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26.02.2007


    
Die geheime Historie der UFOs - aufgedeckt

Neuer NF erschienen - Beginn der großen Hintergrund-Berichterstattung zum Thema 60 Jahre Mythos Fliegende Untertassen und UFOs

Unter http://www.alien.de/cenap/fltwentyf... ist ab sofort der neue CENAP-Newsflash für Februar 2007 als pdf-Datei downloadbar. Sein Generalthema:

Die geheime Historie der UFOs - aufgedeckt

Auszug:

Am Anfang waren neun strahlend helle Objekte, und Kenneth Arnold betrachtete sie, und er sah, dass ihre Geschwindigkeit gewaltig war, und er war bestürzt, denn er wusste nicht, was sie waren und wie er sie nennen sollte. Darauf sprach er aus, was er sah, und in der unerschöpflichen Dunkelheit widerhallen zwei Worte: ?Fliegende Untertasse?. In diesem Augenblick war die Welt geboren, genauso wie ein Gründungsmythos, ein Schöpfungsbericht - ein logisches Vakuum, das die menschliche Vorstellungskraft ganz einfach mit ihren Fantasien ausfüllt. Ein Prototyp für eine neue Welt von Ereignissen und Bildern mit einem grundlegenden Element. Akzeptiert als das Auftauchen der ?Fliegenden Untertassen?, selbstredend von anderen Welten, weil lange Zeit eine angebliche Unlösbarkeit im Raume stand und die anhaltenden Manifestationen die Debatte auf einem ganz bestimmten eindimensionalen Level nährten. Arnold´s Story lieferte einen bestimmten Ursprungsmythos für einen bestimmten Stamm von Meldungen der Folgezeit. Unsere Story beginnt also mit dem Privatflieger Arnold. Damit bescherte er die Welt, indem sein Sichtungswunder über alle Medien weltweit bekannt wurde. Aber wie immer, dies muss nicht unbedingt gleichbedeutend mit Authentizität in der "wirklichen Welt" stehen, nur weil man für den Moment "überrascht" nicht zu Potte kommt. Die menschliche Geschichte ist voller "Visionen" (im weiteren Sinne), die ein buntes, größeres Geflecht von Geheimnissen, Wunderdingen und Wundern beinhalten. Doch müssen sie deswegen mit der Wirklichkeit einer physikalischen Welt übereinstimmen? Mit einer (subjektiven) psychischen Wahrnehmungsebene wohl, aber sonst...? Trotzdem, das Thema offenbarte alsbald schon eine fruchtbare Tiefe, und man schrieb ihm daher eine größere Bedeutung zu. Zum einen aus der puren Ohnmacht heraus und zum anderen noch nicht genug Informationen zu haben - oder ihnen gegenüber einfach blind zu sein. Aber eine momentane Irritation kann, wenn das Publikum wegen entsprechender Schlagzeilen, zu einem langwährenden Mythos werden, den die Öffentlichkeit schier liebt und verehrt. Dann natürlich ist jegliche Aufklärung verloren in einer ´Twilight-Zone´. Und wenn Enthusiasten sowie Gläubige dann dauerhaft die Öffentlichkeit impfen kann ein Mythos fast schon ´Ewigkeiten´ überdauern. Die UFOlogie wurde so zu einer ´fantastischen Wissenschaft´. Wie alles begann, darum geht es hier.

