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12.06.2003


    
UFO-Alarm über Berlin, Teil I

Das UFO vom ersten Ökonomischen Kirchentag in Berlin, am Morgen des 30.Mai 2003!

Gegen Mittag des Montag, den 2.Juni 03, erreichte mich aus Berlin Herr Franz Baake und meldete mir auf dem Anrufbeantworter, das er ein "UFO, wenn Sie so wollen, am Morgen des 30.Mai, über Berlin explodieren sah". Ich rief ihn kurz vor 15 h zurück und erfuhr so, kurz vor dem Besuch bei ihm von der BILD-Zeitung die Details seiner Observation von Wilhelmsdorf aus. Es war Freitagmorgen, den 30.Mai, als er aus dem offenen Fenster schaute um nach dem Wetter zu schauen. Dabei sah er zunächst noch am wunderbaren Vor-Sonnenaufgangshimmel im Zenit einen "strahlenden Stern, der dort nicht hingehörte", weil als jahrezehnte-altes Förder-Mitglied der Sternwarte Archenold er sich mit den Sternen auskennt (dort meldete er u.a. auch die Beobachtung und wurde an mich verwiesen). Er schaute einige Minute auf das zunächst stationär am Himmel erscheinde Gebilde mir rötlich-oranger Farbung hin. Dann holte er seinen Feldstecher heraus, für den Aufbau des Teleskops war es ihm noch zu früh. Parallel einher schien es so, als käme die Erscheinung "immer mehr herunter". Aus dem strahlenden Stern wurde nun eine "rötliche Scheibe, mit einem feuerroten Ring und in der Mitte dunkel". Die Erscheinung zog langsam gegen NNW. Vielleicht waren inzwischen 8 Minuten vergangen, als die ganze Angelegenheit eine unerwartete Dynamik erfuhr! Plötzlich verlor die Erscheinung von unten her und nach hinten wegziehend rötliche, partikelartige "Pünktchen" wie in einer Art Schweif. Parallel erschien es dem Herrn so, als wenn das Gesamtteil "zum Einen langsam auseinanderbrach und zum Anderen wie überschlagend wirkte"! Dies wirkte insgesamt wie ein verlöschendes und verglimmendes Feuerwerk, wenn auch irgendwie anders. Dummer Weise verschwand fast parallel einher die ganze Erscheinung aus der Sicht hinter einem Haus.

Der Zeuge verwies dann auf seinen verblüffenden Lebenslauf und wer er war. Ich staunte nicht schlecht, weil sozusagen ein "Elite-Zeuge" sich hier meldete - und wollte daher auch seinen Beobachtungsbericht nebst Skizzen gerne als Referenz schriftlich vorliegen haben (was er mir zusagte anzufertigen): Studierter TU-Berlin-Biologe in der Mikroforschung, Freund von Willy Brandt, ehemals Mitglied des Berliner Senats und schließlich Filmregisseur und Schriftsteller sowie Berliner Bären-Gewinner (Silberner Bär) für seinen Film "Schlacht um Berlin", wofür er ebenso für den Hollywood-Oskar nominiert wurde, aber zumindest auch den Heinrich-von-Kleinst-Preis als Bundesfilmprämie abkassierte. Er hatte bereits die B.Z. unterrichtet, dort nahm man ihn aber nicht für Ernst, gleichsam hatte er mit dem Regierenden Bürgermeister von Berlin gesprochen ("Ich bin schwul, und das ist gut so!") und den Rat bekommen, sich mit BILD in Verbindung zu setzen. Da es da bereits an der Tür klingelte und Reporter der Zeitung erschienen, gab ich noch schnell durch, dass diese sich mit mir in Verbindung setzen könnten, da das Phänomen vielleicht mit den Ereignissen etwa eine Woche zusammenhing. Doch da gab es zunächst keinen Rückruf.

