Offizier der freien polnischen Streitkäfte in Kriegszeiten mit Foo´s zu tun bekam. Tatsächlich konnte sie Bentine interviewen und dieser gestand zu, das er tatsächlich Ende 1944 das "debriefing" einer Fliegermannschaft vornahm, welches seltsame Lichter bei einem Angriff auf Pennemünde gesehen hatte, welches damals bei den Amerikanern von großem Interesss war - klar als V-Raketen-Stützpunkt der Nazis. Bentine hatte wegen dieses Falles auch US-Geheimdienst-Kontakte, aber was sich dabei herausstellte ist der Umstand, dass die berichteten Lichter niemals einen Schaden bei alliiierten Flugzeugen hervorriefen und keine Gefahr darstellten. Niemals schoß ein Foo einen amerikanischen oder britischen Bomber ab, was natürlich keineswegs der Sinn einer angeblichen neuen Geheimwaffe sein kann. Dies war auch der Grund, weshalb man diese Berichte zwar da und dort registrierte, aber ansonsten nicht so wirklich ernst nahm.
Auch der amerikanische Journalist Warren Smith forschte in unserer Sache nach und stellte fest, dass das Office of Strategic Services (OSS, Vorläufer der CIA), ansetzte um Foo Fighter-Sichtungen zu untersuchen. Man versuchte über Agenten in Frankreich, Deutschland und Italien mehr dazu herauszufinden, doch dies führte zu überhaupt nichts. Deswegen schloß man dort schließlich die Akte mit einem Satz ab: "Die berichteten Phänomene sind zwar ungewöhnlich, aber scheinbar harmlos, weswegen das Phänomen keinerlei weiteren Aktionen bedarf, um ihm nachzugehen." (?UFO Trek?, 1977) Man konnte keinerlei konkrete Beweise finden, dass diese Erscheinungen wirklich "feindliche Waffen" sind und ab sofort stufte man jene Meldungen in die "Crackpot-Kategorie" ein.
Im Sommer 2000 gab das britische Verteidigungs-Ministerium eine Akte an Colonel Kingman Douglas, Wing Commander Smith von der Air Intelligence 3 und Wing Commander Heath beim AI 2 im Air Ministry über das Public Record Office frei, die den immer gerne genannten "Schweinfurt-Angriff" nebst Foo Fighter-Begegnung detaillierte, zu welchem über die Jahre hinweg zig Gerüchte umherschwirrten und der soetwas wie ein "Klassiker" bei den Foo´s darstellt. Es handelt sich um einen Geheimdienstbericht zu einer Angriffsmission vom 16.Oktober 1943 auf Schweinfurt. Hierbei wurden die anfliegenden Bomber von schwerem Abwehrfeuer empfangen. Eine Maschine der 306.Bombergruppe machte dabei eine seltsame Observation, den einen Bomber (AC 026) der parallel-fliegenden 348.Bombergruppe betraf (von dem aber KEIN Vorfallsbericht vorliegt): jener Bomber tauchte plötzlich in eine Traube von Scheiben nahe Schweinfurt ein, die genauso plötzlich vor ihm erschienen war um nicht mehr ausweichen zu können. Man sah, dass diese Scheiben silberfarben waren und sehr klein - groß wie Schallplatten. Insgesamt sank diese Scheiben-Traube gemeinsam langsam zu Boden hinab, aber man sah weit und breit über den angreifenden britischen Bombern kein Flugzeug, von welchem diese Objekte etwaig abgeworfen sein konnten. AC 026 war nicht imstande, dieser Formation auszuweichen und der rechte Flügel tauchte deutlich in die herabsinkende Traube von Scheiben ein und scheinbar kollidierten auch Objekte damit! Aber das hatte keinerlei Einfluss auf den Flieger oder seine Motoren. Es gab keine Explosion oder sonstiges. Es fielen dann einfach nur schwarze Trümmer fort, wenn eine dieser Scheiben an der Metallhaut des Flieger zerplatzte. Dem Bericht nach sollen zwei weitere Bomber am Rande mit dieser Scheiben-Traube in Berührung gekommen sein, ohne dass diese irgendetwas davon mitbekamen. Das Rätsel hierbei bestand hauptsächlich darin, nicht erkennen zu können, woher diese herabsinkenden "Schallplatten" kamen. Jenseits dessen ist wirklich interessant zu vermerken, dass die bald darauf in Amerika ab 1947 gesehenen "flying discs" entgegen allen ´public images´ ebenfalls im Kern als schallplattenartig beschrieben wurden - und nicht als die dickbauchigen Untertassen mit Halbkugel-Blase obenauf, was das öffentliche Vorstellungsbild von einer ?Fliegenden Untertasse? ausmacht. Kurzum: Das Bild von den Foo´s ist recht komplex und die Materie kompliziert. Da spielen offenkundig mehrere unterschiedliche Erscheinungen hinein, die von sich völlig unabhängig sind aber das Gesamtbild der Foo´s verzeichnen. Und genau dies haben diese Kriegs-UFOs auch mit den Nach-Kriegs-UFOs gemeinsam! Ein großes, aus sich selbst herauskommendes Durcheinander, weil die Menschen offenbar nicht imstande sind alles für sich, Facette für Facette, einzeln zu betrachten und alles in den großen Eintopf-Topf werfen wollen. Da kann freilich nichts Gescheites bei rumkommen und sorgt nur für weiterführende Irritation und Verwirrung. Externe Linkshttp://cenap.alien.de/flfuenfundzwanzig.pdf |
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