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25.05.2002


    
Teil IV: Wenn außerirdische Erscheinungen wie Venus & Jupiter am Nachthimmel zu UFOs werden

Beispielsfall: Deutschland, Europa und die Welt am 23.Februar 1999 - einer der größten UFO-"Hämmerfälle" überhaupt

Auch Ole Henningsen von der dänischen SUFOI meldete sich über die Euro-UFO-Liste: "Ähnliches haben auch wir durchgemacht, unsere Alarmzentrale erhielt einige Anrufe deswegen, insgesamt 25 Meldungen. Im nachhinein kamen noch 20 Emails. Wie die Zeitungen heute meldeten, wurden auch das Kommando-Zentrum der Königlichen Dänischen Marine sowie das Operations-Kommando der Königlich-Dänischen Luftwaffe in Karup, Jylland, mit UFO-Anrufen wegen den beiden Planeten eingedeckt." In Australien wurde auf Channel 9 in Brisbane, Queensland, ein Video gezeigt, welches in Galen am späten Nachmittag aufgenommen wurde und von einem Paar stammte, welches gerade Freunde verabschiedete. Dabei sahen sie eine sehr helle Erscheinung niedrig am Himmel schweben, die Frau rannte ins Haus und holte die Videokamera herbei, um ein paar Minuten lang die Erscheinung aufzunehmen. Gemächlich verschwand die Erscheinung dann in Baumwipfelhöhe außer Sicht... Auch Ricardo Campo aus Spanien von der Anomaly Foundation meldete sich und erklärte uns, daß die Venus/Jupiter-Konjunktion genauso in Spanien eine große Sache und nach zwei/drei Jahren ufologischer Meldungsflaute dies astronomische Konstellation den seither größten UFO-Wirbel verursachte. Zahlreiche Zeitungen, Radio- und Fernsehsender wurden mit Telefonanrufen überschüttet, weil alle "zwei seltsame Lichter am Himmel" meldeten, die sich gelegentlich sogar "auf und ab" bewegt haben sollten. Auch wenn man ihnen oftmals erklären konnte, daß diese Erscheinung nur auf zwei Planeten basierte, "wollten viele daran nicht glauben".

Über die Email-Liste des Project 1947 meldete sich sogar Raymond Fowler beim CENAP um zu berichten, daß es ebenso in den USA bei ihm "viele Anrufe gab, die sich insbesondere um den 23.Februar zentrierten. Am 26.Februar 1999 erhielten wir Filer´s Files # 9-1999. Bereits am Abend des 22.Februar war in Ackworth, Georgia, gegen 20 h UFO-Alarm wegen zwei seltsamen Lichtern am westlichen Horizont ausgelöst worden, einer der Zeugen war irritiert, weil die zwei voneinander abgesetzten Körper scheinbar ihre Farbe "wechselten, von grün zu gelb hin zu weiß". Gleichsam auch veränderte sich die Dimension des größeren Körpers von der Größe einer "Perle hin zu einem Vierteldollar, wenn man ihn bei ausgestrecktem Arm zwischen den Fingern hält". Auch ihre Leuchtstärke schien sich "wabernd" zu ändern, als sie nach zehn Minuten am Horizont verschwanden. Andere Zeugen wollen gesehen haben, wie insgegsamt fünf Flugzeuge in der Ferne nahe an diesen Objekte vorbeiflogen, "wie bei einer Aufklärungsmission". Auch Peter Davenport erhielt ab dem 22.Februar zahlreiche Meldungen über die Erscheinung der beiden Planeten in ihrer Konjunktion, ein Zeuge in der kalifornischen Desert-Wüste beschrieb die nahe am Horizont stehenden Objekte als "glühende Feuerbälle". Nahe Tucson, Arizona, sah der UFO-Forscher Greg Sandow von seinem Pool aus die beiden Körper am Himmel erscheinen und merkte, wie die Leute um ihn herum zu raunen begannen und in Debatten verfielen. Einer der Leute war sich völlig sicher und erklärte völlig überzeugt in die Runde: "Das sind Satelliten, die außer Kurs geraten sind, wahrscheinlich welche von Motorola." Don Ledger erhielt Berichte aus dem kandischen Nova Scotia, alle Anrufer waren von der Erscheinung "beeindruckt", doch er konnte ihnen erklären, um was es sich dabei handelte. Doch alle UFO-Meldungen waren nichts weiter als die Annäherung von Jupiter und Venus am abendlichen Himmel". Holland, Italien, Dänemark und auch die USA wurden vom "UFO-Blitz" gleichsam und ob des selben astronomischen Phänomens getroffen, soetwas gab es noch niemals!

Am 1.März erhielten wir die neueste Ausgabe von "UFO Roundup" (Nr.9/99) zugemailt. Nun folgte der Hammer, da im russischen Perm (Sibirien, 550 km nordöstlich von Moskau) die Gäule durchgegangen waren. Am 23.Februar hatte das Lokalfernsehen KIFEY in seiner Spätabend-Sendung das Video eines Bürgers ausgestrahlt, der an diesem Abend ein UFO "schwebend über der Stadt" ausgemacht hatte, welches knapp zwei Stunden erschienen war und aus zwei nahestehenden "Scheinwerfern" nebeneinander bestand. In Folge dessen drehten die Zuschauer durch und am Tag darauf riefen unzählige Menschen den Sender an, um ebenfalls zu bestätigen, daß das UFO von ihnen gesehen wurde. Der UFOloge Nikolai V.Subbotin legte sich dann am Abend mit seiner Videokamera auf die Lauer und es gelang ihm diese Erscheinung ebenso aufzunehmen: "Die Lichter schienen leicht zu tanzen und gelegentlich wurden sie schwächer, um dann wieder grell aufzuleuchten." Auch in England gab es wegen unseren "UFOs" in London und Leeds Alarm, der sich ab dem 21.Februar aufbaute und seinen Höhepunkt am 23.2. fand. Man sprach hier von "leuchtenden UFOs", "mysteriösen Lichtern" und "ungewöhnlichen Sternen". Zig Menschen hatten am süd-westlichen Himmel bis zu 90 Minuten lang diese Erscheinung gesehen, die dann gegen 20 h langsam herabsinkend verschwanden. Eine Zeugin in Leeds will sogar gesehen haben, wie ein Polizei-Hubschrauber in Richtung der UFOs geflogen ist, sie aber nicht erreichte, weil sie "zu hoch waren". Arthur Jenkins, 59 Jahre alt, gehört zu den Zeugen, er will soetwas bereits 1964 gesehen haben, "aber die haben das als zwei Planeten wegerklärt" sagte er schmunzelnd der Yorkshire Evening Post. Bereits seit dem 21.Februar hatte Niall S. immer wieder nächtlings von seiner Wohnung im Norden Londons zwei seltsame Lichter immer zur Dämmerungszeit gesehen, die "einfach zu hell für Sterne waren - sie hingen da einfach am Himmel, eines höher und nach links versetzt, dann verschwanden sie nach 15 Minuten oder so. Sie tauchten jeden Abend auf und schienen sich am 23.Februar ´gefunden´ zu haben, da standen sie direkt nebeneinander, da wirkten sie wie die Rundumleuchten von Polizeiwagen." Ein anderer Zeuge sah die UFOs über den Heathrow-Flughafen stehen und "immer wieder Flugzeuge in deren Richtung starten", doch (seltsamer Weise) schienen sie sich nicht weiter darum zu kümmern.


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