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01.01.2006


    
Prost Neujahr 2006! Historische Noten der UFOlogie aus dem CENAP-Archiv

Januar-UFO-Meldungen vor 55 bis vor 20 Jahren: Fliegende Untertassen in der Presse

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Glühende Feuerkugel explodiert meldete dpa aus Stockholm und am 4.Januar 1951 las man in der Rhein-Neckar-Zeitung: Eine glühende Feuerkugel explodierte am Montagabend über den nordschwedischen Provinzen Jaemtland und Aangermanland und verbreitete für Sekunden im Umkreis von etwa 300 Kilometer einen taghellen Lichtschein. Wenige Minuten später wurde ein donnerartiges Grollen vernehmbar. Vermutlich handelte es sich um einen großen Meteor, der ungewöhnlich tief in die Lufthülle der Erde eingedrungen war, bevor er zersprang.

UdSSR baut Fliegenden Diskus hieß es am 11.Januar 1951 in der Rhein-Neckar-Zeitung aufgrund Eig.R.-Dienst): In der vergangenen Woche ist in der Sowjetunion, wie wir einem Bericht des Ural-Senders Swerdlowsk entnehmen, der erste sowjetische "Fliegende Diskus" abgestürzt und zu Bruch gegangen. Es handelte sich dabei um das Modell eines vom Moskauer Flugzeugkonstrukteur Tschernowskij gebauten neuartigen Flugapparates, der wie ein rotierender Diskus aussieht und die Bezeichnung "Bitsch" (die Geißel) trägt.

"Feuerball" richtete Zerstörungen an meldete UP aus Melbourne und am 13.Januar 1951 meldete es die Rhein-Neckar-Zeitung: Ein "Feuerball", der vom offenen Meer kam, richtete am Freitag in dem Melbourner Vorort Hampton Verwüstungen an. Von verschiedenen Häusern wurden die Dächer abgetragen, außerdem wurde die Veranda des Krankenhauses zerstört. Ein Polizist schilderte, wie er die merkwürdige Erscheinung erlebte. "Ich sah ein rotes Aufleuchten über dem Meer, dann schlug ein rotvioletter Flammenball mit großem Getöse auf die Dächer der Häuser nieder." Die Einwohner nehmen an, dass es sich um einen Meteor gehandelt habe.

Geheimnisvolle Himmelserscheinung war - ein Ballon meldete dpa aus Stockholm und am 27.Januar 1951 berichtete es so die Rhein-Neckar-Zeitung: Ein in sehr großer Höhe fliegender geheimnisvoller Gegenstand wurde am Donnerstagabend über Schonen (Südschweden) beobachtet. Ein Schulflugzeug der schwedischen Luftwaffe verfolgte den Gegenstand bis er über See verschwand. Eine Staffel Jagdflugzeuge startete kurz danach, konnte den Gegenstand aber nicht mehr sichten. Das Rätsel dieser geheimnisvollen Himmelserscheinung dürfte jedoch gelöst sein. Wie das Physikalische Institut in Lunbd am Freitag mitteilte, habe es am Donnerstag einen mit Meßinstrumten versehenen Gummiballon starten lassen, der 12.000 - 15.000 Meter hoch aufstieg. Bei dem vorherrschenden klaren Wetter habe der Ballon wahrscheinlich in der Sonne geglänzt, sodass der Eindruck des Leuchtens entstand.

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"Feuerball" über England meldete am 17.Januar 1956 die Rhein-Neckar-Zeitung: Über die Grafschaft Sussex wurde am Montagfrüh ein rätselhafter "Feuerball" am Himmel beobachtet, der von Südosten nach Nordwesten flog. Er hatte nach Angaben von Augenzeugen das Aussehen eines großen Kometen mit einem feurigen Schweif. Der Feuerschein des Schweifes sei noch einige Zeit nach dem Verschwinden des "Feuerballs" am Himmel sichtbar gewesen. Unter der Bevölkerung Südenglands erregte das Erscheinen des "Feuerballs" großes Aufsehen und führte zu neuen Spekulationen über das Geheimnis der "Fliegenden Untertassen".

Wie die afghanische Gesandtschaft in Neu-Delhi bekanntgab, sind in verschiedenen Gegenden Afganistans, so über Herat, etwa 80 km von der sowjetischen und persischen Grenze entfernt, Fliegende Teller gesichtet worden, wovon einige rund und andere viereckig waren. Die Tat, 30.Januar 1956.

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"Fliegende Stadt" gesehen, meldeten die Stuttgarter Nachrichten vom 3.Januar 1961: Einwohner von vier Dörfern im westlichen Sudan haben zu früher Morgenstunde eine "komplette Stadt mit hohen gebäuden und Bäumen", langsam durch den Himmel segelnd, gesehen. Wie verlautet, sind die Behörden mit der Aufklärung des seltsamen Vorganges beschäftigt.

Karl Michalek verließ die Venusgläubigen - Weltpräsident verschwunden - Aber nicht in der Untertassen: Die Polizei erwischte nur den "Sicherheitskommissar" meldete Paul Mevissen für den Weser-Kurier am 3. Januar 1961: Karl Michalek, der Präsident der künftigen Weltrepublik, ist verschwunden. Sein Stellvertreter sitzt in Wiener Neustadt im Kittchen. So endete vorerst ein Gaunerstreich, der wieder einmal beweist, daß man die Einfalt der Untertassen-Fanatiker gar nicht hoch genug einschäötzen kann. Zwei Jahre lang hatten Michalek und sein Spezl in Österreich und Süddeutschland in anfälligen Kreisen eine besondere Art Panikstimmung geschürt. "Die dritte Weltraumflotte von der Venus wird demnächst auf der Erde landen", verkündete er. Und: "Ich bin vom Präsidenten Urun von der Venus beauftragt worden, die erste Regierung der künftigen Weltrepublik zu bilden." Zwei Jahre lang sammelten Michalek und Co. die Spenden ihrer um Regierungspöstchen bangenden Anhänger ein, einen Betrag, der nach vorsichtigen Schätzungen über 100.000 Mark betrug. Dann griff, o Wunder, zum erstenmal in der Krinimalkomödie der Fliegenden Untertassen, die Polizei ein. Und der Präsident gab Fersengeld. Aber das wußte niemand, als in Santiago de Chile ein Mann namens Michalek ein Manifest veröffentlichte, das den flammenden Titel "Völker der Erde" trug. Darin berichtete der Verfasser, daß er über ein Jahr lang in einer "Fliegenden Untertasse", von ihm "Blindes Auge" genannt, geschult worden sei. Venusmenschen landen demnächst auf der Erde. Gegenwehr sei angesichts der tollen Geschwindigkeit der "Blinden Augen" (Modell A450.000, Modell B 675.000 km/st) sinnlos, die Weltrepublik mit Sitz in Berlin werde anschließend von ihm ausgerufen. Wie alle Klapperstorchlegenden wurde der Unfug in einschlägigen mitteleuropäischen Kreisen blindlings geglaubt. Die Verehrer und vor allem Verehrerinnen des geheimnisvollen Meisters stürzten sich auf die Programme, und der Verlag Schönenberger, der in einem geisterbahnähnlichen Haus in Heiden in der Schweiz Untertassenpropaganda druckt, konnte kaum genügend liefern, um (pro Heft 3,50 Franken) die Nachfrage zu decken.

