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18.11.2006


    
UFOs und UFOlogie 2006 - April 2006

Das abgerundete Szenenbild...

Der Berliner ´Tagesspiegel´ ( http://archiv.tagesspiegel.de/archi... ) berichtete am Dienstag, den 25.4.06, in der Kolumne "Politik" (?!!) eher launisch und mit einigem Sarkasmus:

>Matthies meint - Keine Tassen, nirgendwo

All jene, die in Zivilisationen des mittleren 20.Jahrhunderts aufgewachsen sind, teilen zwei Gewissheiten. 1. Es gibt keine Außerirdischen. Und 2. Wenn es sie aber doch gibt, dann fliegen sie mit Untertassen. Darauf basiert unser komplettes Außerirdischen-Wissen. Untertassen, das kennt jeder, fallen häufig runter, also haben wir es auch mit außerirdischen Unfallopfern zu tun: Echt schnuffigen Aliens, die dann von der CIA abgeholt und in Geheimlaboren seziert werden. Das bekannteste, 1947 in Roswell/New Mexico abgestürzt, ist eine Art große Gummipuppe mit Mandelaugen und Blähbauch - aus heutiger Sicht eine Art Teletubby, nur ohne deren buntes Fell. Dummerweise hat nun ein britischer Experte für Spezialeffekte eingestanden, dieses Wesen sei in der Tat eine Gummipuppe; er habe sie gebaut, allerhand glitschige Schafsinnereien hineingetan und auch die dilettantische Obduktion selbst vorgenommen. Ein harter Schlag für alle Gläubigen, dem soeben ein weiterer folgt: ?Aus den Ufos ist die Luft raus", sagt der Mannheimer Experte Werner Walter, der seit vielen Jahren geradezu sehnlich um Beobachtungen bittet. Doch es werden immer weniger, gerade noch 138 im vergangenen Jahr. Das ist, als würde die Polizei am Kamener Kreuz pro Jahr nur 138 Temposünder erwischen - praktisch nichts. Zumal es bei näherem Hinsehen immer nur Sternschnuppen oder hell leuchtende Planeten waren.

Nun mag es sein, dass wir die Aliens einfach enttäuscht haben. Kein intelligentes Leben dort unten! Und diese Fremdenfeindlichkeit! In der Tat kann es nicht verlockend sein, auf einem Planeten zu landen, wo die Bewohner an hunderte von Göttern glauben, Filterkaffee trinken und ihre Möbel selbst zusammenbauen müssen. Doch noch wahrscheinlicher ist: Es gibt überhaupt keine Aliens. Nicht in Untertassen, nicht in Suppentassen, nicht in Sammeltassen. Überhaupt nicht! Zugegeben: Da wird manchem mulmig. Wir, ausgerechnet wir, ganz allein im Universum, niemand da draußen, der uns genetisch ein wenig veredeln und auf zivilisatorischen Mindeststandard bringen mag, keiner, der uns eventuell wenigstens vom allergrößten Blödsinn abhalten könnte. Ob uns am Ende eventuell doch die Teletubbies helfen?<

Und was brachte BILD-Rhein-Neckar, neben einem Bild von mir welches aus der ´Fotostrecke´ stammt die ehemals auf Anordnung von BILD-Sachsen zu meinem Dresdener UFO-Vortrag entsand? Na, da musste ich schon ein bisschen die Hände über dem Kopf zusammenschlagen da hier wieder mal im Kern die Frage nach "Leben im Univserum" aufbereitet wurde und sie von mir gar nicht weder bei dpa noch mit BILD diskutiert wurde! Die BILD-Redakteurin eröffnete von sich aus das Gespräch mit der Frage: "Wie kommen Sie darauf, dass das öffentliche Interesse an UFOs nachgelassen hat?" Und genau darauf war ich eingegangen. Korrekt hingegen ist meine Antwort hin zum Schluß, und zwar wie mitgeschrieben. In beiden Fällen war es einfach das nachlassende öffentliche Interesse und die Bezugspunkte für mich hierfür, was im Kern der Gespräche stand! Gleichsam die Differenz zwischen ´Fliegenden Untertassen´ und Sichtungen unidentifizierter Flugobjekte. Entweder war dies den Journalisten zu kompliziert, oder sie dachte, es sei für den Leser späterhin zu kompliziert. Darüber hinaus, zu aller Trost: Ich GLAUBE schon Ewigkeiten an außerirdisches Leben - Sie werden dies ja wohl von mir wissen. Aber lesen Sie selbst was daraus nun BILD-typisch wurde um natürlich dem Image des Blatts zu entsprechen:

>UFO-Forscher glaubt nicht an Außerirdische

Mannheim - Sind wir etwa doch allein im Universum? Werner Walter (48), seit zehn Jahren Chef der Mannheimer UFO-Meldestelle, hat den Glauben an Fliegende Untertassen verloren. Der Hobby-Astronom: "Das Thema UFO wird jetzt 60 Jahre alt. Seitdem warten die Menschen darauf, dass wir die Existenz von Fliegenden Untertassen beweisen können. Doch alle Meldungen erwiesen sich als falsch." Meist sehen die Menschen Sternschnuppen oder Planeten, halten sie für Unbekannte Flugobjekte. Will der UFO-Experte seine Meldestelle jetzt schließen? Werner Walter: "Nicht sofort, schließlich bekomme ich noch über 130 Meldungen pro Jahr. Aber ich weiß nicht, ob es die Meldestelle 2010 noch gibt. Mich langweilt das Thema inzwischen auch etwas."<

