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15.02.2007


    
"Look! Up In The Sky, It´s..." They´re Ba-a-a-a-ck

UFO-Lichter am Abendhimmel von Phoenix, Arizona/USA, feiern 10-jähriges Jubiläum mit ihrem neuerlichen Erscheinen

Phoenix-Lights (das Doppel der deutschen Greifswald-Lichter): "Look! Up In The Sky, It´s..." They´re Ba-a-a-a-ck

UFO-Lichter am Abendhimmel von Phoenix, Arizona/USA, feiern 10-jähriges Jubiläum mit ihrem neuerlichen Erscheinen

Der ´The Arizona Republic´ vom 9.Februar 07 hatte eine UFO-News aufgesetzt, die viele UFO-Freunde das Fantastischen begeisterte. Erinnern wir uns, das vor knapp zehn Jahren die so genannten "mysteriösen Lichter im Formationsflug am Nachthimmel über Phoenix" in den USA nationale Headlines versorgten und die UFO-Gemeinde weit über die Vereinigten Staaten hinaus sich richtig freute - in der Erwsrtung und Hoffnung, es werde nun wieder in Sachen UFOs richtig losgehen. Auch weil entsprechende Amateur-Videoaufnahmen dazu entstanden. Das ganze Ereignis damals war quasi ein Doppel der größten UFO-Geschichte Deutschland aus dem August 1990 im Ostseebereich, bekannt als die "Lichter von Greifswald". Nun waren also die ´Phoenix Lights´ am Dienstagabend des 6.2.07 zurückgekehrt. Während vor zehn Jahren lange die Spekulationen anhielten, kam heraus, dass die Lichterkette von Phoenix damals praktisch die selbe Ursache wie die Greifswald-"UFO"-Formationen hatte: ´military flares´. Gleiches erklärte die Bundesluftfahrtbehörde FAA zum aktuellen Vorfall; sechs F-16-Kampfflugzzeuge von der Luke AFB übten in der Donnerstagnacht über der Barry Goldwater-Gunnery-Range hinter Phoenix Luft-Bodenangriffe bei denen auch die Maschinen ´flares´ einsetzten und für das Schauspiel sorgten. Doch auch 23007 war es wie 1997 beim ersten ´Durchgang´, echte UFO-Fans lachen sich da ins Fäustchen und wollen davon wie immer nichts hören. Das Phänomen war für sie wie immer nur der echte Besuch eines UFOs, genauso wie im März 1997, als ihrer Vorstellung nach ein außerirdischen Raumfahrzeug durch das Valley bei der Barry Goldwater-Gunnery-Range schwebte und die Geschichte ungezählte Artikel in Zeitungen, Nachrichtenbeiträge in Radio und TV, TV-Sondersendungen, Bücher und sogar einen Film zur Folge hatte. Eine lokale Politikerin rief sogar nach einer offiziellen Untersuchung des Geschehens! Der damalige Arizona-Governeur Fife Symington rief eine Pressekonferenz zur Angelegenheit ein und erklärte dort, man habe einen Außerirdischen aus dem UFO festnehmen können - man hielt den Atem an und dann späzierte ein ´Alien´ in Handschellen auf die Bühne und zog sich die Gesichtsmaske vom Kopf. Es war ein Berater des Governeurs, der sich im heißen Arizona einen Gag erlaubte.