In dem Programm geht es wild zu. Drohungen wechseln mit Versprechungen. Die Todesstrafe wird gleich wieder eingeführt. Amtssprach ist Deutsch, die Sekretärin des Präsidenten erhält eine Pension, im übrigen dürfen Frauen in der künftigen Weltrepublik keine leitenden Ämter bekommen. Die Währungen werden abgewertet und durch die neue Weltwährung ersetzt. Die Monate vergingen. Die dritte Venus-Raumflotte zeigte sich weder am Himmel noch gar auf der Erde. Der erste Landungstermin verstrich und schließlich auch der zweite. Mittlerweile hatte Michalek eine komplette Regierung aufgestellt. Wer sich auf eine Anzeige hin bewarb, erhielt alsbald einen "vorläufigen Einstellungsbescheid" mit ehrfurchtsgebietendem Briefkopf "Oberhoheitliche Regierung der Weltrepublik, Personalamt der Präsidialkanzlei" und geheimnisvollen roten Stempeln, die im Außenrand "Weltrepublik Planet Venus" und im Inneren geheimnisvolle Kritzeleien trugen. Unterschrieben war der Bescheid vom "Sicherheitskommissar" Karl mekis und vom "Präsidnten" mit einem als "Faksimile" bezeichneten eigenartigen Zeichen. An diesem Zickzack von einer Unterschrift mag es nun gelegen haben, daß über die Person des unsichtbaren "Präsidenten" allerhand Gerüchte kolportiert wurden. So kam in der seinerzeit Michalek noch einigermaßen wohlgesonnenen Hauspostille "Neues Europa" der Verdacht auf, Michalek sei ein illegitimer Sohn von Adolf Hitler. Er sei 1917 in einem Kriegslazarett in München geboren, die Mutter sei Krankenschwester gewesen und habe in Ausübung dieses Berufes Kontakt mit Hitler bekommen. Dem rätselhaften Michalek schienen solche Vermutungen gar nicht so unrecht. Zackig kritzelte er seine Unterschrift nieder, und Experten fanden nicht nur eine Ähnlichkeit zwischen seiner und der des Diktators, sondern entdeckten auch eine "7" darin, die Parteimitgliednummer des Braunauers. Auch die Rundschreiben, die er hektographiert an seine "Designierten Regierungsmitglieder" schickte, sind ganz im größenwahnsinnigen Ton seines angeblichen Papas gehalten: Wenn das eiserne ´Muß´ es erzwingt, werde ich Opfer fordern ohen irgendwelche Rücksichtnahme. Deshalb muß jeder heute die Entscheidung treffen! Entweder: unter hartem unbd unerbittlichem Einsatz bedinungslos der Führung folgen - oder Untergang unseres Planeten Erde durch kosmisches Feuer! Jetzt - in dieser Sekunde - muß jeder diese Entscheidung treffen. jeder muß wissen, wo er in diesen uns bleibenden fünf Minuten vor zwölf steht. Er muß wissen, daß, bleibt er abseits, er schuldig an der Nichterfüllung der kosmischen Gesetze wurde, die alles restlos vernichten, was ihnen unabdingbaren Verlauf zu hemmen versucht." In diesem Durchhaltestill geht es seitenlang weiter.

Michalek hat Grund, "bedingungslosen Gehorsam" zu fordern. Auch der dritte von ihm angegebene Landungstermin ist ohne Ergebnis verstrichen. Michalek kann das Ausbleiben der Venusier anfangs noch mit dem plötzlichen Tod des Präsidenten Urun begründen. Der Stellvertreter Ase, ein persönlicher Freund von ihm habe jedoch nun fest die Landung zugesetzt. Schließlich wird es auch den Dümmsten zu dumm. Sie fordern, was sie anfangs hätten tun müssen: Beweise. Michalek soll wenigstens in einer Fliegenden Untertasse über Berlin erscheinen. mehr nicht. Michaleks "Chefinstruktor" Wenzel Fretschner kontiert in einem Rundschreiben: "Jene Herren, die mit gewaltigen Worten angekündigt haben, daß sie nur noch bin zum 21.Juni warten und später nicht mehr für die heilige Sache eintreten wollen, sind hiermit im Namen des verehrten Präsidenten unwiderruflich aufgefordert, unverzüglich ihren Ausweis zurückzusenden. Die Löschung in der Zentralkartei ist bereits vorgenommen." Und an anderer Stelle: "Es wird die Stunde kommen, wo sich Berufenere, als ich es bin, mit den Verdiensten unseres Präsidenten befassen und dann auch Zeugnis ablegen werden über das, was von ihm geleistet wurde. Aber die europäischen Gefängnisse sind ihm nicht mehr unbekannt. Im Gegenteil, auch die europäischen Todeszellen hat er, wenn auch ohne ersichtlichen Grund, kennengelernt. Eines aber darf ich Ihnen heute schon sagen: Ase wird dieses Mal nicht tatenlos zusehen, wenn sein Freund wieder vollkommen ungerechtfertigt der Freiheit beraubt würde." Chefinstruktur Fretscher hatte recht: Berufenere als er befaßten sich nunmehr mit dem "Präsidenten" und vo allem mit dessen "Verdiensten". Einige um mehrere tausend Mark geprellte Gläubige fühlten sich allmählich als Gläubiger.

Die Polizei schaltete sich ein und leuchtete hinter das Rätsel "Michalek". Heraus kam eine ziemlich primitive Gaunerkomödie. Der 48jährige Österreicher Karl Mekis, als "Sicherheitskommissar" der künftigen Weltregierung vorgesehen, war aus kühlem Grund nach Südamerika ausgewandert und nannte sich dort Karl Michalek. Auf einem UFO-Kongreß in Santiago de Chile traf er den Deutschböhmen Franz Weber, einen 43jährigen angeblichen Konstrukteur. Dieser Weber trägt einen Spitzbart und hält hochtrabende Reden. Beide erkennen angesichts des Publikums unschwer, daß mit Fliegenden Untertassen ein Geschäft zu machen ist. Der spitzbärtige Weber lieh sich das Pseudonym seines neuen Freundes und operierte fortan als "Präsident Michalek". Als Mekis jetzt in Wiener Neustadt festgenommen wurde, setzte sich Weber, der sich auch nach seiner Frau, Weber-Richter nennt, über den Brenner nach Italien ab. In Rom hat er mittlerweile ein Büro gemietet, von dem aus er eine neue Untertassenbewegung für speziell italienische Verhältnisse organisiert.

Zwischendurch mal wieder eine UFO-Meldung: Unbekanntes Objekt über Pazifik meldete der Kurier in Wien, Austria, am 14.Januar 1961 aus Washington: Die amerikanische Luftwaffe gab bekannt, daß sie einen Gegenstand mit den Merkmalen eines ferngelenkten Geschosses festgestellt habe, der aus der Sowjetunion kam und Kurs auf den Pazifischen Ozean nahm. Radarstationen stellten fest, daß das Objekt in südöstlicher Richtung weiterflog. Es liege keine einwandfreie Bestätigung vor, ob der Gegenstand ein Geschoß sei, das im Pazifik landen soll, oder ob es sich um ein Raumfahrzeug handelt. Drei sowjetische Meßschiffe waren in dieser Woche gesichtet worden, die Kurs auf das Gebiet etwa 1.600 Kilometer südwestlich von Hawaii nahmen, das von den Sowjets bereits früher für Raketenversuche ausersehen worden war. Bisher hatte die Sowjetunion bei Versuchen mit ferngelenkten Geschossen im Pazifik jedesmal eine internationale Warnung erlassen, so daß das vorher festgelegte Gebiet von Schiffen freigehalten werden konnte. Diesmal war eine solche Warnung unterblieben.

