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03.07.2003


    
Polizei jagt mit Großaufgebot UFO über Wetter

Hubschrauber im Einsatz - stundenlange Suche!

Wetterballon abgestürzt. Ufo-Alarm in Wetter: Augenzeugen hatten in der Nacht zu Samstag über Harkortberg und See ein unbekanntes Flugobjekt gesichtet. Mit großem Personal-Aufgebot und einem Hubschrauber suchte die Polizei in der Nacht nach dem Flugobjekt und setzte die Suche am nächsten Morgen fort. Im Steilhang des Harkortberges fanden die Beamten schließlich die neonfarbene Hülle eines unbemannten Wetterballons. Der Ballon konnte bislang nicht geborgen werden. Quelle: Westfalenpost, 29.06.2003

Ufo-Alarm aufgeklärt: Messsonde gefunden. Wetter. (gau) Der Ufo-Alarm vom letzten Samstag (die WP berichtete) ist aufgeklärt: Bei dem unbekannten Flugobjekt, das im unwegsamen Steilhang des Harkortberges landete, handelt es sich um einen Wetterballon des Deutschen Wetterdienstes. Die dazugehörige Messsonde ging am Samstag Nachmittag bei Familie Sander im Volmarsteiner Hensberg nieder. Kurz vorher hatte Susanne Sander sich noch auf einer Liege im Garten gesonnt. Nur einen Meter neben dem hölzernen Liegestuhl landete die Radiosonde: ein weißer Schaumstoffkasten mit der Aufschrift "Deutscher Wetterdienst" und der Bitte, den Sender als Sondermüll zu entsorgen. Was es mit den Wetterballons auf sich hat, erklärt Diplom-Meteorologe Hans-Werner Dannecker vom Wetteramt in Essen. Die Gummiballons befördern Messsonden mit Thermometer, Barometer und Hygrometer in Höhen bis zu 25 Kilometern. Ein Sender funkt die Messdaten ans Wetteramt. "Genaue Wettervorhersagen wären ohne die Messballons nicht möglich", so Hans-Werner Dannecker. Deshalb lassen Wetterämter weltweit täglich solche Ballons steigen. Zwei Stück am Tag werden auch in Essen gen Himmel geschickt. In einerHöhe von etwa 25 Kilometern zerplatzen die Gummiballons, die Überreste und die Sonde segeln an einem kleinen Fallschirm zur Erde zurück. Quelle: Westfalenpost, 30.06.2003


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