Auch die Sternshortnews.de griffen die dpa-Meldung im Boulevard-Sektor der Rubrik Wissenschaft auf und binnen weniger als 24 Stunden riefen mehr als 2000 User diese ab. Im Forum dazu dann einige Reaktionen (18 an der Zahl bis einschließlich 30.4., habe deswegen extra nochmals nachgesehen während gleichsam die Zahl der Meldungsleser selbst auf fast 3800 gestiegen war) in Form von ´Leserbriefen´, ein paar Schmankerl daraus: "Es gibt aber auch Beispiele wo ´UFO-Experten´, die schon einen gewissen Ruf haben nicht geschmiert worden zu sein um zu behaupten es gibt keine UFOs oder alles sei Quatsch, genau das Gegenteil feststellen." - "Der Walter mal wieder, seit Jahren ist er immer mal wieder für einen Lacher gut. Er versucht also immer noch die alte Desinformationspolitik der USA fortzusetzen. Ich hege da durchaus schon seit vielen Jahren einen immer stärker werdenden Verdacht, dass er bzw die CENAP für ´jemanden´ arbeitet." - "Lach... Und wenn ein echtes Ufo vor seiner Nase landet, würde er es nicht Glauben. Aber irgendwie ist die Show von Werner Walter unecht. Der ist doch irgendwie, von Höherer Amtsstelle beauftragt, seine dummen eintönigen Meinungen kundzugeben. Es geht nicht mehr lange dann geht ihm mal endlich ein Licht auf. Und dann gibts von mir Prügel!" Das war ja wie unter (militanten) UFO-Freunden des Fantastischen... Und dies bei einem ufologisch unverdächtigen allgemeinen Newsforum vom STERN??? Kaum zu glauben. Der Hintergrund war gleich für mich erkannt. Die Poster hier waren Stamm-Teilnehmer des UFO-Forums bei Paraportal.de, wo das Thema mit der Sternshortnews.de-Meldung aufgemacht worden war - selbst der Erstmelder dort mit der Quellenangabe machte bei Sternshortnews die ´Diskussion´ mit den selben Sätzen wie in seiner ufologischen Basis auf! Sie alle tauchten hier nur unter anderen Aliasnamen auf als im Heimat-UFO-Portal, verwendeten dort aber wortgenau die selben Ansichten. Also eine konzertierte Aktivität im Versuch die davonschwimmenden Felle noch einzuholen bzw Land dort noch zu retten, wo es vielleicht noch was zu retten gibt. Was hier lief ist einfach der Versuch der negativen Meinungsmache gegenüber einem Nestbeschmutzer für die UFOlogie - nämlich mir. Und zwar von Leuten die selbst gar nicht wollen in die UFO-Phänomen-Nachforschung integriert zu werden - einfach auch um ihre idealisierten Vorstellungswelten zu erhalten. Auch nichts Neues. So war es immer, so ist es und so wird es immer sein. Interessant zu sehen war aber, wie hier aktiv eingegriffen wird um ´Anti-Walter´-Stimmung als politisches Programm zu machen! Natürlich war klar, dass diese Meldung keinerlei begeistertes Klatschen aus dem UFOlogen-Block mit sich bringen würde. Aber da habe ich selbst gar nicht tief durchatmen müsssen, da ich ja schon zuviel auf die Mütze bekam. Da schockt bzw schreckt einem nichts mehr.

Und dort gab es keinerlei "Weapon Hold"-Status an der Demarkationslinie. Blinder Aktionismus zeigte sich hier nach dem Motto "Stoppt den WW!", so als wenn jemand den Einsatzbefehl "Ausführung, Ausführung, Ausführung!" oder "Tut das, was getan werden muss!" gegeben hätte. Es kamen Reaktionen zustande, als sei für die ufologische Gemeinde der ´nationale Notstand´ eingetreten und deswegen gab man an alle ´Sniper´ grünes Licht aus. Frei nach dem Motto der ´Hitman´ für Ehre und Ruhm: Ein Schuss, kein Schrei. Das Knirschen mit den Zähnen in der UFOlogie setzte bei den Freunden des Fantastischen also ein, auch wegen den dort vorherrschenden Vorbehalten gegen die Rationalität. Ein eigenartiges ´Project Peacemaker´ für die UFOlogie. Hier galt der Puls als Tachometer im Ernstfall eines ´Black Hawk Down´-Szenarios. Das Leben in der ufologischen Kuschelzone ist sicherlich das eine, die Realität vor ihrer ´Haustür´ wieder was anderes - etwas, was ich schon in den 70er Jahren mit als einen der Grundfaktoren betreffs UFOlogie lernen konnte (man nimmt es relativ schnell wahr und lernt daraus, wenn man will). So schwer ist es eigentlich nicht, abgesehen dann wenn man sich bewusst die dicksten greifbaren Scheuklappen in der XXL-Ausfertigung aufsetzt. Aber lassen wir den Dingen hier ihren Lauf und schauen mal in die ufologischen Stammtischrunden des Internets repräsentativ für die gesamte UFOlogie hinein und was sie eigentlich wie zu erwarten betreffs Werner Walter von der ufologischen Bad Company namens CENAP vorbringen:

Im Forum von Alien.de wurde das Thema rund um die dpa-Meldung von Yahoo-News unter "W.W. - Es gibt keine UFOs" aufgemacht (wer hat jemals in der Agentur behauptet, es "gibt keine UFOs"?). Stimmen von dort: "Was soll man dazu sagen?? Der UFO-Experte hat gesprochen?" - "Naja, die Beweislage ist wirklich nicht besonders doll - Auch nicht nach so langer Zeit. Neue Erkenntnisse sucht man ebenfalls vergeblich. Insofern hat der Mann nicht unrecht." - "Na, ja der Werner Walter. Ich gebe ihm ja auch recht, in seiner Behauptung, daß viele Ufosichtungen eine normale Naturerscheinung darstellen. Aber noch lange nicht alle. Es gibt noch viel rätselhaftes zwischen Himmel und Erde. Und viele Bilder die er als gefälscht angibt, sieht meist sogar ein Laie, daß er recht hat. Aber die wirklich intressanten Aufnahmen, die Rätsel aufgeben, da hält er sich bedeckt. Es gibt bestimmt Fotos, die er auch nicht erkären kann, doch das darf wahrscheinlich niemand erfahren. Also er hat nicht immer recht." - "Das Thema ist, das bei UFOs ziemlich tote Hose ist."