¸ Hört sich ja toll und aktuell an, in Wirklichkeit war dieser Fall am 11.Juli 1959 passiert, den Lt.Col.Lawrence J.Tacker in seinem Ende 1960 erschienen Buch Flying Saucers and the US Air Force als ersten UFO-Beispielsfall darstellte - und als Boliden, ein besonders heller Meteor, zu recht identifizierte. Die Überzüchtung der Pressemeldung hat keinerlei Basis in der Realität.

Jetzt bei den Russen: Untertassen-Gerüchte meldete am 16.Januar 1961 die Frankfurter Rundschau: Die Schallwellen der Fliegenden Untertassen haben die Sowjetunion erreicht. Moskau schwirrt von gerüchten, und unterhand werden Bilder der Flugkörper aus dem Weltraum vorgezeigt. Die parteiamtliche Zeitung Prawda sah sich jetzt zu einer Intervention veranlaßt und bot etliche Wissenschaftler auf, um alle Gerüchte über Fliegende Untertassen als "antwissenschaftlichen Unsinn" zu brandmarken, der "von unverantwortlichen Elementen" ausgestreut werde. Die meisten Untertassen-Geschichten, die man sich in Moskau erzählt, besagen, daß Menschen aus anderen Welten mit diesen Raumfahrzeugen vor allen in Usbekistan gelandet seien. Kleine Venus-Menschen seien aus den Raumschiffen gehüpft und - so gibt die Prawda die Gerüchte wieder - "sofort nach allen Seiten ausgeschwärmt". In dem Parteiorgan wird bewegte Klage darüber geführt, daß sogar einige Dotzenden, die es besser wissen sollten, die Untertassen als Tatsache nähmen und neue Versionen jener kosmischen Phantastereien verbreiteten, die vor einiger Zeit in den USA im Schwange waren. Das angebliche Foto einer Fliegenden Untertasse sei von der Sowjetischen Akademie der Wissenschaften geprüft worden, und es habe sich gezeigt, daß es sich um eine optische Täuschung handele. Westliche Journalisten stellten mit einiger Verwunderung fest, daß die Prawda bisher darauf verzichtet hat, die USA für die Verbreitung von Untertassen-Geschichten in der UdSSR mit dem Ziel einer Unterminierung des Marxismus-Leninismus verantwortlich zu machen.

"Riesiger Feuerball" über der holländischen Küste meldete UPI aus Amsterdamm und die Luzerner Nachrichten druckten es am 17.Januar 1961: Zahlreiche Menschen in Nordholland haben in der Nacht zum Montag einen "riesigen Feuerball" am Himmel beobachtet. Der Leiter des holländischen Staatsobservatoriums, Professor Charles de Jager, erklärte dazu, die Geschwindigkeit lasse darauf schließen, daß es sich nicht um einen Meteor gehandelt habe. Ein Wissenschaftler des meteorologischen Instituts in De Bilt sagte dagegen, man wisse nicht, um was für einen Körper es sich bei der Himmelserscheinung gehandelt habe. Auch andere Stellen wußten keine eindeutige Erklärung der Himmelserscheinung abzugeben die nach Angaben eines Leuchtturmwärters auf der Insel Terschelling 40 Minuten lang sichtbar gewesen sein soll: Der Feuerball habe sich in nördlicher Richtung bewegt.

Das Coburger Tagblatt vom 25.Januar 1961 meldete: Angeblich "gelandete Venusbewohner" beobachtet - Verzweifelte Dementis. Moskau - Presse und Rundfunk Moskaus haben sich in den letzten Tagen veranlaßt gesehen, die Bevölkerung mehrfach aufzufordern, Gerüchten keinen Glauben zu schenken, wonach "Fliegende Untertassen" als Raumschiffe von fremden Planeten in der Sowjetunion gelandet seien. Die PRAWDA berichtete, derartige Gerüchte seien sogar von "unverantwortlichen Lektoren" der Gesellschaft zur Verbreitung politischer und wissenschaftlicher Kenntnisse lanciert worden. Der PRAWDA zufolge gehen unter der Bevölkerung Gerüchte um, wonach man "Fliegende Untertassen" über den Bergen von Usbekistan und Tadschikistan gesichtet habe und dort sogar "miniaturhafte Venusbewohner" landeten, "die sofort nach allen Seiten auseinanderliefen, um nach billigen Leckereien zu suchen". Ein Photo, das man in Nordrußland von einer "Untertasse" machte -und das offenkundig von einer Zeitung veröffentlicht wurde-, habe "das Interesse der Bevölkerung noch weiter verstärkt". Die Aktivität der PRAWDA läßt vermuten, daß es unter der Sowjetbevölkerung in diesem Zusammenhang zu einem Masseninteresse gekommen ist, die für die KP um so unerwünschter ist, als "himmlische Erscheinungen" besonders von der ländlichen Bevölkerung als Vorboten umstürzender historischer Ereignisse gedeutet zu werden pflegen.

In der Nr.4/1961 von Neues Europa hätte die Schlagzeile "Die UFO-Kontaktler vor ihrer großen Bewährungsprobe" richtungsweisend sein können, da auch öffentlich die UFO-Freunde in zunehmender Bedrängnis gerieten. Es gab hier einen "Appell an alle Kontaktler, die geforderten Beweise zu erbringen, da auch alle UFO-Freunde die größtmögliche Beweisinitiative aller UFO-Kontaktler erwarten". Die Redaktion erwartete eine Entscheidung darüber, ob es echte Kontaktler gibt oder ob deren Geschichten in das "Reich der Metaphysik verwiesen werden muß". Bis zur Stunde hatte jedenfalls noch kein einziger Kontaktler klare, unanfechtbare Beweise für seine Behauptungen zu erbringen vermocht, "was von gewißen Seiten als ´Beweis´ bezeichnet wird, ist jedoch im rein juristischen Sinne alles andere als ein Beweis", wurde die Klage geführt. Die Kontaktler und ihre Anhänger wurden aufgefordert: Jetzt heißt es für sie, beweisen und keine weiteren Märchen erzählen!

Rückblickend fiel das Jahr 1961 jedoch nicht sonderlich ob spektakulärer Anreihungen von dramatischen UFO-Ereignissen auf und von einer Groß-Manifestation von UFOs kann gar keine Rede sein. Das Jahr 1961 zog sich fast ereignislos dahin und das Publikum schien beunruight zu sein, weshalb in der Ausgabe Nr.11 vom 1.Juni 1961 das Neue Europa tröstend nachschob, daß das UFO-Geheimnis, ihre außerirdische Herkunft, erst 1963 gelüftet werden würde, dann aber sogar als amtliches Eingeständis der USA. Schon früh, wir merken es nun, wurde die UFO-Grundkonzeption aus den Reihen der UFOlogie in kritischen Zeiten ob der eigenen Beweisnot auf die US-Behörden externiert bzw auf deren Schultern abgeladen. Ob sie wollte, oder ob nicht.

