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15.06.1999


    
UFO-Crash war Regenbogenpresse-Ente

So etwas soll es auch geben

Wie der spanische Luftwaffenattachè dem CENAP-Untersuchungsbüro in Bremerhaven bereits im März 1998 auf eine Anfrage mitteilte, sei ein angeblicher UFO-Absturz auf Teneriffa eine Erfindung der "Regenbogenpresse" gewesen. Das Autorenteam Alberts/Heepp und Krick berichteten nämlich auf S. 261 ihres Standartwerkes "AKTE X. Die vierte Staffel" (München, 1997) von einem am 12.Oktober 1992 auf Teneriffa vorgefallenen UFO-Absturz. Das Autorenteam: "Alle Zufahrten zum Las-Canadas-National-Park, in dem sich auch der Vulkan Teide befindet, waren für 26 Tage gesperrt, als ein unbekanntes Objekt von spanischen Militärs geborgen und an einen unbekannten Ort transportiert wurde."

Laut dem spanischen Luftwaffenattachè sei es in dem angesprochenen zeitraum zu Erdrutschen gekommen, die im Nationalpark "Las Canadas" einen Stützpfeiler der dortigen Seilbahn beschädigten. Zum zwecke der Reperatur sei der Seilbahnbetrieb dann eingestellt worden. Die Presse hatte daraus die Bergung eines OVNI (spanisch UFO) gemacht. Zu einem Einsatz militärischer Einheiten sei es aber nicht gekommen und die entsprechenden Behörden hätten der Veröffentlichung daher "weder Interesse noch Bedeutung" beigemessen.


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