"Will man die Gegenwart des UFO-Phänomens verstehen, muss man seine Vergangenheit und Historie kennenlernen", sagte ich schon vor langer Zeit um anzudeuten, dass es zwischen Drachen und Dämonen soetwas wie eine übernatürliche Geschichte der UFOs gibt - und man dies wissen sollte, um Mythen von der Wirklichkeit scheiden zu können (was schon einmal aufzeigen soll, dass Mythos und Wirklichkeit zwei verschiedene Dinge sind - auch wenn die Menschen es geradezu lieben mythologischen Inhalten wie z.B. der Bundeslade nachzujagen, was offenbar soetwas wie ein dunkles Erbe aus fernen Zeiten an uns übermittelt ist). Wie heutzutage UFOs, nahmen Drachen, damals in fernen Zeiten (die wir uns nicht mehr vergegenwärtigen können), eine seltsame Zwischenstellung zwischen der stumpfsinnigen Realität und der anderen Welt für die Menschen der Epoche ein - und sorgten für vitale Begeisterung in den jeweiligen Kulturen, die sie selbst ´bereicherten´. Sie wurden zu einem Mythos der Schöpfung. Genauso wie der Unterhaltungsschriftsteller Frank Scully 1950 mit seinem Buch ?Behind the Flying Saucers? ein viel später noch wirksames Zentral-Motiv der UFOlogie freisetzte - Abstürze von Fliegenden Untertassen. Unbestreitlbar ist: Echte Drachen blieben unfassbar und magisch, vielleicht irgendwie und ganz fern möglich im Mittelalter bis sogar hinein ins frühe 20.Jahrhundert, aber sicherlich unwahrscheinlich wie ein fliegender Elefant in unseren Tagen - oder die sagenhaften Untertassen. Nachgewiesen und belegt sind sie, die Drachen, trotz allerlei öffentlichem Aufruhr sowie unzähligen Wahrnehmungsberichten in vielen voneinander unabhängigen Kulturkreisen dennoch nicht (1) - genauso wenig wie z.B. die im Mittelalter überall gesehenen merkwürdigen Himmelserscheinungen, die man "Luftwesen" nannte und u.a.nichts weiter waren als die auf ihren Besen durch die Luft fliegenden Hexen (2). Dies ist genau das selbe Schicksal wie es in diesen Tagen die "außerirdischen UFOs" haben (3). "UFOs" sind somit kein alleiniges Phänomen unserer Zeit - und aus dem neutralen Begriff U.F.O. wurd einzwiwschen viel viel mehr gemacht, er hat eine gewaltige "Begriffserweiterung" (ist dies überhaupt und wirklich der richtige Begriff hierfür?) erfahren. Legenden aber halten sich ewig. Trotz aller Beteuerungen der ´Wächter der Mythen´, die gleichsam auch Schatzsucher sind. Dass die Götter die unendlichen Weiten des Kosmos beherrschen und bewohnen, haben die Menschen schon sehr früh vermutet. Dies zeigen die Überlieferungen und Mythologien der Völker. Und die haben bei uns schon seit jeher viel Fantasie erzeugt. Trotzdem hielt man in der jeweiligen Zeitepoche bestimmte Gottheiten für gegenwärtig, und zwar gegenwärtig im wie als Ereignis. Ist die Vorstellung von Fliegenden Untertassen, die Wesen von den Sternen zur Erde bringen, nur das moderne Äquivalent des alten Glaubens an Drachen und Elfen - sowie "Götter"? Ich denke, eindeutig gesagt: Ja. Damit direkt verbunden sind Irrewege der Geschichte, welche falsche Perspektiven voller Schwindel, Betrug, Kampf, Verbergen, Handeln, Beschuldigen, Verschwörungen, Streben, Sehnsucht und so weiter eröffnen. Die Gottheiten der Antike, die im UFO-Epos stillschweigend in den "Kaisers neuen Kleidern" am Werke sind, versuchen uns von den ´wirklichen Fragen und Gegebenheiten´ wegzuführen. Auch über die Vergangenheit der UFOlogie, über die so viel durcheinander geraden ist, weil sie kaum noch jemand interesiert. Und weswegen die öffentliche Meinung auch in eine mächtige Sackgasse geriet. Auf der einen Seite standen Behauptungen von unwahrscheinlichen Begebenheiten am Firmament und auf der anderen Seite "Wegerklärungen" der unwahrscheinlichen Art wie z.B. "Leuchtkäfern" etc die einfach genauso unsinnig waren wie die vorausgehenden Darstellungen. Daraus ergab sich ein bis Heute vorherrschendes Ergebnis - ein Vakuum, in dem sich Magie - und eines an Boshaftigkeit - höchst wunderbar entfalten konnte. Wer soll will kann dies als das "unwahrscheinliche Zusammentreffen verschiedener idealer Faktoren" sehen um den UFO-Mythos zu fördern. Von Leuten, die nichts darüber wissen wollen, kommt die Stimme eines "alles echte UFOs"-Verhalten auf. Auch wenn sie auf dem Hinterdeck kellnern und sich als "Zahlmeister" (aus eigenem Interesse) verstehen.