Die Lage war kritisch geworden, weil die UFOlogie in diesen Tagen einen Sensationsprozeß gegen die DUIST erwartete. Es gab nämlich eine Strafanzeige gegen Karl Veit und die Kontaktler Reinhold Schmidt (er flog mit einem außerirdischen Raumschiff zur Arktis und hat dort eine geheime, russische Unterwasser-Militärbasis entdeckt; kurzfristig wurde Schmidt zur Beobachtung seines Geisteszustand in ein Irrenhaus eingeliefert), Carl Anderson (ein Freund von Raummensch Kumar und Verkünder der verblüffenden Wahrheit, daß da während des UFO-Kongreß drei große Weltraumschiffe über der Taunusstadt als Zeichen schwebten sowie der Versprechung, das 5 Millionen Weltraumschiffe bereitstehen, um die "Auserwählten" der "Erdenmenschheit" zu retten, wenn die große, alles vernichtende Katastrophe, welche unmittelbar vor der Tür steht, stattfindet - ein inzwischen altbekanntes Erlösungs- und Errettungs-Muster der Gläubigen in der Szene) und Genossen wegen "Vorspielung falscher Tatsachen und dem Verdacht auf einen breitangelegten Betrug" durch den bekannten Fachschriftsteller (Autor von "Der Okkulttäter") für kriminalistische Zeitfragen, Dr.Herbert Schäfer aus Andernach, im Umfeld des Vierten internationalen UFO-Kongresses in Wiesbaden vom Oktober 1960, bei dem es u.a. auch um die Brüderschaft aller Menschen auf der Erde und im All ging. Dies in einer Zeit wo man vom Anbeginn einer "Periode realistischer UFO-Forschung" sprach, wo man interplanetarische Flugkörper und "Psychyophänen genannte Erscheinungen als "Verdichtungen psychischer Energie" scheinbar als voneinander getrennte Erklärungen des UFO-Komplexes unmittelbar erwartete, weswegen die Hoffnung keimte, daß die UFO-Debatte den "phantasievollen oder ideologischen Spekulanten entwunden" würde, ja ein Ende "jener subjektiven Berichte über Begegnungen mit Untertassenpiloten und (mißverständlichen) Angehörigen anderer Planeten" eingeläutet würde, die doch nur "in Wirklichkeit den Unterbewußtseinslagen des jeweiligen Mediums" entspringen. Das Neue Europa forderte nun in Nr.2/1961 bereits "Beweise, Beweise und nochmals Beweise" für all den ufologischen Schund. Autor Louis Emrich hatte scheinbar die Nase voll und wollte sich nicht mehr mit immer neuen Vertröstungen begnügen. Er hatte in der Szene Freunde gefunden, die mit größtem Nachdruck die Forderung nach konkreten und realen Beweisen für die Behauptungen von jenen Persönlichkeiten aufstellten, die von sich behaupten Kontaktler für andere Planeten zu sein oder als Mittler für Außerirdische zu dienen: "Der Worte sind genug gewechselt, laßt endlich uns Beweise sehen!"

Damit standen "Die UFO-Kontaktler vor ihrer großen Bewährungsprobe" (Neues Europa Nr.4/15.Februar 1961). Und damit kamen die UFO-Freunde (UFOlogen) in zunehmender Bedrängnis: "Es wird sich 1961, spätestens aber 1962, entscheiden, ob es tatsächlich UFO-Kontaktler gibt oder ob alles, was diese bahupten, in das Reich der Metaphysik verwiesen werden muß. Diese Entscheidungen werden 1961/62 von gerichtlicher Seite herbeigeführt. Organe der Staatswanwaltschaften in Wien, München und Wiesbaden sind bereits eingeschaltet worden, um im Zuge von Strafprozessen u.a. auch amtlich zu klären, ob bei den Verkündigungen der Kontaktler Gutgläubigkeit angenommen werden kann oder ob ihre Darlegungen als Vorspieglung falscher Tatsachen, wenn nicht gar als Betrug auszulegen sind. Auf jeden Fall steht fest, daß bis zur Stunde noch kein einziger Kontaktler klare, unanfechtbare Beweise für seine Behauptungen zu erbingen vermochte... In Wien wird zur Zeit der Prozeß gegen Karl Meckis, den engsten Mitarbeiter von Michalek, vorbereitet. bekanntlich kan es zwischen den beiden in Rom zu einer turbulenten Auseinandersetzung, die dazu führte, daß sich Karl Meckis von Michalek alias Franz Weber trennte, Italien verließ und sich als Bürger Österreichs der österreichischen Polizei stellte. Er weiß über die Hintergründe Michaleks und dessen großangelegten Betrug bis in die letzten Details Bescheid, zumal er an zahlreichen Verfügungen, Kommentaren und Dokumentationen selbst mitgewirkt hat." Die Staatsanwaltschaft München hat ein Verfahren eingeleitet, welches zur Klärung der Affäre beitragen soll, Michalek besaß Kontakte zu Urun und Ase (letzterer freilich Staatschef des Planeten Venus). Autor Albert Laurent forderte so genervt in der Zeitschrift Neues Europa ein: Beweise und keine weiteren Märchen! Die Leitung des DUIST-Kongresses hatte "den Bogen überspannt und deckte alles, was die verschiedenen Kontaktler zum Ausdruck brachten". Laurent bezog sich auf Schäfer, der ein Vorwort von Regierungs- und Kriminaldirektor a.D. Willy Gay eingebracht hatte, worin folgendes steht: "Der Verfasser hat in seiner amtlichen Tätigkeit diese (neue) Art des Betruges kennengelernt: er hat seinen Umfang erkannt und die Größe der Gefahren, die dem Leichtgläubigen drohen. Sie bestehen nicht allein in dem oft nur geringen materiellen Schaden, sondern nicht selten in den weitaus gefährlicheren seelischen und gesundheitlichen Schädigungen der Opfer."

Dr.Herbert Schäfer auf S.54 selbst: "Durch die Erziehung zum selbstständigen Denken ist keine Garantie gegeben, daß nicht beim Verschwinden des Hexenaberglaubens ein anderer Aberglaube seine Stelle einnehmen wird, so etwa in getarnt-technisierter Form die Überzeugung vim Wirken pathogener Erdstrahlen (anstelle unterirdischer Dämonen) oder der Aberglauben von der Existenz der ´UFOs´ (anstelle fliegender Geister), wie sie u.a. die ´Deutsche UFO-Studiengesellschaft´ Wiesbaden propagiert." Interessant: Aufgrund der Apostrophierung hin erstattete der Leiter der DUIST, Karl Veit, eine Gegen-Strafanzeige gegen Dr.Schäfer wegen Beleidigung und Verächtlichmachung. Was bisher fast unbekannt blieb: daraufhin hatten andere Persönlichkeiten, die am Wiesbadener UFO-Kongreß 1960 teilnahmen, ihrerseits Dr.Schäfer unterstützt und ihrerseits Strafanzeige gegen Karl Veit erstattet. Da ferner auch in Wien und in München bzw Traunstein Gerichtsverfahren gegen UFO-Kontaktler etc vorbereitet wurden, war dies schon eine Art Generaloffensive gegen alles, was damals mit UFOs zusammenhing. Dies ist den UFO-Fans von heute wahrscheinlich gar nicht bekannt, da dort weder Hintergrund-Recherchen der Interessierten stattfinden noch die progestimmten Insider/Kenner auf diese schwarzen Flecken hinweisen wollen.

