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01.10.2002


    
Peru sucht nach UFOs und will möglichst Profit daraus schlagen

Die peruanische Luftwaffe auf UFO-Pirsch - auf ein Bier

Wie der The Miami Herald gerade unter http://www.miami.com/mld/miamiheral... berichtete hat Cmdr.Julio Chamorro von der Peruvian Air Force den ungewöhnlichsten Job aller Soldaten auf der Welt in diesen Tagen. Er leitet das Büro zur Untersuchung von himmlischen Phänomen namens UFOs seit zwei Jahren um diese zu untersuchen - und mit ein wenig Glück nachzuweisen. Ingesamt macht sein Nachforschungsteam sieben Personen aus und sie wollen "Anomalien, die Probleme in der Luftfahrt" studieren. Dazu zählen grundsätzlich auch außer Kurs gerade Flugzeuge und Hängegleiter, die militärischen Stützpunkten zu nahe kommen. Doch die Hälfte aller Anrufe, die das Büro von Chamorro erreichen beinhalten berichtete UFO-Sichtungen. Von denen scheinen "viele" glaubwürdig zu sein. Verschiedene von ihnen sind "Mysterien", die Chamorro als recht wichtig einschätzt und die volle Beachtung seiner Leute erfährt. Er scheint durchaus ein Alien-UFO-Fan zu sein. So spekuliert er, wie interessant es sei, wenn er und seine Mannen zur definitiven Folgerung kommen könnten, dass da definitiv die Existenz von "Raumschiffen" aus anderen Welten nachzuweisen wäre. Dies täte Peru und der Menschheit gut.

Chamorro schätzt, das etwa 60 % der peruanischen Bevölkerung bereits zunächst unerklärliche Ereignisse am Himmel ausmachte! Doch die meisten Sichtungen lassen sich normal erklären. Doch es gibt, wie immer, glaubwürdige Sichtungen die "keine leichte Erklärung mit sich bringen" (was nicht heißt, dass es keine komplexeren Erklärungen gibt; WW). Es soll so ein Video geben, welches Ende 2001 in Chulucanas/Piura aufgenommen wurde und für zwei Stunden lang ein "großes Schiff" am Himmel zeigt, welches da geräuschlos einfach ´hing´ und sich nicht bewegte: "Man kann seine Gestalt sehen, auf ihm sind Fenster sichtbar."

Chilca, 40 Meilen südlich von Lima an der Pazifik-Küste, hofft mit den UFOs Geld zu verdienen, weil der Ort ein "hot spot" für UFO-Sichtungen ist. Bürgermeister Numa Rueda: "Da kann man dickes Geld mit den Sichtungen machen. Vielleicht werden wir das nächste Roswell." Kein Wunder wenn er seine Möglichkeitren spielen ließ, um zur Partnerstadt von Roswell zu werden, weil die meisten der 18.000 Einwohner verarmt sind und nur in der dreimonatigen Strand-Saison des Sommers etwas Geld verdienen können. Rueda will so seinen Ort zu einem UFOlogie-Touristenzentrum machen. Der Mann selbst ist offenkundig ein überzeugter UFOloge und Begriffe wie "Mothership" gehen ihm problemlos über die Lippen. Offenbar will er am ökonomischen Boom der geometrischen Zeichen in der Wüste von Nazca aufschließen, was ja der dortigen Gegend einiges an Besucherströme einbringt, nachdem Erich von Däniken diese "außerirdische Landebahn aus der Vergangenheit" weltweit populär machte. Natürlich sah auch Rueda UFOs. Aber auch Luftwaffen-Soldat Chamorro haut in etwa in dieser Kerbe und denkt, das UFO-Sichtungen zur peruanischen Kultur gehören. "Der große Unterschied zwischen Peru und die USA ist, dass dort die Leute ausflippen, wenn sie ein UFO sehen. In Peru dagegen trinken die Leute danach ein Bier und fertig. Die Peruaner hoffen nun, dass die Raumschiffe landen und ihre Insassen ebenso ein Bier trinken - und dafür auch bezahlen."

Zurück geht scheinbar alles auf das Jahr 1955, als Carlos Paz in Peru das "Institute for Inter-Planetary Relations" gründete, um UFOs zu studieren. Will man dem Zeitungsbericht glauben, sei der Mann ein "mythische Gestalt" in der internationalen UFO-Gemeinde - was wohl stimmen mag, einfach aus dem Grund heraus, weil ihn niemand dort kennt. Paz verstand sich als halber Diplomat Perus zu Zivilisationen jenseits des Sonnensystems, war also ohne Umschweife ein spinnender Kontaktler oder soetwa sin dieser Richtung. Seine Tochter, Rose Marie, übernahm den Job ihres Vaters und behauptet nun keck, damit es sich auch gut anhört: "Wir sind keine der philosophischen Gruppen. Wir sind wissenschaftlich und wir verlangen harte Beweise für UFO-Sichtungen."

Externe Links

http://www.miami.com/mld/miamiherald/4173036.htm

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