(1) = Ulrich Magin hat sich sozio-kulturell in dem Taschenbuch ?Trolle, Yetis, Tatzelwürmer? 1993 dem in Deutschland bekannten Tatzelwurm-Drachen und seiner Sage angenommen und interessante Ausführungen/Überlegungen eingebracht: "Früher bevölkerte man Berge, Wälder, Höhlen, Wildnisse mit Ungeheuern, die die Grenze zwischen Zivilisation und Wildnis hüteten. In den Alpen hielt sich diese Vorstellung noch länger als im übrigen Mitteleuropa: Einerseits verschlossen sich die steilen Gipfel erfolgreicher als andere Gegenden der Erforschung, andererseits fanden die Alpenbewohner häufig große Knochen in den Höhlen. Die Fossilien von Höhlenbären schufen und nährten den Mythos vom mächtigen Wetterdrachen, der Sturzbäche und Wetterumschwünge verursacht. Das Zusammentreffen bestimmter Faktoren schuf die Voraussetzung zur Entstehung der modernen Tatzelwurmsaga. Traf jemand im 19. und frühen 20.Jahrhundert auf ein Tier, das er -weil die Sichtung nur von kurzer Dauer oder das Tier durch Laub und Bäume teilweise verdeckt oder durch Krankheit entstellt war- nicht identifizieren konnte, deutete er es als Tatzelwurm. In die tatsächlichen Beobachtungen mischte sich mythologisches Material, die eigene Beobachtung wurde dem mythologischen Muster angepasst, das Erlebte mit der bekannten Sage assimiliert." Die Überblendungen, Analogien und Parallelen zum UFO-Phänomen sind für den sachkundigen Forscher eindeutig und direkt übertragbar, sobald man auch den Drachen-Mythos ein wichtiges Element (= das Menschliche) hinzufügt - Drachen und ihre heroischen Drachentöter wie der Heilige Georg und der Nibelungenheld Siegfried gehören dazu. Seit Jahrtausenden gab es die Vorstellung, dass die beiden nebeneinander her existieren. Zurück geblieben sind die indonesischen Komodowarane, eine urzeitliche Echsengattung die es auch heutzutage noch gibt. Aber die haben sicherlich nichts mit unseren Imaginationen über die "Drachen" zu tun, was nicht bedeuten muss, dass diese nichts mit dem Drachen-Mythos zu tun haben.