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Signale aus dem All? fragte am 17.Januar 1966 die Frankfurter Rundschau aufgrund einer UPI-Meldung aus Moskau: Am Moskauer Sternberg-Institut für Astronomie wurde ein wissenschaftliches Zentrum geschaffen, das sich mit der Erforschung von Superzivilisationen im All befassen soll. Wie in einem Zeitungsartikel berichtet wird, zweifelt der an dem Sternberg-Institut tätige Wissenschaftler Nikolai Kardaschew nicht daran, daß einige der aus dem Kosmos aufgefangenen Radiosignale künstlich hervorgerufen worden seien. man si jedoch noch nicht in der Lage, die aufgefangenen Signale zu entschlüsseln. Die Wissenschaftler des Zentrums sollen jetzt die Erforschung dieser Signale aus dem All koordinieren.

Doch Lebewesen auf Venus? hieß es am 18.Januar 1966 aus Washington mittels einer AP-Depesche, welche die Frankfurter Rundschau abdruckte: Auf der Venus existieren möglicherweise entgegen den bisher geltenden wissenschaftlichen Theorien doch Lebewesen. Zu diesem Schluß kamen amerikanische Weltraumwissenschaftler in einem jetzt veröffentlichten Bericht. Die Wissenschaftler beziehen sich auf feststellungen, nach denen der "Morgenstern" zu heiß ist, um selbst Leben in sehr primitiver Form Daseinsmöglichkeiten zu bieten. Sie meinen, daß auf etwa vorhandenen Berggipfeln der Venus weit niedrigere Temperaturen herrschen könnten und warfen im Hinblick auf den dichten Wolkenschleier um den Planeten die Frage auf: "Wäre es nicht denkbar, daß sich in der sehr dichten Atmosphäre eine bestimmte Form von leben entwickeln könnte?"

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UFO-Flotte über Neu-Mexiko wußten am 26.Januar 1976 die Blätter eine UPI-Agenturmeldung zu reportieren, auch die Tiroler Tageszeitung. Clovis, Neu-Mexiko: Praktisch jeder in der Stadt Clovis meldete in der Nacht zum Samstag "unbekannte fliegende Objekte". "Irgendetwas muß dran sein, so viele Leute können sich nicht irren", kommentierte Polizeiberichterstatterin Diana Kenemore. Nach Angaben der Polizei wurden zwischen Sonnenuntergang und Mitternacht am nächtlichen Himmel des östlichen Neu-Mexiko über 30 der lautlosen mysteriösen Objekte gesichtet. Sie sollen grün-, gelb- und blaupulsierende Lichter haben. Eines der Objekte wurde vom Town-Marshall von Mexico, Willie Ronquillo, mit dem Auto verfolgt. Drei von ihm benachrichtigte Polizeibeamte bestätigten später seine Angaben. Von dem UFO existieren auch schon Bilder: Der Reporter des Clovis New Journal, Scott Prixe, schoß mit einer an einem Teleskop montierten Kamera mehrere Fotos, eines davon wurde veröffentlicht. "Es zeigt ein langes, zigarrenförmiges Objekt , daß sich weiß vom dunklen Himmel abhebt", sagte der Reporter.

Ein hervorragendes Beispiel für eine sich gegenseitig hochschaukelnde Massen-Hysterie, in die sich auch erfahrene Gesetzeshüter hineinreißen lassen können und Journalisten, ebenfalls unerfahren mit dem Problemkreis (aber eine Story witternd), die Story in die Welt hinaustragen. Das Geschehen (und das dadurch entstandene Fotomaterial, welches ein verwackelte Langzeitlichtung zeigt) ging auf den zu jener Zeit prominent am Nachthimmel stehenden Nachbarplaneten Saturn zurück, was die Öffentlichkeit natürlich nie erfuhr.

Zum Jubiläum ein Landeplatz für die UFOs hieß es laut AP aus Lake City und in der Frankfurter Rundschau konnte man am 26.Januar 1976 lesen: Bürger von Lake City im Bundesstaat Pennsylvania wollen die Feiern zum 200jährigen Bestehen der Vereinigten Staaten in diesem Jahr mit einer Besonderheit garnieren: Sie bauen einen landeplatz für Raumfahrzeuge unbekannter Wesen aus dem All. Diese Idee ist durchaus ernst gemeint, auch wenn dafür keine Steuergelder ausgegeben werden. Die Kosten in Höhe von rund 6.000 Dollar sollen durch Spenden und Sammlungen aufgebracht werden. "Wir wollten etwas anderes machen", erläuterte Jim Meeder, der Organisator dieses Projekts. "Alle andere blicken 200 Jahre zurück und restaurieren Gebäude und schreiben Bücher. Wir wollen in die andere Richtung sehen - in die Zukunft." Über der Stadt am Erie-See sollen in der jüngeren Vergangenheit schon mehrmals unbekannte Flugobjekte - UFOs - aufgetaucht sein. deshalb ist mancher Bürger der Meinung, daß diese Gegend für Außerirdische attraktiv sein könnte. "Niemand weiß genau, was das für Dinge waren", sagte Meeder." Aber wir dachten uns, wenn es wirklich UFOs waren, dann könnten wir ihnen auch einen Landeplatz anlegen." Er hat ein Grundstück am See zur Verfügung gestellt, das nach seiner und seiner Helfer Meinung groß genug ist, ein Raumfahrzeug von einem anderen Stern aufzunehmen. Der Landeplatz wird von drei Ketten roter, weißer und blauer Scheinwerfer umgeben sein.

Gleich zwei UFO-spezifische Meldungen gab es am 27.Januar 1976 durch BILD: "Benimm-Regeln, wenn Besuch von anderen Sternen kommt" & "Landeplatz für UFOs" (in anderen Blättern war mit der Schlagzeile "Für den Ernstfall: USA bauen einen UFO-Hafen" dies dargestellt worden). In Palm Beach (Florida) konnten amerikanische Studenten nun sich bei UFO-Spezialist Dr.Richard E.Yinger in den Vorlesungen seines Fachs "Exo-Soziologie" einschreiben lassen. Sein Rat: "Nur keine Panik. Sie sind ganz friedlich und tun uns nichts." Dr.Yinger glaubt, daß die Gäste von anderen Sternen graue Haut haben, menschenähnliche Arme und Beine - aber keinen Mund. "Sie gehen aufrecht. Ich glaube nicht, daß sie haben Waffen", meinte Dr.Yinger in Anbetracht des von ihm hier beschriebenen Archetypus des Grauen, auch wenn er sich hierbei an den Darstellungen zu den Aliens mit Elefantenhaut und Scherenklauen, aber ohne Mund, von den Pascagoula-Märchenonkels hielt. Der Landeplatz für Außerirdische wurde von Bürgern in Lake City anläßlich des 200jährigen Bestehens der Vereinigten Staaten aufgezogen: Der UFO-Flugplatz wird von drei Ketten roter, blauer und weißer Scheinwerfer umgeben. Jim Meeder, der Organisator des Projektes: "Hier wurden schon oft UFOs gesehen. Wahrscheinlich ist diese Gegend für Außerirdische besonders anziehend."

