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15.11.2005


    
16.11.05: Kulturhistorisches Himmelschauspiel wiederholt sich am Mittwochabend

Das Bild der ´Himmelsscheibe von Nebra´ kehrt wieder

Mannheim. Die Darstellung auf der berühmten "Himmelsscheibe von Nebra", welche 1999 nahe Leipzig gefunden wurde und für die einen ein Kultgegenstand aus einer Zeit ca. 1600 Jahre vor Christus und für die anderen eine Art "astronomisches Kalenderbild", projiziert sich am Mittwochabend an den Himmel. Hierbei geht es um eine scheinbare "Nahbegegnung" zwischen dem Erdenmond und den Plejaden, dem so genannten Siebengestirn am Himmel. "Egal, welche Bedeutung nun die Darstellung auf der berühmten Himmelsscheibe vor 3600 Jahren hatte - am Mittwochabend erscheint ganz real und uninterpretierbar die dort dargestellt Situation am Himmel wieder", so Werner Walter vom Centralen Erforschungsnetz außergewöhnlicher Himmelsphänomene (CENAP) in Mannheim nach seinen astronomischen Berechnungen.

Es ist also ein altes kulturhistorisches Himmelsschauspiel in der Wiederkehr "live" am Himmel überall dort auszumachen, wo das Wetter mitspielt: "Der Vollmond, tadellos rund und etwa zwei Vollmondbreiten schräg rechts darüber die Plejaden. Dies ist die berühmte Himmelsscheiben-Konstellation." Zu sehen am Osthimmel ab etwa 19 h.


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