(2) = Doch dies wäre unvollständig und basierend auf einer Simplifizierung. Damals sah man in der Luft auch die Marsgeister, bräunlich-rote, hässliche Gestalten mit Hörnern und Greifklauen, in ständiger Bewegung. Sie brüllten wie Stiere, donnerten und blitzen, verwandelten sich auch in Böcke, Hirsche, rote Tücher, in Weiber mit großen Schilden oder in Gewappnete auf Wölfen. Welch ein Spektrum! Genauso wie bei den als UFOs missverstandenen IFOs heutzutage. Ist dies nicht bemerkenswert? Überhaupt waren im Mittelalter magisch-religiöse Wahrvorstellungen, Visionen und Halluzinationen nichts Ungewöhnliches. Es gibt für gewisse Zeitepochen in der europäischen Geschichte ganz typische Halluzinationen bzw Projektionen und Visionen, die bei religiösen Ekstasen und Massenpsychosen auftraten. Der geistige Nährboden war aber auch besonders fruchtbar im Hervorbringen paranormaler Phänomene und abergläubischer Vorstellungen. Erscheinungen von Sylven, Elfen, Nixen, Zwergen, Feen, Teufel etc wurden nicht nur im Rausch, im Delirium oder von Schizos halluziniert, sondern konnten wegen der ´kulturellen Vorgabe´ auch durch magische Evokationen von hellseherisch begabten Magiern und Medien bis zur ´allen´ sichtbaren Form verdichtet werden oder sie tauchten als Archetypen in Träumen und seelischen Ausnahmezuständen auf. Aber genau die eröffnen aufregende mythische Horizonte und neue Bereiche der Vorstellungskraft mit symbolischem Wert. Unabhängig davon, ob irgendeines dieser Bildnisse tatsächlich existierte oder nur ein bildhaftes Symbol für einen Mythos darstellt, der durch die Beteiligten einen folgerichtigen Mythos oder Handlungsablauf bekam. Die vorgegebenen mythischen Muster und die Bemühungen der Gesellschaft darum herum lassen wiederum einen eigenen Mythos entstehen: ein episches Theater einzelner Menschenvorstellungen, die danach trachten, epische Ereignissen und Erfahrungen Bedeutung zu verleihen, in denen "die angebliche Gewißheit der Tatsachen und das Illusorische der Fiktion ihre Kleider tauschen". In der dadurch entstehenden fruchtbaren Leere kommen am toten Punkt außergewöhnliche Möglichkeiten für die Debatte ins Spiel - über das Wesen von Geist und Materie, Geist und Seele, Himmel und Erde, das Schicksal des Kosmos etc. Hierdurch wird alles Metaphysisch - und damit gibt es eine auffällige Parallele zwischen dem UFO-Phänomen und Beschreibungen von menschlichen Begegnungen mit Geistwesen in der Vergangenheit. Damit verbunden sind freilich heikle Fragen. Weil wir uns fragen sollten, welche früheren, archaischen und neuzeitlichere Ereignisse oder bereits existierende Bilder/Mythen die moderne UFO-Mythe ob ihrer auffallenden Parallelen legendär beeinflusst sind, seit Menschengedenken geformt sind. Die Welt der UFOs und sonstiger ´paranormaler´ Phänomene ist ein verkleinertes Abbild dieser menschlichen Eigenart und spiegelt nichts anderes, als den modernen Menschen und seine Beziehung zu einer Welt, die er sich geschaffen hat, die ihn aber auch zwingt, sich an diese selbst geschaffenen Regeln zu halten. Das heißt, ein Mythos kann die Vorstellungskraft und die Handlungen einer bestimmten Gemeinschaft wirkungsvoll durchdringen, den konzeptionellen Rahmen für sie bieten (gerade auch wenn er öffentlich durch einflussreiche Kolumnen gefördert wird). Natürlich, ein Mythos kann ein reizvolles Modell für die (Nach-)Forschung darstellen. Doch das heißt noch lange nicht, dass ein Mythos zwingend eine zuverlässige Orientierungshilfe für historische Ereignisse in Raum und Zeit darstellt, wenn moderne UFO-Berichte eine Fortsetzung von Berichten über menschliche Begegnungen mit ausserordentlichen Wesen darstellen, wie sie während der gesamten Geschichte der Menschheit immer wieder vorgekommen sind und technologisch-geprägt als z.B. "Spacemen in the Middle Ages" ausgegeben wurden und den Glauben an Wesen ausmachten, die unsere Erde beobachten, aber dieser Gedanke beherrschte das menschliche Bewusstsein während des ganzen Mittelalters. Ist also, wenn man so will, "uralt" im "gesamtufologischen Sinne". Sonach kann es eigentlich keine heftige Kontroverse darüber geben, ob das UFO-Phänomen Ende der vierziger Jahre des 20.Jahrhunderts begonnen hat oder bereits in einer Zeit, die nur in den Tiefen der Weltseele irgendwie überliefert ist. Für einige Neo-UFOlogen sind im Grunde die alten Inhalte von Folklore-Geschichten grundsätzlich die selben Darlegungen um Erfahrungen wie bei den exotischen Alien-UFO-Begegnungen. Für sie gibt es keine klaren Grenzen zwischen dem Damals und dem Heute. Dies ist zwar so nicht direkt überschaubar, aber keineswegs bedeutungslos betreffs Tiefe und Resonanz. Die heutigen UFOs sind somit ein Teil der grundlegenden Mythologie der menschlichen Erfahrung, genauso wie die Religion. Über ihren Realitätsgehalt und ihrer Bedeutung entscheiden die gläubigen Menschen - und nicht die physikalische Wirklichkeit. Man muss nur die Scheuklappen abnehmen, um dies zu erkennen. So gibt es in der Folklore ohne jeglichen Bezug zu Himmelsphänomenen etc genug Bezugnahmen auf den Bereich des Rätselhaften, in dem die Umgebung ihr normales Aussehen verliert, Maschinen nicht mehr gehorchen, die Willenskraft eingeschränkt ist und das Gedächtnis im Stich gelassen wird. Geradezu klassische "UFO-Effekte", auch wenn sie nicht gerade UFO-Alltag sind, aber für die Fans zählen. Man kann also volksmärchenhafte Parallelen verschieden betrachten, aber sie gehören wohl in die selbe Wahrnehmungskategorie. Bei der Unterscheidung von Gleichheit und Verschiedenheit kommt es nicht darauf an, wie ein Gegenstand objektiv betrachtet oder in Wirklichkeit beschaffen ist, sondern nur darauf, ob er den erwarteten Dienst leistet und darum passt oder nicht. Und es ist der oder die Beobachtende, die bestimmen, was passt, das heißt, was betrachtet wird und in Bezug auf was Gleichheit verlangt wird. Think twice.

