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08.07.2002


    
Vor 50 Jahren: UFO-Invasion über Washington, DC!

UFOs auf Radar: Der spektakulärste Zwischenfall aller Zeiten - nochmals betrachtet

Fliegende Untertassen am Himmel von Washington. Nichts kann den Amerikaner mehr erschüttern, als das da unbekannte Kräfte über seiner Hauptstadt operieren und er dem Geschehen gegenüber hilflos ist. 1951 lief mit sehr großem Erfolg der Science-Fiction-Film "Der Tag, an dem die Erde stillstand" von Robert Wise in den Kinos. Erinnern wir uns, dort sehen wir die Landung einer Fliegenden Untertasse in einem Park der amerikanischen Hauptstadt und im Juli 1952 kam es gleich mindestens 3 x zur Invasion der Fliegenden Untertassen..., natürlich etwas ganz anders als der Film hergibt, aber dennoch spannend genug (zunächst). Dies sorgte international für Schlagzeilen und Meldungen die nach wie vor in der weltweiten UFO-Spekulativliteratur gerne herbeigerufen werden, hier Beispiele aus Deutschland:

»"Fliegende Untertassen" über Washington« meldete ´Die Welt´ am 23.Juli 1952 aus Washington: Die Radargeräte des Washingtoner Zivilflughafens haben in der Nacht zum Dienstag acht als "Fliegende Untertassen" angesprochene Objekte registriert, die sich mit einer Geschwindigkeit von 150 bis 250 km/h am Rande der Hauptstadt fortbewegten. Damit sind die geheimnisvollen, immer wieder auftauchenden Erscheinungen, zum erstenmal nicht nur optisch beobachtet worden. Es handelt sich also um feste Körper, nicht nur um Luftspiegelungen. Die Luftstreitkräfte haben Ermittlungen eingeleitet. Die Besatzung einer nach Mitternacht gestarteten Verkehrsmaschine der "National Airlines" meldete etwa zur gleichen Zeit zwischen Washington und Martinsburg (West-Virginia) sieben "Lichter", die sich mit hoher Geschwindigkeit vertikal und horizontal bewegten und zeitweise auch bewegungslos in der Luft verharrten. "Sie sahen wie schweiflose Kometen aus", erklärte der Pilot Casey Pierman. "Sie manövrierten mit großer Geschicklichkeit. Normale Flugzeuge, meteore oder Kometen können es nicht gewesen sein. Sie flogen wesentlich höher als wir - 2000 Meter. Ihre Geschwindigkeit war schwer zu schätzen." Ebenfalls um Mitternacht sah der AP-Korrespondent Saul Pett von der Terrasse seines Hauses in Riveredge, zehn Kilometer von New York entfernt, eine von "Nordwesten mit großer Geschwindigkeit geräuschlos herankommende orange-, fast rostfarbene Scheibe" am Himmel.

»Jagd am nächtlichen Himmel« hieß es aus New York und lt. dpa am 29.Juli 1952 in der ´Frankfurter Allgemeinen Zeitung´: Amerikanische Düsenjäger haben in der Nacht zum Sonntag den Himmel über Washington nach "nicht-identifizierten Objekten" abgesucht, die mit Radargeräten ausgemacht worden waren. Nach Mitteilung der amerikanischen Luftstreitkräfte wurden am Sonntag um 2:08 h deutscher Zeit auf den Radarschirmen des Flugverkehrskontrollzentrums in Washington "vier bis zwölf nichtidentifizierte Objekte über der Umgebung von Washington" festgestellt. Die Zivilflugverwaltung verständigte die Luftstreitkräfte, die zwei Düsenjäger vom Luftstützpunkt Delaware aufsteigen ließ. Die beiden Maschinen kamen um 4:25 h deutscher Zeit in den Bereich der Radargeräte und wurden in Richtung auf mehrere der unbekannten Objekte dirigiert. Einer der Düsenjägerpiloten berichtete, er habe etwa sechzehn Kilometer vor seiner Maschine vier Lichter gesichtet, die etwas höher flogen als er selbst. Er habe sich aber nicht nähern können, und sie seien verschwunden, ehe er sie überholen konnte.

dpa meldete »"Untertassen"-Geheimnis gelöst? Es soll sich um meteorologische Erscheinungen handeln« aus Washington und die ´Frankfurter Neue Presse´ druckte es am 31.Juli 1952 ab: Das Geheimnis der "Fliegenden Untertassen", die am Dienstag zum drittenmal in zwei Wochen mit Radargeräten über Washington festgestellt wurden, scheint gelöst zu sein. Der Direktor der Spionageabwehr der amerikanischen Luftstreitkräfte, Generamajor John Samford, hat Pressevertretern mitgeteilt, dass es sich um Erscheinungen handele, die durch das Auftreten von kaltluftschichten hervorgerufen würden. Er schloß die Möglichkeit aus, dass es sich um Flugmaschinen aus dem Ausland oder von einern anderen Welt handeln könne. Samford und andere Sachverständige der Luftstreikräfte erläuterten, dass bei warmen und feuchtem Wetter Kaltluftschichten zwischen Warmluftschichten auftreten [nennt man Inversionsschicht]. Dadurch würden starke Reflexe auf den Radarschirmen hervorgerufen. Es wird angenommen, dass die Kaltluftschichten das Licht von Scheinwerfern widerspiegelten. [Hier ging jedoch ein wichtiges Element unter, was der ganzen Story selbst ziemlich viel Mißmut und Zweifel entgegenbrachte und bis heute noch Anlaß zu Spekulationen gibt: Natürlich zeigen sich keine Scheinwerfer-Strahlen durch Inversionsschichten reflektiert auf dem Radar und bleiben nach wie vor nur optisch wahrzunehmende Lichtflecken scheinbar am Himmel. Die Radarwiedergaben der ´UFOs´ waren durch die in der Inversionsschicht zu Boden abgelenkten elektromagentischen Wellen der Radarstrahlen und ihren dort erzeugten Echos von z.B. einem Dampfschiff auf dem Hudson River und Lastwagen auf den Straßen etc fälschlich als Luftziele ausgewiesen worden.] Die Sachverständigen erklärten, von 2.000 Berichten über angebliche "Fliegende Untertassen" hätten etwa 400 noch nicht hinreichend geklärt werden können. Die Luftstreitkräfte prüfen diese Angaben noch immer nach. Samford sagte: "Uns sind viele glaubwürdige Berichte über unglaubwürdige Dinge zugegangen. Es weist aber nichts darauf hin, dass die Objekte, die gesichtet wurden oder gesichtet worden sein sollen, Maschinen, materielle Dinge, ferngelenkte Geschosse oder sonst etwas sind, was eine Bedrohung für die USA darstellen könnte."

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Externe Links

http://www.alien.de/cenap/washington.htm

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