"Weltraum kommunistisch" hieß es via ddp aus Prag und am 28.Januar 1976 meldete es so die Frankfurter Rundschau: Außerirdische Lebewesen, die die Erde besuchen könnten, leben wahrscheinlich in einer klassenlosen Gesellschaft. Diese Vermutung, der Weltraum sei kommunistisch, äußerte der Direktor des Prager Parteiinsituts für den Marsxismus-Leninismus, Vladimir Ruml, auf dem ersten tschechoslowakischen Seminar über außerirdische Lebewesen und Kulturen. Rumls Argument lautete: Eine außerirdische Gesellschaft, die in der Lage wäre, mit der Erde Verbindung aufzunehmen, müsse so entwickelt sein, daß es sich dabei um eine klassenlose Gesellschaft mit konzertierten Interessen handele.

Allbegrenzte Möglichkeiten schrieb Heinrich Mühle am 31.Januar 1976 im Züricher Tagesanzeiger: Nun ja, für den Tourismus muß etwas getan werden; der potentielle Gast erwartet, daß ihm etwas geboten wird. Wichtig sind nicht zuletzt optimale Anreisemöglichkeiten, Straßen, Bahnlinien, Flugplätze. Bürger von Lake City im amerikanischen Bundesstaat Pennsylvania haben das Problem erkannt. Und da gerade die Feiern zur 200jährigen Existenz der USA bevorstehen, finden sie es angebracht, dem Vaterlande etwas in die Zukunft Weisendes zu bescheren: Durch Spenden und Sammlungen wollen sie die rund 15.000 Franken aufbringen, die nach ihren Berechnungen nötig sind, um einen Landeplatz für außerirdische Weltraumfahrer anzulegen. Drei Ketter roter, weißer und blauer Scheinwerfer sollen den Fremden auf ihrer interstellaren Reiseroute die Raststätte signalisieren. Das Vorhaben wird nämlich damit begründet, daß über der Stadt am Erie-See in der jüngeren Vergangenheit schon mehrmals unidentifizierte fliegende Objekte gesichtet worden sind. "Wir dachten uns, wenn es sich dabei -man kann nie wissen- um bemannte Raumschiffe außerirdischer Intelligenzen handelt, sollte man einen Landeplatz bereitstsellen", erklärte der Organisator des Proejkts, Jim Meeder, und stiftete gleich das Grundstück dazu - direkt am See gelegen, also geeignet für Landungen und Wasserungen. Sehr clever sind diese Einwohner von Lake City, das muß man ihnen lassen: Jetzt bemühen sie sich sogar noch um außerirdische Touristen. Seit den in Erich von Dänikens Büchern beschriebenen Zeiten sind die fremden Astronauten zwar nicht mehr zu uns herabgestiegen oder, falls eben doch, dann nur klammheimlich in irgendwelchen abgelegenen Gegenden. Was hält die Schweizerische Verkehrszentrale davon, ein ähnliches Projekt in unserem Lande zu lancieren? Den Amerikanern hätten wir etwas voraus: Während die NASA nur noch selten Raketen startet, die Werbemöglichkeiten bei den Außerirdischen also beschränkt sind, könnten wir jeweils zum geburtstag der Eidgenossenschaft am 1.August die Raketen mit Werbeprospekten über das Ferienland Schweiz ins All schicken.

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"Stern von Bethlehem" am Himmel - Seltenes Planetenbild über Baden-Württemberg zu sehen titelte am 13.Januar 1981 der Südkurier: Gleich dreimal bietet sich in diesem Jahr den Menschen in Baden-Württemberg ein seltenes Himmelsschauspiel. Vorausgesetzt, das Wetter macht mit, können Frühaufsteher am Mittwochmorgen um fünf Uhr eine Planetenkonstellation von Jupiter und Saturn sehen, die dem "Stern von Bethlehem" ähnelt, außerdem im März und im Juli. Die von Astronomen als "größte" begegnungen (Konjunktion) bezeichnete Himmelserscheinung ist selten. Die gegenwärtige ist erst die vierzehnte seit dem Jahre 7 vor Christus. Die "größte" Konjunktion, in der sich die beiden Riesenplaneten in diesem Jahr dreimal begegnen und zugleich noch in Opposition zur Sonne stehen, gilt längst als der Stern von Bethlehem. Denn auch im Jahr 7 vor Christus - dem mutmaßlichen Geburtsjahr Christi - hatte sich diese Konjunktion ereignet, übrigens im Sternbild der Fische. In diesem Jahr bewegt sie sich im Sternbild der Jungfrau. Für die "Weisen aus dem Morgenland" war diese größte Konjunktion keine Überraschung. Sie wußten, daß sie eintreten würde, da sie keine Könige, sondern mesopotamische Prieser-Astronomen waren. Die größten Konjunktionen sind unregelmäßig, die letzte war im Kriegsjahr 1940/41 - und was für Prophezeiungen gingen damals um - die nächste wird erst im Jahre 2238 sein. Deshalb ist die gegenwärtige Erscheinung des Sterns von Bethlehem schon ein Ereignis.

Weihnachts-"UFOs" waren Teile eines UdSSR-Satelliten meldete dpa aus Paris und die WAZ berichtete darüber am 15.Januar 1981: Die Weihnachten über weiten Teilen Westeuropas beobachteten "UFOs" waren nach Feststellung von französischen Fachleuten mit hoher Wahrscheinlichkeit Teile eines in der Atmosphäre verglühenden sowjetischen Satelliten. Die französische "Gruppe für die Untersuchung von nicht identifizierten Weltraum-Phänomenen" [GEPAN, bestehend aus ein paar Mann bei der französischen Weltraum-Behörde CNES] berichtete am Mittwoch, es müße sich um den 1975 gestarteten sowjetischen Satelliten "Kosmos 749" gehandelt haben.

Blitzende Kreise am Himmel: Berliner Teneriffa-Urlauber von UFOs erschreckt hieß es am 17.Januar 1981 in BILD: Als der 62jährige Berliner Urlauber Günter Buczko aus Britz nachts aus einem Schlemmerlokal in Medano (Südteneriffa) kam, passierte es: Am schwarzen Himmel strahlten plötzlich drei hell blitzende, nebeneinander fliegende Kreise. Günter Buczko berichtete BILD-Berlin: "So was hatte ich noch nie gesehen, das konnten nur UFOs sein! Die drei flogen zuerst eine Schleife, etwa eine Viertelstunde lang. Dann waren sie wieder weg. Aber nach zwanzig Minuten machten sie dasselbe noch mal und verschwanden dann am Horizont." Und nicht nur der Berliner hat die Fliegenden Untertassen gesehen. Einen Tag später entdeckte Buczko sogar in der spanischen Zeitung "El Dia" die Fotos vom nächtlichen Spektakel: "Ich glaube jetzt, daß es UFOs gibt", sagt er. [Wie es scheint handelt es sich hierbei um erste zum Himmel gerichtete Disco-Scheinwerfer-Lichtkreise, die noch ungelenk handiert wurden.]