"Einfach nur lächerlich wie hier mit allen Mitteln Desinformation betrieben wird. Allein in den letzten 3 Jahren wurde ich über Berlin mit 8 Ufosichtungen konfrontiert, das was der Mann dort schreibt kann gar nicht stimmen. Ich kann euch nur das Buch von Donald Keyhoe empfehlen (>Der Weltraum rückt uns näher<), dort stehen autentische Tatsachenberichte von Piloten und anderen Zeugen. Das ich das Buch glaubwürdiger halte als all die anderen von Billy Meyer, Adamski, Stanton Friedman, John Lear etc. liegt auch daran das man Keyhoe damals den Ton abgedreht hatte in einer US-Sendung wo er zugab das Ufo´s existieren und das seine Organisation die NICAP vom CIA zerschlagen wurde. Da sieht man wie man uns für dumm verkaufen will das diese Phänomene angeblich nur Ballons und Co seien. Nee Leute das ist keine seriöse Ufoforschung. Ich habe unzählige Bücher über dieses Thema und über Geheimdienstenstudiert und dabei haben sich einige interessante Dinge herauskristallisiert. Das viele der ´offiziellen´ Protagonisten in der Ufoforschung nicht nur Freimaurer waren sondern auch CIA-Agenten. ... Mir ist jetzt klar, warum Walter so viel Unterstützung der o.g. Behörden und Wissenschaftler erfährt: Weil er keine UFO-Forschung betreibt und trotzdem diese Nische besetzt hält. Tausende Fälle von neugierigen, besorgten oder verängstigten Zeugen werden ihm von diesen Behörden zugetragen, und den Zeugen wird vorgegaukelt, daß man sie ernst nimmt und ihre Sichtungen untersucht. Mir ist jetzt klar, warum er selbst von großen Nachrichtenmagazinen und TV-Stationen hochgejubelt wird: Weil er hineinpaßt in die Maschinerie der Manipulation und Desinformation. Und da er soviel Förderung erfährt, wird er kaum geneigt sein, seine Arbeit in Frage zu stellen." Dieser Nutzer bezieht sich dabei hauptsächlich auf DEGUFO- und MUFON-CES-Quellen. Klasse! Wie ging es hier weiter? "Er hat keine Desinformation betrieben, sondern Informationen geliefert, die manchen so vielleicht nicht passen."

Beim Paraportal.de kamen solche Stimmen dazu in den ´Pott´: "Find ich totale Kacke den Bericht. Totaler Schwachsinn." - "Nun zum Threat selber will ich sagen: kein schlechter Gedanke. Ich meine es gab Zeiten in dem es zu massigen Sichtungen von Ufos kam. Wiederrum gibt es auch Zeiten (wie heute) wo eher selten Videos bzw Fotos von Ufos gemacht werden/wurden. Nun dass öffnet bei mir allerdings nicht die Theorie dass es sie garnet gibt, sondern dass sie eine lange Reise (wie uns bekannt) hinter sich haben. Vielleicht halten sich UFOS ja einen längeren Zeitraum auf unserer Erde auf um zu forschen und fliegen dann mit neuesten Ergebnissen oder sonstige Sachen was sie auch wollen wieder zurück." - "Ich finde es Quatsch zu sagen dass die Menschen das Interesse an UFOs und Ähnlichem verloren haben - und wenns so ist - na und? Das einzige wo ich zustimmen möchte ist - es gibt einfach keine Beweise und die Wahrheit kennen nur wenige." - "Quatsch, natürlich intressiern sich noch Menschen dafür - ich zB seit meinem 10 Lebensjahr und dat wird auch nit anders: I want to BELIEVE! Die Wahrheit versteckt man am besten zwischen 2 Lügen!" - "Dass die Leute oft UFO-Fanatiker als Nazis abstempeln, haben wir wohl Leuten wie JvH zu verdanken... Nazis findet man überall - wieso soll dann ausgerechnet die UFOlogie davon verschont bleiben? ´Der Wahrheit ins Auge sehen´ und die UFOs vergessen halte ich für Schwachsinn..."

"Wie schon des öfteren, von anderen in diesem Forum erwähnt geht es darum jedem Menschen auf der Erde die Möglichkeit zu geben sich frei zu entfalten - ich für meinen Teil habe aufgehört nach Beweisen zu suchen, um die Öffentlichkeit davon zu überzeugen das es ´SIE´ gibt, da ich keine Beweise finden werde. Grundsätzlich hat jeder Mensch dieselben Fähigkeiten - ich würde sicher nicht daran glauben, hätte ich nicht MEINE EIGENEN Erfahrungen und Sichtungen gemacht. Das Problem ist einfach dass die meisten Menschen an der falschen Stelle suchen, sie einfach noch nicht soweit sind - ´seit 60 Jahren würden sich die Menschen an der Nase rumführen lassen´ - ach ja wenn derjenige meint dann möchte ich ihn nicht vom Gegenteil überzeugen, denn jeder hat das Recht zu glauben was er will - und ein Alexander der große, der von fliegenden Schilden berichtet, die sein Heer gegleitet haben ??? Irgendwann wird sich auch hier ein Forscher finden lassen, der das ganze rational einen übermäßigen Alkoholkonsum Alexanders zurückführen wird. Das Problem ist dass die Menschen aufgehört haben zu glauben und mit dem Herzen zu sehen, da sie nur noch rational denken, darum die Wahrheit nicht mehr erkennen können. Eines ist mir bewußt geworden: Der Plan, den die wenigen vor 2000 Jahren hatten, funktioniert. Er funktioniert sogar so gut das ein Experte, der höchstwahrscheinlich selbst noch vor einigen Jahren ´geglaubt´ hat letztendlich zum Schluß kommt: Es gibt keine UFO´s. Ja ich gebe ihm Recht es gibt keine - natürlich gibt es sie nicht, den es ist ja die Fantasy - jeder neue Tag ist eine Illusion, die Erde ist eine Scheibe und der Mensch ist das einzige intelligente Lebewesen. Herr W.W. danke Ihnen - endlich wissen wir es. Es gibt keine UFOs basta." - "Deinen Ausführungen ist eigentlich nichts mehr hinzuzufügen. Nur schade, das die wenigsten soweit sind, das zu erkennen." - "Ich frage mich, ob dem Werner Walter irgendetwas weh tut, und all den großen Skeptikern da draußen. Schließlich ist ja nichts Schlimmes daran, zu glauben, oder irre ich mich? Und selbst wenn Leute wie ich z.B. Unrecht hätten, was würde das schon ausmachen? Was geht es die Skeptiker an, wenn sich irgendein zu einer Randgruppe gehörender Mensch irrt? Es ist doch jedem selbst überlassen, ob er sich in etwas verrennen möchte oder nicht."

