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16.02.2007


    
12:20 h, 15.Februar 2007, UWO-Sichtung über dem Rhein-Main-Gebiet

Außergewöhnliche Himmelsphänomen-Bilder

Am selben Tag stellte ein Teilnehmer bei Wetterzentrale.de diese durchaus bemerkenswerte Geschichte ein: "Gegen 12:20 Uhr sah man auf dem Satellitenbild der Uni Bern/NOAA-Satellit ( http://saturn.unibe.ch/rsbern/noaa) ein auffälliges Objekt mit langem Schattenwurf. Mutmaßlich handelte es sich dabei um ein hohes isoliertes Wolkenfeld, welches über dem RMG zwischen Mainz und Frankfurt thronte. Konnte jemand dieses mollige Etwas mit bloßem Auge sehen? Und: Darf man Wolken (rein physichkalisch) als Objekt bezeichnen? ;-) PS: Wenn der Betreff (UWO = Unbekanntes Wolkenobjekt) etwas verlockend klang, war das volle Absicht :-)" Reaktion darauf: "Dieses ´Ding´ stand fest am Himmel. Es handelte sich dabei um einen Sc str len. Mein Beobachtungsstandort war Langen. Sah echt klasse aus. Hatte leider keine Kamera dabei und mein Handy hatte morgens seinen Saft aufgegeben :-( Höhe war schwer abzuschätzen, da die Untergrenze augenscheinlich nicht viel höher war als die umliegenden Cumuli. Sah wirklich richtig klasse aus und wird so schnell wohl leider nicht mehr auftreten :-( Immer fehlt was in diesen Momenten."

Noch n´ Rätselfoto

So wurde am 8.Februar 07 im AKM-Forum ein Thema aufgemacht. Ein User berichtete also: "Im spanischen Wetterforum wird auch über eine seltsame Wolkenformation gerätselt. Sieht auf den ersten Blick aus wie ein Kondensstreifen, aber der Schattenwurf stimmt nicht. Müßte der nicht mehr oder weniger parallel sein? So wie auf den Bildern sieht es eher aus, als weise er senkrecht nach unten. Achtung: Ich meine nicht die drei großen Bilder, sonder die beiden kleineren etwas tiefer! Hier der Link: http://foro.meteored.com/index.php/... ." Dazu entwickelte sich dieses kleine ´Gespräch´: "Leider habe ich keine Idee zu dieser Erscheinung, aber was ich für absolut abgefahren halte sind die zwei Bilder weiter unten mit dem Weissen Strich nach unten. Ich meine hier wurde über dieses Phänomän schonmal berichtet,aber ohne weiter Erklärung." - "Hab aber sowas auch schon gesehen. Ich denke, da iss ´ne dicke Inversion in der Höhe und das Flugzeug ist gerade durch ´ne feuchte Luftschicht geflogen, die Kondensstreifen erzeugt. Da ist sicher ein Flughafen in der Nähe. wo Flugzeuge starten oder landen. Schade, daß kein Beobachtungsdatum dazu steht, dann könnte man sich den Radiosondenaufstieg von dem Tag mal anschauen, wär sicher interessant." - "Ich habe mir den spanischen Thread noch einmal genauer durchgesehen, konnte aber auch nicht herausfinden, wann die Bilder gemacht wurden. Allerdings scheinen sie original aus Dänemark zu stammen; der Forumsteilnehmer hat sie nur eingestellt. Auf der Seite des 2. dänischen Fernsehens sind 7 Bilder zu sehen, die den Verlauf der Erscheinung zeigen. Gegen Ende sieht es immer mehr nach Kondensstreifen aus, nur der Schattenwurf stimmt eben nicht. Hier der Link: http://galleri.tv2.dk/index.php/cat... . Weiter fröhliches Rätselraten!"