Bestseller-Autor Berlitz enthüllt: 6 graue Männchen von anderen Stern gelandet - Wer hat sie umgebracht? meldete BILD vom 19.Januar 1981. Sechs haarlose Männchen mit riesigen runden Köpfen und grauen Gesichtern kletterten aus dem zerstrümmerten UFO. Der Kleinste maß nur 60 Zentimeter, der Größte 1,20 Meter. US-Soldaten stürzten sich auf die unheimlichen Wesen in grauen Weltraumanzügen und nahmen sie gefangen. Dieser Vorfall soll sich im Juli 1947 in Roswell (US-Staat New Mexico) ereignet haben, behauptet Bestseller-Autor Charles Berlitz ("Bermuda-Dreieck") jetzt in seinem neuen Buch. Im Interesse der nationalen Sicherheit... Die Besucher von einem anderen Stern blickten laut Berlitz die Soldaten aus kleinen tiefliegenden Augen an. Sie seien mit dem UFO-Wrack vom CIA zum Atomwaffenversuchsgelände der Luftwaffe gebracht worden. Berlitz: Der Kommandant der Luftwaffenbasis, habe Präsident Truman alarmiert. "Im Interesse der nationalen Sicherheit wurden die sechs unbekannten Lebewesen vom CIA umgebracht. Die Regierung versuchte alles, um die Vorkommnisse geheimzuhalten." Als Eisenhower 1953 Präsident wurde, habe er das UFO besichtigt und angeordnet, dass nie ein Wort darüber an die Öffentlichkeit gelangen solle - das größte Geheimnis Amerikas.

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Wesen vom anderen Stern? hieß es am 2.Januar 1986 in einer dpa-Meldung, die auch die Westfalenpost übernahm: Eine Mehr heit der Bundesbürger glaubt, dass es im Weltall noch andere denkende Lebewesen gibt. Dies ergab eine repräsentative Umfrage des Instituts für Demoskopie Allensbach (Kreis Konstanz). Danach vertraten 40 Prozent der Befragten die Ansicht, dass die Menschen im Universum nicht alleine seien, während 29 Prozent meinten, die Menschen seien die einzigen denkenden Lebewesen. 31 Prozent waren der Auffassung, diese Frage lasse sich nicht beantworten. Eine gleiche Umfrage im Jahre 1966, als die Eroberung des Weltraums begann, hatte ergeben, dass nur 28 Prozent an das Wesen vom anderen Stern glaubtenb, 42 Prozent aber den Menschen für einzigartig hielten.

UFOs über Herdecke? fragte sich am 2.Januar 1986 die Westfalenpost: UFOs über Herdecke? Eine Gruppe von Männern und Frauen beobachteten in der Silvesternacht zwischen 0:20 und 0:40 h drei "unbekannte Flugobjekte", die sich näherten, dann aber wieder schnell entfernten. Sie sollen "orange-farben" und rund gewesen sein. Es gibt keine Erklärung, um was für Objekte es sich handeln könnte.

"UFOs" entpuppen sich als kleine Heilßluftballons meldete die Westfalenpost schon am 3.Januar 1986: Das Rätsel um die "unbekannten Flugobjekte", die in der Silvesternacht sowohl über Herdecke als auch über Hagen gesehen wurden, ist gelöst. Professor Kaminski, Chef der Bochumer Sternwarte, hatte gestern auf Anhieb eine Erklärung für das "Phänomen von Herdecke und Hagen" parat. Es handelt sich um kleine, lampionähnliche Heißluftballons, die durch die von einer Kerze erhitzten Luft aufgetrieben werden. Kaminski: "Vor Jahren schon hat eine führende Waschmittelfirma den Ballon als Werbeträger entdeckt und vertrieben. Kein Wunder, dass die von der Kerze beleuchteten Ballons gerne zu Silvester aufgelassen werden." Wer in Herdecke die Ballons in die Lüfte steigen lassen, das ist inzwischen auch kein Geheimnis mehr. Die kleinen Heißluftballons bewegen sich mit dem Wind über Land. Dass sie nicht selten den Eindruck erwecken, sie parkten in der Luft, ist eine optische Täuschung. Kaminski: "Wenn die Ballons direkt auf den Beobachter zufliegen, sieht´s in der Tat so aus, als stünden sie in der Luft." Die Vermutung, es könne sich bei den orange-farbenen "Flugobjekten" auch um Wetterballone handeln, korrigierte Kaminsiki. "Wetterballons steigen nicht so hoch, dass sie von der Sonne angestrahlt werden können."

UFO über Kärnten? hieß es in einem ganzseitigen Einseraufmacher der Neuen Volkszeitung aus Klagenfurt vom 24.Januar 1986: "UFO-Alarm" gab Mittwochabend ein deutscher Flugkapitän. Er hatte über Südkärnten unidentifizierbare Flugobjekte gesichtet. Der deutsche Astronom Prof.Kaminsky meinte als Erklärung in einem VZ-Gespräch: "Es war vermutlich ein zerberstender Meteorit." Auf S.6 berichtete dann Fritz Kimeswenger unter der Schlagzeile Alarm um sechs UFO: Luftlinie bejaht Sichtung/Goldhaube bemerkte nichts7Experte meint: "Meteorit": Ausgelöst hat die Ermittlungen der 50-jährige Deutsche Dietmar Heldmeier, ein seit Jahren erfahrener Flugkapitän der deutschen Luftlinie LTU. Peter Schmideiser, Pressesprecher der LTU in Düsseldorf zur VZ: "Unser Kapitän sass Mittwoch gegen 19:55 h im Cockpit seiner mit 318 Personen besetzten ´Tristar´ auf dem Flug von den Malediven nach München. Die Maschine befand sich in einer Höhe von 10.300 Metern unweit der Kärntner Grenze. Da sah er plötzlich im Bereich von Südkärnten 1000 Meter über sich sechs schnell fliegende Lichtpunkte, die er nicht identifizieren konnte." Der weitere Ablauf des Geschehens: Kapitän Heldmeier setzt einen Funkspruch an den Kontrollturm von Agram an, die Fluglotsen können ihm aber auch nicht helfen: "Auf unserem Radar ist nichts zu sehen." Das bestätigten die Jugoslawen übrigens auch auf einen VZ-Anruf hin. Pressesprecher Schmideiser weiter: "Die Flugobjekte befanden sich nach Aussagen unseres Kapitäns eindeutig auf Kärntner Gebiet." Davon will aber wieder das Bundesheer nichts wissen. Oberstleutnant Stieber vom Armeekommando in Wien: "Sowohl unsere zivilen, als auch militärischen Radaranlagen verzeichneten keine Sichtung. ´Goldhaube´ blieb ruhig." Nun ist guter Rat allerdings teuer, denn die Meldung von den sechs außerirdischen Besuchern verbreitete sich gestern quasi mit Lichtgeschwindigkeit über Kärnten. Im Hörfunk meldeten sich Zeugen, in der VZ-Redaktion lief das Telefon heiß. Tenor der Anrufer: "Was waren das für sechs Lichtpunkte, waren es UFOs?" VZ-Recherchen bei den Flugsicherungen in Wien, Agram und Frankfurt brachten vorerst kein Licht ins Dunkel: "Negativ, wir wissen von den UFO nichts." Da aber ein seit Jahren im interkontinentalen Flugeinsatz stehender Pilot wohl nicht so leicht einem Hirngespinst erliegen dürfte, ist anzunehmen, dass die Lichtpunkte tatsächlich existiert haben. Eine mögliche Lösung des Rätsels stellten Kärntner Meteorologen im gespräch mit der VZ so dar: "Wir hatten in den letzten Tagen Föhnwetter, verbunden mit starkem Wind. Da kann es vorkommen, dass sich Lenticulari bilden, sogenannte Linsenwolken. Die sind sehr klein und kompakt und leicht mit Festkörpern zu verwechseln." Anderer Meinung ist der international bekannte BRD-Astronom Prof.Heint Kaminsky, den die VZ in Bochum erreichte. Eines ist jedenfalls sicher: Die 318 Urlaubsheimkehrer sind in München sicher gelandet, ohne von "kleinen grünen Männchen" belästigt worden zu sein.