Mit dem Beitrag "C´mon, guys, those lights in the sky weren´t flares" machte sich auch Chaz Stuart auf der Project 1947-Liste einen Spass und verwies auf: http://www.azcentral.com/arizonarep... . Der Lokalsender WKYC aus Gila Bend in Arizona berichtete vorher schon unter http://www.wkyc.com/news/news_artic... von den Ereignissen als "Mystery in the sky: Supposed UFO caught on tape". Hiernach hatten die Polizeidienststellen zahlreiche Anrufe über "vier seltsame Lichter" erhalten, die über dem Horizont schwebten. Verantwortlich für das Geschehen waren die bereits erwähnten Flares, welche von Flugzeugen für eine Übung bei Phoenix abgeworfen worden waren. Unter anderem waren Maschinen von der Marine Corps Air Station in Yuma an dem Einsatz beteiligt. Das bereitgestellte Video (abgefilmt vom TV-Bildschirm) ist leider etwas schwach ausgefallen und zeigt auch in Sachen Farbqualität Macken. Vier helle Lichter in horizontaler Anordnung sind da zu sehen, die die wahrnehmungspsychologisch-bedingte Illusion von einem ´langgestreckten´ UFO hergeben. Wie meine Google-News-Suche für Amerika zeigte, war diese Geschichte auch nur von regionaler Bedeutung und insgesamt kaum beachtet worden. So schaute ich mich mal im US-UFO-Forum von abovetopsecret.com um, wie da die ´Fans´ im Mutterland der >Fliegenden Untertassen< reagierten.

"Strange. What on earth is happening in our skys these days?"

Einer der ersten Einträge machte gleich Hoffnungen "im Zuge der andereren UFO-Aktivitäten in letzter Zeit" auf, "dass dies die echten Lichter sind, die nach Phoenix zurückkehrten. Das mag ich!" Doch gleich darauf machte ein User deutlich: "Das sind doch schon wieder nur die Flares!!!" Ein anderer wollte dies nicht gelten lassen "in Anbetracht der laufenden UFO-Welle". Und relativ früh kam da die Idee hoch, dass die Flare-Erklärung damals wie heute nur "eine Vertuschungsstory ist. Solche werden immer wieder aufgebracht, um legitime Sichtungen mit vielen Zeugen unglaubhaft zu machen. Die gehen sogar soweit um einen Hoax zu inszenieren, um Zweifel unter die Menschen über ´the real thing´ aufkommen zu lassen." Dies sorgte für Applaus wie: "Exakt so ist, die wollen mit solchen Sachen nur die Menschen verwirren." Aber immer wieder gab es ´Störfeuer´ von Leuten mit Ansichten wie "Well the flares actually makes sense and is probable true." Aber es gab in diesem Forum auch weitere Quellenangaben zur Geschichte. So hatte die Crew eines Hubschraubers vom regionalen TV-Sender SkyFox gegen 20 h die Lichter südlich von Phoenix sehen und aufnehmen können - http://www.myfoxphoenix.com/myfox/p... . Natürlich, so kam die paranoide Idee auf, war der News-Hubschrauber des Senders nicht zufällig in der Luft, sondern steckte heimlich die US-Luftwaffe dahinter, um für die Kamera die Phoenix-Lichter von vor zehn Jahren nochmals zu inszenieren, damit Fox und Rupert Murdoch´s Medienimperium als heimliche Propaganda-Maschine des Pentagon so das UFO-Thema lächerlich macht und die laufende "ufo wave" im Land damit abwürgt. Ein anderer Nutzer des Forum sprach dafür der USAF und Fox seine Gratulation aus, weil für diese Inszenierung noch viel Glück auf deren Seite stand und die Flares sich genau wie 1997 (im Fall der echten Lichter) in die gleiche Richtung bewegten. Als die Gegenreaktion kam, dass das ja genau ausweist, dass die 1997er Lichter eben auch Flares waren, wurde dieser berechtigte Einwand gleich niedergemacht. Wer solche Gedanken überhaupt hege, bei dem "stinkt es doch, der spielt mit uns, um einen unserer besten UFO-ET-Fälle madig machen zu wollen". Oder: "Das Militär kann daherkommen und erzählen was es will, um ´UFOs´ zu entschuldigen, aber sie werden uns nie überzeugen können." Und der beste Beweis, dass die Phoenix-Lights keine Flares sind fände man hier in einem Video von Rich Giordano aus Phoenix: http://www.youtube.com/watch?v=OGoH... .