"Ich glaube nicht dass ihm irgendwas ´weh tut´, nur weil er nach der Zeit wo er sich mit dem Thema beschäftigt hat zu einer anderen Überzeugung kommt als Du. Und davon abgesehen denke ich, dass er sich wesentlich intensiver mit dem Thema beschäftigt hat als Du. Ich sehe ja nicht wo Dich irgendwer zu einer bestimmten Überzeugung zwingen will. Ich sehe nur das Du Dich ´aufregst´, oder kein Verständnis hast für diejenigen, die zu einer anderen Überzeugung gelangten als Du." - "WW hat doch Recht. Auf unserem jetztigen Stand der Wissenschaft gibt es keine Spur von UFOs (im Sinne von extraterristischen Besuchern auf der Erde). Natürlich kann man nun wieder beliebig mit Verschwörungstheorien ankommen, dass alles vertuscht wird etc... Nur ist man dann auch wieder im Reich der Spekulationen, und abseits der Wissenschaft. Was ich nur absolut nicht mag (und das meine ich jetzt allgemein) sind Leute, die sich mal ein wenig damit beschäftigt haben indem sie ein paar UFO-Bücher mit höchstens Dritt-Hand-Informationen gelesen haben, meisstens noch von dubiosen Autoren, und dann hier reinschneien und jemand anders als "Ignoranten´ oder ähnliches bezeichnen. De Facto ist es aber bis heute so, dass man kein UFO gefunden hat. Aber wenn man sich viel damit beschäftigt hat, dann lernt man im Laufe der Zeit einige immer wiederkehrende ´Muster´ kennen: wie UFO-Sichtungen oder UFO-Geschichten zu stande kommen, wie Verschwörungstheorien funktionieren, wie Menschen solche Beobachtungen interpretieren, wie sie erzählt werden, wie sie diskutiert werden, wie so manche Autoren von UFO-Büchern vorgehen, wie Dinge verdreht werden, etc etc. Das ist immer derselbe Mechanismus, und den lernt man in Laufe der Zeit kennen. Tja, und irgendwann ist man am Punkt, wo man sieht dass es nur ´Hokus-Pokus´ ist, weil man erkennt wie die UFO-Geschichten zustande kommen (und wie sie verbreitet werden). Ich kenne jedenfalls niemanden, der sich längere Zeit wirklch mit dem Thema auseinandergesetzt hat, und zu einem anderen Schluss gekommen ist. Ich vermute bei WW ist es ähnlich."

UFO-Kultur-spezifische Reaktionen in alter Tradition. W.Raab auf seinen ´Greyhunter´-News musste wie aufs Knöpfchen gedrückt die dpa-Meldung so kommentieren, natürlich - und schon wieder (oder besser wie immer?) ohne die Meldung mal genauer gelesen zu haben um zu erkennen, was da wirklich ausgesagt wird (1) - ich habe meinen Glauben an FLIEGENDE UNTERTASSEN verloren und sehe in den UFO-Berichten "die UFO-Beweislage immer noch mehr als mau" an. Begründung: "Und vielleicht da und dort aufkommende Indizien sind einfach zu schwach, um an die bisherigen Durchhalteparolen noch glauben zu können.": "Werner Walter ist ja für seine ?Pressearbeit´ bekannt und erstellt alle paar Monate einen neuen Bericht, demzufolge das UFO-Phänomen wahlweise ?erledigt´ ist bzw. gerade eine neue Sichtungswelle anrollt - von daher kann man die Meldung also als ?typischen Reflex´ zur Steigerung der Aufmerksamkeit um die eigene Person ansehen. Wer die zahlreichen UFO-Berichte mit physikalischen Wechselwirkungen [CE2] bzw. Radarerfassung [RV] nicht beachtenswert findet, muss sich fragen lassen inwiefern er wirklich ein ?Fachexperte´ ist. Im übrigen stellt sich die Frage was mit Walters rund 50 eigenen ´unidentifizierten´ Berichten ist, über die er hier und da mal in seinem ´CENAP-REPORT´ berichtet hat? Sind das keine UFO-Fälle? Oder sind das eher nicht genehme Fälle? Oder wurden sie schon als ´Party-Gag-Ballon´ oder ´Skytracker´ ´identifiziert´? Des weiteren wüssten wir auch gerne, wo die Zahl der Sichtungen bzw. die ?Qualität´ der Berichte abnimmt. Der ?Strom´ an Fallberichten über sehr fremdartige Flugobjekte ebbt nicht ab, auch bei greyhunter.org bzw. befreundeten Gruppen werden entsprechende Sichtungen gemeldet. Wir kennen keine UFO-Statistik die Rückläufig ist. Mag sein, dass sich bei Werner Walter keine Zeugen mehr mit ?guten Berichten´ melden, aber das hat dann sicherlich andere Gründe als ein Nachlassen der UFO-Aktivität ..."