Prof.Kaminsky: "UFO ist Quatsch, es war ein Meteorit" Die VZ erreichte Prof.Kamnisky in seiner Sternwarte in Bochum. "UFO ist Quatsch, die gibt es nicht", seine erste Aussage. Mit dem Problem konfrontiert, analysierte der anerkannte Wissenschaftler aber exakt. Nachdem er Positionsangaben, Flughöhe, Sichtungswinkel etc mitgeteilt bekommen hatte, deutete er die UFO-Sichtung: "Das war eing rößerer Meteorit beim Eintritt in die Erdatmosphäre. Da spalten sich die ´Besucher aus dem Weltall´ sehr oft in viele kleine Teile. Durch die Reibungshitze beim Eintritt beginnen sie noch dazu zu glühen." Damit dürfte alles geklärt sein. "Bei mir treffen jährlich 200 UFO-Sichtungen ein, und alle sind meist ganz einfach zu erklären." - Der Experte hat gesprochen.

Deutsche Maschine flog nach Düsseldorf: Sechs rote UFOs griffen Urlauber-Jet an/Rätselhafte glühende Kugeln - Pilot entgeistert meldete am 25.Januar 1986 die Abendpost groß aufgemacht zusammenfassend aus Klagenfurt/Zagreb: UFO-Alarm im österreichischen Kärnten und in Jugoslawien: Sechs kugelförmige Flugobjekte kreuzten "wie im Angriff" in einer Entfernung von nur wenigen hundert Metern die Bahn eines mit 345 Touristen besetzten Urlauber-Jumbos der deutschen Charterfluggesellschaft LTU. Der Zwischenfall ereignete sich beim Überfliegen der Karawanken und der Steiner Alpen im jugoslawisch-österreichischen Grenzgebiet. Die Maschine vom Typ TriStar befand sich auf dem Flug von Colombo nach Düsseldorf. Die Besatzung der TriStar konnte sich die rätselhafte Erscheinung nicht erklären. Der Pilot meldete entgeistert an die Flugsicherung in Zagreb (Jugoslawien) sowie an den Tower in Klagenfurt (Kärnten): "Rote Kugeln über mir..." Während bei einem Zwischenfall in der Vorwoche - ebenfalls über diesem Gebiet - mittlerweile klar ist, dass es sich um einen österreichischen Düsenjäger gehandelt hat, trifft dies jetzt keinesfalls zu. Das österreichische Bundesheer gab bekannt: "Zu diesem Zeitpunkt war keine unserer Maschinen in diesem Gebiet unterwegs." Eine Rundfunkmeldung über die sechs UFOs löste in ganz Kärnten eine regelrechte UFO-Hysterie aus. Im Funkhaus in Klagenfurt gab es Hunderte Anrufe von Leuten, die ebenfalls die seltsame Lichterscheinung beobachtet hatten. Die Berichte decken sich im wesentlich mit jenen des Jumbo-Piloten und seiner Besatzung. Die sechs kugelförmigen Objekte zogen mit verhältnismäßig hoher Geschwindigkeit rotleuchtend über den Morgenhimmel. Dabei zogen sie einen langen Kondensstreifen hinter sich her. Die Luftraumüberwachung versucht nun das Rätsel zu lösen. Alle Beobachter schließen eindeutig aus, dass es sich bei den Flugobjekten um Meteoriten gehandelt haben könnte.

LTU-Kapitän sah 6 UFOs meldete BILD am 25.Januar 1986: Begegnung der "dritten Art" östlich von Zagreb: Auf einem Flug nach München entdeckte LTU-Kapitän Dieter H. (49) und seine Crew abends "sechs scheibenförmige Objekte" auf Gegenkurs. Auf dem Radar am Boden war von den UFOs nichts zu sehen.

Feuerball mit glühendem Schweif flog über Annabergers Nachthimmel meldete Manfred Heiningen am 26.Januar 1986 in der Neuen Kronen Zeitung: "Es war ein unheimliches Erlebnis. Ein glühender Ball ist über Lammertal geflogen. Wir haben schon befürchtet, dass er an einem Berggipfel zerschellt!" Vier Personen erlebten Mittwochabend - zur selben Zeit als in Kärnten sechs UFOs die Bahn eines mit 345 Passagieren besetzten Düsenjets kreuzten - ein außergewöhnliches Naturereignis. Der pensionierte Salzburger Berufsfeuerwehrmann Egon Müller und seine Ehefrau Angela waren am Mittwoch in ihrem Annaberger Domizil und besuchten am Abend die Jungbäuerin Magdalena Schlager und ihre Tochter Maria. Angela Müller zur Salzburg-Krone: "Wir haben die Milch geholt und uns im Fernsehen noch die Nachrichten angeschaut. Wie wir dann alle vors Haus gegangen sind, ist ein glühender Ball mit einem kilometerlangen Schweif über das Tal geflogen. Wir haben schon alle die Köpfe eingezogen, weil wir geglaubt haben, jetzt kracht er gegen den Donnerkogel." Für den 58-jährigen Egon Müller war diese Erscheinung nichts Neues mehr. "Das gleiche habe ich schon im Spätherbst erlebt. Damals war ich aber ganz allein und habe mir nichts zu sagen getraut. Sonst hätten alle geglaubt, ich bin einer Fata Morgana aufgesessen." Dr.Gerhard Polnitzky von der Wiener Universitätssternwarte erklärte: "Während es sich bei der Kärntner Erscheinung zu 99 Prozent um verglühende Satellitenreste gehandelt hat, dürfte es sich in Salzburg dem Erscheinungsbild nach um eine sehr helle Sternschnuppe gehandelt haben."

Glüh-Kugel diesmal im Mühlviertel berichtete am 29.Januar 1986 der Kurier: Ein rotglühender Himmelskörper, der amm 22.Jänner gegen 20 h kurz über dem Mühlviertel zu sehen war, beschäftigt die Astronomen. Handelte es sich um den Wiedereintritt einer Raketenstufe in die Atmosphäre, einen Satelliten, ein UFO - oder hat der Halleysche Komet ein Bröserl verloren? Wer das Himmelsphänomen gesehen hat, wird ersucht, an den Astronomischen Arbeitskreis, Sachsenstrasse 2, 4863 Seewalchen, zu schreiben.

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