Da wusste ich sofort: Hier in diesem offenkundigen US-Internet-UFO-Stützpunkt hatte man es mit den wahren Freunden des Fantastischen zu tun und ihre Mentalität ist weltweit überall die gleiche versponnene. Ist das nicht ´wunderbar´? Zu wissen woran man ist...und das es einfach seit bald 60 Jahren feste Konstanten im UFO-Phänomen gibt, die den Leuten Halt geben. Einige wenige andere, wie ich z.B., schlagen dabei gerne die Hände über dem Kopf zusammen und lassen mit gerunzelter Stirn (und amüsierter Agnostiker) ein "Mein Gott...!" über die Lippen gehen. Ehrlich, nach meinen bald 34 Jahren im UFO-Feld weiß ich immer noch nicht, ob ich über soetwas eher lachen oder weinen soll. Aber zurück in die Anstalt..., dort wo es weiterhin hieß, dass die aktuellen Vorkommnisse in Gang gebbracht wurden, um die echten UFOs von 1997 lächerlich zu machen: "Dies war eine UFO-Exekution wie aus dem USAF-Lehrbuch. ich kann mir gar nicht vorstellen, das darauf irgendwelche Leute hereinfallen." Es wurde sogar als Beweis für das Mitspielen von Fox angesehen, weil der Hubschrauber sich nicht mühte sich den Lichter anzunähern, um besssere Aufnahmen zu machen. Als ein anderer Teilnehmer darauf verwies, dass die Barry Goldwater Gunnery Range ein "gesperrter Luftraum" ist, wurde dies so auch nicht wirklich gelten gelassen. Auch hier sieht man deutlich ein Grundproblem bei den UFO-Fans: Alles was in die Normalität des Alltags rund um solche Ereignisse zählt wird weggewischt, als merkwürdig gleich angesehen, während das geliebte Unglaubliche gleichsam versucht wird in eigenartiger Weise "ufologisch zurechtgedreht zu rationalisieren" (auch wenn es jetzt irgendwie paradox klingt, aber wenn man nochmals genauer darüber nachdenkt ist dies schon richtig). Dies ist schon immer ein Merkmal ufologischer Denkwelten gewesen.

