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04.07.2003


    
Europas größer UFO-Vorfall der letzten 30 Jahre erhält Dämpfer

Steht u.a. ein Scherz im Kern der Vorkommnisse kurz nach Weihnachten 1980 im Randlesham Forest? Ein "UFO" aufgrund von Langeweile eines Militärpolizisten?

In der weltweiten UFOlogie ist der Fall Randlesham Forest an der RAF Woodbridge von Ende 1980 ganz oben in der Beweisliste für ausserirdische Besucher-Aktivitäten angesiedelt. Längst aber wurden die damaligen Vorfälle am Rande einer gemeinsam von Amerikanern und Engländern betriebenen Atomwaffen-Träger-Luftwaffeneinrichtung nicht nur wieder und wieder in den weltweiten Medien behandelt und in diversen TV-Dokumentationen spannend aufgearbeitet - und die damit verbundene Story "Akte X"-mässig mystifiziert, auch wenn es unter den "first hand" Zeugen einige gibt, die das Blaue vom Himmel heruntergelogen haben. Die Ereignisse gehen auf einen verblüffenden Mix unterschiedlicher und unabhängiger Ereignisse am Boden und am Himmel zurück - und sorgten so für die an Ort damals vorherrschende Hysterie. Um mehr zu erfahren, geben Sie einfach den Suchbegriff Randlesham oben ein und Sie erfahren, was bisher hierzu auf dem deutschen UFO-Newsticker hierzu gemeldet wurde.

Nun wurde von der englischen BBC zum Suffolk-Zwischenfall bekannt - dies hinzüglich des seltsamen Lichtes, welches von den UFO-Jägern im Wald zwischen den Bäumen ausgemacht wurde und bisher auf den Orford Ness-Leuchtturm in Sichtlinie zurückgeführt worden war. Wie nun bekannt wurde, erklärte der ehemalige US-Militärpolizist Kevin Conde sich zusammen mit einem Kollegen einen Scherz erlaubt und mittels den Signallichtern auf dem Dach seines Streifenwagens (einen 1979er Plymouth Volare) damals die "strange lights" in den leichten Nebel hinein abgegeben zu haben nach denen damals ein paar Soldaten mitten im Wald Jagd machten. Mittels den Lautsprechern schickten die beiden gelangweilten MPs dann noch seltsam anmutende Laute in den Wald... - in einen Wald der für sich allein schon sehr befremdlich wirkt und leicht Ideen über den "Zugang zu ein anderen Dimension" aufmacht. Nach Conde war die Örtlichkeit ideal für einen Spass mit den Soldaten - und soetwas sei eine alte Tradition bei der MP. Dann wurde der Militärpolizist routinemässig versetz und verlor den Kontakt nach England, sodass er nicht mitbekam was einige Zeit später zu dieser Geschichte in den britischen sowie europäischen Sensations-Medien in Umlauf kam. Erst viel viel später wurde er wieder mit der Rendlesham UFO-Mythe konfrontiert und so wurde ihm klar, was sein Scherz für Wellen geschlagen hatte und die "Zeugen" damals auf seinen Spass ÜBERREAGIERTEN.

Wie immer, wenn UFO-Freunde des Fantastischen ABER AUCH ZEUGEN mit unerwartet banalen Erklärungen konfrontiert werden, auf die sie hereinfielen und sich nicht eingestehen wollen, genarrt worden zu sein (frei nach dem Motto: "Ja, die anderen schon - ich aber nie und nimmer") und GESICHTSVERLUST empfinden, rudern sie heftig dagegen. So auch Brenda Butler, die mit für die Sensationalisierung der damaligen Ereignisse verantwortlich ist und die Aufdeckung nun zurückweist: "Es war definitiv eine Maschine, weil wir sie dort gesehen haben." Dabei hat die Frau gar nix gesehen und fiel nur auf die Story einer Kneipenbekanntschaft herein. USAF Sergeant John Burroughts gehört zu den (sich viel später bekennnenden) Zeugen der Ereignisse, der mit den neuen Erkenntnissen konfrontiert wurde - und typischer Weise alles ablehnt: "Ich sah blaue Lichter vom Himmel herabkommen und ich kenne keine Technologie die soetwas ermöglicht. Was wir sahen kann kein Polizeiwagen gewesen sein, auf keinen Fall."

UFO lights were ´a prank´

http://news.bbc.co.uk/2/hi/england/...

Externe Links

http://news.bbc.co.uk/2/hi/england/suffolk/3033428.stm

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