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26.03.2007 |
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Phantome des Himmels - in der VergangenheitErscheinungen über Freiburg/Dresden am 10.12.1663 und bei Hamburg am 11.4.1670
Auch die Illustration einer "meteorologischen Himmelserscheinung" bei Hamburg am 11.4.1670 (Germanisches Nationalmuseum, Graphische Sammlung, Inv.Nr.HB 8291, Kapsel 1205) in Gestalt eines Kupferstichs beinhaltet weitaus mehr als nur eine "meteorologische Himmelserscheinung", wovon die beiden Kanonenkugeln, das Kreuz und die aufeinanderprallenden Heere zeugen. Auch hier zeigt sich, wie vorsichtig man mit Interpretationen des Gezeigten - des durch den Künstler bewusst Dargestellten - umgehen muss. Niemand wird wirklich annehmen, dass da Soldaten-Heere in den Wolken miteinander wirklich kämpften. Sondern die damit verbundene Kriegsfurcht wurde nur in den Himmel projiziert - um die Ferne zu verdeutlichen. Ein Symbol für aufziehende Kriegsgefahr bedeutet dies, umgesetzt nach den üblichen Vorstellungen und technischen Möglichkeiten der damaligen Ära.
Die Beobachtung mysteriöser Himmelserscheinungen beschränkt sich durchaus nicht auf unser Jahrhundert. Im Gegenteil, das Phänomen scheint so alt wie die Menschheit selbst zu sein... Wer sich für diesen Themenkreis interessiert, mag sich die Online-CENAP REPORTs Nr.284 und 295 nochmals zu Rate ziehen, wo wir den "Erschröcklichen Wunderzeichen" nachgingen und die freineuzeitlichen Wunderzeichenberichte aus der Sicht der Wissenschaft Dank der Arbeit von Frau Michaela Schwegler aufarbeiten konnten. Zweifelsfrei weitere "Lies-mich-Dateien!" für Sie unter http://www.cenap.de/onlinecr.htm Externe Linkshttp://www.cenap.de/onlinecr.htm |
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