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15.01.2007


    
Wunderlichkeiten - Zum ´Kugeln´: Sind Kugelblitze die letzten UFOs?

Zumindest kann man einen ´Plasmaball´ erzeugen, der wie ein Kugelblitz ausschaut

Unidentifizierte Flugobjekt-Objekt-Sichtungen sind ja meistens in Sachen ´Objekte´ (im Sinne der >Fliegenden Untertassen<) so eine krude Sache, da ja überwiegend Lichter in der Nacht ausgemacht werden um die UFO-Deutung zu erfahren - einfach weil man als Zeuge die gesehene Erscheinung nicht in sein Wissens-Bild einordnen kann. Die Neo-UFOlogie als praktisch-kritische UFO-Phänomen-Unterschung ist längst weg vom Mythos der >Fliegenden Untertassen< als Archetyp für Raumschiffe außerirdischer Kulturen. Irgendwie hängt man - vor dem Zusammenbruch des ganzen UFO-´Glaubens´ - dann gerne Alternativ-Theorien an, um wenigstens ein bisschen dem Thema noch anhängen zu können. Die UAP´s - die unbekannten in der Atmosphäre sich bewegenden Phänomene - als exotisches atmophärisches Wetterphänomen sind da ein Fluchtpunkt. Gemeint sind damit eigentlich soetwas ähnlich wie KUGELBLITZE.

Aber ist es eine wissenschaftlich standhafte Lösung, ein ´Geheimnis´ durch ein anderen ´Geheimnis´ erklären zu wollen. Ich denke nicht, auch wenn die letzte britische Geheim-UFO-Studie im dortigen Verteidigungsministerium dazu Zuflucht genommen hat. Was mir quasi ´elektrostatisch´ aufgeladen die Haare zu Berge stehen lässt. Jenseits dessen aber gibt es seit etlichen Jahren den Labor-Versuch angebliche Kugelblitze - freie Plasmabälle - nachzumachen. Dies scheint für einige Physiker eine brennende Herausforderung zu sein, auch wenn meines Erachtens nach in keiner Weise das Kugelblitz-Phänomen in freier Natur physikalisch und glaubhaft dokumentiert ist. Alles entsprechende Fotomaterial hat seine Stolperdrähte und selbst wissenschaftliche Dokumentationen zum Kugelblitz-Thema leiden unter entsprechendem fotografischen Beweismaterial. So sah ich noch Ende 2006 eine Nano-Sendung auf 3Sat zum Feld der künstlich erzeugbaren Kugelblitze, wo man Bildmaterial aus eben dem ´Feld´ aus Japan zeigte. Der dort in mehreren Bildern gezeigte "Kugelblitz" war aber nichts weiter, als eine Gegenlichtreflexion der Sonne - was sich aus der Bildsituation eindeutig ergab, aber scheinbar die Herren Wissenschaftsredakteure entging, obwohl so banal der Hintergrund ist. Dies ist 1:1 vergleichbar mit dem Umgang mit UFO-Meldungen durch die offizielle Welt, da kommt auch immer wieder nur Quark heraus - bei dem man sich an den Kopf schlagen muss. Vom Medien-Handling mal ganz zu schweigen... Ohnmacht und Hilflosigkeit wird da nur dokumentiert.

Zurück zu den hausgemachten Kugelblitzen, von denen man jedes Jahr mal was hört. Vor einem Jahr tauchten israelische Forscher auf, die leuchtende Plasmakugel mit Mikrowellen erzeugten. Am 11.Januar 2007 gab es bei Wissenschaft.de ( http://www.wissenschaft.de/wissen/n... ) dann eine weitere heiße Voraus-Meldung (basierend auf den ´New Scientist´ vom 13.1.07), wonach das Kugelblitz-Phänomen gelöst SEIN KÖNNTE: "Wie man Kugelblitze macht! Forschern gelingt die Erzeugung der geheimnisvollen Leuchterscheinungen im Labor!"

>Das Rätsel um die Kugelblitze könnte gelöst sein: Physiker konnten im Labor mit relativ einfachen Mitteln Lichtkugeln erzeugen, die den geheimnisvollen Erscheinungen stark ähneln. Die Geschosse von der Größe eines Tischtennisballs hatten eine bläulich-weiße oder orange-weiße Färbung und schwebten bis zu acht Sekunden im Labor umher. Damit hatten sie eine hundertmal längere Lebensdauer als zuvor künstlich erschaffene Feuerbälle und erreichten so den beobachteten Durchschnittswert natürlicher Kugelblitze. Die Experimente des Teams um Antônio Pavão und Gerson Paiva unterstützen eine Theorie, nach der Kugelblitze durch einen Blitzeinschlag ins Erdreich entstehen. Die Erklärungen für die mysteriösen Feuerbälle sind vielfältig und reichen von Wolken aus ionisiertem Gas, dem so genannten , bis hin zu winzigen schwarzen Löchern, die noch aus den Zeiten des Urknalls stammen sollen. Die brasilianischen Physiker von der Universität von Pernambuco überprüften eine Theorie, nach der Kugelblitze entstehen, wenn ein Blitz ins Erdreich trifft und Siliziumoxid in Siliziumdampf verwandelt. Das abkühlende Silizium verdichtet sich dann zu einem so genannten , einem Gemisch aus schwebenden Teilchen und Gas, das sich durch Ladungen auf der Oberfläche zu einem Ball organisiert. Die Oxidation des Siliziums durch Luftsauerstoff bringt diesen Ball schließlich zum Glühen.

Um diese Theorie zu überprüfen, platzierten die Wissenschaftler 0,3 Millimeter dünne Scheiben aus Silizium zwischen zwei Elektroden und beschossen sie mit Strom einer Stärke von bis zu 140 Ampere. Nach einigen Sekunden schoben die Forscher die Elektroden etwas zur Seite, so dass zwischen ihnen ein kontinuierlich fließender Strom entstand, ein so genannter elektrischer . Eine solche leuchtende elektrische Entladung tritt in der Natur als Blitz auf. Der Lichtbogen im Labor spuckte glühende Siliziumteilchen aus, aber auch die lang ersehnten künstlichen Kugelblitze. "Die leuchtenden Bälle schienen lebendig zu sein", erzählt Pavão. "Sie gaben kleine Strahlen ab, die sie hin und her zu stoßen schienen". Die Temperatur der Geschosse lag bei etwas mehr als 1.700 Grad Celsius, schätzen die Forscher anhand ihrer Farbe. Sie wollen nun hinter die genauen chemischen Reaktionen kommen und experimentieren auch mit anderen Materialien, aus denen die Feuerbälle vielleicht entstehen könnten.<

Siehe auch: http://www.main-rheiner.de/dpa/arti... ; http://www.spiegel.de/wissenschaft/... und http://www.heise.de/tp/r4/artikel/2... .

Externe Links

http://www.wissenschaft.de/wissen/news/273610.html
http://www.main-rheiner.de/dpa/artikel.php3?id=458304
http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/0,1518,459121,00.html
http://www.heise.de/tp/r4/artikel/24/24428/1.html
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