(3) = Bemerkenswerter Weise wurden von unseren Ahnen bereits Kometen (3.1.) und Sternschnuppen allgemein als "Luftgesichte" betrachtet und im einzelnen "feurige Spieße", "fliegende Balken", "Wunder-", "Haar-", "Bart-", "Kraus-", "Strauß-" und "Strobelsterne"; "Kriegs-", "Kreuz-" und "Feuer-Ruten", "feuriger Drache", "Wildfeuer", "Säule", "Baum", "Pfahl", Schlange", "feuriger Besen", "Schwert" oder einfach "Schweifstern" genannt. Uns fiele das nicht ein, aber damals war dies die Begrifflichkeit der Welt für solche Erscheinungen. Damit wird auch überaus deutlich, wie vorsichtig man mit den Worten unserer Alten sein muss! Was sie beschrieben und wie sie es verstanden, hat nichts mit dem zu tun, wie wir uns heute unterhalten und verständigen bzw unserer Wortwahl um die Welt auszudrücken. Was wir brauchen sind keine "Erinnerungen an die Zukunft", die eh nur fiktionäre aktuelle Volksmärchen sind, sondern realistische Begegnungen und Analysen mit der Vergangenheit des UFO-Phänomens, seiner verborgenen Historie. Die eigentlich so "verborgen" gar nicht ist, sondern nur falsch dargestellt wird. Und zwar von daran interessierten Kreisen, die den Mythos nur fördern wollen, um daraus selbst Gewinn in der einen wie anderen Art zu erzielen. Kurzum: Es gibt genug Antworten für alle, die eine Frage zur wahren Natur des UFO-Erlebnisses haben - oder anders gesagt: In der abschließenden Analyse ist jede Entdeckung eine Erfindung. "Wirklichkeit" ist das, was wir als das bezeichnen. Eine Verwirrung in der Symbolik dieser Gegebenheiten lässt sich leider funktional nicht vermeiden.

(3.1.) = Kometen aus dem Weltraum waren einst furchteinflössende, geheimnisvolle Himmelserscheinungen - mittlerweile sehen Wissenschaftler sie mit anderen, realistischen Augen.

"Dieses Buch wendet sich an eine breite Schicht von Lesern, die sich im Zeitalter der bemannten Raumfahrt ernsthaft mit der Frage außerirdischen Lebens auseinandersetzen und auch die Möglichkeit von Kontakten zu Besuchern aus dem All in ihre Überlegungen mit einbeziehen. Besonderen Auftrieb haben diese Gedanken durch zahlreiche Pressemeldungen über unbekannte Flugobjekte erfahren, die seit Jahren in aller Welt gesichtet werden." Somit beginnt das Vorwort zu dem 1973 im Hermann Bauer-Verlag erschienen Bestseller ?Besucher aus dem All: Das Geheimnis der unbekannten Flugobjekte? von Adolf Schneider (ehemaliger MUFON-CES-Mitbegründer, der sich aber später von der Truppe trennte), eines der ersten UFO-Bücher die ich damals zur Hand bekam und welches mich absolut fesselte. Es passte einfach in die Zeit, weil neben Science Fiction-Autoren auch in wachsendem Maße ernsthafte Wissenschaftler sich mit der Frage "unserer Zeit" beschäftigten - nämlich nach der Suche nach außerirdischen Intelligenzen in der grenzenlosen Weite des Kosmos. Für mich war dies soetwas wie eine "Offenbarung", da in jener Zeit viele Menschen die Frage beschäftigte, ob wir jetzt oder vielleicht in naher Zukunft mit Besuchern aus dem All rechnen können. In diesen Tagen stand die Ampel dabei auf "Grün", wenn man auch weiß, dass die große amerikanische Herbst-Welle von 1973 der ganzen Affäre gewaltigen Schub gab. Ich habe dies mit pochendem Herzen und brennenden Augen direkt erlebt - schließlich stieg ich damals aktiv ins Thema ein und erwartete jederzeit die "harten Daten", die ob dieses Vorspiels angedacht nur scheinbar um der Ecke lagen und Jules Verne "Morgen" schon Wirklichkeit werden lassen sollten - quasi als "Lehrmeinung". Ja, so war damals die Erwartungshaltung. Ähnliche "Schlüsselmomente" dürften viele UFO-Überzeugte vorher sowie nachher erfahren haben, um ins Thema einzusteigen. Ich kenne dies also bestens aus eigener Anschauung und bin so zusagen direkt "am Wasser gebaut", rede also nicht von der Theorie fernab daher um Pseudo-Gescheid daherzukommen. Und als ich einstieg, nahm ich als Befürworter selbst vernünftige Kritiken einfach nicht zur Kenntnis, sodass dadurch blindem Glauben und Sektierertum Vorschub geleistet wurde. Heute weiss ich, das Ignoranz und Aberglaube eine üble Mischung sind und dies zu schweren Wahrnehmungsverlusten führt. Zum Glück erkannte ich dies bald und stieg aus. Andere sind ein ganzes Leben lang aus diesem "Teufelskreis" nicht herrauszuholen, weil sie es schlichtweg auch wollen und glücklich mit dieser (grauen) Nebelwelt sind und dort ihre Freunde finden (was aus sozialem Sichtwinkel ein ganz wichtiger Faktor ist).