(1) = Naja, dafür begrüßte er seine Leser ziemlich schwülstig mit einer fast wöchentlich abgelieferten "Besucherrekord"-Meldung zu seiner Seite mit einem herzerfrischenden "Brüdern & Schwestern, liebe Liebenden!" Na gut, es ist halt eben eine Frage des Stils.

Und Action... Warten auf das Wunder, was nie kommt, aber seit Ewigkeiten von den ufologischen Leistungsträgern sowie Erlösern auf Pump versprochen wird. Natürlich habe ich eine untypische Rolle im UFO-Drama eingenommen und provoziere damit die UFO-Traditionalisten, die entsprechend konsequent mit starken Sätzen und Worthülsen zum Glaubenserhalt reagieren, wie eine Art "Sicherheitsrat" für die UFOlogie - zur deren Rettung (und auch zu ihrer eigenen persönlichen Rettung). Dies alles ist ein Akt um die Lücken in der wissenschaftlichen UFO-Beweisführung durch dogmatische Fantasie zu schließen. Das spektakuläre Wort ist dabei "dogmatisch". Die Wortführer der ufologischen Bewegung haben es inzwischen verstanden den Spieß umzudrehen. Nicht sie sind ihrer eigenen Bildnisse nach Dogmatiker, sondern die, die als sachkundige Skeptiker mit begründeten Fakten auftreten und dies auch artikulieren. Nicht derm der an die ufologischen Zerrbilder glaubt, setzt Ideologie über Erkenntnis, sondern der, der die Wissenschaft in den Zeugenstand beruft. Daraus ist längst soetwas wie ein ´Kulturkrampf´ entstanden. In diesen Zeiten wo Neo-Liberalität überall auch zur Worthurerei führt will es man nicht verwundern.

UFOlogen sind wie die ´X-Men´ und leisteten hier den letzten Widerstand in ihrer alternativen Nische zur üblichen Pop-Kultur. Wie ich bald darauf mitbekam, wurde Raab inzwischen für G.Bayer´s Paranews mit dem "Greyhunter´s Corner" sogar zum Moderator des UFO-Forums. Und dort ging es zum Thema "W.Walter: Beim UFO-Thema ist die Luft raus!" sozusagen im Doppelschlag von Raab anmoderiert mit ufologischer Denkmodulation weiter. Genau jener Herr ist übrigens strammer Gefolgsmann von MUFON-CES und zitiert gerne sein ´Leitbild´ Illobrand von Ludwiger aus dessen Veröffentlichungen. Nur eben nicht das, was Raab nicht passt aber IvL trotzdem schrieb. So mache ich es hier einmal in Bezugnahme zum Vorwort zur französischen Ausgabe von Ludwiger´s Buch >UFOs über Europa<: "In den Medien ist Berichterstattung über UFO-Phänomene in den letzten Jahren drastisch zurückgegangen. Die wenigen seriösen Arbeiten zu diesen Phänomenen stammen hauptsächlich von Soziologen. Die überwiegende Mehrheit der Bürger ist der Ansicht, dass sich das Phänomen verflüchtigt hat, nicht mehr beobachtet wird oder im wesentlichen von der Wissenschaft aufgeklärt worden ist. Denn wenn an UFOs etwas dran sein würde, so meint man, hätten die Wissenschaftler ?auf ihrer Suche nach Wahrheit" sich längst damit beschäftigt. ... Wissenschaftsjournalisten übernehmen dies." Übrigens erklärte IvL dort ebenso: "Frankreich ist das einzige Land in Europa, das seinen Bürgern gegenüber zugibt, das UFO-Phänomen so ernst zu nehmen, dass es eine staatlich finanzierte Untersuchung darüber durchführt." Dabei vergass er zu erwähnen, das auch England, Spanien und Italien europäische Ländern sind in denen ´amtliche´ UFO-Untersuchen stattfanden. Wie kann er nur? Zurück ins graue UFO-Forum. Lesen wir doch mal bei einigen Beispielen rein die man mit der Schlagzeile "UFOlogie pur erlebt!" übertiteln könnte sowie wirklich wunderbar geeignet sind (gelegentlich sogar wie ein gespielter Witz daherkommen) ins Seelenleben der Fans zu blicken und die Informations-Defizite zu erkennen:

"Was denkt Ihr, ist beim UFO-Thema wirklich die Luft raus? Also wenn ich von uns einmal so aus dem Nähkästchen plaudern kann, muss ich gestehen, dass die Themen über UFOs & Aliens bei paranews.net mit auf den oberen Rängen stehen. Nach meiner Meinung ist bei diesem Thema nicht die Luft raus, sondern es wird durch die großen Medien bzw. einigen Skeptikerbewegungen (auch international) den Leuten als tot so verkauft....." - "Um Deutschland machen die UFOs scheinbar einen grossen Bogen. Nach Meinung des (einzigen) Experten Deutschlands, der jeden Fall genau untersucht, wurde dieses jetzt so bestimmt, und damit basta. Was in anderen Ländern stattfindet spielt dabei keine Rolle....armes Deutschland......kann ich da nur sagen....das ganze gleicht schon einem Kasperletheater." - "Ich denke nicht das beim Thema UFO die Luft raus ist. Auch wenn es Herr Walter so sieht! So habe ich erst in den letzten Tagen gelesen das Herr Walter sich ein neues Hobby ausserhalb der UFO-Thematik suchen möchte. Aus dem Thema ist zwar nicht die Luft raus, aber in Deutschland scheint das Thema auch nur wenige ernsthaft zu interessiern. Vielleicht haben die Deutschen zur Zeit zuviel mit sich selbst zu tun und wollen nicht noch mit so einem ´Quatsch´ belästigt werde. Werner Walter muss ich allerdings recht geben das die UFOs um Deutschland wohl einen Bogen machen. So ist in Great Britain doch schon mehr los! Ich habe auch noch keines gesehen! Das liegt vielleicht daran, dass man als Deutscher den Kopf immer gesenkt hält und selten in den Himmel schaut. Wir in Deutschland sind ja von eh her als Kummerbolzen bekannt und das wir immer auf den nächste Schlag in den Nacken warten. In den Himmel schauen und Wolkenkuckucksheime bauen, nein, das tun wir nicht! Warum auch immer! Ich wünsche Herrn Walter viel Spass bei seinen neuen Hobbies und hoffe er ist nicht zu frustriert darüber, dass er nicht den frühzeitigen Absprung zum Thema erwischt hat, so wie manch andere seiner UFO-Kollegen. Mal sehen was uns Herr Walter demnächst bei QVC präsentiert."