Dann meldete sich gar ein Forums-User aus der Gegend von Phoenix um auszuführen, dass es in dem Gebiet über dem Übungsgebiet schon vor und nach 1997 (bis heute) immer wieder derartige Lichterformationen zu sehen gab, die man auch in anderen Orten rundum sehen konnte und kann. Und immer sind dabei Flugzeug am Himmel unterwegs, "was doch sehr auffällig in Anbetracht der Erklärung ist und sie perfekt macht". Ihre Wirkung erzielen sie nur daher, weil sie in dunkler Nacht besonders hell aufleuchten und so näher erscheinen als sie wirklich sind und somit keine Lichter über Phoenix etc sind, sondern wirklich nur über der Gunnery Range mit ihren Aufwinden in diesem Wüstengebiet erscheinen und wegen ihres langsamen durch die Aufwinde bedingten Niedergangs so seltsam wirken. Was man bei diesen "UFOs" wirklich mal untersuchen sollte, sind die genauen Bedingungen wie sie ihre Wirkung erzielen... Und schon gab´s dazu natürlich Zunder, indem man auf die Fachaussagen von UFO-Forschern zum 1997er Fall in diversen TV-Sendungen verwies, die mitteils ihrer Videoanalysen doch "eindeutig" eine nicht-irdische V-förmige Riesen-Maschine "nachwiesen"... Ein anderer User: "Ich kenne eine Freund in Phoenix der viele Jahre in der Armee war. Er sah auch 1997 die UFOs und sagte mir, dass die Lichter damals gar nichts mit Flares zu tun haben. Zudem waren die Lichter 1997 von ihm ganz klar als Lichter an einer soliden metallischen Maschine auszumachen gewesen." Tja, der Freund eines Freundes, wie ´stark´. Betreffs den Flugzeugen kam dann natürlich diese ´Entkräftung´ auf: "Natürlich sind die Jets dann unterwegs, dazu gibt es ja hunderte Darstellunggen betreffs UFO-Erscheinungen. Sie sind aber dazu da, um entweder die UFOs zu untersuchen oder zu versuchen sie zu verjagen." Und überhaupt sei die Frage (offenkundig von einem Menschen, der sein Leben lang nicht von der Couch runterkommt und nur sein Leben an Playstation und Computer verbringt um so in ´Utopia´ leben zu können), weshalb und warum die USAF in dunkler Nacht üben sollte und weshalb man in Zeiten von Infrarot und Nachtsicht-Ausrüstung Signalfackeln dieser Art überhauppt einsetzen sollte? Das mache doch alles gar keinen Sinn und zeige die Pseudo-Erklärung klar auf: "Da ist etwas ganz anderes da oben am Himmel unterwegs als man uns sagt!" Auch hier gabs es gleich Klatschen zur Unterstützung: "Ja, dies alles hat mit militärischen Operationen gar nichts zu tun. Das Militär will nur eines: Die Leute sollen die UFOs vergessen und so ahmten sie schwach die echten UFOs von Phoenix nach. Die Frage ist nur, wer gab ihnen dazu den Befehl? Aber wir wissen ja, dass das Militär schon immer angewiesen die UFOs vor der Öffentlichkeit klein zu halten, weil da etwa sganz Großes dahinter sich verbirgt, was wir nicht wissen sollen." UFOlogische Durchhalteparolen, alles also wie immer - und wenn dies die einzige Innovationskraft ist (ist es!), dann gute Nacht. Miau, da beißt sich der Kater wieder in den eigenen Schwanz. Beschäftigt man sich mit dem UFO-Phänomen der UFOlogie-Gemeinde - neben den Boulevardmedien und Hollywood-Inspirationen der Haupt- und Kernmotor des UFO-Mythos - braucht man schon starke Nerven! Jedenfalls wenn als als UFO-Phänomen-Erforscher bereits schon die Grundlagenforschung zum Verständnis der ganzen Geschichte quasi hinter sich hat.

So ist es auch kein Wunder mehr, wenn Stimmen aufkamen, dass die Flares gar keinen praktischen militärischen Nutzen haben, "sondern nur erfunden wurden, um UFO-Geschichten künstlich erklären zu können. Die einzige Frage ist daher, warum sie diese Schwindel eigentlich durchführen?" Eine Antwort wurde so gegeben: "Sie wissen, dass die fast schon vergessenen UFOs wieder zurück sind und ´back in the public´s mind´." Eine andere: "Yeah, sie wollen das Buch schließen bevor wieder Tausende und Tausende von Augenzeugen berichten, solide Fremdobjekte langsam über sich dahinziehen gesehen zu haben, überall in den Städten der Welt." Ein weiterer: "Das Militär weiß ganz genau was da vor sich geht und sie es uns nicht wissen lassen wollen. Das passiert jetzt ja alles im Vorfeld von etwas, was ganz groß auf uns noch zukommt. Ich jedenfalls habe ab jetzt meine Handykamera hier an der Ostküste immer parat!" Ein User: "Wenn das Militär oder Regierung uns glauben lassen will, dass die Phoenix-Lights fallschirmgetragene Fackeln waren, warum macht sie dann nicht eine angekündigte Demonstrationsveranstaltung für alle Kameras der Welt, um dies damit zu beweisen? Sie machen dies natürlich nicht, weil sie es nicht können." Ein weiterer: "Natürlich, die wissen ganz genau Bescheid und wollen den Zweifel nähren - und wie immer mit einem perfekten Timing, weil da noch was kommt. Die sitzen jetzt in ihren bequemen Sesseln und haben vor Lachen die Arme über die Brust gekreuzt, weil so viele auf das Ablenkungsmanöver hereingefallen sind. Sie mögen es garantiert nicht, das in den letzten Wochen soviele faktische UFO-Sichtungen sogar ins TV kamen. Ich habe ab jetzt auch immer meine Kamera bei mir." Hystery near by - the great Mystery. Genährt wird so etwas auch durch Aussagen wie: "Ich habe die 1997er Phoenix-Lights mit eigenen Augen gesehen - und sie waren wirklich nichts mehr als Flares zur Irritation und Anlenkung vom eigentlichen UFO-Besuch kurz zuvor. Da hat die USAF nur schnell reagiert, als wenn sie wussten, das da ein V-förmiges, riesiges UFO mit Bullaugenlichtern vorher unterwegs war und für Aufsehen sorgte. Ich habe es selbst über mich hinwegschweben sehen und das hatte garantiert nichts mit Flares zu tun."