"Wo kommen wir her?" Und: "Wo gehen wir hin?" Angesichts der Endlichkeit des menschlichen Seins und der Unendlichkeit des Universums beschleicht den einen oder anderen schon ein mulmiges Gefühl. Mancher wendet sich hilfesuchend dem Magischen oder dem Göttlichen zu, mancher dem Teuflischen. Die Ungewissheit der Zukunft soll aber wo auch immer eliminiert werden. So werden mythologische Figuren erzeugt, an die man glauben kann - festhalten kann. Mythologische Figuren haben religiösen Charakter als heilige Motive. Und um die wurde schon immer viel Tamtam gemacht. In allen Kulturen, bei denen das Wissen um die Vergangenheit bruchstückhaft vorhanden ist, verklärte mythologische, religiöse Verbrämung die Geschichte - gepaart ist dies auch mit dem weit bis ins Mittelalter hinreichende gesellschaftliche Analphabetismus weswegen man keineswegs bis dahin vom Ansatz einer "Informationsgesellschaft" sprechen konnte. Doch im Mittelpunkt jenseits der Mythologien standen immer die ´Priester´ (austauschbar mit Visionären) als Chefs des jeweils neuen Glaubens (und denen gehts immer am Besten von allen - eben weil sie von den ´Gaben´ ihrer Gläubigen leben), sie brachten Rituale und Zeremonien mit immer neuen Ausformungen (Design und Stil) auf und führten sie für das Volk ein und alle machten begeistert mit, wenn die Sache ihnen eingeht und sie ihm gefällt. Daraus ergibt sich ein geheimnisvoller Zauber - auf all unseren Gebieten. Andere wieder scheiterten, und weil ihr Anliegen nicht rüberkam wurden sie als Spinner bezeichnet. Auch wenn inhaltlich ihre Sache auf der selben Ebene lag! Der Misserfolg hier liegt vielleicht an mangelndem Charisma (Persönlichkeit und Wirkung), mangelnder PR-Arbeit oder einfach am Mangel von neuen Ideen (Kreativität)... - alles Punkte in Sachen Marketing-Fehler. Schon unsere Ahnen waren Hexer, Hohepriester und Astrologen. Die sagenhafte Welt, in die uns das Schicksal eingetaucht hat, erstaunt, bezaubert und erschreckt uns, sobald wir die Augen in ihr aufschlagen. Wir lernen sie allmählich kennen, lernen, uns zu verteidigen und sie zu verstehen, indem wir Glaubenssystem, Religionen, Philosophien und Wissenschaften erfinden. Und die Religionen sowie Glaubensüberzeugungen haben bei der Entwicklung der Naturwissenschaft bzw bei den wiederholten Versuchen, ihr das Handwerk zu legen, eine ungemein wichtige Rolle gespielt. Sie haben ihre Entfaltung oft genug gebremst, indem sie sich erbittert allem widersetzten, was ihre Dogmen in Fragen stellen konnte.

Tipp zum Lesen ebenso:

Michael D. Hall and Wendy A. Connors:

Alfred Loedding and the Great Flying Saucer of 1947

Rose Press, Albuquerque NM, 1998

als E-Book: http://www.nicap.org/loedding/Loedd...

Externe Links

http://www.alien.de/cenap/fltwentyfour.pdf
http://www.nicap.org/loedding/LoeddingBook.pdf

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