Erst am Dienstagmorgen, den 3.Juni, meldete sich BILD und ich verwies darauf, dass das hier gemeldete Geschehen von Herrn Baake vielleicht mit den Ereignissen rund um den Ökonomischen Kirchentag zu tun haben könnte und irgendjemand da bei seinem Zelt (viele junge Leuten rückten als Camper mit dem Zelt an) am frühen Morgen da etwas hochgelassen haben mag etc, was dann zufällige Beobachter irritierte. Ich machte auch Ausführungen zu den Ereignissen eine Woche zuvor und verwies um deren Details auf meinen bereits aufgespielten Text auf dem CENAP-UFO-Newsticker im Netz. Ich wurde gefragt, ob das von Baake ausgemachte Phänomen etwas mit einen Teil "Weltraumschrott" oder der Raumstation ISS zu tun haben könnte, was ich eindeutig zurückwies und begründete. Ich wies darauf hin, dass die Erscheinung hier sowie eine Woche zuvor u.U. von einigen Leuten mehr ausgemacht worden sein kann und vielleicht sogar foto- oder videografiert werden konnte. Es ist durchaus normal, dass die Zeugen solcher Erscheinungen abwarten ob sich jemand in der Zeitung zu der Sichtung bekennt und dann erst sie sich ebenso melden, sobald das "Band gerissen ist" und jemand die Zivolcourage besaß, sich zu melden und es dann leichter fällt zu sagen "Ich habe das auch gesehen". Ich erklärte an weiteren Beobachtungsberichten sowie Dokumenten insbesondere interessiert zu sein um die Sachlage besser einschätzen zu können - "und vielleicht meldet sich ja auch jemand, der um das Geschehen genauer Bescheid weiß, entweder weil er dafür verantwortlich ist oder nahe genug daran war, um seine Natur zu erkennen." Ich erklärte explizit in diesem Fall keineswegs an "ausserirdische UFOs" etc zu glauben, sondern eher an "menschengemachtes Geschehen" - und wir sollten versuchen dem auf die Spur zu kommen! Später rief mich der B.Z.-Kontakt an, nachdem dieser inzwischen über die Hintertüre erfahren hatte, an was Bild dran war... Doch da war der Zug schon durch.

Am 4.Juni erhielt ich dann seinen schriftlichen Bericht, der aber nichts zunächst zur Observation mehr erbrachte, als er bisher verlauten ließ. BILD hatte entgegen meiner Erwartungen aber nichts zu dieser Geschichte gebracht! Der Medienblitz blieb aus. Nun, die Beobachtungsdarstellung ist ziemlich genau die eines Miniaturheißluftballons, der schließlich in seiner Endphase Glimmmaterial verliert und offenbar durch eine Windböe umgerissen wurde. Verblüffend nur der Umstand, der morgendlichen Beobachtung! Aber gut, in Berlin war zum Observationszeitpunkt natürlich wegen dem ersten Ökomenischen Kirchentags viel los. Viele Tausende Camper jugendlicher Natur hielten sich auf Wiesen und Felder im weiten Umfeld in Zelten auf und die Leute hatten ihren Spass. Die Unzähligen kamen voll auf ihre Kosten. Die Veranstaltung war ein fröhliches Happening für die Teilnehmer. Ich kann mir ganz gut vorstellen, dass da dann eben auch mal am frühen Morgen ein Miniaturheißluftballon hochgelassen wurde und für die hier geschilderte Observation führte. Stern am Himmel, herabkommen und dann die eigentlich typische Beschreibung wie man so ein Gebilde von fast darunter sehen kann. Auf der Index-Seite der CENAP-Kern-URL bin ich selbst mit einem solchen Objekt, wie beschrieben, zu sehen! Wie auch immer, der Berichterstatter legte auch Reklamematerial für zwei seiner veröffentlichten Bücher bei: »Pia, Pio und Ich« aus dem Silberschnur-Verlag (wo auch Hesemann veröffentlichte) und »Jesus Total« beim Auvicom-Verlag. Hierdurch wird ebenfalls deutlich, dass der Melder auf dem Gebiet der "Parapsychologie" tätig ist und Mitglied der der Deutschen Gesellschaft für Verhaltenstherapie ist. Er selbst führt dort aus, das seine "wissenschaftliche Bestätigungen übersinnlicher Erscheinungen" im Evangelium, ihn zur "ergreifenden und überzeugenden" Meinung führten, dass "die Wunder, die Jesus tat, auch heute noch geschehen" und diese für jeden von "großer, unmittelbarer Bedeutung" seien...


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