Ein weiterer User (ich kann keine Klarnamen nennen, weil ja praktisch in allen Internet-Foren die Krankheit vorherrscht nur mit erfundenen Spassnamen aufzutreten, so als wenn die Leute keinen ´Arsch in der Hose´ haben und nur unter ihren ´nick-names´ getarnt auftreten können, um den Pseudo-Macker zu machen) fasste sich ein Herz: "Ich habe vor Jahren eine aufregende TV-Dokumentation zu den Lichtern ´97 gesehen. Zunächst wurde hier bei Tage gezeigt, aus welchen Positionen die damaligen Zeugen ihre Videos aufgenommen haben - alle verliefen schlußendlich über der Gunnery Range. Zusätzlich hat man dies durch Horizontvergleiche bestätigt. Es war 100 % klar, dass alle Lichter schließlich auch über den Bergen dort ausgingen." Zuspruch kam dazu auf: "Ich habe die Sendung auch gesehen. Sie war extrem gut gemacht und eine überzeugende Demonstration von dem was wirklich vor sich ging. Wer sie gesehen hat, der kommt gar nicht mehr - vernünftig gedacht - auf die Idee sich noch Fragen zu stellen. Leider gibt es zuviele Leute in unserem Gebiet, die nur das glauben wollen, was sie auch wirklich glauben wollen - egal wie überzeugend der Beweis für das Gegenteil ist." Gegenwehr: "Das war doch alles bloß dazu da, um die Wahrheit zu verstecken. Sie sagen uns, das wir rational sein sollen, dies ist es was sie wollen." (!!! - Eine verblüffende Aussage, selbst für mich - und trotzdem wird sie indirekt dazu benutzt um als Begründung zu dienen, weiterhin irrrational zu sein.) Oder, festschnallen: "Ihre Erklärung selbst ja ist irrational, aber dies läuft eh alles nur nach dem Motto die Wahrheit zu verdecken. Gerade wir sind es ja, die intelligent sind, einen Sinn für Logik haben und die Fähigkeit objektiv zu sein." Ein anderer war schlicht gestrickt in seiner Antwort: "I call BS {= Bullshit) the cover story and military explanation." Und diese Meinung: "Dies alles ist die selbe üble Debunking-Aktion wie 1997 und sie verwenden die selbe Pseudo-Erklärung. Nichts hat sich geändert." Und die: "Sie setzen die amerikanischen Medien gezielt einfach nur zur Desinformation ein. Bei uns hier in Saudi Arabien haben wir auch eine Menge an Sichtungen, darunter ein Fall wo gerade eine Gruppe von Lichtern Katz-und-Maus mit einem Kampfflugzeug gespielt haben." Jetzt meldete sich ein weiterer Nutzer: "Ich bin recht überrascht, das sich in dieser Sache noch kein weiteres erfahrenes Militärpersonal wie ich selbst hier gemeldet hat. Ja, ich glaube an Leben im Universum, aber dies muss ja nicht gleich mit denn UFOs was zu tun haben. Für mich gibt es da keine zwingende Verbindung. Die Sichtungen, um die es hier geht, gehen mit den Flares genau überein. I´ve shot these flares while in the military many times. They only APPEAR to be motionless to a distant observer - they are actually floating downward a very slow rate. Usually they are not launched in windy/adverse weather conditions, and for those who have been to PHX, or any open desert area, know that the air is extremely calm, especially at dawn and dusk (which is when these operations take place - and also when recreational balloonists take to the air for the same reason). Im neuen Fall mit demm Fox-News-Hubschrauber muss ich sagen, dass die Maschine natürlich über der Stadt war - während die Flare-Abwürfe mindestens 10 Meilen weit weg stattfanden, auch wenn es im Video viel näher wirkt. Der Grund, warum das Militär solche Flares benutzt ist nicht immer automatisch um für die angreifenden hochmodernen Flieger wirklich Ziele am Boden zu erhellen, weil parallel dazu auch alle anderen Sensorsysteme eingesetzt werden. Insgesamt ist alles eine Kombination in den Einsätzen, die oft nicht so einfach gestrickt sind, wie man es sich denkt. Tatsächlich werden heutzutage die großen Flares auch von Flugzeugen eingesetzt, um am Boden befindlich eigene Einheiten besser ans Zielgebiet herbeizuführen, damit die den ´Rest´ nach einem Fliegereinsatz, der nicht immer durchschlagend effektiv ist, zu erledigen. Dazu dient die Gefechtsfeld-Ausleuchtung mit dem 5-7 Minuten brennnenden ´artifical daylight´ oft. Es gibt eine ganze Reihe von diesen Flares (sogar ein Typ der für das Infrarot unsichtbar bleibt). Einige können sogar bis zu 15 Minuten brennen und haben einen anderen Einsatzzweck: Those are to stop heat seeking missiles. {Siehe Greifswald 1990!!!} In Phoenix waren wahrscheinlichlich die Flares vom Typ LUU-2B eingesetzt, 1997 und 2007. Entschuldigt mich, wenn ich so direkt dies alles aufgrund eigener Erfahrungen ausgesprochen habe. Kein Sumpfgas, keine Kontroverse und keine UFOs in diesem Fall."

