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24.12.2005


    
Schweiz: Mystery Park im Elend

Wie Erich von Däniken sein Lebenswerk retten will

>Mystery Park im Elend/Wie Erich von Däniken sein Lebenswerk retten will< lautete die Kopfzeile einer Meldung beim BLICK-Online, Wirtschaftsseite, von Rüdi Steiner am 23.Dezember 05. Steiner führte aus:

>INTERLAKEN BE - Warum es dem Mistery Park finanziell so mies geht, ist ein Mysterium. Doch BLICK weiss, wie Erich von Däniken (70) die Götter gnädig stimmen will.

"Wir müssen bescheidener werden", fordert von Däniken. Das heisst: Der Mystery-Park macht zwischen Mitte Oktober und Mitte Dezember zu. Dann sei in Interlaken nichts los. "So können wir schon mit 250000 Besuchern Gewinne machen." Von Däniken will den Park im Ausland bekannter machen. In Deutschland arbeitet er jetzt mit der ECE-Gruppe zusammen. Sie hat in ihrem Berliner Shopping-Center ein Modell seines Parks ausgestellt. "Innert dreier Monate haben das 100000 Leute gesehen", sagt von Däniken. Nun soll das Modell in 14 weitere deutsche Städte gehen. Der Mystery-Park müsse mehr bieten. Shows, Events, auch für Firmen aus dem Ausland. Und neue Mysterien. Von Däniken möchte die unterirdischen Pyramiden-Gräber von Sakkara nachbauen. "Dass können wir ohne viel Geld machen." In Bangkok und Dubai sollen Klone entstehen. In Bangkok liegen laut von Däniken die Pläne bereits vor.

Zuerst müssen aber die Finanzen ins Lot gebracht weden. Denn der Mystery-Park hat kein Geld mehr. "Wie das geschehen soll, darf ich noch nicht sagen", erklärte von Däniken gestern. BLICK weiss aber: Geplant ist ein Kapitalschnitt. Zur Diskussion steht, den Nominal-Wert einer Aktie von 10 Franken auf 10 Rappen zu reduzieren. Die Aktionäre, auch von Däniken, verlieren so viel Geld. Danach werden neue Aktien im Wert von 10 Franken für die Obligationäre ausgegeben. Diese werden so zu Aktionären - und Mysterys Schuldenberg um 22 Millionen Franken kleiner. Es braucht auch neue Geldgeber. Die müssen aber noch gefunden werden. "Dann wird der Park funktionieren. Da bin ich sicher", verspricht von Däniken.<

Nach dieser Überraschung suchte ich gleich bei den Google-News zum Thema weiter und stellte erstaunt fest, das quasi die ganze schweizer Presse das Problemthema aufgegriffen hatte: "Mystery-Park in Schwieflage" (Südostschweiz´), "Mystery-Park auf steinigem Weg" (Neue Zürchicher Zeitung), "Aktionäre entscheiden über Zukunft des Mystery-Park" (Basler Zeitung). "Mytery-Park: Das grosse Bangen in der Region" (Der Bund), "Mystery-Park: Verwaltungsratspräsident demissioniert" (Basler Zeitung), "Die Schliessung wäre fatal" (Bieler Tagblatt), "Mystery-Park in Bedrängnis" (Tages-Anzeiger), "Kam ums Überleben" (espace.ch) etc pp. Die Paranewes daraufhin: "Mystery-Park benötigt Sanierung!" http://plato.alien.de/news/artikel.... berichtete:

>Dänikens Mystery-Park in der Krise: Nach einem drastischen Besucherrückgang im Jahr 2005 steht der Mysterypark des Autoren Erich von Däniken vor gewaltigen Finanzproblemen. Bereits am Dienstag stellte Verwaltungsratspräsident Oskar Schärz sein Amt zur Verfügung. Diese Aufgabe wird vorläufig Achilles Handschin übernehmen. Für das Jahr 2005 wird nun nur noch mit 210.000 Besucherinnen und Besuchern gerechnet. Zu Jahresanfang erhoffte man sich 300.000 Besucher, im Sommer senkte man bereits diese Zahl auf 240.000. Schon damals hatte man auf sinkende Besucherzahlen reagiert: Zehn Prozent der Stellen werden gestrichen, zwanzig Prozent der Mitarbeiter erhielten flexiblere Arbeitszeiten. Im Winter bleibt seitdem der Park außerdem am Montag und Dienstag geschlossen. Doch diese Neuerungen brachten nicht den gewünschten Erfolg - das Hochwasser im Sommer schreckte viele Touristen ab.

Am heutigen Freitag (23.12.2005) wurde beschlossen der Generalversammlung der Aktionäre vom 20. Januar 2006 mehrere Varianten vorzulegen. Alle sind mit der Ungewissheit belastet, ob sich genügend neues Geld beschaffen lässt. Im Vordergrund steht für die Verantwortlichen eine Variante, bei der die bestehenden Aktien von nominal 10 Franken auf 10 Rappen herabgesetzt würden. Es würden dann im gleichen Umfang maximal 2,7 Millionen neue Inhaberaktien zu 10 Franken ausgegeben, um so zu 27 Mio. Franken Neugeld zu kommen. Die Altaktionäre würden, wenn sie keine neuen Aktien zeichnen, einen Stimmrechtsanteil von 47 Prozent behalten. Der Businessplan des Parks werde zudem von 500 000 auf 250 000 Eintritte pro Jahr angepasst.<

Externe Links

http://plato.alien.de/news/artikel.php
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