"Party-Gag-Ballone. Ich nehme Walter schon seit langem nicht mehr ernst - er hat sich sowohl durch seine ufologische Kaffeesatzleserei als auch durch seine PR-süchtigen Medienauftritte als Selbstdarsteller disqualifiziert. Für mich ist er nicht mehr als ein lustiger UFO-Clown, denn man einfach gewähren lassen sollte ohne sich aufzuregen [jede ´Szene´ hat ja ihre bizarren Gestalten]." - "Nur zur Information: Auf QVC oder HSE (Home Shopping Europe) verkauft ein gewisser Freiherr Johannes Treusch von Buttlar-Brandenfels seine Vitaminprodukte. Uri Geller verkauft bei QVC Schmuck!" - "Ich kann mich nur anschließen, dass zwar in Deutschland zur Zeit nicht viele Meldungen gemacht werden, jedoch international die Meldungen eher zunehmen (z. B. China). Werner Walter lässt alle halbe Jahre diese Sprüche (pardon, Statements) ab und erklärt das Ufo-Thema für Tot! Jeder, der sich ernsthaft mit der Thematik auseinandersetzt belächelt diese dpa-Meldungen. Wobei WW bei der CENAP wirklich der einzige ist (weiß nicht ob Rudolf Henke zur CENAP gehört, wenn ja, dann sind sie zu zweit) der wirklich den armen Sichtungszeugen ihre Sichtungen um die Ohren haut! Allerdings sind bei der CENAP einige Leute Mitglied die auch offen sind für die Thematik und nicht alles auf Teufel komm raus wegdiskutieren wollen! Dennis Kirstein, Ferhat Talayhan und Roland Gehardt kann ich da löblichst erwähnen! Die machen einen kompetenten und fairen Eindruck und mit ihrem Magazin ´Ufozine´ bzw. jetzt ´Incognitas´ eine Super-Arbeit! Ich denke da wird von denen vielleicht jemand zukünftig das Zepter übernehmen, wenn WW sich wirklich zurückzieht." - "Rudolf Henke ist eine Geschichte für sich, aber die GWUP hat auch einige Leute in ihren Reihen, die sich wirklich bemühen! Edgar Wunder z. B. ist ein ganz potenter Forscher!" - "WW (und was da sonst noch so an Skeptikern herumläuft) scheint nicht sehr gut informiert zu sein. Es ist ein Jammer. Da kann ich mich Douglas nur anschließen. Da kann sich jeder nur wünschen ´sein´ Ufo außerhalb Deutschlands zu sichten..." - "Bei den größeren Organisationen wie z.B. CSICOP oder der GWUP stecken dahinter auch kommerzielle Interessen, um deren Zentren unterhalten zu können, was nur durch den Verkauf diverser ´Produkte´ (populär gehaltene Zeitschriften, Bücher, Mitgliedschaften, T-Shirts, Kaffeetassen u.a.m.) möglich ist." - "Mein Gott Walter kann man da nur noch sagen!!! UFOS sind real existierende Phänomene, ganz egal welcher Herkunft! Werner Walter der selbsternannte UFO-Papst ist mir seit Jahren eh ein etwas sehr suspekter Zeitgenosse mit ziemlich an den Haaren herbei geführten Erklärungen für ein Phänomen, das nicht wegzudiskutieren ist. Am besten ist es, man nimmt diesen Menschen eh nicht ernst, es langt schon das es die Medien tun." - "Ich vermute ja, zu der Zeit, als er sich entscheiden musste, ob er ´mal Ufo-Befürworter oder Ufo-Skeptiker werden will, hat er sich deshalb für Letzteres entschieden, DAMIT er von den Medien ernstgenommen wird. Er kann ja nicht ernsthaft selbst glauben, was er so über Ufos sagt." - "Ich fürchte aber das tut er!!! Wenn ich nur an Greifswald denke. Die Erklärung die er da abgegeben hat war ja wohl zum Haareraufen."

