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30.04.2001


    
Hesemann und seine verbalen Angriffe

Kritische UFO- Forscher alle "gescheiterte Existenzen"?

Der Düsseldorfer UFOloge Michael Hesemann hält sich für den "führenden UFO-

Forscher Deutschlands". Angeblich würde er als Akademiker mit der nötigen

Professionalität entsprechende UFO- Sichtungen untersuchen und bewerten.

Aufgrund der Fülle der uns vorliegenden Fälle, berichtet Hesemann immer

wieder gerne, sei der Schluß, dass Außerirdische uns besuchen, nicht mehr zu

leugnen. Durch eine E-mail- Korrespondenz, die der Autor nun mit Michael

Hesemann durchführte, wird seine angeblich professionelle Einstellung zur

UFO- Forschung mehr als getrübt.

In der E-mail- Korrespondenz wurde der Düsseldorfer darauf hingewiesen, dass

zahlreiche seiner "in Fülle" vorliegenden UFO- Fälle eine ganz natürliche

Erklärung haben. Die Existenz

Außerirdischer hieraus abzuleiten, wäre somit unwissenschaftlich und einem

Akademiker unwürdig. Zwangsläufig müsse man ihn daher als Verlierer unter den

UFO- Forschern betrachten.

Als Reaktion auf diese Meinung bezichtigte Hesemann den Autor, er sei "ein

Würstchen" und habe den "IQ einer Fliege". Gleichzeitig diffamierte er die

kritischen UFO- Forscher, sie seien "allesamt gescheiterte Existenzen".

Daneben führte Hesemann eine Reihe von UFO- Fällen an, die für ihn als Beweis

für Außerirdische dienen würden. Dies, so Hesemann, würde den Autor

vielleicht auch nicht überzeugen, da er einen "Ameisenverstand" besitzt, der

"die Realität nicht erfassen" könnte. Der Autor stellt sich stellvertretend

für die Gemeinschaft der kritischen UFO- Forscher die Frage, wer hier

wirklich den Sinn für die Realität verloren hat.

Wer pauschal UFO- Kritiker als "gescheiterte Existenzen" bezeichnet, muß in

einer Wahnwelt leben.

Sascha Schomacker, Bremerhaven


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