Nachgereicht hierzu wurde jene Meldung: "Vor etwa fünf Jahren fuhr ich spät in der Nacht nach San Diego, als plötzlich irgendwo am Himmel neben der Highway ein großes orangenes Licht wie aus dem Nichts heraus erschien. Und dann tauchten immer weitere hintereinander wie bei einer Kette davon ´out of nowhere´ auf, ich starb dabei fast weg - schließlich war aufgrund der Fahrbahn es bald möglich, das ich direkt unter ihnen durchfuhr. Jetzt stieg ich auf die Bremse und stieg sofort aus. Als ich hochschaute, erkannte ich jetzt erst an den langsam in einer Reihe nach und nach herabkommenden Dingern Rauchfahnen, wodurch das ganze noch einen Tick verrückter ausschaute. Das Ganze war zu Anfang völlig identisch und exakt mit den Bildern jetzt und von 1997, ´a kind of strange sighting in the valley area´. Und dann ging das Gleiche nochmals nur viel weiter weg los, aber jetzt konnte ich schwach ein Flugzeug am Himmel dahinjagen sehen und deutlich hören, von dem diese Lichter ausgestoßen wurden. Je weiter weg, je gespenstischer sieht es aus. Man muss sich nur mal vorstellen, wenn soetwas mal wirklich über einer Stadt stattfindet..." Hier zeigt sich einmal mehr, was unterschiedliche Distanzen zu einer vermeintlich unerklärlichen Himmelsanomalie ausmacht, genauso wie die Perspektive darauf und unterschiedliche Standorte mit ihren Sichtbedingungen darauf. Und die Reaktion dazu war jene: "Ich habe ein entwickelndes Muster in diesem neuerlichen UFO-Flap entdeckt. Sie erscheinen hauptsächlich über wichtigen Städten auf dem Globus: Erst Chicago, dann London und jetzt Phoenix. Es würde mich nicht überraschen, wenn die nächsten Sichtungen von UFOs über New York oder L.A. kommen." Ein anderer ergänzte: "Und dies alles innerhalb von ein paar Wochen. 2007 kann so zu einem ganz intensiven UFO-Jahr werden. Wenn die Aliens sich entscheiden sollten sich offen zu zeigen, dann würde es wahrscheinlich genauso beginnen." Ein weiterer: "Irgendetwas läuft da definitiv, aber ich kann nicht wirklich sagen ob dies für uns auf Erden gut oder schlecht ist..." Als weitere Quelle wurde ein Video unter diesem Link genannt: http://www.azcentral.com/phpAPP/mul... Wieder sahen die einen darin eindeutig Flares, andere schrieben dazu: "No way are those flares. Da läuft irgendetwas - was also, zur Hölle, haben all diese UFO-Lichter über der ganzen Welt in der letzten Zeit wirklich auf sich?" Oder: "Dieses massive Auftauchen von UFOs kann sich noch massiv erhöhen und dann kann kein Militär der Welt damit mehr umgehen und erst recht nicht mehr die Sachen unterdrücken." Und schon kam ein weiteres aktuelles Bild auf: http://www.coasttocoastam.com/gen/p... . Und es wurde noch etwas bekannt: Die Dienstagabend-Lichter wurden ebenso im Zielgebiet der Übungen bereits am Montagabend zuvor, aber auch am Mittwochabend darauf gesehen: http://phoenix360.com/news/index.as... .