"Aus dem Thema is die Luft raus meint er also. Hmm finde ich nicht, aber keiner glaubt halt an so etwas wie UFOs, wobei UFO erstmal nichts weiteres ist als eine Abkürzung für Unidentifiezierbares Flugobjek wie ja jeder weiß. Wenn man an soewtwas wie UFOs glaubt wird man in der Gesellschaft gleich als Spinner abgestempelt, obwohl eigentlich die jenigen die nicht an das Phänomen glauben die Spinner sind. Alles glauben die, nur nicht soetwas. Statistiken beweisen ja das die Anzahl der UFO-Interesierten abgenommen hat: laut Allensbach-Umfrage Mitte der 90er Jahre war noch knapp jeder Fünfte (18%) überzeugt, dass es Ufos gibt, 2001 fast nur noch jeder Achte (13%)." - "Eigentlich ist die Zeit für die UFO-Thematik reif höheren Anklang in der Wissenschaft zu bekommen. Spinner und Chaoten gibt es überall, darüber brauchen wir uns nicht zu unterhalten. Es liegen aber mittlerweile so viele ernsthafte Arbeiten vor, daß es an der Zeit ist diese mit dem gebührenden Respekt seitens der Wissenschaft zu bearbeiten. Leider drängt sich Herr W. zu sehr in die Medien und diese kennen sich oft nicht in der Thematik aus und freuen sich über jedes Statement eines ´Fachmannes´. Was ein Fachmann ist, wissen die oft selber nicht. Es ist aber einfach und bequem dann einem Herrn W. zu Wort kommen zu lassen, ohne auch weitere Kommentare einzuholen, man spart sich so Recherchearbeit und das ist sehr schade. Mir persönlich ist es mehr als egal was ein Herr W. denkt oder spricht. Wichtig wäre es für die UFO-Szene, wenn es endlich zu einer geschlossenen Front kommt, die seriös das Thema nach außen hin vertritt, damit auch dementsprechend davon berichtet wird. Das wünsche ich mir als Journalist. Ich kann auch nur von dem so berichten, wie es war. Ich mache mir nur mehr Arbeit in der Recherche und schaue mir die Hintergründe an. Leute wie Herr W. die sich nach vorne drängen, haben nach meiner Erfahrung viel zu sagen, aber wenig mitzuteilen. Es ist die journalistische Aufgabe die Spreu vom Weizen zu trennen und das nehmen einige Kollegen nicht so ernst wie ich." - "Die UFO-Forschung wird in der Öffentlichkeit an ihren schlechtesten Verlautbarungen gemessen. Auch genügt es völlig das Thema mit ein paar gezielten Falschmeldungen und jede Menge Müll zu überfrachten, dass niemand mehr durchblickt. Ein kanadischer Ex-Verteidigungsminister tönt, die USA würden sich auf einen Krieg mit Außerirdischen vorbereiten, Prominente outen sich als UFO-gläubig, usw. usf. Interessierts irgendwen?"

Noch ein bemerkenswerter Nachsatz dazu um den Ball wirklich rund zu halten: Raab machte im Paranews-Leserforum das Thema "Der ´beste´ UFO-Fall" auf bald wurde das Reizthema über 1000 Mal (!) aufgerufen. Zu seinen eigenen Favoriten zählte dabei - die SoFi-UFOs aus Mexiko von 1991 ("dort erschien in einiger Höhe ein scheibenförmiger, metallischer Flugkörper der von 17 Zeugen gefilmt wurde" {sic}). Ein User brachte den Kecksburg-Crash 1965; einer den Vorfall von Roswell 1947; ein weiterer den brasilianischen Varginha-Incident; jemand rief sich Washington 1952 in Erinnerung (und da insbesondere das Bild der "UFO-Flotte" {sic}); eine andere Person "das Video der Luftwaffe von Mexiko, wo Lichter das Flugzeug begleiteten und nur mit Infrarotkamera zu sehen waren" (Raabs Kommentar dazu: "Der Fall ist auf jeden Fall noch ungeklärt, siehe http://www.mufon-ces.org/text/deuts... "; ein anderer Fan ergänzte: "Soweit ich informiert bin, hat I.von Ludwiger vor Ort in Mexiko recherchiert und Hinweise auf die Fackelerklärung gefunden, siehe http://www.mufon-ces.org/text/deuts... {sic}. Ich denke es ist auf jeden Fall einer der besten belegbaren UFO Fälle der letzen Jahre, da auch die Regierungsstellen offiziel Interesse durch den Zwischenfall zeigt."); ein anderer führte sofort die belgische Welle 1989/1991 auf, weil "die militärischen Stellen mit der UFO-Untersuchungsgruppe SOBEPS zusammenarbeitete" und "die Radar/Visuellen-Beobachtungen mit ihren unabhängigen Sichtungszeugen" zu nennen sind. Raab (der gerne hier den Leitspruch setzt: "Es ist wichtig, einen offenen Geist zu bewahren, jedoch nicht derart offen, dass das Gehirn droht hinauszufallen") stimmte dem auch sofort zu: "Die belgische UFO-Welle ist tatsächlich sehr interessant und außergewöhnlich gut dokumentiert." Unbelassen - natürlich kann kann der wenig-informierte UFO-Freund derartige Diskussionen führen. Was mich nur wieder erstaunte: Trotzdem mehr als 1000 Menschen die Thematik aufriefen und schauten was hier lief - kein EINZIGER griff ein und brachte z.B. CENAP-Informationen ein bzw verwies darauf! Blind tasten sich da nicht wenige einmal mehr durch einen selbstgezündeten künstlichen Nebel.

Wie die Faust auf´s Auge. Im Alien.de-Forum dagegen wurde das Thema "UFOlogen wissen gar nichts" mit dieser These aufgemacht: "Nehmen wir mal an und seien wir mal ehrlich, die sogenannten UFOlogen geben in ihren Büchern und Filmen irgendetwas bekannt, das unter Geheimhaltung steht, zb. einen echten Alien-Absturz oder ein irdisches Geheimprojekt mit Alien-Technologie, dann würden die Regierungen doch alles dransetzen, dass diesem UFOlogen verboten wird, weiter darüber zu berichten und die Bücher, in denen ein solcher Vorfall beschrieben steht, werden dann bestimmt auch aus dem Verkehr gezogen. Fazit: UFOlogen wissen gar nichts."