Und da auch dies rein: "Ich erkenne einen Kondensstreifen. Zuerst ist das den Kondensstreifen verursachende Flugzeug über den Wolken geflogen und der dort noch vorhandene Kondensstreifen wirft einen Schatten auf die Wolken. Dann taucht das Flugzeug nach unten durch die Wolkenschicht und ändert just zu dem Moment den Kurs. Fast gleichzeitig mit diesem Kurswechsel endet die Wolkenschicht und der Kondensstreifen ist jetzt vor klarem Himmel zu sehen. Da der Kondensstreifen noch kurz ist, wirkt es, als ob ein Faden von der Wolke herunterhängen würde." Und dies: "Irgendwie sieht das für mich nicht aus wie ein Kondenzstreifen. Aber auf Flugzeug tippe ich trotzdem. Könnte es sich dabei vielleicht um einen ´Pseudofallstreifen´ durch abgelassenes Kerosin handeln? Soweit ich weiß, wird soetwas manchmal vor einer Landung gemacht, wenn zuviel Flugzeugbenzin nach einem Langstreckenflug übrig geblieben ist und dieses Gewicht bei der Landung stört. Ich habe dieses allerdings nur mal gehört und weiß da nicht wirklich drüber bescheid." Und ein Teilnehmer brachte dies ein: ">Fuel Dumping. Fuel Dumping ist die englische Bezeichnung für das Ablassen von Treibstoff im Flug. Nur bestimmte zivile Langstreckenflugzeuge und Militärmaschinen können in einer Notsituation (technische oder medizinische Notfälle) Kerosin ablassen, wenn die Maschine relativ bald nach dem Start wieder landen muss. Über die technischen Vorrichtungen zum Ablassen von Kerosin verfügen Langstreckenflugzeuge wie die Boeing 747, Boeing 767, A 340, DC10-30 und die MD 11. Das maximale Startgewicht liegt bei diesen Flugzeugtypen durch den getankten Treibstoff über dem maximalen Landegewicht, für eine sichere Landung muss daher im Notfall Kerosin abgelassen werden. Beim Ablassen von Treibstoff muss eine Mindesthöhe von 1 524 m (5 000 Fuß) über Grund eingehalten werden. Es wird nur soviel Treibstoff abgelassen um das Flugzeug auf das höchstzulässige Landegewicht herabzusetzen. Ein Fuel Dump muss von der Deutschen Flugsicherung genehmigt werden. In den meisten Fällen finden die Fuel Dumps weit über den Mindesthöhen statt. Aufgrund der hohen Geschwindigkeit wird das Kerosin durch die Turbulenzen zu einem feinen Nebel verteilt und verdunstet größtenteils. Kein Pilot würde freiwillig Kerosin ablassen, da das aus ökonomischer Sicht völliger Unsinn wäre. Das Ablassen von Treibstoff geschieht nur zur Sicherheit aller Menschen an Bord. Die weißen Streifen, die ein landendes Flugzeug bei feuchter Witterung nach sich zieht enthalten kondensierten Wasserdampf aus der Luft. An den Landeklappen entstehen Wirbel, innerhalb derer sich der Luftdruck lokal absenkt, wobei überschüssiger Wasserdampf auskondensiert und die weißen Streifen entstehen können.< http://www.munich-airport.de/DE/Are... . Das schließt das Treibstoff ablassen natürlich nicht aus. Wer weiss? Vielleicht als Übung bei einer Militärmaschine? Das wird wohl ein Rätsel bleiben!"

Eine derartige ´Mission´ vom Treibstoffablassen ist im Fall Leeds aus England zu sehen, was eindeutig, phänomenologisch gesehen, was ganz anderes zeigt! Daher ist wohl diese Klärung der Situation punktgenau aufgesetzt: "Ich erkenne einen Kondensstreifen. Oder, was hier den geleichen Effekt hätte: Das Flugzeuz durchstößt die Wolke, der Kondenzstreifen wird als Schatten auf die über dem Flugzeug liegende Wolke projeziert. Wenn das Flugzeug im Sinkflug ist, d.h. sehr schräg durch die Wolke nach unten stößt und grob in Richtung Sonne unterwegs ist, dann ergibt sich IMHO auch das gezeigte Schattenbild. Oder ist mein 3D-Prozessor im Gehirn da etwas durcheinander???" Ein User dazu: "Fazit: Ich habe da wirklich ein wenig zu krumm gedacht und ich stimme Deiner Theorie voll und ganz zu."

Externe Links

http://saturn.unibe.ch/rsbern/noaa)
http://foro.meteored.com/index.php/topic,65147.14.html
http://galleri.tv2.dk/index.php/category-Vejret/id-1560414/page-3.html
http://www.munich-airport.de/DE/Areas/Company/UmweltUmland/lexikon/F/index.html

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