Die neuerliche Phoenix-Lights-Story ist natürlich auch deswegen interessant, wenn man sich an die kurz vorher gelaufene Sichtung aus Van Buren (westliches Arkansas) vom Abend des 9.Januar 07 durch den pensionierten USAF-Flieger Col.Fields erinnert, der ebenso auf Signalflares hereingefallen war und sie als "von außerirdischer Natur" fälschlicher Weise einschätzte. Siehe dazu unsere Berichterstattung zum O´Hare-Incident, mit dem diese auch künstlich aufgepumpte UFO-Hysterie ansetzte - und genau deswegen aus soziologischer Sicht die direkte Begleitung einer vielleicht sich anbahnenden neuen US-UFO-Welle mir sehr interessant erscheint - bisher läuft dies alles ja noch in den inneren Limits eines Flaps... Ganz besonders interessant auch wegen dem Punkt, das die bisherigen "UFOs" nicht-erkannte IFOs mit wahrhaft mulikausaler Natur (!) waren und trotzdem diese Aufregung erzeugten. Die komplette Phoenix-Story von 1997 ist in der ausführlichen Greifswald-Reportage unter den CENAP-X-Akten auf der CENAP-Kern-URL unter hhtp://www.cenap.de vertreten.

Nebenbei: Am Freitag, den 9.Februar 07, lief in der nachmittäglichen Reportagesendung "N24 - Wissen" (eben bei N24) ein Beitrag über einen deutschen Luftwaffen-Offizier (!), der an der Luke AFB zeitweise als F-16-Trainings-Instructor (!) für USAF-Reservisten dient, die an der Barry Goldwater-Gunnery-Range (die übrigens wie ein kleines ´Death Valley - bekannt aus praktisch allen alten US-Western - ausschaut) Tag und Nacht verschiedene militärische Missionen üben. Um von Luke rüberzukommen, braucht die F-16 gerade mal 15 Minuten. Gezeigt wurde in der Sendung angeblich auch eine Nachtmission (angeblich deswegen, weil hier getrickst wurde und offenkundig wegen mangelndem Equipment des Kamerateams in Wirklichkeit eine Tagesmission gezeigt wurde, über deren Bilder man schlicht einen Grünfilter legte, um Nachtaufnahmen zu simulieren), bei der die Piloten erstens (scharfe) lasergesteuerte Lenkraketen und zweitens Flares als Täuschkörper (der regenartige glühende Tüppelausstoß von Flugzeugen oder Hubschraubern als Angriffs-Gegenmaßnahme) gegenüber infrarotgelenkte Boden-Luft-Raketen einsetzten... Da muss man also bei der Flares-Diskussion auch genauer hinschauen, welcher Einsatz-Typ da genau gemeint ist.