Einige Zeit später bekam ich mit das im AllMystery.de-UFO-Forum das Thema "Desinformation in der UFO-Forschung enttarnt" aufgemacht wurde und jemand sich anhand des Links zum N-TV-Bericht fragte: "Der größte Lügner und Desinformant in der deutschen UFO-Forschung als Maßstab für die empirische Wirklichkeit?" Eine Antwort darauf war eine eigenständige Lageeinschätzung zur UFOlogie von einem anderen Teilnehmer: "Das UFO-Phänomen oder besser gesagt, die Ufologie, scheint am sterben zu sein. Es erscheinen seit einer gewissen Zeit hier in Deutschland, sogut wie keine oder kaum noch neue UFO-Bücher. Michael Hesemann hat sich scheinbar schon eine geraume Zeit vom UFO-Phänomen zurückgezogen und veröffentlicht jetzt andere Bücher, zu völlig anderen Themengebieten! Das Magazin 2000 oder Magazin 2000 Plus scheint kaum noch über das UFO-Phänomen zu berichten, wenn, dann anscheindend nur noch in einigen wenigen UFO-Spezialheften. Man könnte meinen, ja, bei der Ufologie, da sei die Luft raus. Das Thema sei beendet oder sei durch! Ich persönlich halte an der Ufologie fest, weil die Kernaussage der Ufologie, eben eine Andeutung und ein Anzeichen auf unser vom Leben erfüllten Universum ist. Die Ufologie und all ihre Vorkommnisse und Themengliederungen, sind eben oder scheinen nur die Spitze des Eisberges zu sein, was die Lebensäußerung von Außerirdischen Zivilisationen in unserem Universum angeht. Ich kann nur sagen, dass alle die Menschen, oder die User, die sich hier auf Allmystery tummeln, die eine andere, offenere Einstellung zum UFO-Phänomen haben, sich diese Einstellung bewahren sollten, sei diese aus persönlichen Erfahrungen erwachsen, aus dem Wissen ihres Herzens heraus, oder eben, weil ihr geistiger Horizont, oder ihr Bewußtsein, dieses Phänomen, gut in das eigene Weltbild, miteinbeziehen kann! Ein Beweis für die Realität des UFO-Phänomens ist, dass das UFO-Phänomen von allen Seiten her bekämpft und angegangen wird. Wäre am UFO-Phänomen wirklich nichts dran, wäre das UFO-Phänomen also nur eine Form von einem modernen Märchen, so müssten sich dann auch die Geister nicht so scheiden, in das dafür und dagegen, so müsste das UFO-Phänomen auch kein Reizthema sein, wo das Potential sehr stark vorhanden ist, dass die verbalen Fetzen fliegen, im Gegensatz zu anderen Themen. Da sich aber beim UFO-Phänomen die Geister so scheiden, es ein Reizthema ist, fast so ähnlich, wie ein heutiges Tabuthema, wenn man es anspricht, man zumteil seltsame und auch heftige Reaktionen oder Abwehr-Reaktionen darauf erhält, so ist das ein Zeichen dafür, dass an der Ufologie, doch mehr dran ist, als es im allgmeinen hin, den Anschein hat. Die Ufologie, wurmt die Gemüter, wurmt, erregt und ärgert die Geister! Warum wohl ??? Es hat etwas mit Spiritualität, etwas mit einem veränderten und erweiterten Bewußtsein und Bewußtseinszustand zu tun." - "Das was viele Leute stört ist, so ist es bei mir zumindest, das in Verbindung mit dem UFO-Phänomen gleich auch noch Theorien über Außerirdische, Geheimorganisationen und Weltverschwörungen ins Spiel gebracht werden und ohne jegliche Beweise als Tatsache dargestellt werden."

Verblüfft nahm ich am 25.4.06 diese eMails entgegen: "Sehr geheerte Herrn Walter: Ich wollte ihnen fragen in welche Länder haben sie UFO Forschung gemacht? heute habe ich in eine chilenische Zeitung gelesen (sehe http://www.tercera.cl/medio/articul... das sie nicht mehr an UFO glauben. Meine Frage ist wo haben sie die Forschung gemacht? Es kann sein das hier in Deutschland es wenige UFO Erscheinungen gibt aber in Chile ist es eine normale Sache, zum Beispiel können sie zum Cajon del Maipo in Chile, in der nähe von Santiago gehen und da werden sie mit etwa Glück selbst diese Erscheinung direkt sehen. Viele Grüsse, Miguel A. Jordan" Auch jene eMail erreichte mich noch an diesem Tag: "Lieber Herr Walter! Ich kann ihren Frust wirklich verstehen. Wenn man immer, Tag ein und Tag aus, mit Wassertropfen an diversen Flugzeugscheiben hellen Planeten, Wetter Ballons, alten Flakscheinwerfern oder verschwommenen Vogelbildern konfrontiert wird, kann einen der Hut hoch gehen. Ich sehe diese Bilder täglich im Internet. Wirklich deprimierend. Trotzdem möchte ich Ihnen hiermit versichern! 1 .Das es Flugzeuge gibt die kreisrund sind. 2. Diese Flugzeuge in sich eine geschlossene grell weiße Fläche bilden. (Ähnlich wie das weiß von Neonlicht.) 3. Das sich bei diesen Flugzeugen, nichts an Details erkennen lässt, weil diese geschlossene Fläche sehr hell leuchtet.! Das ist nun einmal so.! Ich kann beim besten willen, auch nicht behaupten und glauben das, daß was ich und mein Kollege gesehen habe außerirdisch war. Ich weiß es nicht. Ich lese nur immer, das diese Lichterscheiben-Flugzeuge wohl schon seit Jahrzehnten hier rumfliegen. Ich wünsche mir das Sie so etwas auch einmal sehen könnten Geben sie nicht auf. Mit Freundlichen Grüßen Ihr Ronald Sch. aus Hamburg"

Erstaunt war ich dann doch, das erst am 4.Mai 06 die ´Stuttgarter Nachrichten´ sowie der SWR mit seiner ´Landesschau´-Redaktion auf die dpa-Meldung einstiegen und Interviews erbaten. Der Zeitungsmann war dabei, sagen wir einmal, etwas gehetzt. Doch es kam ein ganz ordentlicher Artikel dabei heraus.

Externe Links

http://archiv.tagesspiegel.de/archiv/25.04.2006/2488999.asp
http://www.mufon-ces.org/text/deutsch/mexiko.htm
http://www.tercera.cl/medio/articulo/0,0,3255_5726_202595626,00.html)
Hypnose NDE OBE Frankfurt Nahtodeserfahrung

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