Update:

Odd lights, low sounds cause stir

Und nochmals Flares

Am 15.Februar 07 berichtete das ´Sun Journal´ ( http://www.sunjournal.com/story/199... ) von seltsamen Lichtern ohne erkennbare Ursache, die über dem nördlichen Frankling County von Farmington (Maine, New England) in der vorausgehenden Dienstagnacht gesehen wurden, wie das Sheriff-Department meldete, nachdem deswegen die Notrufnummer zusammengebrochen war. Zahlreiche Leute berichteten aus den Städten New Vineyard, Wilton, Phillipps, Industry und rund um den Mt.Abram von bizarren Lichtern nahe dem Boden. Etwa sieben bis acht Lichter waren da wie an einer Kette aufgereiht niedrig vom Himmel herabkommend gesehen worden während gleichsam "jet engine noise" vernommen wurde. Die Leute berichteten, soetwas noch nie gesehen zu haben. Die Bundesluftfahrtbehörde FAA in Boston war über die Meldungen zunächst überrascht und verwies auf "military exercises" im betroffenen Gebiet zu dieser Zeit. Leser schalteten sich hiernach ein und berichteten über eigene Erfahrungen in diesem Zusammmenhang: "Ich hörte Jets letzte Nacht wie man sie oft hört, wenn sie Manöver hier in der Gegend durchführen, und ich sah zunächst ein helles Objekt so hell wie die Venus am Himmel erscheinen, nur an einem anderen Ort am Himmel, wie es sein sollte. Dann ging das Licht aus. Ich schnappte mir meine Jacke und ging neugierig nach draußen - da sah ich vier oder fünf weitere hell-gelbe Lichter auftauchen während die Jetgeräusche in der Luft lagen. Sometimes these lights were moving and sometimes appeared on the horizon as stationary. Perhaps moving away from me, but hard to tell. This went on for about a half an hour." Eine weitere Zeugin berichtete: "Ich sah die Aktivität am Himmel auf der Fahrt von Belgrade und bis nach New Vinyard hin. Insgesamt sah ich neun Objekte am Himmel, die irgendwann verschwanden. Als ich dann Kingfield erreichte und ausstieg, waren irgendwelche Flugzeuggeräusche vom Himmel kommend zu vernehmen, aber davon nichts zu sehen." Eine andere Leserin machte darauf aufmerksam, dass ein solches Phänomen mit seltsamen Lichtern und Flugzeuggeräuschen bereits im November 2006 in der Gegend gemeldet worden war. Über die Project 1947-Liste machte Don Ledger darauf aufmerksam, dass die betroffene Zone als Military Operations Area (Air) oder MOA Condor 1 und Condor 2 bekannt ist.

Externe Links

http://www.azcentral.com/arizonarepublic/opinions/articles/0210satlets2-101.html
http://www.wkyc.com/news/news_article.aspx?storyid=62787&provider=top
http://www.myfoxphoenix.com/myfox/pages/Home/Detail?contentId=2299313&version=1&locale=...
http://www.youtube.com/watch?v=OGoHuipecYE
http://www.azcentral.com/phpAPP/multimedia/flash.php?path=rtmp://azcentral.com/news/020...
http://www.coasttocoastam.com/gen/page1873.html?theme=light
http://phoenix360.com/news/index.asp?did=33144
http://www.sunjournal.com/story/199131-3/Franklin/Odd_lights_low_sounds_cause_stir|

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